Elena Münscher Der Zeitenweg

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Inhaltsangabe zu „Der Zeitenweg“ von Elena Münscher

Bruni lebt auf dem Dorf und besucht die Schule in der Stadt. Das wäre nichts Besonderes – würde das Dorf nicht 1671 existieren, und die Stadt 1971. Und ihr Schulbesuch ist nicht nur etwas Besonderes, er ist lebensgefährlich. Der Dorfpfarrer, Vater Johannes, verdächtigt jeden, der Kontakt zur modernen Zeit hat, der Hexerei. Wird Bruni beim Schulgang erwischt, droht ihr der Scheiterhaufen. Dann kommt der Tag, an dem das Dorf von einer Katastrophe heimgesucht wird. Nur in der Stadt vermag Bruni noch Hilfe zu finden. Aber diese Hilfe kann ihr den Tod bringen. Wie wird Bruni sich entscheiden?

Tolle Idee, authentisch und spannend geschrieben. Ein Blick in zwei verschiedene Zeiten.

— Moonie
Moonie

Ein authentischer Wandel zwischen den Zeiten. Nur leider viel zu kurz, mehr bitte.

— Lilasan
Lilasan

Ein toller Sprung zwischen den Zeiten.

— zauberblume
zauberblume

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  • Klasse Idee, authentisch geschrieben. Ein Blick in zwei verschiedene Zeiten.

    Der Zeitenweg
    Moonie

    Moonie

    17. July 2016 um 21:10

    "Der Zeitenweg" hat mir richtig gut gefallen. Es ist die Geschichte von der Schülerin Bruni, die in ihrem Heimatdorf im Jahr 1671 beinahe alt genug ist, um zu heiraten. Ihre Familie hat bereits einen Kandidaten für sie ausgewählt, aber Bruni möchte noch nicht heiraten. Sie möchte lieber zur Schule gehen, in der Stadt. Diese kann sie nur durch einen bestimmten Weg erreichen, denn die Stadt liegt im Jahr 1971, also 300 Jahre später. Dort wohnt bereits ihre Tante Lillian, die vor Jahren aus dem Dorf geflohen ist, als sie der Hexerei angeklagt wurde. Eines Tages begegnet Bruni einer Wahrsagerin in beiden Welten, die ihr Unheil für ihre Familie und große Gefahr vorhersagt und tatsächlich, als Bruni in ihr Dorf zurückkehrt, ist nichts mehr wie es war.Auch wenn die Protagonistin jugendlich ist, finde ich das Buch für ältere Leser geeigneter, da die Welt um 1671 doch ziemlich grausam war, besonders, wenn es um vermeintliche Hexen ging. Bruni habe ich schnell sympathisch gefunden, sie ist neugierig und liebt ihre Ausflüge in die Stadt und in die Zukunft. Trotzdem versucht sie auch ihren Eltern eine gute Tochter zu sein, auch wenn dies nicht immer gelingt, weil sie einfach viel mehr weiß als die meisten Leute im Dorf, die allesamt den Weg in die Stadt verteufeln, sofern sie überhaupt davon wissen. Es war spannend Bruni zu begleiten und als sie in Lebensgefahr gerät, fiebert man mit ihr mit und drückt ihr die Daumen, dass es doch noch einen Ausweg geben wird. Die Sprache des Romans wirkt auf mich authentisch und passend, einige Begriffe aus der Zeit um 1671 wurden eingesträut und im Anhang erklärt, sofern man nicht ohnehin aus dem Zusammenhang drauf kommt, was sie bedeuten, schon hilfreich. Die Geschichte ließ sich flüssig und schnell lesen und ich kann sie jedem empfehlen, der Spaß an dieser tollen Idee hat mit einem "Zeitenweg", mich hat es schon im Klappentext überzeugt. Zudem gefällt mir das Bild auf dem Cover auch sehr gut. Mich hat das Buch jedenfalls überzeugt.

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  • Leserunde zu "Der Zeitenweg" von Elena Münscher

    Der Zeitenweg
    Machandel_Verlag

    Machandel_Verlag

    Die erste Leserunde des Machandel Verlages – habt bitte ein klein wenig Geduld mit mir, das ist alles noch neu. Ich bin Charlotte Erpenbeck, die Inhaberin des Machandel Verlages, und ich stelle euch heute das Buch einer neuen Autorin vor: "Der Zeitenweg", von Elena Münscher. Es ist ein phantastisches Jugendbuch, das aber offensichtlich auch gerne von Erwachsenen gelesen wird (den Amazon-Kritiken nach zu urteilen). Phantastisch deswegen, weil es Fantasy-Elemente enthält, ohne typisch Fantasy zu sein. Das Mädchen Bruni pendelt zwischen den Zeiten. Zu Hause ist sie in einem Dorf nach dem 30jährigen Krieg. Zur Schule geht sie in eine Stadt, 300 Jahre später. Was nicht ganz ungefährlich ist, denn der Dorfpfarrer hält die neue Zeit für übelste Hexerei und will jeden auf den Scheiterhaufen bringen, den er bei verbotenen Kontakten erwischt. Was ich mir wünsche: Leser jeder Altersstufe, und unbedingt auch Jugendliche darunter, denn für die wurde das Buch ja geschrieben. Was ich anbiete: Fünf Taschenbucher (Rezensions-Exemplare, das heißt, das verwendete Papier und die Stabilität des Umschlages unterscheidet sich leicht vom "normalen" Buch). Fünf Ebooks, wahlweise im Format pdf, epub oder mobi. Direkte Kontakte mit der Autorin, die Fragen zum Buch beantworten wird (sobald ich sie soweit gekriegt habe, bei Lovelybooks einen Account zu eröffnen), bis dahin indirekte Kontakte (Weiterleitung durch den Verlag). Was noch wichtig ist: Dieses Buch ist ein Kurzroman. Das heißt, in gedruckter Form hat das Taschenbuch knapp 135 Seiten. Es lässt sich also verhältnismäßig schnell lesen. Natürlich kostet es auch entsprechend wenig: taschengeldfreundliche 5,90 Euro. Eine Leseprobe gibt es hier: http://www.machandel-verlag.de/Lesesaal.html Wer mitmachen möchte, kann sich hier mit einer kurzen Nachricht melden. Ich brauche keine detaillierten Angaben, möchte aber gerne wissen, ob die Bewerber in die Kategorie Jugendliche oder Erwachsene fallen.

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  • Ausbaufähiges aber passables Debüt

    Der Zeitenweg
    Kaira

    Kaira

    21. May 2013 um 21:40

    Inhalt Bruni lebt in einem Dorf im Jahre 1671 und geht in einer Stadt zur Schule - im Jahre 1971. Durch einen Zeitenweg, den ihr Großvater entdeckte, ist es den Menschen möglich, dreihundert Jahre in der Zeit zu reisen. Doch Vater Johannes aus dem Dorf ist ein sehr strenger Christ und verbietet diese Reisen. Wer sich diesem Verbot widersetzt, wird der Hexerei angeklagt und verbrannt. Als eine schlimme Seuche das Dorf heimsucht, muss Bruni handeln, auch wenn es sie ihr Leben kosten sollte. Zur Geschichte Das Thema dieses Buches ist sehr interessant, da es sehr historisch angehaucht ist. Es wird auf korrekte altertümliche Sprache, Begebenheiten, Denkweisen etc. geachtet, aber wurde nur sehr dürftig beschrieben. Die Geschichte selbst ist sehr oberflächlich, zum Beispiel haben Brunis Eltern nicht einmal Namen, und manchmal denkt man, es handelt sich nur um eine Kurzgeschichte. Es gibt fast keine Ortsbeschreibungen, die sehr wünschenswert gewesen wären, vorallem wenn man neben dem Mittelalter eine Zeit als Handlungsort gewählt hat, die die meisten Leser dieses Buches nicht selbst miterlebt haben. Durch dieses Oberflächlichkeit kann man keine wirkliche Verbindung zu keiner Figur herstellen. Trotzallem merkt man beim Lesen nichts negatives, man vermisst nur einiges an Inhalt. Leider gibts es auch nicht wirklich viel an Spannung, aber so schlimm ist dieser Aspekt nicht. Eigene Meinung Als Leser bemerkt man die große Ausbaufähigkeit dieses Buches, man wünscht sich viel mehr Informationen zu der alten Zeit, viel mehr Interaktion zwischen den einzelnen Charakteren, viel mehr Facetten der ganzen Handlung. Trotzallem kann man dieses Buch nicht schlecht bewerten, da historische Romane als Debüt sicher nicht die einfachste Wahl sind. Außerdem bemerkt man die Mühe der Autorin, eine faszinierende Geschichte zu erzählen, welches ihr trotzallem irgendwie gelungen ist, auch wenn man viele Dinge vermisst.

