Eleanor Brown Die Shakespeare-Schwestern

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Inhaltsangabe zu „Die Shakespeare-Schwestern“ von Eleanor Brown

Die Shakespeare-Schwestern ist eine ebenso mitreißende wie tiefgründige, spritzige wie humorvolle Geschichte über das Los und den Segen lebenslanger Schwesternbande, die – so sehr man sich bemüht, sie zu lösen – doch allen Stürmen des Lebens standhalten.Rosalind, Bianca und Cordelia: drei Schwestern, von ihrem exzentrischen Vater liebevoll nach Shakespeare-Figuren benannt, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Rose, die Vernünftige, Bean, die in New York ein Leben in Glanz und Glamour führt, und Cordy, das Nesthäkchen, das nicht erwachsen werden will. Eines Sommers kehren die drei Schwestern nach Hause zurück, in die öde Kleinstadt im Mittleren Westen, doch die Wiedersehensfreude währt nur kurz …
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  • Für mich ein absoluter Kaugummiroman.......

    Die Shakespeare-Schwestern

    Pachi10

    20. February 2017 um 17:39

    .......weil er sich ewig in die Länge zog und je länger er dauerte umso mehr verlor er an Geschmack. Irgendwo in Ohio, in einer Kleinstadt wachsen drei Schwestern auf, die nach Shakespeare-Heldinnen benannt sind: Rosalind, Bianca und Cordelia. Jede Schwester hadert irgendwie damit, dass sie nicht so ist wie die anderen beiden, die Eltern die ihre Zeit offenbar lieber mit lesen verbringen, so lebt jede ihr verkorkstes Leben. Rosalind, die sich nicht von daheim abnabeln kann, Bianca versucht in New York die große Dame zu spielen, schafft dies aber nur mit mehr Geld als sie eigentlich hat  und Cordelia die ohne Verpflichtungen und Verantwortungen quer durch's Land zieht. Als die Mutter schwer erkrankt finden sich alle wieder daheim ein, wobei schnell klar wird, dass alle eigentlich sehr eigennützig handeln. Zum Schluss gibt es für alle ein strahlendes Happy End. Ich musst mich wieder einmal zwingen dieses Buch fertig zu lesen. Ungefähr ab Seite 42 habe ich mir sehnlichst das Ende herbei gewünscht. Wobei wahrscheinlich allen voran der unmögliche Schreibstil schuld ist. Die Geschichte ist in der WIR-Form geschrieben, wobei man das Gefühl hat, es gibt eine imaginäre 4. Schwester die die Geschichte erzählt. Ausserdem hat die Geschichte keine Höhen und Tiefen, die sogenannten Probleme lesen sich wie ein Einkaufszettel. Die Selbstzweifel und Problemchen warum die eine Schwester wie ein Klette an den Eltern hockt, die andere klaut und jeden Mann vernaschen will und die dritte rast- und ruhelos durch die Lande zieht sind nicht wirklich nachvollziehbar und die Krankheit der Mutter geht fast völlig unter. Ich bin jedenfalls froh die Geschichte hinter mich gebracht zu haben, leider absolut nicht mein Fall.

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  • Die Shakespeare-Schwestern

    Die Shakespeare-Schwestern

    Elyssa

    19. May 2016 um 18:12

    Als sie von der Krebserkrankung ihrer Mutter erfahren ziehen die Schwestern Rosalind, Bianca und Cordelia kurzerhand wieder bei ihren Eltern ein, um diesen während der Behandlung beizustehen. Zumindest ist das der offizielle Grund. Denn, auch wenn sie dies nie zugeben würden, im Leben der Drei läuft zur Zeit einiges schief und eine Flucht nach Hause scheint der einzige Ausweg. Oder doch zumindest eine Verschnaufpause, um herauszufinden, wie es nun weitergehen soll.Der Roman hat eine recht auffällige Erzählperspektive, denn die Geschichte wird von allen drei Schwestern gemeinsam erzählt. Dabei können mit dem "wir" dann verschiedene Konstellationen gemeint sein, so dass es immer so wirkt, als würden zwei Schwestern über die dritte sprechen. Das passt auch wiederum zu den Romanfiguren, denn auch diese gehören zwar zusammen, sind aber von Grund auf unterschiedlich und bezüglich ihrer Ansichten kaum unter einen Hut zu bringen. "Die Geschichte dieser Trinität ist unzuverlässig - mit stets sich verschiebenden Parteiungen, niemals ausgeglichen, niemals gleich. Zwei gegen eine, oder alle drei gegeneinander, aber nie alle gemeinsam." S. 36Und trotzdem ist die Verbindung zwischen den Dreien immer zu spüren. Sie gehören zusammen, sind "die Zauberschwestern". Zu Hause gestrandet werden sie nun jedoch nicht nur mit den eigenen, sondern auch den Problemen der anderen Schwestern konfrontiert, was zu einigen Spannungen führt. Denn es fällt ihnen allen schon wahnsinnig schwer, sich selbst gegenüber ein Scheitern einzugestehen, den anderen gegenüber offen zu sein ist noch einmal eine ganz andere Nummer. Zumal sie ein gewisses Konkurrenzverhalten aus Kindertagen, so blöd sie es auch selbst finden, nie ganz überwunden haben.Der ganze Roman ist gespickt mit Shakespeare-Zitaten, die sich perfekt in den ansonsten locker-leichten Schreibstil einfügen. Ein besonders Hintergrundwissen bezüglich der Shakespeare-Stücke ist zum Verständnis des Romans nicht erforderlich. Wichtige Anspielungen werden ausreichend erklärt. (...irgendwie habe ich gerade das Bedürfnis nach "Macbeth" zu greifen.)Nicht nur die Schwestern, sondern auch die übrigen Figuren dieses Romanes sind interessant gestaltet. So sind auch die Eltern der Drei recht speziell. Die beiden führen einen eher ungewöhnlichen Haushalt, in dem Lesen einen ganz besonderen Stellenwert hat. Lebenswichtig und unverzichtbar. "Die Laster unserer Familie - Unordnung und Literatur..." S. 34Bloß für das Ende gibt es einen Punktabzug, denn das ist an Kitsch kaum noch zu übertreffen. Eine Gesichte positiv und hoffnungsvoll enden zu lassen ist eine Sache, aber diese Zuckerorgie war eindeutig zu viel des Guten. Sorry, aber das letzte Kapitel und der Epilog gehören umgeschrieben.

