Elena Gorokhova Goodbye Leningrad

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Inhaltsangabe zu „Goodbye Leningrad“ von Elena Gorokhova

»Unglaublich gut geschrieben.« Frank McCourtLena wächst in einem typisch sowjetischen Wohnblock auf: Die Fassade bröckelt, die Mülltonnen im Hof quellen über, in der Wohnung trocknen neben der Wäsche auch die im Wald gesammelten Pilze. Schon früh lernt sie, wie wichtig es ist, ihre wahren Gedanken und Gefühle für sich zu behalten. Vor allem wenn man sich wie Lena in die Sprache des Klassenfeindes verliebt hat: Der Englischunterricht wird zum Fenster in eine andere Welt. Als der amerikanische Gaststudent Robert ihr einen Heiratsantrag macht, zögert Lena nicht lange: Mit 20 Kilo Gepäck checkt sie ein in ein neues Leben.

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  • Rezension zu "Goodbye Leningrad" von Elena Gorokhova

    Goodbye Leningrad

    WildRose

    23. July 2012 um 11:21

    "Goodbye Leningrad" hat mir sehr gefallen. Die Erfahrungen von Elena Gorokhova zu lesen, war berührend und spannend. Zwar habe ich mich noch nicht intensiv mit der Sowjetunion beschäftigt und bin auch kein Kommunismus-Experte, doch das Lesen dieses Buches hat mir einiges nähergebracht und das Buch hat mich bestimmt nicht kaltgelassen. Wer beispielsweise "Die Asche meiner Mutter" von Frank McCourt gelesen hat, dem wird "Goodbye Leningrad" sicher auch zusagen. Nur in der Mitte wurde das Buch dann manchmal ein wenig langatmig, doch dann kam ich schnell wieder in die Geschichte hinein. Übrigens finde ich den englischen Originaltitel "A Mountain of Crumbs" wirklich gut gewählt.

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  • Rezension zu "Goodbye Leningrad" von Elena Gorokhova

    Goodbye Leningrad

    saba

    29. January 2012 um 08:54

    Elena Gorokhova wird 1955 in Leningrad (heute St. Petersburg) geboren. „Goodbye Leningrad“ erzählt in weiten Teilen die Geschichte ihrer Kindheit und Jugend in der ehemaligen Sowjetunion. Schon früh beginnt die Autorin an dem klassenlosen System zu zweifeln, das dem Einzelnen so wenige Freiheiten bietet. Als sie zum ersten Mal den ihr so fremden Klang der englischen Sprache hört, ist sie sofort fasziniert. Nachdem sie die Schule und ein Anglistikstudium beendet hat, erhält Elena Gorokhova schließlich eine Anstellung als Russischdozentin für ausländische Studenten. An ihrem Arbeitsplatz lernt sie Ende der 1970er Jahre den Amerikaner Robert kennen, der schließlich zum Ticket in die Freiheit wird. Mit ihrem flüssigen und klaren Schreibstil ist es der Autorin schnell gelungen, mich in ihren Bann zu ziehen. Ihre Lebensgeschichte absolut packend und ich habe das Buch in knapp zwei Tagen verschlungen. Meiner Meinung nach, gelingt der Autorin der Spagat zwischen Verklärtheit und Realitätsnähe in Bezug auf die ehemalige Sowjetunion ausgezeichnet. Der Leser erhält z.B. viele Informationen darüber, wie wenig Raum dem Individuum in dieser kollektiven Welt zur Verfügung stand. Trotzdem blieb auch immer wieder Platz für sorglose und humorvolle Momente, die die Autorin liebevoll zu beschreiben weiß. Im Mittelteil des Buches befinden sich einige Fotografien, so dass man sich die handelnden Personen wirklich sehr gut vorstellen kann. Fazit: Ein tolles Buch über ein Leben, das sich im wahrsten Sinne des Wortes hinter Mauern abgespielt hat.

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  • Rezension zu "Goodbye Leningrad" von Elena Gorokhova

    Goodbye Leningrad

    sabatayn76

    27. December 2011 um 12:05

    'Sie tun so, als würden sie uns bezahlen, und wir tun so, als würden wir arbeiten.' Inhalt: Elena Gorokhova erzählt von ihrer Kindheit und Jugend in der Sowjetunion, vom Leben in Leningrad und unter einer Diktatur, von Entbehrungen und eingeschränkter Freiheit, von ihrer Begeisterung für die englische Sprache, die sie schließlich in die USA führt und sie veranlasst, ihre Heimat und die bedrückende Enge der Sowjetunion zu verlassen. Mein Eindruck: 'Goodbye Leningrad' hat mich sehr an meine eigene Kindheit in der DDR erinnert, und die Schilderungen der Autorin waren mir oft vertraut. Dies hat mir von Anfang an gut gefallen, und ich glaube, dass jemand, der nicht in einer Diktatur aufgewachsen ist, einen sehr guten Einblick in das alltägliche Leben in einer solchen bekommen kann. Elena Gorokhova erzählt von einer Kindheit, die trotz Entbehrungen erfüllt und spannend ist, und von einer Jugend, in der sie langsam realisiert, was fehlt, was sie sich wünscht, was in einer Diktatur unmöglich ist. Dabei sind die Schilderungen der Autorin oft tragisch, werden jedoch mit viel Sprachwitz und unterhaltsam erzählt. In der Mitte des Buches weist das Buch jedoch einige Längen auf, wird etwas langatmiger, hätte meiner Meinung nach deutlich gekürzt werden können. Auch die vielen Wiederholungen waren störend - ich bin mir zum Beispiel sicher, dass auch Leser, die sich noch nie mit der Oktoberrevolution beschäftigt haben, auf Seite 322 wissen, welche Rolle der Kreuzer Aurora gespielt hat, und dass sie dies nicht drei Mal lesen müssen. Mein Resümee: Obwohl mir die genauere Beschreibung des politischen Hintergrunds etwas gefehlt hat und das Buch einige Längen aufweist, hat mir die Lektüre sehr gut gefallen und bietet meiner Meinung nach einen sehr guten Einblick in das Leben in der Sowjetunion.

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