Elfie Ligensa

 3,5 Sterne bei 92 Bewertungen

Lebenslauf

Elfie Ligensa schreibt erfolgreich Romane und Drehbücher und lebt mit ihrem Mann und einer eigenwilligen Katze in der Nähe von Köln.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Elfie Ligensa

Cover des Buches Mitternachtssonne am Fjord (ISBN: 9783548284378)

Mitternachtssonne am Fjord

(34)
Erschienen am 09.08.2013
Cover des Buches Mittsommersehnsucht (Ein Norwegen-Roman 1) (ISBN: 9783548284361)

Mittsommersehnsucht (Ein Norwegen-Roman 1)

(37)
Erschienen am 09.11.2012
Cover des Buches Im Herzen der Feuersonne (ISBN: 9783548282565)

Im Herzen der Feuersonne

(6)
Erschienen am 11.03.2011
Cover des Buches Töchter der Freiheit (ISBN: 9783548287393)

Töchter der Freiheit

(4)
Erschienen am 15.01.2016
Cover des Buches Die Landärztin vom Bodensee: Roman (ISBN: B0CH1FTQHV)

Die Landärztin vom Bodensee: Roman

(2)
Erschienen am 01.09.2023

Neue Rezensionen zu Elfie Ligensa

Cover des Buches Das Paradies liegt in Afrika (Ein Südafrika-Roman 2) (ISBN: 9783548282572)
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Das Paradies liegt in Afrika (Ein Südafrika-Roman 2)" von Elfie Ligensa

Bellis-Perennis
Eine gelungene Fortsetzung mit Höhen und Tiefen der Familie Ruhland

Im zweiten Teil der Ruhland-Saga gibt es auch für die nächsten Generationen zahlreiche Schicksalsschläge zu überwinden.  

Die schöne Witwe Karoline Ruhland kann das ertragreiche Weingut Hopeland in der dritten Generation weiterführen. Zusammen mit ihrer Schwiegermutter Sophie übersteht sie Intrigen und Gefahren sowie die Vernichtung des Weinguts durch die Reblaus. Ein Neuanfang gelingt, an dem auch der neue Kellermeister David einen großen Anteil hat. Mit ihm findet Karoline ihr neues Glück. Doch diese Liebe wird im Südafrika des 19. Jahrhunderts nicht akzeptiert, ist er doch Enkel einer schwarzen Sklavin und eines weißen Mannes. Auch Karolines Sohn lehnt David ab. Alte, schon beigelegte Feindschaften flammen wieder auf. Zudem haben auch die Kriege zwischen Buren und Briten Auswirkungen auf Hopeland und seine Bewohner.  

Zwischen Trauer und Leid, darf auch ein wenig gefeiert werden. Geburten, Verlobungen sowie Hochzeiten sind immer wieder ein Anlass, das feine Porzellan aus dem Schrank und den guten Tropfen aus dem Keller zu holen. 

Meine Meinung:

Schon der erste Teil der Afrika-Saga "Im Herzen der Feuersonne" ist gut zu lessen gewesen. Im zweiten Teil wird ein wenig mehr auf die Geschichte Südafrikas gelegt. So nimmt sie Autorin auf die Spannungen zwischen Buren und Engländern Bezug, die zu den Burenkriegen führen, sowie auf die Gold- und Diamantenfunde, die scharenweise Glücksritter und Gesindel anziehen. Sehr interessant ist auch das Problem mit der Reblaus zu lesen, die von den USA ausgehend, in Europa und Südafrika eingeschleppt, Tausende Weingüter ihrer Existenz beraubt hat. 

Die Autorin nimmt auch auf den Rassismus Bezug. Während überall Schwarze als Sklaven gehalten werden, ist es auf dem Weingut Hopeland seit Beginn an üblich, alle, die dort arbeiten, unabhängig von ihrer Hautfarbe, zu bezahlen. Das mag vielleicht (?) die Gewinnmarge der Eigentümer schmälern, führt aber in Summe (über die Umwegrentabilität der Arbeitszufriedenheit) zu einer Ertragssteigerung. Als sich die klimatischen Bedingungen für Weißwein verschlechtern, setzen die Ruhlands auf Rotwein.

