Eleonore Dehnerdt Das Gelübde der Kaiserin

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Inhaltsangabe zu „Das Gelübde der Kaiserin“ von Eleonore Dehnerdt

Trier, um 1000: Grafentochter Kunigunde und Bayernherzog Heinrich verlieben sich bei der ersten
Begegnung. Gemeinsam erringen sie die Königsherrschaft, dann die Kaiserkrone. Als die Ehe kinderlos
bleibt, findet Kunigunde eine andere Bestimmung: Sie nimmt an Feldzügen teil und wird politisch
aktiv. In schwerer Krankheit gelobt Kunigunde, das Kloster Kaufungen zu gründen. Damit erfüllt sie
nicht nur ein Gelübde ...
Ein bewegender Roman über eine Herrscherin, die den Schritt ins Unbekannte wagt.

Bin ganz begeistert von diesem Buch und mit Faszination in diese Zeit abgetaucht!

— Tonia

Wann kann man schon einmal einer Kaiserin über die Schultern schauen. Kunigunde kommt einem näher als durch die ganzen Heiligenlegenden.

— moorlicht

Ein etwas anderer historischer Roman mit viel Tiefgang und voller Informatione über die Zeit um 1000 n. Chr.

— mabuerele

Ein Buch mit sehr viel Tiefgang. Es berührt, erstaunt und fasziniert.

— ChattysBuecherblog

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  • Leserunde zu "Das Gelübde der Kaiserin" von Eleonore Dehnerdt

    Das Gelübde der Kaiserin

    katja78

    Heute möchte ich ein einen weiteren Roman aus dem SCM Hännsler Verlag vorstellen. Ein wenig historisch, ein wenig christlich Ein bewegender Roman über eine Herrscherin, die den Schritt ins Unbekannte wagt. "Das Gelübde der Kaiserin" von Eleonore Dehnerdt Trier, um 1000: Grafentochter Kunigunde und Bayernherzog Heinrich verlieben sich bei der ersten Begegnung. Gemeinsam erringen sie die Königsherrschaft, dann die Kaiserkrone. Als die Ehe kinderlos bleibt, findet Kunigunde eine andere Bestimmung: Sie nimmt an Feldzügen teil und wird politisch aktiv. In schwerer Krankheit gelobt Kunigunde, das Kloster Kaufungen zu gründen. Damit erfüllt sie nicht nur ein Gelübde ... Zur Leseprobe Eleonore Dehnerdt wurde 1956 in Süddeutschland geboren. Sie ist Diplom-Sozialpädagogin und arbeitet als freie Schriftstellerin. Als Autorin legt sie nun ihre fünfte Romanbiografie vor. Sie lebt in Niedersachsen und hat drei erwachsene Söhne. Ich suche nun 10 Leser , die das Buch gerne gemeinsam in einer Leserunde, lesen und rezensieren möchten. Beantwortet mir als Bewerbung folgende Frage: Kennt ihr schon einen Roman von Eleonore Dehnerdt? Schon jetzt bin ich gespannt auf eure Eindrücke Eure Katja SCM Hänssler bietet euch ein breit gefächterts Herbstprogramm, ein Blick auf die Homepage lohnt sich wirklich, schaut mal rein!

