Eleanor Catton Die Gestirne

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Inhaltsangabe zu „Die Gestirne“ von Eleanor Catton

Die literarische Sensation des Jahres von der jüngsten Booker-Preisträgerin aller Zeiten!

Neuseeland zur Zeit des Goldrausches 1866: Als der Schotte Walter Moody nach schwerer Überfahrt nachts in der Hafenstadt Hokitika anlandet, trifft er im Rauchzimmer des örtlichen Hotels auf eine Versammlung von zwölf Männern, die eine Serie ungelöster Verbrechen verhandeln: Ein reicher Mann ist verschwunden, eine opiumsüchtige Hure hat versucht, sich das Leben zu nehmen, und eine ungeheure Summe Geld wurde im Haus eines stadtbekannten Säufers gefunden. Moody wird bald hineingezogen in das Geheimnis, das schicksalhafte Netz, das so mysteriös ist wie der Nachthimmel selbst.

Grandioses, vielschichtes Meisterwerk!

— Gegen_den_Strom_lesen

Klasse Roman, der vielschichtig Schicksale miteinander verwebt und dabei einer übergeordneten Struktur folgt, den Sternkonstellationen.

— Sognante

Das letzte Drittel war ok - aber davor ... und das Ende so ohne Auflösung. Ich bin verwirrt ...

— hasirasi2

Sehr gut geschriebene Geschichte, die jedoch einen langen Anlauf hat.

— Ritja

Literarisch bildhaft & satt erzählter historischer Roman zum Versinken - jedoch zu viele Seiten mit zu wenig Spannung!

— DieBuchkolumnistin

Etwas ratlos lässt mich dieser Roman zurück. Nie langweilig, aber dennoch habe ich immer auf die überraschende Wende gewartet,die nicht kam.

— Snordbruch

Ein außergewöhnlicher und atmosphärisch sehr dichter Roman, für den man sich Zeit nehmen sollte. Es lohnt sich!

— -nicole-

Beeindruckender, komplexer Roman, Durchhaltevermögen wird mit einem unvergesslichen Leseerlebnis belohnt

— blauerklaus

Epischer Roman, der trotz seiner enormen Länge und der komplizierten Figurenkonstellation keine Ungereimtheiten aufkommen lässt. Respekt!

— Schmiesen

Atmosphärisch dicht, wie man so sagt, eine schillernde Geschichte!

— Bibliomania

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  • Sehr gut geschriebene Geschichte, die jedoch einen langen Anlauf hat.

    Die Gestirne

    Ritja

    07. May 2017 um 17:18

    Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar von buecher.de erhalten. Meine Begeisterung hielt sich anfangs in Grenzen, da ich nicht so gern historische Romane lese. Und dieses Buch war dazu noch ziemlich umfangreich. Doch ich wagte mich an das Buch und die Geschichte überraschte mich positiv. Der Anfang, das muss ich zugeben, war sehr schleppend und zäh und mit vielen Personen und Handlungssprüngen. Ich kämpfte mich jedoch mit Hilfe des Personenverzeichnisses durch die Seiten und ungefähr nach einem Viertel der Geschichte fing diese an Spaß zu machen. Jetzt kam sie in die richtige Bahn und floß nur so über die Seiten. Die Figuren waren bekannt, sie konnten sich nun entwickeln und entfalten und der sehr gute Schreibstil der Autorin sorgte für ein schönes Lesetempo. Die vielen kleinen Wendungen in den Handlungen, die kleinen Geheimnisse, die erst nach und nach freigegeben worden, sorgten für die Abwechslung und die Spannung in der Geschichte. Phasenweise war Eleanor Catton mir zu detailverliebt und etwas zu langsam. Auch wiederholte sie sich des Öfteren, aber es hielt sich noch die Waage, so dass man es als Erinnerungsstütze ansehen konnte.   Die Autorin hat es geschafft, dass es nicht nur ein historischer Roman, sondern auch ein kleiner Kriminalfall ist. Nicht im klassischen Sinne, aber es gibt auch hier Tote und Verdächtige. Was mir sehr gut gefallen hat, war der Schreibstil. Er war so gut, dass man beim Lesen Bilder im Kopf entwickeln konnte und die Geschichte wie ein kleiner Film ablief.  Es ist kein Buch, welches man mal so eben für zwischendurch liest. Man muss sich etwas Zeit nehmen (vorallem für den Anfang) und möglichst längere Passagen lesen, denn durch die etwas langsamere Erzählweise reichen ein paar Seiten nicht aus, um die Geschichte voranzubringen. Insgesamt ist es eine interessante, gut gestrickte Geschichte für die man einen längeren Atem braucht, aber trotzdem gut unterhalten wird.

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  • Ein außergewöhnliches Buch - sehr lesenswert