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  • Kurzweiliges, sehr informatives Lesevergnügen für Jugendliche im Alter von 10 - 14

    Der Zeitenweg
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. May 2013 um 22:49

    Zitat: "Zauberei ist die böse Kunst, wo man durch unerlaubte Mittel, besonders durch die vorausgesetzt Hilfe böser Geister, die man sich dienstbar zu machen meint, übernatürliche Dinge ausrichten will. Sünde ist es, weil man die von Gott gesetzte Ordnung überschreitet zu selbstsüchtigen Zwecken, wohl gar in Gemeinschaft mit den finsteren Mächten tritt." Erster Satz: Am frühen Morgen machte Bruni sich auf den Weg in das 20. Jahrhundert. EIGENE MEINUNG "Der Zeitenweg" ist der Debütroman der Autorin Elena Münscher, veröffentlicht bei dem ebenso neuen Verlag Machandel. Es ist ein Kurzroman, der sich relativ schnell lesen lässt. Die Sprache ist sehr einfach, auch wenn jede Zeit ein wenig seine eigene Sprache hat. Dennoch ist auch das Deutsch, das hier mit dem Mittelalter assoziiert wird, klar und gut verständlich. Verglichen mit der Länge des Romans ist die Einleitung ziemlich langatmig, es passiert vorerst nicht viel, sondern es wird mehr erklärt und man bekommt einen ersten Eindruck aller handelnden Charaktere. Nach dieser längeren Einführung nimmt die Geschichte schnell an Fahrt auf, als Emma das Firmtreffen beim Pfarrer vergisst und ihr Doppelleben aufzufliegen droht. Ich konnte gut mit Emma mitfühlen, ihre Zerrissenheit zwischen den beiden Welten nachempfinden. Ich hatte den Eindruck, dass gegen Ende das Erzähltempo immer und immer höher wird. Die Ereignisse überschlagen sich fast und ich hatte teilweise Probleme, geistig mit den Geschehnissen mitzukommen. Dann hört die Geschichte fast abrupt auf und der Leser wird mit einem - wenn auch sehr informativen - Schlusswort regelrecht in der Schwebe gelassen. Die Charaktere sind, wie ich finde, relativ stereotypisch und normal. Es gibt den gläubigen, "gefährlichen" Pfarrer, der von allen im Dorf in gleichem Maße respektiert und gefürchtet wird, den weisen Großvater, die normalen Eltern, einen etwas strengeren Vater, Geschwister, darunter die liebe kleine Schwester, die größere zickige Schwester, einen kleinen Bruder und ein nettes Mädchen in der Hauptrolle, das von ihrem Großvater den Zeitenweg gezeigt bekommt und von ihrer Tante in der Stadt in die Schule geschickt wird. Mir gefiel es nicht so gut, dass Bruni die Dinge, die sie erlebt und lernt, nicht wirklich reflektiert. Sie müsste ja in der Schule viel über das Mittelalter und seine Gräuel gelernt haben, aber damit und mit den Unterschieden zwischen diesen beiden Welten setzt sie sich überhaupt nicht auseinander. Auch wenn sie noch sehr jung ist und vielleicht dazu neigen mag, solche Sachen in den Hintergrund zu drängen, hätte ich mir schon ein wenig mehr Reflexion gewünscht. Das Besondere und Faszinierende an diesem Buch ist für mich der Zeitenweg. Die Idee des Zeitenwegs finde ich sehr interessant, es gibt keine große Maschine, einfach einen Weg, der auf ungeklärte Weise diese beiden Zeiten miteinander verbindet und damit sehr geschickt und beispielhaft die Unterschiede, die diese Jahrhunderte trennen, demonstriert. Das ist sehr gut gelungen, die damaligen Verhältnisse wurden wirklich sehr realistisch und überzeugend herübergebracht. Vor allem Kinder lernen so spielerisch sehr viel über das Mittelalter, Hexenprozesse und die Lebensweise der Menschen. COVER & GESTALTUNG Ich mag das Cover sehr gerne, dadurch bin ich auch erst auf dieses Buch aufmerksam geworden. Mir gefällt der Aquarell-ähnliche Stil, in dem es gehalten wurde, die wässrigen Farben und wie die Stadt in Form von Häusern in den Oberkörper des Mädchens integriert wurde. In der eBook-Version befand sich ein - in altertümlichen Stil gehaltenes - Bild. Wenn ich das richtig verstanden habe, gibt es in der gedruckten Version mehrere Bilder, ich hätte mich darüber auch in der e-Book Version gefreut. Ein großer Störfaktor war für mich, dass es keine Kapitel gab und einem damit die Orientierung manchmal schwer gemacht wurde. FAZIT Der Zeitenweg ist ein gelungener Kurzroman, der die Zustände des Mittelalters sehr realistisch darstellt und gut unterhält. Nach einer langatmigen Einleitung steigert sich das Erzähltempo kontinuierlich, insgesamt ist die Geschichte aber zu kurz, finde ich. EMPFEHLUNG Ich ordne dieses Buch, entgegen der Verlagsempfehlung, eher als Buch für 10 - 12 Jährige ein. Auch wenn es ebenso gut von Erwachsenen gelesen werden kann und sehr informativ ist, ist die Sprache sehr einfach gehalten und die Autorin setzt sich - zumindest für Erwachsenen-Maßstäbe - nicht genügend mit den Zeitunterschieden und unterschiedlichen Verhältnissen auseinander. Dazu muss eine so junge Protagonistin eigentlich auch nicht fähig sein.

