Bäume pflanzen am Meeresgrund

von Elias Wittekind 
4,4 Sterne bei7 Bewertungen
Bäume pflanzen am Meeresgrund
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Neue Kurzmeinungen

L
Limericks
vor 2 Monaten

Ein sehr einfühlsames Buch über zwei junge Männer die auf der Suche nach der großen Liebe sind...

A
Annette126
vor 3 Monaten

Ein Buch - was ich von ganzem Herzen sehr weiterempfehlen kann - weil es mit viel guter Poesie geschrieben wurde.

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Inhaltsangabe zu "Bäume pflanzen am Meeresgrund"

Wer ohne Angst ist, werfe das erste Herz!

Bruno und Leander verfallen einander. Dabei will Bruno keine feste Beziehung mehr: zu viele schlechte Erfahrungen. Und Leander ist auf der Suche nach dem Mann für 's Leben. Könnte es der misstrauische Bruno sein? Ein Zurück gibt es trotz unterschiedlicher Erwartungen für beide nicht mehr. Es beginnt ein Kampf um ein tragendes Fundament für ihr Zusammensein: Vertrauen.

Auch wenn es sich in diesem Fall um eine gleichgeschlechtliche Liebe handelt, schreibt Wittekind über ein universelles Thema. Die Leserin und der Leser können herausfinden, wie geschlechterübergreifend die Gefühle und Empfindungen, die Wünsche und Ängste sind.

Leseprobe 1:
Beide blicken sich in die Augen und verharren schweigend. Niemand sagt ein Wort oder bewegt sich, und doch kann nicht mehr geschehen. Leander sieht nichts mehr als Brunos Augen. Er will eins sein mit diesem Menschen, alles an ihm verstehen, ihn kennen wie niemand andern zuvor. Sie blicken einander ohne ein Gefühl für Raum und Zeit an und sehen, was zu ihrer Welt geworden ist, einer Welt mit all ihren glücklichen und schmerzhaften Seiten. Sie wollen es so haben. Sie wollen diese Welt im Ganzen haben mit all ihren Licht- und Schattenseiten, denn sie ist ihre gemeinsame Welt und in ihren Augen wird sie zu etwas Unvergleichlichem. Alles wird bedeutungsvoll und ist Teil dessen, was sie miteinander verbindet. In ihren Augen verkehren sich alle Schwächen, alle Ängste, alles Scheitern, alles, was sie ausmacht, ins Schöne, denn all dies macht sie zu dem, was sie aneinander lieben. Leander sieht sich in den Augen von Bruno, wie er geliebt wird, und Bruno sieht sich in den Augen von Leander, wie er geliebt wird. Sie sehen sich selbst im anderen aufgehoben und zum anderen gehörig.
Leander kann nicht fassen, was Bruno ihm bedeutet. Er will ihn an sich drücken und weiß, er könnte ihn nie so fest halten, wie seine Zuneigung groß ist. Er will ihn streicheln und weiß, er könnte sich ihm nie so liebevoll zuwenden, wie seine Verbundenheit tief ist. Leander ist nicht mehr nur er, sein ganzes Wesen, sein Denken und sein Fühlen sind erfüllt von Bruno. Wenn er in sich hineinhorcht, wie es ihm geht, fragt er sich, wie es Bruno gerade ergeht. Wenn er über etwas lacht, wünscht er sich, auch Bruno könnte sich mitfreuen. Wenn er über den Ablauf des Tages und die dringlichen Erledigungen nachdenkt, überlegt er auch, wie er seinen Alltag für Bruno am günstigsten gestalten könnte. Und wenn er Pläne über seine Zukunft macht, bezieht er Brunos Absichten in seine Überlegungen ein.
Er ist unzertrennlich mit diesem Menschen verbunden und weiß schon jetzt: Was immer geschehen wird, wie lange ihre gemeinsame Zeit auch währt, er wird immer Spuren in sich davon tragen. Bruno rührt so tief an sein Innerstes, dass er Veränderungen dort bewirkt, die willentlich nicht mehr rückgängig zu machen wären, die ihn auf lange Zeit hin prägen werden. Er schreibt in Leanders Wesen und definiert ihn. Was Leander ist, was ihn ausmacht, setzt er in Bewegung, wühlt er auf. All dies setzt sich ab und nimmt eine Form an, die sich Bruno anfügt, wie ein Puzzlestück dem anderen. Sein Fühlen wird zum großen Teil ein Fühlen für Bruno, sein Denken wird maßgeblich zum Denken an Bruno. Er macht ihn wesentlich aus, denn ihm gilt seine Sorge, seine Freude, seine Angst, seine Hoffnung und seine Liebe. Er ist eins mit ihm. Was bliebe von ihm, wenn er nicht mehr wäre?

Leseprobe 2:
Das war 's. Du willst dich nie wieder verlieben. Sie haben es dir ausgetrieben. Du konntest dich so schnell verlieben, hattest ein offenes Herz, aber jedes Mal bist du dagestanden wie ein Vollidiot. Niemand ist bereit, sich einzulassen. Du hast geweint, hast dich gefragt, was los ist mit dir, hast dich schlecht gefühlt, unterlegen und bloßgestellt, weil nur du etwas empfunden hast, törichterweise. Warum überhaupt? Es war doch nichts. Es war doch alles nur in deinem (...) Kopf.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B07FS41YS6
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:298 Seiten
Verlag:Selfpublisher
Erscheinungsdatum:21.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

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