Elea Noir Silver Moon

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Inhaltsangabe zu „Silver Moon“ von Elea Noir

Eines der besten Bücher die ich je gelesen habe <3

— Diino
Diino
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  • Eine Geschichte die einem an die Nieren gehen wird!!

    Silver Moon
    Diino

    Diino

    29. January 2016 um 16:25

    Zum Inhalt: Hier geht es um 1 Mädchen und ihre Geschwister. Sie werden von Ihrem gewalttätigen Vater tyrannisiert. Die Mutter gibt es nicht mehr und so muss Kira gezwungener maßen die Mutterrolle übernehmen. Alleine schon Ihren Geschwistern zu Liebe. Bis Sie eine Indianerfamilie kennenlernen die Ihnen zeigen wie das Leben wirklich sein kann. Die Indianerfamilie verbirgt etwas, hat ein Geheimnis. Und dann ist da auch noch Yuma. Was hat er mit dem ganzen zu tun? Ich bin wirklich froh das ich dieses Buch mal durch Zufall entdeckt hatte. Nie habe ich es bereut. Dieses ist mit das beste Buch welches ich je gelesen habe. Erster Satz: "Mias schreie waren nicht zu überhören". Man ist sofort mittendrin in der gewalttätigen Welt durch Schlägen geprägten Welt von Kira. Dieses Buch ist erschreckend realistisch geschrieben, aber trotzdem sehr leicht zu lesen. Die Handlung an sich ist Stimmig und passt. Die einzelnen Figuren sind mir echt ans Herz gewachsen. Ich habe mit gelitten, mit geweint, mit gelacht und mich am Ende riesig für alle gefreut. Die Handlung hat wirklich Tiefgang. Trotz der erschreckenden Handlung macht es einfach Spaß dieses Buch zu lesen. Bereite absoluten Lesegenuss. Einmal angefangen wird man es nicht mehr weglegen können. Ich möchte nicht zu sehr auf die Geschichte an sich eingehen, da ich sonst zu viel verraten könnte. Das ist einfach ein Buch worüber sich jeder seine eigene Meinung bilden sollte. Mich hat es komplett vom Hocker gerissen und gelesen habe ich es gefühlte 100 mal schon. Wer also auch Tiefgründige Geschichten steht die leicht mystisch indianisch angehaucht ist mag, sollte es sich nicht entgehen lassen. Schade nur das ich bisher keine weiteren Bücher von Ihr entdeckt habe :) :( Absolute Leseempfehlung!!!

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  • Rezension zu "Silver Moon" von Elea Noir

    Silver Moon
    KleinerVampir

    KleinerVampir

    24. April 2012 um 09:57

    Buchinhalt: Das Leben der 18-jährigen Kira wird von Gewalt und Schlägen beherrscht—sie und ihre drei jüngeren Geschwister sind dem tyrannischen Vater hilflos ausgeliefert. Nach dem Tod der Mutter hat der alkoholabhängige Vater das gesamte Familienvermögen versoffen und die kleine Familie mußte aus Heidelberg weg- und in ein kleines Dorf im Thüringischen umziehen. Kira versucht, die Geschwister und sich selbst so gut es geht vor dem gewalttätigen Vater zu schützen. Sie ersetzt den Jüngeren die Mutter, wo sie nur kann, erledigt den ganzen Haushalt und macht eine Ausbildung zur Krankenschwester, während der Vater meist besoffen zu Hause herumrandaliert oder sich in Brocks Kneipe die Kante gibt. Jeden Tag setzt es Schläge wegen Nichtigkeiten. Eines schönen Tages findet Kira am Waldrand einen verletzten Wolf. Zusammen mit ihren Geschwistern schafft sie ihn heimlich in eine kleine Waldhütte, wo sie seine Verletzungen versorgt und ihn pflegt. Heimlich beobachtet Mia, die jüngste der Geschwister, die Ponys der Familie Moore, einer indianischen Einwandererfamilie, die hinter dem Wald einen kleinen Ponyhof betreibt. Es stellt sich heraus, dass der Wolf auf diesen Hof gehört und nachdem es ihm besser geht, holen die Moores ihn in der Waldhütte ab. Kira jedoch sehnt sich nach ihrem tierischen Freund, zu dem sie ich magisch hingezogen fühlt. Die Moores sind den Geschwistern zutiefst dankbar für die Pflege ihres „Bruders“ Sakima, wie sie den Wolf nennen. Die Kinder freunden sich mit der indianischen Familie an und Kira besucht Sakima so oft sie kann, allerdings heimlich, das der Vater nichts davon wissen darf. Auf einem Fest auf dem Ponyhof lernt Kira Yuma kennen. Die einfühlsame Art des Indianerjungen ist Balsam für Kiras geschundene Seele und so verliebt sie sich in den jungen Mann. Seltsamerweise kann sie ihn immer nur nachts treffen, was sie aber nicht weiter stört, da sie am Tag ja den Wolf Sakima hat und diesem ihr Herz ausschüttet. Bald zwingt der gewalttätige Vater das Mädchen, in der Kneipe seines Saufkumpanen Brock an Wochenenden zu arbeiten, der sie fort an demütigt und begrapscht. Die beiden Männer hecken einen Plan aus, und so verspricht der Vater dem Gastwirt seine Tochter Kira zur Frau, da Brock ihm im Gegenzug freie Getränke und Essen für den Rest seines Lebens verspricht. Kira weigert sich zuerst und so verprügelt der Vater die beiden jüngeren Brüder, sperrt sie ein und verwendet sie als Druckmittel gegen Kira. Mit Hilfe der Moores kann sie die beiden Jungen allerdings wieder befreien und die Kinder flüchten zu der Familie. Bei Yuma findet Kira Trost, sie erfährt schließlich auch sein gut gehütetes Geheimnis: Yuma ist nur in den Nachtstunden menschlich, am Tag verwandelt er sich in Wolfsgestalt. Kira nimmt es recht gelassen auf, dass Sakima und Yuma ein und dieselbe Person sind, doch als Brock die sechsjährige Mia entführt und Kira zur Hochzeit zwingt, scheint alles verloren. Wird Kira jemals glücklich und hat die zerbrechliche Liebe der beiden eine Chance? Persönlicher Eindruck: Das Buch ist zutiefst fesselnd und wer einmal angefangen hat, zu lesen, wird schwer wieder aufhören können. Die Gewalt des Vaters und die dauernde Angst vor Schlägen und Schlimmerem unterdrückt die vier Kinder und man hat als Leser nahezu das Bedürfnis, den Kindern zu helfen. Die Liebe der jungen Kira zu Yuma sowohl in Tier- als auch in Menschengestalt ist absolut glaubwürdig und nachvollziehbar. Sowohl die unerschütterliche Liebe zu dem Tier als auch ihre Hingabe und ihre Selbstaufopferung für ihre Geschwister sind wunderbar schlüssig beschrieben. Die hinreißende Geschichte rührt zu Tränen und die in die Geschichte verwobenen Indianerlegenden machen aus dem Roman eine gelungene Mischung aus Familiendrama und Fantasygeschichte. Die Personen sind lebendig und detailreich beschrieben, die Geschichte hat Tiefgang und sie fesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Das Cover des Buches ist sehr ansprechend gestaltet, die Magnolienblüten, der Wolf und das Mädchen beziehen sich alle auf den Inhalt des Buches. „Silver Moon“ bereitet trotz schwerwiegender Thematik absoluten Lesegenuss, nicht nur für Fantasyfans!

