Elena Esposito Die Verbindlichkeit des Vorübergehenden: Paradoxien der Mode

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Inhaltsangabe zu „Die Verbindlichkeit des Vorübergehenden: Paradoxien der Mode“ von Elena Esposito

Eine der Eigentümlichkeiten der modernen Gesellschaft ist ihre Neigung, etwas Vorübergehendes als festen Bezugspunkt zu nehmen, und dies gerade im Wissen um seine Flüchtigkeit. Die Mode ist hier exemplarisch: Was "in" ist, beansprucht nicht, schön, vernünftig oder interessant, sondern nur, modisch zu sein. Es gefällt, obwohl oder gerade weil man weiß, daß es bald "out" sein und nicht mehr gefallen wird. Zudem hat man gerade in der Mode den Anspruch, eben kein Modell nachzuahmen, sondern seine eigene Individualität zu bestätigen, obwohl man weiß, daß es alle genauso tun. Man verhält sich so wie die anderen, um anders zu sein und dies öffentlich zu zeigen.§Welche gesellschaftlichen Voraussetzungen hat diese eigentümliche Fähigkeit, das Vorübergehende als verbindlichen Bezugspunkt zu nehmen und in der Veränderung die einzige noch mögliche Form von Stabilität zu suchen? Warum ist diese Tendenz gerade im 16. und 17. Jahrhundert entstanden? Und wie hat sie eine Konzeption der Mode ablösen können, die nicht nur und auch nicht vorwiegend die Kleidung betraf, sondern viel radikaler die Passionen, die Interessen, die philosophischen und ästhetischen Orientierungen? §Elena Esposito entwirft eine pointierte soziologische Analyse der Mode, die auf Theorien der gesellschaftlichen Schichtung, der Zeitsemantik, auf Formen der Kontingenz und nicht zuletzt auf die Versuche zurückgreift, die Mode mit den Stilisierungen der Konversation und des guten Geschmacks zu kontrollieren. Die Mode erweist sich dabei als ein Rätsel der heutigen Gesellschaft: Sie ist zugleich banal und unvermeidlich, marginal und omnipräsent, nichtig und übermächtig.§§

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