Elfriede Hammerl Von Liebe und Einsamkeit

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Inhaltsangabe zu „Von Liebe und Einsamkeit“ von Elfriede Hammerl

Ein Hauch von Melancholie durchweht Elfriede Hammerls Erzählungen. Die Menschen darin sind desillusioniert von der Liebe und doch stets auf der Suche nach ihr. Sie schwanken zwischen Sehnsucht nach Geborgenheit und dem Wunsch nach Selbstbestimmung. Da ist Nina, die sich für selbstlos hält, in Wirklichkeit aber ihren Lebensgefährten auf raffinierte Weise manipuliert. Oder Christl, die von der Familie, in die sie eingeheiratet hat, herablassend behandelt wird und auf dramatische Weise scheitert, als sie sich daraus befreien will. Da sind Ingrid und Marlies, zwei Schwestern, die für zwei diametral entgegengesetzte Lebenskonzepte stehen – welches ist das bessere? Mit feinem Gespür deckt Elfriede Hammerl untergründig schwelende Konflikte auf und kratzt den Lack von nach außen hin „perfekten“ Beziehungen. Die Männer und Frauen in ihren Erzählungen haben Ecken und Kanten, Sehnsüchte und Ängste, Fehler und Schwächen – gerade deshalb gehen sie einem so nah.

Von der Traurigkeit der Liebe zwischen den Menschen.

— leserattebremen
leserattebremen

Viele schöne Kurzgeschichte, direkt aus dem leben gegriffen

— Diana182
Diana182

vielschichtig, melancholisch, regt zum Nachdenken an

— hannelore_bayer
hannelore_bayer

Das Buch hat meine Erwartungen leider nicht wirklich erfüllt...

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Hoffnung gibt es bei diesem Buch nicht

— Archimedes
Archimedes

Sehr facettenreiche Geschichten über die seltsam verschlungenen Wege der Liebe

— Julitraum
Julitraum

Anders besonders!

— LadyIceTea
LadyIceTea

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  • Leserunde zu "Von Liebe und Einsamkeit" von Elfriede Hammerl

    Von Liebe und Einsamkeit
    Verlag_Kremayr-Scheriau

    Verlag_Kremayr-Scheriau

    Worum geht's?Ein Hauch von Melancholie durchweht Elfriede Hammerls Erzählungen. Die Menschen darin sind desillusioniert von der Liebe und doch stets auf der Suche nach ihr. Sie schwanken zwischen Sehnsucht nach Geborgenheit und dem Wunsch nach Selbstbestimmung. Da ist Nina, die sich für selbstlos hält, in Wirklichkeit aber ihren Lebensgefährten auf raffinierte Weise manipuliert. Oder Christl, die von der Familie, in die sie eingeheiratet hat, herablassend behandelt wird und auf dramatische Weise scheitert, als sie sich daraus befreien will. Da sind Ingrid und Marlies, zwei Schwestern, die für zwei diametral entgegengesetzte Lebenskonzepte stehen – welches ist das bessere? Mit feinem Gespür deckt Elfriede Hammerl untergründig schwelende Konflikte auf und kratzt den Lack von nach außen hin „perfekten“ Beziehungen. Die Männer und Frauen in ihren Erzählungen haben Ecken und Kanten, Sehnsüchte und Ängste, Fehler und Schwächen – gerade deshalb gehen sie einem so nah. Erscheinungstermin: 19. Februar 2016 Elfriede Hammerl schreibt Erzählungen, Romane, Theaterstücke, Drehbücher und seit vielen Jahren eine Kolumne für profil. In Deutschland wurde sie durch ihr Drehbuch für den Fernsehfilm „Probieren Sie’s mit einem Jüngeren“ (Hauptrolle Senta Berger) und durch ihre Kolumnen in stern, Vogue, Cosmopolitan und Marie Claire bekannt. Die Autorin erhielt für ihre Arbeit zahlreiche Preise, u.a. den Publizistikpreis der Stadt Wien, den Frauenpreis der Stadt Wien, den Concordiapreis (in der Kategorie Menschenrechte), die Johanna-Dohnal- Anerkennung und den Kurt-Vorhofer-Preis. >> Informationen zum Buch >> Leseprobe Bewerbung zur Leserunde:  Wenn ihr mehr wissen wollt, dann bewerbt euch bis einschließlich 18. Februar 2016 für eines von 20 Leseexemplaren von "Von Liebe und Einsamkeit". Sagt uns, was euch an diesem Buch interessiert und auf welchen Plattformen ihr eure Rezension veröffentlichen werdet.  Dafür könnt ihr gerne das Unterthema "Bewerbung" verwenden. Eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension sind gewünscht! Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen. Wir freuen uns auf eure Teilnahme!  > Besucht unsere Webseite! www.kremayr-scheriau.at > Folgt uns auf Facebook und Twitter und verpasst keine Neuigkeiten und Buchverlosungen mehr.

