Elena Melodia Nacht

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Inhaltsangabe zu „Nacht“ von Elena Melodia

Seine Berührung ist wie Eis, das mich verbrennt, mich wärmt und tief in mir schmilzt. Eigentlich lebt Alma das perfekte Teenager-Leben: Sie führt mit ihrer kleinen Clique das Leben auf dem Schulhof an, und auch ihr neuer Mitschüler Morgan, der sie mit seinen seltsamen violetten Augen verzaubert, scheint fasziniert von ihr. Doch Alma hat ein Geheimnis: Nacht für Nacht sieht sie in ihren Alpträumen bestialische Morde. Als sie herausfindet, dass diese tatsächlich geschehen, wendet sie sich als Allererstes an Morgan. Die beiden kommen einem Geheimnis auf die Spur, in dessen Zentrum Alma selbst steht und über das sie Morgan zu verlieren droht … Spannend, romantisch und geheimnisvoll: Ein atemberaubendes Leseabenteuer um erste Liebe, wahre Freundschaft und große Gefahr!

Nette Geschichte, doch haette man mehr rausholen koennen. Leider offenes Ende

— Nachteule94
Nachteule94

Ich fand das Buch richtig interessant. Zwar mangelte es etwas an den phantastischen Aspekten, aber das Buch ist doch recht interessant. Freue mich schon sehr auf den nächsten Teil!

— Nazurka
Nazurka

Ich bin auf der Seite 180 und würde das Buch am liebsten nicht weiter lesen. Sehr langweilig, unsympatische Charaktere, nichtssagend....

— Normal-ist-langweilig
Normal-ist-langweilig

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    Nacht
    Nachteule94

    Nachteule94

    22. September 2016 um 13:53

    Die Geschichte ein offenes Ende und laesst viele Fragen offen. Leider habe ich erfahren dass es zwar einen zweiten Teil eine Fortsetzung gibt aber leider nicht auf deutsch, nur auf spanisch oder italienisch. Also bin ich wirklich sehr enttauescht. Wenn jemand den zweiten Teil gelesen hat, wuerde ich mich sehr ueber Information ueber die Fortsetzung freuen!

  • Rezension zu "Nacht" von Elena Melodia

    Nacht
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. October 2012 um 23:16

    Inhalt: Seine Berührung ist wie Eis, das mich verbrennt, mich wärmt und tief in mir schmilzt. Eigentlich lebt Alma das perfekte Teenager-Leben: Sie führt mit ihrer kleinen Clique das Leben auf dem Schulhof an, und auch ihr neuer Mitschüler Morgan, der sie mit seinen seltsamen violetten Augen verzaubert, scheint fasziniert von ihr. Doch Alma hat ein Geheimnis: Nacht für Nacht sieht sie in ihren Alpträumen bestialische Morde. Als sie herausfindet, dass diese tatsächlich geschehen, wendet sie sich als Allererstes an Morgan. Die beiden kommen einem Geheimnis auf die Spur, in dessen Zentrum Alma selbst steht und über das sie Morgan zu verlieren droht. Details und meine Meinung: Nach einem Unfall, bei dem ihre beiden besten Freundinnen ums Leben kamen, hat sich Alma verändert. Inwiefern, dass weiß sie selbst noch nicht so genau. Aber langsam kommt sie etwas auf die Spur, das größer zu sein scheint, als sie vorerst ahnt. Darin verwickelt sind ihre komische Freundin Agatha, die etwas mit ihrer Tante anstellt, ein Schreibwarenladen, der Alma einen Notizblock und einen Füller verkauft, mit denen sie im Schlaf Morde aufschreibt, die tatsächlich passieren und Männer mit nur einem Ohr und Hüten, die Alma verfolgen. Eine wirklich spannende, gut ausgedachte und interessante Geschichte, die etwas Neues verspricht. Eigentlich. Denn alle Entwicklungen, die es in dem Buch gibt, führen nirgendwohin. Sie laufen einfach ins Leere oder lassen etwas erwarten, was nie eintritt. Mir kam das ganze Buch vor wie ein interessant klingender Anfang für ein anderes Buch, denn das bleibt Nacht irgendwie die ganze Zeit: Ein Anfang. Selbst auf der letzten Seite hat man das Gefühl, dass es jetzt erst beginnt. Und damit meine ich nicht, dass man das Buch zuschlägt und weiter, vielleicht lange Zeit noch, darüber nachdenkt, sondern die Geschichte beginnt wirklich erst am Ende. Ansonsten läuft die Geschichte auf der Stelle, die Charaktere drehen sich im Kreis. Ich hab die letzten Worte gelesen, die das Buch perfekt beschreiben: Keine Antwort. Kein Licht. Nur Finsternis. Und dann hab ich nachgeguckt, ob ich ein Kapitel übersprungen habe. Ich habe mich sogar gefragt, ob in meinem Buch einfach ein Kapitel fehlt. Denn es gibt nicht einmal annähernd eine Lösung. Viele Dinge passieren und viele Fragen kommen auf, aber keine davon wird gelüftet. Was hat es mit den Morden auf sich? Hat diese Sekte etwas damit zu tun? Was sind das für Männer? Was ist mit Morgan? Man tappt als Leser einfach weiterhin im Dunkeln und ich habe mich wirklich nach dem Sinn dieses Buches gefragt. Im Umschlag, der ja Spannung wecken soll, steht: Wer steckt dahinter? Und hat Agatha etwas mit den Morden zu tun? Ganz ehrlich, wie kann man solche Fragen vorne in den Umschlag schreiben, wenn sie nicht annähernd im Buch beantworte werden? Ich bin mir bis jetzt nicht sicher, ob es wirklich das Buch war, das ich gelesen habe, dass da in dem Umschlag beschrieben wird… Als ich eine Nacht darüber geschlafen hatte, hab ich das Buch wieder aufgeschlagen und nachgeschaut, ob ich auch kein Kapitel übersehen hatte. Das kann doch nicht der Sinn sein, oder? Vorne wird außerdem noch erwähnt, dass Alma starke Schmerzen bekommt, wenn jemand sie berührt, doch das wurde für mich überhaupt nicht ersichtlich. Es war eher so, als wäre sie von den Ereignissen so fertig, dass sie Kopfschmerzen bekam. Kopfschmerzen. Wo sind die „unerträglichen Schmerzen“, die angekündigt wurden? Und wo bitte bleibt bei all dem die Liebesgeschichte? Denn genau wie alles in dem Buch, weiß man als Leser, dass sich zwischen Alma und Morgan etwas entwickelt, aber bis auf einen wirklich rar beschriebenen, flüchtigen Kuss passiert nichts. Ich bin wirklich enttäuscht und kann nicht einmal sagen, dass wenigstens der Schreibstil das Lesen wert war. Die Sätze kamen mir oft abgehackt vor und mir kam die Frage auf, ob die Autorin ein anderes Satzzeichen als einen Punkt kennt. Wo bitte blieben die Nebensätze, die der Geschichte Charme verleihen? Oder irgendetwas anderes, was das ganze in meinem Kopf zum Leben erwecken konnte? Leider blieb so auch aus, dass ich mich besonders gut in Alma hineinversetzen konnte. Ich fand sie ehrlich gesagt manchmal sogar unsympathisch als Protagonistin, zum Beispiel war sie oft egoistisch. Am Ende bleiben nur viele Fragen in meinem Kopf und nicht eine Antwort, doch ich verspüre nicht einmal das Bedürfnis, die Fragen zu lüften. Mir stellt sich nur eine ganz entscheidende Frage noch nach längerer Zeit: Ob das Buch die Zeit überhaupt wert war, die ich dafür gewidmet habe. Fazit: 1/5 Sterne Ein Buch, auf das ich mich sehr gefreut habe und dass mich dann leider schlicht und ergreifend total enttäuscht hat. Der größte Flop überhaupt! Wie würdest du das Buch in einem Satz beschreiben? Einfach unbefriedigend. Weitere Rezensionen von mir findet ihr hier: www.verlorenzwischendenseiten.blogspot.de

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  • Rezension zu "Nacht" von Elena Melodia

    Nacht
    Atia

    Atia

    13. September 2012 um 19:47

    Meine Meinung: Klappen- bzw. Rückentext: Der Rückentext klingt einfach super und die Idee für das Buch ist einzigartig. Der Klappentext hat mich etwas weniger begeistert, klingt aber auch sehr gut. In dem Klappentext tauchen aber einige Fehler auf: In dem Buch wird nie erwähnt, dass Berührungen ihr Schmerzen verursachen, sie sagt nur anfangs, dass sie Berührungen zu emotional findet und sie ihr unangenehm sind. Außerdem vertraut sie ihre Probleme niemandem an, auch keinem Tagebuch. Aussehen und Titel: Das Cover ist schlicht gehalten, deswegen sticht die Überschrift umso mehr heraus und das finde ich sehr gelungen. Das Motiv, ich schätze mal, es ist das Profil von Alma, finde ich nicht so schön, es passt aber mit dieser düsteren Stimmung zu dem Buch. Der Titel ist zwar passend, aber nicht sehr einfallsreich. Inhalt: Alma ist hochgradig von sich selbst überzeugt, egoistisch, gefühlskalt und unfreundlich. Das was sie im Laufe des Buches alles miterleben muss, verändert ihre Persönlichkeit immens. Meiner Meinung nach zum Guten, da sie am Anfang hochmütig und egoistisch war, durch die Erlebnisse aber anfing nicht sich selbst über alles zu stellen. Ihre Freundinnen sind auch sehr interessante Charaktere und das, was mit ihnen geschieht, ist echt tragisch. Anfangs vergleicht Alma sich immer wieder mit ihren Freundinnen und stellt dabei fest, dass sie ja ach so stark und ihre Freundinnen ja viel zu schwach sind. Zwischendurch stellt sie außerdem noch fest, dass sie Agatha, die ich von allen am unsympathischsten fand, am Liebsten mag, da sie nicht so schwach ist wie Naomi und Seline. Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, denn etliche Kapitel bestehen aus unglaublich sinnlosen detaillierten Beschreibungen wie z. B.: S. 128 „Ich erreiche den Kern der Altstadt und fahre an einer kleinen Kirche mit abblätterndem Putz vorbei, die nicht anders aussieht als alle anderen Gebäude in der Umgebung und einem Friedhof gegenüberliegt. Flüchtig nehme ich ein paar Grabsteine wahr, ordentlich auf der Wiese aufgereiht wie lauter Fähnchen. Jeder auf seinen zugewiesenen Platz und kein Gedränge bitte, auch nicht im Jenseits.“ oder S. 126 „Sogar eine alte Waschmaschine mit Bullaugentür, die unaufhörlich auf- und zuschlägt, als würde sie um Hilfe rufen.“ Die Idee für das Buch ist wirklich genial und sehr originell. Sie wurde teilweise sehr gut umgesetzt, aber stellenweise eben auch nicht. Das Buch hat ein unglaublich hohes Potential, doch mit einer unsympathischen Hauptperson ist es manchmal nicht ganz einfach sich dort hineinzuversetzen. Diese bessert sich mit der Zeit und wir hoffen, dass es einen zweiten Teil geben wird, denn am Ende stehen viele Fragen offen. Außerdem wäre es sehr angenehm, wenn die neu erlernte Sympathie der Hauptfigur erhalten bleiben würde, denn dann würde das Buch auch mehr Spaß bereiten.

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  • Rezension zu "Nacht" von Elena Melodia

    Nacht
    DieGreta

    DieGreta

    26. August 2012 um 16:00

    Alma hat als einzige einen Unfall überlebt. Ihre beiden besten Freundinnen,die sie schon seit der Kindheit kennt, sind tot. Doch auch wenn sie äußerlich keinen Schaden genommen hat, brodelt etwas in ihrem Inneren. Sie hat Albträume. Gefährliche Albträume. Denn alles was sie träumt wird wahr. Neuerdings hat sie angefangen im Schlaf Sachen aufzuschreiben. Mit einer Schrift, die viel zu eckig ist und die nicht aussieht wie ihre eigene. Sie schreibt über den Tod und über Morde, die noch gar nicht geschehen sind. Sobald sie am nächsten Morgen aufwacht und in ihr violettes Heft schaut, in dem sie alles im Traum notiert, weiß sie was in wenigen Tagen passieren wird. Sie weiß wie die bestialischen Morde aussehen über die bald die Zeitung berichten wird. Sie ist die Einzige, die es verhindern könnte. Die Einzige, die mehr weiß als alle anderen. Als Alma auffällt, dass sie von fremden Männern verfolgt wird, ist ihr klar, dass sie etwas ändern kann: Sie muss die Morde verhindern! Persönliche Meinung: Ich liebe den Schreibstil dieser Autorin: Ein bisschen poetisch aber nicht zu viel. Es wirkt nicht aufgesetzt oder kitschig. Sie schreibt lebendig, intensiv und gut - Dieser Schreibstil lässt das Herz höher schlagen und den Atem stocken! Alma wirkt 90% des Buches eingebildet und arrogant. Warum? Sie macht alles und jeden schlecht. Es fängt an mit ihrem Bruder, der sowieso sein Leben nie auf die Reihe kriegen wird. Dann zu ihrem Stiefvater der nur nach Frittenfett stinkt und das ganze Haus vollmieft, es gibt kaum eine Person, an der sie nichts zu meckern hat. Sie ist schön aber unnahbar. Emotionen verwendet sie sparsam – Ihr Lachen ist kalkuliert. Sie manipuliert Menschen und schenkt nur denen Aufmerksamkeit, die es ihrer Meinung nach verdienen. Dieses Buch vermittelt eine interessante Atmosphäre, die ich so noch in keinem Urban-Fantasy Buch gelesen habe. Die Geschichte wird auf seine Weise immer rätselhafter, düsterer und unheimlicher. Das Buch reißt einen in seinen Bann und man will unbedingt wissen wie es weitergeht! Besonders interessant fand ich das Cover. Mysteriös, geheimnisvoll und dunkel. Es sieht ansprechend aus und macht Lust auf das Buch. Mich hat ein bisschen genervt, dass absolut nichts aufgelöst wurde. Ich mag Bücher in denen man im Dunklen tappen kann. In denen die Autoren an einen immer nur ganz wenig Informationen verfüttern. Aber in diesem Buch ist die Fütterung ganz ausgefallen! Am Anfang des Buches ist man genauso schlau wie am Ende. Man weiß noch nicht mal in welche Richtung es gehen soll! Aber da “Nacht – Das Land der verlorenen Seelen“ der Auftakt einer Saga ist, setzte ich auf die Folgebände und hoffe, dass da so einiges aufgeklärt wird! Mehr Rezis auf meinem Blog: http://klickreviews.blogspot.de/

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  • Rezension zu "Nacht" von Elena Melodia

    Nacht
    Silence24

    Silence24

    01. August 2012 um 19:09

    Dieses Buch war zu anfangs schon eine Herausforderung. Ich war schon manchmal soweit, es weg zu legen. Aber die letzen 150 Seiten haben mich dann doch überzeugt. Es wurde spannend und interessanter. Dafür gibts von mir 3 Sterne!!!! Alma geht zusammen mit ihren besten Freundinnen Agatha, Naomi, und Seline auf eine stinknormale Schule. Sie lebt zusammen mit ihrem Bruder Evan und ihrer Schwester Lina in einer gewöhnlichen Wohnung. Ihre Schwester jedoch spricht nicht mehr. Seit sich vor einigen Jahren ihr Vater umgebracht hat, ist sie stumm. Evan verschanzt sich in seinem Zimmer und hat jedes mal wenn Alma ihn sieht, ein neues Piercing. Und Jenna, ihre Mutter, ist völlig mit ihrem Job beschäftigt. Jeder kümmert sich um seinen eigenen Kram und interessiert sich nicht wirklich für den anderen. Auch in der Schule mit Alma`s Freundinnen ist es nicht anders. Alles ändert sich jedoch, als sich Alma eines regnerischen Tages, in einem Schreibwarengeschäft ein violettes Heft kauft. Sie weiß nicht wirklich was sie dort hineinschreiben soll und lässt es vor erst unbeschriftet. Als sie eines Morgens von einem Albtraum aufwacht und sie ihr Heft vor sich auf dem Boden und beschriftet sieht, ist sie schockiert. In ihrem Heft ist genauestens aufgeschrieben, was sie geträumt hat. In ihrer Handschrift. Wann hat sie das geschrieben??? Doch das Entsetzlichste kommt noch. Als sie bei einem Zeitungsstand vorbei geht, stockt ihr der Atem. Der Mord von dem sie geträumt hat, ist wirklich geschehen. Was hat das zu bedeuten???

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  • Rezension zu "Nacht" von Elena Melodia

    Nacht
    TheDianaBooks

    TheDianaBooks

    22. June 2012 um 11:25

    Zitat: » Ich öffne die Augen und sehe nichts. Nur Dunkelheit. « (Seite 9, Zeile 15) - Inhalt: Die siebzehnjährige Alma ist hübsch, beliebt und begehrt. Doch ihr Leben hat auch Schattenseiten und das Mädchen ein großes Geheimnis: Nach einem schweren Autounfall wird Alma von schrecklichen Alpträumen geplagt. In diesen sieht sie furchtbare Morde, die kurz darauf tatsächlich geschehen. Ihr geheimnisvoller Mitschüler Morgan ist der Einzige, dem sich Alma anvertraut und mit seiner Hilfe versucht sie herauszufinden, wer hinter den Mordfällen steckt. Langsam kommt Alma den Geheimnissen auf die Schliche und begibt sich damit in höchste Gefahr… - Meine Meinung: Das düstere, mysteriöse, schlichte und damit so hübsche Cover wirkt sehr viel versprechend und machte mich auf „Nacht“ von der italienischen Autorin Elena Melodia aufmerksam. Heute bin ich sehr froh, dass ich dieses Buch entdeckt habe, denn sonst wäre mir diese atemberaubende Geschichte verborgen geblieben. Im Vordergrund der Geschichte steht die Aufklärung der Morde, von welchen die Hauptprotagonistin Alma träumt. Verschiedene Dinge geschehen oder kommen ans Licht und die Zusammenhänge werden langsam aufgedeckt. Das Böse lauert überall und diese Erkenntnis macht die Geschichte unglaublich spannend. Die düstere, traurige und dramatische Atmosphäre, welche beim Lesen entsteht, fesselt und lässt den Puls höher schlagen. Insgesamt ist „Nacht“ voller Überraschungen und neben der spannenden Mordaufklärungsgeschichte spielen auch mystische Elemente, Freundschaft und die Wandlung des Charakters von Alma eine große Rolle. Auch zarte Liebesgefühle tauchen auf, entwickeln sich aber eher nebenbei. Alle Handlungsstränge sind gut miteinander verbunden, sodass nie das Gefühl der Verwirrung aufkommt. Einzig und allein das abrupte Ende macht ratlos, lässt aber auch allerhand Platz für eigene Spekulationen… Die Geschichte beherbergt viele Charaktere, welche voller (dunkler) Geheimnisse zu sein scheinen. Allen voran Hauptprotagonistin Alma, welche ihr Geheimnis, von Morden zu träumen, die später zur Wirklichkeit werden, geheim halten muss. Alma ist zunächst sehr selbstbewusst, arrogant, oberflächlich, unnahbar, kalt und denkt nur an sich. Nachdem man sie anfangs am liebsten zum Mond schießen würde, beginnt ihre Selbstsicherheit langsam zu bröckeln…Im Laufe der Geschichte vollzieht sie eine wunderbare Wendung und die Sympathie für sie wächst von Seite zu Seite!! Die Ich-Perspektive aus Almas Sicht, in welcher die Geschichte geschrieben ist, lässt zu, dass man sie sehr gut kennen lernt und ihre Gedanken und Gefühle versteht. Man bemerkt, welche Stärke sie besitzt und wie sehr sie ihre Familie und Freunde liebt. Genau wie Alma ist auch der geheimnisvolle Morgan etwas ganz Besonderes! Man weiß nicht viel über ihn, er scheint ein Geheimnis zu hüten und trotzdem schenkt man ihm sein vollstes Vertrauen. Mit seiner beschützenden und rätselhaften Art weckt er nicht nur Almas Interesse, sondern auch das des Lesers. Besonders beeindruckt hat mich Elena Melodias angenehmer Schreibstil. Er lässt sich leicht und flüssig lesen und zieht in seinen Bann. Elena Melodia benutzt ansprechende und treffende Worte, welche berühren, und verwendet Beschreibungen, welche genaue Bilder vor den Augen des Lesers entstehen lassen. - Fazit: „Nacht“ von Elena Melodia ist der fantastische Auftakt der mysteriösen, spannenden und speziellen Jugendbuchreihe. Interessante Charaktere und eine viel versprechende Geschichte lassen das Buch zu einem absolut überzeugenden Leseerlebnis werden!!

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  • Rezension zu "Nacht" von Elena Melodia

    Nacht
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. May 2012 um 07:26

    Anders wie erwartet. Zur Handlung Alma wird des Öfteren von schrecklichen Alpträumen heimgesucht in denen sie Morde träumt die dann in der Realität tatsächlich geschehen. Jedes Mal wenn sie schweißgebadet und mit pochenden Herzen hochschreckt findet sie neben ihrem Bett ihr violettes Notizbuch in dem ihre Träume aus unerklärlicher Weise aufgeschrieben wurden. Alma kann sich das nicht erklären und als sie in der Zeitung von den Morden erfährt und dann noch merkt das sie identisch mit ihren Träumen sind bekommt sie es mit der Angst zu tun. Auch ihre eigentlich besten Freundinnen:Naomi,Seline und Agatha fangen an sich komisch zu verhalten.Seline fängt an zu hungern,Naomi hat einen neuen "Freund" und Agatha taucht immer seltener in der Schule auf. Als dann eines Tages Almas Telefon klingelt und Naomi sie um Hilfe bittet, reicht es Alma. Sie will wissen was es mit ihren Träumen,den Morden und mit Agathas komischen Verhalten auf sich hat. Immer in ihrer Nähe -Morgan,der sie zu beschützen versucht. Schreibstil und Charaktere Der Schreibstil ist sehr flüssig und gut verständlich.Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von Alma,die Nachts von schlimmen Alpträumen heimgesucht wird. Alma war mir das ganze Buch über sehr unsympathisch. Sie war mir zu negativ. Es gab eigentlich so gut wie keine Stelle in den 441 Seiten ,in der Alma mal nicht schwarz gedacht hat. Die Stimmung war beim Lesen dementsprechend drückend und deprimierend. Ihre Freundinnen Naomi und Lina waren mir da schon sympathischer. Morgan der Junge um den es sich in diesem Buch ja eigentlich,laut Klapppentext,drehen sollte war mir das ganze Buch über fremd. Er wurde nicht richtig beschrieben und man wusste als Leser kaum etwas über ihn. Er tauchte mal auf dann verschwand er wieder,dann tauchte er wieder auf. Am sympathischsten war mir Almas kleine Schwester. Zwar hat sie,aufgrund eines Traumas,nie gesprochen aber trotz allem war sie total süß und ich konnte mir diesen Charakter einfach am besten vorstellen. Ich mag Almas kleine Schwester. Fazit Der Klappentext hat kaum etwas mit der richtigen Handlung zu tun. Denn es heisst das niemand Alma berühren kann außer Morgan. Darauf hab ich lange und vergeblich gewartet. Auch finde ich das Buch am Anfang ziemlich verwirrend und auch das Ende hat mir gar nicht zu gesagt. Der Leser wird mit vielen offenen Fragen zurückgelassen.Was ist mit Morgan? Wie geht es Agatha? Was ist mit dem schwarzen Mann? Viele viele Fragen. Auch hat mir die deprimierende Stimmung gar nicht zu gesagt. Klar passiert in Almas Leben sehr viel Schlimmes aber trotzdem kann man doch ab und an mal die Stimmung etwas auflockern. Mich hat das schon sehr runtergezogen. Aber es gibt auch ein paar positive Dinge. Sehr gut hat mir das Buch ab der Hälfte gefallen. Als Alma anfing den Morden ,die sie ja träumt, auf die Spur zu kommen und als sie anfing herauszufinden warum sich Agatha so komisch verhält,konnte ich das Buch nicht mehr weglegen. Auch fand ich es sehr gut das die Autorin verschiedene Probleme eingebaut hat so etwa:Magersucht,Sekten und Familienprobleme. Daher vergebe ich dem Buch gnädige 3 Sterne.

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  • Rezension zu "Nacht" von Elena Melodia

    Nacht
    alper

    alper

    17. May 2012 um 19:43

    Elena Melodia wurde in Verona geboren, wo sie auch heute noch zusammen mit ihrem Mann lebt. Nach einem Studium der Geisteswissenschaft arbeitete sie zunächst als Jugendbuchredakteurin in einem großen Verlag, bevor sie selbst unter die Schriftsteller ging. ''Nacht'' ist ihr erster Roman und der Auftakt zur erfolgreichsten italienischen Urban-Fantasy-Saga der letzten Jahre. Seit einem schweren Autounfall empfindet die 17-jährige Alma bei jeder Berührung unerträgliche Schmerzen. Selbst ihren vier besten Freundinnen erlaubt sie nicht, sie anzufassen. In letzter Zeit wird sie auch noch von grauenhaften Alpträumen gequält, in denen die Nacht für Nacht grausame Morde miterleben muss. Ihre Probleme vertraut sie einem violetten Tagebuch an, in dem sie auch ihre Träume niederschreibt. Nur ihr geheimnisvoller Mitschüler Morgan schaut hinter die Fassade. Morgan, der sie mit seinen seltsamen violetten Augen verzaubert, ist der Einzige, der Alma verführen kann, ohne ihr weh zu tun. Als Alma eines Tages entdeckt, dass die Menschen aus ihren Träumen tatsächlich ermordet werden, vertraut sie sich Morgan an und will mit ihm zusammen herausfinden, was hinter den brutalen Taten steckt. Doch bald stellt Alma fest, dass hinter den Morden ein Geheimnis lauert, in dessen Zentrum sie selbst steht und über das sie Morgan zu verlieren droht ... Elena Melodias Debütroman ''Nacht'' ist ein atemberaubendes Leseabenteuer um erste Liebe, wahre Freundschaft und große Gefahr - spannend, romantisch und geheimnisvoll! Das Cover ist sehr schlicht gehalten - ein Gesicht, gespiegelt in einem See. Der Titel ist glänzend blau. Es ähnelt sehr dem der italienischen Originalausgabe. Wobei dieses wegen des Titels auffälliger ist. Ein wunderbares Cover, wie es immer der Fall bei dem PAN Verlag ist. Die Aufmachung der einzelnen Kapiteln ist ebenfalls sehr schön. Jeder Kapitelanfang hat ein spiegelverkehrtes 'N' auf der Seite. Ich habe sehr viel von dem Buch erwartet, weiß aber nicht warum. Schlecht war das Buch nicht, aber auch nicht wirklich sehr gut. Vielleicht liegt es ja daran, dass ich zu große Erwartungen an das Buch hatte. Die Idee zu dieser Geschichte war interessant und nichts, was man in jedem Buch vor die Nase bekommt. Doch leider wurde diese Idee nicht ganz gut umgesetzt. Ich hätte mir den Verlauf der Geschichte ganz anders vorstellen können. Die Geschichte wurde an vielen Stellen nur sehr oberflächlich erzählt. Es hätte genauer und detailreicher sein können. Wobei einige nicht so wichtige Stellen bis zum kleinsten Detail erzählt wurden, was auch nicht hätte sein müssen. Der Schreibstil der Autorin ist jedoch sehr jugendlich gehalten, was man bei einem Jugendroman auch erwartet. Die Schriftgröße war genau richtig - ich hasse es, wenn Bücher die gefühlte Schriftgröße 1,5 haben. Die Hauptcharaktere sind sehr gelungen. Alma war mir von Anfang an sehr sympathisch, wobei sie öfters sehr hart wirkte. Ihre Handlungen konnte ich aber nachvollziehen. Morgan ist auch ein wirklich interessanter Charakter. Er ist sehr geheimnisvoll und ich freue mich, die beiden im Folgeband besser kennenzulernen. Interessant war auch zu sehen, wie sich die Freundschaft innerhalb der Clique entwickelte. Wer von diesem Buch eine schöne Liebesgeschichte erwartet wird enttäuscht sein. Natürlich spielt Liebe eine Rolle, aber sie wird immer weiter in den Hintergrund gespielt. Es ist ein nettes, spannendes Buch, jedoch bekommt es von mir nur 3 von 5 ♥, da ich einige, oben genannte, Kritikpunkte an das Buch habe. Das Buch lässt ein paar Fragen auf, darum freue ich mich schon auf den nächsten Band und hoffe, dass diese Fragen aufgeklärt werden.

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  • Rezension zu "Nacht" von Elena Melodia

    Nacht
    Traumfeder

    Traumfeder

    10. April 2012 um 18:57

    Dunkel wie die Nacht, das Gesicht eines schönen Mädchens und die Lichtspiele auf fließendem Gewässer. Nichts sagende Elemente, die ein Geheimnis zwischen den Buchseiten zu verbergen scheinen. "Nacht" ist ein düsterer und äußerst verwirrender Roman, der einen großartigen Start einr Reihe darstellt. In Vordergrund des Geschehens steht Alma, ein hübsches Mädchen, das ein scheinbar perfektes Leben führt. Mit ihrer Clique entscheidet sie, wer auf dem Schulhof angesagt ist und wer nicht. Sie weiß, dass sie gut aussieht und das ihre Macht in diesem Äußeren liegt, weshalb sie es genießt wenn andere sie anstarren. Zu Beginn des Buches ist sie sehr unsympathisch. Sie wirkt total eingebildet und verhält sich als eine richtige Tussi. Alma sieht nur sich selbst, ihre Freundinnen sind ihr zwar irgendwie wichtig, doch sie muss im Mittelpunkt stehen. Im Laufe des Geschehens aber, muss sie aber feststellen, dass diese heile Welt, in der sie sich glaubte, um sie herum zu zerfallen beginnt. Das Verhalten ihrer Freundinnen ändert sich, Geheimnisse tauchen auf. Doch nicht nur die Freundinnen haben Geheimnisse, denn auch Alma verbirgt etwas. Es wirkt aber so, dass sie ihr Geheimnis vor allen waren will, die Geheimnisse der Mädchen aber aufdecken will. Wie ein Kontrolleur will sie von den anderen alles wissen ohne viel von sich preis zu geben. Sie will nicht, dass jemand erfährt, dass nach dem Autounfall mit einigen Freundinnen, den nur sie überlebte, bei ihr seltsame Träume begannen. In manchen Nächten träumt sie die letzten Augenblicke ihr unbekannter Menschen, die später tot aufgefunden werden. Während sie diese Träume hat, ist sie gezwungen alles in feinsten Details zu notieren. In dieser Zeit scheint Morgan der Einzige zu sein, auf den sie sich verlassen kann und dem sie voll und ganz vertrauen kann. Er scheint immer da zu sein, wenn sie ihn braucht und eilt auch immer zur Hilfe, wenn diese gerade nötig ist. Auf den ersten Blick scheint Morgan ein netter Kerl zu sein, der großes Interesse an Alma hat, doch da ist noch mehr. Morgan ist äußerst geheimnisvoll, er sagt niemals zu viel. Wenn er mit Alma zusammen ist, wirkst er zwar locker, doch es scheint, als müsse er die Worte immer abwägen, damit nicht zu viele Informationen weiter gegeben werden. Alma merkt dies zwar, aber ihre Gefühle trüben ihr Urteilsvermögen, weshalb sie es nicht sonderlich weiter beachtet. Man könnte sagen, dass Morgan sie in seinem Bann gefangen hält, weshalb sie ihm einfach vertraut ohne zu viele Fragen zu stellen. Ich weiß zwar nicht wie es den anderen Lesern erging, aber für mich stimmte etwas nicht mit ihm. Es ist wie eine dunkle Aura, die ihn umgibt. Er weiß so viel mehr, als er zu gibt. Außerdem scheint er zu wissen, wer Alma verfolgt und beobachtet. Es ist schwer zu beschreiben, was ich bei diesem Charakter empfunden habe. Manchmal kam bei mir sogar der Verdacht auf, er könnte der Mörder sein. Na ja, die Wahrheit kann man nur erfahren, wenn man die weiteren Bände der Reihe liest. Die ganze Atmosphäre scheint irgendwie beladen zu sein, beinahe erdrückend schwer. Alles ist düster gestaltet, wobei neblig es wohl eher treffen würde. Bei mir hat tatsächlich der Eindruck auf, als würde man als Leser vor einer Nebelwand stehen. Einige Dinge sind gut und klar erkennbar, andere nur noch verschwommen und mache sind im Neben ganz und gar verborgen. Die Vermutung tritt auf, dass die Autorin es so geplant hat, dass sie mit jedem weiteren Buch den Nebel etwas lichtet und so mehr Licht ins Geschehen bringt. Ähnlich sieht es da mit den Charakteren aus. Sie haben zwar schon so einige Charakterzüge gezeigt, aber der Großteil von ihnen befindet sich noch im undurchsichtigen Nebel. Selbst Alma, die hier schon ganz gut vorgestellt wurde, scheint noch so einiges im Nebel zu verbergen. Elena Melodia hat es geschafft so viele Elemente und Themen in diesem Buch zu vereinen, die so sicherlich nicht all zu oft anzutreffen sind. So thematisierte sie Mobbing an Schulen, die Magersucht junger Mädchen, zerbrochene Familien, Sekten und ihre grausamen Rituale. Dies sind nur wenige der angesprochenen Themen, denn im Buch lassen sich noch so viele mehr finden. Fazit "Nacht" ist ein gut gelungener Auftakt zur Reihe. Spannend und voller Überraschungen. Zusammen mit Alma schlüpft der Leser in die Rolle eines Detektivs und versucht den Geheimnissen und Vorkommnissen auf den Grund zu gehen. Elena Melodia schafft es die Welt der Protagonistin aus den Fugen zu bringen und gibt dieser gleichzeitig die Kraft wieder alles aufzubauen. Der Mut und die Neugier, mit denen Alma ausgestatten wurde, treiben den Leser von Seite zur Seite, bis er in dieser Welt gefangen wird und den Weg zur letzten Seite zurücklegen muss.

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  • Rezension zu "Nacht" von Elena Melodia

    Nacht
    FrederiekeLilie

    FrederiekeLilie

    26. March 2012 um 19:51

    Ich ging ohne große Erwartungen an dieses Buch heran. Die Inhaltsangabe klang zwar verlockend und das Cover zieht einen in seinen Bann, aber ich konnte mir nicht fiel unter dem Inhalt vorstellen und dann kam dieser Schreibstil! Eine vollkommene Umstellung für mich, denn die Sätze waren zunächst kurz und abgehackt. Ich musste mich erst daran gewöhnen. Dann kam aber doch noch die positive Überraschung! Ich tauchte in Almas Welt ein und fieberte mit ihr mit. Die Spannung stieg. Manchmal war ich wie rangekettet an dieses Buch und musste einfach wissen wie es weitergeht. Diese Stellen sorgten dafür, dass ich das Buch noch näher an meine Nase schob, noch gründlicher las und ewig dort saß. Mir fiuhr eine Gänsehaut über die Arme. Der Schreibstil verbesserte sich zum Ende hin stark, was vielleicht auch bloß daran liegt, dass ich mich mit der Zeit an ihn gewöhnte. Elena Melodias Art sich auszudrücken gefiel mir. Jeder Charakter hatte seine ganz eigene Art. Ob nun mutig, geheimnisvoll oder zurückhaltend. Besonders für Morgan konnte ich mich begeistern und Sympathien entwickeln. Er verzauberte mich vom ersten Moment an. Es war faszinierend zu sehen, wie die Freundschaft zwischen Alma, Naomi, Seline und Agatha sich langsam auflöste, aber doch wieder festigen konnte. Die kleinen Zwischenfälle von jedem der Mädchen(Das heißt Naomi, Seline und Agatha) sorgten dafür, dass Alma nicht zu sehr hervorgehoben wurde, was ich wunderbar fand. Es regt mich immer wieder in all den Büchern auf, dass die Hauptprotagonisten fast immer perfekt und ganz wichtig dargestellt sind. Ja, sie sind die Hauptpersonen, aber dass Alma nicht total wichtig daragestellt wurde, hatte einfach etwas ... Normales oder kennt ihr jemanden, der extrem schön und wichtig ist und dem immer alles Schlechte und Gute passiert und wirklich nur ihm? Ich jedenfalls nicht. Die Idee dahinter ist genial! In diesem Buch ist einfach alles enthalten. Es ist fesselnd, abwechsungsreich und kein bisschen langatmig oder gar schlecht. So ein abwechslungsreiches Buch habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Mir wurde erst zum Ende hin klar, dass dies kein Einzelband ist. Wenn der nächste Teil erscheint, werde ich ihn mir sofort zulegen. Sehr empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Nacht" von Elena Melodia

    Nacht
    Seidenhauch

    Seidenhauch

    23. February 2012 um 20:56

    Zitat 1: (...), die selbstsicher genug ist, mich weder als Rivalin zu sehen noch wie eine Göttin zu verehren.Eine gewisse Zeitlang habe ich diese Art von Ergebenheit gewollt und gesucht, bis ich kapiert habe, dass sie mir nichts bringt. Zitat 2: Ich will Menschen um mich haben, auf die ich mich verlassen kann. Ich will keinen blinden Glauben, sondern Vertrauen. Zitat 3: Träumen heißt überleben Meine Meinung: Nacht von Elena Melodia, einer italienischen Schriftstellerin, ist der erste Band der My Land Reihe. Dieses Buch beginnt recht spannend. Alma ist 17 Jahre und eigentlich ein ganz normales Mädchen, wären da nicht diesen grauenhaften Alpträume, die sie immer öfters heimsuchen. Zum Glück sind es nur Alpträume. Doch schon bald muss die junge Schülerin feststellen, dass ihre Alpträume keineswegs nur Träume sind, es sind verdammt reale Prophezeiungen... Alma ist sehr beliebt, sie sieht umwerfend schön aus und sie ist absolut gerade, offen und sehr prägnant. Mit anderen Worten sie nimmt kein Blatt vor den Mund. Eine Charaktereigenschaft, die mir persönlich sehr gut gefällt. Besonders ist aber Almas Einstellung zu ihrer "Clique" -ein Wort welches sie selbst nicht leiden kann. Sie bevorzugt das Wort Freundinnen und betont dass es keine "Rangordnung" oder "Hierarchie" gibt, denn Freundschaft bedeutet Respekt und Vertrauen! Dieses Statement macht Alma zum absoluten Sympathieträger. Mit den ersten 120 Seiten ist dieses Buch recht interessant, erleidet aber sogleich einen starken Einbruch. Es passiert einfach nicht genug. Viele, meiner Meinung nach, unbedeutende Stellen werden zu sehr ausgeschmückt und unnötig in die Länge gezogen. Aber es gibt auch wieder einen Lichtblick: die letzten 160 Seiten haben es in sich. Es wird rasant. Almas Leben hat sich stark verändert. Die "Clique" droht auseinander zubrechen, zumindest geht jeder eigene Wege ohne sich mit seinen Freundinnen über Gefühle und Meinungen auszutauschen und schon bald muss Alma feststellen, dass es Nachts alles andere als sicher ist. Almas Visionen sind nicht normal, auch wenn solche nach einem Unfalltrauma gelegentlich auftauchen, wie ihr ihr ehemaliger Psychologe schildert. Alma scheint jedoch etwas Besonderes zu sein. Nur was sie tatsächlich ist erfährt man in diesem Band nicht. Mich persönlich stört das ein wenig. Das ganze Buch ist voller Andeutungen, doch wenn man ans "Ufer schwimmen möchte", entfernt man sich zusehends immer mehr von ihm. Ich hatte bis zum Schluss auf die Auflösung um Almas "Identität" gehofft, aber als Leser bleibt man hier wort-wörtlich im Dunkeln. Desweiteren fehlt mir die Ankündigung für die Fortsetzungsromane. Ich hätte mir zumindest eine grobe Zeitangabe gewünscht. Fazit: Nichts desto trotz kann sich Nacht sehen lassen. Zwar gehört dieses Buch nicht zu meinen Favoriten, aber Almas Geschichte hat durchaus Potenzial und der Cliffhanger am Ende des Buches lässt mich doch tatsächlich auf den zweiten Roman wartend zurück.

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  • Rezension zu "Nacht" von Elena Melodia

    Nacht
    Amarylie

    Amarylie

    04. February 2012 um 12:26

    Seine Berührung ist wie Eis, das mich verbrennt, mich wärmt und tief in mir schmilzt Inhalt: Eigentlich lebt Alma das perfekte Teenager-Leben: Sie führt mit ihrer kleinen Clique das Leben auf dem Schulhof an, und auch ihr neuer Mitschüler Morgan, der sie mit seinen seltsamen violetten Augen verzaubert, scheint fasziniert von ihr. Doch Alma hat ein Geheimnis: Nacht für Nacht sieht sie in ihren Alpträumen bestialische Morde. Als sie herausfindet, dass diese tatsächlich geschehen, wendet sie sich als Allererstes an Morgan. Die beiden kommen einem Geheimnis auf die Spur, in dessen Zentrum Alma selbst steht und über das sie Morgan zu verlieren droht … Spannend, romantisch und geheimnisvoll: Ein atemberaubendes Leseabenteuer um erste Liebe, wahre Freundschaft und große Gefahr! Meine Meinung: Wer kennt das nicht. Wenn man einen interessanten Klappentext liest, erhofft man sich auch viel davon geschweige denn, dass es wirklich klasse ist. Auch bei diesem Buch war es der Fall. Ich habe mir viel versprochen und wurde enttäuscht. Die Protagonistin kam auf den ersten paar Seiten auf mich oberflächlich rüber. Ich empfand sie als unsympathisch durch ihre Arroganz, Desinteresse und Gefühllosigkeit. Im Laufe der Geschichte wurde Alma jedoch etwas angenehmer und erträglicher. Nach und nach wurde sie mir sogar etwas sympathisch. Ihre Clique hingegen hatte mir dennoch nicht wirklich zugesagt. Morgan hingegen fand ich interessant durch sein geheimnisvolles Dasein. Er war immer da, wenn Alma ihn brauchte und scheint über die Geschichten um die Morde nicht überrascht zu sein. Jedoch weiß man nicht viel über ihn und erfährt rein gar nichts, was einem weiter bringen könnte bezüglich seines Lebens. Die Grundidee fand ich bezaubernd interessant, jedoch wurde es nicht gut umgesetzt. Im Laufe des Buches kamen mir viele Fragen auf, die nach und nach nicht beantwortet wurden. Es führte dazu, dass man als Leser nicht ganz mit kam und die Zusammenhänge nicht verstehen konnte. Die Geschichte war auch oft oberflächlich, was an Interesse und Spannung jedoch nicht verlor. Ich war am Ende über den Cliffhanger überrascht, denn ich habe nicht damit gerechnet, dass das Buch ein Mehrteiler ist. Nun hoffe ich, dass in dem Folgeband die Fragen beantwortet werden und die Autorin ihren Potenzial ganz ausschöpft, da es noch viel Luft nach oben gibt. Den zweiten Teil wird es im Mai 2012 unter dem Namen Schatten geben und hat eine gewisse Ähnlichkeit zum ersten Band. Fazit: Das Buch hat mich nicht wirklich überzeugen können. Aber lesen werde ich den zweiten Teil auf jeden Fall. Denn ich würde zu gerne wissen, am es besser wird und wie es weitergeht. Autorin: Elena Melodia wurde in Verona geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Lebensgefährten und ihren beiden Hunden lebt. Nach einem Studium der Geisteswissenschaften arbeitete sie zunächst als Jugendbuchredakteurin in einem großen Verlag, bevor sie selbst unter die Schriftsteller ging. „Nacht“ ist ihr erster Roman und der Auftakt zur erfolgreichsten italienischen Urban-Fantasy-Saga der letzten Jahre.

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  • Rezension zu "Nacht" von Elena Melodia

    Nacht
    SunnyCassiopeia

    SunnyCassiopeia

    28. January 2012 um 18:13

    In diesem Buch geht es um Alma deren mörderische Träume wahr werden, die sie wärend sie die Träume durchlebt in einem Tagebuch festhält. Sie ist ein selbsbewusstes , hübsches Mädchen, die in der Schule eine Mädchen Clique anführt, deren andere Mädchen nur all zu gern beitreten würden. Alles scheint perfekt, bis sich das Leben ihrer Freundinnen sich drastisch verändert und der Geschichte eine dramatische und mysteriöse Wendung gibt. Und dann ist da auch noch der geheimnisvolle, stille Morgan, der einzige Junge, der Alma´s Interesse zu wecken scheint. Ich persönlich finde die Inhaltsangabe überhaupt nicht passend, die Leser bekommen ein ganz falschen Eindruck von dem Inhalt des Buches. Der Verlauf der Geschichte ist eine ganz andere und verliebt sein, beliebte Schulcliquen treten in den Hintergrund und ganz andere Dinge stehen im Vordergrung. Wie das Schicksalshafte Leben ihrer Freundeninnen zB. Alma ist direkt, etwas kalt, hübsch und selbstbewusst....sie mag ihr Leben so wie es ist...bis sich plötzlich alles verändert....ein mysteriöser, spannender und abwechslungsreiches Jugendbuch, das auch für weit über zwanzigjährige lesenwert ist!!

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  • Rezension zu "Nacht" von Elena Melodia

    Nacht
    leselurch

    leselurch

    20. January 2012 um 20:08

    Worum geht's? Nach außen hin ist Almas Leben perfekt: Sie ist wunderschön, die Anführerin der angesagtesten Clique an ihrer Schule und bei allen beliebt. Jedes Mädchen möchte mit ihrer befreundet sein, während jeder Junge mit ihr ausgehen will. Wen stört da schon ein verkorkstes Privatleben, eine kaputte Familie und ein vergangener Autounfall, bei dem die zwei besten Freundinnen umgekommen sind? Alma genießt ihre Stellung bei ihren Mitschülern, denn diese Macht ist das einzige, was ihr geblieben ist. Als sie eines Nachts von einem furchtbaren Mord träumt, ahnt sie noch nicht, dass ihre Träume die Wirklichkeit widerspiegeln. Erst als sich diese schrecklichen Albträume wiederholen, packt Alma die Angst. Wird sie jetzt wahnsinnig? Sind es die späten Nachfolgen des Unfalls? Morgan, ihr distanzierter Mitschüler, scheint als einziger Antworten auf ihre Fragen zu haben. . Kaufgrund: Träume haben schon immer mein Interesse wecken können. Als ich den Klappentext von "Nacht" las, war es die Thematik, die mich neugierig machte. Ich war gespannt und freute mich auf etwas Neues, eine Geschichte fernab vom Mainstream. . Meine Meinung: Während der ersten Seiten erweckt Melodia den Eindruck, als wolle sie nicht lange fackeln und möglichst wenig Zeit mit einer Einführung vergeuden. Schnell werden Almas Albträume zum Hauptthema der Geschichte und es scheint, als würde auf den Leser eine spannende und rasante Handlung zukommen. Nun, wie soll ich es anders sagen: Dies war nicht der Fall! Ja, die Geschichte schreitet sehr wohl schnell voran, aber es sind die untergeordneten Handlungsstränge, die hier das Tempo bestimmen. Almas Albträume, beziehungsweise der gesamte paranormale Hauptteil, findet kaum Beachtung. Erst nach der ersten Hälfte des Buches scheint der übernatürliche Handlungsstrang wieder an Bedeutung zu gewinnen, aber Pustekuchen! Während Alma über 200 Seiten nach einer Antwort sucht, hat man sie als Leser spätestens nach 50 schon gefunden. Melodia hat nicht viel Wert auf eine geheimnisvolle Entwicklung gelegt, denn wenn man ein bisschen mitdenkt, weiß man immer bereits vor den Charakteren, wie es weitergehen wird. Letztendlich wabert "Nacht" eher vor sich hin. Ich hätte nicht gedacht, dass ein Serienstart bereits die Funktion eines "Füllerromans" in der Reihe einnehmen könnte, doch "Nacht" hat mich eines besseren belehrt. Spannung gibt es kaum, Nervenkitzel dafür umso mehr. . Neben einer offensichtlichen paranormalen Handlung beinhaltet "Nacht" in seiner düsteren und finsteren Geschichte einige ernste Themen, die nicht ohne weiteres an einem vorbeiziehen: Magersucht, Sekten, Vergewaltigung, Mord, blutige Gewalt und Wahnsinn. Melodias schonungsloser und harter Schreibstil sorgt dafür, dass diese krassen Handlungsstränge noch bedrückender, noch belastender auf uns wirken. Normalerweise habe ich kein Problem damit, wenn solch schwierige Themen in Büchern behandelt werden, im Gegenteil: Wieso sollen Autoren schreckliche Dinge, die auch in der Realität geschehen, auslassen? Trotzdem musste ich bei "Nacht" einige Male heftig schlucken. Für jüngere oder zarte Leser ist dieses Seriendebüt definitiv nicht zu empfehlen! . Von der versprochenen "Liebesgeschichte" in "Nacht" spürt man absolut nichts. Wer also hofft, hier würde eine schaurig-schöne Story auf den Leser warten, hat sich mächtig geschnitten! Morgan ist eine Figur, die der gesamten Liebesgeschichte ihren Reiz nimmt. Er ist typische Held, der Retter, der immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, um mit seiner unglaublichen Schönheit Alma selbst in den unmöglichsten Situationen zum Schmelzen bringt. Alma fühlt sich zu ihm hingezogen, vertraut ihm anstandslos. Basta. Noch Fragen? Ja? Wie er sonst so ist, was für ein Charakter hinter seiner Person steckt? Ach, solche Dinge sind doch belanglos. Es ist schließlich die große Liebe... Na klar. . Was für ein schwaches Ende! Ich kann mir beim besten Willen nicht erklären, was sich die Autorin dabei gedacht hat. Sie hat während des gesamten Romans unzählig viele Fragen aufgeworfen, auf die sie keine Antworten geben möchte. Nicht einmal sinnvolle Andeutungen, die uns Leser zum Grübeln animieren würden, gibt sie uns nach der letzten Seite auf den Weg. Schlussendlich sind wir also genauso schlau, wie wir es schon beim Aufschlagen des Buches waren. Nach knapp 450 Seiten nehmen wir nichts mit, außer die Bekanntschaft mit einigen verstörten und verstörenden Figuren. Noch bin ich mir unsicher, ob ich der Fortsetzung eine Chance geben werde. . Alma ist eine von jenen Protagonistinnen, auf die man sich partout nicht einlassen kann. Die unnahbare Schönheit ist sich ihrer Wirkung auf ihre Mitmenschen durchaus bewusst ist und spielt gerne damit. Den Jungs verdreht sie den Kopf, um zu bekommen, was sie will, und die Mädchen lässt sie widerliche Aufgaben erfüllen, damit diese sich ihrer Aufmerksamkeit als würdig erweisen. Alma ist die arrogante Highschool-Queen, die trotz ihres Verhaltens jeder vergöttert. Mir war sie ab der ersten Seite unsympathisch und es fiel mir dementsprechend schwer, mit ihr mitzufühlen. Da konnten selbst die schwierige Vergangenheit und das harte Schicksal, das sich Frau Melodia für ihre Protagonistin ausgedacht hat, kein Mitgefühl mehr in mir wecken. Mit den Kapiteln wurde Alma erträglicher, "normaler". Ich war schon dabei, ihr eine zweite Chance zu geben - Menschen können sich schließlich ändern! -, als sie ihre bemerkenswerte Naivität zur Schau stellte. Denn Alma hat es nicht nötig, auf die Warnungen anderer zu hören. Sie bringt sich leichtsinnig in Gefahr und lernt noch nicht einmal daraus, wenn sie sich dann in Schwierigkeiten befindet. Sie wirkt schon fast dämlich, wie sie die selben Fehler aus unerklärlichen Gründen immer wieder begeht... . Bei so einer Hauptcharakter-Pleite habe ich umso größere Hoffnungen in die Nebencharaktere gesteckt. Leider muss ich sagen, dass auch sie mich nicht gänzlich überzeugen konnten und mich eher mit gemischten Gefühlen zurückgelassen haben. Auf der einen Seite sind da die Personen aus Almas näherem Umfeld, wie etwa ihre Familie oder ihre Freundinnen. Sie sind auf jeden Fall besser gelungen als die Protagonistin. Sie sind authentischer, durch ihre Emotionen menschlicher, greifbarer. Jeder von ihnen bekommt seinen eigenen "großen Auftritt", bei dem sie auf ganzer Linie begeistern können. Von ihnen und ihren Schicksalen war ich wirklich getroffen! Auf der anderen Seite stehen der geheimnisvolle Morgan und die vorgeblichen Antagonisten. Man erfährt nichts über sie, ihre Hintergründe und ihre wahren Absichten. Eigentlich soll man sich über diejenigen, die man nicht kennt, kein Urteil erlauben, aber in diesem Fall bin ich ehrlich enttäuscht! . In einer Hinsicht hat mich die Autorin allerdings völlig von sich überrascht. Egal, wie viele Schwächen die Handlung auch aufweisen mag, durch die grandiose Atmosphäre des Romans war ich trotz allem an die Geschichte gefesselt. Elena Melodia hat geschafft, mir durch realistisch beschriebene und entsetzlich grausame Szenen einen eiskalten Schauer über den Rücken laufen zu lassen. Wer eine Vorliebe für das Wahnsinnige hat, und zwar im blutigen, irren Sinne, der wird mit "Nacht" einige vergnügliche Lesestunden erleben. Zart besaitete Gemüter dagegen werden sich wie Alma mit Albträumen quälen! . Cover: Das Cover ist dunkel und geheimnisvoll, so wie es "Nacht" von Elena Melodia ist. Mal wieder beweisen die Grafiker des Verlags, dass sie es schaffen, die Atmosphäre eines Buches in seinem Cover einzufangen. Reife Leistung! . Fazit: "Nacht" von Elena Melodia ist ein schwieriges Buch. Die Atmosphäre kann die Leser mit Leichtigkeit in den Bann ziehen, und auch die schonungslose Art der Autorin kann überzeugen, aber ansonsten hat dieses schwache Seriendebüt leider nicht viel zu bieten. Eine unsympathische Protagonistin, eine zu durchsichtige Geschichte und zu viele offene Fragen haben meine Endbewertung stark heruntergedrückt. Leider vergebe ich nur gute 2 Sterne.

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  • Rezension zu "Nacht" von Elena Melodia

    Nacht
    Nazurka

    Nazurka

    19. January 2012 um 21:53

    Ein mysteriöser und fesselnder Beginn einer vielversprechenden Reihe! Nacht Klappentext: "Seine Berührung ist wie Eis, das mich verbrennt, mich wärmt und tief in mir schmilzt. Eigentlich lebt Alma das perfekte Teenager-Leben: Sie führt mit ihrer kleinen Clique das Leben auf dem Schulhof an, und auch ihr neuer Mitschüler Morgan, der sie mit seinen seltsamen violetten Augen verzaubert, scheint fasziniert von ihr. Doch Alma hat ein Geheimnis: Nacht für Nacht sieht sie in ihren Alpträumen bestialische Morde. Als sie herausfindet, dass diese tatsächlich geschehen, wendet sie sich als Allererstes an Morgan. Die beiden kommen einem Geheimnis auf die Spur, in dessen Zentrum Alma selbst steht und über das sie Morgan zu verlieren droht …" Zur Autorin: Elena Melodia wurde in Verona geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Mann lebt. Sie arbeitete zunächst als Jugendbuchredakteurin in einem großen Verlag, bevor sie selbst unter die Schriftsteller ging. Nacht ist ihr erster Roman und der Auftakt zur erfolgreichsten italienischen Urban-Fantasy-Saga der letzten Jahre. (Aus: Das Land der verlorenen Seelen - Nacht, Informationen zur Autorin) Rezension Nach einem Verkehrsunfall erhält Alma eine Gabe, die auch ihr Fluch sein soll: Sie sieht in Alpträumen bevorstehende Morde und schreibt diese des Nachts in ihrem violetten Hefter nieder. Erst am nächsten Morgen findet und liest sie die Geschichten, welche die letzten Augenblicke der bald Ermordeten verzeichnen. Als Alma merkt, dass ihre Fähigkeit eine Möglichkeit ist, den Tätern auf die Spur zu kommen oder aber die vermeindlichen Opfer zu retten, scheint vieles schon zu spät. Voller Verzweiflung vertraut sie allein Morgen, dem rätselhaften Jungen an ihrer Schule an, ihr Geheimnis und merkt dabei, dass viel mehr hinter ihren Vorhersagen steckt. Doch nicht nur ihre Alpträume und die damit verbundene Verantwortung plagen sie - Alma muss sich auch um ihre Freundinnen kümmern und sich somit auch mit fanatischen Sektenmitgliedern anlegen. Und auch innerhalb ihres Freudeskreises bleibt es ihr nicht erspart festzustellen, dass nicht alles so ist, wie es scheint. "Nacht" von Elena Melodia zeigt schon auf den ersten Seiten, dass dies ein Roman ist, der sich vom Mainstreamfluss deutlich entfernt. Allein der Sprachstil und die Art, wie die Autorin ihre Geschichte beginnt, ihre Charaktere einführt und auch die Gegebenheiten der gesamten Umgebung festhält, deutet auf eine weitaus andere Herangehensweise hin, wie sie sonst so üblich scheint. Statt nahbare Charaktere und warme Umgebungen voller potenzieller Liebe und Emotionen, findet man sich in einer kalten Welt mit starren Charakteren und der Grausamkeit des Schicksals wieder. Die Atmosphäre wirkt aalglatt, jeder Satz spiegelt die Härte des Lebens und das unerbitterliche Schicksal der Welt. wieder. Durch das Aufgreifen vieler gesellschaftlicher Normen und Werte, die hier in absoluter Klarheit auf den Punkt gebracht werden, fühlt man sich gefangen in einer Faszination für die präzise Wahrheit der Dinge. Der Leser kann sich so schon von Beginn an mit den Handlungen und Wertvorstellungen identifizieren, obgleich der Samen für die Hauptstoryline der Geschichte noch gar nicht gesät wurde. Zwischen vielen negativen Emotionen und all der Kälte, die den Leser auf Hochspannung halten, entstehen jedoch auch Gefühle - Liebe, die ihren Beginn in den Tiefen der Nacht findet. Geschichtenliebhaber die dazu neigen, auf der ersten Seite aufzugeben, werden mit diesem Roman bestimmt nicht glücklich. Denn es braucht, ob der ungewöhnlichen Einführung, schon ein bisschen Geduld, bis man letzendlich in eine spannende und intrigante Kriminalgeschichte eintauchen darf, die für einen Jugendroman mit allen Wassern gewaschen ist. Zwischen Brutalität und offensichtlicher Gewalt, die die Morde und auch andere Vorfälle innerhalb des Romans authentisch unterstreichen, legt die Autorin sehr viel Wert auf die psychische Entwicklung ihrer Charaktere. Zu Beginn lernt man Alma als kalten, unnahbaren Menschen kennen, der eine Fassade um seine Gedanken und Gefühle baut, ähnlich einer undurchdringbaren Festung. Überrascht stellt man fest, dass man Alma jedoch auf Anhieb ins Herz schließt und trotz ihrer abweisenden Art eine gewisse Sympathie für sie hegt. Doch ihre Freundinnen Naomi, Seline und Agatha, die innerhalb ihrer Clique fest zueinander stehen, distanzieren sich immer mehr voneinander. Jeder geht seinen eigenen Weg. Schon bald sieht Alma sich gezwungen, ihren Freundinnen zu helfen, die den Glauben an sich selbst zu verlieren drohen. Auch hier trägt Zusammenhalt Früchte, auch hier kann etwas entstehen, dass über einfache Freundschaft hinausgeht. Und während sich die Protagonistin, sowie die anderen Figuren in andere Richtungen entwickeln und neue Wege einschlagen, kommen erstmalig phantastische Elemente ins Spiel: Die schwarzen Männer mit den Sonnenbrillen und den schwarzen Hüten, die es aus irgendeinem Grund auf Alma abgesehen haben. Zwar erfährt man nicht viel über diese Gestalten der Nacht, doch es ist zu erwarten, dass diese in den Folgeteilen dieser Serie noch eine größere Rolle spielen werden. Morgan, der einzige Mensch, der etwas über diese Kreaturen zu wissen scheint, hält Informationen zurück und Alma spürt, dass mehr hinter seinem Wesen und seiner Fassade steckt, als er bisher hat durchblicken lassen. Mit fortschreitender Seitenzahl verliert die Geschichte nicht an Spannung - im Gegenteil, sie nimmt von Seite zu Seite zu. Einer der wenigen Kritikpunkte wäre allerdings die Vorhersehbarkeit der Ereignisse, welche hier doch relativ häufig auffällt. Der nahende Höhepunkt gibt dem Leser keine vollständige Auflösung der Geschehnisse, sondern noch mehr Indizien, noch mehr Fragen. Vor allem die entstehende Neugierde lässt das Leserherz höher schlagen, und da andere Vorkommnisse jedoch aufgeklärt werden, empfindet der Leser zum Ende hin doch keinerlei Enttäuschung, sondern vielmehr den Drang, weiterhin dieser Geschichte zu lauschen, die wahrlich etwas Besonderes an sich hat. Alles in allem steckt in diesem Roman - zwar keine neue -, allerdings eine ausbaufähige Idee, die mit interessanten Details und viel Potenzial den Leser auf mehr hoffen lässt. Fazit "Nacht" von Elena Melodia bietet dem Leser eine spannende Mysterygeschichte, welche einen sofort in seinen Bahn zieht. Durch den besonderen Schreibstil sticht dieser Roman wohltuend aus dem sonstigen Mainstreamfluss heraus und strahlt durch klare Worte und präzise Handlungen. Die Vorhersehbarkeit der Ereignisse schmälert keinesfalls die Spannung innerhalb der Geschichte, obwohl dort etwas verzwicktere Handlungsstränge potenziell die Spannung noch gesteigert hätten. Für vagemutige Leser, doch auch für solche geeignet, die bei einer spannenden Geschichte nicht Nein sagen können! Pro & Contra + Eindrucksvoller, düsterer Sprachstil + präziser Ausdruck, klare Worte + Sympathische Charaktere + Spannende Mysterygeschichte + Idee mit Potenzial + wunderschönes Cover o Umsetzung der Idee nicht ganz geglückt o zu wenige Details über die "schwarzen Männer" (hoffentlich im Folgeband) - große Vorhersehbarkeit der zusammenlaufenden Handlungsstränge Bewertung: Handlung: 3,5/5 Charaktere: 4,5/5 Lesespaß: 4,5/5 Preis/Leistung: 4/5 Insgesamt: 4 Sterne Autor: Elena Melodia Urban-Fantasy Reihe Verlag: Pan; Gebundene Ausgabe Genre: Fantasy; Roman Originaltitel: Buio Erscheinungstermin: 04. Oktober 2011 (bezieht sich auf die Ausgabe von Pan) ISBN/ASIN: 3426283336 Preis: 16,99 €

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