Elana K. Arnold Keine Angst vor Stinktieren

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Inhaltsangabe zu „Keine Angst vor Stinktieren“ von Elana K. Arnold

Bat liebt Tiere über alles. Darum ist er auch so begeistert, als seine Mutter ein Tierbaby mit nach Hause bringt. Allerdings handelt es sich bei dem Kleinen nicht um einen Welpen oder ein Kätzchen – es ist ein Stinktier!
Trotzdem schließt Bat den neuen Mitbewohner sofort ins Herz. Und er denkt sich einen Plan aus, damit sein schwarz-weißer Freund bei ihm bleiben darf: Wenn ein echter Stinktierexperte erklären würde, dass Bats Zuhause der beste Platz für den Kleinen ist, dann kann seine Mutter nicht Nein sagen. Oder?
--- Lustig, liebenswert und garantiert geruchsneutral! ---

Ein ganz besonderes Kinderbuch für Groß und Klein zu den Themen Freundschaft und Familie sowie Autismus.

— coala_books

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  • Fantastisches Buch über eine besondere Freundschaft

    Keine Angst vor Stinktieren

    verruecktnachbuechern

    21. December 2017 um 17:41

    Bat staunt nicht schlecht, als seine Mutter mit einem kleinen Stinktierbaby nach Hause kommt. Seine Mutter ist Tierärztin und rettet das Waisenkind.Die Familie beschließt das kleine Tierchen aufzuziehen und für ihn dazu sein.Obwohl das Stinktier Bats geliebte Ordnung durcheinander bringt, verliebt er sich sofort in das kleine Lebewesen und kümmert sich liebevoll um ihn.Ich habe mich gleich in das Cover verliebt. Der Zeichenstil spricht Erwachsene und auch Kinder an und ich finde, dass ein Stinktier im Namen und auf dem Cover etwas besonderes ist. Bisher kenne ich kein Buch mit dieser Thematik.Im Mittelpunkt der Geschichte steht Bat.Obwohl es nicht explizit erwähnt wird, gehe ich davon aus, dass Bat ein Mensch mit Asperger-Syndrom ist. Ihm fällt es schwer mit Anderen zu interagieren. Er liebt seine geregelten Tagesabläufe, geht auf eine besondere Schule, ist intelligent und hat besondere Hobbys.Ich finde es schade, dass dieses Thema nicht schon im Klappentext erwähnt wird. Es würde glaub ich das Buch auf den ersten Blick noch interessanter machen.Gerade für Menschen, die mit dem Autismus zu tun haben.Auch in Bats Familie gibt es Probleme. Kinder können hier lernen, dass es anderen auch so geht wie ihnen und sie können gut nachvollziehen, wie Bat sich dabei fühlt.Die Geschichte zwischen Bat und dem kleinen Stinktier ist herzergreifend und ich hatte so viel Spaß beim Lesen.Spaß hatte ich vor allem, weil die Autorin sehr glaubhaft schreibt. Ihr Stil ist einfach zu lesen und Bat Gedanken passen zu einem kleinen autistischen Jungen. Ich war richtig traurig, als das Buch zu Ende war. Auch wenn es nicht wirklich spannend und actiongeladen war, ich hätte gerne weiter gelesen.Das Buch kann ich nur empfehlen. Es ist eine tolle Geschichte von Freundschaft zwischen ungewöhnlichen Charakteren. Voller Humor und Freundschaft.

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  • Liebevoll-wertschätzende Geschichte über einen besonderen Jungen (und ein kleines Stinktier)

