Elena Losian

 4.5 Sterne bei 31 Bewertungen
Autor von Eisprinz und Herzbube, Wie ein Kartenhaus im Sturm und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Elena Losian

Elena LosianEisprinz und Herzbube
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Eisprinz und Herzbube
Eisprinz und Herzbube
 (25)
Erschienen am 15.10.2015
Elena LosianWie ein Kartenhaus im Sturm
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Wie ein Kartenhaus im Sturm
Wie ein Kartenhaus im Sturm
 (3)
Erschienen am 02.06.2017
Elena LosianWie ein Kartenhaus im Sturm
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Wie ein Kartenhaus im Sturm
Wie ein Kartenhaus im Sturm
 (2)
Erschienen am 09.06.2017
Elena LosianWie ein Kartenhaus im Sturm: Band 2
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Wie ein Kartenhaus im Sturm: Band 2
Wie ein Kartenhaus im Sturm: Band 2
 (1)
Erschienen am 09.06.2017
Elena LosianWie ein Kartenhaus im Sturm: Band 1
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Wie ein Kartenhaus im Sturm: Band 1
Wie ein Kartenhaus im Sturm: Band 1
 (0)
Erschienen am 19.05.2017

Neue Rezensionen zu Elena Losian

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Rezension zu "Wie ein Kartenhaus im Sturm: Band 2" von Elena Losian

Mindestens genauso gut wie Band 1! Ich vermisse Phil & Juli jetzt schon. ♥
Stinsomevor 4 Monaten

Normalerweise bin ich bei Liebesromanen mit mehreren Bänden immer erstmal skeptisch. Meist wird die Story dadurch unnötig in die Länge gezogen und sie verliert ihren Charme und ihre Spannung, wenn diese denn überhaupt in einem Liebesroman vorhanden ist. Hier jedoch waren alle Sorgen absolut unbegründet, denn es passiert so unglaublich viel, dass man sich überhaupt nicht langweilen kann, weil man die ganze Zeit auf Trab gehalten wird. Diese Fortsetzung macht ihrem Vorgänger alle Ehre. Ich liebe Phil und Julis Geschichte einfach.

Spätestens mit Lesen des zweiten Bandes würde ich raten (und der Rat kommt deshalb wahrscheinlich reichlich spät), die eigentliche Reihenfolge der Bücher über den Haufen zu werfen und "Eisprinz und Herzbube" vor "Wie ein Kartenhaus im Sturm" zu lesen. Warum? Weil es das ganz besonders amüsant und unterhaltsam macht, wenn man weiß, wie sich alles entwickelt. Es entwickelt sich nämlich teilweise ganz anders, als es manchmal angedeutet wird, und dieses besondere Hintergrundwissen verleiht der Geschichte nochmal ihren ganz eigenen Charme. Es bleibt jedem Leser aber natürlich selbst überlassen, ob er sich ein bisschen spoilern lassen möchte ...

Ich bin richtig froh, dass sich Phil und Julis Geschichte über zwei (bzw. drei) Bücher erstreckt und man sich nicht so schnell von den beiden trennen muss. In Band 2 haben sie in meinen Augen nochmal eine ganze Schippe draufgelegt, ich habe sie noch stärker ins Herz geschlossen als ohnehin schon. Während Band 1 vor allem die Kennenlernphase schilderte - mit Drama, Eifersucht und allem drum und dran - ging es hier langsam in Richtung Beziehung und wie die beiden das meistern. Wieder haben Phil und Juli einen herrlich unterhaltsamen Kontrast abgegeben: Phil mit seiner rasenden Eifersucht und Juli mit seiner erstaunlich reifen Art und seinen gelassenen Reaktionen. Der Gegensatz hat mir total gut gefallen, vor allem, weil Phil zwar einer meiner Lieblingscharaktere ist, meine Loyalität aber immer irgendwie Juli zugeneigt war.

Juli macht eine erstaunliche Wandlung durch. Der im ersten Band stellenweise melancholische, ruhige Typ mit den gelegentlichen Gefühlstiefs wird in diesem Band stärker und reift an den Hindernissen, die ihm das Leben in den Weg legt, und an seiner Beziehung zu Phil, die mich auch hier stetig ins Schwärmen hat geraten lassen. Neben dem Herzklopfen, das die beiden Kerle mir beschert haben, ist das Buch unglaublich spannend, weil ein Problem auf das nächste folgt und man darauf wartet (oder befürchtet), dass bestimmte Geheimnisse ans Licht kommen, die wieder Staub aufwirbeln. Ich habe mich wirklich zu keiner Sekunde gelangweilt und stand oft unter Hochspannung. Ich habe das Buch nicht zur Seite legen können und bin jetzt fast ein bisschen traurig, dass ich es so schnell ausgelesen und nichts mehr von Phil und Juli habe. Ich werde die beiden echt vermissen.

Fazit

Eine wahnsinnig schöne und erstaunlich spannende Fortsetzung, die für Gay-Romance-Fans ein absolutes Muss ist. Phil und Juli sind einfach klasse und werden mir bestimmt noch lange im Gedächtnis bleiben. Ein neues Lieblingsbuch, bei dem ich definitiv eine Leseempfehlung ausspreche und wie auch Band 1 die volle Punktzahl vergebe. Ich könnte nicht sagen, welcher Band besser ist als der andere.

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Rezension zu "Wie ein Kartenhaus im Sturm" von Elena Losian

Eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle!
Stinsomevor 4 Monaten

Nach „Eisprinz und Herzbube“ musste ich unbedingt wissen, wie Milos Väter Juli und Phil zusammengekommen sind. Und ich kann guten Gewissens sagen, dass ihre Geschichte sogar nochmal um einiges spannender, dramatischer und süßer erzählt ist und mir noch ein kleines Stück mehr Spaß gemacht hat als Milos und Nicks Liebesgeschichte. „Wie ein Kartenhaus im Sturm“ ist eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle.

Das lag zu einem Großteil an der Gestaltung der Charaktere. Phil und Juli legen gegenüber Milo und Nick noch einmal eine ganze Schippe drauf, weil sie besonders interessante Charakterzüge und spannende Hintergrundgeschichten aufweisen. War der Kontrast zwischen Milo und Nick schon beträchtlich, so schießen Juli und Phil den Vogel ab. Phil, ein schwuler, selbstbewusster Punk mit blauen Haaren und allen nur erdenklichen Piercings, trifft auf den schwarzhaarigen, gutaussehenden Juli mit dem vermeintlich überheblichen und von sich selbst überzeugten Grinsen. Phil kann Juli auf Anhieb nicht ausstehen, muss mit der Zeit jedoch feststellen, dass viel mehr hinter Julis selbstbewusstem Auftreten steckt, als er denkt. Und so kommt es dazu, dass es ihn irgendwann wurmt, dass Juli scheinbar nur auf Frauen steht.

Ich habe die beiden unglaublich schnell ins Herz geschlossen. Phil mit seiner vorlauten „Ist-mir-doch-egal-was-andere-von-mir-denken“-Art hat sich fix zu einem meiner Lieblingscharaktere gemausert. Besonders charmant fand ich ihn jedoch in den Momenten, in denen auch seine andere Seite - die unsichere, liebevolle - durchgeschimmert ist. Das war meistens dann der Fall, wenn es Annäherungen zwischen Juli und ihm gab, und hat regelmäßig Herzklopfen zwischen den Seiten verursacht. Juli weist die gleiche „Mir-egal-was-andere-von-mir-denken“-Haltung auf (außer in Bezug auf Phil, dessen zu Anfang offen zur Schau gestellte Abneigung ihm gehörig gegen den Strich geht), ist gleichzeitig aber doch völlig anders als Phil. Auf der einen Seite ist er der charmante Typ, der sich mit jedem gut versteht und jedem die Laune verbessern kann, auf der anderen Seite ist er manchmal aber auch der nachdenkliche Typ mit düsterer Laune und leerem Blick, was nicht verwundert, wenn man die Situation bei ihm Zuhause und sein Geheimnis kennt, dem Phil recht schnell auf die Spur kommt.

