Elin Bengtsson

 3.3 Sterne bei 24 Bewertungen

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Zwischen Winter und Himmel

Zwischen Winter und Himmel

 (24)
Erschienen am 01.12.2014

Neue Rezensionen zu Elin Bengtsson

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Janine2610s avatar

Rezension zu "Zwischen Winter und Himmel" von Elin Bengtsson

War mir zu oberflächlich!
Janine2610vor 4 Jahren

Die Buchrückseite:

»Stell dir vor, du wüsstest, dass du in einem halben Jahr sterben musst. Würdest du dann nicht lauter wichtige Sachen machen?«

Martin ist einer, der Lieder einfängt und Gitarrenakkorde in Schmetterlinge verwandelt. Die schickt er seinem Bruder Andreas. Aber was, wenn Andreas trotzdem nicht aus seinem Zimmer kommt? Wenn er die Zeit, die ihm noch bleibt, nicht nutzt? Niemand weiß, dass Andreas heimlich eine Liste mit drei Dingen schreibt, die er unbedingt noch tun will - bevor er für immer fort ist.

Meine Meinung:

Das war ein Buch, bei dem ich mir gedacht habe, ich werde es schnell gelesen haben, da es nur 159 Seiten hat. Dann bin ich aber einfach nicht weitergekommen. Warum? - Ich bin nicht in die Geschichte reingekommen, einfach nicht warm geworden. Zum einen lag das an der Story, die total oberflächlich und dann auch noch in der Gegenwart geschrieben ist, womit ich grundsätzlich Schwierigkeiten habe. Und zum anderen an den Charakteren, die so verschwommen und unsympathisch wirken. - Die waren irgendwie so gar nicht 'greifbar' und deren Verhalten hat mich nicht nur einmal die Stirn runzeln lassen...

Es geht hierin um Krankheit (Krebs? - Das geht nicht wirklich deutlich hervor.), Sterben und Tod.
Ob dieser Thematik hätte ich mir wirklich mehr Tiefgang und Emotion gewünscht. Auch die Charaktere kamen mir untereinander so distanziert und wortkarg vor, als wenn sie keine Familie wären, sondern Fremde ohne Verbindung.

Das alles war irgendwie sehr bedrückend und mühsam zu lesen. Ich habe mich hier leider regelrecht durchs Buch geschleppt und war froh, als ich es endlich zuklappen konnte. (Nun, vielleicht hatte ich für diese 160 Seiten auch einfach zu viel erwartet?)
Für mich war das jedenfalls ein absoluter Griff ins Klo.

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winterdreams avatar

Rezension zu "Zwischen Winter und Himmel" von Elin Bengtsson

Keine leichte Kost, aber lesenswert
winterdreamvor 4 Jahren

Inhalt:

Stell dir vor, du wüsstest, dass du in einem halben Jahr sterben musst. Würdest du dann nicht lauter wichtige Sachen machen?

Martin ist einer, der Lieder einfängt und Gitarrenakkorde in Schmetterlinge verwandelt. Die schickt er seinem Bruder Andreas. Aber was, wenn Andreas trotzdem nicht aus seinem Zimmer kommt? Wenn er die Zeit, die ihm noch bleibt, nicht nutzt? Niemand weiß, dass Andreas heimlich eine Liste mit drei Dingen schreibt, die er unbedingt noch tun will – bevor er für immer fort ist.

Cover:

Das Cover finde ich für die Thematik des Buches sehr gut gewählt.


Mein Fazit:

Das Buch hat mir gut gefallen. Man konnte das Buch flüssig und schnell lesen. Die Schreibweise war gut gewählt. Was mir auch sehr gut gefallen hat war, dass die Kapitel eine angenehme Länge hatten und man teilweise nicht gezwungen war, noch seitenweise zu lesen. Da man bei dem Thema auch etwas pause zwischendurch benötigt. Die Stimmung des Buches war durchgehend etwas bedrückend gehalten, was aber zum Thema sehr passend war. Auch mag ich eigentlich nicht so gerne, wenn Autoren häufiger kleine, kurze Sätze verwenden. Das war auch in diesem Buch häufiger der Fall, allerdings fand ich es passend zu dem Buch. Es ist mit Sicherheit keine leichte Kost, aber gut umgesetzt und es regt zum Nachdenken an. Auch finde ich gut, dass die Autorin Jugendliche mit diesem Buch ansprechen möchte und diese auch dadurch an das Thema "Sterben und Umdenken" heranführen will.

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lesebiene27s avatar

Rezension zu "Zwischen Winter und Himmel" von Elin Bengtsson

Stell dir vor, du würdest bald sterben. Was würdest du dann noch alles machen wollen?
lesebiene27vor 4 Jahren

Andreas ist krank und wird laut der Diagnose seiner Ärztin in absehbarer Zeit sterben. Dass er daher nicht noch mal all das tut, worauf er im Leben Lust hätte, bevor er stirbt, ist seinem älteren Bruder Martin unverständlich.

