Inseln im Wind

von Elena Santiago 
3,6 Sterne bei62 Bewertungen
Inseln im Wind
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LeBoudoirs avatar

Unterhaltsam

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Je weiter man in der Geschichte vorankommt umso spannender wird es! Ich konnte es zum Schluss kaum noch aus der Hand legen.

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Inhaltsangabe zu "Inseln im Wind"

Piraterie, heimliche Liebe und Verrat in der Karibik.

Als Elizabeth Raleigh nach langer, gefahrvoller Reise endlich ihre neue Heimat Barbados erblickt, erliegt sie unwiderruflich dem betörenden Zauber der grünen Insel im Wind und vergisst fast, warum sie ihre englische Heimat verlassen musste. Fern sind die Vernunftehe, die Kriegswirren und politischen Unruhen, die ihre Familie bedrohen. Doch bald überschatten dunkle Geheimnisse ihr Leben, und als auf Barbados ein tödlicher Freiheitskampf entbrennt, gerät Elizabeth in einen Strudel aus Intrigen, Zwietracht und verbotener Leidenschaft …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442378883
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:560 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:20.05.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    Y
    Yvibooksvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Je weiter man in der Geschichte vorankommt umso spannender wird es! Ich konnte es zum Schluss kaum noch aus der Hand legen.
    Ein guter Lesestoff für den Leser, der sich für die Kolonialzeit interessiert!

    Anfangs verwirren die Personen, da kaum eine Erklärung für den Leser gemacht wird. Man steht sofort mitten in der Handlung und muss sich durchfinden. Hat der Leser alle Personen verstanden, geht es sofort auf Barbados weiter. 


    Die Insel und die Zeit der Sklavenhaltung wird gut beschrieben. Teils ist es schwer auszuhalten in welchen Zuständen die Schwarzen und Schuldknechte aushalten müssen. Der Leser bekommt einen guten Einblick in die Verzweiflung, die sie zum Aufstand antreibt. Ich hätte mir noch mehr Einblick in die Plantagenwirtschaft oder die Vegetation bzw. Klima gewünscht.


    Die handelnden Personen sind sehr gut umschrieben. Der Leser kann sie förmlich riechen und fühlt mit ihnen. Ich finde den Handlungsstrang sehr gut. Man kann gut mitgehen, es ist spannend und der Leser wird nicht enttäuscht!


    Ich kann das Buch nur empfehlen. Es ist eine sehr intensive Zeit während man die Akteure begleitet.

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    Albel_Noxs avatar
    Albel_Noxvor 4 Jahren
    Exotisch

    England 1649: Nachdem Charles I. hingerichtet wurde, muss Elizabeth Robert Dunmore heiraten, dessen Vater eine Plantage auf Barbados besitzt, denn Elizabeths Vater war ein Anhänger des Königs - was unter Cromwell keine gute Voraussetzung ist.
    Nach der Hochzeit muss Elizabeth nun selbst nach Barbados reisen, erkennt aber schnell, dass sie sich ihre Ehe so nicht vorgestellt hat. Und dann ist da auch noch der Pirat Duncan, von dem Elizabeth sich angezogen fühlt, wodurch sie immer mehr in einen Zwiespalt gerät ...

    "Inseln im Wind" ist ein spannender Abenteuerroman, der aber nur bedingt die Bezeichnung "historisch" verdient. Die historischen Begebenheiten werden zwar ansprechend beschrieben, aber die Liebesgeschichte steht in diesem Buch eindeutig im Vordergrund. Wer gerne Liebesromane liest, sollte hier also auf jeden Fall einen Blick riskieren, aber auch an Barbados Interssierte kommen auf ihre Kosten, denn nach einem etwas gewöhnungsbedürfigen Anfang wird das Buch spätestens ab Beginn der Seereise zu einem Abenteuer in exotischen Landen.
    Gerne hätte ich noch mehr über die historischen Hintergründe erfahren, die etwas knapp angerissen werden - als Liebes- und auch als Roman mit einem Hauch von Abenteuer hat mich dieses Buch jedoch überzeugt.