    Die Gestirne

    -nicole-

    11. February 2017 um 18:08

    Rätselhafte Verbrechen, Geheimnisse und die Suche nach der Wahrheit... Neuseeland im Jahre 1866: Es ist die Zeit der Goldgräber. So ist das Küstenstädtchen Hokitika inzwischen ein begehrter Anlaufpunkt für viele Goldsucher. Eines Tages trifft auch der junge Walter Moody dort ein. Nach einer anstrengenden Überfahrt möchte er eigentlich nur noch etwas Ruhe im Hotel genießen. Doch der erste Abend in der Hafenstadt gestaltet sich anders als erwartet: Im Rauchzimmer des Crown-Hotel trifft er auf zwölf Männer, die sich nicht zufällig dort getroffen haben. Sie wollen sich über einige rätselhafte Verbrechen, die sich in kürzester Zeit in Hokitika ereignet haben, unterhalten. Nach und nach erfährt Moody die ganze Geschichte und wird, eher er sich's versieht, mitten in die Geheimnisse und mysteriösen Verstrickungen hineingezogen... "Die im Rauchzimmer des Crown Hotel versammelten zwölf Männer wirkten, als hätten sie sich dort zufällig eingefunden. Aus ihrem Betragen und ihrer Kleidung zu folgern - Gehrock, Frack, Seemannsjacken mit Gürtel und Beinknöpfen, gelber Moleskin, Kammertuch und Serge -, hätten sie zwölf Fremde in einem Eisenbahnwaggon sein können, jeder von ihnen auf dem Weg zu einem anderen Viertel einer Stadt mit genug Nebel und Wasserläufen, um sie voneinander zu trennen." -Seite 19, eBook ...mit diesem Satz beginnt die besondere und umfangreiche Geschichte von Eleanor Catton, die im 19. Jahrhundert während der Goldgräberzeit angesiedelt ist. Schon auf den ersten Seiten merkt man, das dieser Roman sehr ausführlich und mit vielen kleinen Details ausgestattet ist - wie beispielsweise Walter Moodys erster Eindruck von den zwölf so unterschiedlichen Personen, die die sich im Rauchzimmer des Hotels versammelt haben - Ihr Aussehen, ihre Handlungen und ihre Position im Raum wird genauestens beschrieben. Gerade dieses hat mir unheimlich gut gefallen und gibt einen ersten Einblick in die außergewöhnliche Schreibweise der Autorin. Die erste Hälfte des 1.040 Seiten starken Roman erfährt man aus vielen Blickwinkeln alles über die rätselhaften Verbrechen und Vorkommnisse, die sich jüngst in Hokitika ereignet haben. Man lernt die zwölf Männer und auch Walter Moody sehr gut kennen, bekommt einen informativen Einblick in deren einzelner Leben. Und auch über die Zeit des Goldrauschs, der in diesen Jahren auf dem Höhepunkt ist, gibt es ein paar interessante Fakten. Das Besondere an diesem Roman: Man weiß lange überhaupt nicht, in welche Richtung die Geschichte gehen könnte und was noch so alles passieren wird. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber sie nimmt aufgrund der ganzen Verstrickungen einen wirklich sehr interessanten Verlauf... Damit man bei der umfangreichen Handlung nicht den Überblick verliert, gibt es immer wieder hilfreiche Zusammenfassungen der Geschehnisse, dieses fand ich sehr gut. Dazu gibt es auch ein kleines Personenregister am Anfang des Buches. Wie schon gesagt, sticht hier die einzigartige Schreibweise hervor: Lange verschachtelte Sätze, bildhafte, ausführliche Beschreibungen und durch die ungelösten Verbrechen auch ein kleiner Krimi - Gerade durch diese ganzen Elemente ist dieser Roman etwas besonderes. "Im Rauchzimmer des Crown Hotel trat Schweigen ein - ein Schweigen, das wirkte, als hielte für einen Augenblick jeder Anwesende den Atem an und als verharrte sogar der Rauch, der von den Pfeifen, Zigaretten und Zigarren aufstieg." - Seite 331, eBook Mein Fazit: Ein außergewöhnlicher und atmosphärisch sehr dichter Roman, der mir sehr gut gefallen hat! Es ist unheimlich spannend zu sehen, wie sich die Geschichte entwickelt. Es gibt anfangs viele lose Fäden - wie sich einiges dann zusammensetzt, ist völlig überraschend. Nach und nach kommt man schließlich hinter so manches Geheimnis. Toll geschrieben, doch es ist kein Buch für zwischendurch - es erfordert an vielen Stellen vollste Konzentration und vielleicht auch etwas Durchhaltevermögen - doch es lohnt sich auf jeden Fall! Auch wenn es zwischendurch immer mal kleinere Längen gab, hat Die Gestirne mir sehr gefallen und kann es allen empfehlen, die mal ein etwas anderes Buch lesen wollen. Von mir gibt es hierfür 4,5 Sterne.

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  • Ein komplexer Roman, der die Aufmerksamkeit des Lesers fordert - dann aber überzeugt