Das Buch setzt sich mit dem Thema Sterben auseinander und beschreibt die Sichtweisen zweier Teenager, wo der eine stirbt und der andere dem Sterbenden dabei hilflos zusehen muss. Es beschreibt auf eine eindringliche Art die Wut der beiden Menschen und wie sie versuchen mit dem Thema umzugehen und dass es eben kein richtig und falsch dabei geben kann.

Das Buch ist einem sehr lockeren Tonfall geschrieben, was ich sehr angenehm fand. Dennoch wirkt es bedrückend durch die Gedanken, die man aus den unterschiedlichen Sichtweisen der beiden Jungen beschrieben bekommt. Beide wissen nicht, wie sie mit dem Tod umgehen sollen, was dazu führt, dass sie auch nicht wissen, wie sie miteinander umgehen sollen. Dies ist der Autorin gelungen auf bemerkenswerte und gefühlvolle Art und Weise einzufangen.

Das Cover finde ich zu dem Buch irgendwie passend, auch wenn ich es nicht gewählt hätte, da es dem Leser vielleicht ein falsches Bild von dem Buch vermitteln könnte. Auf mich machte das Cover optisch einen fröhlichen Eindruck, den das Buch meiner Meinung nach nicht hat. Ich fand die Beschreibung von Andreas' Gedanken und Martin's Taten sehr bedrückend.

Die Figuren werden nicht mit all ihren Merkmalen beschrieben, wodurch das Buch eine Art Tagebuch-Charakter bekommt. Das Geschehen wird so beschrieben, dass der Leser das Gefühl bekommt, als würde er einer Familie durch ein Fenster beim Leben zuschauen und nach einiger Zeit wieder weiterziehen. Dennoch lässt ein das Geschehen nicht unbeeindruckt zurück und ich musste nach dem Lesen immer mal wieder an die Geschichte zurückdenken.

Die Figuren wirken authentisch, was ich beim Lesen sehr wichtig fand. Als ein wenig merkwürdig habe ich die Verbindung von Martin und der Ärztin empfunden, die zwar nett war, aber nicht authentisch wirkte.

Das Buch ist in meinen Augen für Angehörige eines erkrankten Menschen hilfreich, sodass vielleicht auf diese Art verstehen können, was in den Köpfen der Beteiligten passiert.
Für mich war eindrucksvoll, dass es nicht immer nur derjenige ist, der stirbt, der unter dem Tod und der vorangegangenen Krankheit leidet, sondern auch die Angehörigen.
Aber auch Menschen, die sich einfach nur mit einem ernsten Buch auseinander setzen wollen, dürften Gefallen hieran finden.

Von mir bekommt das Buch "Zwischen Winter und Himmel" daher 4 von 5 Sternen.

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Gespräche aus der Community

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katja78s avatar

Wenn du weißt, das du nicht mehr lange ein Teil deiner Welt sein wirst,setzt du dann Prioritäten?

Hättest du einen Plan, was du noch unbedingt machen musst?

Heute darf ich euch das neue Buch "Zwischen Winter und Himmel" von Elin Bengtsson vorstellen.

"Ein Buch, das zum nachdenken anregt, das auf das "Miteinander" eingeht und trotz leichter Erzählungsweise das Bewusstsein schürt, was einem wichtig sein kann im Leben."


Jugendbuch ab 14 Jahren

»Stell dir vor, du wüsstest, dass du in einem halben Jahr sterben musst. Würdest du dann nicht lauter wichtige Sachen machen?« Martin ist einer, der Lieder einfängt und Gitarrenakkorde in Schmetterlinge verwandelt. Die schickt er seinem Bruder Andreas. Aber was, wenn Andreas trotzdem nicht aus seinem Zimmer kommt? Wenn er die Zeit, die ihm noch bleibt, nicht nutzt? Niemand weiß, dass Andreas heimlich eine Liste mit drei Dingen schreibt, die er unbedingt noch tun will – bevor er für immer fort ist. »




Zur Autorin

Elin Bengtsson wurde 1987 geboren und wuchs in Uddevalla, Schweden, auf. Sie studierte Politikwissenschaft in Lund und besuchte eine der besten Schriftstellerschulen Schwedens. Inzwischen lebt Elin Bengtsson in Stockholm und leitet selbst Schreibkurse für Kinder und Jugendliche. Zwischen Winter und Himmel ist ihr Debütroman. Die Geschichte basiert auf einer Novelle, die sie im Alter von 15 Jahren verfasst hat.

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Bewerbungsfrage: Wie findet ihr das Cover?


Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!

                     Katja von Ka-Sas Buchfinder

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Letzter Beitrag von  winterdreamvor 4 Jahren
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