Eingekreist werden Juli und Phil von einer Clique an buntgemischten Charakteren, von denen ich einige mehr und andere weniger mochte. Da ich zuvor das Spin-Off gelesen habe, war es nochmal eine ganz andere Erfahrung, die Charaktere, die man schon aus „Eisprinz und Herzbube“ kannte, von ganz anderen Seiten kennenzulernen. Man stiefelt ja hier im Prinzip durch ihre Vergangenheit und muss das Bild, das man von ihnen hat, noch einmal gründlich revidieren. Das galt zum Beispiel für Milos Mutter Olli, die in „Eisprinz und Herzbube“ in ein nicht ganz so günstiges Licht gerückt wurde, hier aber auf einmal zu einer überraschenden Sympathieträgerin wurde.

Durch das gesamte Buch zieht sich eine ganz besondere Art von Spannung. Sei es durch die Hintergründe der Charaktere, die merkwürdigen Beziehungsentwicklungen innerhalb der Clique oder durch das Herzklopfen verursachende Annähern zwei so unterschiedlicher Charaktere. In diesem Buch gibt es unglaublich viel Drama, das aber zu keiner Zeit niveaulos und stets glaubwürdig bleibt, ein stetiges Hin und her und vor allen Dingen Eifersucht, weil es innerhalb der Clique nicht besonders viele Hemmungen oder Grenzen gibt. Ein Grund, warum sich alles auch gehörig verkompliziert.

Was bin ich froh, dass ich jetzt direkt den zweiten Band hinterherschieben kann. Ich muss nämlich dringend wissen, wie es mit Juli und Phil weitergeht.

Fazit

Definitiv ein wahrer Lesegenuss, der mir unglaublich viel Spaß gemacht hat und mich ins Schwärmen hat geraten lassen. Von mir gibt es selbstverständlich eine Leseempfehlung und die volle Punktzahl!

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Rezension zu "Eisprinz und Herzbube" von Elena Losian

Musste ich an einem Stück durchlesen - ein schönes Buch!
Stinsomevor 4 Monaten

Klappentext

Es gibt drei Dinge, von denen Emilio überzeugt ist. Erstens: Der Lebensgefährte seines Vaters ist ein Sadist und Meister darin, ihn zum Explodieren zu bringen. Zweitens: Die Schule und ganz besonders seine Mitschüler sind einfach mal total für den Arsch. Und drittens: Der schwule Schulsprecher Nicholas ist der arroganteste Kerl unter der Sonne. Emilios ohnehin nicht allzu langer Geduldsfaden wird ein bisschen zu heftig strapaziert, als er durch ein Missverständnis mit Nicholas aneinandergerät – und ein ungewollter Kuss alles verändert ...

Meine Meinung

Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase, in der ich Emilio alias Milo noch ein bisschen gewöhnungsbedürftig fand, war ich von diesem Buch, das ja eigentlich eine Fortsetzung bzw. ein Spin-Off ist, hellauf begeistert. In dem Gay-Romance-Genre gehört es definitiv zu den Highlights, weil es lebensecht und glaubwürdig erzählt wird, um ernstere Themen keinen Bogen macht und die Protagonisten dem Leser mit Humor und Charme nähergebracht werden.

