Elfriede Hammerl

 4,1 Sterne bei 61 Bewertungen
Autor von Von Liebe und Einsamkeit, Alte Geschichten und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Elfriede Hammerl

Elfriede Hammerl, 1945 geboren, in Wien aufgewachsen, hat Germanistik und Theaterwissenschaft studiert. Schon mit neunzehn Jahren begann sie als Journalistin zu arbeiten; von 1970 bis 1977 erschienen ihre meist witzig-kritischen Beiträge in der großen Tageszeitung «Kurier» – die erste feministische Kolumne Österreichs. Daneben schrieb Elfriede Hammerl Erzählungen, Theaterstücke und Drehbücher für Fernsehfilme. 1980 erschien ihr erstes Buch «Vater-, Mutter- und Geburtstag».

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Elfriede Hammerl

Cover des Buches Alte Geschichten (ISBN: 9783218011068)

Alte Geschichten

 (13)
Erschienen am 01.02.2018
Cover des Buches Von Liebe und Einsamkeit (ISBN: 9783218010221)

Von Liebe und Einsamkeit

 (14)
Erschienen am 01.02.2016
Cover des Buches Das muss gesagt werden (ISBN: 9783218012355)

Das muss gesagt werden

 (10)
Erschienen am 17.08.2020
Cover des Buches Schuldgefühle sind schön (ISBN: 9783216306807)

Schuldgefühle sind schön

 (7)
Erschienen am 03.02.2003
Cover des Buches Müde bin ich Känguru (ISBN: 9783423211871)

Müde bin ich Känguru

 (3)
Erschienen am 01.01.2010
Cover des Buches Kleingeldaffäre (ISBN: 9783423214940)

Kleingeldaffäre

 (2)
Erschienen am 01.03.2014
Cover des Buches Wunderbare Valerie (ISBN: 9783216306746)

Wunderbare Valerie

 (2)
Erschienen am 04.07.2003
Cover des Buches Meine Schwester ist blöd (ISBN: 9783800056408)

Meine Schwester ist blöd

 (1)
Erschienen am 14.09.2011

Neue Rezensionen zu Elfriede Hammerl

Cover des Buches Das muss gesagt werden (ISBN: 9783218012355)LimitLesss avatar

Rezension zu "Das muss gesagt werden" von Elfriede Hammerl

Perspektivenwechsel
LimitLessvor 2 Monaten

Kurz und knackig kommentiert Elfriede Hammerl politische wie gesellschaftliche Themen in ihrer Kolumne im Magazin profil. In diesem Buch sind ausgewählte Texte der letzten zehn Jahre (2010-2020) versammelt, die sich einer breiten Themenvielfalt widmen. Mit ihrer kritischen Sichtweise nimmt sie uns mit auf  Gedankenexperimente, die vor allem die Situation der Frauen in der Gesellschaft erfahrbar machen. Sie pickt sich oft Menschen aus der Masse heraus und versucht durch das Einnehmen dieser Perspektiven, deren Gedanken und Lebenssituationen besser zu verstehen bzw. den Leser*innen besser verständlich zu machen oder eben auch auf sarkastische und ironische Weise Missstände aufzudecken. 

Die Ironie zieht sich eigentlich durch alle Texte. Es geht mal um sexuelle Belästigung und Missbrauch, Vollverschleierungen, Arbeitsbedingungen, Familie, Trump, das Alter bzw. Älterwerden, Schule, soziale Gerechtigkeit, um nur ein paar wenige Themen zu nennen. Hammerls selbstbewusster Stil ist provokant, rüttelt auf, macht betroffen und regt zum Nachdenken an. Ich konnte die Texte nicht an einem Stück lesen, sondern musste immer wieder Pausen einlegen. Spannend war auf jeden Fall, die Ereignisse der vergangenen Jahre nochmal in Erinnerung zu rufen, an manches konnte ich mich nicht mehr erinnern, anderes war wiederum noch sehr präsent. 

 

Fazit

Hammerl hat mich immer wieder überrascht, zum Schmunzeln und Nachdenken gebracht. Die letzten zehn Jahre aus ihrem Blickwinkel nochmal Revue passieren zu lassen war auf jeden Fall sehr lesenswert. Manchmal ist ein Perspektivenwechsel notwendig, um sich über eigene Grenzen/Privilegien/Gedankenmuster klar zu werden. Hammerl schafft das in jedem ihrer Texte!