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    Dreamworxs avatar
    Dreamworxvor 4 Jahren
    Eine Liebe auf Barbados

    1649 wird die Adelstochter Elizabeth Raleigh Zeugin der Enthauptung Charles I. in London. Nach der Hinrichtung trifft sie auf den Freibeuter Duncan Haynes, der sie vor den aufkommenden Tumulten rettet. Elizabeth gefällt dieser geheimnisvolle Fremde sehr, der allerdings weder bei ihrem Vater noch bei dessen Gästen einen guten Ruf hat. In der nur noch kurz verbleibenden Zeit vor der Hochzeit kommen sie und Haynes sich sehr nah. Da ihr Vater ein Anhänger des Königs und somit in Ungnade gefallen ist, geht sie die Vernunftehe mit Robert Dunmore ein in der Hoffnung, sein Leben dadurch zu retten. Robert und sein Vater Harold Dunmore reisen alsbald in Begleitung von Elizabeth und ihrer Cousine Felicity per Schiff zurück nach Barbados, wo sie als Pflanzer eine der größten Zuckerrohrplantagen der Insel ihr Eigen nennen. Doch schon während der Meeresüberfahrt begegnet Elizabeth Duncan durch unglückliche Umstände wieder und die Gefühle übermannen sie erneut. Kaum auf Barbados gelandet, muss sich Elizabeth an das neue Leben in der Fremde und auch den Umgang mit Sklaven gewöhnen. Während ihre Ehe mit Robert sich als Hölle erweist und auch ihr Schwiegervater Harold ihr immer unheimlicher wird, erweist es sich fast als Segen, dass Duncan sich ebenfalls immer öfter auf Barbados aufhält. Als es auf der Insel zu Sklavenunruhen kommt und auch die englische Flotte vor Barbados lagert, um die Bevölkerung den britischen Gesetzen zu unterwerfen, muss Elizabeth eine Entscheidung für ihre Zukunft fällen.

    Elena Santiago (alias Eva Völler) hat mit ihrem Roman „Inseln im Wind“ ein unterhaltsames Buch vorgelegt. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und entführt den Leser in eine exotische Kulisse in 17. Jahrhundert. Die Handlung wurde sehr schön in den geschichtlichen Hintergrund um Politik und Sklavenbefreiung eingebettet. Die Spannung steigt gemächlich und steigert sich zum Ende des Buches noch einmal erheblich. Die Charaktere sind liebevoll ausgestaltet und vielfältig angelegt. Elizabeth ist eine junge Frau, die alles versucht, um die Menschen, die sie liebt, zu beschützen. So geht sie eine Verbindung ein, die sie selbst nicht glücklich macht, nur um ihrem Vater das Leben zu retten. Sie hat das Herz am rechten Fleck, ist oftmals zu ungeduldig und stur, sie hat eben ihren eigenen Kopf und schert sich nicht darum, welchen Eindruck sie bei anderen hinterlässt. Robert Dunmore ist ein Hasenfuß, dabei ein Schürzenjäger, was er auch auf jede nur erdenkliche Art ausnutzt. Harold Dunmore ist ein unnachgiebiger und harter Mann, der keine andere Meinung als seine eigene gelten lässt. Duncan Haynes ist ein Mann, der seine Position aus eigener Kraft erreicht hat, erst vom Gefühl der Rache und danach von Profitgier getrieben. Doch die Gefühle für Elizabeth lassen ihn weich werden, er will sie um alles in der Welt beschützen.

    „Inseln im Wind“ ist ein spannender, aber auch romantischer Urlaubsschmöker, den man wunderbar in einer Hängematte oder am Strand konsumieren kann. Leseempfehlung für ungetrübtes Lesevergnügen.

