Elfie Nadolny

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Autor von "Inselchens Traum", Reise: Genuss und weiteren Büchern.

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Reise: Genuss

Reise: Genuss

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Erschienen am 15.07.2011
"Inselchens Traum"

"Inselchens Traum"

 (1)
Erschienen am 15.11.2011
Humoriges Strandgut

Humoriges Strandgut

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Erschienen am 20.12.2010
Samtpfötchen-Träume

Samtpfötchen-Träume

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Erschienen am 31.10.2015
Sommer - Sonne - Meer

Sommer - Sonne - Meer

 (0)
Erschienen am 31.08.2016
Märchenhafte Schatzkiste - Anthologie

Märchenhafte Schatzkiste - Anthologie

 (0)
Erschienen am 30.03.2016
Im Wechselbad der Gefühle

Im Wechselbad der Gefühle

 (0)
Erschienen am 02.05.2016
Feierabend - Jahresringe u.a.

Feierabend - Jahresringe u.a.

 (0)
Erschienen am 31.08.2016

Neue Rezensionen zu Elfie Nadolny

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Rezension zu "Humoriges Strandgut" von Elfie Nadolny

Rezension zu "Humoriges Strandgut" von Elfie Nadolny
Peter_Pitschvor 7 Jahren

Unter dem Algentoupet.
Es ist schon beachtlich, auf welch kunterbunt gemischtes Wörtergut ein neugieriger Leser an den freien Stränden der Literatur zu stoßen vermag. In der Anthologie "Humoriges Strandgut" ist der Saum des gedanklichen Horizonts nicht überwuchert von schwerlastigen Literaturexponaten. Sondern vielmehr bevölkert mit ungeschliffenen und ulkigen, aber auch deutlich gezeichneten Kleinodien der Fantasie. Wie es dem natürlichen Lauf der Gezeiten entspricht, finden sich die gesammelten Fundstücke in überraschenden Kompositionen vereint. Der entdeckungsfreudige Leser, einzelne Textgebilde zur Hand nehmend, lässt sich auf ein unvorhersehbares Spiel mit dem Meer der Geschichten ein. So zusammengewürfelt der Bestand des "Humorigen Strandguts" mitunter wirken mag - sind es doch gerade diese unvorhersehbaren Treibgüter, die kraft ihres ungekünstelten Wirkens bestechen. Keine intellektuell ausgefeilten Kolosse, stattdessen persönliche und unaufdringliche Texte, welche einer zeitweiligen Beachtung und Verinnerlichung mehr als wert sind. Hinter dem schelmischen Grinsegesicht und seinem Algentoupet liegt manche Überraschung im Sand bereit, man muss nur gewillt sein, leichten Gemütes, Ausschau haltend hineinzutauchen und nach diesen farbenfrohen und vielfältigen Strandgütern zu greifen.

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Rezension zu ""Inselchens Traum"" von Elfie Nadolny