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Cover des Buches Das muss gesagt werden (ISBN: 9783218012355)_sternenguckerin_s avatar

Rezension zu "Das muss gesagt werden" von Elfriede Hammerl

Unterhaltsam und Kritisch
_sternenguckerin_vor 3 Monaten

Eine Sammlung der Kolumnen von Elfriede Hammerl, die sich für soziale Gerechtigkeit einsetzt. Grösstes Anliegen: Frauen sollen gehört werden. 


*************************************************************************

Mit viel Witz und Humor und nicht selten auch einer gehörigen Prise Ironie oder Sarkasmus leitet Elfriede Hammer ihre*n Leser*in durch die Kolumnen. Niemals zu lang, aber immer sehr kritisch und scharf beobachtet, bringen sie einen zum Schmunzeln, zum Stirnrunzeln und vor allem zum Nachdenken. 

Ein Stern Abzug, weil ich als Schweizerin wohl nicht in den vollen Lesegenuss gekommen bin, da ich mich mit ein paar österreichischen Anliegen schlicht und einfach zu wenig auskenne. 

Dafür kann aber das Buch nichts, also eine klare Empfehlung.

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Cover des Buches Das muss gesagt werden (ISBN: 9783218012355)smileymarys avatar

Rezension zu "Das muss gesagt werden" von Elfriede Hammerl

Gutes Buch, trifft jedoch nicht meinen Geschmack
smileymaryvor 3 Monaten

In diesem Buch finden sich nach Daten sortiert die unterschiedlichsten Kolumnen der Autorin. Sie weiß, was es heißt, einen kurzen, knappen und doch sehr aussagekräftigen Text zu schreiben, der kritisch beobachtet und zum Denken anregt. 

Die Themenauswahl war dabei sehr vielseitig. Es war sowohl politisch, als auch sozial- beziehungsweise gesellschaftskritisch und dabei immer sehr passend formuliert. 

Leider muss ich sagen, dass mich vieles auch wenig bis gar nicht interessiert hat. Aus dem österreichischen System weiß ich zu wenig, um mich mit einigen Texten identifizieren zu können. Wer daran interessiert ist, wird sich daran nicht stören, vielleicht war ich auch zu jung und meine Meinung ändert sich in ein paar Jahren hierzu. Aber bisher leider nicht sehr überzeugend für mich.

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Gespräche aus der Community

Ob Familienpolitik, Migrationsfragen, Verteilungsgerechtigkeit, Intoleranz oder das Altern – Elfriede Hammerl spannt thematisch große Bögen, stets flankiert von einem ihrer wiederkehrenden Anliegen: den unterschiedlichsten Lebenssituationen von Frauen Gehör zu verschaffen.

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DAS BUCH:


Stilistisch brillant und treffsicher, in der Haltung unbestechlich: Elfriede Hammerl, die seit 35 Jahren mit wachsamem Blick das Tagesgeschehen begleitet, darf man mit Fug und Recht als Doyenne der politischen Kolumne bezeichnen. In ihren scharfsinnigen Texten spürt sie Ungerechtigkeiten nach, stellt sich auf die Seite der Benachteiligten und begegnet den Mächtigen aller Couleur mit gebotenem Misstrauen.

Ob Familienpolitik, Migrationsfragen, Verteilungsgerechtigkeit, Intoleranz oder das Altern – Elfriede Hammerl spannt thematisch große Bögen, stets flankiert von einem ihrer wiederkehrenden Anliegen: den unterschiedlichsten Lebenssituationen von Frauen Gehör zu verschaffen. So wird in ihren Kolumnen das Politische privat und das Private politisch; sie spiegeln gesellschaftliche Veränderungen, soziale Sackgassen und schwer aufzubrechende Haltungen wider. Eine Sammlung an herausragenden Texten, die kritisch und kämpferisch die Grundstimmung einer Dekade einfangen.   


DIE AUTORIN:

   

Elfriede Hammerl schreibt seit vielen Jahren eine Kolumne für Profil. Daneben schreibt sie Erzählungen, Romane, Theaterstücke und Drehbücher. In Deutschland wurde sie durch ihr Drehbuch für den Fernsehfilm „Probieren Sie’s mit einem Jüngeren“ (Hauptrolle Senta Berger) und ihre Kolumnen in stern, Vogue, Cosmopolitan und Marie Claire bekannt. Die Autorin erhielt für ihre Arbeit zahlreiche Preise, u.a. den Publizistikpreis der Stadt Wien, den Frauenpreis der Stadt Wien, den Concordiapreis (in der Kategorie Menschenrechte), die Johanna- Dohnal-Anerkennung und den Kurt-Vorhofer-Preis.

