Elena Santiago Wind der Gezeiten

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Inhaltsangabe zu „Wind der Gezeiten“ von Elena Santiago

Jeder Traum hat seinen Preis …
Elizabeth und Duncan Haynes wollen Barbados verlassen und fern von Krieg und Sklavenhandel ein neues Zuhause finden. Doch bevor sie in See stechen können, schlägt das Schicksal zu: Ihr kleiner Sohn Jonathan erkrankt an einem lebensbedrohlichen Fieber, und Duncan droht nach einem Schauprozess die Todesstrafe. Nur knapp gelingt es ihnen, an Bord der Elise zu fliehen. Sie steuern Dominica an, eine grüne Insel in der Karibik. Doch auch dieses Paradies birgt ungeahnte Gefahren, aus denen schon bald eine tödliche Bedrohung erwächst …

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  • Stürmische Zeiten auf Swift Great House...

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    nicigirl85

    Von Eva Völler habe ich schon einige Romane gelesen, unter diesem Pseudonym bisher jedoch keinen Einzigen und da ich mittels Büchern gern in andere Länder reise, begann ich gespannt zu lesen. Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen, wobei die Gegenwartshandlung den größeren Raum einnimmt. In der Gegenwart bekommt die Journalistin Elaine das Angebot eine Reportage zu drehen. Voller Freude begibt sie sich mit Tochter Becky auf nach Jamaika und trifft dort auf den attraktiven Plantagenbesitzer Russell Swift. Bereits beim ersten Treffen ist es um Elaine geschehen. Doch dann geschieht etwas auf Swift Great House und sie ist sich nicht mehr sicher, ob Russell der nette Kerl ist, der er vorgibt zu sein... In der Vergangenheit, die um 1831 spielt, wird der Leser in die Zeit der Sklaverei zurückversetzt. Hier lebt Louisa, die eine Ahnin Elaines ist. Ihr Schicksal ist fest mit der Plantage verknüpft, wird dieses auch Einfluss auf Elaine haben? Die Handlung wird uns über einen allwissenden Erzähler näher gebracht, so dass wir über alle Akteure etwas erfahren und nicht nur eine Sichtweise erleben. Frau Völler ist es in diesem Roman sehr gut gelungen, die beiden Handlungsstränge mit einander zu verknüpfen, denn die Verbindungen zwischen den Frauen sind glaubwürdig und nachvollziehbar geschildert. Besonders gefallen haben mir die Beschreibungen des Herrenhauses, denn man hat zeitgleich Faszination und Angst verspürt. Ebenfalls überzeugend war, dass man gespannt nach und nach die Geheimnisse um das Anwesen lüftet. Elaine als Charakter war sehr angenehm, jedoch in meinen Augen zu perfekt um echt zu sein. Sie ist ein so herzensguter und verständnisvoller Mensch, dass man als Leserin gern mehr so wäre wie sie, es aber unmöglich schafft. Ansonsten hat mir am meisten Becky gefallen, denn sie ist ein Teenager wie er im Buche steht mit allen Problemen und Macken. Ihre Handlungsweisen konnte ich mir zu jedem Zeitpunkt sehr gut vorstellen und auch nachvollziehen. Russells Schwester Alicia war hier ein sehr tragischer Charakter, eine Figur, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Fazit: In meinen Augen die perfekte Urlaubslektüre. Lädt zum Träumen ein und ist lesenswert. Prädikat gut!

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  • Die Ruhe vor dem Sturm

    Wind der Gezeiten

    Nina2401

    26. August 2013 um 19:42

    Nachdem mir das erste Buch Inseln im Wind so gut gefallen hat, war ich sehr gespannt auf die Fortsetzung. Schon nach ein paar Sätzen war alles so vertraut, es war wie ein Wiedersehen mit alten Freunden. Sehr geschickt hat Elena Santiago – vielen besser bekannt als Eva Völler - die Geschehnisse aus der Vergangenheit in diese Geschichte eingebunden. So wurde für mich die Erinnerung auf eine schöne Weise aufgefrischt und wer das wunderbare erste Buch nicht kennt, findet ganz unproblematisch in die Geschichte hinein. Ich konnte aber nicht lange in der Wiedersehensfreude schwelgen, da wurden die Karten des Schicksals wieder neu gemischt. Elena Santiago hat ihren Helden auch dieses Mal wieder einiges zugemutet und ich musste erneut um meine Lieblinge zittern. Natürlich gibt es auch wunderschöne romantische Szenen, ein paar Mal stahl sich ein Schmunzeln auf mein Gesicht und ein paar Tränchen kullerten ebenfalls. Die ganze Bandbreite der Emotionen wurde bedient. Spannende Momente wechseln sich ab mit wildromantischen Szenen und das alles vor der atemberaubenden Kulisse der Karibik. Auch dieses Mal hat Elena Santiago wieder ausgiebig recherchiert und ich erfahre einiges über den geschichtlichen Hintergrund und kann ein bisschen Karibik Feeling ausleben. Es gibt einige Abenteuer zu bestehen und Duncan Haynes und seine Frau Lizzie haben sich zu meinen persönlichen Lieblingshelden gemausert. Aber auch die anderen Charaktere waren sehr interessant und vielschichtig und vor allem lebendig. Elena Santiago hat eine besondere Art, ihren Geschichten Leben einzuhauchen. Selten bin ich so nah dran am Geschehen, selten sind mir Personen so vertraut. Es hat mir wieder so einen Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Ich war gefesselt von der dramatischen Story und mit Leib und Seele dabei!

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  • "Wenn es sein muss, warte ich mein Leben lang auf dich."

    Wind der Gezeiten

    Sternenstaubfee

    24. August 2013 um 11:44

    1652 in der Karibik: Elizabeth und Duncan leben mit ihrem Sohn Jonathan auf Barbados. Doch der Frieden hält nicht lange; unter dramatischen Umständen müssen sie fliehen. Eigentlich hatten sie vorgehabt, zunächst nach England zu reisen, damit Elizabeth dort in Ruhe ihr zweites Kind bekommen kann. Doch dann setzen auf dem Schiff bereits vorzeitige Wehen ein, und so landen sie schließlich auf Dominica. Doch auch dort können sie nicht lange in Frieden leben... Mein Leseeindruck: "Wind der Gezeiten" ist bereits der zweite Band. Es ist sicherlich vorteilhaft, wenn man zunächst die Vorgeschichte "Inseln im Wind" gelesen hat. Es ist aber kein Muss, denn auch ohne Vorwissen kann man der Handlung sehr gut folgen! Ich selbst kenne den ersten Band auch noch nicht und hatte keinerlei Probleme, alles zu verstehen. In diesem Buch gibt es viele sehr unterschiedliche und sehr liebenswerte Charaktere. Zunächst sind das sicherlich Elizabeth und Duncan, die wohl die Hauptprotagonisten sind. Doch auch William und seine Schwester Anne, Elizabeth´ gute Freundin, sind sehr sympathisch. Besonders Anne ist mir ans Herz gewachsen. Dann sind da noch Elizabeth´Cousine Felicity, die Zofe Deidre, Pater Edmond, die Indianerin Zena und noch ein paar andere. Das hört sich viel an, aber es ist wirklich kein Problem, alle auseinanderzuhalten. Dafür sind alle zu verschieden und auch wirklich gut charakterisiert. Sehr gut hat mir gefallen, dass man allen Figuren ein Stückchen folgen kann. Mal wird über Elizabeth berichtet, dann über Anne, über Duncan, usw. Es ist somit sehr abwechslungsreich, und man merkt beim Lesen gar nicht, wie schnell die 500 Seiten vorüberfliegen. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen und habe mir vorgenommen, nun auch recht bald den ersten Teil der Geschichte ("Inseln im Wind") zu lesen!

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  • Auch das Paradies hat seine Schattenseiten

    Wind der Gezeiten

    Spatzi79

    22. August 2013 um 18:44

    Nach den Ereignissen aus „Inseln im Wind“ geht die Geschichte von Elizabeth und Duncan Haynes hier nun weiter. Aufgrund einer Intrige gegen Duncan wollen sie Barbados verlassen und sich anderswo ein friedliches Zuhause suchen. Doch just in der Nacht, in der sie aufbrechen wollen, erkrankt ihr kleiner Sohn schwer und sie können nicht abreisen. Duncan wird gefangengenommen und soll wegen Hochverrats hingerichtet werden. Doch selbstverständlich setzt Lizzie alle Hebel in Bewegung, um dies zu verhindern und ihren geliebten Mann zu retten. Hierbei steht ihr ihr bester Freund William zur Seite, auch wenn er selbst immer noch in Lizzie verliebt ist. Auch ohne den ersten Teil gelesen zu haben, bin ich gut in die Geschichte hineingekommen. Die wichtigsten Ereignisse aus „Inseln im Wind“ werden kurz angerissen, so dass auch Neueinsteiger wie ich die Figuren kennenlernen und die Hintergründe schnell verstehen können. Die oben beschriebenen Geschehnisse sind nur der erste Teil der Handlung, es geht auch danach noch spannend und voller Höhen und Tiefen weiter. Immer wieder macht die Geschichte interessante und unerwartete Wendungen. Die Hauptfiguren Lizzie und Duncan spielen natürlich die größten Rollen, aber mir hatten es in diesem Buch eher die Nebenfiguren angetan. Deirdre, Lizzies Zofe, die hoffnungslos in den weltfremden Pater Edmond verliebt ist und bereit ist, ihm ans Ende der Welt zu folgen, ohne dass sie darauf hoffen kann, dass er ihre Gefühle jemals erwidert oder wenigstens bemerkt. Felicity, Lizzies Schwester, die verzweifelt versucht, in die Niederlande zu gelangen, um dort ihren Verlobten, einen holländischen Kapitän wiederzufinden und deren Bemühungen durch die ganzen Verwicklungen und die englisch-niederländischen Seekriege weiter erschwert werden. Und nicht zuletzt Anne, die Schwester von William, die zu Beginn des Buches tief in einer Depression versunken war und dann eine erstaunliche Entwicklung durchmacht. Sie war meine absolute Lieblingsfigur in diesem Buch. Aber auch die ganzen weiteren Personen, wie zum Beispiel Duncans Männer Oleg und Jerry, die er zu Lizzies Schutz abstellt und die in brenzligen Situationen immer wieder zur Stelle sind, haben sich in mein Leserherz geschlichen. Am Ende waren es mir fast zu viele glückliche Paare, fast ein bisschen zu viel Happy-End – aber insgesamt ein wirklich schönes spannendes Buch, das ich sehr gerne gelesen habe und dessen Vorgänger auf meinem Lesestapel nun ganz weit nach oben gerückt ist.