    Die Gestirne

    blauerklaus

    19. January 2017 um 13:19

    „Ich wollte einen Rätselkrimi schreiben, mit einem toten Mann im Zentrum und zwölf Verdächtigen drumherum. Dann wollte ich sieben Nebenfiguren, die sich erst nach und nach als Hauptdarsteller herausstellen. Dazu wollte ich eine Gerichtsszene wie in Die Brüder Karamasow“ (Eleanor Catton im Galore-Interview, Januar 2016) Das war 2013 eine große Überraschung, als die damals 28-jährige Neuseeländerin Eleanor Catton für ihren zweiten Roman Die Gestirne mit dem renommierten englischen Man Booker Prize ausgezeichnet wurde. Damit war sie die jüngste ausgezeichnete Preisträgerin und legte mit ihrem Roman gleichzeitig das bisher umfangreichste Werk aller Preisträger vor. Seit November 2015 kommen auch deutsche Leser dank der tollen Übersetzung von Melanie Walz in den Genuss dieses Romans. Worum geht es? Es ist der Januar 1866 als der Schotte Walter Moody nach schwerer Überfahrt in der Goldgräberstadt Hokitika an der Westküste der neuseeländischen Südinsel landet. Im Rauchzimmer des örtlichen Hotels trifft er auf scheinbar zufällig versammelte zwölf Personen die jedoch, wie sich nach und nach herausstellt, in einem engen Beziehungsgeflecht miteinander verbunden sind. Bereits vor Beginn der eigentlichen Handlung werden Eleanor Cattons große Vorbilder, die Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters, allen voran Charles Dickens, offensichtlich. Bereits die einleitende Kapitelüberschrift wirkt geradewegs aus einem Roman dieser Zeit entnommen:  „In welchem Kapitel ein Fremder nach Hokitika kommt, eine geheime Versammlung gestört wird, Walter Moody seine neuesten Erinnerungen verbirgt und Thomas Balfour eine Geschichte zu erzählen beginnt.“ (Kapitelüberschrift des ersten Kapitels)  Die Versammlung findet statt um die seltsamen Vorfälle, die sich vor kurzem in der Goldgräberstadt ereignet haben, aufzuklären. Der stadtbekannte Säufer Crosbie Wells wurde tot in seiner abgelegenen Hütte aufgefunden und mit ihm ein Goldschatz von beträchtlicher Größe, die Prostituierte Anna Wetherell hat scheinbar einen Selbstmordversuch durch eine Überdosis Opium unternommen und der junge Goldgräber und Minenbesitzer Emery Staines ist spurlos verschwunden. Die versammelten zwölf Männer stellen einen Querschnitt der Bevölkerung Hokitikas dar. Ein Zeitungsherausgeber ist ebenso vertreten wie der Apotheker, ein Hotelier, ein Geistlicher, chinesische Goldschürfer und einige andere. Im Laufe des Abends erzählen die einzelnen Personen nacheinander wie sie mit den betroffenen Personen in Verbindung standen und was sie in den letzten Wochen erlebt haben. Dabei lassen die Erzählungen der einen Person die Berichte der anderen immer wieder in einem neuen Licht erscheinen und nach und nach ergibt sich eine sehr komplexe Geschichte aus Betrug, Verrat, Rache und Liebe. Die eigentlichen Hauptpersonen des Romans sind aber nicht die zwölf (beziehungsweise dreizehn mit Walter Moody) Männer der geheimen Versammlung, sondern die zentralen Frauenfiguren Anna Wetherell und Lydia Carver, alle Ereignisse hängen mehr oder weniger mit diesen beiden Personen zusammen.  Eleanor Catton nimmt sich viel Zeit für die Erzählungen der Männer im Rauchzimmer des Hotels, ohne jedoch langatmig zu werden. Dieser Teil des Romans füllt allein die ersten 500 Seiten des Buches. In der zweiten Hälfte des Romans nimmt die Handlung dann nochmal deutlich an Spannung zu und der Leser fiebert der Auflösung des Falles nach 1040 Seiten zu.  Nicht so ganz erschlossen hat sich für mich der formale Aufbau des Romans, der nach astrologischen Gesichtspunkten gegliedert wurde. Den zwölf Personen aus der geheimen Versammlung sind die zwölf Tierkreiszeichen zugeordnet, weitere zentrale Charaktere werden mit Planeten gleichgesetzt. Die einzelnen Teile des Buches werden analog der Mondphase immer kürzer. Auch wenn dieser Aspekt des Romans zum Verständnis des Buches meines Erachtens nicht erforderlich ist, würde mich hier doch noch der genaue Sinn dieses Aufbaus interessieren. Wer also Ideen dazu hat darf sie hier gerne in die Kommentare schreiben.  Die Autorin schafft es hervorragend die Atmosphäre in der wilden Küstenstadt und die Stimmung unter den Einwohnern zu beschreiben. Das Leben in einer Goldgräberstadt zur Mitte des 19. Jahrhunderts kann der Leser unmittelbar miterleben. Allerdings stellt die Figurenvielfalt und die komplexe Handlung den Leser auch vor ziemliche Herausforderungen. Das Lesen erfordert Konzentrations- und Duchhaltevermögen und ist für das Nebenbei-Lesen eher nicht geeignet. Wer jedoch eine intensiv erzählte und spannende Geschichte sucht ist hier gold(!)richtig. Für lange Winterabende oder Urlaubstage die perfekte Lektüre. Daher von mir eine Leseempfehlung für alle, die richtig dicke Bücher mit einer komplexen Handlung lieben.

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    • 5
  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702
  • Was die Sternenkonstellation alles preisgibt

    Die Gestirne

    Bibliomania

    20. November 2016 um 12:38

    Eleanor Catton hat mit ihren Gestirnen ein wirklich beeindruckendes Buch geschrieben und ich denke auch zu Recht in so jungen Jahren den Booker Prize gewonnen.Walter Moody ist Schotte. Er hat sich aufgemacht nach Neuseeland, um ebenso wie viele andere den Goldrausch erleben zu können. Zufällig gerät er in eine Versammlung, die ihm doch höchst merkwürdig erscheint. Zunächst sind ihm alle gegenüber misstrauisch und zugeknöpft, doch als sie ins Gespräch kommen, tritt eine Geschichte von unermesslichem Ausmaß ans Licht und Walter Moody wird tief hineingezogen.Unglaublich ist Cattons Einsatz des Horoskopes, der Tierkreiszeichen und der Sternenkonstellationen. Jedes Kapitel ist mit einer entsprechenden Konstellationbetitelt, die auf den Inhalt abzielt. Großartig gemacht und absolut kreativ. Das Geflecht der Zusammenhänge, der Beziehungen, Fakten und Vorkommnisse wurde hier wunderbar ausgebreitet und man wird immer wieder überrascht, wer wen wodurch kennt.Einen Punkt Abzug gibt es in diesem Fall für die Länge. Ich mag dicke Bücher, jedoch beschäftigt sich der erste Teil, der fast die Hälfte des gesamten Buches ausmacht, mit allem, was VOR Moodys Eintreffen geschehen ist und Moody fasst die 460 Seiten auf zwei weiteren noch einmal zusammen. Dennoch ein tolles Buch mit einer tollen Geschichte. Cattons zweiten Roman werde ich definitiv auch noch lesen!