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    nirak03

    24. October 2013 um 19:44
  • Das Gelübde der Kaiserin

    Das Gelübde der Kaiserin

    Blaustern

    10. October 2013 um 20:40

    Die ehemalige Gemahlin des Kaisers Heinrich, Kunigunde, lebt seit dem Tod ihres Mannes im Kloster Kaufungen. Ihre Nichte Uta ist die Äbtissin dieses Klosters und schlägt ihr vor, ihren Lebens- und Leidensweg zu Papier zu bringen. So erzählt Kunigunde vom Kennenlernen und Leben mit ihrer großen Liebe Heinrich, welches leider kinderlos blieb, von ihren Feldzügen und politischen Aktionen, von Vertrauensbrüchen, Machtspielen und ihrer späteren Krankheit. Kunigunde erzählt diese Geschichte aus ihrer Sicht in tagebuchähnlicher Form und ermöglicht uns so den Einblick in ihr aufreibendes aber auch spannendes Leben, welches wirklich mitreißend zu lesen, aber auch sehr berührend ist. Man lebt und leidet praktisch mit ihr, und doch hätten ein paar mehr Details aus dem Leben einer Kaiserin sein können. Die Charaktere und Schauplätze sind so verständlich beschrieben, dass man sich ein gutes Bild machen kann, und auch für Geschichtsinteressierte ist dieses Werk sehr interessant. Der Stil ist nicht einfach so nebenbei zu lesen, nimmt den Leser aber gefangen bis ans Ende.

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  • Lesemarathon vom 3. bis 6. Oktober 2013 - wer macht mit?

