Elena Münscher

 4.4 Sterne bei 9 Bewertungen
Autorin von Der Zeitenweg.

Lebenslauf von Elena Münscher

Elena Münscher ist mit Leidenschaft Autorin. Wie bei vielen Autoren landeten auch Ihre Werke zunächst nur in der heimischen Schublade. In einem Kleinverlag konnte sie jetzt ihren ersten Jugendroman herausbringen. Über ein phantastisches Element (Zeitreise) verbindet sie darin eine Gegenwarts-Erzählung mit einer historischen Erzählung. "Geschichte", sagt sie, "war immer eines der Themen, die mich schon in der Schule fasziniert haben. Ich habe mich immer gefragt, wie sich wohl die Leute früherer Zeiten verhalten hätten, wenn sie unser Wissen gehabt hätten, und wie wir uns umgekehrt verhalten würden, wenn wir ihrer Welt begegneten."

Alle Bücher von Elena Münscher

Elena MünscherDer Zeitenweg
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Der Zeitenweg
Der Zeitenweg
 (9)
Erschienen am 14.03.2013

Neue Rezensionen zu Elena Münscher

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M

Rezension zu "Der Zeitenweg" von Elena Münscher

Klasse Idee, authentisch geschrieben. Ein Blick in zwei verschiedene Zeiten.
Moonievor 2 Jahren

"Der Zeitenweg" hat mir richtig gut gefallen. Es ist die Geschichte von der Schülerin Bruni, die in ihrem Heimatdorf im Jahr 1671 beinahe alt genug ist, um zu heiraten. Ihre Familie hat bereits einen Kandidaten für sie ausgewählt, aber Bruni möchte noch nicht heiraten. Sie möchte lieber zur Schule gehen, in der Stadt. Diese kann sie nur durch einen bestimmten Weg erreichen, denn die Stadt liegt im Jahr 1971, also 300 Jahre später. Dort wohnt bereits ihre Tante Lillian, die vor Jahren aus dem Dorf geflohen ist, als sie der Hexerei angeklagt wurde. Eines Tages begegnet Bruni einer Wahrsagerin in beiden Welten, die ihr Unheil für ihre Familie und große Gefahr vorhersagt und tatsächlich, als Bruni in ihr Dorf zurückkehrt, ist nichts mehr wie es war.

Auch wenn die Protagonistin jugendlich ist, finde ich das Buch für ältere Leser geeigneter, da die Welt um 1671 doch ziemlich grausam war, besonders, wenn es um vermeintliche Hexen ging.

Bruni habe ich schnell sympathisch gefunden, sie ist neugierig und liebt ihre Ausflüge in die Stadt und in die Zukunft. Trotzdem versucht sie auch ihren Eltern eine gute Tochter zu sein, auch wenn dies nicht immer gelingt, weil sie einfach viel mehr weiß als die meisten Leute im Dorf, die allesamt den Weg in die Stadt verteufeln, sofern sie überhaupt davon wissen.

Es war spannend Bruni zu begleiten und als sie in Lebensgefahr gerät, fiebert man mit ihr mit und drückt ihr die Daumen, dass es doch noch einen Ausweg geben wird.

Die Sprache des Romans wirkt auf mich authentisch und passend, einige Begriffe aus der Zeit um 1671 wurden eingesträut und im Anhang erklärt, sofern man nicht ohnehin aus dem Zusammenhang drauf kommt, was sie bedeuten, schon hilfreich.

Die Geschichte ließ sich flüssig und schnell lesen und ich kann sie jedem empfehlen, der Spaß an dieser tollen Idee hat mit einem "Zeitenweg", mich hat es schon im Klappentext überzeugt. Zudem gefällt mir das Bild auf dem Cover auch sehr gut. Mich hat das Buch jedenfalls überzeugt.