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  • Rezension zu "Silver Moon" von Elea Noir

    Silver Moon
    Blinded_Masquerade

    Blinded_Masquerade

    19. January 2012 um 21:56

    Erster Satz: "Mias Schreie waren nicht zu überhören." Meine Meinung: Also das Cover wirkt sehr plastisch, ist aber wunderschön. Gleich zu Anfang steigt man in den brutalen Alltag von Kira und ihren Geschwistern ein. Sie alle leiden unter dem alkoholabhängigem Tyrann der sich "Vater" schimpft. Er trinkt und schlägt sie, wenn etwas nicht nach seinem Willen oder einfach zu langsam abläuft. Das Buch ist nichts, was ich sonst lese und man kann es gerade mal als "mit Fantasy angehaucht" bezeichnen. Anfangs hatte ich Schwierigkeiten mit dem Schreibstil, der Art wie die Menschen im Buch geredet haben. Es war mir unmöglich es in eine Epoche/Zeit einzuordnen. Auch das so wenig Absätze vorhanden waren, machte es etwas schwer zu lesen und die ein oder andere Passage hätte sicherlich auch schöner gestaltet werden können, dennoch fand ich es sehr fesselnd. Elea Noir hat es wirklich geschafft, die Situation von misshandelten Kindern zu beschreiben, es den Leser fühlen zu lassen. Sie erklärt einem, warum zB. die erwachsene Kira nichts gegen ihren Vater unternimmt, sie zeigt die Abhängigkeit der Geschwister untereinander, die Angst, dass einem von ihnen etwas zustößen könnte. Das ein oder andere Mal hab ich auch nur die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen und mir gedacht, dass sie das doch nicht so hinnehmen kann & das ich an ihrer Stelle schon lange den Mund aufgemacht hätte - aber wer weiß, zum Ende des Buches hin werden die Aktionen von Brock und ihrem Vater immer drastischer und ich war mir nicht mehr sicher, ob ich den Mut gehabt hätte, mich zu widersetzen. Kira leidet zusätzlich noch unter den sexuellen Nötigungen, als sie in der Kneipe arbeiten muss. Es zeigt wieder, wieviele Menschen einfach wegsehen - egal ob sexuelle Nötigung oder offensichtliche Verletzungen durch Misshandlung. Eingeflochten in diese reele Geschichte, ist die Geschichte einer Indianerfamilie und eines Wolfes, der kein Wolf ist. Ich fand zwar, dass Kira zu lange gebraucht hat, um das zu begreifen, aber letztendlich wurde das Element "Werwolf" so unauffällig und sanft eingeführt, dass es einfach nur schön zu lesen war. Die Idee, dass jemand tagsüber Wolf und nachts Mensch ist, weicht auch wieder vom typischen Werwolf Klischee ab und auch, dass "Sakima" nicht gebissen wurde, sondern dass es eine Strafe ist, frischt das ganze doch nochmal auf. Ich fand das Buch lesenswert und hab es nach Eingewöhnung dann auch relativ zügig gelesen. Nur das Ende fand ich etwas unglücklich gehalten, denn irgendwie wirkt es so als wäre es okay, jemanden SPOILER! zu töten, also indirekt Selbstjustiz zu üben - aber da ist auch dann der Punkt, dass ich gerne wüsste, zu welcher Zeit das ganze spielt, denn früher war Selbstjustiz ja noch verbreiteter. Trotzdem finde ich, Mord ist niemals okay, selbst wenn die Ermordeten einen tyrannisieren. Es gibt immer andere Mittel und Wege. Fazit: Ansonsten hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn ich ein wenig Eingewöhnungszeit gebraucht habe. Ich würde es so ab 15 Jahren empfehlen und auch Leuten, die nicht auf Fantasy stehen. Denn hier wird dieses Thema nur ganz leicht angeschnitten. 4

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