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  • Die Gestirne

    Die Gestirne

    LillianMcCarthy

    03. October 2016 um 15:02

    Inhalt: Neuseeland zur Zeit des Goldrausches 1866: Als der Schotte Walter Moody nach schwerer Überfahrt nachts in der Hafenstadt Hokitika anlandet, trifft er im Rauchzimmer des örtlichen Hotels auf eine Versammlung von zwölf Männern, die eine Serie ungelöster Verbrechen verhandeln: Ein reicher Mann ist verschwunden, eine opiumsüchtige Hure hat versucht, sich das Leben zu nehmen, und eine ungeheure Summe Geld wurde im Haus eines stadtbekannten Säufers gefunden. Moody wird bald hineingezogen in das Geheimnis, das schicksalhafte Netz, das so mysteriös ist wie der Nachthimmel selbst. (Quelle: Verlag) Meine Meinung: Die Gestirne war mein Projekt 2016 und auch wenn es sehr komisch klingt, war ich tatsächlich seit Dezember letzten Jahres mit dem Debütroman von Eleanor Catton beschäftigt. Zwischendurch habe ich es mehr als einmal pausiert und ich wollte den mehr als 1000 Seiten dicken Wälzer einfach nicht fertig bekommen. Ich habe in der Regel kein Problem mit dickeren Büchern und selten habe ich überhaupt so lange für ein Buch gebraucht. Die Gestirne konnte mich aber lange Zeit einfach nicht packen und so hat mir schlicht und einfach die Motivation gefehlt. Dabei ist die Autorin Eleanor Catton jüngste Booker-Preisträgerin und Die Gestirne ist das dickste Buch, das je ausgezeichnet wurde. Das schraubte meine Erwartungen enorm hoch und dabei wurden diese letztendlich nicht einmal enttäuscht. Die Geschichte ist brillant und so vielschichtig und komplex, wie eine über 1000-seitige Geschichte nun mal ist. Es war besonders anfangs sehr schwierig einen umfassenden Blick auf die Handlung und alle Beteiligten zu erhalten, nach und nach lichtet sich jedoch alles und man hat einen besseren Überblick. Auch bekommt man mit fortschreitender Handlung einen immer anderen Blick auf das Geschehen, dass nach und nach so auch mehr aufgelöst wird. Ich bewundere Eleanor Catton für diese Arbeit und betrachtet man das Werk von diesem Punkt aus, so ist es gar keine Frage mehr, weshalb sie den Booker-Preis gewonnen hat. Gleiches gilt auch an dieser Stelle für die Charaktere, die ebenso feinsinnig konstruiert sind. Was war nach diesem großen Lob also der Grund für meine lange Lesezeit und die abschließende Bewertung? Das Schicksal der Charaktere und die Handlung sind eng an den Verlauf der Sterne und deren Konstellation gebunden. So eng, dass ich es selbst nicht einmal verstanden habe und so komplex, dass es eine akribische Planung der Handlung erfordert. Das war das, was mich stutzig machte. Sollten Bücher so geplant sein? Ich hatte nicht selten das Gefühl, dass über diese ganzen Konstellationen hinaus etwas Entscheidendes verloren gegangen ist: Liebe, Passion oder einfach das Schicksal der Charaktere seinen Lauf nehmen lassen. Abseits der Sterne. Man kann es nennen wie man will, aber mir hat dadurch etwas Entscheidendes gefehlt und ich bin mir ziemlich sicher, dass der Punkt gewesen wäre, der mich an die über 1000 Seiten gefesselt hätte. Fazit: Man kann nur staunen, welches Werk Eleanor Catton mit Die Gestirne geschaffen hat. Es ist akribisch konstruiert und überrascht den Leser in seinem Verlauf immer wieder. Dennoch hat mir neben der ganzen Ausgereiftheit und Brillanz entwas ganz Entscheidendes gefehlt. Die Liebe zum Werk und die Eigensinnigkeit, die ein literarisches Werk viel zu oft entfaltet. Somit wurde Die Gestirne für mich alles andere als perfekt und viel zu oft fehlte mir die Lust, weiterzulesen. Vielen herzlichen Dank an btb für das tolle *Rezensionsexemplar.

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  • Buch zu umfangreich

    Die Gestirne

    Seuzi0

    18. June 2016 um 19:46

    Psychologisch viel zu detailliert beschrieben. Man kann sich auf keine Person konzentrieren. Die story könnte man auch auf 500 Seiten erzählen. Interessant ist der Schauplatz in Neuseeland und der Beschrieb der Landschaft/Meer. Weiter spannend wäre die Handlung, aber eben, viel zu langatmig. Mehr wie 2 Sterne kann ich da nicht geben!

  • Challenge Historische Romane 2016

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! Teilnehmerliste: Gesamt: anne_lay   20/20anushka    20/20 ban-aislingeach    8/20 Bellis-Perennis  90/20 Buchraettin    20/20ChattysBuecherblog  22/20Curin    2/20 DieBerta       0/20 engineerwife    27/20Filzblume   16/20 Finesty22   0/20 Floh      41/20 Fornika  21/20Ginevra    20/20 histeriker   21/20Insider2199  6/20 JuliB      7/20 Kirschbluetensommer    20/20 LadySamira091062      1/20Lese_gerne  15/20 leseratteneu    0/20 LibriHolly     5/20mabuerle   42/20 PMelittaM    20/20 Pucki60      15/20 Rissa    2/20 robberta        3/20 specialang   3/20 sursulapitschi     20/20Sternenstaubfee   36/20Svanvithe    0/20 tiggger  2/20Traubenbaer 4/20 werderaner  14/20 Historische Auswanderer-Romane: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  1/2 Ginevra  0/2 histeriker    0/2 Insider2199 2/2 JuliB       2/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne  2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM   1/2 Pucki60    2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi     2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2Kaiserreiche / Königreiche: anne_lay 1/2anushka    2/2 ban-aislingeach   2/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199   0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      1/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle  2/2 PMelittaM  2/2 Pucki60     1 /2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee    0/2Svanvithe    0/2tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  2/2 Mittelalter: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2Insider2199 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly    1/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60     1/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  2/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Historische Personen: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife   2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM   2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe     0/2 tiggger  4/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2 Historische Krimis: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 0/2 JuliB      2/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2tiggger  0/2Trauenbenbaer 0/2 werderaner  2/2 1. und 2. Weltkrieg: anne_lay 0/2anushka    2/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    1/2 ChattysBuecherblog  0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  0/2histeriker    2/2Insider2199 1/2 JuliB       1/2 Kirschbluetensommer     0/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  1/2Traubenbaer 0/2 werderaner  1/2 Historische Ereignisse: anne_lay   2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  1/2 Ginevra 1/2 histeriker    0/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    1/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      1/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Glauben: anne_lay 2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    0/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  0/2 Ginevra  2/2 histeriker    0/2 Insider 21099 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne   1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe    0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  0/2