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  • Die Shakespeare-Schwestern

    Die Shakespeare-Schwestern

    Claudia-Marina

    09. January 2016 um 13:57

    „Wann treffen wir drei uns das nächstemal Bei Regen, Donner, Wetterstrahl? - Wenn der Wirrwarr ist zerronnen, Schlacht verloren und gewonnen.“ (William Shakespeare, Macbeth) Seit Jahren haben sich die drei Schwestern Rosalind, Bianca und Cordelia – von ihrem Vater allesamt nach Figuren aus Shakespeare-Stücken benannt – nicht gesehen. Erst die Nachricht von der Krebserkrankung ihrer Mutter bringt sie wieder zusammen. Die vernünftige Rose, die als Erste bei ihrer Mutter ist; Bean, die in New York ein Leben in Saus und Braus führt; und Cordy, die ziellos durch ihr Leben und Amerika geistert. Die Wiedersehensfreude währt jedoch nicht lange, denn die drei sind einfach zu unterschiedlich, um es lange miteinander auszuhalten. Jedenfalls nicht, ohne sich zu streiten und sich gegenseitig schwere Vorwürfe zu machen. Was alle nicht wissen ist, dass jede von ihnen ein Geheimnis mit sich herumträgt, das sie bedrückt. Dass da doch mehr ist als Shakespeare, das sie verbindet. Nach und nach kommen die Probleme ans Tageslicht und stellen alle auf eine harte Probe. Schade. Das fällt mir als erstes zu Die Shakespeare-Schwestern ein. Schade, dass es nicht geschafft hat, mich vollends zu überzeugen, denn eigentlich müsste es ganz mein Ding sein. Eine Familiengeschichte rund um drei unterschiedliche Schwestern, das hat definitiv Potential. Es fängt damit an, dass ich mit dem Erzählstil nicht warm geworden bin. Dieses kollektive „wir“ ist mir neu, es liest sich ungewohnt, wer spricht denn jetzt? Alle Schwestern zusammen oder immer eine für alle? An dieses „wir“ konnte ich mit im Laufe des Romans zwar gewöhnen, aber nicht an die zahlreichen Shakespeare-Zitate. Ich war irgendwann nur noch genervt! Gut, die Schwestern sind nach Shakespeare-Figuren benannt, der Vater ist Literatur-Professor mit Fachgebiet Shakespeare und alle lesen ständig und überall – ein Zustand, der mir eigentlich sympathisch ist. Würde er nicht so oft erwähnt werden. Ich hatte das Gefühl, dass man mir hier mit dem Holzhammer eintrichtern wollte, wie shakespeare-lastig das Leben der Familie ist. Was als Idee wirklich gut ist, ist in der Umsetzung leider nicht gelungen, zu unrealistisch erscheint es mir, dass sich Menschen tatsächlich so miteinander unterhalten. Die Geschichte an sich weiß jedoch durchaus zu fesseln, auch wenn mächtig viel Drama enthalten ist. Aber das ist bei Shakespeare meistens nicht anders.

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  • Neun Monate

    Die Shakespeare-Schwestern

    walli007

    29. August 2015 um 09:15

    Die Schwestern Rosalind, Bianca und Cordelia sind in einem ruhigen Universitätsstädtchen in Ohio aufgewachsen. Ihr Vater ein Literaturprofessor, der wie an ihren Namen unschwer zu erkennen ist, ein Faible für Shakespeare hat, scheint immer die Nase in einem Buch zu haben. Doch in einem Jahr, die Schwestern sind so um die dreißig Jahre, wird bei ihrer Mutter Krebs entdeckt. Rose, deren Freund nach seinem Abschluss ein Stipendium in England angetreten hat, zieht wieder bei den Eltern ein. Bianca kommt aus New York zurück, beladen mit einer Last, von der sie niemandem erzählen möchte. Auch Cordelia kehrt heim, allerdings nicht unbedingt, um der Mutter zu helfen, sondern weil sie selbst ziemlich fertig ist und schwanger. Die Schwestern hadern mit ihrem Leben, ihren Eltern und der Bürde ihrer großen Namen, denen sie mehr oder weniger gerecht werden. Jede hat ihre eigenen Probleme, Träume, Wünsche und Unzulänglichkeiten, mit denen sie fertig werden muss. Überschattet werden die kleineren oder größeren Baustellen der jungen Frauen durch die schwere Krankheit der Mutter. Diese muss einen harten Kampf um ihre Gesundheit ausfechten, mit Demut und Mut nimmt sie ihren Weg an. Der Vater gerät dabei ein wenig zu einer verschwommenen Nebenperson, die mit Shakespeare-Zitaten die Stichworte gibt. Doch auch die Geschichten der Schwestern wirken nebeneinander her, jede scheint in ihren eigenen Gedanken versponnen, es scheint wenige Gemeinsamkeiten zu geben. Dennoch macht jede eine Entwicklung zu einem erwachseneren Ich durch. Durch die eigenartig persönlich unpersönliche Erzählperspektive hält die Autorin ihre Leser auf Distanz. Man gewinnt den Eindruck, der Erzählung einer der Schwestern zu lauschen, doch wird nie offenbart, welche der Drei es sein könnte. Das mögen verschiedene Leser unterschiedlich empfinden. Es erschwert es jedoch, sich auf die einzelnen Persönlichkeiten einzulassen, man schafft es kaum, sich für sie zu erwärmen. So bleibt zwar eine schöne Idee, die allerdings zu einer recht kühlen und befremdlichen Ausführung gelangt ist, die trotz des Wachsens und Zusammenwachsens der Schwestern, eher kalt lässt. 

