Eleanor Herman Schattenkrone - Royal Blood

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Inhaltsangabe zu „Schattenkrone - Royal Blood“ von Eleanor Herman

Stell dir eine Zeit vor, in der die Menschen den Göttern gleichgültig sind, und das Böse an den Rändern der Welt erwacht ... Alex ist kurz davor, für immer aus dem Schatten seines mächtigen Vaters zu treten und der größte Heerführer aller Zeiten zu werden.Seine Verbündete Kat hat einen Plan, von dem Alex niemals erfahren darf. Die beiden verbindet weit mehr als sie ahnen. Wem kannst du trauen? Und was ist am Ende stärker? Das Schicksal? Magie? Oder deine Feinde?

Ich fand die Mischung aus Historie und Fantasie, Fiktion und wahre Begebenheiten fantastisch! Einzige Kritik: zu viele Perspektiven.

— killerprincess

Für alle Lesebegeisterte ein Muss, denen ein Mix aus historischen und fantastischen Elementen gefällt.

— buchlilie

Spannende Geschichte die gekonnte historisches mit Fantasy verknüpft.

— Nenatie

Mystisch und spannend

— raven1711

Genialer Auftakt zu einer neuen und aufregenden Reihe über die damalige Zeit mit fantastischen Elementen!

— xLifewithbooks

Faszinierendes Fantasyepos vor antiker Kulisse - ich bin begeistert!

— ConnyKathsBooks

Jugendbuch mit Magie auf hohen Niveau !

— Lanna

Gute Idee, langatmig umgesetzt. 450 Seiten plätschert die Geschichte vor sich hin, dann wird's langsam spannend.

— Cylan

Super Geschichte, ich bin gespannt wie es weitergeht, nur die Kapitellänge hat mich etwas gestört

— TanjaSpencer

Ein Fantasyroman mit sehr realem Bezug zur Antike. Macht Spaß zu lesen, obwohl es mitunter Längen aufweist.

— Ayanea

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  • Antikes Flair trifft auf Fantasy

    Schattenkrone - Royal Blood

    buchlilie

    22. August 2017 um 21:20

    Infos zum Buch Titel: Schattenkrone  Reihe: Royal Blood, Band 1 der Tetralogie Autorin: Eleanor Herman  Verlag: Fischer FJB Genre: Fantasy mit historischem Hintergrund Erscheinungsdatum: 23. Februar 2017 Seitenanzahl: 589 Erhältliche Formate: Hardcover mit Schutzumschlag (19,99 Euro), E-Book (14,99 Euro)Cover Zugegeben, als ich das Buch zum ersten Mal gesehen habe, konnte mich das Cover zunächst nicht ganz überzeugen. Ich fand die Farbwahl von schwarz bis hin zu Kupfertönen zwar gelungen, aber der griechische Krieger ließ mich zweifeln, ob die Geschichte meinen Geschmack treffen würde. Klappentext und Leseprobe dagegen konnten meine Neugier letztendlich wecken, sodass ich das Buch gekauft habe. Jetzt, wo ich die Geschichte dahinter kenne, finde ich das Cover jedoch nicht nur passend, sondern wunderschön! Vor allem der Glanzeffekt, der alles beim Drehen des Buches im Licht schimmern lässt, verleiht dem Äußeren etwas Mystisches. Meine Meinung   Ein Name … und doch viel mehr. Alexander der Große – der junge makedonische König, der ab 334 v. Chr. ein gewaltiges Imperium eroberte und als der "erfolgreichste Heerführer aller Zeiten“ (S. 567) in die Geschichte einging. Durch ihn wurde das hellenistische Zeitalter eingeleitet, das den Handel und den „kulturellen Austausch zwischen Ost und West“ (ebd.) maßgeblich beeinflusste und weiterentwickeln ließ. Wer kennt ihn nicht, diesen Strategen und Krieger, der unter anderem das altpersische Reich unter seiner Herrschaft einverleibte? Wenn eine Geschichte sich diese hochinteressante Person zum Protagonisten macht, ist das für mich ein erstes positives Kriterium. Wenn eine Geschichte darüber hinaus Elemente wie griechische Mythologie, antike Lebensweisen und Magie miteinander verbindet, ist das ein klarer Kaufgrund. Die Erzählung setzt damit ein, dass Katerinas Stiefbruder Jacob am Blutturnier in Makedoniens Hauptstadt Pella teilnehmen und deshalb ihr Heimatdorf Erissa verlassen wird. Nicht, um Ehre zu erlangen, sondern vor allem, um ihr mit dem hohen Preisgeld etwas bieten zu können, weil Jacob seit Längerem tiefere Gefühle für Kat hegt. Sie erwidert seine Liebe zwar, doch steht für sie noch eine wichtige Mission im Weg, die sie zuerst bewältigen muss – nur eines ihrer Geheimnisse vor ihm. Denn Kat spürt seit jeher eine besondere Verbindung zu Tieren, die sie sich nicht erklären kann. Kurzerhand folgt sie Jacob unter dem Vorwand, ihn nur begleiten zu wollen, nach Pella, um alle Steine für ihre gemeinsame Zukunft aus dem Weg zu räumen. Dort trifft sie schließlich auf Alexander, den zukünftigen König des Landes … Dieses Buch hat mir ein paar wirklich spannende wie faszinierende Lesestunden bereitet! Denn es verbirgt sich weitaus mehr zwischen den Seiten, als der Klappentext verrät. Man lernt nicht nur die Sichtweisen von dem sechzehnjährigen Alexander und Kat kennen, sondern von fünf weiteren Figuren dieser Geschichte. Sie alle sind auf unterschiedliche Weise miteinander verbunden. Das mag sich zwar an der bloßen Zahl verwirrend anhören, doch man kann sie aufgrund ihrer individuellen Hintergründe gut voneinander unterscheiden. Jeder trägt verborgene Geheimnisse, Träume und Sehnsüchte in sich, und jeder hat ein bestimmtes Ziel vor Augen. Das gemeinsame oder heimliche Pläneschmieden, offene oder verborgene Kämpfen, miteinander oder gegeneinander Handeln erinnerte mich zeitweise an die komplexen Charakterbeziehungen in Game of Thrones. Und auch der Spannungsbogen lässt meiner Meinung ebenso wenig nach wie in der Erfolgsserie. Auch zu erfahren, was die Charaktere voneinander denken, trägt dazu bei.  Genauso detailreich und bedacht, wie die Autorin bei ihren Figuren vorgegangen ist, hat sie auch Milieus und Bräuche dargestellt. Eleanor Herman entführt den Leser in eine Welt voller Geräusche, Farben und Gerüche, die vor dem inneren Auge ein lebendiges Bild der griechischen und persischen Antike aufleben und einen mitten im Geschehen sein lassen. Egal, ob Gebäude-, Möbel-, Kleidungs- oder Kriegsmonturbeschreibungen, alles wurde umsichtig recherchiert und gestaltet. Einfach beeindruckend. Bei all den realistischen Darstellungen kommt auch die Magie nicht zu kurz, die in der Bevölkerung als ausgestorben gilt. Das ist in den Augen der meisten auch besser so, weil sie die Magier und ihre Fähigkeiten fürchten. Doch ist dies wirklich so? Lasst euch überraschen. :) Fazit Der erste Band Schattenkrone der Royal Blood-Reihe ist für alle Lesebegeisterte ein Muss, denen ein Mix aus historischen und fantastischen Elementen gefällt. Man bekommt eine liebevoll gestaltete antike Welt mit einzigartigen Charakteren geboten. Die Spannung kommt keineswegs zu kurz, sondern wird durch die Protagonistenwechsel noch angekurbelt. Das sollte man allerdings mögen. Wenn man es vorzieht, eine Geschichte aus einem festen Blickwinkel zu erleben, könnte man hier enttäuscht werden. Alles in allem handelt es sich aber um ein absolut wundervolles Buch! Ich vergebe fünf von fünf Sternen.