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    • 779
  • Leider nicht meins

    Die Gestirne

    BonnieParker

    14. June 2016 um 17:23

    Wo soll ich anfangen ? Reden ist silber, Schweigen ist gold. Aber ich kann einfach nicht dazu schweigen. Ich muss gestehen, dass war das erste Buch dieses Jahr, bei dem ich aufgegeben habe. Mehr als 300 Seiten habe ich mich durchgeschleppt und so schwer es mir auch fiel, nichts konnte mich dazu bringen es weiter zu lesen. Ich weiß dieser Roman ist die Sensation des Jahres 2015 und hat einen Preis erhalten, aber entweder bin ich für diesen Roman zu ungeduldig oder zu dumm. Und da ich nicht an meiner Intelligenz zweifeln möchte gehe ich einfach davon aus, dass es nicht das richtige Buch für mich war. Das Buch klang für mich spannend und ich war wirklich interessiert in diese preisgekrönte Welt abzutauchen. Voller Vorfreude nahm ich diesen Wälzer mit auf meine Kuschellesecouch und freute mich auf einen intensiven Leseabend. Leider verlor ich relativ schnell die Lust daran. Nun bin ich aber kein Mensch, der schnell ein Buch beiseite legt und es abbricht. Also weiter versuchen die Handlung zu erfassen und den Sätzen zu folgen. Dies stellte sich jedoch für mich relativ schwierig heraus, denn die Sätze sind ewig lang und verschachtelt. Das war schon eine Herausforderung, mir ging beim still lesen echt der Atem aus. Aber ok, damit hätte ich auch noch leben können, wenn mich die Handlung vorwärts gezogen hätte. Leider fehlte mir die Spannung und der Fluss. Ich fand es einfach nur mühselig den Überblick zu behalten und der Geschichte zu folgen. Auch hatte ich das Gefühl, dass die Autorin sich in Beschreibungen verliert. Man hat 100 Seiten gelesen und man ist in der Handlung kaum ein Stück voran gekommen. Das erklärt dann auch relativ schnell die hohe Seitenanzahl. Das astrologische Konzept hat sich mir leider auf den gelesenen Seiten ebenfalls nicht erschlossen. Die Personen waren für mich nicht wirklich greifbar und ich konnte keinen Bezug zu ihnen aufbauen. Sicher ist dieses Werk nicht ohne Grund Booker-Preisträger, aber es war leider absolut nichts für mich. Das wundervoll elegante Cover beeindruckt natürlich schon, aber es kommt eben doch auf den Inhalt an. Ich denke es gibt sicher eine große Anzahl an Lesern, die dieses Buch mehr als anspricht. Mich konnte es leider nicht überzeugen. 

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    • 3
  • Nicht mein Buch

    Die Gestirne

    Forti

    10. June 2016 um 13:45

    Ich hatte mich sehr auf das Buch und die Leserunde gefreut. Leider hielt sich meine Freude nicht allzu lange. Ich kann nicht sagen, dass das Buch schlecht wäre – es ist aber einfach nicht für mich geschrieben worden. Die Sprache, in der das Buch geschrieben ist, gefällt mir eigentlich sehr. Auch die Handlung klang eigentlich vielversprechend. Neuseeland im 19. Jahrhundert, Goldgräber, Geheimnisse – das klang spannend. War es dann aber nicht. Aber das Buch war für mich schwer zu lesen – in zweierlei Wortsinn: das Buch ist dick und wiegt einiges – das bin ich nicht mehr gewöhnt und fand es tatsächlich störend. Zum Mitnehmen taugte es leider garnicht und auch abends im Bett war es noch etwas unbequem. Wäre es nur das würde ich sagen: Luxusproblem – und mochte ich früher nicht mal dicke Bücher sehr?!? Aber auch die Sprache und vor allem die Handlung machten das Buch für mich schwer lesbar. Böse ausgedrückt: die Handlung dümpelte vor sich hin. Angesichts des Umfangs des Buches ist erstaunlich wenig passiert. Etwas mehr Action und Spannung hätte mir besser gefallen. Zu guter Letzt konnte ich nichts mit den Astro-Anspielungen anfangen. Mir fehlt da offenbar ein gewisser Wissenshintergrund, der sich für mich auch nicht durch die Lektüre des Buches erschlossen hat. Ich will das Buch nicht verreißen – das was mir nicht gefallen hat, kann für andere Leser gerade den Reiz dieses Buch ausmachen. Es steckt bestimmt eine Menge Arbeit im Buch (auf jeden Fall in der Übersetzung, wie ich der Bemerkung der Übersetzerin entnehme) und die hat sich bestimmt auch gelohnt. „Mein“ Buch ist es allerdings nicht. Ganz schwer hier Sterne zu vergeben. (Entschuldigung, dass ich so lange für die Rezension gebraucht habe, aber wie gesagt habe ich mich mich sehr schwer damit getan, die Lektüre abzuschließen.) P.S.: Ich poste die Rezension nochmal, da das Buch das erste Mal fälschlicherweise nur mit null Sternen bewertet wurde und man das leider nicht ändern kann.  