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  • Der Zeitenweg

    Der Zeitenweg
    Chimiko

    Chimiko

    15. May 2013 um 16:26

    Meine Meinung Das Cover ist ja schon mal ein absoluter Traum. Zwar haben wir da wieder den beliebten Mädchenkopf, doch die Umsetzung finde ich wirklich wunderschön. Das Aquarellbild ist einfach gut gelungen und ich schaue mir das Cover einfach sehr gerne an. Dagegen fand ich den Anfang des Buches nicht so perfekt. Es kam mir lange Zeit vor wie die reine Beschreibung des Alltags von Protagonistin Bruni. Dieser ist sicher auch interessant, allein durch die Wechsel der Zeiten, die sie vollzieht, aber dennoch hat die Autorin hier einfach Zeit gebraucht, bis der Inhalt an Spannung aufnahm und mich dann vollkommen in den Bann zog. Allerdingss möchte ich auch noch einmal hervorheben, dass ich den Anfang trotzdem sehr interessant fand, auch wenn es eben eher Alltagsbeschreibungen waren und kein richtiger Spannungsverlauf. Es war faszinierend zu betrachten, wie zwei Zeiten in einer Person aufeinanderprallen und wie Bruni damit umgeht und zurecht kommt. Ich habe mich dabei doch so manches Mal gefragt, wie ich mich verhalten würde, wie ich damit zurecht käme. Ob ich diese zwei Welten wirklich so strikt trennen könnte (könnte ich wohl nicht). Die Unterschiede dieser Welten waren auch gelungen aufgezeigt, sei es nun anhand der Sprache, der Kleidung oder des Benehmens und der Stellung der jeweiligen Personen. Bruni ist natürlich eine sehr interessante Protagonistin, die sich sehr schnell an unterschiedliche Umstände gewöhnen kann. Sie ist offen und neugierig, aber gleichzeitig wohnt ihr eben immer noch das Denken ihres Jahrhunderts inne. Ihre Entwicklung in Bezug auf diese Regeln und eben dieses Denken ist sicherlich der interessanteste Aspekt des Buches. Sprachlich gesehen ist dies ein wirklich tolles Buch. Gerade in Bezug auf die unterschiedlichen Jahrhunderte. Es bleibt auch sehr bildhaft, sehr detailliert, auch die Folterszenen werden plastisch beschrieben. Besonders gut hat mir jedoch auch das Vorwort gefallen, schöne Gedanken, die die Autorin hier niedergeschrieben hat. Schade nur, dass das Büchlein so schnell zu Ende war, denn gerade am Schluss hätte ich gerne weitergelesen, wie es Bruni noch ergeht. Fazit Ein wirklich schönes kleines Buch, das für mich anfangs nur etwas langsam in Fahrt kam, aber dennoch auch dieser Teil interessant zu lesen war. Gerade für eine Zugfahrt oder ähnliches sehr zu empfehlen!

