Eleonore Büning

 4,3 Sterne bei 7 Bewertungen

Alle Bücher von Eleonore Büning

Cover des Buches Sprechen wir über Beethoven (ISBN: 9783710900501)

Sprechen wir über Beethoven

 (4)
Erschienen am 29.03.2019
Cover des Buches Warum geht der Dirigent so oft zum Friseur? (ISBN: 9783710900990)

Warum geht der Dirigent so oft zum Friseur?

 (2)
Erschienen am 24.09.2020
Cover des Buches Wolfgang Rihm - Über die Linie (ISBN: 9783710901478)

Wolfgang Rihm - Über die Linie

 (1)
Erschienen am 24.02.2022
Cover des Buches Karajan, Dirigent (ISBN: 9783458350279)

Karajan, Dirigent

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Erschienen am 31.12.2013

Neue Rezensionen zu Eleonore Büning

Cover des Buches Wolfgang Rihm - Über die Linie (ISBN: 9783710901478)
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Rezension zu "Wolfgang Rihm - Über die Linie" von Eleonore Büning

da hab ich wohl zu wenig Hintergrundwissen...?
annluvor 2 Jahren

Wolfgang Rihm zählt zu den großen deutschen Komponisten. Inzwischen hat er mehr Stücke komponiert als Mozart. Zu seinem Siebzigsten schreibt Eleonore Büning über sein Leben und seine Werke. 


Ich mag Biografien, die mich auch mal in Welten entführen, mit denen ich sonst nichts am Hut habe. So habe ich durch solche auch schon einen Einblick in die klassiche Musikwelt gewonnen, die nicht unbedingt zu meinen Interessen zählt. So war ich auch hier gespannt, was ich über die Biografie eines so herausragenden, zeitgenössischen Komponisten Neues erfahren würde. Und Neues viel mit dabei. 


Hier starte ich schon mit den Gründen, warum ich mit diesem Buch nicht sehr viel anfangen konnte. Meiner Meinung nach hat sich Wolfgang Rihm sicherlich all das Lob verdient, das hier ausgesprochen wird. Nur leider konnte ich mit den mitunter überbordenden Beschreibungen nicht viel anfangen. Wohl auch, weil jeder Abschnitt mit Zitaten, Verweisen und besonders vielen musikalischen Begriffen durchzogen war. Da mir hier das Hintergrundwissen fehlt, konnte ich so den Ausführungen nur zum Teil folgen. Die Teile, die sich mit Rihms privatem Leben beschäftigen fand ich interessant, hätte mir dabei aber eine chronologische Reihenfolge gewünscht, die nicht so sehr von den oben erwähnten Exkursen zu seinen Werken (deren Beschreibung ich nicht immer verstanden habe) durchzogen ist. 


Fazit: Ich habe mir hier vielmehr eine „klassische“ Biografie zum Leben von Rihm erwartet und weniger Ausführungen zu seiner Musik und seinen Werken. Natürlich gehören diese mit zu seinem Leben – allerdings hätte ich mir die dann so formuliert gewünscht, dass sie auch ein Laie, wie ich, versteht. Liebhaber klassischer Musik werden wohl ihre Freude an diesem Buch haben – und Rihm verdient sicher jegliches Lob. Leider kam bei mir der Schreibstil dieses Buches nicht gut an.  

Cover des Buches Warum geht der Dirigent so oft zum Friseur? (ISBN: 9783710900990)
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Rezension zu "Warum geht der Dirigent so oft zum Friseur?" von Eleonore Büning

Nicht immer ganz ernst gemeint
Sikalvor 3 Jahren

Die Autorin Eleonore Büning, Journalistin, Kritikerin und Moderatorin, hat in diesem Buch eine Auswahl der Musik-Kolumnen zusammengefasst, die sie im Laufe der Jahre für die FAZ geschrieben hat. Man glaubt ja nicht, welche Fragen zum Teil gestellt werden …

 

Wann darf man Klatschen und wann nicht? War die Zwölftonmusik ein Holzweg? Macht die Pauke taub? Wieso fangen zu Weihnachten alle plötzlich mit dem Singen an? Warum heißt die Ukulele Ukulele? Was ist ein Meisterwerk?

