Elena Poniatowska Frau des Windes

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Inhaltsangabe zu „Frau des Windes“ von Elena Poniatowska

Schon als Kind sieht sie die Welt mit eigenen Augen, hält sich für ein Pferd und bewohnt einen Kosmos aus Fabelwesen. Den Konventionen ihrer reichen englischen Familie mißtraut Leonora, sie sagt sich von allen Zwängen los und erkämpft sich das Recht, eine in der Gesellschaft und an der Staffelei absolut freie Frau zu werden. In der wahnwitzigen Liebe zu dem Maler Max Ernst stürzt sie in wonnevolle Abgründe. Mit ihm zusammen ergibt Leonora sich in Paris dem Sinnestaumel des Surrealismus, ist eng befreundet mit Dalí, Miró und Picasso. Als Max Ernst im Zweiten Weltkrieg interniert wird, verliert Leonora den Verstand und wird in eine Anstalt eingewiesen. Nach Ausbruch und Flucht über den Atlantik erobert sie, unterstützt durch ihre Freundin Peggy Guggenheim, die Kunstwelt New Yorks. Vertrieben, getrieben und besessen – in ihrer letzten Heimat Mexiko schafft sie, beseelt durch eine letzte große Liebe, Meisterwerke so singulär wie ihre Geschichte selbst.

Das außergewöhnliche Leben der Leonora Carrington (1917–2011) wird in den Händen Elena Poniatowskas zu einem weltumspannenden Abenteuer, einem Schrei nach Freiheit und einem Zeugnis von bedingungsloser Leidenschaft.

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  • Zusammengesponnen, einiges falsch, nach Belieben interpretiert

    Frau des Windes

    Federfee

    02. February 2018 um 14:43

    Auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut, weil ich mich gerade intensiv mit dem Surrealisten Max Ernst beschäftige. Und Leonora Carrington, die er seine 'Windsbraut' nannte, war eine seiner Geliebten, die man allerdings nicht nur darauf reduzieren sollte. Sie war eine eigenständige Malerin und Autorin und eine faszinierende Frau. Was liegt da näher als die Geschichte ihres Lebens aufzuschreiben?! Das allerdings hat die Autorin Poniatowska meiner Meinung nach in unzureichender Weise getan.Einiges ist falsch, wie z.B. dass sie zum Fluss hinuntergingen, der dem Meer entgegen floss (HC 108). Tatsächlich aber fließt die Ardèche in die Rhône. Auch andere Fakten aus der Zeit mit Max Ernst stimmen nicht.Dazu kommt, dass die Autorin nach Belieben interpretiert, was bei einem autobiografischen Roman – so meine ich – fragwürdig ist. Leonora bringt dem internierten Max Essen und Malutensilien. Die Autorin dazu: "Der findet es ganz normal, dass die Engländerin ihm zu Diensten steht." Und das ist nur ein Beispiel von vielen. Der Leser, der sich nicht näher mit den Lebensdaten und Biografien der vorkommenden Personen beschäftigt hat, kann nicht überprüfen, was wahr ist und was nicht. Quellen- und Literaturangaben fehlen.Viel zu viele Personen werden erwähnt und machen das Buch langweilig; Fakten sind oft so aneinandergereiht, dass sie keinen unmittelbaren Zusammenhang erkennen lassen.Schade, hier wurde eine Chance vertan, über eine schillernde Person der Kunst- und Zeitgeschichte wahrhaftig zu berichten.Wäre nicht der Anfang – Kindheit und Jugend – interessant wiedergegeben, hätte ich sogar nur einen Stern vergeben. Ab etwa Seite 165 habe ich den Roman aus den oben angegebenen Gründen abgebrochen.

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