Rezension zu ""Inselchens Traum"" von Elfie Nadolny
Peter_Pitschvor 7 Jahren

Nach jahrelangem Einsatz als Herausgeberin und Mitautorin einer Reihe bunt gemischter Anthologien, hat Elfie Nadolny "Inselchens Traum" wahr werden lassen und ihr ganz eigenes Büchlein der breiten Leserschaft überreicht. Ein Werk freilich, das bezüglich des sanftmütig verfassten Inhalts so zerbrechlich erscheint, als könne die kleinste Unachtsamkeit während der Lektüre, die geringste Missachtung seiner redlichen Intention schon Schaden anrichten. Die unverfälschte Qualität dieser zarten Textgebilde - erdichtet mit persönlicher, zumeist fabulierender Feder - bezieht sich aus einer elementar-kindlichen Vorstellungswelt. Schwebende Traumlandschaften sind es, die feine Stimmungen in sich bergen, die den unruhigen "Geist der Moderne" anrühren und sich dabei an den Ufern der Menschlichkeit und der Nächstenliebe orientieren. Das Unheil auszuklammern, für einen einzigen Augenblick der Besinnung auf schwerelose Stunden, dies ist Elfie Nadolnys literarisches Anliegen, während sie den Botschaften ihrer Träume nahezu unschuldige Perspektiven entlockt. Wo die Medien dem Unheil und der Zerstörung in geballter Form grenzenlose Räume schaffen, da sucht das gescholtene Individuum nach einer Ruhezone vor dem endlosen Ansturm und begehrt wortwörtlich ein Stückchen heile Welt.
Heimlich still und leise / Spielt nach alter Weise / Eine kleine Melodie / Und die vergess ich nie ...
All jenen Gemütern, die aus ihrer - ob nahen oder fernen - Kindheit noch ein Quäntchen Unschuld zu schöpfen vermögen, wird Elfie Nadolnys Sammlung metaphorischer Geschichten Freude und Zuversicht bereiten. Ihre kurzen Prosastücke sind versehen mit einer Handvoll eigener Gedichte und mit stimmungsvollen farbigen Fotografien ihres Mannes Klaus Nadolny. Auf diese Weise ist eine harmonische Insel aus erträumter Symbolik und tatsächlich gesichteter Schönheit entstanden, ein Atoll, das im globalen Medienchaos der Neuzeit gewiss nicht untergehen sollte.

Peter Pitsch

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Rezension zu "Reise: Genuss" von Elfie Nadolny

Rezension zu "Reise: Genuss" von Elfie Nadolny
Peter_Pitschvor 7 Jahren

Die große Resonanz.
Das fruchtige Fleisch einer Wassermelone ziert das Cover dieses Buches und deutet es an: in der achten Anthologie des Inselchenforums kommt weder der nach abwechslungsreicher Literatenkost hungernde Leser noch der Liebhaber mannigfaltiger Kochkunst zu kurz. Alle Wege führen nach Rom, besagt ein altes Sprichwort, ein anderes will wissen, dass die Liebe allemal durch den Magen geht; der Weg, dem wir in dieser literarisch-kulinarischen Reise quer über den europäischen Kontinent folgen, führt vor allem durch die Herzen einer illustren Schar von Autoren, die mit ihren individuellen Erlebnissen kleine Welten eröffnen, an denen teilzuhaben dem Leser vergönnt ist. Dass nicht die jeweiligen Ortschaften anderer Länder, exotische oder längst erschlossene Gestade, im Mittelpunkt dieses bunten Geschichtenreigens stehen, sondern die höchst menschlichen Erfahrungen des einzelnen Reisenden - vom erzählenden Entdecker bis zum dichtenden Migranten -, dies empfindet man zusehends und mit jeder neuen Seite als Bereicherung des eigenen Lebens.
Entgegen der Mutmaßung, den Wirkungsstätten in der Sammlung aus prosaischen, poetischen und fotokünstlerischen Kleinodien könnten geografische oder gar inhaltliche Grenzen gesetzt sein, sieht sich der Leser im Zuge der Lektüre schnell eines Besseren belehrt. Die Anthologie "Reise:Genuss - literarisch-kulinarisches Europa" bringt uns die Welt an sich eine erfassbare Dimension näher, zeigt uns die Tiefe der Gedanken beim letzten Blick über Oslo und die Stationen einer Reise als Sinnbilder eines verinnerlichten Lebenslaufs.
Einmal mehr ist es der Herausgeberin Elfie Nadolny gelungen - diesmal im Zusammenspiel mit Marten Petersen -, eine ideale Mischung unterschiedlichster Autorinnen und Autoren für die Realisierung einer themenbezogenen Anthologie zu vereinen. Vierundzwanzig literarische Stimmen schließen sich bald mit humorvoller Leichtigkeit, bald mit breiter philosophischer Spannweite zu einem imposanten Geschichten-Chor zusammen. Sie rufen Gefühle ins Leben, die in der Herzkammer des Lesers nachklingen, entfalten Genüsse, die buchstäblich und auf vielfältige Art unseren Sinnen eine spürbare Resonanz entlocken.

Peter Pitsch

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