Unter einem Banner

von Elea Brandt 
4,8 Sterne bei21 Bewertungen
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (20):
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sehr spannender Fantasyroman

Kritisch (1):
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Jedes Fantasy-Klischee rausgekramt und sehr unkreativ verwurstet. Die Welt basiert ganz typisch auf der eigenen Vorstellung vom Mittelalter.

Alle 21 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Unter einem Banner"

Blutroter Schnee. Brennende Zelte. Sterbende Kameraden.
Jede Nacht durchleidet Reykan erneut die Schrecken des Krieges, in dem er mehr verloren hat als nur eine Schlacht. Reykan sehnt sich nach Frieden, aber sein Pflichtgefühl kettet ihn an den Königshof und zwingt ihn mitten in die Unruhen, welche die Hauptstadt in Atem halten. Als feindliche Truppen die Mauern stürmen und der König vor Reykans Augen stirbt, fällt ihm die undankbare Aufgabe zu, den verwöhnten Kronprinzen Benrik in Sicherheit zu bringen.
Gejagt von skrupellosen Gegnern geraten die beiden ungleichen Männer immer wieder aneinander, bis Reykan beginnt, hinter Benriks Fassade zu blicken. Doch ihre Verfolger kommen näher und Reykan muss sich fragen, wie viel er wirklich für Benrik empfindet und was er bereit ist, für ihn zu opfern.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783960891772
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:442 Seiten
Verlag:Dead Soft Verlag
Erscheinungsdatum:02.02.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    AmaliaZeichnerins avatar
    AmaliaZeichnerinvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: sehr spannender Fantasyroman
    sehr spannender Fantasyroman

    Das in sich abgeschlossene Buch spielt in einer vom Mittelalter inspirierten Low-Fantasy-Welt, ohne Magie oder Wesen wie Elfen, Orks, Zwerge etc, also „nur“ mit Menschen. Die gesamte Geschichte wird aus Reykans Perspektive geschildert, bei dem mehr als einmal deutlich wird, dass er von den Schrecken des Krieges traumatisiert ist. Auch wenn Benriks Sicht auf die Dinge nicht direkt geschildert wird, wird anschaulich dargestellt, was für ein Charakter er ist, mit allen Schwächen und Stärken, wobei sich letztere erst im Laufe der Handlung herauskristallisieren.

    Eine größe Stärke des Romans ist, dass der Spannungsbogen konstant hoch bleibt, da immer wieder neue Gefahren und Konflikte auf die beiden Hauptcharaktere Reykan und Benrik zukommen und sie mehr als einmal in Lebensgefahr geraten. Es gibt keinen typischen „Wir müssen die Welt retten“-Fantasy-Plot, allerdings steht das Königreich vor einer großen Gefahr.

    Die Liebesgeschichte fügt sich bestens in die sonstige Handlung ein, ohne sich allzusehr in den Vordergrund zu drängen, auch wird sie niemals rührselig – auch auch nicht zum Thema des Buches passen würde.
    Der Schreibstil der Autorin ist mitreißend und lebendig, das passt sehr gut zur Spannung der Geschichte. Das Finale kommt fast ein wenig zu kurz, finde ich, aber letztendlich werden alle offenen Fragen gut gelöst. Es hat mich neugierig gemacht auf weitere Bücher der Autorin.

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    Tintengluts avatar
    Tintenglutvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Geniale Geschichte, mit komplexer Handlung und ausgereiften Charakteren, die nicht nur Sonnenschein sind
    Wie tief fällt man nach dem Krieg?

    Gleich zu Anfang wird der Leser mitten in den Krieg hineingeworfen, den der König nicht aufgeben will, sei es aus Stolz oder weil er eine Niederlage einfach nicht akzeptieren kann. Es ist tiefster Winter und die Moral der Soldaten, nun, sagen wir mal, darum ist es nicht besonders gut bestellt.

    In diesen Zeiten, wo sich die Männer abmühen müssen, ihren letzten Rest an Soldatenehre und Königsstolz zu finden, befindet sich auch Reykan, Hauptmann und ein Vorbild für die Männer.

    Als der Krieg zuende ist, ist aber von dem gekannten Hauptmann kaum noch etwas vorhanden. Die Schrecken und Gewalttaten des Krieges holen ihn ein, ziehen ihn immer wieder unerwartet in Flashbacks, sodass er zur Flasche greifen muss, um das irgendwie durchzustehen.


    Reykan ist vieles, aber nie ein Säufer, doch die Erlebnisse auf dem Schlachtfeld haben ihn gezeichnet, tief in sein Selbt geschnitten und überhäufen ihn mit schrecklichen Erinnerungen. Schreie, Feuer, Tod, er kann sich dem nicht enziehen. Die Schatten greifen nach ihm, rauben ihm den Verstand und sein einziger Ausweg: Der Griff zum Alkohol.

    An einer Stellte musste ich weinen und den Absatz öfter lesen, weil ich es nicht glauben konnte, obwohl es eigentlich klar war.

    Aber... waruhuhuuuum?! Mein armes Fangirl-Herzchen. Dabei habe ich ihn so geliebt und Reykans Liebe wird auch im weiteren Verlauf immer wieder deutlich, und sei es nur in Kleinigkeiten.