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  • Mehr Einsamkeit als Liebe...

    Von Liebe und Einsamkeit
    frenzelchen90

    frenzelchen90

    20. April 2016 um 09:17

    Meine Meinung: Die Autorin hat für mich einen sehr gewöhnungsbedürftigen und manchmal schwer verständlichen Schreibstil. Die Geschichten werden teilweise recht eintönig erzählt und lassen nicht wirklich Lust zum Lesen aufkommen. In den elf Kurzgeschichten wird einem aufgezeigt, wie unterschiedlich Liebe sein kann. Die Geschichte sind zwar sehr realistisch und kommen in den besten Familien genauso vor, aber es herrscht mehr Einsamkeit als Liebe. Das drückt die Stimmung beim Lesen und man kommt schnell in die Versuchung, das Buch zur Seite zu legen. Mein Fazit: Leider kein Buch was mich überzeugt hat. 

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  • Einsamkeit in der Liebe scheint unausweichlich

    Von Liebe und Einsamkeit
    leserattebremen

    leserattebremen

    11. April 2016 um 20:16

    In „Von Liebe und Einsamkeit“ beschreibt Elfriede Hammerl unterschiedlichste Versionen von Liebe, doch fast alle führen unweigerlich zu Einsamkeit, Angst und Schmerz. Es ist eine sehr negative Sicht auf die menschlichen Beziehungen wie es scheint, auf den getriebenen Menschen der andere zerstört auf der Suche nach seinem eigenen vermeintlichen Glück, der rücksichtlos durchs Leben wandelt und vertraute Menschen plötzlich von sich stößt. Dennoch wirken die Geschichten nicht anrührend oder bewegend, stets hält die Autorin Distanz zu ihren Figuren und lässt sie wie ein Theaterstück die Abgründe der Menschen vorführen. Nur selten findet eine dieser Figuren ihr Glück oder eine Liebe, die ohne Einsamkeit und Schmerz zu haben wäre. Geschichten mit Happy End und einem rosaroten Sonnenuntergang hätten zu diesem Erzählband aber auch nicht gepasst, daher ist es keineswegs negativ zu werten. Elfriede Hammerl scheint eine sehr gute Beobachterin zu sein, nur so kann sie den Abstand zu den Geschichten halten und sie dennoch detailliert beschreiben. Ohne übertriebenen Herzschmerz gehen Ehen kaputt, wird mit Kalkül, Lug und Trug die bestehende Liebe gehalten und eine neue - vielleicht glücklichere- verhindert. Doch um welchen Preis? Die Frage scheint über allen Erzählungen zu schweben: Was ist es uns eigentlich wert, eine Liebe zu halten? Wert an Arbeit aber auch an List und Hinterhältigkeit. Mit „Von Liebe und Einsamkeit“ ist Elfriede Hammerl ein überzeugender Band über die menschliche Natur und die Liebe gelungen, der zwar distanziert und kühl wirkt, sich dafür mit umso überzeugenderen Beschreibungen hervorhebt. 

