Elian Mayes

 4.4 Sterne bei 5 Bewertungen
Elian Mayes

Lebenslauf von Elian Mayes

Schreiben war für mich schon immer sehr wichtig, denn schreibend konnte ich ausdrücken, was ich andernfalls niemals über die Lippen gebracht hätte. Geschichten schreibe ich, seit ich überhaupt schreiben kann, und habe nie damit aufgehört. Sie sind Ausdruck dessen, was mich beschäftigt oder fasziniert und kaum etwas fasziniert mich so sehr, wie die Facetten der menschlichen Psyche, des menschlichen Charakters – seines Seins.

Neue Bücher

Nichts ist Ewig (Legenden aus Nerigäa)

 (3)
Neu erschienen am 01.01.2019 als E-Book bei .

Alle Bücher von Elian Mayes

Nichts ist Ewig (Legenden aus Nerigäa)

Nichts ist Ewig (Legenden aus Nerigäa)

 (3)
Erschienen am 01.01.2019
Die Jungs aus dem Panther: Eisprinzessin

Die Jungs aus dem Panther: Eisprinzessin

 (2)
Erschienen am 14.02.2018

Neue Rezensionen zu Elian Mayes

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Rezension zu "Nichts ist Ewig (Legenden aus Nerigäa)" von Elian Mayes

emotional, tiefgängig, ergreifend
hyenvor 3 Tagen

In diesem Buch entführt uns Elian in eine weit entfernte Welt, zu einer Zeit, in dem der hohe Adel das Leben der Bevölkerung bestimmt. Nur die, die dem dunklen Pfad folgen, gehen ihre eigene Wege, nämlich die, die ihr Gott für sie bestimmt.

 

Hier treffen zwei Welten aufeinander. Der junge adlige Vaik und der Assassine Iseo, die sich trotz der Klassenunterschiede so sehr liebten, dass es sie regelrecht zerreißt, wenn sie nicht in der Nähe des anderen sind. Als Vaiks Leben durch ein Attentat in Gefahr gerät, kann nur noch Iseo ihn retten. Oder ist er doch dessen Untergang?

 

Ich muss zugeben, dass ich am Anfang ein wenig erschlagen war von den vielen Namen und unterschiedlichen Beschreibungen, die sich so plötzlich vor einem auftun.

 

Aber je mehr man liest, je mehr man in diese wundervolle Geschichte abtaucht, wird man gefangengehalten von dem Schicksal der beiden Protagonisten. Man fiebert und leidet mit ihnen mit, als ob man selbst betroffen wäre. Beginnt die Geschichte noch mit eitlem Sonnenschein und süßer Zweisamkeit, wird die Sehnsucht der beiden mit jedem Kapitel immer greifbarer, dass es einen fast selbst schmerzt. Denn egal welchem Stand man angehört, hat jeder seine Verpflichtungen, denen er nicht entkommen kann.

 

Ich kann dieses Buch wärmsten empfehlen, denn gerade das Ende hat mich sehr mitgenommen.

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Rezension zu "Nichts ist Ewig (Legenden aus Nerigäa)" von Elian Mayes

Liebe geht über den Tod hinaus
Yuuravor 5 Tagen

Dank einer Leserunde durfte ich dieses Buch lesen und es ist wirklich anders als die bisherigen die ich so kenne. Zum einen handelt es sich hierbei um eine Novelle, sie ist halt nicht ganz so lang wie ein Roman aber länger als eine Kurzgeschichte.


Uns wird die Legende von Iseo und Vaik erzählt. Zwei junge Männer die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der eine ist ein ausgebildeter Assassine, der andere ist der Sohn eines Barons und ist vom adligen Stand. Sie ereilt ein schweres unausweichliches Schicksal, so dass ihnen nur noch ein Ausweg bleibt.


Dies ist mein erstes Buch des Autors und ich bin positiv überrascht. Er entführt uns in die Welt von Vaik und Iseo und erzählt uns ihre Geschichte auf einfühlsame Art. Am Anfang hat es sich teilweise ein bisschen gezogen aber zur Mitte des Buches wird es spannend und man verfolgt mit Spannung den weiteren Verlauf. Das Ende hat mich positiv überrascht, es sei aber zu sagen, dass es ein recht offenes Ende hat (für diejenigen die ein abgeschlossenes brauchen). Auch wenn ich ebenfalls zu denjenigen gehöre, die eine an sich runde und abgeschlossene Geschichte sehr gerne in den Händen hält, hat mir dieses hier dennoch gut gefallen.

