Elea Brandt Opfermond - Ein Fantasy-Thriller

(16)

Lovelybooks Bewertung

  • 17 Bibliotheken
  • 4 Follower
  • 1 Leser
  • 15 Rezensionen
(15)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Opfermond - Ein Fantasy-Thriller“ von Elea Brandt

In der Stadt des Blutigen Gottes herrscht das Recht des Stärkeren. Als der Assassine Varek angeheuert wird, einen Mord aufzuklären, klingt das nach einer willkommenen Abwechslung von seinem verhassten Tagewerk. Doch die einzige Zeugin, das Freudenmädchen Idra, weiß mehr, als sie preisgeben will. Um an ihre Informationen zu gelangen, geht Varek ein Bündnis mit ihr ein, das ihn schmerzhaft an bessere Zeiten erinnert. Die Spur des goldenen Skarabäus führt ihn schließlich zu einem grausamen Kult, der mehr als nur ein Blutopfer verlangt ...

Ein gelungenes, sehr düsteres Debüt voller menschlicher Abgründe und mit vielschichtigen Figuren. Empfehlenswert!

— Lovely_Lila

Sehr Bildgewaltig, brutal und mitreißend - absolute Leseempfehlung.

— libraryfairy

Unglaublich bildhaft, düster und eine tolle Genremischung!

— Chibi-Chan

atmosphärisch, düster und faszinierend!

— Cornelia_Ruoff

Atmosphärisch, spannend, schonungslos und mit absolut aussergewöhnlichen Charakteren - ein Muss für Dark Fantasy Leser

— SillyT

Bildgewaltig, fesselnd, düster und spannungsgeladen! In Ghor-el-Chras wird eine Schauergeschichte zur Wirklichkeit!

— RineBine

Packend und atmosphärisch dicht. Ein gelungener Fantasy-Thriller, den ich nur empfehlen kann.

— AnnaEichenbach

Diese Geschichte bräuchte dringend eine Altersempfehlung. Nichts desto trotz ein absolut gelungener Fantasy - Thriller

— Sakle88

Allen die gerne düstere Fantasy lesen, und kein Problem mit blutigen und brutalen Szenen haben, kann ich das Buch empfehlen.

— Nenatie

Atmosphärische Fantasy Noir Geschichte, die bis zum Schluss spannend bleibt. 5 von 5 Skarabäen.

— AdamBlue

Stöbern in Fantasy

Der Schwarze Thron - Die Schwestern

Abgebrochen auf Seite 112. Die Idee war toll aber an der Umsetzung hat es wirklich gemangelt. Der Schreibstil war absolut nicht meins.

Phina_Chan

Die Saat des weißen Drachen: Fantasy-Epos

Tolles und beachtenswertes Urban-Fantasy-Debüt

Mikadolos

Verrottet

Charakterstarke Protagonisten und eine Welt voller Zombies, was will man zum gruseln mehr? :D

Blacksally

Die Chroniken von Azuhr - Der Verfluchte

Warte sehnsüchtig auf den nächsten Teil

Sassenach123

Der Erbe der Schatten

der besteTeil aus dieser Reihe, auch wenn Fittz manchmal nervt

sternchennagel

Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherstadt

Guter Auftakt einer tollen Reihe für alle Büchernerds Eine riesige unterirdische Bibliothek. Ein Traum 😁

KillaBabeno

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leserunde zu "Opfermond - Ein Fantasy-Thriller" von Elea Brandt

    Opfermond - Ein Fantasy-Thriller

    EleaBrandt

    Liebe Leserinnen und Leser, die Tage werden kürzer, die Luft kälter - was liegt da näher, als sich mit einem spannenden Buch auf die Couch zu kuscheln?Mein düsteres Fantasy-Debüt "Opfermond" entführt euch nach Ghor-el-Chras, in eine schillernde Stadt voller Gewalt, Intrigen und glühender Hitze. Traut ihr euch, mitzukommen?Der Mantikore-Verlag gibt euch die Gelegenheit dazu und spendiert 10 Print-Bücher für eine gemeinsame Leserunde! Darum geht es:In der Stadt des Blutigen Gottes herrscht das Recht des Stärkeren. Als der Assassine Varek angeheuert wird, einen Mord aufzuklären, klingt das nach einer willkommenen Abwechslung von seinem verhassten Tagewerk. Doch die einzige Zeugin, das Freudenmädchen Idra, weiß mehr, als sie preisgeben will. Um an ihre Informationen zu gelangen, geht Varek ein Bündnis mit ihr ein, das ihn schmerzhaft an bessere Zeiten erinnert. Die Spur des goldenen Skarabäus führt ihn schließlich zu einem grausamen Kult, der mehr als nur ein Blutopfer verlangt ...Wenn ihr an der Leserunde teilnehmen möchtet, bewerbt euch bitte innerhalb der nächsten Woche und lasst mich wissen:Welche/n Fantasy-Helden/in würdet ihr auf die Reise nach Ghor-el-Chras mitnehmen und warum?Bitte gebt auch an, wo ihr eure Rezension veröffentlichen werdet und ob ihr einen Buchblog habt, damit ich mal vorbeischauen kann. Der Verlag und ich freuen uns schon auf euer Feedback und auf eine spannende gemeinsame Leserunde. Und los gehts!Viele Grüße,eure Elea Brandtwww.eleabrandt.com Ihr findet mich auch auf Facebook und TwitterBücher bereitgestellt vom Mantikore-VerlagPS: ACHTUNG, dieser Roman ist nur für erwachsene Leser geeignet und für solche, die sich von Blut und düsteren Themen nicht abschrecken lassen. ;)

    Mehr
    • 431
  • 4,5 Sterne: Düsteres Debüt voller menschlicher Abgründe...