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  • Die Gestirne

    Die Gestirne

    storiesonpaper

    27. May 2016 um 14:56

    „Die Gestirne“ ist eine wahre Herausforderung. Hat man es erstmal geschafft, sich mit dem gefühlt 10 Kilo schweren Buch in eine bequeme Leseposition zu bringen, ist es danach die nächste Hürde, sich alle handelnden Personen und die Geschehnisse einzuprägen. Hier hilft zum Glück die Übersicht der Protagonisten am Anfang des Romans. Was jedoch die Handlung angeht, ist Konzentration gefragt, denn jeder der  12 Charaktere, die im ersten Teil eine Rolle spielen, hat seine eigene Geschichte und eigene Details beizutragen. Wer hier schnell den Überblick verliert, dem helfen sicher Notizen.  Eleanor Catton schafft es, einen kurzen Handlungsabschnitt in die Länge zu ziehen, wie ich es so noch nicht gelesen habe. Dies sei positiv vermerkt, denn es ist äußerst spannend, wie sich die verschiedenen Fäden nach und nach zusammenfügen und ein regelrechtes Gesamtkunstwerk ergeben. Jedes Detail, jede noch so kleinste Begebenheit hat eine Bedeutung. Dadurch, dass die Kapitel aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt wird, hat man als Leser das Gefühl, mittendrin zu sein und es ist fast schon eine kleine Enttäuschung, wenn das Kapitel endet und ein neuer Protagonist in den Vordergrund tritt.  Zu viel über die Handlung möchte ich nicht verraten, zu anfangs erscheint der Roman ein simpler historischer Krimi zu sein, doch die Handlung ist so komplex, das nach und nach diverse Genres vermischt werden. Die große Liebe, der große Verrat, die große Hoffnung – alles spielt eine Rolle. Catton arbeitet die essentiellen Gefühle  und Wünsche des Menschen meisterhaft heraus und versteht es wunderbar, den Leser zwischen Sympathie und Antipathie gegenüber den Protagonisten hin und her springen zu lassen. Die Absichten, die in einem Kapitel positiv erscheinen, werden im darauffolgenden wieder hinterfragt.  Fazit: Cattons Roman fordert und überfordert auch stellenweise. Ich wollte das Buch so schnell wie möglich durchlesen, da ich das Gefühl hatte, mit jedem Mal des erneuten Anfangens wieder einige Details und Geschehnisse vergessen zu haben. Am Ende hätte ich gerne jemanden neben mir gehabt, der alles noch einmal kurz zusammenfasst. Was bleibt, ist der Eindruck, nicht alles erfasst zu haben und der Wunsch, gleich noch einmal anzufangen, denn „Die Gestirne“ ist sicher ein Roman, der mit jedem Mal noch besser wird. Die Autorin hat nicht umsonst den begehrten Booker Prize gewonnen -ihre Erzählung ist spannend, außergewöhnlich und macht Spaß. 

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  • Goldrausch, Opiumrausch, Leserausch

    Die Gestirne

    leselea

    Über den Inhalt von Eleanor Cattons Roman Die Gestirne kann und soll hier nicht mehr geschrieben werden als eine ungefähre Wiedergabe des Klappentextes: Im Januar 1886 landet der Schotte Walter Moody nach einer stürmischen Überfahrt im Hafen von Hokitika. Wie so viele andere will es sich als Goldgräber versuchen und hofft, dabei sein Glück zu machen. Doch nachdem Moody unbeabsichtigt die geheime Versammlung von zwölf Männern aus Hokitika stört, wird er in eine Serie ungelöster Verbrechen hineingezogen, die Hokitika in jüngster Zeit in Aufruhr versetzen: der alte Säufer Crosbie Wells ist verstorben und hat dabei ein nicht geahntes Vermögen hinterlassen; die opiumsüchtige Hure Anne Wetherell hat versucht sich das Leben zu nehmen; und der erfolgreiche Jüngling Emery Staines ist auf einmal spurlos verschwunden. Unvermittelt findet sich Moody – und mit ihm der Leser – mittendrin in einer komplizierten Geschichte von Liebe, Hass, Tod, Verrat und die Suche nach dem (materiellen) Glück. Meine Erwartungshaltung vor der Lektüre war hoch: Ich hatte viele begeisterte Rezensionen gelesen, wusste um die Komplexität dieses Romans und war sehr gespannt auf die astrologische Komponente, die seine Struktur maßgeblich beeinflussen sollte und die mir in anderen Romanen noch nie untergekommen war. Voller Vorfreude begann ich mit dem Roman – um nach dem ersten über 50 Seiten langen Kapitel einen ersten Dämpfer zu spüren: Das Buch erschlug mich mit seiner komplexen Syntax, seinen vielen Figuren, seiner verschachtelten Erzählweise, seinem archaischen Stil, der mit einer Vielzahl von unbekannten Wörtern aufwartete und einem astrologischen System, das ich nicht verstand. Ich schluckte: Das sollte noch knapp 1000 Seiten so weiter gehen? Ich überlegte, das Buch abzubrechen, entschied mich aber dagegen. Ich wollte es knacken! Und siehe da: Man kann sich tatsächlich in Die Gestirne einlesen. Das astrologische System ist bald weitgehend durchschaut (zudem erweist es sich als nicht essentiell für das Verstehen des Romans, sondern ist als raffinierte Zugabe gedacht), die Geschichte nimmt mit Zunahme der Seiten immer mehr an Form an und obwohl es sich bei Die Gestirne nicht um einen klassischen Spannungsroman handelt, wird die Geschichte spannend, beginnt zu fesseln und macht neugierig. Dennoch bleibt es ein Buch, bei dem man als Leser unheimlich auf Zack bleiben muss, es ist definitiv kein Roman für Zwischendurch, sondern erfordert Konzentration und Zeit. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ist man gut im Roman eingerichtet und kann nun den Blick auf die Punkte richten, die das Buch tatsächlich zu einem Meisterwerk machen, den positiven Stimmen keine Lügen strafen und den Gewinn des Booker-Preises rechtfertigen. Die Gestirne ist unheimlich intelligent konzipiert: Den zwölf Männern der Geheimrunde sind die zwölf Sternzeichen zugeordnet, den weiteren wichtigen Personen Planeten; ihr Aufeinandertreffen und ihr Agieren miteinander wird zu Beginn der 12 Erzählteile (die in Anlehnung an den abnehmenden Mond immer kürzer werden) in einem Horoskop festgehalten. Aber auch jenseits dieser astrologischen Komponente weiß der Aufbau des Romans zu überzeugen: Jede handelnde Person weiß irgendetwas, jede steht in irgendeiner Beziehung zu Crosbie, Anne und Staines und den damit verbundenen Verbrechen, aber erst alle Perspektiven zusammen ergeben eine runde Geschichte. Durch das stetige Zusammensetzen der einzelnen Sichtweisen, Meinungen, Erkenntnisse besitzt der Roman zudem Dynamik, ist immer in Bewegung, sodass man sich als Leser zu keiner Zeit sicher sein kann, des Rätsels Lösung zu kennen, das Erfahrene als gesichertes Wissen abspeichern zu dürfen. Darüber hinaus erzählt Eleanor Catton einfach wunderbar atmosphärisch: Sie lässt einen eintauchen in Ort und Zeit, wobei letztere besonders durch die passende altertümlich anmutenden Sprache heraufbeschworen wird. Positiv sei auch in diesem Zusammenhang die Figurendarstellung hervorgehoben: Der Autorin gelingt es geschickt die einzelnen Akteure in die Geschichte einzuführen, ihre physischen, aber auch geistigen und emotionalen Stärken und Schwächen herauszuarbeiten und den Leser damit zu unterhalten. Eleanor Catton spielt gekonnt mit den von ihr gewebten Erzählsträngen, auch wenn – oder vielleicht gerade weil – sie am Ende nicht alle miteinander verknotet. So bleibt nach 1040 Seiten doch noch Raum für den Leser, sich eigene Gedanken zu machen, Lücken selber zu füllen und seine Fantasie spielen zu lassen. Sie legt somit ein Buch vor, das man gut und gerne noch einmal lesen kann, ohne dass bei der Lektüre aufgrund von zu viel Vorwissen Langeweile aufkommen wird. Aufgrund dessen und der oben genannten Punkte bekommt Die Gestirne ohne Zögern 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung von mir!

