Gier

von Elfriede Jelinek 
2,4 Sterne bei17 Bewertungen
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Großartiger, erschütternder, witziger und vor allem sprachmächtiger Roman der Literaturnobelpreisträgerin!

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Inhaltsangabe zu "Gier"

Der Landgendarm Kurt Janisch hat ein Auge auf den Grund und Boden allein stehender Frauen geworfen, und als Polizist weiß er, wo er sich seine Opfer holt: Auf den Landstraßen, wo er sich die Autonummern und Adressen der Frauen notiert, die er später aufsucht. Das erste Opfer ist eine Frau mittleren Alters. Um in den Besitz ihres Hauses zu gelangen, macht er sie sexuell hörig. Als das zweite Opfer, noch keine sechzehn Jahre alt, seine Pläne jedoch plötzlich gefährden könnte, schwimmt sie als Leiche in einem Plastiksack im See. Und ihr ehemaliger Geliebter schöpft Verdacht.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:349923131X
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:464 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:02.01.2002

Rezensionen und Bewertungen

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    ReinhardPvor 7 Jahren
    Rezension zu "Gier. Ein Unterhaltungsroman" von Elfriede Jelinek

    Nach ca. 100 Seiten war Schluss - es ging nicht mehr. Nachdem ich die Klavierspielerin gelesen hatte und dort vom Einsatz der Sprache fasziniert war, bin ich von diesem Buch umsomehr abgestossen. Das ist eine bis ins ekelige überzeichnete Beschreibung menschlicher Verhaltensweisen/Abgründe. Was wollte Sie damit erreichen - wollte sie etwas erreichen? Oder ist das nur ein Auswurf ihrer Vorstellung vom Leben?

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    Waldviertlervor 7 Jahren
    Rezension zu "Gier. Ein Unterhaltungsroman" von Elfriede Jelinek

    Das Buch ist mir leider fremd geblieben: Ein Gendarm macht sich an allein stehende Frauen heran, um diese materiell und sexuell auszubeuten. Eine junge Freundin bringt er schließlich um, worauf eine ältere Geliebte dem Polizisten auf die Schliche kommt und versteht, dass es ihm nur um ihr Haus geht... Wahrscheinlich soll das Ganze eine symbolische Umschreibung der Macht sein, die Männer (angeblich) materiell, sexuell, emotional und auf welche Weise auch immer über Frauen ausüben. Mir war es zu klischeehaft, zu plump, zu wenig spannend und zu flach. Auch mit diesem Buch konnte ich keine Beziehung zu der österreichischen Literaturnobelpreisträgerin und ihrem Werk finden.

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    babettevor 11 Jahren
    Rezension zu "Gier. Ein Unterhaltungsroman" von Elfriede Jelinek

    Was ich gelernt habe: die Autorin hat wirklich Probleme - mit der Kirche, mit der Sexualität, mit sich und dem Leben allgemein.

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    Buechermenschvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Großartiger, erschütternder, witziger und vor allem sprachmächtiger Roman der Literaturnobelpreisträgerin!
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