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  • Der Zeitenweg von Elena Münscher

    Der Zeitenweg
    Helli

    Helli

    11. May 2013 um 22:42

    Der Zeitenweg von Elena Münscher Buch:     Bruni lebt auf dem Dorf und besucht die Schule in der Stadt. Das wäre nichts Besonderes – würde das Dorf nicht 1671 existieren, und die Stadt 1971. Und ihr Schulbesuch ist nicht nur etwas Besonderes, er ist lebensgefährlich. Der Dorfpfarrer, Vater Johannes, verdächtigt jeden, der Kontakt zur modernen Zeit hat, der Hexerei. Wird Bruni beim Schulgang erwischt, droht ihr der Scheiterhaufen. Dann kommt der Tag, an dem das Dorf von einer Katastrophe heimgesucht wird. Nur in der Stadt kann Bruni noch Hilfe finden. Aber diese Hilfe kann ihr den Tod bringen. Was soll sie tun?   Autor:     Elena Münscher ist mit Leidenschaft Autorin. Wie bei vielen Autoren landeten auch Ihre Werke zunächst nur in der heimischen Schublade. In einem Kleinverlag konnte sie jetzt ihren ersten Jugendroman herausbringen. Über ein phantastisches Element (Zeitreise) verbindet sie darin eine Gegenwarts-Erzählung mit einer historischen Erzählung. "Geschichte", sagt sie, "war immer eines der Themen, die mich schon in der Schule fasziniert haben. Ich habe mich immer gefragt, wie sich wohl die Leute früherer Zeiten verhalten hätten, wenn sie unser Wissen gehabt hätten, und wie wir uns umgekehrt verhalten würden, wenn wir ihrer Welt begegneten."   Meinung:      Elena Münscher ist mit „ Der Zeitenweg“ eine tolle Geschichte gelungen, die den Leser fesselt, auch wenn es nur eine Kurzgeschichte ist. Die Story handelt in Gegenwart und Vergangenheit. Ein Mädchen, Bruni, das in einem Dorf lebt und in der Stadt zur Schule geht. Ihr meint, das ist normal? Falsch gelegen, denn ihr Weg führt durch einen Zeitenweg. Der Schreibstill lässt zu, dass sich das Buch schnell lesen lässt. Viel zu schnell kam dann auch das Ende des Buches.   Fazit:      Ein Jugendbuch, das nicht nur für Jugend interessant ist. Empfehlenswert!

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  • Reise zwischen zwei Welten

    Der Zeitenweg
    zauberblume

    zauberblume

    Ich finde, Elena Münscher, ist mit "Der Zeitenweg" ein toller Debütroman gelungen. Bruni lebt in einem Dorf und geht vormittags in der Stadt in die Schule. Wäre ja alles ganz normal, würde Bruni nicht auf dem Zeitenweg von Jahr 1671 ins 20. Jahrhundert wechseln. Sie lebt in zwei Welten und eines Tages kommt es zu einer Katastrophe. Das verträumte und geheimnisvolle Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Der Schreibstil der Autorin ist unterhaltsam und spannend. Am Ende der Geschichte gibt es noch einige tolle Informationen, die bei manchen vielleicht schon in Vergessenheit geraten sind. Schade, daß die Geschichte von Bruni und ihrem Dorf und ihrer Familie so schnell zu Ende war. Mir hat sie sehr gut gefallen und ich freue mich auf das nächste Buch der Autorin.        

