Eleanor Catton Die Gestirne

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Inhaltsangabe zu „Die Gestirne“ von Eleanor Catton

Neuseeland zur Zeit des Goldrausches 1866: Als der Schotte Walter Moody nach schwerer Überfahrt nachts in der Hafenstadt Hokitika anlandet, trifft er im Rauchzimmer des örtlichen Hotels auf eine Versammlung von zwölf Männern, die einer Serie ungelöster Verbrechen nachgehen: Ein reicher Mann ist verschwunden, eine opiumsüchtige Hure hat versucht, sich das Leben zu nehmen, und eine ungeheuerliche Summe Geld wurde im Haus eines stadtbekannten Säufers gefunden. Mit der Stimme von Sascha Rotermund wird der Hörer hineingezogen in ein Geheimnis, wie mit Goldstaub bestreut und in Opium getränkt.

Ein Roman, welcher an die Schreibweise des 19. Jahrhunderts angelehnt ist, aber vor allem durch die Figuren überzeugt.

— ZeilenSprung

Das Buch Die Gestirne von Eleanor Catton hat weit über 1000 Seiten und ist schwer zu lesen. Ich schwanke zwischen zwei und drei Sternen.

— china2010

faszinierende und komplexe Geschichte

— Buecherlabyrinth

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  • LovelyBooks Hörbuch Challenge 2016

    Die Gestirne

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    Ihr liebt das gesprochene Wort genauso wie das geschriebene? Und Hörbücher und Hörspiele gehören in euer Bücherregal genauso wie das gedruckte Buch? Dann seid ihr bei der LovelyBooks Hörbuch Challenge 2016 genau richtig.  Ziel der Challenge ist, das wir in diesem Jahr 15 Hörbücher/ Hörspiele hören und rezensieren. Ablauf:  1. Melde dich mit einem Sammelbeitrag zu Challenge an. Ich werde unter diesem Text eine Teilnehmerliste anlegen mit allen Teilnehmern und diese mit Eurem Sammelbeitrag verlinken. 2. Zwischen dem 06.01. und 31.12.2016 hörst zu 15 Hörbücher/Hörspiele mit einer Mindestlänge von 3 Stunden, egal aus welchem Genre oder wann erschienen. 3. Wenn du nun ein Hörbuch/Hörspiel gehört und auf LovelyBooks rezensiert hast, schreibe den Link zur Rezension hier in einem Kommentar. Es werden nur rezensierte Hörbücher und Hörspiele gezählt, deren Rezension auf LovelyBooks erschienen sind. Drei Rezensionen dürfen durch Kurzmeinungen ersetzt werden! 4. Die Unterkategorien dienen dem Austausch untereinander - Du darfst natürlich frei wählen, was Du hören möchtest! 5. Trage den Link zu Deinen Rezensionen auch in Deinen Sammelbeitrag ein. 6. Unter allen TeilnehmerInnen, die die Vorgaben erfüllt haben, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost! Ihr könnt jederzeit einsteigen und mitmachen oder euch wieder abmelden. Denn die Challenge soll vor allen Dingen eins machen: Spaß! Habt Ihr noch Fragen? Dann meldet euch! Ansonsten freue ich mich auf viele Anmeldungen. Falls Eure Links nicht funktionieren sollten, bitte melden!! Teilnehmerliste: AntekAscari0ban-aislingeachblack_horseBücherwurmBuchgespenstbuchjunkie Buchraettin ChrischiDDanni89danielamariaursulaFantworldgemischtetueteglueckGruenenteGinevraIrveJashrinKleine1984KrimielseKuhni77lenikslenisvealesebiene27Lesestunde_mit_MarieLetannalisamLuilineMelEMsChiliMissStrawberrymonerlNele75pardenPucki60robbertaSmilla507StarletStoneheavenTamileinThaliomeeWaylandWedma

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    • 880

    Nele75

    16. December 2016 um 23:06
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    Smilla507 schreibt Wie alt ist deine Tochter denn? Ich hab die Serie total unterschätzt. Sieht so unauffällig aus. ;)

    Findest du, das Cover wirkt unauffällig? Ich finde, es wirkt schon geheimnisvoll und auch ein bißchen unheimlich. Meine Tochter wird Ende Februar 13.