    Daniliesing

    Hallo ihr Lieben! das LovelyBooks-Team ist derzeit in begeisterter Lesestimmung und da dachten wir uns, dass der Feiertag in der kommenden Woche (3.10., Tag der deutschen Einheit) doch die perfekte Gelegenheit für einen großen Lesemarathon bietet. Vom 03.10. bis zum 06.10.2013 wollen wir so viele Bücher verschlingen, wie wir nur können. Seid ihr dabei? Natürlich wird es auch wieder Fragen und kleine Aufgaben geben, die zwischendurch für eine zusätzliche Auflockerung sorgen. Ansonsten darf hier fleißig über gerade Gelesenes und Bücher generell geplaudert werden. Ich übernehme dabei natürlich keine Verantwortung für eventuell wachsende Wunschzettel und platzende Bücherregale ;-) Also, stellt schon mal das passende Buchfutter und natürlich den Naschkram bereit, denn in der nächsten Woche wird hier "Buchsport" gemacht! Was ist ein Lesemarathon? Beim Lesemarathon versuchen wir eine bestimmte Zeit lang so viel wie möglich zu lesen, ohne dabei den Spaß zu verlieren. Jeder kann in seinem eigenen Tempo und mit dem Buch/den Büchern seiner Wahl teilnehmen. Dazwischen treffen wir uns hier und tauschen uns über Bücher aus, quatschen einfach ein bisschen und, weil wir neugierig sind, was ihr so lest, wird es auch einige Aufgaben geben, die ihr lösen könnt. Wir starten am Donnerstag, dem 03.10. um 0 Uhr und lesen bis zum Sonntag ebenfalls 0 Uhr. Dabei sind Pausen natürlich strengstens erlaubt ;) Es muss also keinesfalls durchgelesen werden. Auch wer nur an einem bestimmten Tag mitmachen kann oder nur ein paar Stunden, der ist hier herzlich willkommen. Denn vor allem geht es doch um den Spaß am gemeinsamen Lesen! Natürlich könnt ihr auch über Twitter (Hashtag #lblm) oder auf euren Blogs eure Lesefortschritte und Aufgaben posten. Und damit uns das Warten auf den Startschuss nicht so lang wird, können wir die Zeit gleich nutzen und schon ein wenig planen. Also: Wisst ihr schon, was ihr lesen werdet? Habt ihr euch ein Leseziel für den aktuellen Marathon gesetzt, z.B. eine Seitenzahl oder eine bestimmte Anzahl von Büchern, die ihr schaffen möchtet? Warum nehmt ihr teil und wart ihr früher schon mal dabei? :) Wer Lust hast, kann ja auch mal seine Bücherregale fotografieren und hier in einem Beitrag anhängen. Ich gucke mir immer sehr gern Bücherregale von anderen an! Dann können wir einen Blick auf die Auswahl werfen. PS: Unter allen Teilnehmern werden wir auch wieder eine kleine Überraschung verlosen :-) **************************************************** 1. Phase: Vorbereitung / Aufwärmung Zur Vorbereitung auf den großen Lesemarathon müssen wir uns natürlich erstmal aufwärmen. Hierfür werde ich vorab ca. alle 2 Tage bereits kleine Fragen oder Aufgaben stellen, die ich hier liste. Wer Lust hat, kann sie einfach beantworten. Welches Buch liest du gerade und wie gefällt es dir? Würdest du noch mehr von diesem Autor lesen? Auf welches Buch seid ihr schon länger neugierig - vielleicht steht es sogar schon im Regal - aber ihr habt es noch immer nicht gelesen? Wieso eigentlich nicht? Welches Buch hat euch so sehr berührt oder begeistert, dass ihr es am liebsten ganz vielen Menschen schenken oder weiterempfehlen möchtet? Was macht dieses Buch für euch besonders? Gibt es einen Autor, von dem ihr euch unbedingt mal wieder ein neues Buch wünschen würdet? Wenn ja, welcher Autor ist es und in welchem Genre sollte er schreiben? 2. Phase: Lesemarathon Es geht los, die heiße Phase beginnt. Seid ihr auch alle gut vorbereitet? Einige haben ja ganz fleißig beim Warm-Up mitgemacht, sodass Ermüdungserscheinungen nicht so schnell auftreten sollten! Auch jetzt wollen wir natürlich nicht nur lesen, sondern auch die ein oder andere Aufgabe erfüllen und Fragen beantworten: Mit welchem Buch startet ihr in den Lesemarathon und wie lange wollt ihr jetzt erstmal lesen? Was braucht ihr - neben dem Lesestoff - noch unbedingt für einen gelungenen Lesemarathon? Gebt einem Teilnehmer hier beim Lesemarathon einen Buchtipp aus seinem SuB (Stapel ungelesener Bücher). Dazu am besten einfach in der Bibliothek nach den ungelesenen Büchern schauen. Natürlich dürft ihr auch mehreren Teilnehmern Tipps geben und es dürfen auch Bücher sein, die ihr selbst noch gern lesen möchtet. Mit welchem Satz beginnt euer aktuelles Buch? Ändert sich eure Lesestimmung eigentlich mit den unterschiedlichen Jahreszeiten oder könnt ihr immer alles lesen? Welche sind eure persönlichen Top-Empfehlungen für Frühling, Sommer, Herbst und / oder Winter? Wie sehr achtet ihr auf Buchcover? Verleitet euch ein schönes Cover dazu, ein Buch eher zur Hand zu nehmen und näher anzuschauen? Welche Cover findet ihr aktuell besonders gelungen? Wie merkt ihr euch, auf welcher Seite ihr in eurem Buch gerade wart? Nehmt ihr ein Lesezeichen oder irgendetwas, was ihr gerade zur Hand habt? Macht ihr Eselsohren oder legt das Buch umgekehrt offen hin? Habt ihr hier schon bei einer oder mehreren Leserunden mitgemacht? Wenn ja, welche hat euch davon am besten gefallen und wieso? Wenn nicht, wieso? :-) Schreibt ihr euch Lieblingszitate aus Büchern raus oder markiert ihr sie? Verratet doch ein Zitat, das euch besonders gut gefällt! Welches Buch, an das ihr hohe Erwartungen hattet, hat euch dann enttäuscht und wieso? Wenn ihr euch für 3 Bücher entscheiden müsstet, die die einzigen wären, die ihr für den Rest eures Lebens besitzen dürftet, welche wären das? Wie oder durch wen seid ihr zum Lesen gekommen? Was fasziniert euch an Büchern? Was können nur sie im Vergleich zu zum Beispiel zu Musik, Filmen, etc.? In welchem Land könntet ihr ideale Leseferien verbringen? Lest ihr gern anderen Menschen vor oder lasst ihr euch gern vorlesen?