    Opfermond - Ein Fantasy-Thriller

    Lovely_Lila

    28. November 2017 um 16:06

    * Spoilerfreie Rezension! *~ „Opfermond“ ist ein gelungenes, düsteres Debüt, das mit einem angenehmen, authentischen Schreibstil, liebevoll ausgearbeiteten Figuren, menschlichen Abgründen und einer sehr kreativen Fantasy-Welt punktet. Teilweise ist dieses Buch auch eine Charakterstudie, die einen beklemmenden Einblick in die Welt der Armen, der Prostituierten, der vom Glück Verlassenen und der Auftragsmörder gibt, Emotionen weckt und nachdenklich und vor allem dankbar für das eigene komfortable Leben macht. ~KlappentextIn der Stadt des Blutigen Gottes herrscht das Recht des Stärkeren. Als der Assassine Varek angeheuert wird, einen Mord aufzuklären, klingt das nach einer willkommenen Abwechslung von seinem verhassten Tagewerk. Doch die einzige Zeugin, das Freudenmädchen Idra, weiß mehr, als sie preisgeben will. Um an ihre Informationen zu gelangen, geht Varek ein Bündnis mit ihr ein, das ihn schmerzhaft an bessere Zeiten erinnert. Die Spur des goldenen Skarabäus führt ihn schließlich zu einem grausamen Kult, der mehr als nur ein Blutopfer verlangt ...ÜbersichtEinzelband oder Reihe: EinzelbandErzählweise: Figuraler Erzähler, PräteritumPerspektive: abwechselnd aus männlicher + weiblicher Perspektive Kapitellänge: mittel bis lang Tiere im Buch: ++ Es werden im Buch sowohl Tiere bei blutigen Kämpfen gequält als auch getötet. Warum dieses Buch?Die Leseprobe des Buches erinnerte mich aufgrund dieser düsteren, mittelalterlichen Welt sofort an jene des grandiosen Video-Spiels „Witcher 3 – Wild Hunt“ – so war mein Interesse sofort geweckt. Zitate„Und da war noch etwas. Dieses dumpfe, beklemmende Gefühl, dass etwas in der Luft lag. Etwas, das nicht spurlos an ihr vorübergehen würde. Es bohrte sich immer tiefer in ihren Leib, wie ein Wurm, der sich durch ihre Eingeweide fraß.“ Seite 129Meine MeinungEinstiegDer Einstieg fiel mir sehr leicht. Auf den ersten Seiten begleitet man den Auftragsmörder Varek bei einem Mord an einer schwangeren Frau. Der Schock ist so beim Lesen erst einmal groß, ebenso steigt aber auch die Neugier. Man will wissen, wer dieser Mensch ist, der mit dem Morden seinen Lebensunterhalt bestreitet. Und schon ist man mitten im Geschehen.SchreibstilDer Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Autorin schafft es augenblicklich, den LeserInnen ein Gefühl für diese unbarmherzige Stadt und das Leben darin zu vermitteln. Hier geht es auch bei unangenehmen Dingen sehr ins Detail, man kann die stinkenden Gerüche beinahe selbst beim Lesen riechen. Die verschiedenen Kapitel aus der Sicht von Varek und Idra sind sprachlich immer den Figuren angepasst. So werden Idras Kapitel, in denen sie kein Blatt vor den Mund nimmt (auch was ihren Beruf angeht), vielleicht jene LeserInnen abschrecken, die auf ihre (absolut zu ihr passende) vulgäre, brutale „Gossensprache“ nicht vorbereitet sind. Mein Tipp: Lasst euch einfach auf das Buch ein, nach den ersten Seiten werdet ihr euch bestimmt schnell daran gewöhnen. HauptpersonenDas Beste am ganzen Buch sind Elea Brandts liebevoll ausgearbeitete Hauptfiguren, die eine unglaubliche Tiefe besitzen. Sie haben mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen, mit ihren individuellen Problemen, haben nicht nur sympathische Züge, sondern auch Schwächen und offenbaren ganz unterschiedliche menschliche Abgründe. Nach und nach wachsen einem aber beide immer stärker ans Herz, bis man sie am Ende eigentlich gar nicht verlassen möchte. So muss das sein! Die Beziehung zwischen Idra und Varek, die beide extreme Probleme mit Gefühlen und Vertrauen haben, war für mich ein absolutes Lesehighlight.NebenfigurenEs gibt nur wenige Nebenfiguren, denen im Buch eine größere Rolle zukommt. Jene, die jedoch dazugehören, erhalten ebenso ihre ganz eigene Geschichte und Persönlichkeit. Das harte Leben von Djarid und seine Freundschaft zu Idra – dieses Zusammenhalten in den widrigsten Umständen – hat mir beim Lesen ein bisschen das Herz gebrochen. Aber auch der „Bösewicht“ der Geschichte ist nicht nur von Natur aus böse, sondern durch eine furchtbare Vergangenheit vom rechten Weg abgekommen. Man merkt stark, dass die Autorin Psychologie studiert hat und sich mit Menschen und all ihren verschiedenen Facetten sehr gut auskennt. Das macht sich in diesem Thriller mehr als bezahlt.Idee & ThemenDie Autorin hat in diesem Buch eine interessante, ungewöhnliche Fantasy-Welt geschaffen, die man mit jeder Seite besser kennenlernt. Viele neue Ideen sind eingeflossen, so dass es für die geneigten LeserInnen einiges zu entdecken gibt. Interessant ist nicht nur der brutale Glauben des Blutigen Gottes, sondern ebenso die besondere Aufteilung der Stadt in bestimmte Viertel. Die beschriebene Welt ist orientalisch und mittelalterlich angehaucht und auch Magie, Alchemie und Geister finden darin ihren Platz.Viele verschiedene Themen werden behandelt. Für mich war dieses Buch jedoch auch vordergründig eine Charakterstudie und eine Beschreibung der unterschiedlichen Lebenswelten von verschiedenen reichen und armen Personen. Sowohl das unbarmherzige, schwere Leben im Armen-Viertel „Sha-Quai“, in dem Krankheiten, Mord, Folter und Vergewaltigung an der Tagesordnung sind, als auch das moralisch schwierige Leben des Auftragsmörders Varek, der mit Gewissensbissen und Ängsten zu kämpfen hat, haben mich vollkommen fasziniert und betroffen gemacht. Nach der Lektüre freut man sich über die tolle Gesundheitsversorgung in unserem Land, über die soziale Hilfe und das Rechtssystem, das die BürgerInnen schützt. Auch andere wichtige Themen wie Freundschaft, Familie, Ehre, Liebe, Schuld und die furchtbaren Konsequenzen, die gut gemeinte Taten haben können, werden tiefgreifend und tiefgründig verarbeitet. Aufgrund expliziter Folter-, Gewalt- und erotischer Szenen ist das Buch für unter 16-Jährige nicht geeignet. Atmosphäre & SpannungDie Atmosphäre ist durchgehend düster, teilweise sogar hoffnungslos. Immer wieder möchte man ins Buch hineinspringen und Menschen wie Djarid und die anderen Prostituierten im Sha-Quai einfach nur umarmen und ihnen aus ihrer misslichen Lage helfen. Ich fand die erzeugte Stimmung eindrucksvoll, authentisch und beklemmend. Humorvolle Stellen lockern das Buch immer wieder etwas auf (Ich sage nur eines: „Nimm einen Löffel, verdammt!“ :D). Lediglich etwas mehr Tempo und Spannung hätte ich mir stellenweise gewünscht, vor allem, da es sich hier ja um einen Thriller handelt. Mein Fazit„Opfermond“ ist ein gelungenes, düsteres Debüt, das mit einem angenehmen, authentischen Schreibstil, liebevoll ausgearbeiteten Figuren, tiefen menschlichen Abgründen und einer sehr kreativen Fantasy-Welt punktet. Teilweise ist dieses Buch auch eine Charakterstudie, die einen beklemmenden Einblick in die Welt der Armen, der Prostituierten, der vom Glück Verlassenen und der Auftragsmörder gibt, Emotionen weckt und nachdenklich und vor allem dankbar für das eigene Leben macht.Empfehlung: Aufgrund expliziter Folter-, Gewalt- und erotischer Szenen ist das Buch Unterhaltung für Erwachsene und für unter 16-Jährige nicht empfehlenswert. Allen anderen Fans von dreidimensionalen Figuren und düsteren Geschichten sei es aber ausdrücklich ans Herz gelegt.BewertungIdee: 4 Sterne Ausführung: 4,5 Sterne Schreibstil: 4 Sterne Personen: 5 Sterne ♥Hauptperson: 5 Sterne ♥Spannung: 3,5 Sterne Emotionale Involviertheit: 5 Sterne ♥Regt zum Nachdenken an!Insgesamt:❀❀❀❀,5Dieses Buch erhält von mir viereinhalb Lilien! Die Autorin werde ich weiter im Auge behalten.

    Mehr
  • Düster und voller menschlicher Abgründe

    Opfermond - Ein Fantasy-Thriller

    libraryfairy

    19. November 2017 um 21:02

    Im Rahmen einer Leserunde hatte ich das Glück dieses Buch lesen zu dürfen. Danke dafür.Zum Inhalt: Die Geschichte unserer Helden spielt in Ghor-el-Chras - eine Stadt im Orient, unter der Herrschaft des blutigen Gottes.Varek - ein Mann aus gutem Hause, ist wegen einer Verfehlung seinerseits, quasi von seiner Familie "verstoßen" worden und bestreitet sein Leben nun als Auftragsmörder. Er bekommt zur Abwechslung einen Auftrag, bei dem er lediglich Nachforschungen zum Tod eines jugen Alchemisten anstellen soll. Zur gleichen Zeit ist da noch Idra, ein Freudenmädchen aus dem Sha-Quai - dem ärmsten Bezirk von Ghor-el-Chras. Idra ist Zeugin des Mordes am jungen Alchemisten. Mit diesem Mord geschehen nach und nach immer seltsamere Dinge im Sha-Quai und immer mehr Menschen sterben auf unerklärliche Weise. Idra, als einzige Zeugin beginnt ebenfalls Nachforschungen anzustellen und so ist es eine Frage der Zeit, bis sich Varek und Idra begegnen und versuchen den Fall zu lösen. Währendessen schreiten mörderische Pläne im Untergrund voran. Meinung:Als erstes sei gesagt, dass dieses Buch nichts für zartbesaitete Gemüter und Menschen unter 16 ist, würde ich sagen. Die Sprache ist sehr bildgewaltig, brutal und vulgär - jedoch perfekt passend zum dargestellten Szenario. Der Schreibstil ist packend und nimmt einen unvermittelt mit, in diese orentalische Stadt mit all den hellen und dunklen Ecken, den Gerüchen und Atmospähren. Man bekommt abwechselnd Idras und Vareks Sicht, parallel und zeitlich im selben Rahmen geschildert. So lernt man beide recht gut kennen und mir waren sie auf Anhieb sympathisch, jeder auf seine Art. Sie bestreiten ihr Tagwerk beide mit wenig Freude und müssen sich des öfteren gegen andere Gestalten aus Ghor-el-Chras behaupten.Varekt taucht, aufgrund seines Auftrags, wieder in die Welt der Oberschicht ein und muss sich mit dem herablassenden Verhalten dieser abfinden, während Idra gegen Tod und Elend bestehen muss. Der große, lange Zeit unbekannte, Gegenspieler der beiden ist ein gottesfürchtiger Kult, der jedoch nicht dem blutigen Gott zugewandt ist und im Untergrund immer stärker wird. Man ist immer mitten in der Situation und auch die Antagonisten sind so scharf herausgearbeitet, dass man sie einfach verabscheuen muss. Alle Charaktere machen im Lauf der Zeit eine deutliche Wandlung durch und man denkt so manches Mal, dass jetzt bestimmt alles besser wird - weit gefehlt.Die Geschichte bleibt spannennd bis zum Schluss und es gibt keine unnötigen Längen. Der einzige kleine Minuspunkt ist, dass der Rückentext nicht so ganz das aussagt, was die Geschichte widerspiegelt. Da sich beide Protagonisten , doch recht spät erst begegnen und der gemeinsame Teil relativ kurz ist.Ansonsten allerdings gibt es von mir eine klare Leseempfehlung!!Opfermond war für mich eines der besten Bücher in diesem Jahr!

