Eleonore Büning

 4,7 Sterne bei 6 Bewertungen

Alle Bücher von Eleonore Büning

Cover des Buches Sprechen wir über Beethoven (ISBN: 9783710900501)

Sprechen wir über Beethoven

 (4)
Erschienen am 29.03.2019
Cover des Buches Warum geht der Dirigent so oft zum Friseur? (ISBN: 9783710900990)

Warum geht der Dirigent so oft zum Friseur?

 (2)
Erschienen am 24.09.2020
Cover des Buches Karajan, Dirigent (ISBN: 9783458350279)

Karajan, Dirigent

 (0)
Erschienen am 31.12.2013

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Cover des Buches Warum geht der Dirigent so oft zum Friseur? (ISBN: 9783710900990)Sikals avatar

Rezension zu "Warum geht der Dirigent so oft zum Friseur?" von Eleonore Büning

Nicht immer ganz ernst gemeint
Sikalvor 4 Monaten

Die Autorin Eleonore Büning, Journalistin, Kritikerin und Moderatorin, hat in diesem Buch eine Auswahl der Musik-Kolumnen zusammengefasst, die sie im Laufe der Jahre für die FAZ geschrieben hat. Man glaubt ja nicht, welche Fragen zum Teil gestellt werden …

 

Wann darf man Klatschen und wann nicht? War die Zwölftonmusik ein Holzweg? Macht die Pauke taub? Wieso fangen zu Weihnachten alle plötzlich mit dem Singen an? Warum heißt die Ukulele Ukulele? Was ist ein Meisterwerk?

 

Und viele Fragen mehr könnten hier angeführt werden. Frau Büning gibt zum Teil aufschlussreiche, zum Teil höchst amüsante Antworten und man merkt schon, dass auch in der klassischen Musik nicht immer alles ernst zu nehmen ist. Einige Male geht die Autorin auch kritisch mit bestimmten Passagen um, mit gesellschaftlichen Auswüchsen, mit dem künstlerischen und (oft finanziellen) Dilemma der Branche.

 

Viele der gestellten Fragen haben mich amüsiert, einige fand ich interessant und informativ und einige auch ziemlich unnötig. Im Großen und Ganzen ein Buch, das nicht nur den Liebhaber der klassischen Musik anspricht. Gerne vergebe ich hier 4 Sterne

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Cover des Buches Warum geht der Dirigent so oft zum Friseur? (ISBN: 9783710900990)annlus avatar

Rezension zu "Warum geht der Dirigent so oft zum Friseur?" von Eleonore Büning

Wissenswertes und Profanes zur klassischen Musik
annluvor 6 Monaten

*Diese Musiken sind vollkommen. Sie sind zeitlos. Sie greifen uns Menschen ins Gemüt. Sie können uns, bei jeder neuen Begegnung, auf immer wieder andere Weise Auskunft darüber geben, wer wir sind oder besser gesagt, wer wir sein könnten.*


Was sind die großen und kleinen Fragen der Musik? Die Musikkritikerin Eleonore Büning geht ihnen in ihrer Kolumne in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitungen seit 2015 nach. In diesem Buch wurden achtundfünfzig Beiträge ausgewählt und so den unterschiedlichsten Fragen zur aktuellen (klassischen) Musikszene, zur Musikgeschichte aber auch anderen Themen nachgegangen. 



Manche der Fragen, die Frau Büning für ihre Kolumne auswählt, stehen ganz deutlich mit der Musik in Verbindung. Andere bedienen sich an Klischees oder scheinen auf den ersten Moment gar nicht so sehr mit der Musik an sich zu tun zu haben. Genauso hält sie es mit ihren Antworten. Mal geht sie über die Fragen dazu über sich der Musiktheorie zu widmen, immer wieder finden sich Episoden aus der Musikgeschichte. Dann wiederum steht mehr die Persönlichkeit bestimmter Musiker/Dirigenten im Vordergrund. Mitunter – und diese Kolumnen fand ich besonders spannend – wird die Frage dazu benutzt um die Ecke zu denken, andere Wissenschaften und Künste aber auch gesellschaftliche Phänomene aufzugreifen. 