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  • Authentische Geschichte, wie sie das Leben erzählt!

    Von Liebe und Einsamkeit
    Diana182

    Diana182

    18. March 2016 um 22:01

    Das Cover zeigt eine spätsömmerliche Feldeandschaft, die anscheinend gerade abgeerntet wurde. Am Horizont stehen zwei einzelne Bäume. Ein interessantes Bild. Aber mir ist noch nicht ganz bewusst geworden, wie diese Abbildung zum Buch passen könnte. Kurz zum Inhalt - der Klappentext:Ein Hauch von Melancholie durchweht Elfriede Hammerls Erzählungen. Die Menschen darin sind desillusioniert von der Liebe und doch stets auf der Suche nach ihr. Sie schwanken zwischen Sehnsucht nach Geborgenheit und dem Wunsch nach Selbstbestimmung. Da ist Nina, die sich für selbstlos hält, in Wirklichkeit aber ihren Lebensgefährten auf raffinierte Weise manipuliert. Oder Christl, die von der Familie, in die sie eingeheiratet hat, herablassend behandelt wird und auf dramatische Weise scheitert, als sie sich daraus befreien will. Da sind Ingrid und Marlies, zwei Schwestern, die für zwei diametral entgegengesetzte Lebenskonzepte stehen – welches ist das bessere? Mit feinem Gespür deckt Elfriede Hammerl untergründig schwelende Konflikte auf und kratzt den Lack von nach außen hin „perfekten“ Beziehungen. Die Männer und Frauen in ihren Erzählungen haben Ecken und Kanten, Sehnsüchte und Ängste, Fehler und Schwächen – gerade deshalb gehen sie einem so nah. Meine Meinung: Die Autorin hat einen sachlich, distanzierten Schreibstil. Sie urteilt somit nicht direkt, sondern lässt den Leser entscheiden, Welcher Person der erzählten Geschichte er sympathisch finden möchte oder nicht. Es handelt sich um eine gute Mischung vieler kleiner Kurzgeschichten, die direkt aus dem Leben erzählen. Ob ein jede Geschichte gefallen finden wird, richtet sich wahrscheinlich nach den Erfahrungen des jeweiligen Lesers. So konnte ich mit einigen Geschichten nicht viel anfangen, andere wirkt wie Erlebnisse aus meinem Umfeld. Mein Fazit: Absolut verschiedene, sehr gelungene und authentische Geschichten über die Liebe und das Leben. Viele Erzählungen haben mich zum Nachdenken angeregt und werden mir sicherlich in Erinnerung bleiben!

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  • Analytischer Blick auf ganz unterschiedliche Paarbeziehungen

    Von Liebe und Einsamkeit
    frenx1

    frenx1

    16. March 2016 um 09:12

    Elf Erzählungen hat Elf-riede Hammerl (jaja, schlechtes Wortspiel…) in ihrem Band “Von Liebe und Einsamkeit” gesammelt und elf verschiedene Formen von Liebe beleuchtet. Dabei geht es um das Glück der Beziehung, den Verlust, die Traurigkeit, die Unzufriedenheit und immer wieder um das Vergleichen mit anderen. Es ist ein stark analysierender Blick, den Elfriede Hammerl auf die Formen der Liebe wirft. Schlaglichtartig wird in fast allen Erzählungen eine Protagonistin beleuchtet, untersucht wie zufrieden sie ist in ihrer Beziehung, warum die Beziehung auseinanderging, was sie erwartet, was sie erhofft. Da ist Nina, die Glück mit Wohlstand gleichsetzt, Isabella, die aus ihrer fast schon “arrangierten” Ehe auszubrechen wagt. Da ist die alleinerziehende Mutter, die sich endlich wieder verabredet, da ist die Beziehung zu einem Mädchen aus einem reichen Elternhaus, da ist der Seitensprung mit dem Mann der besten Freundin. Ganz unterschiedliche Konstellationen sind es also, die Elfriede Hammerl seziert. Mir waren die Geschichten zum Teil zu spröde, die erzählerische, fabulierende Kraft fehlt ihnen oft. Stattdessen: Nüchterne Analyse, es wird konstatiert. Streckenweise lesen sich die Erzählungen wie Zusammenfassungen längerer Texte. Wo aber Elfriede Hammerl ins Erzählen kommt, wo Geschehenes nicht nur – zumeist rückblickend – berichtet wird, da macht das Lesen Spaß. Da spürt man den Witz und Esprit Hammerls. Mit wenigen Worten gelingt es ihr dann, Menschen zu entlarven, ohne sie vorzuführen. Im Grunde genommen, passt das Cover optimal zu Hammerls Erzählungen: Sachlich und nüchtern die Erzählweise, ohne Schnörkel sind die Beziehungen wie die zwei Pappeln aufgedeckt, um zu untersuchen, wer sich in der Symbiose wie gebogen hat, wer mehr von der Beziehung profitiert hat…

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  • Liebe elfmal anders

    Von Liebe und Einsamkeit
    hannelore_bayer

    hannelore_bayer

    Ich habe auf jeden Fall ein interessantes Buch gelesen. In elf Kurzgeschichten werden Geschichten von Liebe und Einsamkeit erzählt. Wobei das Cover zu loben ist, es nimmt sehr schön Bezug auf den Titel. Die zwei Bäume stehen für Liebe und die kahle Landschaft davor, für die einsamkeit. Die Kurzgeschichten sind mal länger mal kürzer, auf jeden Fall immer zu kurz , aus den meisten hätte man einen Roman machen können. Es sind Geschichten zum Nachdenken und zum Weiterspinnen. Das Ende ist meistens nicht so wie man es erwartet und trotzdem, man leidet mit. Es geht viel um Frauen, die aus den verschiedensten Gründen sich verlieben wollen und ebenso schnell sich wieder entlieben. Zwei Geschichten haben mir besonders gefallen, die Geschichte von Kemal mit dem Titel Mütter und die von Charlotte mit dem gleichnamigen Titel. Diese beiden weichen von den anderen Geschichten deutlich ab. Bei Kemal kriegt der Leser deutlich gezeigt, daß Liebe sich nicht auf den äußeren Schein beschränkt, daß Liebe einfach mehr ist. Bei Charlotte wird die Liebe zu den Kindern und die Liebe zur Mutter gezeigt und schön dargestellt, daß beides nicht übertrieben werden muß und auch ein bißchen Respekt gegenseitig vorhanden sein sollte. Auf jedenfall werde ich das Buch weiterempfehlen.

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    • 2
  • Der Titel trifft es sehr genau!

    Von Liebe und Einsamkeit
    Lesen_im_Mondregen

    Lesen_im_Mondregen

    Das Cover finde ich sehr schön. Es spiegelt die Liebe, aufgrund der zwei Bäume, wie ich finde, und die Einsamkeit aufgrund der Dünen und der sonst so verlassenen Umgebung wieder.  Der Titel passt sehr gut zu dem Buch und zu jeder Geschichte. Ich finde in jeder Geschichte findet man den Titel wieder. Der Schreibstil ist nüchtern, oder besser gesagt realistisch und sachlich, aber sehr gut. Mir gefällt wie die Autorin die Dinge beschreibt. Man findet hier 11 Kurzgeschichten, die einen berühren, mitfühlen lassen und auch zum Nachdenken bringen. Das keine Geschichte ein Happy End hatte, merkte man schon bald. Anfangs hat es mich noch ein wenig gestört, vielleicht da ich es nicht gewohnt bin. Ich hatte zwar den Klappentext gelesen, aber wusste dennoch nicht, was mich erwartet. Mit diesen Geschichten hätte ich jedoch nicht gerechnet. Anfangs hatte ich ein wenig Schwierigkeiten hinein zu finden, doch das legte sich bald. Die Erzählerperspektive wechselt immer wieder mal und entweder wird von dem Prota erzählt oder über ihn.  Die Geschichten erzählen, wie es sicher auch bei vielen der Fall ist, das nach Außen hin alles toll ist, jedoch wenn man genauer hin sieht, die Fassade zu bröckeln beginnt und nicht mehr alles heitere Wonne ist, wie auch in unserem Leben. Man bekommt Einblicke hinter die ach so perfekten Mauern und das regt zum Nachdenken an.  Nachdem ich das Buch beendet hatte, war ich ein wenig zwiegespalten. Irgendwie machte es mich wütend, durch die Ansichten vieler Personen, die ich gar nicht verstehen konnte und irgendwie war es ein gutes Gefühl, nicht so verständnislos zu sein und so zu denken wie die Protas in der Geschichte.  Für mich hatte das Buch ein tieferen Sinn: Man kann im Leben viele Fehler machen, jedoch sollte man dafür gerade stehen und sich trotzdem trauen. Ob der Lebensstil nun so oder so ist, reich oder arm, jeder will geliebt werden, aufrichtig und auf seine Weise. Man sollte sich trauen sein Herz zu öffnen, auch wenn man enttäuscht wird, sonst wird man die das Glücksgefühl und die Liebe erfahren, die man sich wünscht. Man sollte tolerant sein, fair, aber nicht naiv. Man soll Kompromisse im Leben eingehen, jedoch nicht solche, bei denen man sich selber nicht treu bleiben kann. Vielleicht auch den Umgang mit unseren Mitmenschen/Familie überdenken und keine schnellen Vorurteile fällen. Ich fand das Buch toll und kann es nur jedem empfehlen.

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    • 3
    Lesen_im_Mondregen

    Lesen_im_Mondregen

    13. March 2016 um 14:49
  • Von Liebe und Einsamkeit

    Von Liebe und Einsamkeit
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    >>Ein Hauch von Melancholie durchweht Elfriede Hammerls Erzählungen. Die Menschen darin sind desillusioniert von der Liebe und doch stets auf der Suche nach ihr. Sie schwanken zwischen Sehnsucht nach Geborgenheit und dem Wunsch nach Selbstbestimmung.<< Ganz ehrlich, ich hatte mich schon richtig auf die Geschichten gefreut und mir ein paar schöne Lesestunden ausgemalt. Leider wurden meine Erwartungen an das Buch enttäuscht... mich haben die Geschichten leider nicht angesprochen. Ich konnte mich nicht in die Protagonisten heinversetzen, zum Teil haben sich mir große Fragezeichen in Gedanken aufgetan, warum die Personen so handeln... Alles ist sehr nüchtern und beschreibend geschrieben, was aber so gewollt ist denke ich. Mir persönich haben einfach die Emotionen gefehlt... Evtl. auch mit ein Grund, weshalb ich mich einfach nicht in die Geschichten einfinden konnte. Durch diese nüchterne Erzählweise wirkte für mich alles auch so unheimlich negativ... das fand ich schade, denn ich hatte mir unter anderem ein positives Gefühl nach dem Lesen erhofft...

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    • 2
    gst

    gst

    09. March 2016 um 17:59
  • bewegende Geschichten...

    Von Liebe und Einsamkeit
    Carlosia

    Carlosia

    08. March 2016 um 14:56

    Klappentext: Ein Hauch von Melancholie durchweht Elfriede Hammerls Erzählungen. Die Menschen darin sind desillusioniert von der Liebe und doch stets auf der Suche nach ihr. Sie schwanken zwischen Sehnsucht nach Geborgenheit und dem Wunsch nach Selbstbestimmung. Da ist Nina, die sich für selbstlos hält, in Wirklichkeit aber ihren Lebensgefährten auf raffinierte Weise manipuliert. Oder Christl, die von der Familie, in die sie eingeheiratet hat, herablassend behandelt wird und auf dramatische Weise scheitert, als sie sich daraus befreien will. Da sind Ingrid und Marlies, zwei Schwestern, die für zwei diametral entgegengesetzte Lebenskonzepte stehen – welches ist das bessere? Mit feinem Gespür deckt Elfriede Hammerl untergründig schwelende Konflikte auf und kratzt den Lack von nach außen hin „perfekten“ Beziehungen. Die Männer und Frauen in ihren Erzählungen haben Ecken und Kanten, Sehnsüchte und Ängste, Fehler und Schwächen – gerade deshalb gehen sie einem so nah. Über den Autorin: (Amazon) Elfriede Hammerl schreibt Erzählungen, Romane, Theaterstücke, Drehbücher und seit vielen Jahren eine Kolumne für profil. In Deutschland wurde sie durch ihr Drehbuch für den Fernsehfilm „Probieren Sie’s mit einem Jüngeren“ (Hauptrolle Senta Berger) und durch ihre Kolumnen in stern, Vogue, Cosmopolitan und Marie Claire bekannt. Die Autorin erhielt für ihre Arbeit zahlreiche Preise, u.a. den Publizistikpreis der Stadt Wien, den Frauenpreis der Stadt Wien, den Concordiapreis (in der Kategorie Menschenrechte), die Johanna-Dohnal- Anerkennung und den Kurt-Vorhofer-Preis. Gestaltung: Die Gestaltung des Covers finde ich im Zusammenhang zu Titel sehr passend. Es spiegelt die Liebe wieder durch die zwei Bäume die nahe beieinander stehen. Außerdem zeigt es die Einsamkeit dadurch, dass nichts um die Bäumer herum ist. Inhalt: Es handelt sich in diesem Buch um kleine Kurzgeschichten die besonders einen Schwerpunkt auf die Einsamkeit legen. Meine Meinung: Die Kurzgeschichten waren sehr unterschiedlich und doch hatten sie alle eine gewisse Nüchternheit. Keine der Kurzgeschichten hat mit wörtlicher Rede gearbeitet, was meiner Meinung nach bei den meisten Geschichten in Ordnung war. Aber leider nicht bei allen, weil dies einen ein wenig verunsichert hat. Besonders hat mir die Perspektive des Betrachters gefallen. Leider waren ein paar der Geschichten etwas sehr kompliziert und es wurde einfach zu viel auf eine Seite „gequatscht“. Alle Geschichten spiegeln eine Art der Liebe wieder, jedoch zeigen sie die Einsamkeit noch viel deutlicher… Bewertung: ∞∞∞∞

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  • Hoffnung- Fehlanzeige!

    Von Liebe und Einsamkeit
    Archimedes

    Archimedes

    07. March 2016 um 20:14

    " Von Liebe und Einsamkeit" von Elfriede Hammerl. Erzählungen auf 191 Seiten, gebunden für 22 Euro im Verlag  K&S erhältlich. In dem Buch werden elf verschiedene Geschichten über Liebe und Einsamkeit erzählt. Manchmal verwischen aber die Grenzen. Ist es wirklich überall Liebe oder nur Aussichtslosigkeit? Der Mann als Notlösung, als Versorger, nicht jeder Mann macht das mit. Es sind Alltagsgeschichten, die jeden von uns betreffen kann oder betrifft. Fazit: In den Erzählungen ist mir zu viel Tod und zu wenig Hoffnung. Einsamkeit muss doch nicht immer so schrecklich enden, es gibt auch ein Entrinnen aus manchen Situationen. Der Ausweg muss nicht immer der Tod sein. Mir war das Ganze zu düster und negativ.

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  • tragisch-schöne Kurzgeschichten über Liebe und Einsamkeit

    Von Liebe und Einsamkeit
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    06. March 2016 um 19:27

    Hier ist der Titel Programm, denn in den Kurzgeschichten geht es - Überraschung! - um Liebe und Einsamkeit. Ich war sehr geneigt, das Buch mit 5 Sternen zu bewerten, doch leider haben sich immer mal wieder Geschichten dazwischen geschlichen, die gähnend langweilig waren oder schlicht verwirrend. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass der Schreibstil wunderschön und oft malerisch ist. Manche der Geschichten hätte ich auch gerne als ganzen Roman gelesen. Auch wenn man beim Lesen mal denkt, dass man das Buch am liebsten beiseite legen würde, lohnt es sich durchzuhalten. Schon für die letzte Geschichte, die mir mit am besten gefallen hat. Ebenfalls besonders lesenswert finde ich die Geschichten "Nina ohne Geld", "Der Mann" und "Prinzessin". Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen!

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  • Glück und Unglück liegen nahe beieinander

    Von Liebe und Einsamkeit
    gst

    gst

    06. March 2016 um 13:39

    Ebenso wie die beiden Bäume auf dem Cover, die sehr verloren in der Einöde ausharren, behandeln auch die elf Erzählungen die Einsamkeit in der Zweisamkeit. Manchmal gelingt es, die – zumindest oberflächlich – in Liebe zu verwandeln. Die Autorin hat einen sehr distanzierten Schreibstil, der ausgezeichnet zur Thematik passt. Als Leser betrachtet man die Schicksale von außen und mit Abstand. So fällt es leicht, sich ein Urteil über die einzelnen Verhaltensweisen zu bilden. Man nickt beifällig, weil man schon mal Menschen begegnet ist, die sich ähnlich verhalten haben (während man selbst natürlich alles viel besser macht). In anderen Erzählungen kann man nur verständnislos den Kopf schütteln … Elfriede Hammerl erzählt von „armen Hascherln“ und von selbstbewussten Frauen, die wissen, wie sie ihre Umwelt manipulieren können. Sie macht auf Sieger und Verlierer aufmerksam, stellt Chaoten und Perfektionisten vor. Manchmal werden ihre Protagonisten auf der Suche nach Liebe zumindest vorübergehend fündig. Doch gibt es keine einzige Geschichte ohne „Haar in der Suppe“. Wie in allen Erzählbänden gibt es Abschnitte, die im Kopf bleiben und den Leser länger beschäftigen, während andere sofort wieder vergessen oder verdrängt werden. Insgesamt beinhaltet das Buch eine bunte Mischung, die sich gut für zwischendurch eignet. 

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  • Melancholische Erzählungen um die Irrwege der Liebe

    Von Liebe und Einsamkeit
    uli123

    uli123

    01. March 2016 um 10:45

    Dieses 191 Seiten umfassende Buch enthält elf Erzählungen über verschiedene Romanfiguren in unterschiedlichen Lebenssituationen. So geht es etwa um die wirtschaftlich völlig unselbständige Nina, die ihren heiratsunwilligen Lebensgefährten durch eine Raffinesse zur Ehe bringt. Oder da ist die unabhängige und selbständige Charlotte, die von ihren erwachsenen Kindern so lange alt geredet wird, bis sie hieran schon selbst glaubt. Vorherrschende Themen sind Sehnsucht, Einsamkeit, Selbstbestimmung und Hingabe. Nach außen perfekt erscheinende Beziehungen entladen sich in Konflikten. Alle Geschichten hat das Leben geschrieben und alle regen zum Nachdenken an. Der sachlich anmutenden Erzählweise lässt sich gut folgen. Was mir hier wie an Erzählungen ohnehin gefällt, ist, dass beliebig Lesepausen nach einer Geschichte gemacht werden können, bis dann wieder auf das Buch zurückgegriffen werden mag.

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  • Sehr facettenreiche Geschichten über die seltsam verschlungenen Wege der Liebe

    Von Liebe und Einsamkeit
    Julitraum

    Julitraum

    28. February 2016 um 08:54

    In diesem sehr unterhaltsamen Buch hat die Autorin 11 facettenreiche Kurzgeschichten über die seltsam verschlungenen Wege der Liebe zusammengestellt. Jede Geschichte ist ein Unikat und vom Schreib- und Sprachstil meist äußerst lebendig und unterhaltsam dargestellt. Obwohl ich nie so ein Fan von Kurzgeschichten war, da mir bei dieser Form der Erzählung oft vieles zu kurz kam, war ich von diesen 11 mal kürzeren, mal längeren Geschichten im Großen und Ganzen sehr zufrieden gestellt. Die Geschichten sind alle recht unterschiedlich, doch im Kern dreht es sich immer um die Liebe. Die Liebe und was sie mit sich bringt, wohin sie uns führen kann, was sie in uns auslöst. Trennung und Schmerz, Betrug und Sehnsucht, alle Facetten der Liebe werden genannt. In manchen Geschichten überrascht die Autorin mit einem unvorhergesehenen Ende, manchmal endet eine Liebe tragisch, manchmal gibt es einen hoffnungsvollen Neuanfang, der aber auch getrübt sein kann. Die Autorin skizziert brillant die menschlichen Schwächen und Ängste, Konflikte. Dabei regt jede Geschichte sehr zum Nachdenken an. Liebe ist ein großes Geschenk, Liebe braucht jeder, doch es gibt auch viele Formen von einer ungesunden und falschen Liebe, der zu großen Selbstliebe, der Liebe, die auf falschen Voraussetzungen aufbaut und nicht für die Ewigkeit sein wird oder auch der perfekten Liebe, die vielleicht mnachmal auch trügerisch sein kann. Dieses Buch bietet eine unterhaltsame und abwechslungsreiche Mischung aus solchen Geschichten, wobei der Leser über die eine oder andere Geschichte bestimmt noch länger sinnieren kann.

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  • Mehr Einsamkeit als Liebe - ein besonderes Buch

    Von Liebe und Einsamkeit
    LadyIceTea

    LadyIceTea

    27. February 2016 um 00:56

    Ich lese nicht oft Kurzgeschichten und bin geteilter Meinung. Ich habe zu Beginn schwer in die Geschichten und in die Erzählart hineingefunden, doch schon in der zweiten Geschichte hatte ich einen Aha-Effekt. Ich begann zu verstehen, was es damit auf sich hat. Die Erzählperspektive ist immer aus der Sicht eines Nahestehenden oder eines unbekannten Erzählers. Häufig auch so, dass der Erzählmittelpunkt wechselt zb. von einer Hauptfigur zur Anderen. Ich fand alles sehr kühl und distanziert geschrieben und ohne viel Gefühl zu vermitteln. Aber diese Schreibweise ist trotzdem sehr besonders. Obwohl Kühle und Distanz erstmal negativ klingen, macht es die Geschichten aber so besonders. Jede Geschichte umschreibt ein oder zwei Schicksale und nimmt uns mit in die Gedankenwelt der einzelnen Protagonisten. Keine der Geschichten ist besonders positiv. Zu Beginn war ich etwas enttäuscht das der Schwerpunkt mehr auf Einsamkeit als auf Liebe liegt und habe mir öfter gedacht, dass es doch unrealistisch ist, das Geschichten solche Wendungen nehmen. Dann ist mir aber aufgefallen, dass ich einfach meine Liebesgeschichtenerwartung fallen lassen musste. Die Geschichten sind echt. So spielen sie sich wahrscheinlich jeden Tag, überall auf der Welt ab. Unverblümt und ohne Kitsch. Personen mit allen Ecken und Kanten. Ich bin froh das ich dieses Buch gelesen habe. Es war für mich eine neue Erfahrung. Zweigeteilt bin ich, weil ich mir nicht sicher bin ob ein Buch nur negative Geschichten haben sollte. Irgendwie hat der Umstand, ein beklemmendes Gefühl bei mir hinterlassen. Trotzdem empfehle ich dieses Buch nur weiter! Besonders an die Leser, die mal ein Buch mit besonderen Kurzgeschichten ausprobieren wollen.

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