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  • Eine sehr treffende Schwesterndynamik

    Die Shakespeare-Schwestern

    katha_dbno

    09. June 2015 um 09:19

    Rezension auf Svenjas BookChallenge Cover Die Aufmachung des Buches kommt durch die dunklen Farbtöne meiner Meinung nach eher düster daher, passt aber sehr gut zur Geschichte. Erstens ist sie kein locker-flockiger Gute-Laune-Roman, zweitens verweisen die drei abgebildeten Frauen sofort darauf, dass es um drei Schwestern geht, und drittens kann man das Treiben im Wasser so interpretieren, dass alle drei darum kämpfen, an die Oberfläche zu kommen, bzw. auch als eine Anspielung auf Ophelia aus Hamlet.  Meinung Zugegebenermaßen habe ich mich durch den Anfang ein wenig gequält. Die Handlung hat mich nicht sofort mitgerissen, wobei aber nicht genau sagen kann, woran das lag. Die Geschichte setzt mit der Nachricht ein, dass Beans, Cordys und Roses Mutter an Krebs erkrankt ist und den plötzlich auftretenden Komplikationen im Leben der drei. Im Prinzip ein guter Einstieg, da man genug Informationen hat, die das Interesse wecken, aber nicht genug, damit alles klar ist. Und trotzdem hatte ich das Gefühl, dass sich der Anfang etwas in die Länge zog. Der Schreibstil von Eleanor Brown hat das Ganze gewissermaßen gerettet, da sie wirklich schön und abwechslungsreich schreibt. Beim Lesen hatte ich - ähnlich wie bei Romanen von Judith Lennox - das Gefühl, mich in einer ganz anderen Welt und Zeit zu befinden, was mir sehr gut gefällt. Allerdings hat mich die Erzählperspektive die ganze Zeit irritiert. Einerseits springt die Handlung zwischen den einzelnen Schwestern hin und her (in Form eines auktorialen Er-Erzählers), andererseits wir häufig "wir" oder "uns" verwendet, als würde das Geschehen nur aus der Sicht einer der Schwestern erzählt werden. Deshalb habe ich mich am Anfang gefragt, ob es vielleicht noch eine vierte Schwester gibt, die alles beobachtet.  Aber nun zu den drei Schwestern: Trotz der gewaltigen charakterlichen Unterschiede, war mir keine der drei (un-)sympathischer als die andere. Es gab bei jeder mindestens eine Sache, mit der ich mich identifizieren konnte, weshalb ich ihr (Innen-)Leben gleich gerne mitverfolgt habe. Was die drei zu etwas "Besonderem" macht ist, dass sie nicht nur die Namen von weiblichen Figuren aus Shakespeare-Stücken tragen, sondern zum Teil auch mit deren Eigenschaften versehen sind. Das führt unweigerlich dazu, dass man als Leser gewissermaßen eine Analyse der Dramenfiguren bekommt. Jede der drei wird sehr ausführlich beschrieben: einerseits, wie sie sich selbst wahrnehmen, und andererseits, wie sie von ihren Schwestern wahrgenommen werden. Meistens stehen diese Perspektiven im Widerspruch zueinander, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Es zeigt sehr deutlich den Kontrast zwischen subjektiven Wahrnehmungen. Geschwister haben immer das Gefühl, der bzw. die andere würde von den Eltern bevorzugt werden, auch wenn dem nicht so ist, und auch der äußere Anschein kann sehr häufig trügen. Auch wenn es so wirkt, als würden sie für sich glücklich sein und keine Probleme haben, ist dem nicht so. Jede der drei hat ein Geheimnis (die ich hier nicht verraten werde), mit dem sie erst dann umgehen können, als sie es einander gestehen. Das ist meiner Meinung nach die wichtigste Botschaft des Textes: die Familie ist immer für einen da, selbst wenn es untereinander Differenzen gibt. Daher muss ich auch dem Buch selbst widersprechen: die drei behaupten zwar, einander nicht sonderlich zu mögen, aber ich hatte eher den gegenteiligen Eindruck. Sie waren vielleicht hin und wieder neidisch aufeinander, aber sie erkennen auch gegenseitig ihre jeweiligen Qualitäten an. Sie kennen einander in- und auswendig, sowohl die Stärken als auch Schwächen, und können daher nachvollziehen, was ihre Schwester denken oder fühlen mag.  Überraschenderweise waren auch ihre Eltern, trotz ihrer Verschrobenheit (seien wir ehrlich, seine Kinder nach Shakespeare-Figuren zu benennen, ausschließlich Texte von ihm zu lesen und fortwährend aus seinen Werken zu zitieren, ist verschroben), bemerkenswert fähige, liebevolle Eltern. Ich hätte eigentlich gedacht, dass sie mental in einem vollkommen anderen (Shakespeare-) Universum leben würden. Aber im Gegenteil haben sie sich als überaus feinfühlige, Menschen herausgestellt. Besonders ihr Umgang miteinander war absolut bezaubernd mitzuverfolgen, weil ihr Vater sich wirklich aufopferungsvoll um seine Frau gekümmert hat. Im Grunde waren sie das Musterbeispiel einer glücklichen Ehe - von dem harten Schicksalsschlag abgesehen. Ich hatte allerdings auch den Eindruck, dass die Erkrankung der Mutter durch die Probleme ihrer Kinder teilweise stark in den Hintergrund gerückt ist und nicht die Aufmerksamkeit bekommen hat, die sie verdient hätte. Die Einzige, die sich wirklich gekümmert hat, war Rose. Erst gegen Ende beteiligen sich die andren zwei mehr im Haushalt und an der Pflege. Das fand ich etwas befremdlich, weil es schließlich ihre Mutter ist und ich persönlich wohl nicht von ihrer Seite gewichen wäre.   Ähnlich erging es mir mit den Nebenfiguren, die meiner Meinung nach viel zu kurz gekommen sind. Sowohl über den Pastor Aiden, auf den Bean ein Auge geworfen hat, als auch Roses Verlobten Jonathan oder Dan, Cordys Freund aus Studienzeiten, hätte ich gerne mehr erfahren, da mit ihnen einige schöne Dialoge entstanden sind. Fazit Insgesamt verzichtet das Buch auf jegliche Melodramatik - soll heißen: die Handlung verläuft nicht übermäßig spannend. Sie setzt eher auf die Beziehung zwischen Bean, Cordy und Rose, woran an sich nichts auszusetzen ist. Die Story wird gut erzählt, allerdings bekommt man leicht den Eindruck, dass sich dahinschleppt und manchmal waren es mir zu viele Zitate. Shakespeare-Liebhaber werden jedoch ihre Freude daran haben, die einzelnen Zitate dem jeweiligen Werk zuzuordnen und die Aussagen in Zusammenhang mit dem geschehen zu interpretieren.