 

Und viele Fragen mehr könnten hier angeführt werden. Frau Büning gibt zum Teil aufschlussreiche, zum Teil höchst amüsante Antworten und man merkt schon, dass auch in der klassischen Musik nicht immer alles ernst zu nehmen ist. Einige Male geht die Autorin auch kritisch mit bestimmten Passagen um, mit gesellschaftlichen Auswüchsen, mit dem künstlerischen und (oft finanziellen) Dilemma der Branche.

 

Viele der gestellten Fragen haben mich amüsiert, einige fand ich interessant und informativ und einige auch ziemlich unnötig. Im Großen und Ganzen ein Buch, das nicht nur den Liebhaber der klassischen Musik anspricht. Gerne vergebe ich hier 4 Sterne

Cover des Buches Warum geht der Dirigent so oft zum Friseur? (ISBN: 9783710900990)
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Rezension zu "Warum geht der Dirigent so oft zum Friseur?" von Eleonore Büning

Wissenswertes und Profanes zur klassischen Musik
annluvor 4 Jahren

*Diese Musiken sind vollkommen. Sie sind zeitlos. Sie greifen uns Menschen ins Gemüt. Sie können uns, bei jeder neuen Begegnung, auf immer wieder andere Weise Auskunft darüber geben, wer wir sind oder besser gesagt, wer wir sein könnten.*


Was sind die großen und kleinen Fragen der Musik? Die Musikkritikerin Eleonore Büning geht ihnen in ihrer Kolumne in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitungen seit 2015 nach. In diesem Buch wurden achtundfünfzig Beiträge ausgewählt und so den unterschiedlichsten Fragen zur aktuellen (klassischen) Musikszene, zur Musikgeschichte aber auch anderen Themen nachgegangen. 



Manche der Fragen, die Frau Büning für ihre Kolumne auswählt, stehen ganz deutlich mit der Musik in Verbindung. Andere bedienen sich an Klischees oder scheinen auf den ersten Moment gar nicht so sehr mit der Musik an sich zu tun zu haben. Genauso hält sie es mit ihren Antworten. Mal geht sie über die Fragen dazu über sich der Musiktheorie zu widmen, immer wieder finden sich Episoden aus der Musikgeschichte. Dann wiederum steht mehr die Persönlichkeit bestimmter Musiker/Dirigenten im Vordergrund. Mitunter – und diese Kolumnen fand ich besonders spannend – wird die Frage dazu benutzt um die Ecke zu denken, andere Wissenschaften und Künste aber auch gesellschaftliche Phänomene aufzugreifen. 


Als Musikkritikerin hält sie auch mit der Kritik nicht hinter dem Berg. Schonungslos wird mitunter ein Stück, eine Inszenierung aber auch die allgemeine Entwicklung in Bezug auf das Musik hören und begreifen zerrissen. Die Kritik bezieht sich auch auf die Gesellschaft, die die klassische Musik in eine Situation gedrängt hat, in der Inszenierungen aus finanziellen Gründen gekürzt werden, in der professionelle Musiker nicht abgesichert sind und auf selbstständiger Basis von Orchester zu Orchester wandern ohne sich ihrer eigenen Zukunft sicher zu sein. Dass es auch das Leben professioneller Musiker kein Zuckerschlecken ist, zeigen die öfters erwähnten Berufskrankheiten ebenso, wie die viele Zeit, die fürs Üben aufgewandt werden muss. 


Fazit: Eine der Fragen sucht die Antwort auf den Nutzen von Musikkritiken. Laut einem computergestützten Analyseverfahren liegt das Leseverhalten bei Kritiken bei einer Prozent-Null. Dass niemanden Musikkritiken – und die Kolumne von Frau Büning – nützen und niemanden interessieren, kann ich nach der Lektüre dieses Buches nicht unterschreiben. Im Gegenteil fand ich viel Interessantes in den Kolumnen. Einige Male habe ich mich amüsiert, dann wieder was Neues dazugelernt. 

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