    Als er beschließt, die Armee zu verlassen, weil er es nicht mehr aushält, weil ein König, dem er nicht mehr folgen kann, kein König mehr für ihn. Doch gerade dieser König bindet ihn an einen neuen Schwur, als er Reykan darum bittet, auf seinen Sohn aufzupassen. Und wie könnte Reykan, ein Ehrenmann, diesen Wunsch ausschlagen?

    Aber Prinz Benrik ist nicht gerade das, was sich der Hauptmann vorgestellt hat, sondern zeigt sich fast immer als ein naiver Bursche, dessen Prioritäten wo anders liegen.


    Der gemeinsame Weg ist lange, denn die Herrschaft ist nicht gesichert und wer würde sich schon gegen einen mächtigen Feldherrn erheben, der die Hauptstadt besetzt und sich zum neuen König krönen lassen will?

    Doch Reykan und Benrik schaffen es irgendwie Verbündete zu finden. Dabei lernt der Leser gemeinsam mit Reykan den verwöhnten Prinzen immer mehr kennen und verstehen.


    Was mich besonders faziniert hat an diesem Buch: Die Charaktere, egal ob Neben oder Hauptcharaktere. Denn sie alle hatten viel zu bieten und alle ihren Platz in der Geschichte. Keiner kam unnötig oder als Platzhalter rüber.

    Vor allem beeindruckte mich Reykan: der Mann, der sich aufgab und sich im Alkohol verlor, weil er die wichtigste Person in seinem Leben verloren hatte und jetzt, nach und nach zurück kehrt in ein Leben, das er eins geführt hat. Die Autorin hat es geschafft, die posttraumatische Belastungsstörung sehr gut aufzugreifen und darzustellen, realistisch darzustellen. Denn ein Krieg ist nichts, wo man gesunden Verstandes raus kommt.

    Benrik konnte ich am Anfang gar nicht leiden - da war ich ganz auf Reykans Seite - aber nach und nach fing ich an, ihn zu verstehen und er wurde mir sympatisch, auch wenn ich ihn trotzdem oft genug gerne umgebracht hätte... Respekt an Reykans Geduld mit diesem Trottel...



    Die Spannung war gut aufgebaut und es gab oft Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe, genauso wie Enthüllungen, die am Anfang ganz anders aussahen und ein anderes Bild vermittelten. Sehr gut gelungen.


    Es ist ein Gay - Roman, wer solche Bücher nicht liest, sollte es nicht lesen. Wer sowas aber mag, ist hier genau richtig. 

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    BooksandTeas avatar
    BooksandTeavor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Tolles Buch mit zwei komplexen Protagonisten und einer Handlung, die bis zum Ende spannend bleibt!
    Absolut empfehlenswert!

    "Unter einem Banner" spielt im Mittelalter und dreht sich um den Soldaten Reykan, der gerade seinen langjährigen Lebensgefährten in einem mehr als unnötigen Krieg verloren hat und dann auch noch damit klarkommen muss, zum Hauptmann befördert zu werden, obwohl er doch geared aufhören wollte. Nachdem dann auch noch der König stirbt und Reykan ihm seinen letzten Wunsch nicht ausschlagen kann, muss er sich nun um den verwöhnten Prinzen Benrik kümmern und dafür sorgen, dass diesem nichts zustößt. Doch im Laufe des Buches stellt sich heraus, dass Benrik gar nicht so selbstverliebt ist, wie es zunächst scheint. So ist es dann auch wenig verwunderlich, dass sich Reykan in den Prinzen verliebt. Gemeinsam müssen sie ums Überleben kämpfen und versuchen gleichzeitig, Benriks Position als rechtmäßiger König zu sichern. Sowohl Reykan, als auch Benrik - dieser allerdings erst im Laufe der Geschichte - sind sehr sympathisch, und man kann gut nachvollziehen, warum sie so handle, wie sie es tun. Die "Abenteuer" die die beiden zusammen Arleen, sind unheimlich spannend und man machete das Buch gar nicht mehr beiseite legen! Insgesamt ist "Unter einem Banner" also wirklich ein gelungenes Buch!

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    LadySamira091062s avatar
    LadySamira091062vor 5 Monaten
    Reykan und Bendrik

    Reykan leidet noch immer unter dem Verlust seines Geliebten ,den er in der letzten Schlacht verlor.Er hat genug vom sinnlosen Kämpfen ,gibt sich seinen Depressionen hin und trinkt.Doch dann gibt es einen Putsch und der König zwingt ihn durch eine List seinen Sohn zu beschützen.Doch Benrik ist ein verwöhntes Bürschlein,arrogant,anspruchsvoll und sehr jung.

    Im Laufe der gefahrenvollen Reise kommen sich die beiden zwangsläufig näher und in Reykan  kommen Gefühle auf,die er eigentlich nicht mehr zulassen will,schon gar nicht  für Bendrik.
    Reykan und Bendrik schlagen zusammen  manchen Kampf und die beiden werden  einander immer zu getaner.