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  • Schattenkrone

    Schattenkrone - Royal Blood

    Nenatie

    12. August 2017 um 08:31

    MeinungNeugierig gemacht hat mich hier eigentlich vor allem das es sich um historische Fantasy handelt. Die Geschichte von Alexander dem Großen gemischt mit Magie und mystischen Wesen? Muss ich lesen.Abwechselnd begleitet man 8 Protagonisten, die durch die Geschichte führen. Nach und nach werde alle vorgestellt. Alle haben so ihre Eigenheiten was ich gelungen fand. Trotzdem waren auch hier die typischen Jugendbuchklischees zu finden. Alle Protagonisten sind natürlich hübsch. Alexander und Katerina haben dazu noch besondere Fähigkeiten, die sie aber erstmal für sich behalten. Und es gibt eine Dreiecksgeschichte, ein Glück nicht zu aufdringlich (und nein, nicht ganz so offensichtlich). Dieses große Geheimnis das Katerina umgibt war leider auch sehr vorhersehbar. Aber gut und spannend umgesetzt, ich konnte lange rätseln ob ich richtig liege.Schön war auch das Katerina nicht die hilflose Dame war, sie kann auf sich aufpassen und entwickelt sich weiter.Die Geschichte startet langsam, man lernt nach und nach alle kennen. Die Geschichte spitzt sich dann zu und gipfelt in einem großen Finale. Auch wenn am Anfang nicht allzuviel passiert hat das Buch einen Sog entwickelt. Ich konnte nicht aufhören zu lesen und wollte wissen wie es weiter geht. Dieser Teil ist zwar abgeschlossen, vieles aber noch offen und macht wirklich Lust auf die Folgebände!Was für mich sehr ungewohnt war: Die Protagonisten werden meist mit Spitznamen angesprochen. So ist Alexander meist Alex und sein Kumpel Heph. Das war (und ist) wirklich ungewohnt, vor allem weil es in meinem Kopf einfach nicht so recht passen will. Aber da es ein Jugendbuch ist passt es wieder irgendwie.Die Geschichte wird in der Gegenwartsform erzählt, noch so eine kleine Besonderheit. Dadurch ist man aber schnell gefangen.Die Antike wurde sehr glaubhaft dargestellt. Wie korrekt alles wirklich ist kann ich nicht beurteilen. Als Leser kann man sich ein gutes Bild machen, auch wenn man sich noch nicht mit der Epoche auseinandergesetzt haben sollte. Am Ende findet sich noch eine Anmerkung der Autorin in der sie noch einiges zu den historischen Vorbildern erklärt, eine interessante Ergänzung.Eine gelungene und spannende Geschichte die gekonnte historisches mit Fantasy verknüpft.

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    • 3
  • Mystisch und spannend

    Schattenkrone - Royal Blood

    raven1711

    01. August 2017 um 14:39

    Rezension Eleanor Herman - Schattenkrone (Royal Blood 1) Klappentext:Stell dir eine Zeit vor, in der die Menschen den Göttern gleichgültig sind, und das Böse an den Rändern der Welt erwacht ...Alex ist kurz davor, für immer aus dem Schatten seines mächtigen Vaters zu treten und der größte Heerführer aller Zeiten zu werden.Seine Verbündete Kat hat einen Plan, von dem Alex niemals erfahren darf. Die beiden verbindet weit mehr als sie ahnen.Wem kannst du trauen?Und was ist am Ende stärker?Das Schicksal?Magie?Oder deine Feinde?Meinung:Die Geschichte um Alexander den Großen kennt bestimmt jeder, zumindest in groben Zügen. In der Dilogie Royal Blood greift die Autorin Eleanor Herman die Jugend dieses großen Helden auf und verwebt die Geschichte mit einer guten Portion Magie. Ob das gut geht?Interessanterweise ja. Die Geschichte setzt in einer Zeit an, als Alexander 16 Jahre alt ist. Sein Vater traut ihm kaum etwas zu, gezeichnet ist er durch eine Narbe am Bein, die ihm ein großer Makel ist und ihn auch in seiner Bewegung einschränkt. Doch trotz dieser „Unzulänglichkeit“ weiß Alexander, wie er sich behaupten kann. Als sein Vater den Hof verlassen muss und die Herrschaft an Alexander weitergibt (zumindest zeitweise), sieht Alexander seine Chance gekommen. Doch der Hof ist ein Schlangennest und Intrigen und Verschwörungen stehen an der Tagesordnung. Als dann auch noch das Bauernmädchen Kat an Alexanders Hof auftaucht, kommen nach und nach einige Geheimnisse zu Tage.Schattenkrone stellt eine Vielzahl an unterschiedlichen Charakteren vor. Neben Alex und Kat werden auch Freunde und Geschwister mit aufgegriffen, die jeweils eine wichtige Rolle im Handlungsverlauf spielen werden. Eleanor Herman hat dabei auf genügend Tiefe bei ihren Figuren geachtet, was dazu führt, dass sich gerade der erste Teil, in denen die Charaktere vorgestellt werden, recht langatmig ausgefallen ist.Doch wenn man an den Buch dran bleibt, eröffnet sich dem Leser ab dem zweiten Drittel eine spannende, fesselnde und magische Geschichte, voller Lug, Trug und Intrigen. Regelrecht fesselnd wird der Erzählton, der hier von Anna Julia und Christine Strüh übersetzt wurde. Die Kapitel haben eine moderate Länge und die wechselnde Erzählperspektive verschafft einen guten Überblick über das ganze Geschehen. Die Grundthematik im Roman wird hier auch abgeschlossen, doch vieles bleibt noch offen und muss im zweiten Band noch geklärt werden, so dass man sich nach Beenden des Romans direkt auf den zweiten Teil freuen kann. Fazit:Eine mystische, historische und doch erfrischend modern erzählte Variante über den Mythos Alexander der Große, der diese historische Figur einem jungen Publikum präsentiert und mit einer guten Portion Magie gefällt. Einzig der erste Teil zieht sich ein wenig, doch wer hier durchhält, wird mit einer fesselnden Geschichte belohnt.Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.Vielen Dank an die S. Fischer Verlage für das Rezensionsexemplar.

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  • Schattenkrone

    Schattenkrone - Royal Blood

    xLifewithbooks

    11. July 2017 um 17:21

    Inhalt des Buches:Stell dir eine Zeit vor, in der die Menschen den Göttern gleichgültig sind, und das Böse an den Rändern der Welt erwacht ... Alex ist kurz davor, für immer aus dem Schatten seines mächtigen Vaters zu treten und der größte Heerführer aller Zeiten zu werden.Seine Verbündete Kat hat einen Plan, von dem Alex niemals erfahren darf. Die beiden verbindet weit mehr als sie ahnen. Wem kannst du trauen? Und was ist am Ende stärker? Das Schicksal? Magie? Oder deine Feinde?Cover/Titel: Das Cover des Buches finde ich persönlich wunderschön und es spricht mich einfach nur total an. Die Farben harmonieren miteinander sehr gut. Das Mädchen auf dem Cover soll Kat darstellen und der Krieger soll ganz eindeutig Alex sein. Der Titel ist auch gut gewählt und lädt einen ein den Klappentext zu lesen, da man nicht ahnt, worum es in diesem Buch gehen könnte. Schreibstil: Dies ist mein erstes Buch von Eleanor Harmon und ich war von Anfang an überrascht wie toll dieser Schreibstil ist. Er ist leicht zu verstehen, weswegen an die Geschichte gut verfolgen kann. Zu Beginn hätte ich eigentlich damit gerechnet, dass es ein komplizierter Schreibstil ist, was zum Glück nicht der Fall war. Das Buch wird jeweils aus anderen Sichten der Protagonisten erzählt, wodurch man einen Einblick in jedes Leben und die Denkweisen der Personen bekommt, was meiner Meinung nach sehr klug ist bei einer solchen Geschichte. Protagonisten: Das Buch ist wie oben erwähnt aus den Sichtweisen verschiedener Personen erzählt worden, weswegen das Buch so vielschichtig ist. Man erfährt zu jeder Person etwas, ob es nun gut oder schlecht ist. Man lernt die Personen und ihre Beweggründe kennen, was ich ziemlich interessant finde. Einige Personen haben gute Absichten, einige leider nicht, was das Ganze allerdings noch spannender macht. Jeder Charakter steht vor seiner eigenen Herausforderung, die er zu meistern versucht. Ich möchte nicht auf jeden einzelnen Charakter eingehen, da das sonst zu viel werden würde, weswegen ich vorschlage, dass ihr die Geschichte selbst lest ;) Meinung/Fazit: Die Autorin nimmt den Leser mit in eine alte, mystische Welt, die längst vergessen ist. Hierbei beschreibt sie die Orte wirklich so gut, dass ich mir bildlich vorstellen kann, wie es dort ausgesehen hat. Es ist auch ziemlich toll, dass die Autorin in dem Buch mystische und magische Elemente eingefügt hat. Dadurch wird die ganze Geschichte noch spannender und interessanter, wodurch man auch unbedingt wissen möchte, wie es weiter geht. Mir ist beim Lesen aufgefallen, dass einige Handlungen leider viel zu schnell vorbei sind und, dass andere sich dadurch unnötig in die Länge ziehen. Das hat mich nicht wirklich gestört, aber das fand ich dann doch ziemlich schade. Im nächsten Band wird das hoffentlich nicht der Fall sein. Einige Namen der Charaktere wage ich mich nicht laut auszusprechen, weil ich sie sofort falsch aussprechen würde. Die Namen sind wirklich kompliziert, allerdings stellt das kein Problem dar. Die Verwirrung was nun aus Kat, Heph und Jacob wird, ist bis zum Ende geblieben. Ich hoffe sehr, dass kein Liebesdrama daraus entstehen wird. Das Buch war wirklich eine Bereicherung und ich kann es jedem empfehlen, der sich für diese Art von Fantasy interessiert. 

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  • Faszinierendes Fantasyepos vor antiker Kulisse

    Schattenkrone - Royal Blood

    ConnyKathsBooks

    05. July 2017 um 14:52

    "Fragen werden nicht beantwortet, wenn du eine Antwort willst, sondern wenn die Zeit dafür reif ist." (S. 325)Makedonien, 340 v. Chr.: Das traditionelle Blutturnier in der Hauptstadt Pella steht bevor, an dem Wettkämpfer aus ganz Griechenland teilnehmen. Unter ihnen auch Jacob aus dem kleinen Dorf Erissa, der sich Ruhm und Ehre erhofft. Begleitet wird er von seiner besten Freundin Kat(erina), einer 16jährigen Waise, die ihren ganz eigenen Plan verfolgt und bald auf Prinz Alex(ander) trifft. Alex möchte schon lange aus dem Schatten seines allmächtigen Vaters König Phillip heraustreten, wozu er nun endlich die Gelegenheit bekommt. Denn der König ist auf Reisen und Makedoniens Feinde rücken immer näher. Inmitten von Magie, Intrigen und Machtkämpfen beginnt für Alex, Kat und ihre Mitstreiter eine gefährliche Zeit."Royal Blood - Schattenkrone" ist der Auftakt einer vierteiligen Reihe von Eleanor Herman und gleichzeitig ein sehr gelungener und einzigartiger Mix aus Historie und Fantasy. Die amerikanische Autorin entführt uns hier in die faszinierende antike Welt des jungen Alexander des Großen. Sei es das frühere Griechenland oder das einstige Persische Reich - alles wird sehr anschaulich beschrieben und direkt vor dem inneren Auge lebendig. Dabei erfährt man auch viel Wissenswertes, z.B. zur griechischen Mythologie, zur persischen Königsstraße oder über Sardes, die Goldstadt des Lyderkönigs Krösus. Eine spannende Geschichtsstunde.Doch der Roman bietet noch so viel mehr. Außergewöhnliche Formen von Magie, mystische Tiere, Götter, alte Prophezeiungen und Kulte und eine mysteriöse Bruderschaft von Aesarischen Fürsten, welche die Welt von jedweder Magie befreien wollen - alle Fantasyfans kommen hier definitiv auf ihre Kosten. In jeder Hinsicht überzeugend sind auch die gut gezeichneten Protagonisten und gleich 7 Perspektiven sorgen für Abwechslung. Darunter Kat, die ein Geheimnis umgibt, Alex, der sich anschickt, zum größten Heerführer aller Zeiten zu werden, sein Freund Hephaistion, der von Zweifeln geplagt wird, Alex' Schwester Cynane und Mutter Olympias, beide mit hinterhältigen Plänen, oder die persische Prinzessin Zofia, die ihr vorhergesagtes Schicksal ändern will. Alle stehen vor großen Herausforderungen und müssen schwierige Entscheidungen treffen, wobei mich die Abenteuer von Kat und Zofia hier am meisten mitgerissen haben. Zwei sympathische und mutige junge Heldinnen, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen und dabei in große Gefahr geraten. Etwas Romantik gibt es auch, doch diese spielt zum Glück nur eine Nebenrolle.Das Ganze ist im Präsens geschrieben und liest sich angenehm flüssig. Die fremdartigen Namen sind zwar anfangs etwas gewöhnungsbedürftig und die Figuren zahlreich, doch ich kam trotzdem immer gut mit. Bald war ich tief in der vielschichtigen Handlung tief versunken und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Im packenden Showdown muss sich dann Alex als Anführer erstmals richtig beweisen und es kommt zu einer überraschenden Enthüllung, die ich aber schon länger erahnt habe. Dennoch wurde es zu keiner Zeit langweilig. Insgesamt kann ich daher "Royal Blood - Schattenkrone" uneingeschränkt empfehlen. Ein großartiges und faszinierendes Fantasyepos vor antiker Kulisse, das mich durchweg begeistert hat. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung und vergebe klare 5 Sterne.

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  • Einfach nur gefesselt

    Schattenkrone - Royal Blood

    Lanna

    27. June 2017 um 16:50

    In diesem ersten Band aus dem Fischer Jugendbuch Verlag geht es um Kat  ( Katharina ) und Alex ( Alexander der Große ) . Ja es ist ein Fantasy Buch über Alexander des großen, wie toll ist das den? Die Autorin hat diese klasse Idee unglaublich gut umgesetzt. Es ist viel geschichtlich korrektes drin gepaart mich jede Menge Fantasy. Es geht jedoch nicht nur um Alexander des Großen sondern um viele weiter Charaktere. Ich hatte beim lesen so ein wenig Game of Thrones feeling, was natürlich etwas schwieriger war am Anfang, viele Namen viele parallel Geschichten, jedoch super umgesetzt. Jede Geschichte hat mich interessiert, mit jedem Charakter konnte ich mitfiebern und auf jedes neues Kapitel habe ich mich gefreut. Hochspannend und atmosphärisch geschrieben. Ich habe Band 1 beendet und bin los gerannt und habe Band 2 gekauft und das spricht doch wirklich für diese Buchreihe. Egal welche schlechte Bewertungen ihr euch durch gelesen habt. Vergisst sie alle :) 

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  • Grandioser Auftakt

    Schattenkrone - Royal Blood

    federmaedchensfederland

    19. June 2017 um 10:02

    Ehrlich gesagt habe ich lange lange überlegt, ob ich Royal Blood - Schattenkrone auf meine Wunschliste setzen sollte oder nicht. Ich war mir so unsicher, denn einerseits hat mich das Cover so sehr fasziniert und auch der Klappentext hat mich irgendwie angesprochen. Aber irgendwie (verrückter und paradoxer Weise😅) hat mich auch der Klappentext ein wenig davon abgehalten, denn eigentlich mag ich Bücher mit einem historischen Hintergrund nicht besonders. Aber ich habe schließlich einfach mal das getan, was alle tun und habe es gekauft😂. Zur Not würde es eben eine Weile auf meinem SUB liegen, bis mich dann eben doch die Motivation packt. Und das Schicksal wollte es nicht anders, denn nun bin ich endlich dazu gekommen dieses Meisterwerk der Royal Blood- Trilogie zu lesen. Das Cover hat mich zwar direkt angelacht, aber die eigentlich Verzauberung fand erst statt als ich wirklich mit dem Lesen begonnen habe. Der goldene Schimmer ist so wunderschön und passt irgendwie total zum Setting des Buches - Makedonien,Griechenland und Persien. Der Umschlag fühlt sich so weich an, da ss ich am liebsten immer wieder darüber streichen würde! Ein wirklich sehr gelungenes Cover, dass mich direkt in die richtige Stimmung versetzt hat. In Schattenkrone geht es um die junge Katerina, die in einem kleinen Dorf außerhalb von Pella aufgewachsen ist und nach dem Tod ihrer Mutter bei ihrem Freund aus Kindertagen Jacob und dessen Familie lebt. Schon immer hatte Kat das Gefühl, dass sie anders ist als die Menschen, die sie bisher kannte. Sie hat eine sonderbare, wunderbare aber auch furchteinflößende Fähigkeit - sie kann mit Tieren kommunizieren! Als Jacob ihr eines Tages eröffnet, dass er auserwählt wurde nach Pella zu reisen um beim alljährlichen legendären Blutturnier anzutreten, nutzt Kat die Chance und folgt ihm in die Hauptstadt. Zur gleichen Zeit arbeitet der junge Alexander, Prinz von Makedonien, gemeinsam mit seinem treuen Begleiters Hephaistion an einem schier unmöglich umsetzbaren Plan für den der hohe Turniergewinn unablässlich ist. Als Kat und Alexander sich in Pellas das erste Mal treffen ist ihnen sofort die tiefe Verbundenheit bewusst, die zwischen ihnen herrscht. Fasziniert von diesem magischen Band lädt Alex sie ein die nächste Zeit mit ihm im Palast und in Pella zu verbringen. Noch ahnen beide nicht, welch Kette von Ereignissen sie durch ihr Aufeinandertreffen lostreten. Denn nicht nur die geheimnisvolle Olympias, die eine besondere Zuneigung zu Schlangen hegt, oder die selbstbewusste Prinzenschwester Cynane verfolgen eigene dunkle Ziele, sondern auch die unheimlichen Aesarischen Fürsten, die zu Gast am Königshof sind und denen sich schließlich Jacob anschließt. Und dann ist da auch noch das große Geheimnis um den Tod von Kats Mutter, weswegen sie eigentlich nach Pella gekommen war. Die Geschichte beginnt an dem Tag, an dem Katerina den Entschluss fast Jacob nach Pella zu begleiten. Es wird schnell deutlich, dass sie mit diesem Besuch dort nicht nur ihren Freund unterstützen möchte, sondern noch etwas ganz anderes im Sinn hat. Seit dem Tod ihrer Mutter hat sie Fragen - viele Fragen - und sie weiß auch wer ihr die ersehnten Antworten liefern kann. Kat ist eine selbstbewusste junge Frau, die neben ihrer Schönheit auch mit einer seltenen und gefährlichen Gabe geboren wurde. Der junge Alexander sieht sich schon sein ganzes Leben mit einem lädierten Bein konfrontiert und er wünscht sich nichts sehnlicher, als dass es eine Möglichkeit gäbe (und die gibt es tatsächlich), damit er wieder normal laufen und seinem Vater beweisen kann, dass in ihm mehr steckt als nur der Königssohn. Obgleich man denken könnte, dass er als Prinz doch eh schon alles erreicht hat im Leben, so scheint es von Anfang an als strebe er nach mehr. Dabei unterstützt ihn (zumindest zeitweise) der temperamentvolle und hitzige Hephaistion, bis er in das grausame Marionettenspiel der intriganten und berechnenden Cynane gezogen wird. Will er doch nicht mehr als ein treuer und loyaler Freund für Alex sein, so macht es ihm dessen Schwester immer wieder schwer Richtig von Falsch zu unterscheiden. Und fernab von den eigentlichen Handlungen ist da auch die Königin Olympias, die ein dunkles Geheimnis verbirgt und um ihr Ziel zu erreichen vor nichts und niemandem zurückschreckt. Anfangs hatte ich ein paar Schwierigkeiten mich bei der doch recht hohen Anzahl an Hauptfiguren (und ich glaube zwei habe ich noch gar nicht erwähnt) den Überblick zu behalten. Aber, und ich glaube das macht auch ein gutes Buch aus, genau das ist mir dann dank der tollen Erzählweise von Eleanor Herman tatsächlich ohne große Probleme gelungen. Die Figuren sind wahnsinnig toll erdacht worden, haben Tiefe und Charakter und es macht so Spaß sie bei ihrem Abenteuer zubegleiten. Am meisten gefallen mir im Moment die Rollen von Olympias und Cynane. Beide sind unheimlich starke selbstbewusste Frauen, die eigentlich in einer völlig falschen Rolle stecken, denn sie sind eigentlich zu viel mehr bestimmt (oder sollten es sein). Es ist mehr als spannend dem Intrigenspiel der Beiden zu zuschauen und ihren Versuchen ihrem eigenen persönlichen Ziel, sei es jetzt die Wiedererweckung eines Geliebten oder das Erlangen von Blutmagie, näher zu kommen. Auch die Handlung war vom ersten Moment an so fesselnd, dass ich das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand gelegt hätte. Der Schreibstil ist flüssig, unkompliziert und trotz außergewöhnlicher Namen, über die ich anfangs erstmal gestolpert bin und zwecks richtiger Aussprache öfters lesen musste, mitreißend und faszinierend. Mein Kopfkino war vom ersten Wort da und es war so eine Freunde "Schattenkrone" zu lesen. Meine Zweifel, ob das ein Buch für mich wäre, sind definitiv verflogen! Ja, verdammt nochmal, das ist ein Buch für mich!!! Es hat alles, was ich mir wünsche: Tolle Figuren, fesselnde Handlung, spannendes Setting und ein faszinierendes Thema!! Fazit Schattenkrone hat meine Erwartungen mehr als übertroffen!! Ich bin immer noch so geflasht von dem Ganzen, dass ich am liebsten direkt losstiefeln würde um Teil 2 zu kaufen und direkt im Anschluss Teil 3.. (ist der überhaupt schon erschienen 😅)! Sowas hatte ich schon lange nicht mehr bei einem Buch, aber es ist ein tolles Gefühl, wenn man schließlich mit einem so überwältigenden positiven Gefühl ein Buch beendet!! Definitiv: LESEEMPFEHLUNG!!!

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  • Zu viel gewollt, zu wenig gegeben.

    Schattenkrone - Royal Blood

    Cylan

    05. June 2017 um 12:47

    Wir schreiben das vierte Jahrhundert, genau genommen das Jahr 340 v.Chr. Griechenland existiert in Terretorialstaaten, das persische Reich ist auf seiner Hochkonjunktur und in Makedonien lebt ein junger Prinz, der in den folgenden siebzehn Jahren komplett Südeuropa und Vorderasien verändern soll: Prinz Alexander von Makedonien, später genannt Der Große. Die Geschichte beginnt mit Katarina und Jacob, einfache Bewohner eines vollkommen unbeeindruckenden Dorfes außerhalb der makedonischen Hauptstadt Pella. Katarina hat von Geburt an eine starke Afinität zu Tieren, kann sich in ihre Gefühlslage hineinversetzen und hat das Gefühl, sie hin und wieder verstehen zu können, Jacob ist der Sohn eines Töpfers, aber sehnt sich nach mehr. Er ist schlau und geschickt, weshalb er sich entscheidet am großen Blutturnier in Pella teilzunehmen und für die makedonische Armee anzuheuern. Da sie von Kindesbeinen unzertrennlich sind, gehen beide zusammen nach Pella – doch während Jacob am Turnier teilnimmt, trifft Katarina auf Prinz Alexander. Und die beiden scheinen durch ein gemeinsames Schicksal miteinander verbunden, welches nicht nur Katarina und Alexander beeinflusst, sondern auch deren Freunde und Familie. Als ich im Buchladen gewesen bin, hat mich Schattenkrone sofort angesprochen. Das Cover hat interessant ausgesehen, der Einband sich einfach toll angefühlt, der Klappentext vielversprechend geklungen.Ich bin nie der größte Fan von historischen Büchern, aber in Verbindung mit Fantasy konnte mich das Thema schon reizen - Marcus Heitz' Mächte des Feuers haben mich schließlich auch in ihren Bann gezogen.Voller Vorfreude habe ich das Buch also aufgeschlagen und angefangen zu lesen.Dass ich für knapp 600 Seiten über einen Monat gebraucht habe, spricht leider für sich. Allen voran möchte ich hier sagen, dass es keinesfalls am Schreibstil liegt, das ich mich durch das Buch quälen musste – Hermans Art zu schreiben ist erstaunlich erfrischend und abwechslungsreich. Um ehrlich zu sein, ist ihre Art die Sätze zu formulieren wirklich das Beste am Buch (und der Grund, weshalb ich es nicht abgebrochen habe.) Das einzige, was mich stört, ist die ständige Verkürzung der Namen. Ich gebe zu, Namen wie Hephaistion und Cynane gehen uns nicht so leicht über die Lippen, diese aber zu Heph und Cyn abzukürzen, halte ich für etwas ungemäß für die damalige Zeit. Vor allem auch Katarina zu Kat und Alexander zu Alex abzukürzen, halte ich für etwas unnötig. Letztlich habe ich mich damit abgefunden. Aber – das könnt ihr euch sicher denken – leider steht der Schreibstil allein für sich, denn die Geschichte selbst ... Das Buch startet aus der Sicht von Katarina, wechselt dann zu Alexander, dann wieder zurück. Bald schon habe ich mitbekommen, dass es nicht nur die beiden Perspektiven gibt, sondern sage und schreibe 7 (!!) Erzählperspektiven: Kat, ihr Jugendfreund Jacob, Alex, sein bester Freund Hephaistion, Alex' Halbschwester Cynane und seine Mutter Olympia. Ach ja, und dann noch die persische Prinzessin Zophia, deren Existenzberechtigung für dieses Buch mir immer noch ein Rätsel ist. Nun gut, wir haben also sieben Handlungsstränge, von denen sechs mal mehr und mal weniger zusammenlaufen (Zophias trifft auf keinen der Hauptcharaktere und ist demnach losgelöst von der eigentlichen Handlung zu betrachten), deren Perspektive oft aber ein wenig wirr oder ungünstig gewählt wurde. So verbringen Hephaistion und Cynane in der Mitte des Buches viel Zeit miteinander, aber als endlich etwas spannendes passiert, wird das nur angerissen, denn es geschieht Cynane, während aus der Sicht von Hephaistion geschrieben wird. Solche Missgeschicke geschehen häufiger, werden zwar einige Kapitel später dann vom jeweils anderen Charakter noch einmal aufgegriffen, erzeugen dann aber keinesfalls mehr die Wirkung, die sie beim ersten Mal erzeugt hätten. Und das ist einer der schwersten Kritikpunkte für die Geschichte: sie will einfah nicht so recht zünden. Die Geschichte verliert viel Potenzial dadurch, dass man sich auf zu viele Charaktere gleichzeitig kontrolliert. Cynane zum Beispiel hat eine sehr intrigante Rolle, welche einem aber gleich in ihrem ersten Kapitel ins Gesicht gedrückt wird. Man weiß, was sie vor hat und ist über keine ihrer Entscheidungen überrascht. Hätte die Autorin Cynane als Randcharakter eingeführt und ihre Intrigen erst nach und nach aufgedeckt, wäre der Charakter nicht nur interessanter und vielschichtiger geworden, die Geschichte hätte auch mehr Pepp. Alles in Allem ist die Geschichte nämlich unglaublich vorhersehbar und langatmig. Durch die vielen Perspektiven werden die meisten Geschehnisse mindestens zweimal erwähnt, manche sogar häufiger. Geheminisse und Twists sind quasi inexistent, da man von allen Seiten her Informationen und Hinweise bekommt, so dass ich den größten Wendepunkt der Geschichte bereits nach ersten Drittel des Buches vermutet habe. Die wenigen Höhepunkte der Geschichte werden leider auch relativ schnell abgehandelt und durch die dauernden Perspektivenwechsel entweder so weit herausgezögert, dass man die Spannung wieder verloren hat, wenn der Storyfaden wieder aufgenommen wird, oder aber durch einen anderen Charakter schon wieder gespoilert wird. Erst die letzten 100 bis 150 Seiten waren dann wirklich gut gemacht – liegt aber vermutlich daran, dass man sich auf drei Charaktere beschränkt und in einer Szenerie verbleibt. Übrigens habe ich bis zum Schluss nicht herausgefunden, worum es sich bei der Namensgebenden Schattenkrone handelt. Die Charaktere im Buch sind in Ordnung, würde ich sagen. Alexander habe ich sehr ins Herz geschlossen, auch Hephaistion hat mir nach anfänglichen Schwierigkeiten sehr gefallen. Katarina hat sich auch gut gemausert, Jacob hat seine Höhepunkte, ist mir aber gerade gegen Ende ziemlich egal geworden. Ähnlich ist es mir mit Cynane gegangen, die ich anfänglich sehr interessant gefunden habe, deren Eindimensionalität mich gegen Ende aber einfach nur kaltgelassen hat. Auch an Zophia und Olympia komme ich nicht so wirklich heran, auch wenn ich mir vorstellen kann, dass die in den folgenden Büchern wohl wichtiger werden könnten. Ansonsten gibt es zahlreiche namhafte Nebencharaktere, die aber bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Auch die Bösewichte sind eher eindimensional geblieben. Schattenkrone ist ein seichter Auftakt für eine Reihe, die großes versprechen könnte. Vermutlich muss man es lieben, eine Geschichte aus vielen Perspektiven zu lesen, um mit dem Buch wirklich warm zu werden. Ich hoffe persönlich sehr, dass die folgenden Bände in der Handlung vielleicht konsequenter und spannender erzählt werden, denn das Ende von Buch 1 gibt jede Menge Potenzial nach oben.

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  • Von Prinzen, Hexen und alten Göttern

    Schattenkrone - Royal Blood

    federmaedchensfederland

    19. May 2017 um 09:43

    Ehrlich gesagt habe ich lange lange überlegt, ob ich Royal Blood - Schattenkrone auf meine Wunschliste setzen sollte oder nicht. Ich war mir so unsicher, denn einerseits hat mich das Cover so sehr fasziniert und auch der Klappentext hat mich irgendwie angesprochen. Aber irgendwie (verrückter und paradoxer Weise😅) hat mich auch der Klappentext ein wenig davon abgehalten, denn eigentlich mag ich Bücher mit einem historischen Hintergrund nicht besonders. Aber ich habe schließlich einfach mal das getan, was alle tun und habe es gekauft😂. Zur Not würde es eben eine Weile auf meinem SUB liegen, bis mich dann eben doch die Motivation packt. Und das Schicksal wollte es nicht anders, denn nun bin ich endlich dazu gekommen dieses Meisterwerk der Royal Blood- Trilogie zu lesen. Das Cover hat mich zwar direkt angelacht, aber die eigentlich Verzauberung fand erst statt als ich wirklich mit dem Lesen begonnen habe. Der goldene Schimmer ist so wunderschön und passt irgendwie total zum Setting des Buches - Makedonien,Griechenland und Persien. Der Umschlag fühlt sich so weich an, dass ich am liebsten immer wieder darüber streichen würde! Ein wirklich sehr gelungenes Cover, dass mich direkt in die richtige Stimmung versetzt hat. In Schattenkrone geht es um die junge Katerina, die in einem kleinen Dorf außerhalb von Pella aufgewachsen ist und nach dem Tod ihrer Mutter bei ihrem Freund aus Kindertagen Jacob und dessen Familie lebt. Schon immer hatte Kat das Gefühl, dass sie anders ist als die Menschen, die sie bisher kannte. Sie hat eine sonderbare, wunderbare aber auch furchteinflößende Fähigkeit - sie kann mit Tieren kommunizieren! Als Jacob ihr eines Tages eröffnet, dass er auserwählt wurde nach Pella zu reisen um beim alljährlichen legendären Blutturnier anzutreten, nutzt Kat die Chance und folgt ihm in die Hauptstadt. Zur gleichen Zeit arbeitet der junge Alexander, Prinz von Makedonien, gemeinsam mit seinem treuen Begleiters Hephaistion an einem schier unmöglich umsetzbaren Plan für den der hohe Turniergewinn unablässlich ist. Als Kat und Alexander sich in Pellas das erste Mal treffen ist ihnen sofort die tiefe Verbundenheit bewusst, die zwischen ihnen herrscht. Fasziniert von diesem magischen Band lädt Alex sie ein die nächste Zeit mit ihm im Palast und in Pella zu verbringen. Noch ahnen beide nicht, welch Kette von Ereignissen sie durch ihr Aufeinandertreffen lostreten. Denn nicht nur die geheimnisvolle Olympias, die eine besondere Zuneigung zu Schlangen hegt, oder die selbstbewusste Prinzenschwester Cynane verfolgen eigene dunkle Ziele, sondern auch die unheimlichen Aesarischen Fürsten, die zu Gast am Königshof sind und denen sich schließlich Jacob anschließt. Und dann ist da auch noch das große Geheimnis um den Tod von Kats Mutter, weswegen sie eigentlich nach Pella gekommen war. Die Geschichte beginnt an dem Tag, an dem Katerina den Entschluss fast Jacob nach Pella zu begleiten. Es wird schnell deutlich, dass sie mit diesem Besuch dort nicht nur ihren Freund unterstützen möchte, sondern noch etwas ganz anderes im Sinn hat. Seit dem Tod ihrer Mutter hat sie Fragen - viele Fragen - und sie weiß auch wer ihr die ersehnten Antworten liefern kann. Kat ist eine selbstbewusste junge Frau, die neben ihrer Schönheit auch mit einer seltenen und gefährlichen Gabe geboren wurde. Der junge Alexander sieht sich schon sein ganzes Leben mit einem lädierten Bein konfrontiert und er wünscht sich nichts sehnlicher, als dass es eine Möglichkeit gäbe (und die gibt es tatsächlich), damit er wieder normal laufen und seinem Vater beweisen kann, dass in ihm mehr steckt als nur der Königssohn. Obgleich man denken könnte, dass er als Prinz doch eh schon alles erreicht hat im Leben, so scheint es von Anfang an als strebe er nach mehr. Dabei unterstützt ihn (zumindest zeitweise) der temperamentvolle und hitzige Hephaistion, bis er in das grausame Marionettenspiel der intriganten und berechnenden Cynane gezogen wird. Will er doch nicht mehr als ein treuer und loyaler Freund für Alex sein, so macht es ihm dessen Schwester immer wieder schwer Richtig von Falsch zu unterscheiden. Und fernab von den eigentlichen Handlungen ist da auch die Königin Olympias, die ein dunkles Geheimnis verbirgt und um ihr Ziel zu erreichen vor nichts und niemandem zurückschreckt. Anfangs hatte ich ein paar Schwierigkeiten mich bei der doch recht hohen Anzahl an Hauptfiguren (und ich glaube zwei habe ich noch gar nicht erwähnt) den Überblick zu behalten. Aber, und ich glaube das macht auch ein gutes Buch aus, genau das ist mir dann dank der tollen Erzählweise von Eleanor Herman tatsächlich ohne große Probleme gelungen. Die Figuren sind wahnsinnig toll erdacht worden, haben Tiefe und Charakter und es macht so Spaß sie bei ihrem Abenteuer zubegleiten. Am meisten gefallen mir im Moment die Rollen von Olympias und Cynane. Beide sind unheimlich starke selbstbewusste Frauen, die eigentlich in einer völlig falschen Rolle stecken, denn sie sind eigentlich zu viel mehr bestimmt (oder sollten es sein). Es ist mehr als spannend dem Intrigenspiel der Beiden zu zuschauen und ihren Versuchen ihrem eigenen persönlichen Ziel, sei es jetzt die Wiedererweckung eines Geliebten oder das Erlangen von Blutmagie, näher zu kommen. Auch die Handlung war vom ersten Moment an so fesselnd, dass ich das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand gelegt hätte. Der Schreibstil ist flüssig, unkompliziert und trotz außergewöhnlicher Namen, über die ich anfangs erstmal gestolpert bin und zwecks richtiger Aussprache öfters lesen musste, mitreißend und faszinierend. Mein Kopfkino war vom ersten Wort da und es war so eine Freunde "Schattenkrone" zu lesen. Meine Zweifel, ob das ein Buch für mich wäre, sind definitiv verflogen! Ja, verdammt nochmal, das ist ein Buch für mich!!! Es hat alles, was ich mir wünsche: Tolle Figuren, fesselnde Handlung, spannendes Setting und ein faszinierendes Thema!! Fazit Schattenkrone hat meine Erwartungen mehr als übertroffen!! Ich bin immer noch so geflasht von dem Ganzen, dass ich am liebsten direkt losstiefeln würde um Teil 2 zu kaufen und direkt im Anschluss Teil 3.. (ist der überhaupt schon erschienen 😅)! Sowas hatte ich schon lange nicht mehr bei einem Buch, aber es ist ein tolles Gefühl, wenn man schließlich mit einem so überwältigenden positiven Gefühl ein Buch beendet!! Definitiv: LESEEMPFEHLUNG!!!

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  • Rezension: Schattenkrone

    Schattenkrone - Royal Blood

    TanjaSpencer

    17. May 2017 um 19:03

    Rezension: SchattenkroneSchattenkrone ist der erste Teil der Royal Blood- Sage, welche von der Autorin Eleanor Hermann geschrieben wurde. Das Buch erschien am 23. Februar 2017 im Fischer Verlag und umfasst um die 570 Seiten.Handlung:Stell dir eine Zeit vor, in der die Menschen den Göttern gleichgültig sind, und das Böse an den Rändern der Welt erwacht ... Alex ist kurz davor, für immer aus dem Schatten seines mächtigen Vaters zu treten und der größte Heerführer aller Zeiten zu werden.Seine Verbündete Kat hat einen Plan, von dem Alex niemals erfahren darf. Die beiden verbindet weit mehr als sie ahnen. Wem kannst du trauen? Und was ist am Ende stärker? Das Schicksal? Magie? Oder deine Feinde?Die Handlung gefiel mir wirklich sehr gut, man hatte immer wieder die Einblicke anderer Personen, was mir sehr gefiel, auch die Grundidee und die Umsetzung waren fantastisch und so konnte mich das Buch wirklich sehr überzeugen. Auch die Fantasy-Elemente wurde super in die Geschichte eingebracht und zusammen haben sie sehr gut miteinander harmoniert. Leider hatte das Buch seine Längen darauf gehen ich noch mal später ein.Charaktere:Die Hauptcharaktere sind hier Prinz Alexander, sein treuer Freund Heph und die junge Kat. Es gab zwar noch andere wie die Halbschwester von Alex, jedoch finde ich, dass die drei ersten genannten eine grössere Rolle in der Handlung gespielt haben. Kat war mir sofort sympathisch, sie steht zur ihren Handlungen und weiss sich sehr gut zu helfen. Alex mochte ich auch sehr gerne, da dieser nicht der eingebildete hochnäsige Prinz in der Geschichte spielt. Bei Heph gab es bei mir immer Schwankungen, jedoch konnte er mich ebenfalls noch überzeugen. Cyn hingegen konnte ich gar nicht ausstehen genauso wenig wie Jacob, ihre Art und Weisen gefielen mir nicht und so konnte ich mich wirklich nicht mit ihnen anfreunden, auch wenn sie ihre guten Seiten hatten. Alle Charaktere im Buch wurden super ausgearbeitet und jeder konnte seine Rolle super spielen, was sehr toll war. Schreibstil:Der Schreibstil gefiel recht gut, da man sich sofort in der Geschichte wohl Gefühlen hatte, trotzdem hatte ich anfangs kleine Startschwierigkeiten, welche aber schnell verschwunden waren. Jetzt kommt leider ein Kritikpunkt, meiner Meinung nach zieht sich das Buch etwas in die Länge und ich glaube es liegt nicht an der Handlung sondern an der Kapitellänge. Ich finde man hätte mehr Kapiteln machen sollen, den ich finde dies ist eine Art wie man das Langatmige vermeiden hätte können. Dies ist aber auch nur das Einzige was ich zu bemängeln habe. Ich finde im Allgemeinen dass Bücher mit vielen Seiten auch viele Kapiteln sollen haben, den ich finde dass es im anderen Fall zu langatmig wird, jedoch ist dies meine Meinung, jeder hat schliesslich seine Eigene. Fazit :Das Buch hat mir sehr gut gefallen, mir gefiel die Story und die Charakter wirklich sehr, so werde ich sicher auch noch den 2. Teil mir zu legen, wann weiss ich jedoch noch nicht. Es gab nur ein Punkt, welcher mich stark gestört hat und dies war die Kapitelmenge, jedoch sollte dies nicht verhindern, dass man das Buch lesen sollte. Ich empfehle jedem dieses Buch, welcher sich für ein Buch mit historischen Hintergrund und mit einer Brise Fantasy interessiert. Lg Tanja

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  • Royal Blood

    Schattenkrone - Royal Blood

    silkestein

    16. May 2017 um 10:52

    Kat will Rache für den Tod ihrer Mutter, die von der Königin umgebracht wurde.Jacob will Sieger im Blutturnier werden, um Kat heiraten zu können. Alex will von seinem Vater anerkannt werden, der ihn für einen Schwächling hält.Cynane will Macht, die ihr als Frau verwehrt wird. Zofia will sich ihren Mann selbst aussuchen, anstatt Alex heiraten zu müssen.Die fünf Hauptpersonen kämpfen jeder auf seine Weise für die Erfüllung seiner Ziele und geraten dabei in Intrigen und Verrat. Jeder verbirgt Geheimnisse und keiner kann den anderen trauen...Schattenkrone ist der erste Teil der Royal Blood-Reihe und erzählt von den Jugendjahren Alexanders des Großen.Das Buch von Eleanor Herman verbindet dabei historische Fakten mit Fantasy. Die Geschichte ist in fünf Akten aufgebaut. In den einzelnen Kapiteln wechselt jeweils die Perspektive und so wird es nicht langweilig. Manchmal finde ich die Handlung zu schnell und es fehlen mir einige Ereignisse. Auch die Zeitform ist anfangs ungewohnt, doch man gewöhnt sich bald daran, dass die Erzählung im Präsens geschrieben ist. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und ich werde auf jeden Fall die Fortsetzung lesen.

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  • Fantasy mit Bezug zur Antike

    Schattenkrone - Royal Blood

    Ayanea

    15. May 2017 um 19:51

    *Fantasy mit Bezug zur Antike* Schattenkrone hat mich vor allem dadurch überrascht das es ein Fantasyroman ist, welches einen mehr als realen geschichtlichen Hintergrund hat. Es geht darin um die frei nach erzählte Geschichte von Alexander dem Großen. Eine schillernde Person aus der Antike, der durch seine Eroberungszüge bekannt geworden ist. Also auch wenn man den groben geschichtlichen Ablauf an sich kennt, bleibt das Buch dennoch sehr spannend, weil auch weitere Charaktere auftreten und die Kapitel jeweils aus deren Sicht geschrieben sind. Da wären die realen Personen Alexander, seine Mutter Olympias (die als Hexe verschrien ist und das auch in diesem Buch ein Aufhänger zu magischen Aspekten bildete) und erfundene Personen wie Kat, Heph, Zofia und Jacob.  Zunächst hat es mich stutzig gemacht, das es so viele Personen gab, die ihre eigenen Kapitel bekamen und demnach die Hauptfiguren des Romans darstellten. 7 Personen erscheint mir als Leser doch als sehr ambitioniert um daraus Hauptfiguren zu machen. Dennoch waren die einzelnen Kapitel sehr gut und flüssig geschrieben. Alle diese Figuren empfand ich als sehr interessant und wollte deren Werdegang weiter verfolgen.  Dennoch empfand ich, das dies Buch mitunter gewisse Längen barg. Es kam mir stellenweise so vor, als gäbe es keinen roten Faden. Oder das große Ganze, was sich zum Ende hin zum Bogen schließt. Ein Ziel worauf alle hin steuern. So reiht sich eine Begebenheit aneinander und ich kam mir mitunter verloren vor, weil lange nicht klar war, was die Autorin nun für eine Geschichte spinnen möchte. Im Nachwort wird auch klar, das dies der erste Roman der Autorin ist und vorher hat sie ihre Brötchen durch Sachliteratur verdient, wo man auch nur Fakten aneinander reiht. Mitunter kam es mir genauso vor. Alles in allem hatte dieses Buch viel schönes und interessantes. Ich mochte die Verknüpfung von Fantasy mit dem realen Bezug zur Antike. Dennoch gab es diverse Längen, die leider da waren und ich nicht darüber hinweg sehen kann. Ich schwanke hier also zwischen 3 und 4 Sternen. Ich runde jedoch auf 4 auf, in der Hoffnung das ich den vermissten runden Bogen, im zweiten Buch finden werde. 

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  • Interessante Idee, dessen Potenzial nicht vollends ausgeschöpft wurde

    Schattenkrone - Royal Blood

    Nane_M

    15. May 2017 um 19:03

    „Schattenkrone“ von der New-York-Times-Bestsellerautorin Eleanor Herman ist der erste Band der „Royal Blood“-Reihe und umfasst in der Printversion 592 Seiten. Dieser Jugendroman ist in 5 Akte sowie 32 Kapitel unterteilt und ist eine Mischung aus antiker Weltgeschichte und epischer Fantasy. Die Handlung spielt 340 vor Christus und erzählt die Geschichte des brillantesten Herrschers aller Zeiten – Alexander, den Großen – in neuer leicht abgewandelter Form. Ein Erzähler schildert die Geschichte aus 7 verschiedenen Perspektiven. Das wäre zum einen aus der Sicht des jungen Alexanders, seiner intriganten Mutter Olympias, seiner recht unsympathischen Halbschwester Cynane und seinem engsten Freund Hephaistion. Zum anderen aus Katarinas Sicht, die eine magische Fähigkeit besitzt und wie Alexander eine tragende Rolle in diesem Roman spielt, ihrem Freund Jacob, der an dem großen “Blutturnier” teilnehmen möchte, was die beiden an den königlichen Hof führt. Und zu guter Letzt gibt es noch die Prinzessin Zofia, die Alex heiraten soll, aber unsterblich in den Soldaten Cosmas verliebt ist. Alexander dürfte jedem ein Begriff sein und genauso kennt wohl auch jeder seine Geschichte. Er hatte bekanntlich ein problematisches Familienleben. Seine Mutter Olympias von Epirus galt als Hexe. Sein Vater Philipp II. von Makedonien war erbarmungslos, meistens nicht anwesend und pflegte ein ausschweifendes Sexualleben, wodurch auch einige Kinder zustande kamen. Unter anderem Alexanders Halbschwester Cynane, die eine Amazone sein wollte und sein geistig behinderter Halbbruder Arrhidaios. Bis zum Tod seines Vaters hatte Alexander keinerlei Macht. Doch dann wendete sich das Blatt. Und da Eleonor Herman es faszinierend fand, sich vorzustellen, wie er mit sechzehn war, setzt dieser Roman vor dem Wendepunkt zu dem Mann, der die Welt verändern würde, an. Da wenig über Alexanders Jugend bekannt ist, außer die legendäre Zähmung seines Pferds Bukephalos, fand ich die Idee der Autorin, historisch fundierte Fakten mit magischen, mysteriösen Elementen und fiktiven Personen zu vermischen, auch sehr spannend. Schließlich ist Eleonor Herman vom Fach. Sie ist Historikerin und hat schon mehrere historische Sachbücher geschrieben. Doch leider konnte mich die Umsetzung nicht ganz überzeugen. In diesem Roman passiert recht viel. Jede Romanfigur hat ihre eigenen Ziele, Wünsche und Herausforderungen, die es zu bewältigen gibt. Und trotz der vielen Informationen und Geschehnisse bleibt es dennoch übersichtlich und man kann der Handlung problemlos folgen. Denn die meisten Handlungsstränge verbinden sich ohnehin im Laufe der Geschichte. Durch die abwechselnden Perspektiven wirkt die Geschichte lebendig, allerdings auch recht oberflächlich. Denn man kann zu den meisten Figuren keine intensive Bindung aufbauen. Die Psyche der einzelnen Figuren wird nur angekratzt und daher bekommen sie leider keine Tiefe. Zudem kam auch die antike Atmosphäre etwas zu kurz. Die Autorin beschreibt die Umgebung zwar bildhaft, aber sie hat es leider nicht geschafft, mich vollends in das Altertum zu versetzen. Meiner Meinung lag es daran, dass die Erzählweise (wie z. B. die Namensabkürzungen) zu modern ist. Die Autorin beschreibt ihr Buch mit diesen fünf Worten: Magisch. Mysteriös. Spannend. Komplex. Fesselnd. Dem kann ich leider nur teilweise zustimmen. Es ist magisch, mysteriös und auch komplex. Allerdings fehlte es mir persönlich an fesselnder Spannung. Es gab an manchen Kapitelenden interessante und gelungene Cliffhanger, aber je mehr sich die Handlungsfäden zusammenzogen, desto langweiliger wurde es dann auch. Ich war einige Male kurz davor, das Buch vorzeitig zu beenden. Da ich allerdings ein paar Figuren (Kat, Heph & Zofia) lieb gewonnen hatte, wollte ich dann doch wissen, wie es mit ihnen weitergeht. Fazit: Eher ein mittelprächtiger Auftakt! Eine interessante Idee, dessen Potenzial meines Erachtens nicht vollends ausgeschöpft wurde. Ob ich die Reihe weiterlesen werde, kann ich noch nicht sagen. Empfehlen würde ich diesen Roman “jungen” Fantasyfans, die ein Faible für magische und mystische Heldensagen haben.

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  • Schattenkrone

    Schattenkrone - Royal Blood

    IsiVital

    03. May 2017 um 19:07

    Inhalt Stell dir eine Zeit vor, in der die Menschen den Göttern gleichgültig sind, und das Böse an den Rändern der Welt erwacht ...Alex ist kurz davor, für immer aus dem Schatten seines mächtigen Vaters zu treten und der größte Heerführer aller Zeiten zu werden.Seine Verbündete Kat hat einen Plan, von dem Alex niemals erfahren darf. Die beiden verbindet weit mehr als sie ahnen.Wem kannst du trauen? Und was ist am Ende stärker? Das Schicksal? Magie?Oder deine Feinde?Quelle: Fischer VerlagMeine MeinungIn Zusammenarbeit mit der lieben Vera von Chaoskingdom, wird es heute als kleine Erfrischung eine etwas andere Rezension für euch geben. 5 Fragen, welche von der jeweils anderen gestellt wurden, sollen heute unsere Meinung zum Buch darstellen und euch so, mehr Lesespass bringen :)1. Wieso hast du zu diesem Buch gegriffen? Bist du historisch interessiert oder hat dich der Fantasy Aspekt mehr angesprochen?Anfangs war ich eigentlich sehr skeptisch und konnte mich nicht entscheiden, ob ich es nun endlich lesen soll oder nicht. Ich war schon immer historisch interessiert, aber meistens schaue ich dafür eher Dokumentationen, als das ich zum Historischen Roman greife. Als du, liebe Vera, das Buch jedoch lesen wolltest, hat das den Ausschlag gegeben und siehe da, ich habe es gelesen ;)2. Diese Geschichte erzählen insgesamt 7 Personen. Wie kamst du damit zurecht und welcher Charakter war dir am sympathischsten?Für mich waren 7 Protagonisten in diesem Fall einfach zu viel. Vor allem der Einstieg ist mir dabei sehr schwer gefallen, denn sobald man sich ein bisschen an einem der Charaktere gewöhnt hatte, wechselte es auch schon zum nächsten. Nach gefühlten 10 Kapiteln wusste ich immer noch nicht ganz, um was es bei diesem Buch denn genau gehen soll, nur weil wir die ganze Zeit von einem Ort zum anderen gesprungen waren. Dazu kommt noch, dass gewisse Charaktere im ersten Band wirklich unnötig waren, sie hatten mit dem eigentlichen Handlungsstrang gar nichts zu tun und wurden einfach irgendwo dazwischen geschoben. Ja klar, es könnte sein, dass eben diese Charaktere in den späteren Bänden eine grosse Rolle spielen werden, aber Momentan haben sie mich einfach nur gestört. Welchen Charakter ich am meisten mochte? Ehrlich gesagt keinen wirklich! Da die Perspektive so schnell und vor allem oft wechselte, hatten die Charaktere für meinen Geschmack einfach zu wenig tiefe. Man erfuhr wirklich nur das nötigste und auch wenn ich ein paar Persönlichkeiten weniger mochte als andere, hatte ich keinen Favoriten.3. Findest du den Schreibstil ansprechend oder hat sich das Buch in die Länge gezogen? Der Schreibstil an sich war eigentlich nicht schlecht! Ich muss wirklich sagen, dass ich sogar meistens sehr gut beim lesen vorankam, ohne das wirklich etwas geschehen ist. Langatmig war es dafür aber genauso, die ganze Zeit dachte ich mir, WANN PASSIERT DENN ENDLICH ETWAS. Vor allem, da es immer wieder so schien, als würde die Geschichte endlich an fahrt aufnehmen, nur um dann wieder irgendwo stecken zu bleiben. 4. Die Hauptfigur der Reihe ist Alexander der Große und erzählt seine Geschichte auf eine etwas andere Art. Hat die Autorin die Waage zwischen Geschichte und Fantasy geschafft? Fandest du es übertrieben und hättest das Fantasy Genre lieber ganz gestrichen?Meiner Meinung nach waren die eingebauten Fantasyelemente vor allem dafür da, der Geschichte etwas mehr Pepp zu geben! Leider schien das jedoch nicht wirklich zu funktionieren, vor allem das es bis zum Ende eher realistisch blieb, bevor wir den einen oder anderen Fantasy Abschnitt erhalten haben. Übertrieben fand ich es überhaupt nicht, ich hätte mir vor allem etwas mehr gewünscht, wer weis, vielleicht hätte mir das Buch dann etwas besser gefallen.5. Diese Reihe soll 4 Bände beinhalten. Hast dich die Geschichte gepackt, sodass du weiterlesen würdest?Als ich erfahren habe, dass es zu dieser Geschichte ganze 4 BÄNDE geben soll dachte ich mir nur so, NEIN das kann doch jetzt nicht wahr sein! Das sagt wohl alles nicht? Wenn alle Folgebänder 600 Seiten lang und so langatmig sein werden, wird das wohl nichts. Ob ich weiterlesen möchte? Keine Ahnung, aber im Moment sieht es eher nicht danach aus.FazitIch muss wirklich sagen, dass die Idee an sich wirklich Potenzial hat! Wer möchte nicht mehr über die Vergangenheit erfahren, dabei jedoch über eine spannende, mit Fantasy bespickte Geschichte lesen? Doch leider konnte mich die Umsetzung der Idee nicht wirklich überzeugen! Die Spannung war einfach nicht vorhanden, die Charaktere hatten keine Tiefe und durch die ständig wechselnde Perspektive hatte ich einfach Mühe mich wirklich auf das Geschehen zu konzentrieren. 

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  • Langsamer Spannungsaufbau, jedoch sehr vereinnahmend! Am Ende möchte man direkt weiterlesen.

    Schattenkrone - Royal Blood

    Damaris

    28. April 2017 um 12:16

    Historische Fantasy lese ich gerade total gerne. Geschichte, kombiniert mit Fantasy, ist meist ein eindrückliches Lesen, auch wenn beim Leser oft etwas Durchhaltevermögen und Schmökerlust vorhanden sein muss. Erfahrungsgemäß sind diese Geschichte umfangreich. "Schattenkrone" hatte sofort mein Interesse, denn hier thematisiert Eleanor Herman ein Ausschnitt aus dem Leben von Alexander dem Großen und mixt zudem noch etwas (Götter)-Magie hinein. Das klingt doch super ... und ebenso liest es sich auch!Die Geschichte beginnt aber nicht unmittelbar mit Alex, wie Alexander hier meist genannt wird, sondern mit einem Mädchen, nämlich Kat. Sie wird im Buch noch eine tragende Rolle bekommen, so wie alle Charaktere, denen die Autorin eine eigene Sicht widmet. Und das sind viele! So erschien es mir zumindest am Anfang, denn jedes neue Kapitel wird aus der Sicht eines anderen (Haupt)-Charakters erzählt, und anfangs haben einige davon auch nichts mit einander zu tun. Ich hatte zwar keine Verständnisschwierigkeiten, einlese musste ich mich aber doch. Ich musste mir einen Überblick verschaffen und Zusammenhänge erkennen. Denn wenn sich dann einige Handlungsstränge verknüpfen, beginnt das Buch richtig spannend zu werden.Diese Erzählform hat also durchaus ihren Reiz. Da einige Charaktere aber nur sehr kurz oder einmalig in Erscheinung treten, bleiben sie dem Leser ferner als andere. Zwar sind die Kapitel meist umfangreich, keine Person bleibt flach, manche empfand ich anfangs jedoch etwas trocken, die Spannung baut sich langsam auf. Ich persönlich hätte manchmal gerne länger bei einer bestimmten Person verweilt, bevor wieder eine andere Sichtweise ins Spiel kam.Betrachtet man alleine die Seite von Prinz Alexander, dann geht es hier konkret darum, dass er mit nur sechzehn Jahren von seinem Vater als Regent eingesetzt wird. Das ist für den jungen Alex natürlich eine große Herausforderung. Die Bedrohung seitens der umliegenden Länder wächst, und auch im eigenen Reich gibt es Intrigen und Machtspiele. Mit jedem Akt, es gibt im Buch fünf davon, wird die Handlung spannender und zieht auf eine fast schon konstante Art mehr und mehr in ihren Bann. Es deutet alles auf eine großen Konflikt am Ende des Buches hin.Auch die Geschichten, die um Alex herum passieren, nehmen für sich ein. Einige haben direkt mit ihm zu tun, andere stehen (noch) für sich allein. Über allem liegt das Flair der Antike Griechenlands und des Persischen Reichs, ebenso eine magische Komponente, die immer spürbar ist, sich jedoch nicht in den Vordergrund drängt.Am Ende werden einige Rätsel gelöst, andere Charaktere stecken aber noch mitten in der (teils sehr packenden) Handlung fest. Ich war so versunken, dass ich gerne sofort weitergelesen hätte. Band 2 "Göttertochter" erscheint zum Glück fast unmittelbar.Das Fazit"Schattenkrone" ist der erste Band der Royal Blood-Reihe, und auch hier funktioniert er wieder, der abenteuerliche Mix aus Historie und Fantasy - oder besser, Antike und Magie. Die Charaktere sind greifbar, auch wenn sie manchmal recht kurz in Erscheinung treten. Das Buch benötigt eine Weile, bis es seine Wirkung entfaltet, denn die Autorin bedient sich hier mehrerer Einzelgeschichten, die aber alle direkt und indirekt miteinander zu tun haben. Danach steckt man aber tief in der Geschichte, die mit jedem Akt spannender wird. Am Ende möchte man sofort weiterlesen. 4 von 5 Sterne vergebe ich dafür.

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