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  • Die Shakespeare-Schwestern

    Die Shakespeare-Schwestern

    Themistokeles

    26. February 2015 um 14:19

    »Wir lieben uns. Wir mögen uns nur nicht besonders.« Genau dieser Satz, der schon auf dem Cover steht, spielt für mich sehr viel aus dem Roman wieder, denn genau dieses Gefühl spürt man zwischen den einzelnen Schwestern innerhalb der Erzählung einfach sehr stark. Wobei die Art dieser Erzählung durchaus sehr speziell ist und es sich bei der Handlung eher um eher alltägliche Dinge und Probleme handelt, mit denen sich die Schwestern, seit langem wieder sehr nah beieinander, da sie ihr Elternhaus besuchen, rumschlagen müssen und sie bewegen. Es ist dadurch so, dass das Buch eher von den unterschiedlichen Persönlichkeiten der Schwestern lebt und nicht so arg von seiner Handlung. Man erfährt viel mehr, was die einzelnen der Schwestern, egal ob Rosalind, Bianca oder Cordelia prägt, wer sie prägte und vor allen Dingen, wie sie sich dadurch gegenseitig beeinflussten, um zu demjenigen Menschen zu werden, den man jetzt in diesem Buch vor sich hat. Vor allem, wenn man sich für solche Charakterstudien interessiert, dann ist dieses Buch sehr interessant. Dabei weist dieses Buch noch eine Besonderheit auf, die mir so in diesem Rahmen bisher noch nicht begegnet ist, denn erzählt wird es von einem sehr speziellen auktorialen Erzähler, der alles weiß, egal, ob Zukunft, Gegenwart oder Vergangenheit, diese oftmals auf psychologischer oder auch emotionaler Ebene dann sehr detailliert beleuchtet beim Erzählen und natürlich manches Mal vorweg greift und ähnliches. Was einfach einen sehr speziellen Touch und eine sehr spezielle Atmosphäre in diesem Roman hervorruft. Jedoch ist sie auch zunächst sehr gewöhnungsbedürftig und ich denke mal, dass nicht jeder mit dieser Art der Erzählweise klarkommen wird. Sehr interessant finde ich es auch, dass in diesem Buch, daher wohl auch unter anderem der Titel, immer wieder Zitate von Shakespeare von den Schwestern in Diskussionen genutzt werden, um ihren Standpunkt deutlich zu machen. Sehr ungewöhnlich wieder, aber da es so gekonnt eingefügt ist, in die Handlung und einfach stimmig, finde ich es eine sehr geniale Idee. Allgemein ein sehr eigenes Buch, das ich sehr interessant fand und gern gelesen habe, aber ich denke schon, dass sich viele wirklich zunächst sehr in es einfinden müssen und es nicht mal einfach nur so für Zwischendrin geeignet ist.

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  • My library was dukedom enough?!