     

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    MrsFoxxs avatar
    MrsFoxxvor 5 Jahren
    Barbados - Insel im Wind

    In England stehen große Umschwünge bevor: der größenwahnsinnige König Charles I. wird entmachtet und getötet, die Puritaner mit Cromwell an der Spitze übernehmen die Macht im ehemaligen Königreich. Um der Sicherheit ihres Vaters willen, ein eingefleischter Royalist, willigt die junge Lady Elizabeth in die Hochzeit mit dem bürgerlichen Sohn eines Plantagenbesitzer aus dem fernen Barbados ein. Doch eine schicksalhafte Begegnung mit dem Freibeuter und Piraten Duncan Haynes noch vor der Trauung stürzt Elizabeth in ein heilloses Gefühlschaos... 

    Elizabeth ließ mich zeitweise schier verzweifeln an diesem Buch. Ihre Naivität und ihre Angewohnheit vor manchen Problemen einfach die Augen zu verschließen hat meine anfängliche hohe Meinung von der eigensinnigen und selbstbewussten Frau ganz schön schrumpeln lassen. Auch ihre "Liebe" zu dem rücksichtslos und selbstsüchtig wirkenden Duncan Haynes wirkt für mich an den Haaren herbeigezogen: Wie kann sie nur einen Mann lieben, mit dem sie wenige Worte geteilt hat, der ihr schamlos und hastig ihre Unschuld geraubt, und dann auch noch bei den seltenen weiteren Begegnungen ohne großes Federlesens, vieler Worte und trotz ihrer (zugegeben schwachen) Einwände regelrecht über sie hergefallen ist?? 

    Einige der beschriebenen Fakten fand ich dagegen sehr interessant und lehrreich. Die Sache mit den Schuldkontrakten zum Beispiel und der Tatsache, dass viele Matrosen und Arbeiter zu damaliger Zeit einfach gekidnappt wurden, um die anstrengenden Tätigkeiten zu verrichten. 
    Aber irgendwie hatte ich beim Lesen die gesamten gut 500 Seiten hinweg das Gefühl, dass zwar viel geschrieben, aber nur wenig mitgeteilt wurde. Manche Nebensächlichkeiten wurden einfach zu sehr aufgebauscht. Und manches Handeln auch nur unzulänglich erklärt... Schade. 

    Der flüssige und angenehme Schreibstil der Autorin sorgt für eine mitreißende Atmosphäre, wodurch ich trotz der deutlichen Schwächen der Geschichte das Buch flott gelesen habe. An der Punktzahl die ich zu geben bereit bin kann dies jedoch leider nichts mehr ändern... 

    Fazit: Dieses Buch hat meine Erwartungen leider ganz und gar nicht erfüllt. Den Folgeband "Wind der Gezeiten" werde ich mir wohl nicht antun. Schade. 

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    Ajanas avatar
    Ajanavor 5 Jahren
    Tropfen, Liebe, Neuanfang

    *Inhalt*

    Eine Insel kämpft um die Freiheit – und eine Frau um ihre große Liebe London, 1649. Nach der Hinrichtung Königs Charles I. heiratet Elizabeth Raleigh den Sohn einer reichen Pflanzerfamilie von Barbados. Schon während der stürmischen Reise in die karibische See erkennt sie jedoch, dass ihr Mann Robert nicht der ist, für den sie ihn anfangs hielt. Ihr Zwiespalt vertieft sich, als sie dem charismatischen Freibeuter Duncan Haynes begegnet. Nach Wochen erblickt Elizabeth endlich ihre neue Heimat Barbados und erliegt dem tropischen Zauber der Karibik. Doch bald überschatten dunkle Familiengeheimnisse ihr Leben, und als auf Barbados ein tödlicher Freiheitskampf entbrennt, spitzen sich die Ereignisse auf dramatische Weise zu … Piraterie, heimliche Liebe und Verrat vor der traumhaften Kulisse von Barbados.

    *Meinung Meinung*

    Das Buch stand ziemlich lange bei mir rum, da man momentan echt von allen Seiten mit dieser Art von Buch bombadiert wird.