    Das gesamte Paket aus Kampf,Liebe ,Verrat und Tod passt wunderbar .Die Charaktere sind toll und man liebt und leidet  mit ihnen und man freut sich für den sympatischen Reykan ,das er wieder eine neue Liebe und Aufgabe findet ,die ihn aus seinem emotionalen Tief heraus holt ,wenn auch nicht ganz freiwillig. So sehr er sich anfänglich dagegen wehrt an Bendrik gekettet zu sein so nimmt er es doch dank seines Pflichtgefühls auf sich und verteidigt den jungen Schnösel mit seinem Leben.

    Ein Buch das man nicht aus der Hand legen konnte.Schönes mittelalterliches Setting das einen gefangen nimmt und einen in eine Welt voller Gefahren katapultiert, in der am Ende die Liebe siegt.

    Das Buch hat gehalten was das tolle Cover versprach : eine Geschichte so mystisch  und geheimnisvoll   wie das Cover  mit einem Helden ,den man einfach nur mögen muss

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    Lexy_Kochs avatar
    Lexy_Kochvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: “Spannend, aufwühlend und eine gute Portion Gefühle.”
    *Rezension* Unter einem Banner, Elea Brandt

    Meine Meinung

    Nachdem ich “Unter einem Banner” von Elea Brandt gelesen habe, brauchte ich erst einmal ein paar Tage um die gante Geschichte zu verdauen und auch dementsprechend eine angemessene Rezension zu verfassen. Nun ist es Zeit meine Gefühle in Worte zu fassen.

    Aufmerksam bin ich wegen des tollen Covers geworden. Es spricht mich wirklich sehr an. Das Zusammenspiel der Farben, der Burg und des Ritters sind wirklich klasse. Schon alleine wegen dem Cover wäre das Buch bei mir eingezogen.
    Ich bin jemand der nicht gerne Klappentexte liest. Leider nehmen sie mir zu viel vorweg. Ein kleiner “Spoiler” sozusagen. Bei diesem Buch habe ich den Klappentext allerdings gelesen und ich finde das der grobe rote Faden auch genauso stattfindet. Eigentlich nicht schlimm…für mich ist dadurch aber leider einiges voraussehbar.

    So, nun aber wieder zum positiven. Man sollte ja nicht zu lange auf einem Punkt herumreiten. XD
    Die Geschichte die uns Elea erzählt, hinterlässt einige Spuren. Ich war gefesselt, beunruhigt, erschrocken und manchmal einfach nur überwältigt vom Wechselbad der Gefühle. Der Hauptprotagonist erlebt schon am Anfang ziemlich viel und wird nicht nur körperlich von der Autorin gefoltert. Er macht sich auf eine Reise um sich selbst zu finden. Nur weiß er nichts davon, denn eigentlich hat er sich aufgegeben. Eine ungeahnte Aufgabe bringt seinen Kampfgeist wieder zur zurück.

    Doch nicht nur die Umsetzung gewisser Emotionen sind der Autorin gelungen. Die Welt die Elea geschaffen hat wirkt einfach nur unglaublich Echt und bildhaft. Zu jedem Zeitpunkt und zu jeder Situation konnte ich mir die Umgebung vorstellen und habe mich indirekt in die Szene reinfühlen können. Es hat Spaß gemacht die Ben und Reykan auf ihrer Reise zu begleiten und ihnen gedanklich beizustehen.

    Mein Fazit: Nun ich denke aus meinen vorherigen Worten ist rauszulesen das mir die Geschichte sehr gefallen hat. Sie hat mich berührt und mich beschäftigt. Ich hoffe das es noch weitere Geschichten dieser Art von der Autorin zu lesen gibt. 

    Ich vergebe 5 von 5 Delicious Sternchen.

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    Fantasy Girlvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: tolles Buch mit einer Liebe und dem schrecklichen Krieg absoluter Lesetipp
    absoluter Lesetipp

    Klappentext:

    Blutroter Schnee. Brennende Zelte. Sterbende Kameraden.
    Jede Nacht durchleidet Reykan erneut die Schrecken des Krieges, in dem er mehr verloren hat als nur eine Schlacht. Reykan sehnt sich nach Frieden, aber sein Pflichtgefühl kettet ihn an den Königshof und zwingt ihn mitten in die Unruhen, welche die Hauptstadt in Atem halten. Als feindliche Truppen die Mauern stürmen und der König vor Reykans Augen stirbt, fällt ihm die undankbare Aufgabe zu, den verwöhnten Kronprinzen Benrik in Sicherheit zu bringen.
    Gejagt von skrupellosen Gegnern geraten die beiden ungleichen Männer immer wieder aneinander, bis Reykan beginnt, hinter Benriks Fassade zu blicken. Doch ihre Verfolger kommen näher und Reykan muss sich fragen, wie viel er wirklich für Benrik empfindet und was er bereit ist, für ihn zu opfern.

