Elfriede Suhr Die Höhle

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Inhaltsangabe zu „Die Höhle“ von Elfriede Suhr

Dies ist die Geschichte einer Kindheit voller Angst und Bedrängnis und voller Hoffnung auf den Frieden. Der Onkel der achtjährigen Elfriede, die die Geschichte erzählt, ist im Frühjahr 1942 von der Russland-Front in die Heimat zurückgekehrt – als Fahnenflüchtiger. Von der Todesstrafe bedroht, versteckt er sich vor Polizei und SS in einer winzigen Höhle an einem dicht bewaldeten Talhang hoch über dem Industriestädtchen Oberndorf am Neckar. Doch nicht nur er, auch seine Angehörigen, die ihn mit dem Lebensnotwendigen versorgen, müssen Tag für Tag seine Entdeckung fürchten.

Von der Polizei überwacht und von Nazi-Spitzeln schikaniert, trotzt die Familie mit eiserner Entschlossenheit und mit Einfallsreichtum den Widrigkeiten des gefahrvollen Alltags. Auch das Mädchen Elfriede muss sich in den Jahren seiner Kindheit dem grausamen Gesetz unterwerfen, das nun das Leben der Arbeiterfamilie bestimmt: schweigen oder sterben. Nur die unverbrüchliche Hoffnung auf das Ende des Hitler-Kriegs hält die Bedrängten aufrecht.

In unverstellt sachlichem, doch auch anrührendem Ton schildert Elfriede Suhr das bedrückende Abenteuer ihrer Kindheit, das sie erst im Alter aufgeschrieben hat. Nicht zuletzt auch, um die angstvollen Erinnerungen an die Jahre des Schreckens zu bannen. Ihr Buch ist ein ergreifender Bericht vom Leben und Überleben und ein bewegendes Dokument von Menschlichkeit in unmenschlichen Zeiten.

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  • Die Höhle - Schicksal einer Deserteurfamilie

    Die Höhle

    Meteorit

    12. January 2014 um 16:42

    Buchrücken: Ein junger deutscher Soldat desertiert 1942 aus Russland zu seinen Verwandten nach Oberndorf am Neckar. Die Polizei sucht den Fahnenflüchtigen,ihm droht die Todesstrafe. Die Familie seines Bruders findet ein Versteck für ihn, eine winzige Höhle an einem Steilhang im Wald, wo er unter abenteuerlichen Umständen bis zum Ende des Krieges ausharrt. Schon als achtjähriges Mädchen begreift die kleine Elfriede, dass sie dieses Familiengeheimnis um jeden Preis wahren muss - sonst erwartet ihren Onkel und auch die Eltern der Tod. Meine Meinung: Dieses Buch vermittelt, wie es war einen Deserteur zu beschützen und wie krass die Familie und das Umfeld von dem Deserteur bewacht wurden.. So viel wie ich mir erhofft , erfährt man aus diesem Buch leider nicht. Es ist ganz nett zu lesen aber mit seinen 154 Seiten ist man dann auch froh es fertig gelesen zu haben. Für Leute die noch ein Ticken mehr über das Leben im Krieg erfahren wollen , ist dieses Buch sicherlich gut aber sonst - naja.

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