Elena Gorokhova

 4.1 Sterne bei 17 Bewertungen
Autor von Goodbye Leningrad, Russisches Tattoo und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Elena Gorokhova

Elena Gorokhova, geboren 1955 in Leningrad, dem heutigen Sankt Petersburg, studierte Englisch an der Staatlichen Universität Leningrad, bevor sie 1980 die damalige Sowjetunion verließ. In den USA promovierte sie über Sprachvermittlung und unterrichtete an verschiedenen Colleges Englisch als Zweitsprache, Linguistik und Russisch. Elena Gorokhova lebt in New Jersey.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Elena Gorokhova

Cover des Buches Goodbye Leningrad (ISBN: 9783423142731)

Goodbye Leningrad

 (17)
Erschienen am 01.12.2013
Cover des Buches Russisches Tattoo (dtv premium) (ISBN: 9783423426718)

Russisches Tattoo (dtv premium)

 (0)
Erschienen am 21.08.2015
Cover des Buches Russisches Tattoo (ISBN: 9783423260688)

Russisches Tattoo

 (0)
Erschienen am 21.08.2015
Cover des Buches Russisches Tattoo (ISBN: 9783423145602)

Russisches Tattoo

 (0)
Erschienen am 05.05.2017
Cover des Buches Russisches Tattoo (ISBN: 9783945095096)

Russisches Tattoo

 (0)
Erschienen am 01.09.2015
Cover des Buches Goodbye Leningrad (ISBN: 9783945095089)

Goodbye Leningrad

 (0)
Erschienen am 01.09.2015
Cover des Buches A Mountain of Crumbs (ISBN: 9781439125687)

A Mountain of Crumbs

 (0)
Erschienen am 08.02.2011

Neue Rezensionen zu Elena Gorokhova

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Rezension zu "Goodbye Leningrad" von Elena Gorokhova

Leningrad durch russische Augen betrachtet ...
engineerwifevor 2 Monaten

Wow, beeindruckend! Nachdem ich mich anfangs ein wenig wunderte, wie die ganzen Lobeshymnen im Netz so zustande gekommen sind, war es mir spätestens nach dem ersten Drittel klar. Mit klaren Worten und einer unwahrscheinlichen Authentizität lässt uns Lena an ihrem Leben in der ehemaligen Sowjetunion, im speziellen in Leningrad, teilhaben. Während sie sich im ersten, bereits angesprochenen, Drittel auf Erzählungen anderer berufen muss – sie war ja noch ein Kind, bzw. noch gar nicht geboren, nimmt das Buch dann mit ihren eigenen Gedanken und Worten rasant an Fahrt auf. 


Bereits in ihrer frühesten Jugend verliebt sich Lena, die aus einer gebildeten, wenn auch nicht reichen Familie stammt, in die englische Sprache und lässt sie sich schon fast verbissen von verschiedenen Lehrkräften näherbringen. Sie ist, wie auch ihre Mutter und Schwester, sehr ehrgeizig und so schafft sie es schon in der schulischen Mittelstufe als jugendliche Fremdenführerin in die glückliche Lage, Gastschüler durch ihr Leningrad führen zu dürfen. Doch sie spürt dadurch auch schnell den Unterschied zwischen dem Leben in Ost und West. Als sie schließlich viele Jahre später durch wiederum Gaststudenten den Texaner Robert kennen lernt, fasst sie mit einem weinenden und einem lachenden Auge den Entschluss, nach Amerika zu emigrieren …


Wie habe ich es genossen, durch ihre Augen das wahre Leningrad erleben zu dürfen. Das Leningrad, dass mir und meinem Mann als Touristen verborgen blieb. Viele der beschriebenen Örtlichkeiten habe ich wiedererkannt, vieles war und wird mir wohl immer fremd bleiben. Dennoch habe auch ich mich bei meinem Besuch – genau wie Lena – in die Stadt verliebt, die sich heute wieder stolz St. Petersburg nennen darf!


Eine Autobiografie vom Feinsten für alle, die sich für diesen Teil des Erdballs interessieren. Von mir eine klare Leseempfehlung und Bereicherung. 

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Rezension zu "Goodbye Leningrad" von Elena Gorokhova

Leningrad durch russische Augen betrachtet ...
engineerwifevor 2 Monaten

Wow, beeindruckend! Nachdem ich mich anfangs ein wenig wunderte, wie die ganzen Lobeshymnen im Netz so zustande gekommen sind, war es mir spätestens nach dem ersten Drittel klar. Mit klaren Worten und einer unwahrscheinlichen Authentizität lässt uns Lena an ihrem Leben in der ehemaligen Sowjetunion, im speziellen in Leningrad, teilhaben. Während sie sich im ersten, bereits angesprochenen, Drittel auf Erzählungen anderer berufen muss – sie war ja noch ein Kind, bzw. noch gar nicht geboren, nimmt das Buch dann mit ihren eigenen Gedanken und Worten rasant an Fahrt auf. 


Bereits in ihrer frühesten Jugend verliebt sich Lena, die aus einer gebildeten, wenn auch nicht reichen Familie stammt, in die englische Sprache und lässt sie sich schon fast verbissen von verschiedenen Lehrkräften näherbringen. Sie ist, wie auch ihre Mutter und Schwester, sehr ehrgeizig und so schafft sie es schon in der schulischen Mittelstufe als jugendliche Fremdenführerin in die glückliche Lage, Gastschüler durch ihr Leningrad führen zu dürfen. Doch sie spürt dadurch auch schnell den Unterschied zwischen dem Leben in Ost und West. Als sie schließlich viele Jahre später durch wiederum Gaststudenten den Texaner Robert kennen lernt, fasst sie mit einem weinenden und einem lachenden Auge den Entschluss, nach Amerika zu emigrieren …


Wie habe ich es genossen, durch ihre Augen das wahre Leningrad erleben zu dürfen. Das Leningrad, dass mir und meinem Mann als Touristen verborgen blieb. Viele der beschriebenen Örtlichkeiten habe ich wiedererkannt, vieles war und wird mir wohl immer fremd bleiben. Dennoch habe auch ich mich bei meinem Besuch – genau wie Lena – in die Stadt verliebt, die sich heute wieder stolz St. Petersburg nennen darf!


Eine Autobiografie vom Feinsten für alle, die sich für diesen Teil des Erdballs interessieren. Von mir eine klare Leseempfehlung und Bereicherung. 

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Rezension zu "Goodbye Leningrad" von Elena Gorokhova

Rezension zu "Goodbye Leningrad" von Elena Gorokhova
WildRosevor 8 Jahren

"Goodbye Leningrad" hat mir sehr gefallen. Die Erfahrungen von Elena Gorokhova zu lesen, war berührend und spannend. Zwar habe ich mich noch nicht intensiv mit der Sowjetunion beschäftigt und bin auch kein Kommunismus-Experte, doch das Lesen dieses Buches hat mir einiges nähergebracht und das Buch hat mich bestimmt nicht kaltgelassen. Wer beispielsweise "Die Asche meiner Mutter" von Frank McCourt gelesen hat, dem wird "Goodbye Leningrad" sicher auch zusagen.
Nur in der Mitte wurde das Buch dann manchmal ein wenig langatmig, doch dann kam ich schnell wieder in die Geschichte hinein. Übrigens finde ich den englischen Originaltitel "A Mountain of Crumbs" wirklich gut gewählt.

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