    Keine Angst vor Stinktieren

    Damaris

    19. September 2017 um 21:08

    Welches Kind würde dieses Buch nicht sofort ins Herz schließen? Ein Junge, der sich um kümmert ein Babystinktier kümmert, ist einfach ein grandioses Thema. Das ist genau die Art von Geschichten, die Kinder gerne hören oder lesen. Geschichten über Tiere gibt es viele, nicht aber über Stinktiere. Das macht "Keine Angst vor Stinktieren" von vornherein zu etwas Besonderem. Wie besonders die Geschichte dann tatsächlich ist, konnten wir vor dem Lesen allerdings noch nicht erahnen. Wir wurden sehr überrascht.Für den Jungen Bat (genau, wie Fledermaus auf Englisch) gerät seine geordnete Welt ganz schön aus den Fugen, als seine Mama ein Stinktierbaby mit nach Hause bringt. Es ist noch so klein, dass es andauernder Pflege bedarf. Zum Glück ist Bats Mama Tierärztin und vertraut ihrem Sohn die Pflege des besonderen Tieres an. Doch die gemeinsame Zeit ist nicht von Dauer. Sobald das Stinktier alt genug ist, soll es in eine Tierstation wechseln, um von dort ausgewildert zu werden. Bat möchte das unbedingt verhindern. Aber wie soll er seine Mama, die sich bestens auskennt, davon überzeugen, dass er noch länger für das Stinktier sorgen kann?Schaut man sich die grob umrissene Handlung an, dann geht man automatisch davon aus, dass das Stinktierbaby fast die alleinige Hauptrolle im Buch spielt (gemeinsam mit Bat natürlich, aber eben doch die thematisch wichtigste Rolle). Dem ist aber nicht so, denn eigentlich geht es hier um den Jungen und seine Familie. Bat geht auf eine "seinen Bedürfnissen angepasste" Schule. Er ist hochintelligent, hat ganz eigene, spezielle Interessen und liebt feste Tagesabläufe und Strukturen. Dafür fällt ihm soziales Verständnis und Interaktion mit anderen Menschen/Kindern schwer. Es wird im Buch zwar mit keinem Wort erwähnt, jedoch kann man bei ihm vom Asperger-Syndrom ausgehen.Kinder müssen das aber auch gar nicht wissen. Bat ist einfach anders. Wie liebevoll seine Familie, und auch seine Betreuer, damit umgehen, und wie sie Bats Eigenheiten zu nehmen wissen, ihm Verantwortung übertragen und ihn wertschätzen, das hat mich während des Vorlesens stark beeindruckt. Und genau davon profitiert auch Bat, seine Art zu handeln und die Welt zu sehen ist sehr famos. Auch meine Tochter (8) war völlig in die Geschichte versunken. Sie hat sofort gemerkt, dass Bat ein einzigartiger kleiner Held ist. Und das Stinktierbaby? Das kommt in der Geschichte natürlich auch sehr häufig vor.Fazit ..."Keine Angst vor Stinktieren" ist ein Kinderbuch, das eine völlig andere Gewichtung hat als erwartet und zu einer wertvollen und liebenswerten Geschichte für junge Leser und Zuhörer wird. Bat, ein sehr besonderer Junge, bekommt ein Stinktierbaby zur Pflege anvertraut, obwohl er anders ist als die meisten Kinder. Vertrauen, Wertschätzung und liebevolle Zuwendung sind nicht abhängig von der Person oder ihren Eigenheiten. Das erfahren Kinder hier ganz direkt. Zudem hat die Geschichte einen sehr gefühlvollen Humor und eine natürliche Achtsamkeit, die beeindruckt. Unbedingt merken!

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  • Keine Angst vor Stinktieren