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  • Verregneter Neuseeländische Welt 1865 – ein Lieblingsschmöker in außergewöhnlicher Sprache.

    Die Gestirne

    Bücherfüllhorn-Blog

    16. May 2016 um 20:04

    Ich habe mitgefühlt, ich habe die nebelverhangenen Berge gesehen und hatte den immerwährenden Nieselregen im Gesicht, habe die feuchte Kleidung auf meiner Haut gespürt. Und das wurde mit einem nicht alltäglichen Erzählton erreicht. Mit einer Erzählsprache, die man wollen muss, bin ich in der Zeit zurück gegangen. Ich war da, in Hokitika, ich war dabei. Als Leser dieses Buches muss man konzentriert lesen können, muss man sich alle Personen im Kopf wie auf einer Bühne vorstellen. Man muss die Personen „kennen und erkennen“ und dann kommen noch die vielen Vorfälle dazu: es gibt Hypothesen, Ansichten, Verdächtigungen aller Art, die sich je nachdem aufs abenteuerlichste, aufs phantastischste, eigenwilligste oder auch trügerischste präsentieren. Hier ist vollste Konzentration nötig, um den Überblick zu behalten. Ich gestehe, dies ist mir nicht ganz gelungen und vielleicht ist das für das große Ganze auch nicht so dringlich nötig, soweit man nur das meiste davon versteht. Verwirrend war für mich auch der Titel und die Zuordnung der Kapitel nach den „Gestirnen“, die in der Geschichte selber kaum bis gar nicht erwähnt werden. Vielleicht ist es mir aus welchen Gründen auch immer, nicht möglich, dies zu interpretieren. Von daher hier meine einfache Meinung dazu: Ich fand die Nennung der Gestirne unnötig. Auch wenn gegen Endes Buches zwei Personen genannt werden, die zur gleichen Zeit geboren wurden und somit von den astrologischen Gestirnen her „verbunden“ sind. Ein klitzekleiner magischer Moment bestätigt dies zu einer Zeit, in der der Leser diese aber noch nicht verstehen kann. Also, wer auf astrologische und esoterische Erkenntnisse hofft, der wird mit diesem Buch hier nicht bedient werden. Dennoch habe ich mich jeden Abend auf das Lesen gefreut, darauf in die Welt von Hokitika abtauchen zu können. Das Buch gipfelt nach und nach dem Ende zu, bei dem alles wieder auf „Anfang“ gestellt wird. Ich persönlich hatte mit so einen Anfang und Ende nicht gerechnet.   Alles in allem empfinde ich das Buch als sehr lesenswert, als einen Schmöker für lange Stunden. Der Erzählton und Schreibstil der Autorin gefallen mir sehr gut, und ich werde weitere Bücher von ihr lesen. Es ist schon erstaunlich, wie Sie aus kleinen Ereignissen eine so große und unterhaltsame Geschichte schreibt. Als eventuelle Entscheidungshilfe möchte ich noch sagen, man sollte historische Romane, eigenbrötlerische Männer und Westernstadt-Flair in Regen und Match mögen. Und auch, wenn man es nicht mag, sollte man sich nicht davon vom lesen abschrecken lassen. Dieses Buch ist nämlich mal etwas komplett anderes. Dennoch sollte man schon genug Lese-Erfahrung für diese 1000 Seiten mitbringen. Eigentlich schrecken mich Bücher in dieser Seitengröße oft ab. Aber dieses hier hat sich zu lesen gelohnt und ich bin froh, dieses Wagnis auf mich genommen zu haben.