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  • Eine traumhafte Reise

    Wind der Gezeiten

    Maerchenfee

    22. August 2013 um 14:27

    Inhalt: Duncan möchte mit seiner Frau Lizzie, die erneut schwanger ist, Barbados verlassen und auf einer anderen noch wenig besiedelten Karibik-Insel ein neues Leben beginnen. Doch alles kommt anders als geplant. Ihr kleiner Sohn Jonathan erkrankt an einem lebensbedrohlichen Fieber und die Abreise muß verschoben werden, zudem wird Duncan unter Arrest gestellt und soll hingerichtet werden..... Meine Meinung: "Wind der Gezeiten" ist die Fortsetzung von "Inseln im Wind". Natürlich ist es von Vorteil, den Vorgängerroman zu kennen, jedoch hat Elena Santiago geschickt Rückblenden in die Geschichte eingebaut, sodaß sie auch ohne Vorkenntnisse problemlos gelesen werden kann. Wiederum ist der Autorin ein wunderschönes und farbenprächtiges Werk gelungen, dass mich von der ersten Zeile an begeistert hat. Man muß die Protagonisten einfach liebgewinnen, allen voran Anne, die eine gewaltige Entwicklung im positiven Sinne durchlaufen hat. Daher wurde sie auch schnell zu meinem Lieblingscharakter. Natürlich habe ich mich auch hier wieder in Duncan verliebt, dessen derber Charme die Frauenherzen einfach höher schlagen läßt. Aber auch die Nebencharaktere Oleg, Jerry und Zena sind wundervoll ausgearbeitet und man möchte immer mehr von ihnen lesen. Der flüssige und bildhafte Schreibstil der Autorin hat mir wieder unvergessliche Lesestunden bereitet und ich war sehr traurig, als ich am Ende angekommen bin. Da bleibt mir nur zu hoffen, dass bald wieder eine Gechichte von Elena Santiago, bekannt auch als Eva Völler und Charlotte Thomas, auf den Markt kommt. Für diesen rundum gelungenen Roman gibt es von mir 5 von 5 Sternen und eine absolute Leseempfehlung.

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  • Wind der Gezeiten (Elena Santiago)