    Dennoch bin ich jetzt eigentlich ganz froh, dass ich es gelesen habe. Die Geschichte an sich kann man sich natürlich denken, auch wie es ausgeht und die Story ähnelt sowieso vielen anderen Geschichten, wo die Frau einen Mann heiratet und in ein fremdes Land zieht.

    Der Schreibstil hat mir gut gefallen, nur manchmal hat sich die Geschichte ein wenig hingezogen.

    Die Charaktere sind gut beschrieben und Elizabeth hat mir gut gefallen mit ihrer Art und Weise, wie sie mit anderen Menschen umgeht und sich nichts gefallen lässt.

    Die Geschichte beeinhaltet Liebe, Freundschaft, Hass und ein wenig Spannung. Dadurch, dass ich schon wusste, wie das Buch ausgehen würde, zog sich die Geschichte zwischendurch ein wenig, aber das Ende hat mir dann wieder gutgefallen.

    Ich würde gerne 3,5 Punkte vergeben, aber leider geht das hier ja nicht ;)

    Mein Fazit:

    Für Fans von Geschichten, von Frauen, die in einem neuen Land ihr Glück suchen und keine Überraschungen erwarten.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Inseln im Wind

    Als König Charles I. hingerichtet wird, geht Elizabeth eine Vernunftehe mit Robert Dunmore ein um ihren königstreuen Vater vor dem Kerker zu retten und reist mit ihm nach Barbados.
    Kurz vor der Abreise trifft Elizabeth auf den Freibeuter Duncan Hanynes und verliebt sich in ihn. Die Hochzeit mit Robert findet nach wir vor statt, doch ebenso kreuzen sich ständig die Wege zwischen Duncan und Elizabeth.....
    Elena Santiago ist ein Pseudonym von Charlotte Thomas. Da ich von der Autorin alle hist. Romane liebe, bin ich mit ihrem tollen Schreibstil schon vertraut.
    Auch in diesem Genre hat sich mich nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und spannend zu lesen. Wir erleben die Liebe, Sklavenaufstände, Krieg, familiäre Geheimnisse, wunderbare Landschaftsbeschreibungen. Kurzum, die Geschichte enthält alles, um nicht eine Zeile langweilig zu werden.
    Ich fühlte mich von Anfang bis zum Schluß bestens unterhalten.
    Auch die schöne Covergestaltung möchte ich nicht unerwähnt lassen.
    Ganz besonders hat mich gefreut, daß ich im Nachwort lesen durfte, daß es zu dieser Geschichte eine Fortsetzung geben wird.

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    AusZeit-Mags avatar
    AusZeit-Magvor 6 Jahren
    Rezension zu "Inseln im Wind" von Elena Santiago