    Die Shakespeare-Schwestern

    BluevanMeer

    21. August 2014 um 12:10

    "Me, poor man, my library was dukedom enough!" (William Shakespeare - The Tempest) Rosalind, Bianca und Cordelia sind in einer bücherverrückten Familie groß geworden. Der Vater erforscht - oder viel mehr verehrt - den englischen Großmeister der Literatur und konnte nicht anders, als seine drei Töchter nach Shakespeares Figuren zu benennen. Abgesehen von dieser Leistung fällt er nicht weiter störend auf und kommuniziert mit seiner Familie nur noch über Shakespeare Zitate, die er bei jeder noch so unpassenden Gelegenheit einstreut. Rosalind, Bianca und Cordelia hatten eine schöne Kindheit, performten im zarten Alter von sechs Jahren bereits den Auftritt der drei Hexen aus Macbeth und verließen dann das Elternhaus um ihre eigenen Wege zu gehen. Dabei waren sie auch nicht traurig darüber, die anderen längere Zeit nicht zu sehen. Oder um es mit dem Zitat des Covers zu sagen: "Wir lieben uns. Wir mögen uns nur nicht besonders." Doch die Liebe zum gelesenen Wort bleibt bestehen. Als ihre Mutter an Brustkrebs erkrankt, treffen die drei Hexen/Schwestern im Elternhaus aufeinander und müssen sich irgendwie arrangieren. Dabei schleppt jede von ihnen ein Geheimnis mit sich herum, dass sie den anderen auf keinen Fall auf die Nase binden möchte... Zugegebenermaßen hat mich das Cover des Romans und eine euphorische Rezension einer anderen Bloggerin dazu gebracht, diesen Roman zu lesen und ich habe mich auch durch den intellektuellen Touch dieser tragischen Geschichte angesprochen gefühlt. Shakespeare-Zitate und gute Sätze über das Leben mit Büchern fielen anfangs zuhauf und gefielen mir gut: "Die Laster unserer Familie - Unordnung und Literatur - in einem abendlichen Stilleben eingefangen. Wir sind noch nie organisierte Leser gewesen, die ein Buch auch nur irgendwie logisch zu Ende lasen." (S.34) Genau wie die Auswahlkriterien für einen guten Liebhaber, die auf gewisse Weise ja nur konsequent sind: "Denn trotz seines Geldes, seines guten Aussehens und all seiner anderen theoretisch positiven Attribute war er kein Leser, und, tja, sagen wir es einfach so, das ist die Sorte Blödheit, die wir nicht bereit sind hinzunehmen." (S.90) Auch wenn sich die Schwestern in diesem Punkt einig sind, ansonsten könnten sie nicht verschiedener sein: Rose, die Älteste, managt alles und stellt ihr persönliches Glück hintenan, damit die Familie zufrieden ist. Außerdem ist ihr Mann berufsbedingt in London und sie kann sich nicht aufraffen, alle Segel abzubrechen und ihm zu folgen. Bean, die mittlere Schwester, hat etwas zu viel Zeit im New Yorker Nachtleben genossen und in der Folge einen eklatanten Werteverlust erlitten: der schöne Schein ist für sie das Wichtigste und deshalb verstrickt sie sich nicht nur in Probleme mit Männern, sondern auch in Probleme finanzieller Art. Und Cordy, die jüngste der Schwestern, die die Uni geschmissen hat und als Groupie ein Hippie-Leben führte und auf "verzweifelte Suche nach verlorener Kerouac'scher Herrlichkeit" (S.103) von Bett zu Bett hüpft, steht ebenfalls vor einschneidenden Veränderungen in ihrem Leben. Gemeinsam sind sie wieder zu Hause und versuchen der Situation um ihrer kranken Mutter irgendwie Herr zu werden, am besten mit Hilfe der Literatur: "Wir glauben, in gewisser Weise haben wir das alle unser ganzes Leben lang gemacht - nach dem einen Buch gesucht, das uns den Schlüssel zu uns selbst in die Hand gibt, uns in eine fertig entwickelte Persönlichkeit schlüpfen lässt wie in ein möbliertes Zimmer, das man mieten kann. Als könnten wir hineinspazieren, uns umsehen und zu der grauhaarigen Vermieterin hinter uns sagen: "Wir nehmen es."" (S.289) Doch natürlich ist alles nicht so einfach und auch für mich als Leserin kippt die Stimmung. Vom dukedom und der Literatur ist dann nicht mehr die Rede, sondern von der Trauer darüber, dass die ganzen Kerle nur die doofen Zwanzigjährigen Blondchen flachlegen wollen und man selbst keine Chance mehr hat. Und wenn du meinst, es geht nicht mehr - kommt dann halt von irgendwo ein wahnsinnig gut aussehender Pfarrer her, der sich den verlorenen Schäfchen annimmt. Das ist auch alles noch eine Zeit lang ganz unterhaltsam, immer hin werden auch en passant viele Fragen aufgeworfen, die die Lebensführung der Schwestern betreffen: Wie will ich eigentlich leben? Will ich selbst Karriere machen oder meinem Ehemann hinterher reisen? Will ich dieses Kind bekommen? Gefällt mir dieses Leben in New York? Warum habe ich den Drang mich immer für andere aufzuopfern? Aber irgendwann passiert dann das, was ich eigentlich nicht mehr erwartet hatte. Jeder angedeutete Konflikt, jedes Problem wird mit einem Kitschaufguss am Ende in für alle Beteiligten ansprechender Art und Weise gelöst. Achtung ****Spoiler************************************** Zur Weihnachtszeit (!) treffen die Schwestern wieder auf einander und es sind nicht nur alle glücklich, auch der grummelige Opa liebt das unerwünschte Enkelkind und die Mutter ist dank Wunderheilung vom Krebs genesen. ******************************************************** Das geht mir nicht nur alles zu schnell, da fehlt mir auch ein wenig Reibungsfläche und der Hauch von Realität - der ja nicht immer schlecht sein muss. Insgesamt habe ich das Gefühl, dass in den Shakespeare-Schwestern einfach zu viel Potenzial der angedeuteten Konflikte verschenkt wurde, um den Leser_innen ein Wohlfühl-Happy-End zu servieren. Ummantelt von einem Hauch von Intellektualität, der aber auch nur angedeutet bleibt und sich letztlich in einer Aneinanderreihung von Shakespeare-Zitaten verliert. Bei diesem Titel und den tollen bibliophilen Beschreibungen am Anfang hatte ich wirklich etwas mehr erwartet. Vor allen Dingen, dass der Fokus eben doch mehr auf Büchern und Büchereien und vielleicht auch Herzogtümern liegt. Schade.

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  • "Die Shakespeare-Schwestern" von Eleanor Brown

    Die Shakespeare-Schwestern

    Jacynthe

    30. May 2014 um 15:55

    Inhalt Die Schwestern Rosalind, Bianca und Cordelia, allesamt benannt nach dramatischen Shakespeare-Figuren, könnten unterschiedlicher nicht sein. Als ihre Mutter an Krebs erkrankt kommen sie alle nach Hause, jede mit ihrem eigenen Päckchen, das sie zu tragen hat: Roses Verlobter will, dass sie nach England zieht, Bianca hat einen großen Haufen Schulden und Cordelia ist schwanger. Nach und nach arbeiten sie ihre Vergangenheit auf und versuchen, wieder Fuß zu fassen während sie auch einander wieder näher kommen. Meine Meinung Dass mir dieses Buch gefallen würde wusste ich von Anfang an. Als erstes ist mir - natürlich - das Cover ins Auge gesprungen, das ich sehr schön gewählt finde. Hat etwas von der Redewendung "ins kalte Wasser springen." Dann Shakespeare bzw. insgesamt die Buchbesessenheit der Familie, die ohne Bücher nicht leben kann. Und natürlich handelt es sich um eine Geschichte über Frauen und deren Leben, was mich ja immer besonders interessiert. Weil ihr Vater besessen von Shakespeare und seinem Werk ist, sind die Schwestern mit Zitaten und Auszügen desselben groß geworden. Sie benutzen sie, um ihre Gefühle auszudrücken, vor allem der Vater, und mir hat die Zitateauswall Browns sehr gut gefallen, auch wenn ich jetzt kein großer Shakespeare-Kenner bin. Ein großes Plus des Buches ist die Stimmung, die Brown geschaffen hat. Alles ist so echt, der Leser kann sich in der ein oder anderen Situation wiederfinden und sich daher gut in die Charaktere hineinversetzen. Es gibt keine Beschönigungen und die Verfehlungen der Schwestern werden gnadenlos aufgezeigt. Dabei ist es nichts abartiges, es sind Fehler, die jede von uns in ihrem Leben machen könnte und wahrscheinlich gerade deswegen so interessant. Auch die psychologische Schiene hat mir sehr gefallen. Die Schwestern versuchen zu ergründen, ob und wie ihre Eltern/ ihre Schwestern/ ihr Umfeld ihr Leben beeinflusst haben. Manche der Zitate haben mich nachdenklich gemacht und über mein eigenes Leben nachdenken lassen. So zum Beispiel: "Ich bedauere nicht, dass ich nicht gegangen bin", sagte sie ruhig. "Aber ich wünschte, ich hätte es getan. Ich hätte ein anderer Mensch werden können." (Pos. 3879) Allerdings konnte ich die Erzählweise nicht so recht einordnen und konnte mich, ehrlich gesagt, auch nicht damit anfreunden. Es handelt sich um eine Art auktorialen Erzähler, der in Gestalt aller drei Schwestern auftritt und nach einer kleinen Einleitung im Präsens, rückblickend erzählt. Das heißt, die drei schauen rückblickend auf die Ereignisse, wissen jedoch von allem und jedem Bescheid und kommentieren das entsprechend (z.B. hätten wir damals schon gewusst). Stellenweise fand ich das etwas verwirrend, zum Beispiel bei Pos. 925 "Wir hielten den Atem an." Wahrscheinlich wollte Brown damit indizieren, dass das Leben eine Art Theaterspiel ist, die man rückblickend analysieren kann, ich fand es dann aber ein wenig zu viel des Guten. Nichts desto Trotz handelt es sich meiner Meinung nach um ein sehr gelungenes Buch und ich vergebe 4 von 5 Wolken für diesen Roman!

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  • Weil's drei sind, mussten sie ungleich sein

    Die Shakespeare-Schwestern

    dicketilla

    02. March 2014 um 13:40

    Da ist Cordy, die jüngste der Schwestern, die sich weigerte erwachsen zu werden. Sieben Jahre lang ließ sie sich wie ein Löwenzahnsamen nach dem Studium treiben. Bands, Festivals, flüchtige Bekanntschaften, die ein Dach über dem Kopf versprachen, Und nun wuchs etwas in ihr, in jener Nacht in New Mexiko, wo sie einem älterer Maler mehr gab. Sie die immer ein glückliches Kind war, es würde sich schon irgendjemand um sie kümmern. Bean, die mittlere der Schwestern, der es schon immer nach neu York trieb, die Stadt ihrer Träume. Doch war die Stadt teuer wenn man jung war und etwas erleben wollte. Sie gab Geld aus für Kleider, Drinks in der Hoffnung es würde sich ein Verehrer finden, der zahlte. Es war so einfach Geld aus der Kanzlei zu stehlen, auch wenn das schlechte Gewissen sie plagte, bis es aufflog und sie gekündigt wurde. Rose, die Älteste, war noch immer in der Nähe der Eltern geblieben. Schaute stets nach dem Rechten und meinte sie vor eventuellen Katastrophen zu retten. Sie arbeitete an der Columbia Universität, und unterrichtete Mathematik. Ihr Verlobter Jonathan hatte eine Anstellung in England bekommen, und sie sollte ihm folgen. Nach der Eröffnung der Mutter, dass sie Brustkrebs habe, zog Rose wieder in das Haus der Eltern und sehnt sich nach ihren Schwestern. Rosalind, Bianca, Cordelia , die Shakespeare’schen Zauberschwestern, wie der Vater sie nennt. Die Eltern hatten sie zum Lesen erzogen, und nicht in die Kirche, sondern die städtische Bibliothek wurde wöchentlich besucht. Der Vater sprach nur in Shakespeare Zitaten, die Töchter konterten eben mit diesen. Bereits als Dreijährige übernahm Rose die Kontrolle über die Schwestern, wenn der Vater sich seinen Büchern zuwand, die Mutter in sich selbst verschwand, sorgte sie für die Schwestern. Es war immer ihre Welt in der ihre Schwestern lebten, auch als diese die Aufmerksamkeit erhielten, sorgte sie sich. Rose immer die Erste, Bean nie die Erste, Cody immer die Letzte. Und so treibt nicht die Krankheit der Mutter Cody und Bean zurück ins ländliche Ohio, sondern jeder trägt sein Geheimnis in sich. Anfangs wusste ich nie richtig wer die Geschichte erzählte. Dann erkannte man, dass es immer eine andere der Schwestern sein könnte, was ich als gelungenen Schachzug empfand. Die einzelnen Schwestern und das Leben in der Familie wird bildhaft dargestellt. Und ich wäre gern eine Mischung aus den drei unterschiedlichen Schwestern, wobei Rose für mich das Zugpferd war. Die Zitate des Vaters fand ich nicht immer toll, da er seinen Töchtern nicht oft eine Hilfe dadurch war.

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  • Immer ein Buch parat

    Die Shakespeare-Schwestern

    Sabine17

    01. March 2014 um 22:48

    Familie Andreas lebt in einer kleinen Universitätsstadt im Mittleren Westen der USA. Der Vater, Universitätsprofessor und Shakespeare-Experte, hat seine drei Töchter nach Figuren seines Lieblingsdichters benannt: Rosalind (Rose), Bianca (Bean) und Cordelia (Cordy). Die Mädchen wachsen mit Büchern und den Shakespeare-Zitaten ihres Vaters auf. Bei Familie Andreas liegt überall ein aufgeschlagenes Buch und die Schwestern haben immer und überall ein Buch dabei . Die drei Schwestern sind sehr unterschiedlich und regen sich zwar übereinander auf, aber lieben sich natürlich andererseits auch. Als die Mutter an Krebs erkrankt, finden sich nacheinander alle wieder zu Hause ein. Aber die Familie wird nicht nur durch die Erkrankung der Mutter auf eine harte Probe gestellt, denn jede Schwester bringt noch ein eigenes dickes Problem mit. Die drei Zauberschwestern, wie ihr Vater sie nennt, haben auch mich verzaubert. Besonders die unterschiedlichen Wesen fand ich interessant zu erleben. Viele Szenen haben mich an meine eigenen Töchter erinnert. Auf der einen Seite giften sie sich an und mokieren sich über bestimmte Verhaltensweisen der anderen, aber andererseits führen sie tief schürfende Schwesterngespräche und können herzlich zusammen lachen.

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  • **VOLL** Wanderbuch "Die Shakespeare-Schwestern"

    Die Shakespeare-Schwestern

    Kiara

    Hallo, ich möchte euch hier mein Exemplar von "Die Shakespeare-Schwestern" als Wanderbuch zur Verfügung stellen. Wie das Wanderbuch funktioniert: 1. Ich verschicke das Buch an den ersten Teilnehmer aus der Liste. 2. Jeder hat 2 Wochen Zeit das Buch zu lesen. Bitte versucht das einzuhalten und meldet euch, wenn es doch ein paar Tage länger dauert. 3. Danach wird es an den Nachfolger weiterverschickt. Die Adresse erfragt ihr bitte selbst. 4. Meldet euch bitte kurz im Thread, wenn ihr das Buch verschickt bzw. es erhalten habt. 5. Behandelt das Buch bitte so, als wäre es euer eigenes! 6. Sollte das Buch verloren gehen, dann teilen sich Sender und Empfänger die Anschaffungskosten für ein neues Exemplar. 7. Ich behalte mir vor, Leute wieder von der Liste zu streichen, wenn ich mit ihnen bereits, in welcher Form auch immer, schlechte Erfahrungen gemacht habe. 8. Wenn alle Teilnehmer das Buch gelesen haben, geht es zurück an mich. Zum Inhalt: Rosalind, Bianca und Cordelia: Die drei Schwestern von ihrem exzentrischen Vater liebevoll nach Shakespeare-Figuren benannt verbindet die Liebe zum Lesen. Darüber hinaus könnten sie jedoch unterschiedlicher nicht sein: Rose, die Vernünftige, die den Mann ihrer Träume gefunden hat, aber dem Abenteuer der großen Liebe nicht traut, Bean, die in New York ein Leben in Glanz und Glamour führt, und Cordy, das Nesthäkchen, das nicht erwachsen werden will und ziellos durch Amerika vagabundiert §Eines Sommers kehren Rose, Bean und Cordy nach Hause zurück, in die öde Kleinstadt im Mittleren Westen. Die anfängliche Freude über das Wiedersehen währt nur kurz, denn nicht nur das Temperament der Schwestern, auch deren unterschiedliche Lebensvorstellungen prallen aufeinander. Und als nach und nach die wohlgehüteten Probleme der jungen Frauen ans Tageslicht kommen, wird die familiäre Harmonie auf eine harte Probe gestellt. Teilnehmerliste (max. 10) Kiara schickt los 01. Marakkaram (gelesen) Buch verschickt am 02.10. 02. MelE (gelesen) Buch verschickt am 16.10. 03. Cellissima (gelesen) Buch verschickt am 24.10. 04. gamaschi (gelesen) Buch verschickt am 12.11. 05. zitrosch --> Buch ist hier seit 17.11. / Buch verschickt am 12.12. 06. MerlinundPaula --> Buch ist hier seit Weihnachten? 07. Murkelchen --> (gelesen) Buch verschickt  08. Eulenmail --> Buch ist hier seit 23.02. 09. Kajaaa 10. ankedieleserin --> zurück an Kiara Warteliste: 01. Dreamworx 02. melanie_reichert 03. Steinflut

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    • 75
  • Buchverlosung zu "Die Hummerschwestern" von Beverly Jensen

    Die Hummerschwestern

    litschi

    Mit Hingabe schrieb Beverly Jensen zwischen 1986 und 2003 an ihrem zutiefst ergreifenden Roman "Die Hummerschwestern". Da sie mit 49 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs starb, wurde dieses herzerwärmende Buch erst nach ihrem Tod, durch ihre Familie und einige begeisterte Unterstützer, veröffentlicht.  Mehr zum Buch: Manchmal sind die Umstände rau – aber das Leben steckt dennoch voller Zauber. Die Schwestern Idella und Avis leben nach dem Tod der Mutter allein mit ihrem chaotischen Vater am Rande einer Steilküste im kanadischen New Brunswick. In einer Welt, die aus Kartoffelfarmen, Hummerfallen, rauen Männern und harter Arbeit zu bestehen scheint. Über sieben Jahrzehnte hinweg begleiten wir die unvergesslichen Schwestern von Kanada nach Neuengland, wo Idella in ihrem Gemischtwarenladen in Maine kauzige Einheimische bedient, während ihr Mann anderen Frauen nachsteigt. Und wo Avis Leben immer wieder aus dem Gleichgewicht gerät. Doch die Hummerschwestern halten zusammen, komme, was wolle. Wenn ihr euch von diesem unvergesslichen Buch verzaubern lassen wollt, dann nutzt jetzt eure Chance. Der btb Verlag verlost 20 Leseexemplare. Beantwortet dazu einfach folgende Frage: Welches Erlebnis hat dich und deine Geschwister besonders zusammengeschweißt?

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  • Lesemarathon zum Welttag des Buches! (27.&28.04.)