    Mehr
  • Spitzen Fantasy-Thriller

    Opfermond - Ein Fantasy-Thriller

    Wuerfelheld

    17. November 2017 um 12:25

    Das Leben in Sha-Quai ist gefährlich, egal ob man nun als Hure, Dieb oder Bettler in einem der heruntergekommen Stadtviertel lebt oder in den durch eine Mauer geschützten Gebieten der Reichen. Wer nicht in der Lage ist, nach dem Regeln zu spielen, der fällt sehr schnell sehr tief oder verliert gleich sein Leben. Um schmutzige Arbeiten zu erledigen gibt es die „Unbestechlichen“,Auftragsmörder, die ohne Skrupel andere um die Ecke bringen. Varek ist einer von ihnen – und er staunt nicht schlecht, als er von dem Oberhaupt einer angesehenen Familie darum gebeten wird, nicht jemanden zu töten, sondern den Mord an seinem Sohn aufzuklären.Das ist wirklich eine Abwechslung, die er doch gerne annimmt. Er beginnt sich umzusehen, doch schon bald führen ihn seine Ermittlungen in die Unterstadt, denn sein Mord ist nicht der einzige, sterben doch gerade dort jede Menge Leute auf bestialische Art.Im Zuge seiner Nachforschungen trifft er auf die Hure Idra. Die junge Frau ist auf seltsame Art und Weise mit einigen der Morde verknüpft und scheint mehr zu wissen – Grund genug, näheren Kontakt mit ihr aufzunehmen und zu versuchen, ihr vertrauen zu gewinnen, schließlich scheint auch Vareks eigener Bruder in die ganze Sache verwickelt zu sein.MEINE MEINUNGDie Geschic;hte klingt auf den ersten Blick sehr simpel, ist es doch eine Suche nach einem Mörder, wie man sie aus jedem Krimi kennt, nur das Setting und Ermittler fantasylastig sind. Aber der Autorin geht es weniger um die damit verbundene Action, als: Wer tat was und warum – und da kann sie tatsächlich mit einigen netten Überraschungen aufwarten.Aus diesem Grund nimmt sie sich auch sehr viel Zeit, die Figuren vorzustellen. Fast schon mehr Raum als Varek bekommt etwa die Hure Idra, deren hartes und von Verachtung und brutalen Männern geprägtes Leben in allen Einzelheiten geschildert wird. Sie ist selbst hart geworden, aber genau so wie der Assassine, der ebenfalls seine Gründe hatte, Berufsmörder zu werden, nicht unsympathisch. Beide haben einen facettenreichen und vielschichtigen Charakter, durch den man sie gleichzeitig lieben und hassen kann. Sie nehmen, so weit sie können, die Dinge in die Hand, obwohl sie oft genug auch übertölpelt werden und den entsprechenden Preis für sein Versagen zahlen.Man bekommt zwar schon früh eine Ahnung, was und wer hinter allem stecken könnte, aber die Handlung verliert trotzdem nicht an Spannung, macht die Autorin doch keinen Hehl daraus, dass sie keine Scheu hat auf ein Happy End zu verzichten.Alles in allem ist das Buch sehr intensiv geschrieben, die Hintergrundbeschreibungen folgen zwar modernen Trends und bedienen einige Klischees, wissen viele von denen aber auch zu variieren. Die Handlung hat zudem keine Längen und entwickelt eine dichte Atmosphäre, so dass man den Roman nur sehr ungern aus der Hand legt – die Mission gut zu unterhalten ist also erfüllt.„Opfermond“ ist ein ansprechender Krimi, der auf ein dichtes und düsteres Fantasy-Ambiente, wie auch Figuren mit Ecken, Kanten und vor allem verständlichen Motiven setzt. Abenteuerliche Momente bei der Suche nach dem Mörder sorgen für die richtige Spannung, so dass der Roman von Anfang bis Ende kurzweilig bleibt.

    Mehr
  • Eines meiner Lieblingsbücher!

    Opfermond - Ein Fantasy-Thriller

    Chibi-Chan

    08. November 2017 um 17:54

    Meine MeinungGeschichteNach langer Zeit mal wieder ein Buch, welches mich richtig aus den Socken gehauen hat. Alles um mich herum konnte ich ausblenden, es gab nur das Buch und mich.Doch puh, wo fange ich an? Das Setting war grandios. Ich liebe erfundene Städte, vor allem, wenn sie so komplex aufgebaut sind. Mit wenigen Worten konnte die Autorin mir die Stadt bildlich vor Augen erschaffen, so grausam und geheimnisvoll, wie die Geschichte.Wie man schon auf dem Cover liest, ist das Buch eine Mischung aus Fantasy und Thriller. Somit basiert die Geschichte auf einem Mord, der aufgedeckt werden muss. Dieser ist so detailliert, birgt extrem viele Facetten und kann einen böse in die Irre führen. Bewundernswert war dieser rote Faden. Während des Buches wurde mir immer wieder bewusst, dass die Autorin nichts dem Zufall überlässt. Alles ist perfekt durchdacht und geplant. Jedes Detail holt einen früher oder später wieder ein. Dabei werden dem Leser immer wieder Informationen zugeworfen, aber nie zu viele.Ein richtiger Pageturner. Mit jedem Detail, welches man erfährt, mehr. Das liegt aber vor allem auch an der düsteren Stimmung. Das Buch ist wohl nichts, für schwache Nerven. Hier wird niemand zimperlich behandelt. Ob Protagonist oder Nebencharakter. Hier schlägt der Realismus zu.Vor allem das Ende setzt noch einmal einen auf die verdammt hohe Spitze des Spannungsberges. Es ist actionreich, blutig und schockierend. Selten lese ich ein Buch, indem keine Frage offen bleibt und bei dem ich jedes Geheimnis erst am Ende erfahre und nicht schon vorher auflöse.CharaktereDas Buch hat zwei Hauptcharaktere, die nicht so schnell zusammengeführt werden, wie man erwarten mag. Beide sind von Grund auf verschieden.Varek, der Assassine, lebt ein ansehnliches Leben. Wäre die Ursache dafür nicht ein Schicksal, welches er sich niemals gewünscht hat. Er soll den Mordfall klären und begibt sich dafür in schlimme Gefilde. Ich liebe seine radikale Art und vor allem, dass diesmal ein Erwachsener als Charakter ausgesucht wurde. Kein kleines Mädchen mit speziellen Kräften. Nein, Varek ist durchschnittlich und punktet alleine mit seinem geprägten Charakter.Auch Idra ist sehr speziell. Als Hure trägt sie ihren Stolz sehr hoch und hat einen sehr egoistischen Charakter. Manchmal konnte sie mich zur Weißglut bringen, aber auch mit ihr wurde ein starker Charakter geschaffen und vor allem Verständnis.Perfekt war einfach, dass man die Protagonisten hassen und lieben, aber sie nie loslassen konnte. Man muss sie einfach ins Herz schließen, denn ihre charakterlichen Wandlungen sind nachvollziehbar.Schreibstil & SichtweiseDer Schreibstil macht das Buch zu einem Pageturner. Er ist sehr bildlich und zensiert nichts. Hart und ehrlich lernt man die Stadt und ihre Grausamkeiten kennen. Dabei werden auch verschiedene Akzente und Ausdrucksweisen berücksichtigt, die einfach zum Buch dazugehören. Obwohl ich kein Fan von grober Sprachweise in Büchern bin, so war sie hier perfekt, passend und wurde eins mit dem Text. Ich kann nur meinen Hut ziehen vor einer so tollen Sprachgabe.Geschrieben wird das Buch aus der Sicht von dem Assassinen Varek und der Hure Idra in der dritten Person.Cover & TitelEines der tollsten Cover, die ich kenne. Es spiegelt die Geschichte in den Farben und der Symbolik wieder, gibt Hinweise, aber löst nichts auf. Ich liebe den Skarabäus in der Mitte und bin gebannt von dem Mond.Auch der Titel passt perfekt und verrät noch nicht zuviel. Zudem klingt er der Thematik entsprechend düster.Zitat"Wo weder Neid noch Eifersucht herrschten, konnte zumindest noch ein Hauch von Zuneigung entstehen."- Seite 97FazitDefinitiv eines der Top-Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe. Unglaublich bildhafte und düstere Beschreibungen, eine tolle Genremischung und eine maximal durchgeplante Handlung.

