Elena Melodia

 3.3 Sterne bei 64 Bewertungen
Autorin von Nacht.

Lebenslauf von Elena Melodia

Elena Melodia kommt in der italienischen Stadt Verona zur Welt. Nach ihrem Schulabschluss absolviert Melodia ein Studium der Geisteswissenschaften, bevor sie anschließend als Jugendbuchredakteurin für einen großen Verlag arbeitet. Inzwischen ist Melodia selbst eine anerkannte Nachwuchsschriftstellerin in Italien. Mit "Nacht" erscheint im Herbst 2011 ihr Romandebüt in Deutschland, das gleichzeitig den Auftakt zu einer Urban-Fantasy-Reihe bildet. Elena Melodia lebt gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten und ihren beiden Hunden in ihrer Geburtsstadt.

Alle Bücher von Elena Melodia

Elena MelodiaNacht
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Nacht
Nacht
 (64)
Erschienen am 23.09.2011

Neue Rezensionen zu Elena Melodia

Neu
Nachteule94s avatar

Rezension zu "Nacht" von Elena Melodia

Achtung: Offenes Ende
Nachteule94vor 2 Jahren

Die Geschichte ein offenes Ende und laesst viele Fragen offen. Leider habe ich erfahren dass es zwar einen zweiten Teil eine Fortsetzung gibt aber leider nicht auf deutsch, nur auf spanisch oder italienisch. Also bin ich wirklich sehr enttauescht. Wenn jemand den zweiten Teil gelesen hat, wuerde ich mich sehr ueber Information ueber die Fortsetzung freuen!

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Nacht" von Elena Melodia

Rezension zu "Nacht" von Elena Melodia
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Inhalt:
Seine Berührung ist wie Eis, das mich verbrennt, mich wärmt und tief in mir schmilzt.

Eigentlich lebt Alma das perfekte Teenager-Leben: Sie führt mit ihrer kleinen Clique das Leben auf dem Schulhof an, und auch ihr neuer Mitschüler Morgan, der sie mit seinen seltsamen violetten Augen verzaubert, scheint fasziniert von ihr. Doch Alma hat ein Geheimnis: Nacht für Nacht sieht sie in ihren Alpträumen bestialische Morde. Als sie herausfindet, dass diese tatsächlich geschehen, wendet sie sich als Allererstes an Morgan. Die beiden kommen einem Geheimnis auf die Spur, in dessen Zentrum Alma selbst steht und über das sie Morgan zu verlieren droht.

Details und meine Meinung:
Nach einem Unfall, bei dem ihre beiden besten Freundinnen ums Leben kamen, hat sich Alma verändert. Inwiefern, dass weiß sie selbst noch nicht so genau. Aber langsam kommt sie etwas auf die Spur, das größer zu sein scheint, als sie vorerst ahnt. Darin verwickelt sind ihre komische Freundin Agatha, die etwas mit ihrer Tante anstellt, ein Schreibwarenladen, der Alma einen Notizblock und einen Füller verkauft, mit denen sie im Schlaf Morde aufschreibt, die tatsächlich passieren und Männer mit nur einem Ohr und Hüten, die Alma verfolgen.
Eine wirklich spannende, gut ausgedachte und interessante Geschichte, die etwas Neues verspricht. Eigentlich.
Denn alle Entwicklungen, die es in dem Buch gibt, führen nirgendwohin. Sie laufen einfach ins Leere oder lassen etwas erwarten, was nie eintritt. Mir kam das ganze Buch vor wie ein interessant klingender Anfang für ein anderes Buch, denn das bleibt Nacht irgendwie die ganze Zeit: Ein Anfang. Selbst auf der letzten Seite hat man das Gefühl, dass es jetzt erst beginnt. Und damit meine ich nicht, dass man das Buch zuschlägt und weiter, vielleicht lange Zeit noch, darüber nachdenkt, sondern die Geschichte beginnt wirklich erst am Ende. Ansonsten läuft die Geschichte auf der Stelle, die Charaktere drehen sich im Kreis.
Ich hab die letzten Worte gelesen, die das Buch perfekt beschreiben:
Keine Antwort. Kein Licht. Nur Finsternis.
Und dann hab ich nachgeguckt, ob ich ein Kapitel übersprungen habe. Ich habe mich sogar gefragt, ob in meinem Buch einfach ein Kapitel fehlt. Denn es gibt nicht einmal annähernd eine Lösung.
Viele Dinge passieren und viele Fragen kommen auf, aber keine davon wird gelüftet. Was hat es mit den Morden auf sich? Hat diese Sekte etwas damit zu tun? Was sind das für Männer? Was ist mit Morgan?
Man tappt als Leser einfach weiterhin im Dunkeln und ich habe mich wirklich nach dem Sinn dieses Buches gefragt.
Im Umschlag, der ja Spannung wecken soll, steht:
Wer steckt dahinter? Und hat Agatha etwas mit den Morden zu tun?
Ganz ehrlich, wie kann man solche Fragen vorne in den Umschlag schreiben, wenn sie nicht annähernd im Buch beantworte werden? Ich bin mir bis jetzt nicht sicher, ob es wirklich das Buch war, das ich gelesen habe, dass da in dem Umschlag beschrieben wird… Als ich eine Nacht darüber geschlafen hatte, hab ich das Buch wieder aufgeschlagen und nachgeschaut, ob ich auch kein Kapitel übersehen hatte. Das kann doch nicht der Sinn sein, oder?
Vorne wird außerdem noch erwähnt, dass Alma starke Schmerzen bekommt, wenn jemand sie berührt, doch das wurde für mich überhaupt nicht ersichtlich. Es war eher so, als wäre sie von den Ereignissen so fertig, dass sie Kopfschmerzen bekam. Kopfschmerzen. Wo sind die „unerträglichen Schmerzen“, die angekündigt wurden? Und wo bitte bleibt bei all dem die Liebesgeschichte? Denn genau wie alles in dem Buch, weiß man als Leser, dass sich zwischen Alma und Morgan etwas entwickelt, aber bis auf einen wirklich rar beschriebenen, flüchtigen Kuss passiert nichts.
Ich bin wirklich enttäuscht und kann nicht einmal sagen, dass wenigstens der Schreibstil das Lesen wert war. Die Sätze kamen mir oft abgehackt vor und mir kam die Frage auf, ob die Autorin ein anderes Satzzeichen als einen Punkt kennt. Wo bitte blieben die Nebensätze, die der Geschichte Charme verleihen? Oder irgendetwas anderes, was das ganze in meinem Kopf zum Leben erwecken konnte? Leider blieb so auch aus, dass ich mich besonders gut in Alma hineinversetzen konnte. Ich fand sie ehrlich gesagt manchmal sogar unsympathisch als Protagonistin, zum Beispiel war sie oft egoistisch.
Am Ende bleiben nur viele Fragen in meinem Kopf und nicht eine Antwort, doch ich verspüre nicht einmal das Bedürfnis, die Fragen zu lüften. Mir stellt sich nur eine ganz entscheidende Frage noch nach längerer Zeit: Ob das Buch die Zeit überhaupt wert war, die ich dafür gewidmet habe.