     

    meine kurze Meinung:

    also mir ist seit langem ein Fantasy Buch in die Hände gefallen, was mich absolut gefesselt hat. "Unter einem Banner " ist ein Werk wo ich genau nach dem Klappentext alles bekommen, was mein Herz sich vorgestellt hat :)  Mittelalter, tolle Protagonisten und eine Welt wo ich gerne Mäuschen gespielt hätte ;) Bin sofort ins Geschehen gekommen und war sehr angetan von Reykan und später auch von Benkir. Vielen lieben Dank an  Elea Brandt das ich bei dieser Leserunde dabei sein durfte, und ich melde mich hiermit schon einmal an, für das nächste Buch ;)

    mein Fazit:

    mit großen Vergnügen volle Punktzahl

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    Der_Buchdraches avatar
    Der_Buchdrachevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein solider Roman mit einem toll umgesetzten Mittelaltersetting
    Überzeugt mit tollen und tiefgründigen Charakteren

    Ich durfte »Unter einem Banner«, den neuen Fantasy Roman von Elea Brandt, im Zuge einer Leserunde lesen und habe mich sehr darüber gefreut. Daher an dieser Stelle noch einmal Danke dafür! Nachdem mir schon »Opfermond« so ausnehmend gut gefallen hatte, hatte ich ohnehin schon seit längerem ein Auge auf diesen Roman geworfen. Da war natürlich die Freude umso größer, als ich die Gewinnbenachrichtigung erhielt. Die Freude wurde definitiv nicht enttäuscht!

    Nachdem Hauptmann Reykan in einem sinnlosen und obendrein verlorenen Kriegszug seines Königs nicht nur zahlreiche seiner unter seinem Kommando stehenden Männer, sondern auch seinen Geliebten Kadur verloren hat, will er sich aus dem aktiven Kriegsdienst zurückziehen. Doch der König, dem er trotz allem treu ergeben ist, verweigert ihm diesen Wunsch und will ihn sogar zum Kommandanten seiner Leibwache ernennen. Als selbiger König jedoch kurz darauf bei einem Attentat getötet wird, sieht sich Reykan gegen seinen Willen erneut zum Dienst an seinem Königreich verpflichtet, als er mit dem Thronerben Benrik flieht und diesem dazu verhelfen will, seinen geraubten Thron wiederzuerlangen. Benrik aber ist ein verwöhnter Schönling, von dem niemand denkt, dass er jemals das Zeug zum König haben wird. Beide werden auf dieser Reise aneinander wachsen müssen, um ihre Ziele zu erreichen und alte Wunden heilen zu lassen.

    Wie schon bei Opfermond kam ich auch hier sehr schnell und sehr gut in die Welt hinein und hatte alsbald große Freude am Lesen. Elea hat einfach einen Schreibstil, der das einem unheimlich leicht macht. Außerdem schafft sie es einfach spielend, Charaktere zu erschaffen, die einem unheimlich schnell ans Herz wachsen mit all ihren Ecken und Kanten und liebenswürdigen Seiten und den kleinen Details. 

    Ich wollte mehr als nur einmal durch den Bildschirm meines eReaders greifen und Benrik für seine großmäulige Art links und rechts eine verpassen! Und gleichzeitig ging es mir doch sehr nahe, seinen Werdegang bei der Rückeroberung des Throns zu verfolgen, weil schnell klar wurde, dass unter der Maske des oberflächlichen Großmauls, das alles begattet, das nicht bei drei auf den Bäumen ist, ein ziemlich verletzlicher Mensch steckt, der endlich aus dem Schatten seines Vaters treten will.

    Auch Reykan hat die vielen kleinen Details, die ihn einfach zu einem tollen Protagonisten machen. Er hat beispielsweise immer ein kleines Märchenbüchlein bei sich (ob wir diese Märchen vielleicht eines Tages in einem Spin off lesen dürfen?), aus dem er liest, wenn er etwas Trost braucht. Da es mir ebenso geht mit meinen Märchenbüchern, war das einer der vielen Punkte, die mir Reykan so sympathisch gemacht haben.

    Vor dem Hintergrund der Rückeroberung des Throns ist »Unter einem Banner« vor allem eine Geschichte zweier Menschen, die aneinander wachsen. Reykan muss vergangene Traumata überwinden, ausgelöst durch den Krieg und den Verlust vieler vertrauter und auch geliebter Menschen. Gleichzeitig steht er immer wieder im inneren Konflikt mit seinen eigenen Bedürfnissen (so zum Beispiel, endlich dem Krieg zu entkommen, indem er aus dem Dienst austritt) und seinen Treueschwüren König und Land gegenüber (so zum Beispiel, als er sich dem Willen seines Königs beugt, der ihm den Austritt verweigert, und später, als er sich verpflichtet, Benrik zu helfen).

    Für Benrik heißt diese Reise, aus dem Schatten seines Vaters zu treten und zu lernen, ein selbstständig und verantwortungsbewusst handelnder und Entscheidungen treffender König zu werden. Dabei muss er etliche Hürden überwinden und das Vertrauen seiner künftigen Untertanten gewinnen, in denen sich sein Bild eines hurenden Schönings festgesetzt hat. Er muss aus sich heraus wachsen und zeigen, dass er seines Erbes würdig ist.

