My Brilliant Friend

von Elena Ferrante 
3,9 Sterne bei7 Bewertungen
My Brilliant Friend
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Positiv (5):
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Schöner Schreibstil - durch den Hype hatte ich mir aber etwas mehr von der Geschichte erwartet

Kritisch (1):
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die Uebersetzung tut dem italienischen Original erheblichen Abbruch. Irgendwie klingt das Ganze steif und gar nicht temperamentvoll italieni

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781609450786
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:Penguin Group USA
Erscheinungsdatum:25.09.2012

Rezensionen und Bewertungen

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    Caro_Lesemauss avatar
    Caro_Lesemausvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Schöner Schreibstil - durch den Hype hatte ich mir aber etwas mehr von der Geschichte erwartet
    Eine lebenslange Freundschaft beginnt

    Elena und Lila wachsen in einem Vorort Neapels in den 50'er Jahren auf. Ihr Viertel ist geprägt von Armut und Gewalt, auch innerhalb der Familien. Dieser 1. Teil der Saga beginnt im Grundschulalter der beiden Mädchen und reicht bis zum Ende der Pubertät. Die Freundschaft der beiden begründet sich initial eigentlich auf einen Konkurrenzkampf, in dem Elena versucht, der ihr schulisch überlegenen Lila nachzueifern. Als die beiden älter werden und es darum geht, wer auf die weiterführende Schule gehen darf, bezahlen Elenas Eltern das Schulgeld - Lilas Eltern halten es für Verschwendung. Die Mädchen entfernen sich durch diese Trennung voneinander, um dann immer wieder zueinander zu finden und die Freundschaft zu beleben. Lilas schwieriger Charakter macht dies nicht gerade einfach.


    Elena Ferrante schreibt in einem schönen Stil und erzählt die Geschichte einer schwierigen Freundschaft, deren Existenz und Aufrechterhaltung man nicht immer nachvollziehen kann. Man braucht ein gewisses Maß an Empathie und evtl. selbst durchgemachte Episoden von Konkurrenzkämpfen in der Kindheit, um die Motivation der beiden Freundinnen nachvollziehen zu können. Interessant ist auch die Darstellung der Zeit mit ihren gesellschaftlichen Zwängen, wobei sicherlich auch die Region des südlichen Italiens eine Rolle für Verhaltensmuster und Erwartungen der Gesellschaft spielt. Das fand ich sehr interessant. Durch den großen Medienhype hatte ich sehr hohe Erwartungen an das Buch, die so nicht erfüllt wurden. Dennoch ist es eine gute Geschichte und ich werde die Reihe weiterverfolgen, um mehr über Lilas weiteres Schicksal zu erfahren.


    Fazit:
    Ein Buch, das ich weiterempfehlen kann, es wird allerdings nicht in die Reihen meiner Lieblingsromane aufsteigen. Durch gutes Marketing werden hier die Erwartungen aus meiner Sicht zu hoch geschraubt.

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    YukBooks avatar
    YukBookvor 2 Jahren
    Die Brave und die Böse

    Dieser Roman gilt in Italien als Kultbuch. Der erste Teil einer vierteiligen Saga, die im Neapel der Nachkriegszeit spielt, ist nun auf deutsch erschienen und fand in der Presse viel Beachtung. Ich las trotzdem die englische Fassung und tauchte in das Armenviertel Rione ein, in dem die Ich-Erzählerin Lenù und ihre langjährige engste Freundin Lina aufwachsen. 

    Seit der ersten Begegnung in der Grundschule ist die brave und schüchterne Lenù fasziniert von der unangepassten Schustertochter Lila, die überall aneckt. Obwohl die beiden so unterschiedlich sind, teilen sie ein gemeinsames Ziel: so schnell wie möglich dem Milieu zu entfliehen und ein unabhängiges und selbstbestimmtes Leben zu führen. Kein Wunder, denn die allerorts herrschende Gewalt und Brutalität sowohl in der Familie als auch zwischen rivalisierenden Clans bekommt der Leser permanent zu spüren. Prügel von den Eltern und Morddrohungen stehen an der Tagesordnung. Als Lila in eine höhere Schule möchte, wird sie von ihrem Vater sogar aus dem Fenster geworfen. 

    Mal raufen sich die Freundinnen zusammen, lernen Latein und reden über schöne Verse, dann wieder entfremden sie sich oder konkurrieren gegeneinander. Ihre Höhen und Tiefen sind oft gegenläufig: Erlebt Lenù wahre Glücksmomente während eines Sommers auf Ischia, geht es Lina hundsmiserabel. Am Ende deutet sich an, welch gegensätzlichen Wege sie einschlagen werden: Lenù wird Schriftstellerin während Lina schon mit 16 Jahren einen Lebensmittelhändler heiratet.

    Obwohl die Geschichte mit einem Cliffhanger endet, bin ich noch nicht sicher, ob ich die Fortsetzung lesen werde. Ich hätte mir weniger Chronik und mehr Reflexionen über Bildung und Freundschaft gewünscht – etwa wie in dem Entwicklungsroman „Der Distelfink“ von Donna Tartt, in dem mich die Freundschaft zwischen den zwei Hauptfiguren und ihre Entwicklung deutlich mehr bewegt hat. 

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    LeBoudoirs avatar
    LeBoudoirvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Fantastisch.
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    BeaWMeyers avatar
    BeaWMeyervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: die Uebersetzung tut dem italienischen Original erheblichen Abbruch. Irgendwie klingt das Ganze steif und gar nicht temperamentvoll italieni
    Kommentieren0
    lazulis avatar
    lazulivor einem Jahr
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    TheRavenkings avatar
    TheRavenkingvor 3 Jahren

    Gespräche aus der Community zum Buch

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