    litschi

    Hallo ihr Lieben! Der Welttag des Buches ist der Feiertag für alle Bücherfreunde und solche, die es werden wollen. Um die Welt mit ihrer Begeisterung für Bücher anzustecken, haben sich die Bloggerinnen Dagmar und Christina eine ganz besondere Aktion überlegt: „Blogger schenken Lesefreude!“. Sie haben etliche Blogger zusammengetrommelt, die am Welttag des Buches (23.04.) Bücher verschenken wollen. Mehr Informationen gibts im passenden Streamthema. Wir finden: eine tolle Idee! Und die perfekte Möglichkeit sich noch einmal mit Büchern zu versorgen vor unserem großen Lesemarathon, den wir am Wochende nach dem Welttag des Buches starten!  Was ist ein Lesemarathon? Beim Lesemarathon versuchen wir eine bestimmte Zeit lang so viel wie möglich zu lesen, ohne dabei den Spaß zu verlieren. Jeder kann in seinem eigenen Tempo und mit dem Buch/den Büchern seiner Wahl teilnehmen. Dazwischen treffen wir uns hier und tauschen uns über Bücher aus, quatschen einfach ein bisschen und, weil wir neugierig sind was ihr so lest, haben wir uns auch ein paar Aufgaben ausgedacht, die ihr lösen könnt. Wir starten am Samstag, dem 27.04. um 09 Uhr und posten hier alle 2 Stunden eine neue Aufgabe. Reinschauen lohnt sich also :) Enden wird der Lesemarathon nach 24 Stunden, also am Sonntag, dem 28.04. um 09 Uhr.  Unter allen Teilnehmern, verlosen wir ein tolles Buchpaket! Natürlich könnt ihr auch über Twitter (Hashtag #lblm) oder auf euren Blogs eure Lesefortschritte und Aufgaben posten. Und damit uns das Warten auf den Startschuss nicht so lang wird, können wir die Zeit gleich nutzen und schon ein wenig planen. Also: Was werdet ihr so lesen? Habt ihr euch ein Leseziel für den aktuellen Marathon gesetzt? Warum nehmt ihr teil und wart ihr bereits dabei? :) Aufgabenübersicht: 1. Aufgabe - 9 Uhr: Welches Buch liest du denn gerade und wie gefällt dir das Cover?  2. Aufgabe - 11 Uhr: Aus welchem Genre stammt das Buch, das du gerade liest? Liest du öfter Bücher aus diesem Genre? Wenn ja, was reizt dich besonders daran? Hast du vielleicht sogar besondere Empfehlungen aus diesem Genre für uns?  3. Aufgabe - 13 Uhr: Wir sind unheimlich neugierig… verrate uns doch bitte den 3. Satz auf deiner aktuellen Seite. 4. Aufgabe -15 Uhr: Hast du dich schon mal gefragt wie viele Leute eigentlich gerade das Gleiche lesen wie du? Schau gleich mal auf LovelyBooks nach und berichte uns!  5. Aufgabe - 17 Uhr:  Wo befindest du dich? An welchem Ort spielt das Buch, das du gerade liest? 6. Aufgabe - 19 Uhr:  Schreibe eine Kurzmeinung zu dem Buch, das du gerade liest oder zuletzt gelesen hast. Wir sind gespannt, wie du dein aktuelles Buch findest! 7. Aufgabe - 21 Uhr: Beschreibe den Protagonisten/die Protagonistin deines Buches in drei Worten. 8. Aufgabe - 23 Uhr: Wir lieben gute Rezensionen! Belohne eine gute Rezension zu dem Buch das zu gerade liest oder zuletzt gelesen hast. Das kannst du tun, indem du auf die Rezension und dann rechts auf das ♥ klickst. 9. Aufgabe - 01 Uhr: An alle Nachtleseeulen: verratet uns doch die besten Tipps und Tricks zum Wachbleiben. Wie haltet ihr euch wach, wenn euch die Augen schon zu fallen, ihr aber unbedingt weiterlesen wollt? 10. Aufgabe - 3 Uhr: Hast du eigentlich Gemeinsamkeiten mit einer Person aus dem Buch? Gibt es eine Figur mit der du dich identifizieren kannst? Welche ist das und wieso? 11. Aufgabe - 5 Uhr: Stell dir vor das Buch würde verfilmt werden. Wie müsste die Person sein, die die Hauptrolle spielt? Hast du einen konkreten Schauspieler vor Augen? Was hältst du generell von Buchverfilmungen? 12. Aufgabe - 7 Uhr: Es ist doch immer wieder toll Leser mit einem ähnlichem Buchgeschmack zu finden und sich auszutauschen. Auf LovelyBooks werden dir auf der eingeloggten Startseite in der rechten Leiste etwas weiter unten User mit ähnlichem Buchgeschmack angezeigt. Wie wäre es, wenn du einem von ihnen eine Buchempfehlung oder einfach nur einen netten Gruß an die Pinnwand postest? 13. Aufgabe - 9 Uhr: Wie viele Seiten hast du insgesamt gelesen? Wie hat dir der Lesemarathon gefallen? -- FAQs: a) Muss man wirklich 24h durchlesen?  Nein, natürlich nicht, jeder beteiligt sich in dem für ihn möglichen Rahmen. Das können auch nur 3-4 Stunden am Samstag sein, jeder liest eben wann, wie und wo er Zeit hat. Es geht hierbei um den Austausch und das Lesen zu zelebrieren. b) Braucht man einen Blog, um mitmachen zu können?  Anfangs war das so, dies wollen wir aber ändern. Darum kann man sich nun auch über LovelyBooks und Twitter beteiligen. Selbstverständlich kann man auf einem Blog in größeren Beiträgen länger berichten, Bilder von den Büchern etc. einbauen, aber wir wollen soviele Teilnehmer wie möglich erreichen bzw. zum Lesen bringen - egal auf welcher Website. c) Wie kann ich mich beteiligen?  Grundsätzlich kann jeder mitmachen, spontan einsteigen & kommentieren. Einfach mit der Kommentarfunktion hier posten und los geht's!

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  • Einmal Drama, bitte!

    Die Shakespeare-Schwestern

    Eternity

    12. April 2013 um 12:19

    Nachdem man sich an die ungewöhnliche Erzählperspektive gewöhnt hat, gefiel mir der Schreibstil sehr. Immer wieder gespickt von Shakespeare-Zitaten führt die Autorin die Leser mitten in das Familienleben der drei Protagonistinnen ein. Jeder Charakter der drei Schwestern wurde detailliert gezeichnet und weist auf deren Unterschiedlichkeit hin. Leider muss ich auch sagen, dass die Story wenig Handlung in sich trägt. Eigentlich ist das Buch eine große Analyse der drei Frauen und ihrer Vergangenheit, welchen Einfluss die Eltern und die eigenen Schwestern auf das eigene Leben haben.

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  • Rezension zu "Die Shakespeare-Schwestern" von Eleanor Brown

    Die Shakespeare-Schwestern

    Becky_loves_books

    23. February 2013 um 22:21

    Zum Nachdenken und Schmunzeln ist schon die Aussage auf dem Cover: "Wir lieben uns. Wir mögen uns nur nicht besonders." Die 3 unterschiedlichen Schwestern kehren in ihr Elternhaus zurück, um erstens ihrer Mutter bei deren Krebs-Therapie beizustehen und zweitens, um Lösungen für ihre eigenen Probleme zu finden. Ansich hat dieses Buch nicht viel Handlung. Die Autorin konzentriert sich viel mehr auf die einzelnen Charaktere und ihre Beziehungen zueinander. Ich empfand die Geschichte als sehr emotional, sie hat mich sowohl zum Lachen, als auch zum Weinen gebracht. Letzteres eher durch die Erinnerung an die Krankheit meiner eigenen Mutter. Die Erzählperspektive war zuerst irritierend, aber dann fand ich sie ganz gut. Es scheint nämlich, als würden die Schwestern die Geschichte gemeinsam erzählen. Der Vater und seine Töchter zitieren immer wieder Shakespeare, um bestimmte Situationen zu kommentieren. Auch wenn ich nie Shakespeare gelesen habe, fand ich die Zitate oft passend und amüsant. Ein wunderschönes Buch!

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