    Dabei unterstützen sich nach anfänglichen Startschwierigkeiten Benrik und Reykan gegenseitig. Das heißt auch, dass sich allmählich romantische Gefühle zwischen ihnen entwickeln. Manch einer mag homosexuelle Beziehungen in Büchern vielleicht nicht so. Denen sei gesagt: Ich persönlich fand diesen Aspekt des Romans als nicht allzu aufdringlich. Klar, er ist deutlich da, aber die persönliche Entwicklung der Charaktere steht immer noch im Vordergrund, von der das nur ein Teilaspekt ist. Außerdem fühlt es sich nicht an, als sei die homosexuelle Beziehung beider Charaktere nur drin, weil das gerade »in« ist, sondern wurde ganz im Gegenteil ganz natürlich eingeflochten. Mir persönlich hat auch dieser Aspekt des Romans zugesagt.

    Der psychologische Aspekt der Charaktere wurde wirklich toll herausgearbeitet und dargestellt. Für mich war das mit die größte Freude am Lesen.

    Auch weg von den Charakteren und hin zur Welt kann der Roman überzeugen. Das Mittelalterfeeling wurde toll zum Leser transportiert. So spricht der König beispielsweise von sich in der ersten Person Mehrzahl und es gibt Pfalzen. Positiv fiel zudem auf, dass wir auch die Folgen des Krieges für die einfache Bevölkerung zu sehen bekommen und nicht nur den Blick von oben auf die Situation erhalten. Das gibt dem noch einmal mehr Tiefe.

    Wie schon »Opfermond« kann ich auch »Unter einem Banner« wärmstens empfehlen. Zu einem atmosphärisch umgesetzten Mittelaltersetting kommen wunderbar herausgearbeitete Charaktere und eine genussvoll zu lesende Dynamik zwischen diesen Charakteren hinzu. Die Charaktere selbst wachsen einem unheimlich schnell ans Herz.

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    engelchen2211s avatar
    engelchen2211vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein tolles Lesevergnügen, für mich war die Geschichte ein Volltreffer, sie hat mich mitgenommen und eingefangen. Daher ein Lesetipp!
    Phänomenale Story !

    Cover:
    Das Cover gefällt mir mega gut, es passt hervorragend zu der Geschichte und zu dieser düsteren Zeit. Auch der Ritter Reycan ist gut getroffen. Der Klappentext hat mich sofort angesprochen ich wollte die Story unbedingt lesen.

    Dies ist mein erstes Buch von Elea Brandt und wird nicht mein letztes sein, den ich fand die Story phänomenal. Die Autorin hat einen sehr mitreißenden, spannenden, lebendigen und flüssigen Schreibstil, ich wurde sofort in die Geschichte hineingezogen. Mein Kopfkino lief auf vollen Touren auch das Setting fand ich gut beschrieben. Es war so spannend, das ich nicht aufhören konnte und eine Nachtschicht eingelegt habe. Es geht um eine Zeit, die sehr düster und von Grausamkeit, Armut und Krieg beherrscht wurde. Bei mir waren auch sämtliche Emotionen vorhanden. Die Protagonisten sind wunderbar detailliert gezeichnet. Klar hat mir am besten der Hauptprotagonist Reycan gefallen. Ein toller Krieger, sehr pflichtgetreu, akkurat, jedoch auch sehr gefühlvoll und dem König voll ergeben. Was er alle durchmachen muss, manch einer wäre daran zerbrochen. Durch den Verlust seiner großen Liebe, zweifelt er jedoch an seinem Dienst und möchte aus der Armee austreten. Doch es kommt wie immer anders als man denkt, da kommt Benrik der Sohn des Königs ins Spiel, den er durch ein Versprechen des sterbenden Königs in Sicherheit bringen soll. Ben ist für mich am Anfang ein unwahrscheinlich, verwöhnter, lukullischer, selbstherrlicher von sich eingenommener Prinz, doch mit der Zeit versteht man seine Situation warum er so geworden ist, gut fand ich jedoch das er seine Persönlichkeit peu a` peu auf der Flucht vor den feindlichen Soldaten geändert hat. Da ich noch nie Gayromane gelesen habe waren die Liebesszenen für mich erst einmal gewöhnungsbedürftig. Doch ich fand das ganze Liebesleben toll beschrieben und nicht zu schnulzig. Ganz toll fand ich wie Reycan und Benrik, ganz langsam ihre Gefühle für einander gefunden und eingestanden haben. Zu dieser Zeit bestimmt nicht einfach, da die gleichgeschlechtliche Liebe verpönt war. Erzählt wird das ganze aus Reycans Sicht. Ich fand alle Charaktere super ausgearbeitet. Auch das Setting ist noch einmal hervorzuheben, ich befand mich mittendrin, ob das die Kriegsschauplätze waren oder die Flucht durch den Wald mit den wilden Tieren, ich habe mitgekämpft, mitgelitten und mitgefühlt.

    Fazit:
    Was für tolles Lesevergnügen, die Geschichte war ein Volltreffer, sie hat mich mitgenommen und eingefangen. Das zeigt schon das ich sie in einem Rutsch durchlesen musste. Phantastische Charaktere wie aus dem wahren Leben! Ich empfehle sie daher gerne und bedanke mich bei der Autorin für die historischen, abenteuerlichen und gefühlvollen Lesestunden!!!