 Fazit:

Auch der zweite Teil hat sich flüssig lesen lassen und wird mit dem Einblick in das Winzerleben, sowie die politische Situation in Südafrika lebensnah beschrieben. Gerne gebe ich hier 4 Sterne. 

Cover des Buches Im Herzen der Feuersonne (ISBN: 9783548282565)
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Im Herzen der Feuersonne" von Elfie Ligensa

Bellis-Perennis
Vom Rheinland nach Südafrika

Inhalt übernommen


Voller Hoffnung wandert der Winzersohn Ben Ruhland 1795 aus dem beschaulichen Rheingau nach Südafrika aus. Seit er denken kann, träumt er von einem eigenen Weingut. Zunächst will es nicht gelingen, die Reben in der trockenen Erde zu ziehen. Jemand legt ihm Steine in den Weg. Erst als er sich in die schöne Charlotte de Havelbeer verliebt, beginnt er zu glauben, dass alles gut wird. Doch ihr Vater hat für seine Tochter andere größere Pläne ...


Meine Meinung:


Dieser erste Teil der Familien-Saga rund um die Weinbauer-Familie Ruhland ist recht gut gelungen. Wie es sich für dieses Genre gehört, halten sich Glück und Unglück die Waage. Sehr gut werden die Probleme, mit denen Ben Ruhland beim Aufbau seines Weinguts zu kämpfen hat, beschrieben. Er ist zwar nicht ganz blauäugig nach Südafrika ausgewandert, aber die Verhältnisse haben ihn sichtlich dann doch ein wenig überrascht. Es scheint ihm nicht ganz klar gewesen zu sein, dass die Bewirtschaftung von Farmen und Weingütern ausschließlich durch Sklaven erfolgt. Nun gut, er schafft es mit Hilfe Sina und ihrem Sohn Will, die er freikauft, ein florierendes Weingut zu machen. Natürlich blieben die Konflikte mit dem Nachbar Lammersberg nicht aus. Über die hätte ich gerne mehr erfahren, als dass sie Ben das buchstäbliche Wasser abgraben. Warum haben sie ihre Energie nicht in ihr Weingut gesteckt? Warum ist es so abgewirtschaftet?  


Der Roman lässt sich leicht und flüssig lesen. Hin und wieder geht es mir persönlich ein wenig zu glatt. Zwischen all den Feiern zu Geburtstagen, Verlobungen und Hochzeiten schlägt dann das Schicksal doch noch zu.  


Wie es mit der Familie und dem Weingut weiter geht, erzählt der zweite Teil der Familien-Saga „Das Paradies liegt in Afrika“. 


Fazit:


Gerne gebe ich diesem Roman 4 Sterne.


 

Cover des Buches Die Landärztin vom Bodensee: Roman (ISBN: B0CH1FTQHV)
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Rezension zu "Die Landärztin vom Bodensee: Roman" von Elfie Ligensa

biggtat
Lockere Unterhaltung in einer schönen Gegend

Nach ihrem Aufenthalt in Afrika bei "Ärzte ohne Grenzen" kehrt Julia nach einer Enttäuschung in der Liebe zurück an den Bodensee und übernimmt die Praxis eines alten Kollegen. Anfangs müssen die Patienten erst Vertrauen zu ihr fassen und das Buch ist überladen mit diversen Krankheitsfällen, es wirkt nicht wie eine Geschichte, in der man die Protagonisten und die Bodensee kennenlernt, sondern wie eine Patientenakte. Auch, als sich der Klinkarzt Karsten in Julia verliebt wird einfach so gefühllos abgehandelt. Genauso wie bei Julias Freundin Christina und ihrem Olaf. Da hätte ich mir mehr gefühlvolle Worte gewünscht. In der Mitte des Buches wird es aber um einiges besser und man konnte auch in die Gegend rund um den Bodensee eintauchen. 


Von mir gibt es für diese lockerleichte Unterhaltung eine Bewertung von 3,5 Sternen! 

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