  • Ganz nett

    Die Gestirne

    funne

    11. February 2016 um 00:14

    Neuseeland, 1866. Der Goldrausch ist in vollem Gange. Im Massen strömen eifrige Goldgräber aus aller Welt nach Hokitika, um in den dortigen Minen ihr Glück zu machen. In dem Raucherzimmer eines Hotels trifft derweilen Walter Moody auf eine seltsame Versammlung von 12 Männern, die unterschiedlicher nicht sein könnten - und die er soeben offensichtlich bei einer wichtigen Besprechung gestört hatte. Jeder von ihnen ist ein Puzzlestück in einer verworrenen Geschichte um einen toten Alkoholiker, einen verschwundenen Reichen und eine opiumsüchtige Hure. Und, wie es der Zufall so will, hat auch Walter Moody sein Steinchen zum Mosaik hinzuzufügen. Meine Meinung:   Zur Erklärung im Voraus: Die zwölf Männer im Rauchzimmer des Hotels stellen die zwölf Tierkreiszeichen in der Astrologie dar. Und die Kapitel werden im Laufe der Geschichte immer kürzer - wie die Mondphasen im Laufe der Zeit immer weniger vom Mond preisgeben. Auch wurde das Schicksal der sich Liebenden von einer bestimmten Sternenkonstellation vorherbestimmt. So hat Eleanor Catton einen Rahmen geschaffen, der zum Titel und zum Cover passt, obwohl man durch die Geschichte an sich kaum darauf kommen könnte (Ich war anfangs verwirrt, was die Kapitelüberschriften (z.B. "Zunehmender Mond im Stier") und das Cover/der Titel mit der Geschichte zu tun hatten).   Was die Geschichte angeht, hat es mir sehr gut gefallen. Allerdings fällt mir gerade nicht ein, wie ich das alles positiv formulieren könnte. Denn es klingt doch sehr negativ: Zum Beispiel wurde nacheinander ein und dieselbe Geschichte aus verschiedenen Sichten erzählt. Am Ende des Buches hatte man zig verschiedene Meinungen und Erklärungen, ohne zu wissen, welche nun wahr ist und wie das alles wirklich passiert ist. Auch die Charaktere sind letztlich schwer zu charakterisieren, hat man sich doch durch die verschiedenen Sichtweisen jeweils völlig unterschiedliche Meinungen über sie bilden können. Der Leser wird zum rätseln aufgefordert, ohne am Ende mit der Lösung belohnt zu werden.   Ich bin nicht ganz sicher, was ich von dieser Methode, eine Geschichte zu erzählen, halten soll... Einerseits ist es recht originell, und vielleicht sogar realistischer und bietet mehr Freiraum zur eigenen Meinungsbildung, als gewöhnliche einseitige POVs. Andererseits ist es doch sehr verwirrend.   Verwirrend ist auch die Geschichte selbst. Grob kann man sie nachvollziehen... allerdings sind da soviele Nebengeschichten und Details, die man nicht ganz blickt. Vor allem da es ein Hörbuch war, hat es sich nicht ganz so geeignet für eine so komplizierte Geschichte. Noch dazu scheint die Autorin eine Schwäche für Sätze zu haben, die in sich selbst bis zu zehn mal von neuem beginnen. Das ist wie in Mathe eine von diesen Monsteraufgaben mit Klammern in Klammern in Klammern und so weiter. Ihr kennt die alle (☞°∀°)☞   Bevor ich zum Vorleser komme noch ein Letztes: Es ist schwer zu beschreiben, wieso die Geschichte sospannend war, obwohl oft genau das selbe, nur aus anderen Sichten erzählt wurde, und obwohl alles so unendlich lang war. Der Großteil bestand nicht aus aktiver Handlung, von Action ganz zu schweigen, sondern eher aus Erzählungen und Erinnerungen, aus denen die Geschichte zusammengebastelt wurde. Trotzdem war es sehr interessant zuzuhören. Keine Geschichte, die man kennen muss... aber ganz nett.   Den Vorleser finde ich einfach klasse. Er hat eine angenehme Stimme, der ich jeden Tag zuhören könnte. Auch hat man super gut zwischen den unterschiedlichen Charakteren unterscheiden können, denn Herr Rotermund hat die Stimmenvariation echt drauf. Bis auf wenige Worte, die man anders ausspricht (Sorry... aber so ist es), habe ich nichts zu bemängeln. Fazit: Eine nette Geschichte. Etwas langatmig und verwirrend und schwer im Überblick zu behalten, aber an sich sehr hörenswert, was nicht zuletzt dem tollen Vorleser zugute kommt. Ich bin nicht sicher, ob ich das Buch (das über 1000 Seiten haben soll) genauso gerne gelesen hätte, wie ich das hier gehört habe. My Life: [Hörbuch-Rezension] Eleanor Catton: Die Gestirne

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  • Komplexes Hörbuch, das volle Konzentration fordert..