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    Dominique_Stalders avatar
    Dominique_Staldervor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Kurzweilig und schnell zu lesen, mit tollen Details.
    Mittelalter Fantasy für jedermann

    Inhalt (Klappentext)
    Blutroter Schnee. Brennende Zelte. Sterbende Kameraden. 
    Jede Nacht durchleidet Reykan erneut die Schrecken des Krieges, in dem er mehr verloren hat als nur eine Schlacht. Reykan sehnt sich nach Frieden, aber sein Pflichtgefühl kettet ihn an den Königshof und zwingt ihn mitten in die Unruhen, welche die Hauptstadt in Atem halten. Als feindliche Truppen die Mauern stürmen und der König vor Reykans Augen stirbt, fällt ihm die undankbare Aufgabe zu, den verwöhnten Kronprinzen Benrik in Sicherheit zu bringen. 
    Gejagt von skrupellosen Gegnern geraten die beiden ungleichen Männer immer wieder aneinander, bis Reykan beginnt, hinter Benriks Fassade zu blicken. Doch ihre Verfolger kommen näher und Reykan muss sich fragen, wie viel er wirklich für Benrik empfindet und was er bereit ist, für ihn zu opfern.

    Ich habe das Buch extrem schnell durchgelesen. Das spricht ganz klar für den Schreibstil von Elea und auch ihre Spannungskurve ist gut gewählt. Man wollte stets weiter lesen. Das ist schon essentiell für ein gutes Buch und "Unter einem Banner" hat das voll erfüllt.

    Die Charaktere sind vielseitig und glaubhaft. Ich kann Reykan verstehen, auch wenn er mir gerade zu Beginn ein wenig weinerlich erscheint. Ich bin ein klarer Benrik Fan. Aber auch abseits der beiden gibt es viele unterschiedliche Personen, die man entdecken kann.

    Was mir besonders gut gefallen hat, sind die "Kleinigkeiten". Hier wird erklärt, wie man Tau sammelt, um genug Wasser zu haben, dort wird die Nahrung rationiert. Politisches Kalkül, Verhandlungen und Lehren aus dem Geschehenen runden das Buch stets wunderbar ab. Sie geben Leben, Tiefe und machen Spaß.

    Nicht gefallen... da muss ich vor allem die Endschlacht nehmen. Die Handlungsweise von Harrenstein ist für mich nicht nachvollziehbar. Mit den Rankanern hat er einen mächtigen Verbündeten, aber statt sich vom Meer aus zu versorgen und auf Verstärkung zu hoffen, wagt er einen Ausfall gegen eine in etwa gleich starke Gegnergruppierung. Das ist schlicht dumm. Reykan erobert den Tribok des Gegners und nutzt ihn nicht. Warum? Er ist immer derart um seine Männer besorgt, dass es wie Hohn klingt, diese Waffe nicht gegen den Feind einzusetzen. Weniger Opfer auf der eigenen Seite wären die Folge gewesen. Natürlich könnte man argumentieren, er hat einen Schlag weg, wegen der Belagerung zu Beginn, aber mich befriedigt das nicht. Überhaupt erscheint mir der Thronraub "zu klein". Die Stadt wirkt riesig, allein dafür müsste die Garde nicht klein sein. 200 Rankaner erscheinen dann doch eher mickrig. Selbst mit Bestechung und Drohungen. Theoretisch müsste man genug Truppen haben, um das Volk zur Not im Schach zu halten. Oberflächlich scheint das alles in Ordnung zu sein, aber ich hatte mir hier mehr erhofft. 

    Homosexualität im Buch
    Ich wusste, dass dies ein Thema ist, daher nehme ich auch alle subjektiven Empfindungen diesbezüglich aus der Bewertung, möchte aber dennoch ein paar Worte darüber verlieren.

    Ist es nötig, dass Reykan schwul ist? Ganz klare Antwort: JA. Die Liebe und der Verlust von Kadur ist wichtig. Eine einfache Kameradschaft hätte hier nicht genügt. Reykan ist innerlich gebrochen und das wäre anders nicht glaubhaft.

    Die Annäherung der beiden ist logisch und wohl dosiert. Die beiden längeren Sexszenen hätten aber meines Erachtens deutlich kürzer sein dürfen und können von den Lesern, die das ähnlich empfinden, übersprungen werden, ohne die Handlung zu missachten. So könnte man hier tatsächlich argumentieren, dass man den Sex hätte weg lassen können... aber gut, wer es mag.

    Schwieriger habe ich empfunden, wie steht das Reich zur Homosexualität? Der Prinz lebt es recht offen, aber er ist der Skandalprinz. Reykan verheimlicht es im Feld und nur auf Rabenstein lebte er es offen. Graf Harrenstein bezeichnet die Vorliebe als krankhaft. Hier ist meines Erachtens viel Potential verschenkt worden. Die Normalität von Homosexualität hätte gerade in solchen Situationen deutlicher hervorgehoben werden können.

    Ich mag so Gay-Stories ja nicht, soll ich das Buch dennoch lesen?
    Auch hier ein klares JA. Die beiden Sexszenen kann man überfliegen, wenn es einen stört, aber der Rest ist eine tolle, leicht zu lesende und spannende Lektüre, die sich lohnt.