Ich finde den Schreibstil sehr angenehm zu lesen und in besonderen Momenten wird auch genügend Spannung oder Gefühl erzeugt um einen mit ins Geschehen zu reißen.

Uns wird auf einfühlsame aber auch mitreißende Art eine Geschichte erzählt, die einem deutlich macht, dass Liebe stärker ist als alles andere auf dieser Welt.

Allerdings haben mir hin und wieder ein paar Informationen gefehlt und hin und wieder fand ich einige Reaktionen ein bisschen unlogisch. Es wird eine neue Welt erfunden in denen gerade die Himmelskörper besondere Namen besitzen und Götter symbolisieren. Leider kommt da wenig in der Geschichte rüber, was was ist, zwar kriegen wir ein paar Informationen aber etwas mehr Ausführung wäre schön gewesen, ich hatte teilweise beim Lesen das Gefühl, ich müsste schon ein Buch kennen, das in der Welt spielt um somit alles hier im Buch zu verstehen. Ich persönlich bin da manchmal durcheinander gekommen.

Dennoch kann ich die Geschichte empfehlen, da sie wirklich schön geschrieben ist und von einer sehr emotionale Beziehung erzählt.


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Rezension zu "Nichts ist Ewig (Legenden aus Nerigäa)" von Elian Mayes

Am Ende sind wir alle gleich
79yvivor 11 Tagen

Nerigäa, eine Welt, in der Ra´es Licht den Tag erhellt und nachts Shor seine Bahn am Firmament zieht, eine Welt, voller Mystik und Magie, die so groß ist, dass unzählige Seiten gefüllt werden können. Veröffentlicht hat Elian Mayes bis jetzt aber nur einen Bruchteil davon. „Heimatlos“, die Kurzgeschichte aus der „Cold – Winteranthologie“ hat mir wahnsinnig gut gefallen und so habe ich mich sehr darüber gefreut, wieder in diese Welt eintauchen zu dürfen.

„Nicht ist ewig“ ist eine Überlieferung aus vergangenen Zeiten, die sich von den Bewohner Nerigäas erzählt wird. Eine Legende über die Liebe, über Sehnsucht und über Verpflichtungen der Familie gegenüber, in die man hineingeboren wurde.

Für den Adel und die Familien des dunklen Weges gibt es keine Berührungspunkte, außer es muss jemand unauffällig von der Bildfläche verschwinden. Ein Leben im öffentlichen Fokus, im Dienst am König und Großteils sicher, gegen ein Leben, verborgen im Schatten, jenseits der Gesetze und geprägt von Loyalität.

- „Aber frei werden wir niemals sein?“ Sie schnaubte belustigt. „Wer ist das schon? Der Bauer, der sich der Willkür der Obrigkeit ausgesetzt sieht? Der Adelige, der wahlweise die ihm übertragenen Verantwortung ernst nimmt oder auf lange Sicht einen Bürgerkrieg riskiert? Der Bettler, der um jeden Tag feilschen muss? Nein. Denn jeder von ihnen hat seinen Platz in dieser Welt und muss diesen ausfüllen … „ – (S.41)

Vaik und Iseo haben sich trotzdem gefunden, obwohl es schwierig ist, ihren grundverschiedenen Lebensweisen ein wenig gemeinsame Zeit zu stehlen. Ich finde es herzerwärmend und traurig zugleich, denn beiden ist klar, dass ihre Verbindung nur befristet ist. Die Geschichte wird abwechselnd aus beiden Perspektiven erzählt und man erhält dadurch einen guten Einblick in das Gefühlsleben der Figuren, trotzdem war mir Iseo näher und kam intensiver bei mir an. Durch seine Ausbildung eigentlich jeder Situation gewachsen, wirft ihn eine Forderung seiner Familie völlig aus der Bahn. Die Lösung, die beide dafür finden ist genau so bitter wie süß.

„Nichts ist Ewig“ ist ein kleiner Ausflug in eine Welt, die mich fasziniert und in die ich gerne länger eintauchen würde um all ihre Geheimnisse zu entdecken. Dafür gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.

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