Elias Canetti Party im Blitz

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Inhaltsangabe zu „Party im Blitz“ von Elias Canetti

Canettis Texte über sein jahrzehntelanges Leben im englischen Exil schließen zeitlich an seine großen autobiographischen Romane an. Es sind ebenso witzige wie provozierende Momentaufnahmen der englischen Gesellschaft – ihrer prominenten Protagonisten wie der ›einfachen‹ Menschen in London, denen Canetti ein denkwürdiges Denkmal setzt.

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  • Rezension zu "Party im Blitz" von Elias Canetti

    Party im Blitz

    couchpotatogirl

    20. July 2007 um 13:41

    Party im Blitz wurde nach Canettis Tod, 2005, veröffentlicht, und blieb Fragment. Es handelt sich um ein autobiographisches Werk, in welchem Canetti seine Erlebnisse in England, wo er, seit der Flucht aus Wien 1938 bis 1971, mit seiner Frau lebte. Versucht Canetti seine Erinnerungen wiederzugeben - das Buch enstand erst viele Jahre nach seiner Zeit auf der Insel, so sind dies vor allem Erinnerungen an Persönlichkeiten der englischen Gesellschaft, Maler, Dichter, Literaturkritiker, oder Liebschaften. Vom Krieg selbst erfährt der Leser wenig, und wenn in Canettis Welt doch der Krieg einbricht, so geschieht dies als unterhaltsame Untermalung einer Party, nämlich als der Himmel von den Blitzen der Fliegerangriffe erhellt wird. Auch über seine Frau Veza, oder ihren Tod - sie starb 1963, erfährt man wenig. Dies führt dazu, dass es sich keineswegs um eine vollständige Autobiographie dieser Zeit im Leben Canettis handelt. Wer bereits die drei ersten Teile der Autiobiographie (Die gerettete Zunge, die Fackel im Ohr, Das Augenspiel) gelesen hat, wird hier einem völlig anderen Canetti, einem völlig anderen Stil begegnen. Zwar ist er auch in London Beobachter, der Kontakt zu Menschen und Gespräche sucht, jedoch tut er dies ohne der jugendlichen Neugier von der er in Wien besessen gewesen zu sein scheint. Auch wird selten eine Bekanntschaft in London, so hingebungs- und respektvoll beschrieben wie etwa Dr. Sonne. Stattdessen übt Canetti Kritik an den Menschen, an den langweiligen Parties, am Hochmut der Engländer, und am literarischen Werk seiner Zeitgenossen, etwa T.S. Eliot. Somit gibt sich Canetti in Party im Blitz nicht unbedingt von seiner sympathischsten Seite, jedoch ist das Werk nichts desto weniger lesenswert, sofern man sich einen Gesamteindruck von seinem Leben machen will.

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