    Ich hab viel gemeckert, oder? Nun ... dennoch will ich hier gern 4 Sterne vergeben. Das Buch hat mich unterhalten, ich hatte Spaß am Lesen. Der Stern Abzug resultiert aus den Ungereimtheiten um Sturz und Rückeroberung der Hauptstadt, wobei diese nicht unbedingt der Fokus des Buches sind.

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    seekingzamonias avatar
    seekingzamoniavor 6 Monaten
    Spannender und mitreißender Mittelalterroman.

    Reykan, einer der höchsten Offiziere unter der Flagge des Königs Renard kämpft eine aussichtslose Schlacht um das Ansehen der Krone. Seine Truppen unterliegen dem Reich Notia und Reykan verliert nicht nur den Krieg, sondern auch seinen Gefährten, dem seit fast zwanzig Jahren sein Herz gehörte. 

    Er fängt an zu trinken, verfällt in Depressionen und hadert mit seiner Berufung, Soldat zu sein. 


    Renard aber befördert ihn zu einem seiner Leibwächter und Reykans Pflichtbewusstsein kettet ihn an eine Aufgabe, die er so nicht ausführen wollte. 

    Als die Königsstadt Arlis überfallen wird und ein Putsch stattfindet wird König Renard getötet und nimmt Reykan das Versprechen ab, seinen Sohn Benrik zu beschützen und in Sicherheit zu bringen. 


    Eine Aufgabe, die Reykan mehr als widerstrebt, ist der offen homosexuell lebende Benrik doch ein selbstgefälliger und verwöhnter junger Prinz, weltfremd und voller Allüren.


    Die beiden machen sich auf eine Reise, die sie überraschend immer näher zusammenbringt. Während Gefahren und Intrigen an jeder Ecke lauern und sie mehr als einmal um ihr Leben bangen müssen fangen sie an, sich mehr und mehr zu verstehen, aufeinander verlassen zu können und voneinander zu lernen. 


    Jedoch steht Benrik die große Aufgabe bevor, das Reich seines Vaters von den Putschisten zurückzuerobern - wird er es schaffen? Wie wird es weiter- und ausgehen für ihn und Reykan?

    -

    Für mich ein sozusagen halb-neues Genre. Mittelalter und Fantasy immer gerne - Gay Romance in diesem Zusammenhang noch Neuland für mich.

    Und ich bin wirklich begeistert.

    Vom Buch, vom Aufbau, von den Charakteren - und auch von der „mal ganz anderen“ Liebesgeschichte.

    Man fällt mit dem Buch in die Schlacht sozusagen, ohne großen Firlefanz steht man zwischen den brennenden Zelten und sterbenden Soldaten. Es bleibt keine Zeit, sich zurecht zu finden, man ist kurz überfordert und ist dann mittendrin im Kampfgetümmel. So wie es den Soldaten vermutlich selber auch geht. Und man kämpft und leidet mit, man friert und fühlt mit ihnen. Der Schreibstil zieht einen hinein in eine wirklich dramatische Situation - und auf einmal ist man auch im Bilde über Reykans sexuelle Orientierung. 

    Und auch hier wird man nicht blumig und romantisch an die Hand genommen und zum blondgelockten Gefährten gezogen, sondern sie küssen sich einfach. Ende. Ohne Vorrede. Ach so. Ok, die beiden sind also zusammen. So ist das halt. Ist eben einfach selbstverständlich, dass sich zwei mögen. Ob Mann und Frau oder Mann und Mann. 

    Und dann ist er schon tot, Reykans große Liebe. Und auch hier, zum Dritten: ohne letzte Worte, ohne Liebesschwüre mit dem letzten Atemhauch, er ist einfach tot. Gestorben in der großen Schlacht und ohne Vorbereitung ist Reykan alleine. 


    Und das gefällt mir alles wahnsinnig gut. 

    Das „es ist wie es ist“ in diesem Buch. Das „nimm es hin“. Es wird gekämpft, es wird gestorben, es wird geliebt. Punkt. 

    Nicht alles muss einem persönlich gefallen, aber die Fakten sind so wie sie sind.


    Auch die Charaktere. Lange nicht Jeden muss man mögen - oder nicht sofort.

    Benrik, der Prinz ist sicherlich auf den ersten Blick ein verwöhnter Schnösel, aber seine treffsicheren, ironischen Bemerkungen und seine oft offensichtliche Fassade machen ihn schneller sympathisch als ihm vielleicht selber lieb ist.

    Er legt eine faszinierende Wandlung hin, vom weltfremden Königssohn zum Selbst-Gekrönten mit Sinn und Verstand. Viel Realismus legt er an den Tag und charmant klar sieht er sich und seine eigenen Fehler. König möchte er sein und wird er - aber er weiss um seine (noch) bestehenden fehlenden Qualifikationen, spricht sie offen an, nimmt Hilfe an und durchdenkt. 

    Ein schlauer Junge, der garantiert ein besserer und wesentlich menschlicherer König sein wird als sein Vater.