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    • 3
    zauberblume

    zauberblume

    08. May 2013 um 10:38
  • Rezension zu "Der Zeitenweg" von Elena Münscher

    Der Zeitenweg
    ChrissiH

    ChrissiH

    04. May 2013 um 19:13

    Bruni ist eigentlich ein ganz normales Mädchen... sie lebt in einem kleinen Dorf, hat Freunde und geht zur Schule. An sich also nichts Besonderes, außer, dass sich ihr Dorf im Jahr 1671 befindet und sie die Schule im Jahr 1971 besucht. Bruni wandelt über einen geheimen Weg durch die Zeit und setzt sich damit einer unglaublichen Gefahr aus. Denn jeder Dorfbewohner, der Kontakt zur Moderne hat, wird der Hexerei beschuldigt und kann auf dem Scheiterhaufen landen. Doch als dann eine Katastrophe im Dorf ausbricht, bleibt Bruni keine Wahl und sie muss Hilfe aus der Neuzeit holen, auch wenn das ihren Tod bedeuten könnte. "Der Zeitenweg" ist eine interessante Mischung aus Fantasy und historischen Roman, in dem das Leben zwischen dem Wunsch nach Wissen und religiösen Fanatismus thematisiert wird. Anders als in den meisten Fantasybüchern gibt es hier weder Auserwählte noch Prophezeihungen, die erfüllt werden müssen. Gezeigt wird eine "normale" Person, die einfach ihren Platz im Leben sucht und dabei auf gesellschaftliche Grenzen stößt, die sie nur durch ihren persönlichen Zufluchtsort- der Zukunft- überwinden kann. Bruni wird glaubhaft in die jeweiligen Schauplätze eingebunden. Wirkt sie in der Gegenwart als Schulkind wie ein normaler Teenager mit normalen Problem, wechselt diese Ansicht mit ihrem Übergang in die Vergangenheit, denn dort wirkt sie gleich viel erwachsener und dennoch bevormundet, vor allem auch von kirchlicher Seite. Diese macht Bruni auch die Zeitreisen immer schwieriger, so dass ein Konflikt entsteht, der die Geschichte mit Spannung füllt. Angereichert wird die Handlung außerdem mit interessanten Nebencharakteren, die für ein schönes Gesamtbild sorgen. Insgesamt war dieses Buch mal etwas ganz anderes und es hat sehr viel Spaß gemacht es zu lesen.

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  • Ein authentischer Wandel zwischen den Zeiten.

    Der Zeitenweg
    Lilasan

    Lilasan

    04. May 2013 um 11:19

    Der Zeitenweg von Elena Münscher . Bruni lebt auf dem Dorf und besucht die Schule in der Stadt. Das wäre nichts Besonderes – würde das Dorf nicht 1671 existieren, und die Stadt 1971. Und ihr Schulbesuch ist nicht nur etwas Besonderes, er ist lebensgefährlich. Der Dorfpfarrer, Vater Johannes, verdächtigt jeden, der Kontakt zur modernen Zeit hat, der Hexerei. Wird Bruni beim Schulgang erwischt, droht ihr der Scheiterhaufen. Dann kommt der Tag, an dem das Dorf von einer Katastrophe heimgesucht wird. Nur in der Stadt kann Bruni noch Hilfe finden. Aber diese Hilfe kann ihr den Tod bringen. Was soll sie tun? (Quelle: machandel-verlag.de) . Der Zeitenweg ist wie der Name schon sagt eine Zeitreisegeschichte. Aber sie ist aufgrund der Art und Weise wie man sich zwischen den Zeiten bewegt beziehungsweise in welchen Zeiten. Doch etwas anderes, als die bekannten Geschichten. Die Autorin Elena Münscher hat sich hier wirklich Gedanken gemacht und sich überlegt wo Zeitreisende am wenigsten auffallen in welcher Zeit sie sich integrieren können. Bruni, die Protagonisten der Novelle, wandelt über den Zeitenweg zwischen ihrem Zuhause bei ihrer Familie und ihrem neuen Leben in der Schule täglich hin und her. In der Schule darf niemand von ihrer Herkunft wissen und Zuhause könnte sie als Hexe verbrannt werden. Trotzdem will sie lernen, sie möchte einen Abschluss, auch wenn sie danach weiterhin in ihren Zuhause dem Dorf bleiben soll. Anpassungsfähig trifft es für Bruni glaube ich am besten, sie versucht sich in beiden Zeiten zu integrieren, das gelinkt ihr mit unterschiedlichem Erfolg. Bruni ist normal, das ist etwas was in der letzten Zeit in Büchern selten ist, oftmals soll es den anschein erwecken die Charaktere wären wie du und ich, jedoch gelingt das so gut wie nie. Bei Bruni hatte ich sofort das Gefühl sie wäre einfach sie selbst und völlig normal, ohne das die Autorin das nochmal extra über mehrer Absätze betonen musste. Es ist ein Novelle dementsprechend sehr kurz, deswegen möchte ich zum Inhalt nicht mehr verraten als oben im Text schon steht. Alle die Zeitreisegeschichten lieben, werden auch dieses Buch verschlingen und das nicht nur wegen der geringen Seitenanzahl, sondern wegen der schönen Geschichte. Zwei Sachen möchte ich noch ansprechen, einmal die Sprache und meine Hoffnung auf eine Fortsetzung. In der früheren Zeit im Buch ist die Sprache altmodisch und da muss man sch erstmal einfinden, ich denke das könnte noch mehr Leute so gehen. Aber innerhalb weniger Seiten gelingt es sich hinein zu finden, bei mir waren es glaube ich so 20. Die zweite Sache ist, das Buch ist eine Novelle und so kurz. Ich hoffe darauf das die Autorin vielleicht noch eine Fortsetzung schreibt, den Zeitenwege können überall entstehen. Mir gefällt sowohl der Schreibstil als auch die Geschichte von der Zeitenweg. Diese Novelle ist ist das Debüt von Elena Münscher und ich hoffe für sie das noch mehr Bücher von ihr veröffentlicht werden. In meiner Ausgabe welche ich vom Machandel Verlag und Lovelybooks bekommen habe (Danke nochmals) sind auch Illustrationen vorhanden, in den späteren für den Handel produzierten Versionen sind diese meines Wissens nicht mehr abgedruckt. Auf dem Blog von Elena Münscher könnt ihr die Bilder einsehen, es gibt einen aufschlussreichen Einblick darauf wie sie sich die Figuren und Orte vorstellt. . Zur Info: Verlag: Machandel Verlag Taschenbuch, 136 Seiten 5,90 € [D] ISBN 9783939727262

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  • Es hätte ruhig noch länger in den Zeiten gewandelt werden können..

    Der Zeitenweg
    Jin_Jin

    Jin_Jin

    28. April 2013 um 22:30

    ... und trotzdem fand ich das Buch sehr schön. Ich habe es über amazon.de vor ein paar Wochen kostenlos als E-Book erworben, bin aber erst gestern dazu gekommen es zu lesen. Die Zeiten in denen es spielt finde ich sehr gelungen, da beide Epochen sehr spannend sind. Wobei es für meinen Geschmack auch noch ausführlicher das Leben im 17. Jahrhundert behandeln könnte. Dies gilt vor allem für die Unterschiede, die zwischen den beiden Zeiten bestehen. Bruni hätte gern mehr Gedanken darüber äußern können, hätte etwas zerissener sein dürfen. Mir hat vor allem das Ende sehr gefallen, damit meine ich nicht nur den Ausgang der Geschichte (mit dem Hinweis auf die Prophezeiung der "Fahrenden") sondern die leidvollen Tage von Bruni davor. Alles in allem finde ich die Geschichte gelungen.

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