Neue Kurzmeinungen
Positiv (144):

Aliknecht
vor 2 Jahren
Sex & Klavier
Kritisch (46):

HannahTizia
vor 5 Monaten
Habe mich durch die erste Hälfte gequält - der Stil passt eher für Gedichte als für einen Roman. Interessante Story, enttäuschendes Ende
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Inhaltsangabe
Erika Kohut, Klavierlehrerin am Wiener Konservatorium, lebt in symbiotischer, klaustrophobischer Enge mit ihrer herrschsüchtigen Mutter. Von Kindheit an auf musikalische Höchstleistung gedrillt, bleibt ihr das wahre Leben fremd – sie begegnet ihm nur noch als distanzierte Voyeurin an den Rändern der Gesellschaft. Als ihr Schüler Walter Klemmer in diese hermetische Welt einbricht, prallen zwei unvereinbare Vorstellungen von Begehren aufeinander. Erika, unfähig zu echter Nähe, flüchtet sich in ein radikales Szenario aus Macht und Unterwerfung.
In Jelineks unerbittlicher Sprache wird die Geschichte einer Selbstzerstörung zur messerscharfen Analyse von bürgerlicher Disziplinierung und der Unmöglichkeit von Liebe. Die Klavierspielerin brachte der Autorin den internationalen literarischen Durchbruch und erlangte auch durch Michael Hanekes preisgekrönte Verfilmung weltweite Berühmtheit. 2004 wurde Elfriede Jelinek mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.
«Eine literarische Glanzleistung.» (Süddeutsche Zeitung)
«Die Bilder einer geradezu tödlichen Mutter-Tochter-Beziehung im Roman ‹Die Klavierspielerin› von Elfriede Jelinek können einen schon weit über den Buchdeckel hinaus verfolgen.» (Der Spiegel)
«Mich hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite in einen verführerischen Bann gezogen ... Wichtig ist das Buch nicht, weil es die (auch pornographischen) Phantasien des lesenden Voyeurs stimuliert, sondern weil der Roman ein besseres Verstehen über perverse Formen ‹abweichenden› Verhaltens bewirkt.» (Norbert Schachtsiek-Freitag, Frankfurter Rundschau)
«Aggressive Lakonismen, bitterer Witz, die Nähe zur Sprache der Bürokratie und zum Kalauer, die kalte, fast denunziatorische Art der Personenzeichnung – all diese Stilzüge fanden sich auch schon früher in den Werken dieser Autorin und machten ihren Ton unverwechselbar. Nie zuvor hat jedoch diese Sprachdeformation das Erzählte derart adäquat und meisterhaft abgebildet.» (Die Weltwoche)
In Jelineks unerbittlicher Sprache wird die Geschichte einer Selbstzerstörung zur messerscharfen Analyse von bürgerlicher Disziplinierung und der Unmöglichkeit von Liebe. Die Klavierspielerin brachte der Autorin den internationalen literarischen Durchbruch und erlangte auch durch Michael Hanekes preisgekrönte Verfilmung weltweite Berühmtheit. 2004 wurde Elfriede Jelinek mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.
«Eine literarische Glanzleistung.» (Süddeutsche Zeitung)
«Die Bilder einer geradezu tödlichen Mutter-Tochter-Beziehung im Roman ‹Die Klavierspielerin› von Elfriede Jelinek können einen schon weit über den Buchdeckel hinaus verfolgen.» (Der Spiegel)
«Mich hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite in einen verführerischen Bann gezogen ... Wichtig ist das Buch nicht, weil es die (auch pornographischen) Phantasien des lesenden Voyeurs stimuliert, sondern weil der Roman ein besseres Verstehen über perverse Formen ‹abweichenden› Verhaltens bewirkt.» (Norbert Schachtsiek-Freitag, Frankfurter Rundschau)
«Aggressive Lakonismen, bitterer Witz, die Nähe zur Sprache der Bürokratie und zum Kalauer, die kalte, fast denunziatorische Art der Personenzeichnung – all diese Stilzüge fanden sich auch schon früher in den Werken dieser Autorin und machten ihren Ton unverwechselbar. Nie zuvor hat jedoch diese Sprachdeformation das Erzählte derart adäquat und meisterhaft abgebildet.» (Die Weltwoche)
Buchdetails
Aktuelle Ausgabe
Ausgabe:Taschenbuch
Erscheinungsdatum:17.04.2026
ISBN:9783499019111
Sprache:Deutsch
Umfang:336 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.09.2005 bei Der Audio Verlag, DAV erschienen.
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