    Keine Angst vor Stinktieren

    liberiarium

    31. August 2017 um 10:52

    PLOTDer einfühlsame Bat glaubt seinen Augen nicht, als seine Mutter ein Stinktier mit nach Hause bringt. Es ist noch ganz klein, ein Baby und völlig hilflos. Seine Mutter arbeitet beruflich mit Tieren und will das winzige Wesen aufpäppeln, damit es wieder in die Natur freigelassen werden kann. Bat verliebt sich jedoch mehr und mehr in das Stinktier und bemerkt eine besondere Verbindung zu ihm. Dass seine Mutter den Kleinen nicht behalten möchte, geht ihm gehörig auf den Keks! Und so beginnt Bat einen Plan auszutüfteln, wie er seiner Mutter beweisen kann, dass er ein erstklassiger Stinktierhalter ist.MEINUNGVon Keine Angst vor Stinktieren hörte ich das erste Mal auf einer Buchmesse bei der Verlagsvorstellung des Carlsen Verlags. Mir wurde der Titel besonders ans Herz gelegt, denn die Verlagsmitarbeiter ahnten, dass mir dieses Kinderbuch ganz besonders gut gefallen würde. Ob sie recht behalten? Der Titel wird ab 8 Jahren empfohlen, ist meiner Meinung nach aber auch für ältere Leser geeignet. Ich fühlte mich nämlich nicht nur gut unterhalten, sondern hatte das Gefühl, eine neue Perspektive kennenzulernen. Bat sieht die Welt nämlich nicht wie seine Mutter, seine Schwester oder seine Klassenkameraden. Obwohl es im Buch nie konkret angesprochen wird, kann man die autistischen Züge des Protagonisten gut herauslesen, wenn man sich mit der Thematik ein wenig im Vorfeld beschäftigt hat. Vor allem empfand ich, dass es jüngeren Lesern helfen könnte, Autismus zu verstehen. Das Buch ist in erster Linie schließlich für Kinder gemacht und mir gefiel es sehr, dass die Autorin eben nicht nur eine Geschichte über einen Jungen und sein Stinktier geschrieben hat, sondern wichtige und tiefgründige Thematiken einfließen ließ. Darüber hinaus ist nämlich auch Freundschaft ein relevanter Aspekt, da Bat in seiner Schule nicht viele Freunde findet. Für ihn sind es die Tiere, die er versteht und mit denen er spielen will, nicht die Kinder aus seiner Klasse.Ferner geht es in dem Buch auch um familiäre Beziehungen. Bats Eltern leben getrennt voneinander, was für ihn die Situation Zuhause schwieriger macht. Er streitet sich überdies oft mit seiner Schwester, was er gar nicht beabsichtigt, denn Bat geht Streit eigentlich lieber aus dem Weg. Aber nicht nur über Autismus im Kinderalter, auch über Tiere kann man in diesem Kinderbuch noch mehr lernen. Ich wusste bisher recht wenig über Stinktiere, sodass Keine Angst vor Stinktieren mir hier ein paar Informationen bot. Es ist schön, zu sehen, wie der außergewöhnliche Junge mit dem ebenso außergewöhnlichen Haustier interagiert und man spürt regelrecht, wie die Beziehung zwischen den beiden dem Leser das Herz erwärmt. Die Autorin hat sich für ihre Recherche mit Dr. Jerry Dragoo, der in diesem Buch sogar eine wichtige Rolle spielt, über Stinktiere unterhalten. Er leitet das Dragoo-Institut zur Verbesserung der Lebenssituation und des Ansehens von Stinktieren, sodass die Informationen in dem Roman auf wahren Fakten beruhen. Maja Bohn liefert für den Titel die Vignetten, die das Buch grafisch bereichern. Vor allem das Stinktier, das Bats Mutter aufliest, ist häufig abgebildet, sodass man gar nicht anders kann, als das Stinktier irgendwann selbst lieb zu haben. Die Grafiken sind allesamt schwarz weiß und lediglich mit Bleistift gezeichnet. So wirken sie ganz beiläufig und dezent, ohne dem Text die Show zu stehlen. Mit lediglich 144 Seiten ist das Abenteuer aber auch schnell zu Ende. Ich hatte das Gefühl, dass das Tempo der Geschichte gegen Schluss sehr zunahm und dadurch etwas an der zuvor aufgebauten Dynamik verlor. FAZITKeine Angst vor Stinktieren ist eine einfühlsame Geschichte über einen liebevollen Jungen, der ein Stinktier pflegt. Es ist wunderschön zu sehen, wie die Verbindung zwischen den beiden wächst und gedeiht und man fühlt als Leser mit Bat stark mit, wenn darüber gesprochen wird, dass das Stinktier irgendwann auch wieder zurück muss. Die Vignetten verschönern das Buch nicht nur, sondern machen es richtig lebhaft, was mir ausgesprochen gut gefiel. Lediglich das schnell erzählte Ende sagte mir nicht vollständig zu. Deshalb vergebe ich vier von fünf möglichen Lesebrillen an Keine Angst vor Stinktieren von Elana K. Arnold aus dem Carlsen Verlag.

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