Fazit:
1/5 Sterne
Ein Buch, auf das ich mich sehr gefreut habe und dass mich dann leider schlicht und ergreifend total enttäuscht hat. Der größte Flop überhaupt!

Wie würdest du das Buch in einem Satz beschreiben?
Einfach unbefriedigend.

Weitere Rezensionen von mir findet ihr hier: www.verlorenzwischendenseiten.blogspot.de

Kommentieren0
8
Teilen
A

Rezension zu "Nacht" von Elena Melodia

Rezension zu "Nacht" von Elena Melodia
Atiavor 6 Jahren

Meine Meinung:

Klappen- bzw. Rückentext:

Der Rückentext klingt einfach super und die Idee für das Buch ist einzigartig. Der Klappentext hat mich etwas weniger begeistert, klingt aber auch sehr gut. In dem Klappentext tauchen aber einige Fehler auf: In dem Buch wird nie erwähnt, dass Berührungen ihr Schmerzen verursachen, sie sagt nur anfangs, dass sie Berührungen zu emotional findet und sie ihr unangenehm sind. Außerdem vertraut sie ihre Probleme niemandem an, auch keinem Tagebuch.

Aussehen und Titel:

Das Cover ist schlicht gehalten, deswegen sticht die Überschrift umso mehr heraus und das finde ich sehr gelungen. Das Motiv, ich schätze mal, es ist das Profil von Alma, finde ich nicht so schön, es passt aber mit dieser düsteren Stimmung zu dem Buch. Der Titel ist zwar passend, aber nicht sehr einfallsreich.

Inhalt:

Alma ist hochgradig von sich selbst überzeugt, egoistisch, gefühlskalt und unfreundlich. Das was sie im Laufe des Buches alles miterleben muss, verändert ihre Persönlichkeit immens. Meiner Meinung nach zum Guten, da sie am Anfang hochmütig und egoistisch war, durch die Erlebnisse aber anfing nicht sich selbst über alles zu stellen.

Ihre Freundinnen sind auch sehr interessante Charaktere und das, was mit ihnen geschieht, ist echt tragisch. Anfangs vergleicht Alma sich immer wieder mit ihren Freundinnen und stellt dabei fest, dass sie ja ach so stark und ihre Freundinnen ja viel zu schwach sind. Zwischendurch stellt sie außerdem noch fest, dass sie Agatha, die ich von allen am unsympathischsten fand, am Liebsten mag, da sie nicht so schwach ist wie Naomi und Seline.

Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, denn etliche Kapitel bestehen aus unglaublich sinnlosen detaillierten Beschreibungen wie z. B.:

S. 128
„Ich erreiche den Kern der Altstadt und fahre an einer kleinen Kirche mit abblätterndem Putz vorbei, die nicht anders aussieht als alle anderen Gebäude in der Umgebung und einem Friedhof gegenüberliegt. Flüchtig nehme ich ein paar Grabsteine wahr, ordentlich auf der Wiese aufgereiht wie lauter Fähnchen. Jeder auf seinen zugewiesenen Platz und kein Gedränge bitte, auch nicht im Jenseits.“

oder S. 126

„Sogar eine alte Waschmaschine mit Bullaugentür, die unaufhörlich auf- und zuschlägt, als würde sie um Hilfe rufen.“

Die Idee für das Buch ist wirklich genial und sehr originell. Sie wurde teilweise sehr gut umgesetzt, aber stellenweise eben auch nicht. Das Buch hat ein unglaublich hohes Potential, doch mit einer unsympathischen Hauptperson ist es manchmal nicht ganz einfach sich dort hineinzuversetzen. Diese bessert sich mit der Zeit und wir hoffen, dass es einen zweiten Teil geben wird, denn am Ende stehen viele Fragen offen. Außerdem wäre es sehr angenehm, wenn die neu erlernte Sympathie der Hauptfigur erhalten bleiben würde, denn dann würde das Buch auch mehr Spaß bereiten.

Kommentieren0
5
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 147 Bibliotheken

auf 31 Wunschlisten

von 2 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks