Elena Pallantza

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Neue Rezensionen zu Elena Pallantza

Cover des Buches Mögliche Landschaften (ISBN: 9783988050311)
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Rezension zu "Mögliche Landschaften" von Danae Sioziou

Trishen77
Lyristix

Von mythischer Leichtigkeit und inbrünstiger Schwere, voll physischer Präsenz und metaphysischer Haltlosigkeit, sind die Gedichte von Danae Sioziou (übersetzt von Elena Pallantza und Peter Holland). Sie fallen, und doch: sie schweben; sie ringen, und doch: sie starten längst durch. Sie glitzern auf den Wellenkämmen, schlagen im nächsten Moment schon über dir zusammen.

Sehr oft treten ihre Verse gegen das Schicksal an, dezent an das Dilemma in der Tradition der griechischen Dramen anknüpfend. Nicht nur gibt es Gedichte zu Antigone und ihrer Namensveterin Danaë, auch das eigene Leben, die moderne Welt, sie werden in ihrer Endlichkeit und ihren Mechanismen als zum Schicksal tendierend begriffen. Gegen diesen Kurs stemmt sich manches Gedicht – oder zumindest das lyrische Ich darin. Es steckt viel imaginative Kraft in dieser Lyrik, eine tiefgehende, die dennoch nahbar bleibt, zugänglich und begehbar.

Das Dasein ist ein Labyrinth, das wir nur ganz selten von oben sehen und selbst dann entkommen wir dem Minotaurus nur vorübergehend, indem wir einen Plan fassen, in Bewegung bleiben. Aber letztlich sind wir planlos, ratlos, wie wir mit dieser ungeheuren Welt, ihren Ungeheuern umgehen sollen. Möglich sind wir trotzdem, möglich wie Landschaften, die wir durchqueren, die uns durchqueren.

Cover des Buches Tank Man (ISBN: 9783961600908)
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Rezension zu "Tank Man" von Giorgos Lillis

Trishen77
Lyristix

Halb wütend, halb wehleidig anmutende Reden, abwechselnd gegen und für die Sinnlosigkeit des Lebens plädierend, so könnte man versuchen die Gedichte von Giorgos Lillis (übersetzt von Elena Pallantza) zu beschreiben.

Es ist ihnen, so wirkt es, daran gelegen die allgegenwärtige Absurdität herauszustreichen, mit ihr die Gemälde der Selbstverständlichkeit, der Eingängigkeit zu übermalen, sie mit einem einzigen fetten Strich zu versauen.

Denn nichts ist schön an diesen scheinbar glatten, klaren Abläufen, den Aktionen und Reaktionen da draußen; in ihnen verbirgt sich, unter der Wirklichkeit, die traurige Wahrheit, dass uns diese Welt, die wir bewohnen, dass die Resultate, die wir sind, uns trotz aller Fixpunkt und Vorschriften fremd werden, wenn wir über sie nachdenken, genauer hinsehen.

Der Witz lässt sich diesen Gedichten nicht entnehmen, er sitzt fest, tief wie ein Stachel im Fleisch. Mit der Komik greift auch der Schmerz über. Oder die Taubheit des Nervs, in dem der Dorn steckt.

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