    Auch mit Hilfe seiner vielleicht nicht unbedingt besseren, aber manchmal beruhigenden Hälfte Reykan.

    Natürlich kommen sich die Beiden nicht nur auf „beruflicher Ebene“ näher, das ist schon Jedem klar. Spätestens wenn man die Herren bei ihrem ersten Trainingskampf und ihrem gegenseitigen Angezicke erlebt weiss man: da geht noch was.

    Aber dieses eine Mal geht es nicht zackzack, sondern es entwickelt sich. Und das auch mit Stolpersteinen, trauert Reykan doch seinem verstorbenen Partner noch hinterher.


    Und er trauert nicht nur um den Partner, sondern auch um sich selbst. Anstrengend ist er manchmal, der prinzipientreue Soldat, der … ist er denn der Held? Vieles macht er falsch durch seine Regelkonformitäten, sein „ich muss das machen obwohl es falsch ist“. Man kann ihm eigenständiges Denken gar nicht absprechen, denn er denkt ja durchaus drüber nach, dass König Renard gerne mal falsche Befehle gibt. Aber alles Denken hilft nichts wenn man doch brav salutiert und entgegen seiner eigenen Moralvorstellungen handelt. 

    Harrenstein, der große Putschist, der hats direkt erkannt. Und damit einen kurzen Moment im Buch, wo man ihn nicht ganz so furchtbar findet. 

    Vielleicht schafft Benrik ja, Reykan ein bisschen lockerer zu machen, ein bisschen davon abzubringen, nur zu folgen. 


    Immerhin ergänzen sich Beide hervorragend - wie man im Laufe der sehr spannenden Reise des Buches immer wieder feststellt. Langweilig wird es zu keiner Passage, viele kleine und große Dramen und Gefahren sorgen dafür, dass man immer und gerne am Ball der Geschichte bleibt, weiterlesen und wissen möchte, wie es ausgeht. Mit Reykan und Benrik, mit dem Königreich. 


    Ein in sich wunderbar harmonierender Aufbau der Geschichte, plastische und gut vorstellbare Charaktere mit teils spannenden Entwicklungen und ein schlüssiges Ende, das alle Fäden zusammenführt. Ein wirklich schönes Buch, ich würde mich freuen, wenn es noch weitergehen würde. 


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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Leserunde zu "Unter einem Banner"

    "Ein nutzloser Leibwächter und ein nutzloser König - ich schätze, wir verdienen einander."

    Liebe Leserinnen und Leser,

    gemeinsam mit dem Dead Soft Verlag lade ich euch sehr herzlich zu einer Leserunde meines Low Fantasy Romans "Unter einem Banner" ein.

    Der Roman entführt euch nach Serin, in ein raues Land mit dunklen Wäldern, kalten Nächten und mächtigen Festungen und erzählt eine Geschichte von Krieg, Schuld, Verantwortung und der Beziehung zwischen zwei ungleichen Männern.

    Für die Leserunde stelle ich 10 Ebook-Exemplare des Romans zur Verfügung.

    Neugierig geworden? Hier kommt der Klappentext:

    Blutroter Schnee. Brennende Zelte. Sterbende Kameraden.
    Jede Nacht durchleidet Reykan erneut die Schrecken des Krieges, in dem er mehr verloren hat als nur eine Schlacht. Reykan sehnt sich nach Frieden, aber sein Pflichtgefühl kettet ihn an den Königshof und zwingt ihn mitten in die Unruhen, welche die Hauptstadt in Atem halten. Als feindliche Truppen die Mauern stürmen und der König vor Reykans Augen stirbt, fällt ihm die undankbare Aufgabe zu, den verwöhnten Kronprinzen Benrik in Sicherheit zu bringen.
    Gejagt von skrupellosen Gegnern geraten die beiden ungleichen Männer immer wieder aneinander, bis Reykan beginnt, hinter Benriks Fassade zu blicken. Doch ihre Verfolger kommen näher und Reykan muss sich fragen, wie viel er wirklich für Benrik empfindet und was er bereit ist, für ihn zu opfern.

    Wenn ihr an der Leserunde teilnehmen möchtet, bewerbt euch einfach innerhalb der nächsten Woche und lasst mich wissen: Lest ihr gerne mittelalterliche Fantasy und wenn ja, was gefällt euch daran?

    Bitte gebt auch an, welches Ebook-Format ihr bevorzugt (MOBI oder EPUB) und wo ihr eure Rezension zum Roman veröffentlichen wollt. Falls ihr einen Blog habt freue ich mich, wenn ihr mir einen Link hier lasst.

    Der Verlag und ich freuen uns schon auf euer Feedback und auf eine spannende gemeinsame Leserunde.

    Und los gehts!

    Viele Grüße,
    eure Elea Brandt

    Website: www.eleabrandt.com
    Facebook: www.facebook.com/eleabrandt
    Twitter: www.twitter.com/eleabrandt

    PS: Der Roman enthält Gewaltszenen (FSK 16) und (vereinzelt) Homoerotik zwischen Männern. Für Details zu Triggerwarnungen folgt bitte dem Link am unteren Ende dieser Seite: https://eleabrandt.com/unter-einem-banner/
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