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Kairas avatar

Rezension zu "Der Zeitenweg" von Elena Münscher

Ausbaufähiges aber passables Debüt
Kairavor 5 Jahren

Inhalt
Bruni lebt in einem Dorf im Jahre 1671 und geht in einer Stadt zur Schule - im Jahre 1971. Durch einen Zeitenweg, den ihr Großvater entdeckte, ist es den Menschen möglich, dreihundert Jahre in der Zeit zu reisen.
Doch Vater Johannes aus dem Dorf ist ein sehr strenger Christ und verbietet diese Reisen. Wer sich diesem Verbot widersetzt, wird der Hexerei angeklagt und verbrannt.
Als eine schlimme Seuche das Dorf heimsucht, muss Bruni handeln, auch wenn es sie ihr Leben kosten sollte.
Zur Geschichte
Das Thema dieses Buches ist sehr interessant, da es sehr historisch angehaucht ist. Es wird auf korrekte altertümliche Sprache, Begebenheiten, Denkweisen etc. geachtet, aber wurde nur sehr dürftig beschrieben. Die Geschichte selbst ist sehr oberflächlich, zum Beispiel haben Brunis Eltern nicht einmal Namen, und manchmal denkt man, es handelt sich nur um eine Kurzgeschichte. Es gibt fast keine Ortsbeschreibungen, die sehr wünschenswert gewesen wären, vorallem wenn man neben dem Mittelalter eine Zeit als Handlungsort gewählt hat, die die meisten Leser dieses Buches nicht selbst miterlebt haben. Durch dieses Oberflächlichkeit kann man keine wirkliche Verbindung zu keiner Figur herstellen. Trotzallem merkt man beim Lesen nichts negatives, man vermisst nur einiges an Inhalt.
Leider gibts es auch nicht wirklich viel an Spannung, aber so schlimm ist dieser Aspekt nicht.
Eigene Meinung
Als Leser bemerkt man die große Ausbaufähigkeit dieses Buches, man wünscht sich viel mehr Informationen zu der alten Zeit, viel mehr Interaktion zwischen den einzelnen Charakteren, viel mehr Facetten der ganzen Handlung. Trotzallem kann man dieses Buch nicht schlecht bewerten, da historische Romane als Debüt sicher nicht die einfachste Wahl sind. Außerdem bemerkt man die Mühe der Autorin, eine faszinierende Geschichte zu erzählen, welches ihr trotzallem irgendwie gelungen ist, auch wenn man viele Dinge vermisst.

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Rezension zu "Der Zeitenweg" von Elena Münscher

Kurzweiliges, sehr informatives Lesevergnügen für Jugendliche im Alter von 10 - 14
Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren

Zitat: "Zauberei ist die böse Kunst, wo man durch unerlaubte Mittel, besonders durch die vorausgesetzt Hilfe böser Geister, die man sich dienstbar zu machen meint, übernatürliche Dinge ausrichten will. Sünde ist es, weil man die von Gott gesetzte Ordnung überschreitet zu selbstsüchtigen Zwecken, wohl gar in Gemeinschaft mit den finsteren Mächten tritt."

Erster Satz: Am frühen Morgen machte Bruni sich auf den Weg in das 20. Jahrhundert.

EIGENE MEINUNG

"Der Zeitenweg" ist der Debütroman der Autorin Elena Münscher, veröffentlicht bei dem ebenso neuen Verlag Machandel.
Es ist ein Kurzroman, der sich relativ schnell lesen lässt. Die Sprache ist sehr einfach, auch wenn jede Zeit ein wenig seine eigene Sprache hat. Dennoch ist auch das Deutsch, das hier mit dem Mittelalter assoziiert wird, klar und gut verständlich.

Verglichen mit der Länge des Romans ist die Einleitung ziemlich langatmig, es passiert vorerst nicht viel, sondern es wird mehr erklärt und man bekommt einen ersten Eindruck aller handelnden Charaktere.
Nach dieser längeren Einführung nimmt die Geschichte schnell an Fahrt auf, als Emma das Firmtreffen beim Pfarrer vergisst und ihr Doppelleben aufzufliegen droht. Ich konnte gut mit Emma mitfühlen, ihre Zerrissenheit zwischen den beiden Welten nachempfinden.
Ich hatte den Eindruck, dass gegen Ende das Erzähltempo immer und immer höher wird. Die Ereignisse überschlagen sich fast und ich hatte teilweise Probleme, geistig mit den Geschehnissen mitzukommen. Dann hört die Geschichte fast abrupt auf und der Leser wird mit einem - wenn auch sehr informativen - Schlusswort regelrecht in der Schwebe gelassen.

Die Charaktere sind, wie ich finde, relativ stereotypisch und normal.
Es gibt den gläubigen, "gefährlichen" Pfarrer, der von allen im Dorf in gleichem Maße respektiert und gefürchtet wird, den weisen Großvater, die normalen Eltern, einen etwas strengeren Vater, Geschwister, darunter die liebe kleine Schwester, die größere zickige Schwester, einen kleinen Bruder und ein nettes Mädchen in der Hauptrolle, das von ihrem Großvater den Zeitenweg gezeigt bekommt und von ihrer Tante in der Stadt in die Schule geschickt wird.

Mir gefiel es nicht so gut, dass Bruni die Dinge, die sie erlebt und lernt, nicht wirklich reflektiert. Sie müsste ja in der Schule viel über das Mittelalter und seine Gräuel gelernt haben, aber damit und mit den Unterschieden zwischen diesen beiden Welten setzt sie sich überhaupt nicht auseinander. Auch wenn sie noch sehr jung ist und vielleicht dazu neigen mag, solche Sachen in den Hintergrund zu drängen, hätte ich mir schon ein wenig mehr Reflexion gewünscht.