    Die Gestirne

    Zalira

    25. January 2016 um 14:21

    Es kommt zu einigen mysteriösen Vorfällen im Neuseeland des 19. Jahrhunderts. Dabei dreht es sich vor allem um die Goldgräberei, die in der damaligen Zeit aufkam. Einer der reichsten Goldgräber ist verschwunden, ein Schiff mit wertvollem Frachtgut gesunken und eine Prostituierte hat versucht sich umzubringen. Was steckt hinter all diesen Ereignissen oder gibt es da vielleicht einen Zusammenhang? Meine Rezension bezieht sich auf das Hörbuch zu "Die Gestirne". Die ungekürzte Hörbuchversion ist mit gut 30 Stunden schon sehr lange. Sascha Rotermund als Sprecher gefällt mir ganz gut und auch die Idee mit den Sternbildern finde ich ganz interessant. Durch die vielen Personen- und Ortswechsel ist es sehr schwierig bei der Geschichte mitzukommen. Zudem ist die Verbindung der einzelnen Geschichten untereinander sehr komplex, wodurch ich am Anfang so gut wie gar nicht mitgekommen bin. Richtig in das Buch reingefunden habe ich erst bei der 3. (von 4 CDs). Die Sprünge und Andeutungen die erfolgen, verwirren mehr, als dass sie zum besseren Verständnis beitragen. Als Hörer erfährt man nur sehr langsam und brockenhaft, wie beispielsweise, welches Gold, woher kommt oder wo es hingekommen ist. Ein weiteres Problem, das ich auch hatte, waren die Figuren. Es gab eine Reihe für die Geschichte wichtige Personen mit teilweise sehr exotischen Namen (Gascoigne, Te Rau Tauwhare...), wodurch es schwer war diese auseinander zu halten und sich zu merken, wer was weiß oder gemacht hat. Für mich blieben die Personen auch sehr abstrakt und distanziert. Zum Ende hin kristallisieren sich einzelne Personen heraus, die man mehr oder weniger mag. Das Hörbuch hat mir zu Beginn auch wirklich gar nicht gefallen, es ist schwer mitzukommen, weil alles sehr komplex ist und man nebenbei wirklich gar nichts machen oder in irgendeiner Weise abgelenkt sein sollte, um alles zu verstehen. Da ich Hörbücher aber gerne nebenbei höre, hatte ich immer Lücken und dementsprechend Probleme diverse Zusammenhänge nachvollziehen zu können. Das letzte Drittel des Buches hat mir aber dann sehr gut gefallen, einzelne Ereignisse wurden aufgelöst und man hatte endlich das Gefühl etwas zu verstehen. Auch wird am Schluss die Spannung noch sehr aufgebaut und man erfährt mit Rückblenden wie einzelne Personen oder Ereignisse im Zusammenhang stehen. Das Ende hat mir so mittelmäßig gefallen, das meiste wird aufgelöst, allerdings bleibt die ein oder andere Sache offen.  Fazit: Meiner Meinung nach ist das Buch als HÖRbuch eher schlecht geeignet, da es sehr lang und komplex ist. Das Ganze wurde zwar irgendwann besser, konnte mich leider nicht mehr richtig überzeugen, ob es nun wirklich an der Tatsache gelegen hat, dass mir der Inhalt nicht so zugesprochen hat oder ich Probleme mit dem "Hörbuch" hatte, kann ich nicht genau sagen. Ich werde alles mal sacken lassen und mir irgendwann nochmal das Buch besorgen und lesen. Das Hörbuch würde ich nur wem empfehlen, der diesem dann seine volle Aufmerksamkeit schenken kann, ansonsten bekommt man die Hälfte nicht mit und ärgert sich mehr, als dass es einem Spaß macht!