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    • 1362
  • Kaiserin und Heilige

    Das Gelübde der Kaiserin

    irismaria

    29. September 2013 um 09:36

    „Das Gelübde der Kaiserin“ von Eleonore Dehnerdt ist ein historischer Roman, in der Kaiserin Kunigunde, die im 11. Jahrhundert lebte und später heilig gesprochen wurde, von ihrem Leben berichtet. Die Erzählung beginnt 1027 im Kloster Kaufungen. Kunigunde lebt dort und wird von ihrer Nichte Uta, die Äbtissin ist, damit beauftragt, ihr Leben aufzuschreiben. Kunigunde erzählt von ihrer Jugend, wie sie den späteren Kaiser Heinrich kennen und lieben lernt, von ihren Reisen und politischen Erfolgen, aber auch von der vergeblichen Hoffnung auf ein Kind und von Verrat und Anfeindungen. Immer wieder wird ihr tiefer Glaube deutlich. Nebenbei erfährt man viel über das Leben der damaligen Zeit. Eleonore Dehnerdt hat auch in ihrer Sprache versucht, das Lebensgefühl Kunigundes einzufangen, was ihr gut gelungen ist. Allerdings wirkt der Roman dadurch auch nicht so lebendig wie historische Romane, in denen ein außenstehender Erzähler Szenen und Personen beschreibt.

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  • Das Gelübde der Kaiserin

    Das Gelübde der Kaiserin

    Hutzelchen

    27. September 2013 um 10:37

    Zum Inhalt:Trier, um 1000: Grafentochter Kunigunde und Bayernherzog Heinrich verlieben sich bei der ersten Begegnung. Gemeinsam erringen sie die Königsherrschaft, dann die Kaiserkrone. Als die Ehe kinderlos bleibt, findet Kunigunde eine andere Bestimmung: Sie nimmt an Feldzügen teil und wird politisch aktiv. In schwerer Krankheit gelobt Kunigunde, das Kloster Kaufungen zu gründen. Damit erfüllt sie nicht nur ein Gelübde.§Ein bewegender Roman über eine Herrscherin, die den Schritt ins Unbekannte wagt. Die Autorin lässt uns am Leben und Lieben von Kunigunde und Heinrich teilhaben. DieGeschicht ist in Ichform geschrieben und gibt Einblicke in das teilweise sehr beschwerliche Leben von Kunigunde. Personen und Orte sind klar beschrieben. Durch den Erzählstil der Autorin ist man stets mitten in der Erzählung und lebt, leidet und liebt mit. Es ist ein Buch, dass man nicht eben mal zwischendurchlesen kann. Die Geschichte hat mich sehr berührt. Personen die gerne historische Bücher lesen, werden hier auf ihre Kosten kommen. Ich kann das Buch nur empfehlen.

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  • Die Erinnerungen einer Kaiserin