    Mehr
  • Atmosphärisch, komplex und aufregend!

    Opfermond - Ein Fantasy-Thriller

    Cornelia_Ruoff

    04. November 2017 um 09:48

    „Opfermond – Ein Fantasy-Thriller“ von Elea Brandt 1. Klappentext In der Stadt des Blutigen Gottes herrscht das Recht des Stärkeren. Als der Assassine Varek angeheuert wird, einen Mord aufzuklären, klingt das nach einer willkommenen Abwechslung von seinem verhassten Tagewerk. Doch die einzige Zeugin, das Freudenmädchen Idra, weiß mehr, als sie preisgeben will. Um an ihre Informationen zu gelangen, geht Varek ein Bündnis mit ihr ein, das ihn schmerzhaft an bessere Zeiten erinnert. Die Spur des goldenen Skarabäus führt ihn schließlich zu einem grausamen Kult, der mehr als nur ein Blutopfer verlangt … 2. Zum Inhalt Elea Brandt entführt uns in eine völlig andere, für uns fremde Welt. Eine Welt in der Frauen keine Rechte, dafür aber viele Pflichten haben. Eine Welt in der die Menschen dem blutigen Gott huldigen. Nur der Starke überlebt. Die Welt ist düster, gefährlich, geheimnisvoll und übt große Faszination und Anziehungskraft auf mich, den Leser, aus. Aber nicht nur die, von ihr erschaffene, Welt nimmt den Leser gefangen, auch der Mord am ältesten Sohn der Alchimistenfamilie gibt viele Rätsel auf. War er der, der er vorgab zu sein? Oder führte er abseits seiner Familie ein anderes Leben? Der Leser begleitet den Alltag einer Prostituierten und eines Assassinen. Sie begegnen einander und gehen einen Teil des Weges gemeinsam. In einer besseren Welt hätten sie sich wahrscheinlich geliebt. 5/5 Punkten 3. Protagonisten „Opfermond“ von Elea Brandt erzählt die Geschichte zweier gestrandeter Menschen, die über ihr Schicksal hinauswachsen und zu Helden werden. Meine Lieblingsfigur ist Idra. Sie verkauft ihren Körper und handelt mit allem, was sie findet, stehlen kann oder verdient. Sie ist mutig. Sie hat Empathie. Sie kann sich gut selbst versorgen. Und hat eine ihr eigene Sprache. Durch diese derb Vulgäre ist Idra authentisch. Die Autorin gibt Idra’s Charakter Platz bzw. Wort und Zeile, sich entwickeln zu können. Das Buch ist tatsächlich die Heldenreise zweier Charaktere, die auf der gleichen Route reisen und dennoch jeder die eigenen Dämonen bekämpfen muss. Varek ist ein tragischer Held. Ein Assassine, den das Töten belastet. Ein Killer, der Moral kennt. Er trägt die Vergangenheit im Herzen. Er erträgt seinen „Beruf“ nur mit Drogen. Er fühlt sich schuldig. Er ist gefangen in seinem Hamsterrad. Wenn Varek in seinem früheren Leben andere Entscheidungen getroffen hätte, wäre es wahrscheinlich nie zu dieser Gefahr gekommen. Oder wie Elea Brandt in der Leserunde antwortete: Ein zynisches Schicksal!Idra und Varek suchen beide ihre Freiheit. 5/5 Punkten 4. Sprachliche Gestaltung Die Sprache der Autorin gefällt mir gut. Sie beschreibt das jeweilige Setting anschaulich und lässt die Sinne des Lesers daran teilhaben. Die Charaktere sprechen in ihrer eigenen Sprache und angemessen für ihre Figur. Der Leser kommt Idra und Varek ganz nahe. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. 5/5 Punkten 5. Cover und äußere Erscheinung „Opfermond – Ein Fantasy-Thriller“ von Elea Brandt hat 330 Seiten, einen flexiblen Einband und ist am 16.10.2017 unter der ISBN 9783945493366  bei Mantikore-Verlag im Genre Fantasy erschienen und kostet 13,95 €. 5/5 Punkten 6. Fazit Elea Brandt’s Debüt-Roman ist Weltenbau par excellence. Sie hat mit der alten Stadt ein unglaubliches Setting kreiert. Die Autorin ist Rollenspielerin und das merkt man dem Buch an. Jede Szene ist durchdacht und passt genau ins Spiel. Idra und Varek sind tolle Charaktere mit Tiefgang. Sie werden beim Lesen nicht nur lebendig, sondern zu Weggefährten. Ich konnte mich in beide hineinversetzen und habe mit beiden gelitten. Sie wachsen weit über sich selbst hinaus. Opfermond ist ein genialer Thriller aus einer atemraubenden Welt. Der Plot ist sehr komplex mit unvorhersehbaren Wendungen. Der Leser will den Fall lösen. Die Autorin gibt zwar Hinweise, aber nicht jede gelegte Spur führt zum Ziel. Der Spannungsbogen bleibt bis zur letzten Seite hoch. Ich kann nur noch eine Riesenleseempfehlung geben. @Elea Brandt und Mantikore Verlag Vielen Dank für das schöne Rezensionsexemplar! Die Leserunde bei lovelybooks hat viel Spaß gemacht. Ich hatte die große Freude die Autorin kennenzulernen und konnte ihr für meinen Blog einige Frage stellen. Interview auf Connie's Schreibblogg. Ich vergebe insgesamt 5/5 Punkten.  

    Mehr
  • Düster, spannend, mitreißend

    Opfermond - Ein Fantasy-Thriller

    SillyT

    27. October 2017 um 17:10

    Im Sha-Quai, dem ärmlichen Viertel, in dem die Bürger Ghor-el-Chras ihren Vergnügen oder eher Lastern, wie Glücksspiel und Freuden aller Art nachgehen, verschwinden immer wieder Menschen, deren Leichen ausgeweidet wieder aufgefunden werden. Das interessiert allerdings niemanden, bis der Sohn des reichen Alchemisten Rashach ermordet wird. Rashach setzt den Unbestechlichen Varek darauf an, herauszufinden, warum sein Sohn sterben musste. Doch die einzige Zeugin des Verbrechens ist das Freudenmädchen Idra und diese verfolgt ihre eigenen Pläne, nämlich dem Sha-Quai zu entkommen. Varek muss mit ihr ein Bündnis eingehen, um den Mord an dem Alchemistensohn aufzuklären. Dabei stoßen sie auf einen Kult und dieser verlangt viel mehr, als man sich vorstellen kann.Meine Meinung: Dieses Buch punktet gleich schon mit seinem geheimnisvollen Äußeren, das mich umgehend in seinen Bann schlagen konnte und auch der Klappentext versprach so einiges. Tatsächlich wurde ich dann sogar mehr als positiv überrascht, denn diese Geschichte entwickelt in kürzester Zeit einen Sog auf ihren Leser. Elea Brandt schreibt direkt und sehr flüssig und man befindet sich innerhalb kürzester Zeit mitten in ihrer Welt. Dabei bleibt sie sprachlich modern, klar und auch schonungslos, denn ein teilweise blutiges Kopfkino gibt es hier dazu. Absolut gelungen fand ich auch, dass sie ihren Charakteren die passende Sprache mitgibt, hier wirkt nichts künstlich oder aufgesetzt.Das Worldbuilding ist etwas besonderes, denn die Welt um Ghor-el-Chras ist sehr lebendig und glaubwürdig, dabei durchaus ungewöhnlich. Zum einen, weil alles ein wenig orientalisch angehaucht wird, zum anderen auch der Aufbau der Umgebung. Man spürt, an welcher Stelle man sich gerade in Ghor-el-Chras befindet, dabei hilft auch die äußerst gelungene Karte zu Beginn des Buches. Aber auch sonst spürt man die unterschiedliche Atmosphäre, die sich immer den gerade beschriebenen Handlungsschauplätzen anpasst. Man hat eine Gänsehaut, betritt man mit den Charakteren die alte Stadt, die absolut geheimnisvoll ist, während man im Sha-Quai förmlich den Schmutz riechen kann. Das alles bekommt der Leser ohne große Ausschweifungen oder detaillierten Beschreibungen geliefert, so dass man sich diese Welt in Gedanken selbst aufbauen kann.Spannend ist es dann auch gleich von Beginn an, manches wird nur angedeutet und man wird regelrecht dazu gezwungen weiterzulesen, da man einfach wissen möchte, was da nun wirklich geschieht. Momente voller Action, aber auch Momente, bei denen man die Charaktere kennenlernt, wechseln sich ab. Dabei bleibt es allerdings bis zum Schluss wirklich geheimnisvoll und recht undurchschaubar.Der Leser verfolgt das Geschehen in erster Linie durch die beiden, recht aussergewöhnlichen Protagonisten, Varek und Idra. Ab und an bekommt man auch noch kleinere Einblicke auf andere Charaktere, die das Ganze noch einmal mehr geheimnisvoll werden lassen.  Durch den Erzähler in der dritten Person hat man dabei einen guten Überblick über die Handlung und verfolgt ein fantasievolles, manchmal auch grausames Kopfkino. Doch immer ist es passend und glaubwürdig.Die Charaktere, allen voran die Protagonisten Varek und Idra, sind einmal mehr anders. Varek ist ein Unbestechlicher, ein Assassine, der im Auftrag Menschen tötet. Doch trotzdem ist er ein Mann der Ehre, innerlich gebrochen, äußerlich hart, aber doch auf seine Art fair. Man muss ihn einfach erleben, denn ich möchte auch gar nicht zu viel über ihn verraten. Genau so geht es mir mit Idra, das, um es nett auszudrücken, Freudenmädchen. Sie ist arm, sie ist vorlaut, sie ist frech, dreist, aber auch absolut clever und mutig. Sprachlich und auch in ihrem Gehabe unterscheiden die Beiden sich wie Tag und Nacht, was hier aber sehr glaubwürdig rüberkommt. Sie wirken dadurch sehr authentisch und in keinster Weise beschönigt.Neben den Beiden gibt es zwar einige Nebencharaktere, die aber ebenfalls sehr gut gezeichnet sind und ihre Rollen glaubwürdig spielen. Sie stiften Verwirrung, wirken geheimnisvoll, man hasst sie, man beobachtet sie, weil man einfach nicht einschätzen kann, wem man vertrauen sollte. Mein Fazit: Ein Fantasy-Thriller voller Spannung und mysteriös wirkender Geheimnisse, teilweise sehr blutig und grausam, dadurch aber noch glaubwürdiger, denn diese Welt, in der ich mich befand, wird hier nicht verschönigt. Man lernt die Charaktere mit all ihren Facetten kennen und ja, auch lieben oder hassen und manches mal musste ich doch meine Meinung, zumindest teilweise, revidieren. Dabei bleibt die Handlung undurchschaubar und man wird einfach durch die Seiten getrieben, damit man erfährt, was hier wirklich los ist. Für alle Dark Fantasy Fans eine Leseempfehlung. Elea Brandt, ich hoffe, noch so einiges dieser Art von dir lesen zu dürfen!