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  • 1000 Seiten muß man erst einmal durchhalten

    Die Gestirne

    china2010

    28. December 2015 um 14:57

    Das Buch Die Gestirne von Eleanor Catton hat weit über 1000 Seiten und ist schwer zu lesen. Ich schwanke zwischen zwei und drei Sternen. Der Anfang ist voller Beschreibungen von verschiedenen Personen. Ich hatte große Schwierigkeiten die verschiedenen Darsteller zu unterscheiden, die Charakteren werden sehr ausführlich geschildert, jedes Detail wird ausgeschmückt, die Sätze waren endlos. Ich glaube nicht, dass ich das Buch zu Ende gelesen hätte, wenn ich es mir selber gekauft hätte. Leider wird das Buch erst nach ca. 200 Seiten spannend und man stellt fest, dass einige Details für den Verlauf der Handlung doch sehr wichtig waren. Jetzt muß man beginnen Puzzlestein zu Puzzlestein zusammen zu legen und man stellt fest, dass das Buch gar nicht so uninteressant ist.  Der Titel des Romans "Die Gestirne" nimmt Bezug zu Planeten und Sternen, diese kann man während der Handlung am Nachthimmel sehen. Die Autorin teilt die Personen nach den Sternen ein, ein ununterbrochenes Verändern der Darsteller so wie die Sterne am Himmel. Viele zeitliche Sprünge, die nicht immer leicht nachzuvollziehen sind charakterisieren das Buch.  Das Buch bewerte ich mit drei Sternen, da ich es nur eingeschränkt weiter empfehlen kann. Es hat nicht nur über 1000 Seiten und ist gerade am Anfang sehr mühsam und quälend zu lesen. Auch der Mittelteil wird erst nach und nach spannend. Auch das Ende hat mir persönlich nicht so gut gefallen, da doch noch vieles noch in der Schwebe war und die vielen Details, durch die man sich zu Beginn des Buches quälen mußte, völlig fehlen.

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  • faszinierende und komplexe Geschichte

    Die Gestirne

    Buecherlabyrinth

    25. December 2015 um 21:35

    Walter Moody trifft müde in seinem Hotel ein, wo er sich auf sein Leben als Goldgräber vorbereiten möchte. Im Raucherzimmer begegnet er zwölf Männer, die dort ungestört diskutieren wollten. Weil auch Moody etwas zur Auflösung ihrer Geschichte beitragen kann, weihen sie ihn ein. Als Leser lernt man nach und nach die Personen des Raucherzimmers kennen und die Perspektive, mit der jeder einzelne die Geschehnisse wahrgenommen hat. Diese Geschehnisse sind sehr komplex und nicht sehr leicht zu durchschauen. Einerseits, weil immer nur sehr kleine Puzzleteile enthüllt werden, andererseits, weil die Geschichte immer wieder aus anderen Perspektiven erzählt wird und die vielen kleinen Einzelheiten dem Leser schnell entgleiten. Das Buch ist in einem sehr schönen und außergewöhnlichen Schreibstil geschrieben. Nichts wird in ein paar kurzen Worten gesagt, sondern alles wird genauestens erklärt. Der Zeitungsherausgeber wird nicht nur mit seinem Beruf und seinem Aussehen beschrieben, sondern der Leser erfährt, wie er langsam Buchstabe für Buchstabe setzt, danach die Farbe aufträgt, eine Probe druckt und diese sorgfältig auf Fehler überprüft, bevor er mit dem eigentlichen Druck beginnt. Anfangs hätte ich dies noch als "mit viel Liebe zum Detail" bewertet, mit der Zeit wurde es manchmal zu viel. Manche Themen interessierten mich weniger und ich empfand die ausschweifenden Beschreibungen dann als Geschwafel. Leider blieb am Schluss so manches offen, was man sich als Leser wahrscheinlich zusammenreimen sollte oder von der Autorin als unwichtig genommen wurde. Jedes Kapitel wurde mit Überschriften aus der Astronomie versehen. Auch hier wird vom Leser verlangt, dass er sich selbst erklärt, was diese Überschriften bedeuten. Ich konnte damit gar nichts anfangen. Ich habe die Hörbuchversion von "Die Gestirne" gehört. Das Buch ist durch seine komplexe Handlung, die vielen Personen und durch seine Länge ein Roman, der sich nicht leicht hört und viel Konzentration erfordert. Insgesamt kann ich das Hörbuch und auch das Buch jedem empfehlen, der komplexe Geschichten mag und der die Geduld aufbringt, sich auf diese lange Geschichte einzulassen.

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