    Das Gelübde der Kaiserin

    Grandville

    25. September 2013 um 15:20

    Tier, um 1000 nach Christus: Kunigunde verliebt sich in den Bayernherzog Heinrich. Sie heiraten und nach vielen Kämpfen und Verhandlungen werden sie gemeinsam zum Kaiserpaar gekrönt. Der Leser folgt den beiden durch ihr aufregendes Leben anhand von den Lebensaufzeichnungen von Kunigunde, die diese selbst viele Jahre später in einem Kloster anfertigt. Ich muss gestehen, dass dieses Buch mich nicht wirklich überzeugt hat. Mir fiel es schwer, der Autorin in Kunigundes Welt zu folgen, was hauptsächlich daran lag, dass mir Kunigunde als Mensch nicht näher gekommen ist. Nun muss ich zugeben, dass es vermutlich sehr schwer ist über eine historische Persönlichkeit die vor zu viel Jahren gelebt hat, ein autentisches Bild abliefern zu können. Die Quellenlage wird vermutlich sehr dünn sein und das, was es gibt, wird von Lobhudelei nur so triefen und was wirklich ernst genommen werden kann und was Übertreibung bzw. in den Bereich "Legende" gehört, wird nur schwer zu entscheiden sein. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass mehr Augenmerk auf die Charakterisierung der Personen gelegt wird. Heinrich und Kunigunde blieben mir irgendwie fern, da so wenig Zwischenmenschliches erzählt wird. Sie liebten sich offenbar, aber warum? Wie sah ihre wenige gemeinsam Zeit aus, der Tagesablauf? Beide mussten "zu Gericht sitzen", Verhandlungen führen... da hätte man einige schöne kleine Einblicke geben können. Gerade da die Quellenlage so ungenau ist, hätte die Autorin doch hier ihrer Kreativität ein wenig mehr Raum geben können und dass, was fehlt, sorgsam und gefühlvoll selbst ergänzen können. Schließlich handelt es sich hier um einen Roman und kein Sachbuch. Als Leser hatte ich aber den Eindruck, dass sich zu sehr an Fakten gehalten wurde und somit viel Raum für Ortsbeschreibungen, Personenauflistungen, Reiserouten Familienstammbäume/geschichten und ähnlichem gegeben wurde. Die einzelnen Personen blieben dadurch ziemlich blass und leider auch flach. Mehrmals sagt Kunigunde, dass das Volk sie liebt. Das es auch ihren Mann, Heinrich, liebt. Aber warum hat sich mir nicht erschlossen. Waren sie besonders gütige Herrscher und kümmerten sich um ihr Volk? Waren Kunigunde bzw. Heinrich gerechte Herrscher? Das einzige was man erfährt ist, dass sie Krieg geführt, Klöster gegründet, Reliquien gekauft und gespendet haben. Kunigunde war schön und hatten ein herrschaftliches Auftreten. Aber liebt ein Volk einen Herrscher dafür? So bleibt trotz der Menge an Aufzählungen die Geschichte für mich oberflächlich, da die Charaktere zu flach und glatt bleiben. Erschwerend hinzu kommt, dass die Dialoge ziemlich gestelzt, hölzern und manchmal auch plump sind. Teilweise geht es sogar ins süßlich kitschige, wenn Kunigunde über bzw. mit Heinrich spricht/nachdenkt. Als Beispiel führe ich hier mal Seite 153 an: ...."Soviel Liebe ist in uns, dass ich nicht vestehe, wie es nicht augenblicklich Frühling wird und Christus auch in mich ein Kind pflanzt", murmelte ich. Da schlug Heinrich seine Augen auf und sagte mit fester Stimme: "Deine Stärke, deine Liebe, Kunigunde, liebes Weib, ist mir ein solch großes Kleinod, dass ich mir nicht mehr zu wünschen wage."... Zugute halten kann man der Autorin, dass sie eine fast vergessene geschichtliche Persönlichkeit, noch dazu eine Frau, aus dem Dunkel wieder in das Licht geholt hat. Auch wurde mit Sicherheit sorgfältig recherchiert, man erfährt viel über Stationen im Leben von Kunigunde und Heinrich. Nur leider hat mich der Stil nicht überzeugt. Ein runterbeten von historischen Fakten ist für einen Roman zu wenig. Von mir 2 Sterne für das schöne Cover, die Recherche, das "ins Licht holen" von Kunigunde und Heinrich, die Schwierigkeiten aufgrund der vermutlich dünnen Quellenlage. Empfehlen kann ich das Buch aber leider nicht.

