Eli Friedlander Walter Benjamin

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Inhaltsangabe zu „Walter Benjamin“ von Eli Friedlander

<p>Walter Benjamin wird oft als Kulturkritiker angesehen, dessen überwältigendes Aufgebot an herausragenden und eigenwilligen Werken nicht viel mehr zusammenhält als der Eindruck, sie trügen eben den Stempel seines nicht weiter zu spezifizierenden "Genius". In Eli Friedlanders Darstellung ist Benjamins OEuvre ein einzigartiges kohärentes philosophisches System, das fest in der philosophischen Denktradition verankert ist.<br /> Friedlander findet bereits in Benjamins Frühwerk die Grundgedanken vorformuliert, die für die unterschiedlichen Schichten seines philosophischen Vorhabens charakteristisch sind. Er führt den Leser von da aus zu Benjamins Überlegungen zum "dialektischen Bild", einem Schlüsselbegriff des Passagenwerks, zur Natur der Sprache, der Beziehung zwischen Schönheit und Wahrheit, der "Verkörperung von Ideen", zu Traum und geschichtlichem Erwachen, zum Verhältnis von Mythos und Geschichte sowie dem, was Benjamin "Nachleben" und "Verwirklichung der Bedeutung" nennt. Diese Ideen werden sowohl systematisch aus sich selbst heraus wie auch in Bezug auf Schlüsselgestalten der Philosophiegeschichte untersucht. Im Zentrum steht das Passagenwerk. Friedlander begreift dieses unvollendete Werk als die zentrale Bühne, auf der die früheren philosophischen Grundgedanken ihren Auftritt haben.</p>

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  • Was wäre aus diesem Mann und seinem Werk geworden, hätte er den Krieg überlebt?

    Walter Benjamin
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    01. November 2013 um 11:53

    Es wäre eine interessante Frage, was aus dem unvollendeten  Werk des jüdischen Kulturkritikers und Philosophen Walter Benjamin geworden wäre, hätte er nicht aus Angst vor seinen faschistischen Häschern und dem Verdacht, der sich später als falsch herausstellte, er stünde kurz vor der Verhaftung, nach seiner schon gelungenen Flucht über die Pyrenäen seinem Leben ein Ende gesetzt. Besonders während der Studentenbewegung erfuhren seine Werke eine Renaissance.  Walter Benjamin, der mehr als Kulturkritiker wahrgenommen wurde, denn als ein Philosoph mit einem stringenten Werk, hätte nach dem, was er als verstreute Philosophie hinterlassen hat, mit Sicherheit ähnlich wie seine jüdischen Freunde Adorno und Horkheimer nach dem Krieg einiges zu sagen gehabt. Diese Vermutung wird zur Gewissheit, wenn man das vorliegende Buch de an der Tel Aviver Universität lehrenden Philosophieprofessors Eli Friedländer liest, dem es auf hervorragende Weise gelingt, nicht nur eine packende Biographie von Walter Benjamin vorzulegen, sondern der es auch schafft, das verstreute Werk Benjamins zu systematisieren. Für ihn ist es ein einzigartiges kohärentes philosophisches System, das fest in der philosophischen Denktradition verankert ist. Dabei ist Benjamins leider unvollendet gebliebenes „Passagenwerk“ der Schlüsseltext und seine Überlegungen dort zum „dialektischen Bild“. Man gewinnt den Eindruck, dass die Schriften und die Denkweise Walter Benjamins auch fast 70 Jahre nach seinem Tod nicht obsolet sind.      

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