Ich gebe zu, Milo hatte mich anfangs etwas abgeschreckt, weil er mit seinem fünfzehn Jahren noch sehr jung und naiv wirkt und dabei immer wieder Probleme hat, sein Temperament zu zügeln. Er lässt sich leicht provozieren und hat (leider?) das Glück, mit einer großen Klappe gesegnet zu sein. Das war anfangs gewöhnungsbedürftig, aber je mehr ich in der Geschichte angekommen war, desto mehr hat mich Milos Selbstbewusstsein und besagte große Klappe beeindruckt. Auch, wenn es besser wäre, den Mund zu halten, lässt er sich nicht unterbuttern und weist seine Widersacher bestimmt in ihre Schranken - das hat meine Sympathie für ihn in die Höhe schießen lassen. Dass er dann auch noch in Bezug auf Nicholas - später - auch ganz anders, unsicher, sein kann, machte ihn noch charmanter.

Nicholas ist anfangs ein richtiger Großkotz, aber man kann sowohl Milo als auch seine Sichtweise verstehen, weil beide völlig unterschiedliche Blickwinkel haben. Nick, der sich vergangenes Jahr geoutet hat, hält Milo für homophob, weil der ihn beim Fußballtraining immer angeht, ihm im Gegensatz zu allen anderen Kontra gibt und sich durch einige Missverständnisse diesbezüglich in ein noch ungünstigeres Licht rückt - Nick kann ja nicht wissen, dass Milo selbst für schwul gehalten wird, weil seine Väter es sind. Anfangs macht das Nick zwar wütend, aber er lässt es weitgehend an sich abprallen. Mit der Zeit merkt er jedoch, dass es ihn aus unerfindlichen Gründen verletzt, dass Milo ihm so abweisend und feindselig gegenüber eingestellt ist. Ein Umstand, den er sich selbst nicht erklären kann. Wegen dieses Gefühlswirrwarrs und aus Frust kommt es schließlich zu besagtem Kuss im Klappentext, der anders verläuft, als man es vielleicht annehmen würde, aber trotzdem einiges ins Rollen bringt.

Genau wie Milo habe ich Nick mit der Zeit liebgewonnen, vor allem, je mehr man über ihn und sein Familienleben erfahren hat. Er ist vielleicht überheblich und ein wenig zu sehr von sich überzeugt, aber er wird nicht umsonst von allen außer Milo geliebt: Eigentlich ist er ein lieber, hilfsbereiter und tief in seinem Inneren auch etwas unsicherer Kerl mit einem leichten Hang zur Arroganz – ein sehr charmanter Gegenpart für Milo, den ich sehr mochte.

Besagtes Familienleben ist eine der Stellen, bei denen Tiefe in die Handlung kommt, da neben der Liebesgeschichte auch noch einige ernstere Themen behandelt werden: körperliche Gewalt und fehlende Aufmerksamkeit in der Familie, Mobbing, Tod und Verlust, psychische Krankheiten, etc. Aufgrund dessen gibt es auch einige bedrückendere Szenen, aber ohne, dass das Buch seine insgesamt angenehme, positive Atmosphäre verliert.

Im Mittelpunkt steht natürlich die Liebesgeschichte zwischen Milo und Nick sowie Milos Entdeckung seiner Sexualität. Er muss sich mit ungewohnten Träumen, der feindseligen Stimmung in seiner Klasse, seiner mehr oder weniger schüchternen Freundin, seiner leiblichen Mutter und ordentlich viel Gefühlschaos herumschlagen und entdeckt etwas an sich, vor dem er bisher immer Angst hatte. All das wird lebensecht und glaubwürdig erzählt, man fühlt mit den Charakteren mit und kommt bei Milo und Nicks süßer Geschichte auch etwas ins Schwärmen. „Eisprinz und Herzbube“ ist definitiv eine süße, realistische Wohlfühlgeschichte.

Fazit

Mir hat Milos und Nicks Liebesgeschichte unglaublich viel Spaß gemacht und einige Stunden Schlaf geraubt, weil ich sie an einem Stück durchlesen musste. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und 4 Sterne.

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