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  • Das Gelübde der Kaiserin

    Das Gelübde der Kaiserin

    nirak03

    22. September 2013 um 20:25

    Meine Meinung: In „Das Gelübde der Kaiserin“ erzählt Eleonore Dehnerdt im Rückblick die Lebensgeschichte der Kaiserin Kunigunde, sie lebte und regierte an der Seite von Heinrich II von 1002 – bis zu seinem Tod. Danach ging sie in ein Kloster um ihr Leben als Nonne zu beenden Die Autorin hat sich dafür entschieden diese Geschichte Kunigunde selbst erzählen zu lassen und so liest sich das Buch dann auch eher wie ein Tagebuch als ein Roman. Das Leben der Kaiserin war aufregend und spannend. Sie nahm an Feldzügen genauso teil wie an Hoftagen. Während ich dieses Buch gelesen habe, hatte ich allerdings den Eindruck, sie waren mehr auf dem Pferd und auf Reisen als das sie Zeit gehabt hätten zu regieren. Ich hätte mir als Leser einfach gewünscht die Autorin hätte ein paar mehr kleine Anekdoten aus dem Leben der Kaiserin erzählt und sich nicht nur aufs regieren und reisen beschränkt. So war mir Kunigunde einfach zu blass und ich konnte sie nicht richtig greifen oder sie richtig kennenlernen. Trotzdem war ich von dem Leben der Kaiserin fasziniert und auch wenn der Erzählstil  nicht unbedingt einfach zu lesen war, war ich von Anfang an begeistert und gefangen Das Cover gefällt mir hier auch sehr gut. Es passt einfach zu dem Buch. Abgebildet ist Kunigunde wohl vor dem Hintergrund des Klosters von Kaufungen. Die Farben sind eher dunkel gehalten passen aber eben auch zum Buch. Es gibt zwar ein Nachwort aber dieses geht nicht unbedingt auf Fiktion und Wahrheit der Geschichte ein sondern widmet sich mehr der Frage wie war es damals und wie im Vergleich zu heute. Ahnentafeln von Kunigunde und Heinrich sind am Ende dann genauso vorhanden wie eine Karte der Zeit. Mein Fazit: „Das Gelübde der Kaiserin“ zeigt das Bild einer Kaiserin, die ein erfolgreiches Leben geführt hat. Es gibt Einblicke in die Politik der Zeit und eben in das Leben dieser Menschen.  Fans historischer Romane die geschichtsinteressiert sind und nicht nur einen Unterhaltungsroman lesen möchten sind hier genau richtig.

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  • Lebendige Geschichte voller Tiefe