Als Musikkritikerin hält sie auch mit der Kritik nicht hinter dem Berg. Schonungslos wird mitunter ein Stück, eine Inszenierung aber auch die allgemeine Entwicklung in Bezug auf das Musik hören und begreifen zerrissen. Die Kritik bezieht sich auch auf die Gesellschaft, die die klassische Musik in eine Situation gedrängt hat, in der Inszenierungen aus finanziellen Gründen gekürzt werden, in der professionelle Musiker nicht abgesichert sind und auf selbstständiger Basis von Orchester zu Orchester wandern ohne sich ihrer eigenen Zukunft sicher zu sein. Dass es auch das Leben professioneller Musiker kein Zuckerschlecken ist, zeigen die öfters erwähnten Berufskrankheiten ebenso, wie die viele Zeit, die fürs Üben aufgewandt werden muss. 


Fazit: Eine der Fragen sucht die Antwort auf den Nutzen von Musikkritiken. Laut einem computergestützten Analyseverfahren liegt das Leseverhalten bei Kritiken bei einer Prozent-Null. Dass niemanden Musikkritiken – und die Kolumne von Frau Büning – nützen und niemanden interessieren, kann ich nach der Lektüre dieses Buches nicht unterschreiben. Im Gegenteil fand ich viel Interessantes in den Kolumnen. Einige Male habe ich mich amüsiert, dann wieder was Neues dazugelernt. 

Kommentare: 11
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Cover des Buches Sprechen wir über Beethoven (ISBN: 9783710900501)sternenstaubhhs avatar

Rezension zu "Sprechen wir über Beethoven" von Eleonore Büning

Beethoven und seine Musik
sternenstaubhhvor einem Jahr

In dem Musikverführer "Sprechen wir über Beethoven" habe ich Beethoven kennengelernt wie in keinem anderen Buch zuvor. Den Komponisten Ludwig van Beethoven verbinden die meisten mit bezaubernden Melodien wie "Für Elise" oder "Mondscheinsonate". Nur die wenigsten wissen vielleicht das viele seiner Musikstücke eng an seine Zeitgenossen gebunden ist und häufig Widmungen des Künstlers tragen. Doch wer war der Mensch Beethoven? Wer war der Mann mit dem intensiven Blick und der wilden Frisur der sich ganz der Musik verschrieben hatte? Die Autorin Eleonore Büning war beim RBB für eine 47-teilige Sendereihe über Beethoven verantwortlich. Ich selbst kannte die Reihe zuvor leider nicht. Man spürt jedoch beim Lesen ihre Begeisterung und ihren ernormen Kenntnisreichtum. Ihr flüssiger Schreibstil sorgt dafür, das zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommt. In "Sprechen wir über Beethoven" kann der Leser sowohl in Beethovens Leben wie auch in seine musikalischen Werke eintauchen. So bezeichnet Frau Büning Beethoven als "Kopf-Komponisten", den man heute wohl als Workaholic bezeichnen würde. Der 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven ist der geeignete Zeitpunkt, um sich mit dem Leben des Künstlers und seiner Musik näher auseinander zu setzen. In diesem Buch hat mich vor allem die Kombination aus biografischen Text und Musikrezension angesprochen. Bei der Lektüre dieses Buches lernt man nicht nur viel über Ludwig van Beethoven selbst, sondern auch über seine Musik und andere Komponisten klassischer Musik. Man muss nicht unbedingt ein Musikkenner sein, um dieses Buch zu lesen. Wer ein Musikliebhaber ist, wird sich an der Lektüre sicherlich erfreuen können. Ich habe in die meisten der in dem Buch aufgeführten Kompositionen hineingehört und viele schöne neue Melodien und Musikstücke für mich entdeckt.

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