    Wind der Gezeiten

    LieLu

    NEUERSCHEINUNG Blanvalet Verlag Die Autorin Elena Santiago ist das Pseudonym der bekannten deutschen Autorin Eva Völler. Sie war zunächst als Richterin tätig und später als Anwältin in ihrer eigenen Kanzlei. Daneben hat sie immer Spaß am Schreiben gehabt und schließlich durch ihren Erfolg die Juristerei ganz an den Nagel gehängt. Wind der Gezeiten ist ihr zweiter Roman als Elena Santiago, nach Inseln im Wind (2012). Elena Santiago lebt und arbeitet am Rande der Rhön in Hessen.  © Andreas Pavelic  Inhalt Die schwangere Elizabeth, wohlerzogene Tochter eines englischen Hochadligen und Duncan Haynes, ein kampferprobter Freibeuter, wollen Barbados verlassen und zunächst in Elizabeths Heimat England zurückkehren, wo Elizabeths Kind das Licht der Welt erblicken soll. Anschließend wollen die beiden fern von Krieg und Sklavenhandel ein neues Zuhause in der Karibik finden. Doch bevor sie in See stechen können, schlägt das Schicksal zu: Ihr kleiner Sohn Jonathan erkrankt an einem lebensbedrohlichen Fieber, und Duncan droht nach einem Schauprozess die Todesstrafe, er wird am Abend der Abreise von dem schlüpfrigen Eugene Winston festgenommen, der ihm an den Kragen will und auch Ducans Schiff Elise wird beschlagnahmt. Doch Elizabeth ist schlau und hat die richtigen Beziehungen. Nur knapp gelingt es ihnen, an Bord der Elise zu fliehen. Der zu Beginn ein wenig verwirrende Roman, da der Leser von Anfang an mit einer Menge Namen konfrontiert wird, entwickelt sich schnell zu einem spannenden Piratenabenteuer. Schnell wird klar, dass Elizabeth als starke und emanzipierte Frau die Hauptrolle in dieser verworrenen Geschichte spielt. Von Anfang an fühlt sich der Leser ihr vertraut. Auch ihr Umgang mit dem Hauspersonal und Sklaven, lässt sie sympathisch und einnehmend wirken. Allerdings scheint sie bei einigen Bewohnern von Barbados nicht besonders beliebt zu sein, was sich auch auf ihre Schönheit zurückführen lässt. Sie hat jedoch das nötige Kleingeld, um sich und ihrem Mann Duncan Hilfe zu verschaffen. Auch das Schicksal der jungen Haushälterin Deirdre und ihrem Geliebten Edmond geht einem von Beginn an nahe. So fern scheint die Zeit, in der alle Entscheidungen schwierig und die Landsleute von Korruption und Geldgier geprägt waren. Elizabeth und Ducan schaffen es letztendlich von Barbados zu fliehen. Sie steuern Dominica an, eine grüne Insel in der Karibik. Doch auch dieses Paradies birgt ungeahnte und ähnliche Gefahren wie Barbados, aus denen schon bald eine tödliche Bedrohung für Duncan, Elizabeth und die Kinder erwächst. Fazit Von Anfang an ein spannender und in die traumhafte Atmosphäre der Karibik eingehüllter Roman, der durch den Eindruck von Piratenabenteuern und Dramatik fesselt. Elena Santiago bersteht es ihren Lesern die malerischen Landschaften detailliert zu beschreiben und zum Träumen zu bringen. Das Buch selbst besteht aus vier Teilen, die jeweils mit den einzelnen Abschnitten der Reise von Elizabeth und Ducan betitelt sind. Diese Abschnitte beinhalten meist einen kleinen Zeitsprung in den nächsten Lebensabschnitt der jungen Familie, denn oft ist schon einige Zeit nach der Ankunft vergangen. Angenehm ist, dass alle Teilnehmer der verfahrenen Geschichte des Romans immer wieder aufgegriffen werden. So wird beispielsweise nicht nur das Weiterleben von Elizabeth auf Dominica und Guadeloupe verfolgt, sondern auch das ihrer Schwester Felicity und Anne, ihrer besten Freundin, auf dem Schiff, zusammen mit Ducan, und deren Ankunft in Europa. So hat der Leser immer das Gefühl überall dabei zu sein und nichts zu verpassen. Auffallend ist auch, dass viele Einzelschicksale beleuchtet werden, die im Buch keine nennenswerte Rolle spielen, wie beispielsweise das der jungen Prostituierten Claire. Diese Episoden sind zwar durchgängig aus auktorialer Erzählperspektive, jedoch meist aus Sicht der jeweils handelnden Person geschrieben. Das hat wiederum zur Folge, dass der Leser einen umfassenden Blick auf die Geschehnisse hat. Jedoch ist es auch ein weiterer Spannungsfaktor, denn jedes Mal hat man das Gefühl, mehr zu wissen, als die jeweilige Person. Dies folgt auch aus den unterschiedlichen Zeitsprüngen, die in den Kapiteln zustande kommen. So liest beispielsweise William, ein guter Freund Elizabeths einen Brief seiner Schwester Anne, die zusammen mit Duncan und Felicity, nach England aufgebrochen ist, dass Duncan möglicherweise tot ist und er sich auf Dominica um Elizabeth kümmern soll. Infolge dessen ist Haynes jedoch längst genesen und Elizabeth von der Karibikinsel geflohen, sie hält sich zu diesem Zeitpunkt auf Guadeloupe auf. Da es keinen geregelten Schiffsverkehr gibt, kommen die Briefe oft verspätet an. Der Leser steht somit mitten im Geschehen und muss teilweise verzweifelt zusehen, wie das Schicksal seinen Lauf nimmt. Schlichtweg ein packendes Buch mit jeder Menge Action und Abenteuer. Der Klappentext trifft meiner Ansicht nach nicht ganz den wahren Kern des Buches, sondern unterschätzt diesen.  Wen die 500 Seiten zunächst abschrecken, sollte sich im Klaren sein, dass das Buch ab der ersten Seite fesselt und man es gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. 

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