    Inhalt
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    London, 1649. Als Charles I. in London enthauptet wird, ändert sich Elizabeth Raleighs Leben schlagartig. Royalisten werden nach der Hinrichtung des Königs von den Puritanern verfolgt, und als Adelstochter muss Elizabeth um das Leben ihres Vaters fürchten. Nur eine Hochzeit mit dem regierungstreuen Kolonisten Robert Dunmore kann ihn retten. Roberts Vater, einem einflussreichen Pflanzer auf Barbados, kommt Elizabeth als Schwiegertochter ebenfalls sehr gelegen, denn sie ist nicht nur gut erzogen und schön, sondern auch wohlhabend. Obwohl Elizabeth von Robert angetan ist, fällt ihr der Abschied von der englischen Heimat sehr schwer. Wenige Tage vor ihrem Aufbruch versetzt eine schicksalhafte Begegnung mit dem Freibeuter Duncan Haynes ihre Gefühle in Aufruhr, doch die Hochzeit mit Robert findet wie geplant statt. Elizabeth begibt sich auf eine lange Reise – zu einer fernen Insel und zugleich in eine ungewisse Zukunft, die Geheimnisse und Gefahren für sie bereithält, aber auch ungeahnte und überwältigende Gefühle …
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    Einschätzung
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    „Wirf dich ins Meer, wo es am wildesten tobt!“ (Johann Wolfgang von Goethe)
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    Bereits nach den ersten Seiten hat man das Gefühl, einen typischen „Nackenbeißer“ in den Händen zu halten. Doch obwohl die Protagonistin dem charismatischen Freibeuter Duncan Haynes frühzeitig verfällt und eine heiße Erotikszene folgt, täuscht der erste Eindruck. Gleich darauf geht es nach Barbados und schon auf der Überfahrt wird Elizabeth und dem Leser klar, dass ihr Leben auf der exotischen Karibikinsel anders aussehen wird, als sie es sich zur Zeit der Verlobung mit dem smarten Robert erträumt hat. Gemeinsam mit ihr lernt man das Leben auf einer Zuckerrohrplantage kennen und wird Zeuge eines Kampfes auf Leben und Tod zwischen den weißen Kolonialherren und den versklavten Schwarzen, die zu einer Rebellion aufrufen. Doch nicht nur von dort droht Gefahr. Die englische Flotte liegt vor der Küste mit dem Bestreben, die Unabhängigkeit der Kolonie zu vereiteln. Und während man ständig darüber grübelt, ob Elizabeth und ihr schmucker Pirat eines Tages doch noch gemeinsam in den Sonnenuntergang segeln, überschlagen sich die Ereignisse regelrecht, geben Einblicke in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele.
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    Elizabeth „Lizzie“ Raleigh ist die Tochter eines Lords, die sich nicht scheut, ihrem Freiheitsdrang regelmäßig nachzugeben. Sei es nun, um lange wilde Ausritte zu unternehmen oder gar, um sich von einem verwegenen Freibeuter an einen Baum gelehnt, die Jungfräulichkeit nehmen zu lassen ;-) Auch auf Barbados erkennt man immer wieder ihren Freigeist. Die Kleidung ist nicht formell, sondern nachlässig und bequem. Sie lässt sich von einer Magd das Schwimmen beibringen. Und steht für die Sklaven ein, auch wenn sie sich ihrem patriarchischen Schwiegervater in den Weg stellen muss, um sie vor seiner Peitsche zu beschützen. Im Grund ist sie freizügig in allem was sie tut – auch oder vor allem, wenn es um die Liebe geht.
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    Duncan Haynes ist ein Freibeuter im Dienste der englischen Krone. Aus seiner Kindheit noch eine Rechnung mit Lord Raleigh offen, spielt das Schicksal ihm Elizabeth in die Hände – und Duncan greift zu. Doch was sich erst als reizvolle Gelegenheit bzw. langersehnte Rache entpuppt, entwickelt sich in eine vollkommen andere Richtung. Duncan beginnt Gefühle für die Lady zu entwickeln. Ansonsten ist er allerdings genauso, wie man sich einen Piraten vorstellt. Verwegen und geschäftstüchtig – der geborene Anführer. Charismatisch und leidenschaftlich – der perfekte Liebhaber.
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    Ferner gibt es noch unzählige Nebencharaktere, auf die ich hier nur kurz eingehen möchte. Allen voran Robert Dunmore, Elizabeths Ehemann, der durch seine permanente Untreue hervorsticht, die wie eine Krankheit anmutet. Und Harold Dunmore, ihr Schwiegervater, der wie ein Patriarch mit strenger und oft unmenschlicher Hand seine Plantage führt. Außerdem gibt es da noch Elizabeths Cousine Felicity, die, obwohl sie in den Kriegswirren Furchtbares durchleiden musste, noch immer an die große Liebe glaubt, die sie möglicherweise in dem holländischen Kapitän Niklas Vandemeer gefunden hat.
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    Elena Santiago hat mit diesem Roman einen wunderbaren historischen Liebesroman geschrieben, der so dicht erzählt ist, dass es einem beinahe den Atem verschlägt. Die Brutalität gegenüber den Sklaven wird ebenso schonungslos geschildert, wie die Liebesszenen zwischen der Lady und ihrem Freibeuter. All dies geschieht vor einem exotischen Setting, das den Leser dazu verführt, seinen Koffer zu packen und in diesem Jahr Urlaub in der Südsee zu machen. Sehr informativ sind auch Nachwort und Glossar, die einen Einblick in die Seefahrt gewähren. Laut Nachwort ist auch eine Fortsetzung angekündigt, die bereits auf meinem Wunschzettel notiert habe.
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    Das Cover von Blanvalet ist in romantischem Stil gehalten. Eine junge Frau in einem verträumt wirkenden roten Kleid steht an einem Sandstrand und blickt aufs Meer hinaus. An den Seiten erheben sich satte grüne Hügel, während am oberen Rand rote Blüten zu erkennen sind. Am unteren Rand sieht man den Teil einer alten Landkarte. Ein Cover, das zweifellos zum Träumen einlädt.
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    Fazit
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    Heimliche Liebe, Piraterie und Verrat vor der traumhaften Kulisse der Karibik. Für einen historischen Liebesroman, der mich von Anfang bis Ende atemlos gemacht hat, gibt es von mir 5 von 5 Punkten! (LK)

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    irismarias avatar
    irismariavor 6 Jahren
    Rezension zu "Inseln im Wind" von Elena Santiago

    Mit „Inseln im Wind“ entführt Elena Santiago ihre Leserinnen in die Karibik um 1650.
    Die junge Elisabeth Raleigh wächst behütet bei ihrem Vater auf dem Adelssitz in England auf. Doch es gibt politische Wirren, König Charles I wird geköpft und seine Anhänger wie Viscount Raleigh sind in Schwierigkeiten. Da kommt es wie gerufen, dass Elisabeth Robert Dunmore, den Sohn eines regierungstreuen Zuckerbarons heiraten und mit ihm nach Barbados auswandern soll. Doch schon auf der Reise nach Barbados erkennt sie das wahre Gesicht ihres Ehemannes, der ein übler Schürzenjäger ist. Zudem hat Elisabeth kurz vor der Hochzeit den Freibeuter Duncan kennen gelernt und mit ihm eine Liebesbeziehung begonnen und trauert ihm nach. Auf Barbados kommen zu Elisabeths privaten Erlebnissen Unruhen wegen des beginnenden Freiheitskampfs der Sklaven, sie trifft Duncan wieder – aber kann diese Liebe eine Zukunft haben? Neben den Hauptpersonen gibt es noch einige liebevoll gezeichnete Nebenfiguren, die auch durch die gelungene Darstellung lebendig werden.

    „Inseln im Wind“ ist ein Love & Landscape-Roman vor karibischer Kulisse, bei dem man wunderbar in die Geschichte abtauchen kann. Man erfährt einiges über die historische Situation, die englische Politik, den Umgang mit Sklaven und den Freiheitskampf, doch der Schwerpunkt liegt eindeutig auf der Liebesgeschichte und der Interaktion der Charaktere. Die Personen sind so gestaltet, dass man sie lieben, hassen, oder sich in sie verlieben kann. Das Ende der Geschichte lässt noch genug Spielraum für einen zweiten Teil.
    Das richtige Buch für den Urlaub oder Lesestunden im Garten oder auf der Terrasse!

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    Tanzmauss avatar
    Tanzmausvor 6 Jahren
    Rezension zu "Inseln im Wind" von Elena Santiago

    Wir schreiben das Jahr 1649. König Charles I. wird geköpft und Elisabeth, eine junge Royalistin wird von ihrem Vater mit dem Sohn eines reichen Pflanzers auf Barbados verheiratet. Kurz nach der Hinrichtung von König Charles I. begegnet Elisabeth dem Freibeuter Duncan Haynes. Ihm begegnet sie auch wieder, als ihr eigentliches Schiff nach einem Sturm fahruntauglich ist und ihre neue Familie eine andere Passage nach Barbados sucht. Von da an ist Duncan ein ständiger Schatten, der immer wieder auftaucht...

    Das Buch zählt in die Kategorie Love and Landscape. Natürlich geht es hier um eine herzzerreißende Liebesgeschichte, aber auch die politischen Wirrungen und das Inselflair kommen nicht zu kurz.

    Kurz nach Beginn des Buches wird sprachlich ein sehr lebendiger Sog aufgebaut. Der Leser steigt in die Geschichte ein und wird Teil von ihr. So ist es sehr schwer, das Buch zu unterbrechen.

    Die Autorin ist ihrem Schreibstil, den man auch z.B. unter Eva Völler oder Charlotte Thomas kennt, treu geblieben. Die Figuren sind farbenfroh und man kann die Handlungen gut nachvollziehen.

    Die Erzählperspektive wechselt zwar zwischendurch immer mal wieder, jedoch fällt das beim Lesen weniger auf. Im Gegenteil, der Leser hat so einen sehr guten Überblick über die Personen und das Geschehen bekommen.

    Die Autorin schafft es, einige Informationen zum Zuckerrohrabbau, deren Verarbeitung und das Leben der Sklaven in den Text einzubauen, ohne ermüdend zu wirken. Zwar könnte man die Problematik der Sklaverei noch weiter ausbauen, doch hätte dies sicherlich den Rahmen des Buches gesprengt. Auch war die Tiefe der Problematik aus Sicht der Protagonisten ausreichend beschrieben. Für die Pflanzer zählte vornehmlich die Arbeitskraft und der Ertrag.

    Im Nachwort am Ende des Buches gibt es einen Hinweis auf eine mögliche Fortsetzung. Ich freue mich schon drauf und hoffe, dass diese bald erscheint und ich wieder in das karibische Flair eintauchen kann.

    Ein Glossar mit den wichtigsten Begrifflichkeiten und deren Erläuterungen runden das Buch ab.

    Fazit: Ein farbenprächtiger Karibik-Roman, in dem Liebe und Dramatik um den Leser kämpfen.

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    Nina2401s avatar
    Nina2401vor 6 Jahren
    Rezension zu "Inseln im Wind" von Elena Santiago

    Die Karibikinsel Barbados wird die neue Heimat von Elizabeth Raleigh. Die junge und eigenwillige Engländerin heiratet den Sohn eines reichen Plantagenbesitzers. Sie verliebt sich in die sagenhaft schöne Insel und … in den Freibeuter Duncan Haynes. Ihm begegnet sie kurz vor ihrer Hochzeit und dann kreuzen sich ihre Wege immer wieder.

    Es war mein erster Roman aus dem Genre Love and Landscape und ich war positiv überrascht. Die Liebesgeschichte steht natürlich im Vordergrund. Schon nach wenigen Seiten geht es heftig zur Sache zwischen Elizabeth und Duncan, es knistert zwischen den Beiden und zwischen den Zeilen. Diese „heißen“ Szenen wurden toll beschrieben, so dass es mir jedes Mal warm wurde beim Lesen.

    Aber ich bekomme auch jede Menge historische und auch geografische Infos, die geschickt in den Fluss der Geschichte eingebaut wurden. Das Buch besticht von Anfang an durch seine Lebendigkeit. Elena Santiago – besser bekannt als Eva Völler oder Charlotte Thomas – hat auch in diesem Buch ihren Personen so unglaublich viel Leben eingehaucht. Sie hat mit Duncan eine Hauptperson geschaffen, dem nicht nur das Herz von Elizabeth zu fliegt. Aber auch die anderen Charaktere fand ich sehr interessant und vielschichtig. Für mich war niemand nur gut oder nur böse und das kommt der Realität schon sehr nahe.

    Da die Erzählperspektive zwischendurch immer mal wieder wechselte, konnte ich Einblick nehmen in die Gedankenwelt der einzelnen Hauptfiguren und habe mir so nach und nach von jedem ein sehr gutes Bild machen können.

    Bis zum Schluss gab es immer wieder Überraschungen und Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Der Spannungsbogen war überraschend hoch für einen Liebesroman und auch mit Hintergrundinformationen wie z. B. den Zuckerrohranbau und die Probleme der Sklaven betreffend, wurde ich bestens versorgt.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und mitreißend, es gab keine Längen in dem Buch. Es hat mich in seinen Bann gezogen und bis zum letzten Satz nicht mehr los gelassen.

    Ein bildgewaltiger und spannender Liebesroman, der vollgepackt ist mit Dramatik und superschönen Szenen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    DieBuchkolumnistins avatar
    Für den zauberhaften Roman "Inseln im Wind" von Elena Santiago aus dem Blanvalet Verlag suchen wir 25 Testleser: ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- London, 1649. Nach der Hinrichtung Königs Charles I. heiratet Elizabeth Raleigh den Sohn einer reichen Pflanzerfamilie von Barbados. Schon während der stürmischen Reise in die karibische See erkennt sie jedoch, dass ihr Mann Robert nicht der ist, für den sie ihn anfangs hielt. Ihr Zwiespalt vertieft sich, als sie dem charismatischen Freibeuter Duncan Haynes begegnet. Nach Wochen erblickt Elizabeth endlich ihre neue Heimat Barbados und erliegt dem tropischen Zauber der Karibik. Doch bald überschatten dunkle Familiengeheimnisse ihr Leben, und als auf Barbados ein tödlicher Freiheitskampf entbrennt, spitzen sich die Ereignisse auf dramatische Weise zu … http://www.randomhouse.de/Paperback/Inseln-im-Wind-Roman/Elena-Santiago/e382273.rhd ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Habt Ihr Lust dabei zu sein? Dann postet uns bitte bis einschliesslich 11. Januar Euer schönstes Urlaubsfoto (zur Not im Netz suchen und Traumziele googeln ;-)) und hängt sie hier an. Sollte es beim Upload Probleme geben, dann schickt das Bild bitte als Anhang mit Nutzernamen an karla.paul@aboutbooks.de. Wir freuen uns auf viele ansteckende Bilder, die alle für die Leserunde ein bisschen Freiheitsgefühl vermitteln - die Liebe kommt dann garantiert beim Lesen auf!!!
    Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    @nicole_von_o Ganz genau! Nachdem ich ja wirklich recht begeistert war von "Die Bucht des grünen Mondes" und die ganze Kulisse dort auch so atemberaubend beschrieben war; hab ich garnicht lange überlegt und mich eben für "Inseln im Wind" beworben! Aber wahrscheinlich war das einfach zu kurzfristig.. oder zu überstürzt. Ich liebe Piraten; ich liebe Barbados [nein, ich war noch nie dort] aber irgendwas an diesem Buch hat mich einfach total gestört.. vllt war es der Ablauf der Handlungen und der zähe Einstieg, vielleicht war es auch die Protagonistin, die mich so genervt hat - aber irgendwas hat mich immer wieder dazu veranlasst, zu einem anderen Buch zu greifen. Ich versuch halt auch immer, sehr abwechslungsreich zu lesen; mal n Thriller, mal Fantasy, mal Vampire mal historisch. Aber seis drum, ich habs versucht und hab letzten Endes den Kampf verloren. @Starlet Ich muss sagen, der erste Teil war noch relativ interessant. Da hat es mir noch relativ gut gefallen. Aber schon der zweite Teil hat mich irgendwie nicht mehr überzeugt. Klar, das ist kein Grund ein Buch abzubrechen; und ich hab es auch nie als Grund gesehen, aber als es dann immer schlimmer wurde und ich selbst nach über der Hälfte noch nicht im Buch drin war und mich diese Geschichte auch wirklich garnicht berührt oder dergleichen hat; hab ich dann gesagt "es ist besser, es jemand anderem zu überlassen und demjenigen dann vielleicht eine freude zu machen, als es bei mir verstauben zu lassen"
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