    Mehr
  • Düster und etwas makaber

    Opfermond - Ein Fantasy-Thriller

    AprilsBuecher

    27. October 2017 um 12:57

    Eigentlich hatte ich dieses Buch nicht auf dem Radar, aber irgendwie wollte es doch gelesen werden. Also begann ich … und wollte nicht mehr auf hören. Es wirkt so unscheinbar aber … weit gefehlt. Düster und zum Teil doch recht makaber wird hier eine Geschichte erzählt, die nichts für schwache Nerven ist. Die Schreibweise ist gut und zum Teil sehr getreu geschrieben. Für mich war es ein gelungener Fantasie Thriller, der mich überzeugt hat und ich es gern weiter empfehlen würde. Fazit: Interessantes Cover, was unschuldig aussieht, aber sein wahres Gesicht erst in der Geschichte zeigt.

    Mehr
  • 🌘Bedrohlich und mitreißend - der Kult um Ulthai ist nichts für schwache Nerven🌘

    Opfermond - Ein Fantasy-Thriller

    RineBine

    25. October 2017 um 21:21

    Titel des Buchs: Opfermond, Autorin: Elea Brandt, Seitenzahl: 437, Verlag: Mantikore Verlag, 1. Auflage: 2017, ISBN: 978-3-945493-36-6 Inhalt: Klappentext: "Die Stadt des Blutigen Gottes fordert ein neues Opfer - Als der Assassine Varek angeheuert wird, einen Mord aufzuklären, klingt das nach einer willkommenen Abwechslung von seinem verhassten Tagewerk. Doch die einzige Zeugin, das Freudenmädchen Idra, weiß mehr als sie preisgeben will. Um an ihre Informationen zu gelangen, geht Varek ein Bündnis mit ihr ein, das ihn schmerzhaft an bessere Zeiten erinnert. Die Spur des goldenen Skarabäus führt ihn schließlich zu einem grausamen Kult, der mehr als nur ein Blutopfer verlangt...""Der Tod war ein ständiger Begleiter im Sha-Quai."Idra - in die verdorbene Welt des Sha-Quai hinein geboren - hat keine andere Möglichkeit, als sich als Hure durch's Leben zu schlagen. Gefangen im Netz des Khari muss sie tagein tagaus die widerlichen Gelüste ihrer Freier und die Schläge ihres Zuhälters über sich ergehen lassen. Ihre Umgebung hat sie robust gemacht. Sie wirkt barsch, gefühlskalt und unerschütterlich. Doch mit ihr begegnet uns auch eine Protagonistin, die das Herz nahezu immer auf der Zunge trägt und mit ihrem vorlauten Mundwerk deutlich macht, welchem Teil von Ghor-el-Chras sie entstammt! "[...] Halt's Maul [...]Kümmer dich um deinen eigenen Scheiß!" Doch unter ihrer harten Schale verbirgt sich ein weicher Kern - denn für die Menschen, die ihr etwas bedeuten, setzt sie ihr Leben auf's Spiel.Gemeinsam mit Idra werden wir Zeugen des Mordes an Kashir dai Mahal - einem angesehenen Alchemistenspross, der in den dunklen Gassen des Sha-Quai sein Leben lassen musste. Im Schutz der Dunkelheit durchsucht sie die zurück gelassene Leiche nach unentdeckten Habseligkeiten und sie stößt auf ein Buch, dessen Bedeutung sie nicht einmal erahnen könnte...Varek - einst als Leibwächter zum Schutz anderer Menschenleben berufen - ist infolge von unumkehrbaren Ereignissen in seiner Vergangenheit der Chras-Kirche beigetreten und verdient sich seinen Lebensunterhalt fortan als Assassine. Gebrandmarkt mit dem Zeichen der Unbestechlichen bringt er einen Auftragsmord nach dem anderen hinter sich. Nicht jedoch, ohne Reue zu empfinden und sich tagtäglich von seinen inneren Dämonen verfolgt zu fühlen. Geplagt von Panikattacken kann er nur bei Kerzenschein schlafen gehen und streift nahezu immer mit besorgniserregenden Vorahnungen durch das Sha-Nuri. Mit dem Verbrechen an Kashir dai Mahal wird er erstmals nicht dazu bestellt, einen Mord zu begehen, sondern diesen aufzuklären. Doch hinter dieser Bluttat verbirgt sich mehr, als Varek jemals geahnt hätte. Im Untergrund von Ghor-el-Chras erhebt sich eine Bedrohung, die mehr als nur das Leben eines angesehenen Alchemisten fordert. Wird es Varek gelingen, die herannahende Gefahr rechtzeitig zu stoppen und hinter das Geheimnis von dem Mord an Kashir dai Mahal zu kommen? Meinung: Mitreißend von der ersten bis zur letzten Sekunde. Mit "Opfermond" hat Elea Brandt eine Welt geschaffen, die Dir den Atem verschlägt! Ein atemberaubendes orientalisches Setting, das so bildgewaltig ist, dass Du Dich in jedem Augenblick, mit jeder Seite und jeder Zeile in einer Dir fremden Umgebung wiederfindest bei der es Dir schwer fällt, wieder in die Realität zurück zu kehren. Dabei schlägt Dir eine düstere, schaurige und doch so spannungsgeladene Atmosphäre entgegen, dass Du gar nicht gewillt bist, dieses Buch wieder aus der Hand zu legen. Mit dem saloppen Umgangston von Idra fühlst Du Dich ihrer Welt noch ein Stück weit näher, bekommst ein Gefühl dafür, wie es im Sha-Quai tagtäglich zugeht und fieberst darauf hin, dass sie es schafft, diesem Milieu irgendwann den Rücken zu kehren. Für mich war es unglaublich aufregend, mich mit ihr und Varek den Gefahren von Ghor-el-Chras zu stellen und Stück für Stück die Geheimnisse zu lüften, die der Opfermond und seine Anhänger für uns bereit hielten. Ein überraschendes Highlight - absolut lesenswert und nicht ganz unverdient 5 *****! 

    Mehr
  • Ein Fantasy-Thriller, der packt und überzeugt

    Opfermond - Ein Fantasy-Thriller

    AnnaEichenbach

    23. October 2017 um 14:10

    „Der Tod war ein ständiger Begleiter im Sha-Quai. Er lauerte in schimmligen Brot, in eitrigen Ausschlägen und in beißendem Hunger. Manchmal kam er schleichend, manchmal unvorhergesehen.“ (Elea Brandt, Opfermond, S.8)Klappentext In der Stadt des Blutigen Gottes herrscht das Recht des Stärkeren. Als der Assassine Varek angeheuert wird, einen Mord aufzuklären, klingt das nach einer willkommenen Abwechslung von seinem verhassten Tagewerk. Doch die einzige Zeugin, das Freudenmädchen Idra, weiß mehr, als sie preisgeben will. Um an ihre Informationen zu gelangen, geht Varek ein Bündnis mit ihr ein, das ihn schmerzhaft an bessere Zeiten erinnert. Die Spur des goldenen Skarabäus führt ihn schließlich zu einem grausamen Kult, der mehr als nur ein  Blutopfer verlangt … (Quelle: Mantikore-Verlag)Das Buch Opfermond ist ein vielschichtiger Roman, der mich von der ersten Seite an begeistern konnte. Elea Brandt entführt ihre Leser in ihrem Debütroman in ein orientalisches Setting: In Ghor-el-Chras gibt es nur einen einzigen Gott, Chras, den Blutigen. Die Stadt ist in mehrere Bezirke unterteilt, die den verschiedenen Gesellschaftsschichten zugeordnet sind. Ein überwiegender Teil der Geschichte spielt im Armenviertel, dem Sha-Quai. „Man musste hart werden, wenn man im Sha-Quai überleben wollte.“(Elea Brandt, Opfermond, S.29)   Ungeschönt und in teils drastischen Worten zeichnet die Autorin ein beklemmendes Bild von Elend, Not, Armut und Betrug, die das Leben der Bewohner dieses Viertels prägen – und ihren Charakter. Auch die Hure Idra, eine der Protagonistinnen, schimpft das Sha-Quai ihr Zuhause. Idra hat früh gelernt, sich durchzuschlagen und zu sehen, wo sie bleibt. „[Idra] trug ihren Kopf aufrecht und sie konnte sich immer noch in die Augen sehen, ohne vor Scham im Boden zu versinken. In diesem Loch eine echt große Leistung.“(Elea Brandt, Opfermond, S.30) Durch Zufall wird sie Zeugin eines Mordes, dessen Tragweite sie sich erst bewusst wird, als immer mehr Menschen in ihrer Umgebung an einer seltsamen Krankheit sterben. Idra ist eine Heldin wider Willen. Das einzige, das sie anfangs interessiert, ist ihr eigenes Überleben. Dies ändert sich erst, als Varek in ihr Leben tritt. Dieser soll den mysteriösen Mord an einem Alchemisten klären – und kommt dabei bald einem grausamen Kult auf die Spur, der seiner Göttin im Untergrund mehr als nur Blutopfer darbringt. Beide Protagonisten – Varek und Idra – sind vielschichtig und tief. Desillusioniert von den Grausamkeiten des Lebens sind sie rau, hart und ruppig geworden. Allen voran Varek, der als Unbestechlicher Morde im Auftrag der Priesterschaft des Blutigen Gottes verübt, wirkt auf den ersten Blick abgebrüht, vermisst jedoch sein altes Leben und wird von seinem Gewissen geplagt. Alle Figuren, denen Varek im Laufe seiner Ermittlungen begegnet, oder mit denen Idra Kontakt hat, scheinen etwas zu verbergen zu haben. Sie sind allesamt grau. Genau wie Varek weiß man als Leser nicht, ob man dem Glauben schenken kann, was sie berichten. Die vielen orientalisch angehauchten Namen haben es mir anfangs schwer gemacht, die einzelnen Charaktere auseinanderzuhalten. Mit steigender Seitenzahl gelingt das immer besser. Der Thrillerplot ist geschickt und komplex angelegt. Die Figuren sind eng miteinander verflochten, so dass es scheint, dass jeder jeden kennt oder auf irgendeine Weise miteinander zu tun hat. Elea Brandt streut nur vereinzelte, dezente Hinweise und überlässt es dem Leser, seine eigenen Schlüsse zu ziehen. Varek stößt bei seinen Ermittlungen auf einen alten Kult. Die Legende der Käferkönigin, die in den dunklen Gängen unter der Stadt lauert, verleiht Opfermond Züge eines Mysterythrillers. Einige Szenen sind ganz schön gruselig. Morde, Sex und … Riten des Kultes werden explizit dargestellt – definitiv nichts für schwache Nerven (oder Mägen). Sprachlich passen die Beschreibungen aber immer zur Lebenswelt des Sha-Quai und zu den Figuren, wodurch der Roman an Authentizität gewinnt. Es wird geflucht, gemordet, Intrigen und Ränke geschmiedet. Aber auch die kritische Sicht auf die Gesellschaft kommt nicht zu kurz: So geht es unter anderem auch um die Rolle der Frau, die weder im Sha-Quai, noch in den höher gestellten Familien wirklich frei sein kann. Hinzu kommt eine fiebrige Atmosphäre, das Gefühl, dass da etwas Bedrohliches unter der Oberfläche der Stadt, aber auch hinter jedem einzelnen Menschen, lauert und nur darauf wartet, hervorzubrechen. Im Laufe der Handlung wird die Atmosphäre immer düsterer, packender, bis sich Opfermond zu einem fulminanten Finale steigert, das alle zuvor geschürten Erwartungen sogar noch übertreffen kann. Fazit Opfermond ist ein verschlungener Fantasy-Thriller, der überraschende Wendungen nimmt und sein Tempo steigert. Packend und atmosphärisch dicht erzählt, mit grandios gezeichneten Figuren, deren Abgebrühtheit und Tiefe überzeugen können.

    Mehr
  • Nichts für jüngere. Auch nicht für schwache Nerven oder schwache Mägen :D

    Opfermond - Ein Fantasy-Thriller

    Sakle88

    23. October 2017 um 11:28

    In der Welt des Blutgottes herrscht das Gesetz des stärkeren.Varek ist ein Assassine der seinen Job nicht gerne ausübt, dem aber keine Wahl bleibt.Ein fügt sich seinem Weg. Als der Rashach Al Mahals auf ihn zu kommt und ihm den Auftrag erteilt den Mörder und die Gründe für den Tod seines Sohnes herauszufinden, fackelt Varek nicht lange und nimmt ihn an. Denn es ist eine große Abwechslung zu den sonstigen Aufträgen. Ausgerechnet die Hure Idra kann ihm in dem Fall weiterhelfen doch er will ihr nicht glauben.Während in der Stadt immer mehr Leichen gefunden werden führt in die Spur zu einem goldenen Skarabäus. Als er sich dann doch mit Idra zusammen tut, folgen sie dem goldenen Skarabäus und finden einen Kult der mehr als nur ein Blutopfer verlangt.Kann Varek seinen Auftrag erfüllen und können sie etwas gegen den Kult Unternehmen?Der Schreibstil ist große Klasse. Das Buch ist düster und auch teilweise härter. Die Sprache ist zum Teil Recht vulgär, was mir richtig gut gefallen hat.Die Kapitel haben alle eine gute Länge.Die Welt von Ghor-El-Chras ist sehr düster, geheimnisvoll, gewaltig und auch gefährlich.Elea Brandt hat es geschafft mich in eine völlig neue Welt zu entführen und hat die Welt so bildlich und gewaltig dargestellt das ich das Gefühl hatte die ganze Zeit Teil des Buches zu sein.Die Charaktere haben mich sehr überzeugt.Varek ist ein Einzelgänger, doch er ist stark und mutig. Er hat trotz seiner Tätigkeit als Assassine seine Prinzipien und eine menge Gefühl. Ich finde es toll das er nicht als gefühllos hingestellt wird.Ich konnte gut mit ihm mitfühlen.Idra ist eine Hure versucht zu überleben. Sie gibt die Hoffnung auf ein besseres Leben nicht aus. Sie ist auch sehr stark und mutig und vorallem steht sie für ihre Meinung und Prinzipien ein.Auch mit ihr konnte ich sofort was anfangen. Tja und der Anatgonist in diesem Buch... Ich war voll überzeugt von seiner/ihrer Rolle.Irgendwie steckte ihm/ihr das im Blut.Es ist wunderbare Geschichte mit vielen Hindernissen und Herausforderungen, aber sie hat mich komplett überzeugt. Die Geschichte, die Charaktere, das Setting und der Antagonist.. es hat einfach alles ganz genau gepasst.Diese Buch ist wirklich nicht für schwache Nerven oder einen schwachen Magen aber man muss sie gelesen haben.Wenn ich könnte wären es deutlich mehr als fünf Sterne. Eine ganz klare unbedingte Leseempfehlung meinerseits <3

