Elias Canetti Gesammelte Werke Band 9: Das Augenspiel

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Inhaltsangabe zu „Gesammelte Werke Band 9: Das Augenspiel“ von Elias Canetti

Der abschließende dritte Band der Lebensgeschichte Canettis beschreibt mit einem für das Groteske geschärften physiognomischen Blick die dreißiger Jahre: das beginnende Elend, den Beginn des Faschismus. Er stellt wie kein anderer seine Zeit in Menschen dar. Man erfährt aber ebensoviel über Canettis persönliche Entwicklung und die ihn prägenden Gestalten: Hermann Broch, Robert Musil und Alban Berg.

Die 30-er Jahre in Wien. Man glaubt nur von Super- und Weltstars umgeben zu sein. Nicht nur in den Kaffeehaeusern wie das Kaffee Museum.

— DrGordon
DrGordon

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  • Weltstars in Wien der Zwischenkriegszeit

    Gesammelte Werke Band 9: Das Augenspiel
    DrGordon

    DrGordon

    18. October 2014 um 10:11

    Canetti beschreibt sehr anschaulich mit welchen Superstars der internationalen Kunstszene er so zu tun hat. Fritz Wotruba, Bildhauer und sein "Zwilling" der geniale Malocher und Proletarier, Robert Musil und sein "Mann ohne Eigenschaften" der so sprachgewaltig ist aber nicht reden will. Dann ist da der Komponist Alban Berg, der Musik wie Gedichte erzeugt. Kein Weltstar aber wahrscheinlich die wichtigste Bezugsperson Canettis ist der juedische Lyriker und Kritiker "Dr. Sonne" mit buergerlichen Namen Avraham Ben Yitzhak. Ihn sieht er mehrmals die Woche, Ein weiteres grosses Thema ist die Veroeffentlichung der "Blendung" und der unermuedliche Versuch ueber Vorlesungen sein in Wiener Dialekt geschriebenes Theaterstueck "Die Hochzeit" vorzustellen. Er ist mit Veza verheiratet aber leider erfaehrt man ueber seine Ehe nicht sehr viel. Aber dafuer was der Grund der Konflikte zwischen seinen Eltern war kurz bevor sein Vater ueberraschend gestorben ist. Siehe auch "Die gerettete Zunge" Fazit: Starkes Buch mit interessanten Einblicken ueber beruehmte Personen. Der Mittelteil ist etwas langatmig, die letzten 100 Seiten aber genial. Stil erinnert wieder im Gegensatz "Die Fackel im Ohr" dem zweiten Teil der Autobiographie an den ersten Teil, der immer noch der beste Teil ist. Vorteil von "Das Augenspiel". Man kann es lesen ohne die ersten beiden zu kennen. Ein Buch nicht nur fuer Fans des Nobelpreistraegers.

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