   


LESEPROBE:
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65 BeiträgeVerlosung beendet

Worum geht's?

Zwischen Melancholie, Aufbegehren und Wut: Elfriede Hammerl sucht nach den verdrängten Ängsten, Nöten und Wünschen ihrer langsam in die Jahre kommenden Figuren. Wenn die Zeit, die noch bleibt, weniger wird, kommen Abgründe zum Vorschein: Ob Beate, Carola oder Kurt – sie alle kämpfen an gegen verpasste Chance, Rollenbilder und die Erinnerung an die Verflossenen. Im Verborgenen werden die Säbel gewetzt und auf dem Parkett der schon lang erloschenen Zuneigung wird Stellung bezogen – Mann gegen Frau, Töchter gegen Mütter, Ehefrau gegen Ex-Geliebte, Jung gegen Alt.

Die Erzählungen in „Alte Geschichten“ widmen sich den unangepassten Alten, den Angepassten, die aus ihrer Rolle ausbrechen wollen, und den gerade noch Jüngeren, die sich fragen, wie sie mit dem Näherrücken des Alters umgehen sollen. Und natürlich geht es auch um die alten Geschichten, die irgendwann einmal die Soll- und Habenseite einer Lebensbilanz ausmachen. Elfriede Hammerls „Alte Geschichten“ betreiben literarische Feldforschung auf dem Territorium des Lebensabends.

Elfriede Hammerl

schreibt Erzählungen, Romane, Theaterstücke, Drehbücher und seit vielen Jahren eine Kolumne für profil. In Deutschland wurde sie durch ihr Drehbuch für den Fernsehfilm „Probieren Sie’s mit einem Jüngeren“ (Hauptrolle Senta Berger) und durch ihre Kolumnen in stern, Vogue, Cosmopolitan und Marie Claire bekannt. Die Autorin erhielt für ihre Arbeit zahlreiche Preise, u.a. den Publizistikpreis der Stadt Wien, den Frauenpreis der Stadt Wien, den Concordiapreis (in der Kategorie Menschenrechte), die Johanna-Dohnal- Anerkennung und den Kurt-Vorhofer-Preis.

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222 BeiträgeVerlosung beendet

Worum geht's?

Ein Hauch von Melancholie durchweht Elfriede Hammerls Erzählungen. Die Menschen darin sind desillusioniert von der Liebe und doch stets auf der Suche nach ihr. Sie schwanken zwischen Sehnsucht nach Geborgenheit und dem Wunsch nach Selbstbestimmung.
Da ist Nina, die sich für selbstlos hält, in Wirklichkeit aber ihren Lebensgefährten auf raffinierte Weise manipuliert.
Oder Christl, die von der Familie, in die sie eingeheiratet hat, herablassend behandelt wird und auf dramatische Weise scheitert, als sie sich daraus befreien will.
Da sind Ingrid und Marlies, zwei Schwestern, die für zwei diametral entgegengesetzte Lebenskonzepte stehen – welches ist das bessere?
Mit feinem Gespür deckt Elfriede Hammerl untergründig schwelende Konflikte auf und kratzt den Lack von nach außen hin „perfekten“ Beziehungen. Die Männer und Frauen in ihren Erzählungen haben Ecken und Kanten, Sehnsüchte und Ängste, Fehler und Schwächen – gerade deshalb gehen sie einem so nah.

Erscheinungstermin: 19. Februar 2016

Elfriede Hammerl
schreibt Erzählungen, Romane, Theaterstücke, Drehbücher und seit vielen Jahren eine Kolumne für profil. In Deutschland wurde sie durch ihr Drehbuch für den Fernsehfilm „Probieren Sie’s mit einem Jüngeren“ (Hauptrolle Senta Berger) und durch ihre Kolumnen in stern, Vogue, Cosmopolitan und Marie Claire bekannt. Die Autorin erhielt für ihre Arbeit zahlreiche Preise, u.a. den Publizistikpreis der Stadt Wien, den Frauenpreis der Stadt Wien, den Concordiapreis (in der Kategorie Menschenrechte), die Johanna-Dohnal- Anerkennung und den Kurt-Vorhofer-Preis.

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