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  • "Die Gestirne" von Eleanor Catton

    Die Gestirne

    calimero8169

    10. April 2016 um 11:51

    Inhalt:Walter Moody kommt in einer Hafenstadt Neuseelands an. Checkt in einem Hotel ein und stört scheinbar eine Versammlung von 12 Männern. Als einer der Männer Walter Moody in ein Gespräch verwickeln kann, erfährt dieser von nicht gelösten Verbrechen.Ein reicher Mann ist verschwunden, ein Hure hat versucht sich das Leben zu nehmen, ein Vermögen ist nicht mehr aufzufinden und ein Säufer ist gestorben. Meinung:In dem Moment als Walter Moody das Hotel betrifft, ist der Leser mittendrin in einem Geflecht aus Mord, Gier, Eifersucht und Habsucht. Das Ganze vor dem Hintergrund des Goldrausches in Neuseeland im 19. Jahrhundert. Undurchsichtige Charaktere die einen fassungslos zurücklassen, Schicksale die einem manche Träne ins Auge drücken und die dauernde Frage, was ist Walter Moody während seiner Überfahrt Schreckliches passiert.Die einzelnen Personen sind authentisch, greifbar, lebendig und unterschiedlich, so dass jeder Leser seine persönlichen Sympathieträger und/oder erklärten Unsympathen findet, mit denn er mitfühlt, mitfiebert, mitleidet und wenn er glaubt, das eine Geheimnis ist gelüftet tun sich die nächsten zwei als Folge wieder auf. Wunderschön ist der Schreibstil und wahnsinnig raffiniert die Einteilung in 12 Teile, Sternzeichen und Planeten, was "Die Gestirne" zu etwas ganz Besonderen machen.Es erfordert schon einige Konzentration die Zusammenhänge zwischen den Personen und den zugeordneten Sternzeichen und Planeten sind zu erfassen.Unterstützung hat der Leser dafür durch die "Überschriften", die ziemlich genau wiedergeben, wer in dem jeweiligen Kapitel beteiligt ist und was passieren wird. Fazit:Ein raffiniert und sehr intelligent ausgearbeiteter Roman, der an Spannung und Emotionen nichts offen lässt. Kein Buch zum einfach mal eben herunterlesen, aber zum eintauchen in einen Kriminalfall in einer anderen Zeit. "Die Gestirne" wird mit Sicherheit eines meiner Lieblingsbücher und bleibt auch nicht einmalig gelesen. und garantiert bleibt auch beim 2. oder 3. lesen der "Wow-Effekt"Grandios, fantastisch, einmalig !!!

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  • Lesechallenge im November 2015 zu "Die Gestirne" von Eleanor Catton

    Die Gestirne

    TinaLiest

    "›Die Gestirne‹ ist ein Buch, das Staunen macht (...) Eine Welt eröffnet sich vor unseren Augen und verschließt sich wieder, und die Seele der Menschen wird in all ihrer Widersprüchlichkeit enthüllt. Und in ihrer Größe." The New York Times Eleanor Catton hat mit ihrem zweiten Roman "Die Gestirne" eine literarische Sensation geschafft: Sie wurde zur jüngsten Booker-Preisträgerin aller Zeiten gekürt. Ihr habt bei unserer Lesechallenge im November nun die Möglichkeit diesen außergewöhnlichen Roman zu entdecken, der so eindrucksvoll vom Goldrausch und der Astronomie und ebenso von der Liebe und von Neuseeland im 19. Jahrhundert erzählt. Mehr zum Inhalt: Neuseeland zur Zeit des Goldrausches 1866: Als der Schotte Walter Moody nach schwerer Überfahrt nachts in der Hafenstadt Hokitika anlandet, trifft er im Rauchzimmer des örtlichen Hotels auf eine Versammlung von zwölf Männern, die eine Serie ungelöster Verbrechen verhandeln: Ein reicher Mann ist verschwunden, eine opiumsüchtige Hure hat versucht, sich das Leben zu nehmen, und eine ungeheure Summe Geld wurde im Haus eines stadtbekannten Säufers gefunden. Moody wird bald hineingezogen in das Geheimnis, das schicksalhafte Netz, das so mysteriös ist wie der Nachthimmel selbst. Hier könnt ihr reinlesen! Interviews mit der Autorin, der Übersetzerin und weitere Artikel zum Buch könnt ihr hier lesen! Nehmt ihr die Herausforderung an und lest mit uns die literarische Sensation des Jahres, stellt euch den Aufgaben, die wir euch aufgeben und diskutiert mit euren Mitlesern über diesen unbeschreiblichen Roman? Dann bewerbt euch gleich für die Lesechallenge im November und für eines von 50 Leseexemplaren von Eleanor Cattons "Die Gestirne", indem ihr den  auf obigen blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und uns verratet, warum ihr das Buch gerne lesen möchtet! Wir stellen euch regelmäßig und womöglich auch überraschend und kurzfristig Aufgaben, die es zu bewältigen gilt. Für das Erfüllen der Aufgaben könnt ihr Punkte sammeln. Wer am Ende der Challenge die meisten Punkte sammeln konnte, gewinnt den grandiosen Hauptpreis der Monatschallenge, der euch genauso unvergessliche Stunden bereiten wird, wie die Lektüre von "Die Gestirne":  einen mydays Wert-Gutschein in Höhe von 100 Euro. Auch die Plätze 2 - 10 gehen nicht leer aus: Sie erhalten jeweils ein Buchpaket auf dem btb Verlag! Alle, die mit ihrem eigenen Exemplar an der Lesechallenge teilnehmen möchten, sind natürlich herzlich willkommen! Ihr könnt jederzeit in die Challenge einsteigen. Die Frist für die Bearbeitung der Aufgaben der Lesechallenge im November ist Sonntag, der 03. Januar 2016 - d.h. alle Aufgaben müssen bis einschließlich diesen Datums vollständig bearbeitet sein, damit sie in die Punktewertung mit einfließen. * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde, dem Bearbeiten der Aufgaben, sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt (Die Frist läuft bis zum 03. Januar 2016). Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir nur Gewinne nur innerhalb Europas und nur einmal pro Haushalt verschicken.

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