    Das Gelübde der Kaiserin

    mabuerele

    20. September 2013 um 20:50

    „...Du wirst so behandelt, wie du dich gibst...“ Wir schreiben das Jahr 1027. Eine Frau erwischt die Äbtissin Uta im Kloster Kaufungen bei einem Gelage und schlägt ihr ins Gesicht. Sie bereut ihre Tat und will sich am nächsten Tag entschuldigen. Doch Uta hat ihr schon verziehen und reicht ihr einen Stapel Papier. Sie befiehlt ihr, einen Bericht über ihr Leben anzufertigen. Wer ist diese Frau, die selbst als einfache Nonne noch Macht hat? Beim Schreiben ihrer Biografie durfte ich ihr quasi über die Schultern schauen. Geboren wurde Kunigunde als Tochter des Grafen von Moselgau. Sie hatte eine umfangreiche Bildung genossen. Im Jahre 997 lernt sie Graf Heinrich kennen. An der Seite dieses Mannes schreibt sie ein Stück Geschichte. Davon erzählt das Buch. Die Autorin lässt mich historische Begebenheiten mit den Augen einer liebenden Frau sehen. Kunigunde hatte im Gegensatz zu vielen ihrer Standesgenossen das große Glück, den Mann heiraten zu dürfen, den sie liebte. Heinrich ließ ihr in vielen Dingen freie Hand. Während seiner Kriegszüge regierte sie faktisch Bayern. Es gelang ihr auch, das manchmal jähzornige Gemüt ihres Gatten zu besänftigen und seine Entscheidungen abzumildern. Jeder Aufstieg war mit Kämpfen und Auseinandersetzungen verbunden. Ein König der damaligen Zeit musste durch das Land reisen, um die Adligen zur Treue zu verpflichten. Die Reisen nehmen im Buch einen breiten Raum ein. Dabei werden sowohl die Beschwernisse als auch die vielfältigen Aufgaben der Frauen sehr anschaulich dargestellt. Machthunger und Intrige, ehrgeizige Wünsche in der eigenen Familie und die Angst vor der Zukunft spielen eine Rolle in ihrem Leben. Die Ehe bleibt kinderlos. Das war für die damalige Zeit eine Katastrophe. Als gläubige Frau hatte man Kunigunde gelehrt, dass Kinder für ihre Eltern beten und eintreten, damit ihnen Hölle und Fegefeuer erspart bleiben. Diese Möglichkeit blieb Heinrich und Kunigunde verwehrt. So mussten sie andere Wege finden, um für ihr Seelenheil vorzusorgen. Das Buch gibt einen interessanten Einblick in den Glauben und das Gedankengut der damaligen Zeit. Gut gefallen hat mir, dass zu Beginn des Buches in Form von Liedern die wichtigsten Ereignisse der vorangegangenen Herrscher zusammengefasst wurden. Während des Schreibens kehrt Kunigunde in Gedanken ab und an in ihr momentanes Klosterleben zurück. Die Vergleiche zu ihrem früheren Leben und die Besinnung auf die schönen Kleinigkeiten des Daseins stehen dann im Mittelpunkt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die gehobene Sprache passt zum Inhalt. Die Art des Schreibens in Art einer Biografie hebt das Buch aus der Masse der historischen Romane heraus. In manch anderen ist dafür zwar die Spannung höher, doch mir hat die Vielfalt der Informationen gefallen, die hier im Buch enthalten sind. Es liest sich stellenweise wie ein Geschichtsbuch. Trotzdem konnte ich es nur schwer aus der Hand legen. Das Cover ist gut gewählt. Es zeigt die Kaiserin vor einem ihrer wichtigsten Bauten, dem Kloster Kaufungen.

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  • Ein Buch mit sehr viel Tiefgang, das berührt, erstaunt und fasziniert

    Das Gelübde der Kaiserin

    ChattysBuecherblog

    07. September 2013 um 07:46

    Zum Inhalt: Kunigunde, ehemals Gemalin des Kaisers Heinrich, lebt in einem Kloster. Uta, ihre Nichte - Äbtissin des Klosters - bittet ihre Tante, deren Lebens- und Leidensgeschichte aufzuschreiben. Und so beginnt Kunigunde, sich an die zurückliegenden Ereignisse zu erinnern. Ein Leben, daß von Enttäuschungen, Machtspielchen, politischen Handlungen, aber auch von großer Liebe geprägt ist.   Meine Meinung: Aufgrund des Covers (Die heiligen Kunigunde) wird sofort klar, in welchem Genre sich der Leser bewegt. Auch die weiteren Bilder (Kunigunde mit Kaiser Heinrich) und der Stammbaum des Herrscherpaares lassen den Leser direkt in die Welt um 1000 n.Chr. eintauchen. Der Autorin gelingt es, durch die Worte und Satzbildung, den Leser an der Geschichte stets teilzuhaben. Alles ist klar und deutlich beschrieben, auch die Personen und Örtlichkeiten sind eindeutig definiert. Neben der Lebens-, Liebes- und Leidensgeschichte von Kunigunde erfährt man noch viel mehr von der Geschichte, so dass wirklich jeder historisch begeisterte Leser auf seine Kosten kommt. Es sei aber noch erwähnt, dass es sich um kein Buch handelt, dass man mal eben so liest. Vielmehr handelt es sich um ein Werk, mit dem man sich gedanklich beschäftigen muss. Dafür wird man jedoch reichlich belohnt. Mich hat dieses Buch berührt, erstaunt und auch fasziniert. Vielen Dank, dass ich an der Lebensgeschichte teilhaben durfte.  

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