Das Besondere und Faszinierende an diesem Buch ist für mich der Zeitenweg.
Die Idee des Zeitenwegs finde ich sehr interessant, es gibt keine große Maschine, einfach einen Weg, der auf ungeklärte Weise diese beiden Zeiten miteinander verbindet und damit sehr geschickt und beispielhaft die Unterschiede, die diese Jahrhunderte trennen, demonstriert. Das ist sehr gut gelungen, die damaligen Verhältnisse wurden wirklich sehr realistisch und überzeugend herübergebracht.
Vor allem Kinder lernen so spielerisch sehr viel über das Mittelalter, Hexenprozesse und die Lebensweise der Menschen.


COVER & GESTALTUNG


Ich mag das Cover sehr gerne, dadurch bin ich auch erst auf dieses Buch aufmerksam geworden. Mir gefällt der Aquarell-ähnliche Stil, in dem es gehalten wurde, die wässrigen Farben und wie die Stadt in Form von Häusern in den Oberkörper des Mädchens integriert wurde.
In der eBook-Version befand sich ein - in altertümlichen Stil gehaltenes - Bild. Wenn ich das richtig verstanden habe, gibt es in der gedruckten Version mehrere Bilder, ich hätte mich darüber auch in der e-Book Version gefreut.
Ein großer Störfaktor war für mich, dass es keine Kapitel gab und einem damit die Orientierung manchmal schwer gemacht wurde.




FAZIT


Der Zeitenweg ist ein gelungener Kurzroman, der die Zustände des Mittelalters sehr realistisch darstellt und gut unterhält. Nach einer langatmigen Einleitung steigert sich das Erzähltempo kontinuierlich, insgesamt ist die Geschichte aber zu kurz, finde ich.




EMPFEHLUNG
Ich ordne dieses Buch, entgegen der Verlagsempfehlung, eher als Buch für 10 - 12 Jährige ein. Auch wenn es ebenso gut von Erwachsenen gelesen werden kann und sehr informativ ist, ist die Sprache sehr einfach gehalten und die Autorin setzt sich - zumindest für Erwachsenen-Maßstäbe - nicht genügend mit den Zeitunterschieden und unterschiedlichen Verhältnissen auseinander. Dazu muss eine so junge Protagonistin eigentlich auch nicht fähig sein.

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Gespräche aus der Community

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Machandel_Verlags avatar
Die erste Leserunde des Machandel Verlages – habt bitte ein klein wenig Geduld mit mir, das ist alles noch neu.
Ich bin Charlotte Erpenbeck, die Inhaberin des Machandel Verlages, und ich stelle euch heute das Buch einer neuen Autorin vor:
"Der Zeitenweg", von Elena Münscher.

Es ist ein phantastisches Jugendbuch, das aber offensichtlich auch gerne von Erwachsenen gelesen wird (den Amazon-Kritiken nach zu urteilen).
Phantastisch deswegen, weil es Fantasy-Elemente enthält, ohne typisch Fantasy zu sein.
Das Mädchen Bruni pendelt zwischen den Zeiten. Zu Hause ist sie in einem Dorf nach dem 30jährigen Krieg. Zur Schule geht sie in eine Stadt, 300 Jahre später. Was nicht ganz ungefährlich ist, denn der Dorfpfarrer hält die neue Zeit für übelste Hexerei und will jeden auf den Scheiterhaufen bringen, den er bei verbotenen Kontakten erwischt.

Was ich mir wünsche:
Leser jeder Altersstufe, und unbedingt auch Jugendliche darunter, denn für die wurde das Buch ja geschrieben.

Was ich anbiete:
Fünf Taschenbucher (Rezensions-Exemplare, das heißt, das verwendete Papier und die Stabilität des Umschlages unterscheidet sich leicht vom "normalen" Buch).
Fünf Ebooks, wahlweise im Format pdf, epub oder mobi.
Direkte Kontakte mit der Autorin, die Fragen zum Buch beantworten wird (sobald ich sie soweit gekriegt habe, bei Lovelybooks einen Account zu eröffnen), bis dahin indirekte Kontakte (Weiterleitung durch den Verlag).

Was noch wichtig ist:
Dieses Buch ist ein Kurzroman. Das heißt, in gedruckter Form hat das Taschenbuch knapp 135 Seiten. Es lässt sich also verhältnismäßig schnell lesen.
Natürlich kostet es auch entsprechend wenig: taschengeldfreundliche 5,90 Euro.

Eine Leseprobe gibt es hier: http://www.machandel-verlag.de/Lesesaal.html

Wer mitmachen möchte, kann sich hier mit einer kurzen Nachricht melden. Ich brauche keine detaillierten Angaben, möchte aber gerne wissen, ob die Bewerber in die Kategorie Jugendliche oder Erwachsene fallen.
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