    Mehr
  • Der Opfermond ist nahe

    Opfermond - Ein Fantasy-Thriller

    Nenatie

    22. October 2017 um 18:59

    MeinungÜber das Buch bin ich zufällig auf Twitter gestolpert. Am Erscheinungstag hat mich ein Tweet der Autorin sehr neugierig gemacht. Der Klappentext klang sehr spannend und bei düsterer Fantasy kann ich immer so schlecht wiederstehen. Gemischt mit einem Thriller klingt es gleich noch spannender. Das Buch war schneller auf dem Reader als mein Geldbeutel schreien konnte ;) Und ich habe es nicht bereut!Vorab: Die Geschichte ist teilweise sehr brutal und blutig. Es gibt einiges an Gewalt, auch an sexueller Gewalt. Definitiv ein Buch das ich ab 16, wenn nicht sogar als ab 18 einstufen würde! Auch die Autorin selbst macht diese Altersangabe! Das sollte man wissen bevor man sich auf das Büch stürzt!Los geht es gleich mitten im Geschehen, Idra, ein Freudenmädchen aus dem Armenviertel Sha-Quai beobachtet einen Mord. Dann wechselt man zu Varek, einem Auftragsmörder der im besseren Teil der Stadt lebt. Er wird damit beauftragt einen Mord an einem Alchemisten zu untersuchen. Beide Charaktere kennen sich nicht aber im Laufe der Geschichte begegnen sie sich dann doch. Man begleitet abwechselnd die beiden Charakter durch die Geschichte und lernt beide nach und nach kennen.Es war sehr gelungen wie Elea Brandt alle Fäden der Geschichte zusammenlaufen lässt und der Fall aufgeklärt wird. Keine Fragen bleiben offen und es ist nichts so wie man erwarten könnte. Grade am Ende bei der Auflösung war ich wirklich überrascht, damit hatte ich nicht gerechnet. Die Hinweise waren aber immer da, man muss nur richtig kombinieren und das ist nicht so einfach. Das Ende ist sowas von gelungen! Spannend, ein bisschen traurig und so absolut passend. Da fliest die eine oder andere Träne.Die Charaktere konnten mich überzeugen. Dabei mochte ich vor allem Idra sehr. Sie ist pragmatisch, versucht das Beste aus ihrer Situation zu machen und hat eine gesunde Portion Selbstbewusstsein. Und sie ist nicht die typische starke Heldin die sich über alle gesellschaftlichen Normen hinwegsetzen will.Varek lebt zwar im besseren Teil der Stadt und hat keine Geldsorgen aber dafür einige andere Probleme. Für einen Auftragsmörder ist er sehr ungewöhnlich. Er hat ein Gewissen und macht den Job nicht gerne, hat aber kaum eine andere Wahl.Beide Charaktere sind so glaubhaft beschrieben. Auch wenn man ihre Handlungen nicht immer gut finden muss kann man nachvollziehen warum sie so handeln. Beide haben Ecken und Kanten.Die Stadt des blutigen Gottes, Ghor-el-Chras, ist ein Stadt in der Wüste die orientalisch angehaucht ist. Es gibt eine Karte mit deren Hilfe man sich schnell zurechtfindet. Der Weltenbau war klasse. Alles wirkte durchdacht und stimmig. Ghor-el-Chras ist teilweise recht düster, vor allem das Armenviertel hat es in sich. Dunkle Ecken, der Tod lauert überall und wenn man einfach das Pech hatte im falschen Viertel geboren zu sein hat man ein schweres Los. Die Religion ist auch sehr heftig, der Name "blutiger Gott" ist Programm. Leider erfährt man hierrüber noch recht wenig aber genug um sich ein Bild machen zu können. Auch über die umliegenden Länder erfährt man ein kleines bisschen was. Aber da diese nichts mit der Geschichte an sich zu tun haben reichen die spärlichen Informationen darüber auch aus.Die Gesellschaft ist leider eine sehr typische für die Fantasy und das ist auch ein kleiner Kritikpunkt von mir. Männer haben Macht und Geld. Frauen haben nichts zu sagen und sind, wenn überhaupt, hübscher Schmuck.Ich bin begeistert und hoffe auf weitere Bücher der Autorin! Allen die gerne düstere Fantasy lesen, und kein Problem mit blutigen und brutalen Szenen haben, kann ich das Buch empfehlen (sofern ihr über 16 seit ;) Sonst lasst die Finger von diesem Buch)

    Mehr
  • Die Stadt des blutigen Gottes

    Opfermond - Ein Fantasy-Thriller

    AdamBlue

    15. October 2017 um 14:11

    "Die Stadt des blutigen Gottes fordert ein neues Opfer Als der Assassine Varek angeheuert wird, einen Mord aufzuklären, klingt das nach einer willkommenen Abwechslung von seinem verhassten Tagewerk. Doch die einzige Zeugin, das Freudenmädchen Idra, weiß mehr, als sie preisgeben will. Um an ihre Informationen zu gelangen, geht Varek ein Bündnis mit ihr ein, das ihn schmerzhaft an bessere Zeiten erinnert. Die Spur des goldenen Skarabäus führt ihn schließlich zu einem grausamen Kult, der mehr als nur ein Blutopfer verlangt ..." Zunächst einmal vielen Dank an Elea Brandt und den Mantikoreverlag für das Rezensionsexemplar. Die Leserunde hat sehr viel Spaß gemacht. Cover: Das Cover hebt sich angenehm von den üblichen düsteren Assassinen Covern ab, die man sonst so im Buchhandel findet. Elea Brandt wurde zwar auch solch ein Cover angeboten, jedoch hat sie sich bewusst für ein anderes entschieden. Eine gute Entscheidung wie ich finde. Es wirkt düster und geheimnisvoll, passend zu einem Fantasy Thriller. Die gelben Farbtöne und der Skarabäus erinnern direkt an ein orientalisches Setting. Der Skarabäus hat mich etwas an Wédora von Markus Heitz erinnert. Inhalt: Ghor-El-Chras ist ein traumhafter Ort! Die Straßen sind sauber, die Menschen friedlich und hilfsbereit, Grenzen zwischen Arm und Reich nicht existent. Das Gesundheitssystem funktioniert seit Jahrhunderten exzellent und vor Kriminalität muss sich dort auch keiner Sorgen machen. All dies würde vielleicht stimmen, wenn heute Gegenteiltag wäre. Glaubt mir, in Ghor-El-Chras wollt ihr nicht euren nächsten Urlaub verbringen. Das Buch ist für Leser unter 16 eher nicht geeignet. Die Stadt des blutigen Gottes ist keine Stadt für zarbesaitete Gemüter. Sklaverei und Zwangsprostitution stehen hier an der Tagesordnung. Brutale Zuhälter, die ihre Prostituierten gerne mal zusammenschlagen, halbverhungerte Kinder, die um Geld betteln und dreckige Kanäle, in denen man ab und an mal ein paar Leichen beobachten kann, zeichnen ein grausames Bild von Ghor-El-Chras. Im Zentrum "Sha-Amin" hat man all diese Probleme nicht. Dort leben die reichen und mächtigen, wobei einige von ihnen sich ins Armenviertel, das "Sha-Quai" begeben, wo man gerne mal mit etwas Pech ein Messer zwischen die Rippen bekommen kann. Dies passiert nämlich Kashir, dem Sohn eines reichen Alchemisten, der eines Tages tot auf der Straße aufgefunden wird. Sein Vater beauftragt den "unbestechlichen" Varek (eine Art Assassine) damit, den Mord an seinem Kashir Sohn aufzuklären. Varek ist Mitte 30 und hat eine markante "V" Narbe an der Stirn, die seine Unterwürfigkeit an die Chras-Kirche symbolisiert. Er ist unfreiwillig ein Assassine geworden und verachtet seinen Beruf. Trotz seines Berufs ist er immer noch in der Lage, Mitleid für seine Opfer zu empfinden. Gerne verbringt er seine Zeit damit, in der Traumhöhle an einer Wasserpfeife zu rauchen, um sich gehen zu lassen. Er ist einer der Hauptcharaktere. Die zweite Protagonisten ist Idra. Sie ist ca 19 Jahre alt, hat auffällig rotes Haar und ist eine Prostituierte. Sie entdeckt als erstes Kashirs Leichnam und findet außerdem ein Notizbuch bei ihm vor. Dieses Buch spielt eine große Rolle und wird ihr irgendwann zum Verhängnis... Abwechslung erleben wir die Geschichte aus ihrer und Vareks Perspektive. Idra ist eine starke Protagonistin. Obwohl sie einen sehr entwürdigenden Beruf ausübt, versucht sie ihren Stolz zu wahren. Außerdem hat sie ein ziemliches freches Mundwerk und ist sehr intelligent. Sie ist wie Varek ein Opfer ihrer Umstände und in ihren Beruf hineingerutscht, ohne dies je gewollt zu haben. Mir hat Varek als Charakter etwas besser gefallen, da er eine tragische Hintergrundgeschichte hat, die ich hier nicht spoilern möchte. Obwohl die Charaktere sehr gut geschrieben sind, hat mir die Welt und die Atmosphäre am besten gefallen. Ein Highlight ist hier die Alte Stadt, die davor spannend aufgebaut wurde. Elea Brandt's hervorragender Schreibstil, der sich nicht zu schade ist, vulgäre Ausdrücke zu verwenden, unterstreicht die Grausamkeit der Stadt. Passenderweise gibt es auch eine schön gestaltete Karte, die alle wichtigen Orte für den Leser markiert hat. Ich hatte nie Probleme, mich in ihrer Welt zurechtzufinden. Das orientalische Setting ist angenehm frisch und hat noch sehr viel Potential für zukünftige Romane. Der Magieanteil: Magie ist zwar vorhanden, jedoch bleibt sie die meiste Zeit über im Hintergrund und auf klassische Wesen wie Elfen, Zwerge, Trolle etc. wird gänzlich verzichtet. Es fällt mir schwer das Buch einem Subgenre unterzuordnen. Elea Brandt selbst würde es am ehesten als Fantasy Noir bezeichnen. Da kann ich ihr zustimmen. Die Genremischung ist stark aufgegangen und Elea Brandt lässt ihre Leser lange im Dunkeln tappen, ehe sie in einem packenden Finale das Buch auflöst. Das Buch hat mich von den ersten Seiten an absolut gepackt und man kann es nur schwer wieder zur Seite legen. Ein starkes Debüt und eine Autorin, die man definitiv im Auge behalten sollte. 5 von 5 Skarabäen

    Mehr
  • So geht Fantasy!

    Opfermond - Ein Fantasy-Thriller

    AmyJBrown

    14. October 2017 um 10:47

    Als Kind zweier Germanisten kam Elea Brandt (Jahrgang 1989) schon früh mit phantastischer Literatur in Berührung. Als studierte Psychologin liebt sie es, komplexen Charakteren Leben einzuhauchen, ihre Stärken und Schwächen abzuwägen und spannende Plots zu entwickeln, die den Leser atemlos zurücklassen. In ihrer Freizeit schlüpft die passionierte Rollenspielerin selbst gern in absurde Rollen, entweder mit Würfeln am Spieltisch oder mit Pfeil und Bogen unter freiem Himmel. Daher fühlt sie sich vor allem in den Genres Fantasy, Thriller und Horror zuhause und hat als Mia Neubert bereits mehrere Kurzgeschichten in diesen Genres veröffentlicht.Ich habe das Buch in der Taschenbuchausgabe mit 437 Seiten gelesen, es kostet 13,95€, die Kindle-Edition ist für 9,99€ erhältlich. Beide erscheinen am 16. Oktober im Mantikore-Verlag.Alleine an der Autorenbeschreibung konnte ich erkennen, dass Elea Brandt im Fantasy-Genre mehr als zu Hause ist, eigentlich muss man eher sagen, dass sie Fantasy lebt. Auf ihrer Homepage konnte ich zudem lesen, dass sie nicht nur Rollespiele spielt, sondern auch selbst Geschichten dazu schreibt. Außerdem arbeitet sie bereits an zwei weiteren Büchern, was mich sehr freut.Im Übrigen hat sie beim Litcamp einen Vortrag über Wordlbuilding gehalten und auch selbst eines belegt, weswegen meine Erwartungen diesbezüglich sehr hoch waren, und sie wurden nicht enttäuscht. Elea Brandt hat hier eine Welt geschaffen, von der ich noch nie etwas Vergleichbares gehört oder gelesen habe, eine Karte am Anfang des Buches zeigt und erklärt die Welt derart detailliert, dass ich mich sofort und zu jedem Zeitpunkt der Geschichte zurecht finden konnte. Außerdem ist Eleas Schreibstil derart detailliert und bildhaft, dass ich besonders dort, von sich Ildra die meiste Zeit aufhält, sehr gegruselt habe. Ich wurde aber auch in die übrigen Settings so tief rein gezogen, dass ich mich erst einmal wieder besinnen musste, als die Geschichte endete.Zu Anfang der Geschichte begleitet man Ildra. Sie findet eine Leiche und durchsucht sie nach Geld, bzw. Besitztümern, die zu Geld machen kann. Zusätzlich findet sie ein Notizbuch, dessen Inhalt sie aber nicht gewahr wird, denn sie kann nicht lesen, deswegen weiß sie auch nicht, was es damit auf sich hat. Ich will hier nicht zu viel verraten, doch dieses Büchlein ist sehr wichtig für den Verlauf der Geschichte.Dann lernt man Varek kennen, einen Unbestechlichen, wie dort die Assassinen, bzw. Auftragsmörder genannt werden. Der Leser verfolgt, wie er eine Frau umbringt und währenddessen erst feststellt, dass sie schwanger ist, was ihn noch mehr mit seinem Leben hadern lässt, als er es sowieso schon tut.Die Geschichte wird abwechselnd aus Vareks und Ildras Sicht erlebt, was dem Leser ermöglicht, diese beiden doch sehr unterschiedlichen Leben hautnah mitzuverfolgen, und dabei die Gefühle und Gedanken der beiden mitzubekommen. Das habe ich hier sehr gerne gemocht, und hat sicherlich einen großen Teil dazu beigetragen, dass ich mehr als tief in die Geschichte eingetaucht bin. Ich habe während der kompletten Geschichte mit den beiden mitgefiebert und gelitten, sodass ich das Buch kaum aus der Hand gelegt und sogar einen für mich wichtigen Termin abgesagt habe.Die Figuren, und damit sind nicht nur die Protagonisten gemeint, sondern auch die zahlreichen Nebenfiguren, sind derart gut ausgearbeitet, dass ich jede der Handlungen aus Sicht der Figur immer gut nachvollziehen konnte, was mir bei einem Buch sehr selten passiert ist. Varek und Ildra sind zwei sehr unterschiedlich handelnde Figuren, aber doch sind sie sich in ihrer Persönlichkeit sehr ähnlich, mehr möchte ich hier nicht dazu sagen.Der Plot war derart genial und hatte so viele gute Plottwists, dass ich während des Lesens immer wieder durch die Wendungen überrascht wurde, obwohl ich mir ziemlich sicher war, dass die Geschichte in eine andere Richtung läuft, das war zum Beispiel oft in den Beziehungen der einzelnen Figuren untereinander der Fall. Auch der Schluss und welche Figur da die maßgebliche Rolle spielt war eine absolute Überraschung, damit hätte ich nie im Leben gerechnet, Varek übrigens auch nicht.Ich würde hier gerne so viel erzählen, mag Euch aber die vielen tollen Punkte der Geschichte nicht vorneweg nehmen, deswegen kann ich Euch dieses Buch empfehlen, ich kann Euch mit gutem Gewissen versprechen, dass Ihr es bestimmt nicht bereuen werden, wenn Ihr Fantasy mögt. Ich muss hier wohl nicht erwähnen, dass der Fantasy-Thriller ein 5-Sterne-Buch für mich war. Ich schäme mich nicht, zu sagen, dass ich unendlich traurig darüber war, dass ich fertig war mit Lesen und tatsächlich einige Tränen vergossen habe!Ich freue mich auf die nächsten Büch von Elea, und kann nur sagen, dass Opfermond einen Ehrenplatz dort bekommen hat, wo ich es vom Schreibstisch aus immer sehen kann.So geht Fantasy, Leute!

    Mehr
  • Opfermond

    Opfermond - Ein Fantasy-Thriller

    Kitsune87

    21. September 2017 um 11:50

    „Opfermond“ ist ein düsterer Thriller mit einem orientalischem Setting und phantastischen Elementen, der sich vom derzeit erscheinenden Einheitsbrei abzuheben weiß. Eine Leseempfehlung für Fans von blutigen Geschichten und derben Antihelden und für Leser geeignet, die Mord, Totschlag und nicht immer freiwilligen Sex nicht abschrecken können.Die vollständige Rezension findet ihr auf kitsunebooks.de.

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks