Eleina G. Eriksson Patricia Green, ein Engel im Rotlichtviertel

(3)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(1)
(1)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Patricia Green, ein Engel im Rotlichtviertel“ von Eleina G. Eriksson

Ein unerhört eindrückliches Lebensbild über Patricia Green, die gebürtige Neuseeländerin. Sie lebte 17 Jahre in Bangkok, Thailand, wo sie 'Rahab Ministries' gründete, eine christliche Straßenarbeit für thailändische Frauen in der Prostitution. Diesen teils geschlagenen und entwürdigten Frauen wurde sie Freundin, Helferin, Ansprechperson. Seit 2006 lebt Patricia Green in Berlin, wo sie 'Alabaster Jar e.V.' aufbaute, ein Hilfsprojekt für Frauen aus Ungarn, Bulgarien, Polen, Tschechien und Deutschland, die in der Prostitution arbeiten. Über die Jahre hinweg hat Patricia Green mit ihren wöchentlichen Straßenbesuchen Tausende von Frauen mit dem Evangelium erreicht und Hunderten aus der Prostitution heraushelfen können.

Green ist eine Frau ohne Berührungsängste; eine Kämpferin, die sich für schwächere Menschen stark macht und kein Blatt vor den Mund nimmt. Deshalb ist sie weltweit eine gefragte Rednerin zum Thema 'Sexuelle Ausbeutung von Frauen und Kindern' wie auch zum Thema 'Menschenhandel'.

Stöbern in Biografie

Das Verbrechen

Ein unglaublich gut recherchiertes Buch, das anhand der Mordserie an den Osage Indianern wieder einmal zeigt wie sehr Geld die Welt regiert.

Betsy

Ein deutsches Mädchen

Einblicke in Kindheit und Jugend in der Naziszene

Kaffeetasse

Adele: ihre Songs, ihr Leben

Gute Biographie, durch die auch Fans noch Neues über Adele erfahren. Mehr Fotos wären aber schön gewesen!

Cellissima

Rilke und Rodin

Eine durch und durch lesenswertes, weil ungemein lehrreiches Sachbuch.

seschat

Max

Wortgewaltige Schilderung des Jahrhunderkünstlers Max Ernst, fulminant und fesselnd, wie sein Leben und sein Werk.

Aischa

Ein Leben ist zu wenig

Guter Rhetoriker. Mit Privatem sehr zurückhaltend. Das Buch ist Geschichtsunterricht aus linker Perspektive. Nicht mehr. Nicht weniger.

wandablue

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Topaktuelle mehr-als-Biografie zum Thema Menschenhandel

    Patricia Green, ein Engel im Rotlichtviertel

    cho-ice

    25. December 2014 um 08:12

    Dass Menschenhandel und Zwangsprostitution auch in Deutschland zum Alltag vieler Menschen gehören, wurde im Frühjahr 2013 heiß und quer durch alle Medien diskutiert. Der Spiegel titelte gar: „Bordell Deutschland – Wie der Staat Frauenhandel und Prostitution fördert“. Fakt ist: Die aktuelle Gesetzeslage öffnet Menschenhändlern Tür und Tor und stärkt nicht die Recht der sich prostituierenden Frauen, sondern eröffnet Schleusern und Zuhältern noch mehr Machtspielraum. Höchste Zeit, dass sich hier etwas bewegte … und es hat sich einiges bewegt. Unterschiedliche Initiativen sind entstanden bzw. wurden von der breiteren Öffentlichkeit vielleicht zum ersten Mal wahrgenommen, darunter z. B. Mission Freedom e. V. (gegründet 2011), Solwodi e. V. (gegründet 1987) oder auch der von Patricia Green 2008 gegründete Verein Alabaster Jar e. V. Schon seit vielen Jahren ist Patricia Green, eine gebürtige Neuseeländerin, in den Rotlichtvierteln der Welt aktiv. 17 Jahre lang lebte sie in Thailand, wo sie "Rahab Ministries" gründete, eine christliche Straßenarbeit, die es sich um Ziel gesetzt hat, Frauen in Prostitution auf unterschiedliche Weise zu helfen und ihnen, wenn sie wollen, einen Ausstieg zu ermöglichen. Dort fiel ihr auf, dass viele Kunden "ihrer" Mädchen aus Deutschland kamen und tatsächlich führte Gott sie 2006 in die deutsche Hauptstadt Berlin, wo sie mit "Alabaster Jar e. V." eine ähnliche Initiative gründete.  Darüber hinaus hat sie seit Jahren einen ausgedehnten, weltweiten Reisedienst. Sie informiert über die tatsächlichen Umstände der Sexindustrie und hilft bei der Neugründung von Diensten für sich prostituierende Frauen. Was mich bei der Beschreibung ihres Lebens besonders fasziniert hat, sind ihre Erfahrungen und Einsichten in die geistliche Dimension von Zuhälterei und käuflicher Liebe. Ja, die Finsternis und Macht des Bösen ist groß in diesem Bereich – aber Gottes Licht und rettende Wahrheit sind stärker! Das vorliegende Buch wirkt zwar durch seinen Titel wie eine reine Biografie oder Hommage an diese bemerkenswerte Frau, tatsächlich ist es aber viel mehr als das. Schon der Schreibstil und die Aufteilung des Buches sind ungewöhnlich: Im Hauptteil beschreibt die Journalistin Eriksson in kurzen Abschnitten zwei längere Begegnungen mit Patricia Green und vermag den Leser dabei wirklich zu fesseln. Man kommt sich beim Lesen vor, als säße man mit ihnen im Café, ginge mit ihnen den Straßenstrich entlang, sähe selbst den Frauen in die Augen und höre ihnen zu. Diese lebhaften Schilderungen werden ergänzt durch vertiefende Interviews mit Patricia und Kapitel zu Fakten und Informationen. Das Buch eignet sich daher auch hervorragend für alle, die sich näher mit der Thematik beschäftigen möchten und erste oder weiterführende Informationen suchen. Schade, dass das erst auf den zweiten Blick erkennbar wird.

    Mehr
  • Bewundernswert !

    Patricia Green, ein Engel im Rotlichtviertel

    Arwen10

    14. April 2013 um 11:04

    In diesem Buch lernen wir Patricia Green kennen, die Gründerin von "Rahab Ministries". Jahrelang lebte die gebürtige Neuseeländerin in Bangkok, Thailand , wo sie Ansprechpartnerin für Frauen in der Prostitution wurde. Sie hat nicht nur versucht, so viele Frauen wie möglich von der Strasse zu holen, sondern erzählte ihnen von Gott, sorgte für ein warmes Getränk, schaute auf ihre Gesundheit und ist immer zum Gespräch für sie bereit gewesen. Egal, ob die Frauen nur jemand zum Sprechen brauchten oder aussteigen wollten. Auch heute noch reist Patricia Green in viele Länder und klärt darüber auf, wie es den Frauen auf der Strasse und in der Prostitution geht. Im Lauf der Jahre hat sie so vielen Frauen aus der Prostitution geführt und ihnen zum Glauben an Gott geholfen. Ein weiteres Thema, auch in Deutschland im Kommen , sind sogenannte "Loverboys". Das sind junge Männer, die erst junge Mädchen umwerben und beschenken, um sie dann nachher unter Zwang in die Prostitution zu führen. Das Buch fand ich sehr interessant und teilweise erschreckend. Viel zu wenig wird sich Gedanken darüber gemacht, wie es den Frauen in der Prostitution geht. Viele machen es nicht freiwillig und möchten gerne aussteigen. Das wiederrum ist oft nicht einfach und gefährlich. Patricia Green ist sehr mutig. Was würde geschehen, wenn noch mehr Menschen diesen Mut hätten ? Dieses Buch macht betroffen und rüttelt auf, einen Teil der Welt muss man nun mit anderen Augen sehen. Und oft bleibt nur das Gebet und die Hoffnung, dass Gott was ändert.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks