Elin Bengtsson Zwischen Winter und Himmel

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Inhaltsangabe zu „Zwischen Winter und Himmel“ von Elin Bengtsson

»Stell dir vor, du wüsstest, dass du beispielsweise in einem halben Jahr sterben musst. Würdest du dann nicht lauter wichtige Sachen machen?« Martin ist einer, der Lieder einfängt und Gitarrenakkorde in Schmetterlinge verwandelt. Die schickt er seinem Bruder Andreas. Aber was, wenn Andreas trotzdem nicht aus seinem Zimmer kommt? Wenn er die Zeit, die ihm noch bleibt, nicht nutzt? Niemand weiß, dass Andreas heimlich eine Liste mit drei Dingen schreibt, die er unbedingt noch tun will – bevor er für immer fort ist. Zwischen Winter und Himmel ist Elin Bengtssons berührender Debütroman.

Oberflächliche Geschichte mit unsympathischen Charakteren, deren Verhalten nicht nachvollziehbar ist!

— Janine2610

Es ist mit Sicherheit keine leichte Kost, aber gut umgesetzt und es regt zum Nachdenken an.

— winterdream

Berührendes und gefühlvolles Debüt!

— Wildpony

Etwas verwirrend, wenig aufwühlend aber trotzdem gut geschieben. Aussergewöhnlicher und interessanter Schreibstil.

— Lealisa79

Kurze, knappe Geschichte, bei der jedoch einige Fragen ungeklärt und viele Handlungsstränge zusammenhangslos bleiben.

— eightletters

Ein Buch, dass mich nachdenklich zurück lässt trotz seiner Kürze.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Gelungenes Debüt zu einem sehr ernsten Thema...

— labbelman

Außergewöhnliches Buch darüber, wie die tödliche Erkrankung eines Kindes die ganze Familie verändert.

— stefka_lu

Ein Jugendbuch, was mich nachdenklich zurücklässt. Was würde ich tun, wenn ich nur noch begrenzt Zeit hätte?

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Stimmt mich nachdenklich und ist auf eine besondere Art emotional und tiefgehend

— katja78

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  • War mir zu oberflächlich!

    Zwischen Winter und Himmel

    Janine2610

    Die Buchrückseite: »Stell dir vor, du wüsstest, dass du in einem halben Jahr sterben musst. Würdest du dann nicht lauter wichtige Sachen machen?« Martin ist einer, der Lieder einfängt und Gitarrenakkorde in Schmetterlinge verwandelt. Die schickt er seinem Bruder Andreas. Aber was, wenn Andreas trotzdem nicht aus seinem Zimmer kommt? Wenn er die Zeit, die ihm noch bleibt, nicht nutzt? Niemand weiß, dass Andreas heimlich eine Liste mit drei Dingen schreibt, die er unbedingt noch tun will - bevor er für immer fort ist. Meine Meinung: Das war ein Buch, bei dem ich mir gedacht habe, ich werde es schnell gelesen haben, da es nur 159 Seiten hat. Dann bin ich aber einfach nicht weitergekommen. Warum? - Ich bin nicht in die Geschichte reingekommen, einfach nicht warm geworden. Zum einen lag das an der Story, die total oberflächlich und dann auch noch in der Gegenwart geschrieben ist, womit ich grundsätzlich Schwierigkeiten habe. Und zum anderen an den Charakteren, die so verschwommen und unsympathisch wirken. - Die waren irgendwie so gar nicht 'greifbar' und deren Verhalten hat mich nicht nur einmal die Stirn runzeln lassen... Es geht hierin um Krankheit (Krebs? - Das geht nicht wirklich deutlich hervor.), Sterben und Tod. Ob dieser Thematik hätte ich mir wirklich mehr Tiefgang und Emotion gewünscht. Auch die Charaktere kamen mir untereinander so distanziert und wortkarg vor, als wenn sie keine Familie wären, sondern Fremde ohne Verbindung. Das alles war irgendwie sehr bedrückend und mühsam zu lesen. Ich habe mich hier leider regelrecht durchs Buch geschleppt und war froh, als ich es endlich zuklappen konnte. (Nun, vielleicht hatte ich für diese 160 Seiten auch einfach zu viel erwartet?) Für mich war das jedenfalls ein absoluter Griff ins Klo.

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    • 8
  • Zwei ungleiche Brüder

    Zwischen Winter und Himmel

    Arizona

    "Stell dir vor, du wüsstest, dass du beispielsweise in einem halben Jahr sterben musst. Würdest du dann nicht lauter wichtige Sachen machen?" ... das denkt zumindest Martin (17 J.), dessen 15jähriger Bruder an Krebs erkrankt ist und dem er vorwirft zu passiv zu sein. Die beiden Brüder gehen ganz unterschiedlich mit der Situation um: Während der betroffene Andreas gemeinsam mit den Eltern die ihm verbleibende Zeit zuhause absitzt oder höchstens mal zum Einkaufen oder ins Kino geht, ist sein Bruder Martin eher rebellisch drauf, oder er flüchtet sich zu seiner Gitarre, der er mit seinen Akkorden "Metallschmetterlinge" entlockt, so die Autorin. Seine Freundin Sara ist mehr in sich selbst verliebt als in ihn. Und dann gibt es da noch die Ärztin Mari, die beiden Brüdern mit ihrer einfühlsamen Art ein wenig den Kopf verdreht. Auch geht es noch um das Verhältnis zu den Eltern und ein wenig auch um die Schule. Elin Bengtssons Debütroman spielt Ende der 90er Jahre in Stockholm / Schweden. Es ist eine Jugendbuch mit der Altersempfehlung von 14 - 17 Jahren. Ein todkranker Jugendlicher, eine harte Thematik. Doch die Charaktere waren mir einfach zu schräg. Die Jugendlichen sind wirklich sehr krass beschrieben. Vor allem die Sara, Martins Freundin, fand ich sehr seltsam und konnte die Beziehung nicht so ganz nachvollziehen. Aber auch wie die Brüder miteinander umgehen ist sehr komisch. Klar ist es sicher nicht leicht für die Angehörigen mit der Erkrankung fertig zu werden, aber dem todkranken Bruder solche Vorwürfe (bis hin zu Hass) zu machen halte ich doch für sehr fragwürdig. Wieso kann der ältere Bruder nicht einfach mal fragen ob sie vielleicht mal etwas gemeinsam unternehmen können. Auch wurde alles eher aus der Sicht von Martin erzählt, mich hätten aber auch sehr die Gedanken von Andreas interessiert, der ja als Kranker eigentlich die Hauptperson ist. Die Entwicklung die dann im Buch doch noch erfolgt fand ich auch eher sehr oberflächlich. Also vom Inhalt her hat es mir schon mal nicht so gefallen, vor allem die Charaktere fand ich nicht gelungen und teilweise eher unsympathisch. Nun abschließend zur Sprache: Die war sehr gewöhnungsbedürftig. Kurze, abgehackt wirkende Sätze, die den Lesefluss stören. Dann noch komische Bilder, z.b. fühlte sich eine Person mal wie eine Pfütze - ? - ach ja? Daher wirkte auf mich alles recht sperrig. Das Buch hat mit 160 Seiten auch nur einen recht geringen Umfang, dann noch mit kurzen Kapiteln und dadurch vielen halb leeren Seiten und ist groß gedruckt. (Zur Erklärung: Die Autorin hat den Roman auf der Grundlage einer Novelle, die sie mit 15 Jahren geschrieben hat, entwickelt.) Vielleicht liegt es auch daran, dass es mir so vorkam, als würde vieles nur gestreift, als hätte alles nicht genug Tiefe, die aber für das Thema aus meiner Sicht angemessen gewesen wäre - auch für Jugendliche...

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    • 2
  • Stell dir vor, du würdest bald sterben. Was würdest du dann noch alles machen wollen?

    Zwischen Winter und Himmel

    lesebiene27

    Andreas ist krank und wird laut der Diagnose seiner Ärztin in absehbarer Zeit sterben. Dass er daher nicht noch mal all das tut, worauf er im Leben Lust hätte, bevor er stirbt, ist seinem älteren Bruder Martin unverständlich. Das Buch setzt sich mit dem Thema Sterben auseinander und beschreibt die Sichtweisen zweier Teenager, wo der eine stirbt und der andere dem Sterbenden dabei hilflos zusehen muss. Es beschreibt auf eine eindringliche Art die Wut der beiden Menschen und wie sie versuchen mit dem Thema umzugehen und dass es eben kein richtig und falsch dabei geben kann. Das Buch ist einem sehr lockeren Tonfall geschrieben, was ich sehr angenehm fand. Dennoch wirkt es bedrückend durch die Gedanken, die man aus den unterschiedlichen Sichtweisen der beiden Jungen beschrieben bekommt. Beide wissen nicht, wie sie mit dem Tod umgehen sollen, was dazu führt, dass sie auch nicht wissen, wie sie miteinander umgehen sollen. Dies ist der Autorin gelungen auf bemerkenswerte und gefühlvolle Art und Weise einzufangen. Das Cover finde ich zu dem Buch irgendwie passend, auch wenn ich es nicht gewählt hätte, da es dem Leser vielleicht ein falsches Bild von dem Buch vermitteln könnte. Auf mich machte das Cover optisch einen fröhlichen Eindruck, den das Buch meiner Meinung nach nicht hat. Ich fand die Beschreibung von Andreas' Gedanken und Martin's Taten sehr bedrückend. Die Figuren werden nicht mit all ihren Merkmalen beschrieben, wodurch das Buch eine Art Tagebuch-Charakter bekommt. Das Geschehen wird so beschrieben, dass der Leser das Gefühl bekommt, als würde er einer Familie durch ein Fenster beim Leben zuschauen und nach einiger Zeit wieder weiterziehen. Dennoch lässt ein das Geschehen nicht unbeeindruckt zurück und ich musste nach dem Lesen immer mal wieder an die Geschichte zurückdenken. Die Figuren wirken authentisch, was ich beim Lesen sehr wichtig fand. Als ein wenig merkwürdig habe ich die Verbindung von Martin und der Ärztin empfunden, die zwar nett war, aber nicht authentisch wirkte. Das Buch ist in meinen Augen für Angehörige eines erkrankten Menschen hilfreich, sodass vielleicht auf diese Art verstehen können, was in den Köpfen der Beteiligten passiert. Für mich war eindrucksvoll, dass es nicht immer nur derjenige ist, der stirbt, der unter dem Tod und der vorangegangenen Krankheit leidet, sondern auch die Angehörigen. Aber auch Menschen, die sich einfach nur mit einem ernsten Buch auseinander setzen wollen, dürften Gefallen hieran finden. Von mir bekommt das Buch "Zwischen Winter und Himmel" daher 4 von 5 Sternen.

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    • 2

    parden

    16. January 2015 um 17:21
  • Leserunde zu "Zwischen Winter und Himmel" von Elin Bengtsson

    Zwischen Winter und Himmel

    katja78

    Wenn du weißt, das du nicht mehr lange ein Teil deiner Welt sein wirst,setzt du dann Prioritäten? Hättest du einen Plan, was du noch unbedingt machen musst? Heute darf ich euch das neue Buch "Zwischen Winter und Himmel" von Elin Bengtsson vorstellen. "Ein Buch, das zum nachdenken anregt, das auf das "Miteinander" eingeht und trotz leichter Erzählungsweise das Bewusstsein schürt, was einem wichtig sein kann im Leben." Jugendbuch ab 14 Jahren »Stell dir vor, du wüsstest, dass du in einem halben Jahr sterben musst. Würdest du dann nicht lauter wichtige Sachen machen?« Martin ist einer, der Lieder einfängt und Gitarrenakkorde in Schmetterlinge verwandelt. Die schickt er seinem Bruder Andreas. Aber was, wenn Andreas trotzdem nicht aus seinem Zimmer kommt? Wenn er die Zeit, die ihm noch bleibt, nicht nutzt? Niemand weiß, dass Andreas heimlich eine Liste mit drei Dingen schreibt, die er unbedingt noch tun will – bevor er für immer fort ist. » Zur Autorin Elin Bengtsson wurde 1987 geboren und wuchs in Uddevalla, Schweden, auf. Sie studierte Politikwissenschaft in Lund und besuchte eine der besten Schriftstellerschulen Schwedens. Inzwischen lebt Elin Bengtsson in Stockholm und leitet selbst Schreibkurse für Kinder und Jugendliche. Zwischen Winter und Himmel ist ihr Debütroman. Die Geschichte basiert auf einer Novelle, die sie im Alter von 15 Jahren verfasst hat. Wir suchen nun 20 Leser,  die gerne das Buch gemeinsam in der Leserunde lesen möchten, Blogger dürfen sich gerne mit Blogadresse bewerben! Bewerbungsfrage: Wie findet ihr das Cover? Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!                      Katja von Ka-Sas Buchfinder Hier gibts die News von Oetinger Taschenbuch *** Wichtig *** Es werden nur Bewerber mit aussagekräftigen Rezensionen ( 2-3) im Profil berücksichtigt.

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    • 129
  • Keine leichte Kost, aber lesenswert

    Zwischen Winter und Himmel

    winterdream

    08. January 2015 um 10:34

    Inhalt: Stell dir vor, du wüsstest, dass du in einem halben Jahr sterben musst. Würdest du dann nicht lauter wichtige Sachen machen? Martin ist einer, der Lieder einfängt und Gitarrenakkorde in Schmetterlinge verwandelt. Die schickt er seinem Bruder Andreas. Aber was, wenn Andreas trotzdem nicht aus seinem Zimmer kommt? Wenn er die Zeit, die ihm noch bleibt, nicht nutzt? Niemand weiß, dass Andreas heimlich eine Liste mit drei Dingen schreibt, die er unbedingt noch tun will – bevor er für immer fort ist. Cover: Das Cover finde ich für die Thematik des Buches sehr gut gewählt. Mein Fazit: Das Buch hat mir gut gefallen. Man konnte das Buch flüssig und schnell lesen. Die Schreibweise war gut gewählt. Was mir auch sehr gut gefallen hat war, dass die Kapitel eine angenehme Länge hatten und man teilweise nicht gezwungen war, noch seitenweise zu lesen. Da man bei dem Thema auch etwas pause zwischendurch benötigt. Die Stimmung des Buches war durchgehend etwas bedrückend gehalten, was aber zum Thema sehr passend war. Auch mag ich eigentlich nicht so gerne, wenn Autoren häufiger kleine, kurze Sätze verwenden. Das war auch in diesem Buch häufiger der Fall, allerdings fand ich es passend zu dem Buch. Es ist mit Sicherheit keine leichte Kost, aber gut umgesetzt und es regt zum Nachdenken an. Auch finde ich gut, dass die Autorin Jugendliche mit diesem Buch ansprechen möchte und diese auch dadurch an das Thema "Sterben und Umdenken" heranführen will.

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  • Zwischen Winter und Himmel - berührende Story

    Zwischen Winter und Himmel

    Wildpony

    05. January 2015 um 12:49

    Zwischen Winter und Himmel - Elin Bengtsson    Kurzbeschreibung Amazon »Stell dir vor, du wüsstest, dass du beispielsweise in einem halben Jahr sterben musst. Würdest du dann nicht lauter wichtige Sachen machen?« Martin ist einer, der Lieder einfängt und Gitarrenakkorde in Schmetterlinge verwandelt. Die schickt er seinem Bruder Andreas. Aber was, wenn Andreas trotzdem nicht aus seinem Zimmer kommt? Wenn er die Zeit, die ihm noch bleibt, nicht nutzt? Niemand weiß, dass Andreas heimlich eine Liste mit drei Dingen schreibt, die er unbedingt noch tun will - bevor er für immer fort ist. Zwischen Winter und Himmel ist Elin Bengtssons berührender DebütromanMein Leseeindruck:Ein Buch das nachdenklich macht und den Leser berührt. Emotional hat es mich total eingefangen.Aber das ist wohl auch klar wenn man weiss, das ein junger Mensch eine Krankheit hat die zum Tode führt. Wie er damit umgeht und das es noch Punkte gibt, die er gern noch tun würde ist daher sehr verständlich.Der Schreibstil selbst hat mich jetzt noch 100% angesprochen, aber das ist wohl Gefühlssache des jeweiligen Lesers. Für ein Debüt jedenfalls eine sehr gute Story! Vor allem die Beziehung der Brüder zueinander und die Art, wie jeder mit der schweren Situation umgeht, war sehr berührend.Auch wenn man nicht weiss an welcher Krankheit Andreas leidet, so ist es für die Geschichte an sich auch nicht wichtig. Fazit:Ein gelungenes gefühlvolles Jugendbuch-Debüt.Einfühlsam beschrieben und bewegend.4 Sterne von mir dafür und eine Leseempfehlung. Denn im Leben gibt es nicht nur schöne Seiten und manchmal kommt eine Situation, die den Menschen mehr im Leben abverlangt und daher auch so tief gehend ist. 

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  • ein guter Jugendroman, der aber Schwächen aufweist

    Zwischen Winter und Himmel

    Manja82

    22. December 2014 um 13:11

    Kurzbeschreibung »Stell dir vor, du wüsstest, dass du beispielsweise in einem halben Jahr sterben musst. Würdest du dann nicht lauter wichtige Sachen machen?« Martin ist einer, der Lieder einfängt und Gitarrenakkorde in Schmetterlinge verwandelt. Die schickt er seinem Bruder Andreas. Aber was, wenn Andreas trotzdem nicht aus seinem Zimmer kommt? Wenn er die Zeit, die ihm noch bleibt, nicht nutzt? Niemand weiß, dass Andreas heimlich eine Liste mit drei Dingen schreibt, die er unbedingt noch tun will - bevor er für immer fort ist. (Quelle: Oetinger Taschenbuch) Meine Meinung Andreas ist 15 Jahre alt und er weiß er wird sterben. Den Sommer wird er nicht überleben. Doch wie geht ein Teenager mit so einem Schicksal um? Andreas hat seinen Weg gefunden, er zieht sich zurück, möchte für sich sein. Sein Bruder Martin kann das nicht verstehen. Er verbringt seine Zeit am liebsten mit seiner Gitarre und seiner Freundin. Doch welcher Weg ist der bessere? Der ruhigere oder der offenere? Der Jugendroman „Zwischen Winter und Himmel“ stammt von der Autorin Elin Bengtsson. Es ist das Erstlingswerk der Autorin, in dem sie ein doch schwieriges Thema anspricht. Die beiden Protagonisten Andreas und Martin sind vollkommen unterschiedlich. Und doch sind sie Brüder, es gibt etwas was sie verbindet, nämlich Andres‘ Krankheit. Andreas ist 15 Jahre alt und weiß er wird sterben. Er zieht sich immer mehr in sich zurück, möchte für sich sein, sein Leben eher ruhig ausklingen lassen. Martin ist der ältere der beiden. Er ist offen, spielt gerne Gitarre, dadurch drückt er seine Gefühle aus. Außerdem verbringt er viel Zeit mit seiner Freundin Sara. Neben diesen Figuren gibt es noch weitere, wie Andreas‘ Ärztin oder auch die Eltern. Sie bleiben mehr oder weniger eher im Hintergrund, nur die Ärztin schafft es zu Andreas durchzubringen. Der Schreibstil der Autorin war für mich zunächst recht gewöhnungsbedürftig. Sie schreibt in sehr kurzen Sätzen und gerade heraus. Ich habe etwas Zeit gebraucht um damit klarzukommen, dann aber habe ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. Man bekommt als Leser den Eindruck wie es unterschiedlichen Menschen mit ein und demselben Schicksal ergeht. Die Handlung ist nicht unbedingt leichte Kost. Und trotzdem, oder vielleicht auch gerade deshalb, fesselt es den Leser. Es prallen hier quasi zwei Welten aufeinander und man kann als Leser für sich entscheiden welche man besser findet, eher ruhig oder doch eher offen. Allerdings hatte ich vermehrt das Gefühl die Autorin wollte zu viel, sie packt zu viel Handlung in zu wenige Seiten. Es wirkt gedrungen und setzt vielleicht auch die Prioritäten auf falsche Punkte. So rückt zum Beispiels Andreas mehr und mehr in den Hintergrund, Martin nimmt den Hauptteil ein. Man erfährt so auch sehr wenig über Andreas‘ Krankheit, was ich schade fand. An Ende des Buches bleiben viele Fragen offen, obwohl es sich um einen Einzelband handelt. Es berührte mich hier dann vor allem auch das Schicksal der zurückbleibenden Eltern. Fazit Zusammenfassend gesagt ist „Zwischen Winter und Himmel“ von Elin Bengtsson ein Debüt das Schwachpunkte aufzeigt. Die unterschiedliche gestalteten Charaktere, der zunächst gewöhnungsbedürftige, dann aber gut zu lesende Stil der Autorin und eine Handlung mit einem doch schwierigen Thema haben mich aber dennoch berührt und nachdenklich zurückgelassen. Durchaus lesenswert!

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  • Ein etwas anderes Jugendbuch

    Zwischen Winter und Himmel

    Lealisa79

    12. December 2014 um 10:17

    Ein Jugendbuch in dem es im Hauptsächlichen um zwei Brüder geht. Diese sind unterschiedlich und irgendwie auch wieder sehr ähnlich. Ein Bruder weiß das er nicht mehr lange zu Leben hat. Um ihn herum word alles grau. Er selber wird grau. Der gesunde Bruder hat das Gefühl in diesem grau zu ersticken. Doch hat er leider auch nicht die Kraft dagegen anzukämpfen. Die Geschichte von den zwei Brüdern hat einen sehr interessanten Schreibstil. Diesen fand ich sehr gut. Auch die Geschichte an sich hatte sehr gute Ansätze. Gerade den innerne Konflikt des gesunden Bruders konnte ich sehr gut nachvollziehen. Durch die Krankheit seines Bruders, wurde er selber in einen Sog gezogen. Er lebt plötzlich ein Leben, welches gar nicht seines sein sollte. ER ist doch gesund. Warum muss plötzlich für ihn auch alles grau sein... Diese Sicht der Dinge hat mir sehr gut gefallen. Jedoch waren einige Handlungsstränge die mir zu abgehackt und offen waren. Jedoch aufgrund des aussergewöhnlichen Schreibstiles und der Beleuchtung der Situation des Bruders, sehe ich das Buch als lesenswert an. 3 Sterne hat das Buch auf jeden Fall verdient.

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  • Ein aufwühlendes Debüt!

    Zwischen Winter und Himmel

    Line1984

    06. December 2014 um 16:51

    Klappentext: »Stell dir vor, du wüsstest, dass du beispielsweise in einem halben Jahr sterben musst. Würdest du dann nicht lauter wichtige Sachen machen?« Martin ist einer, der Lieder einfängt und Gitarrenakkorde in Schmetterlinge verwandelt. Die schickt er seinem Bruder Andreas. Aber was, wenn Andreas trotzdem nicht aus seinem Zimmer kommt? Wenn er die Zeit, die ihm noch bleibt, nicht nutzt? Niemand weiß, dass Andreas heimlich eine Liste mit drei Dingen schreibt, die er unbedingt noch tun will – bevor er für immer fort ist. Zwischen Winter und Himmel ist Elin Bengtssons berührender Debütroman. Der erste Satz: Beim letzten Akkord schließt er die Augen. Meine Meinung: Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, denn eines verspricht der Klappentext von vornherein, dieses Buch ist keine leichte Kost. Und dennoch gelang es diesem Buch mich völlig zu fesseln und mitzureißen auch wenn es mich gleichzeitig wirklich traurig gestimmt hat. Aber das ist es doch was ein gutes Buch aus macht, oder? In dem Leser Emotionen wecken und berühren und das schafft dieses Buch besser als jedes anderes. Der Schreibstil der Autorin ist etwas besonderes und ich musste mich erst einmal hinein finden. Doch sobald man das geschafft hat lesen sich die Seiten wie von selbst. Auch der Erzählstil ist etwas besonderes denn dieser wechselt immer wieder zwischen den verschieden Protagonisten hin und her. Anfangs war dies ein wenig störend gewesen doch schon bald habe ich mich mit diesen außergewöhnlichen Erzählstil angefreundet. Die Charaktere allen voran natürlich Andreas und Martin sind authentisch und liebevoll beschrieben. Andreas und Martin könnten unterschiedlicher nicht sein man könnte meinen sie wären keine Brüder. Doch durch Andreas Krankheit sind die beiden miteinander verbunden, auf eine nicht sehr offensichtliche Art. Das macht die Beziehung der beiden aus, während Andreas sich zurückzieht, sucht Martin Trost bei seiner Musik denn nur wenn er Gitarre spielt kann er ausdrücken was er wirklich fühlt. Dennoch hat dieses Buch auch einige kleine Schwächen, denn obwohl es eigentlich um Andreas geht, steht mehr sein Bruder und dessen Beziehung zu seiner Freundin im Vordergrund. Natürlich hätte mich auch sehr interessiert an welcher schweren Krankheit Andreas leidet. Ich weiß nicht, vielleicht ist das so gewollt von der Autorin um Spielraum für die eigene Fantasie rein zu bringen. Das waren aber auch schon meine kleinen Kritikpunkte, denn trotz dieser kleinen Schwächen hat mich dieses Buch wirklich beeindruckt. Ein Jugendbuch welches zum nachdenken anregt und dessen Geschichte man so leicht nicht mehr vergisst. Ich empfehle dieses Buch jeden der sich mit diesem Thema befasst. Aber auch Leser dieses Genres die auf der Suche sind nach einem etwas anderen Roman sind mit diesem Buch bestens bedient. Das Cover: Das Cover gefällt mir richtig gut, es wirkt so geheimnisvoll und ruhig. Es ist ein wirklicher Hingucker in meinen Bücherregal! Fazit: Mit "Zwischen Winter und Himmel" ist der Autorin ein aufwühlender und zum Nachdenken anregender Debüt Roman gelungen das trotz minimaler Schwächen sehr lesenswert ist und mich vollkommen überzeugen konnte. Daher bekommt dieses Buch von mir 4 Sterne.

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  • Lebe! Bis zur letzten Sekunde.

    Zwischen Winter und Himmel

    Kiwi-Lena

    03. December 2014 um 09:10

    Andreas und Martin sind zwei ungleiche Brüder. Doch Andreas' Krankheit verbindet die beiden. Wenngleich auf eine Weise, die nicht offensichtlich scheint. Während Andreas sich einigelt und die Tage unspektakulär verstreichen lässt, widmet sich Martin seiner Musik. Denn nur mit der Gitarre in der Hand kann er das ausdrücken, was er wirklich fühlt: Angst. Die Angst, dass Andreas seine nur noch begrenzte Lebenszeit ungenutzt lässt. Ein gemeinsamer Winter bleibt den zwei Teenagern noch. Ein paar Monate, um sich zu sagen, wie idiotisch sich beide aufführen. Und um sich zu sagen, dass ihre Bruderliebe unter der beklemmenden Stille der vergangenen Monate nicht erstickt ist. Aber manchmal schmilzt der Schnee schneller als einem lieb ist ... und der Frühling kommt. Elin Bengtssons markantes Erstlingswerk "Zwischen Winter und Himmel" erzählt von der Hin- und Hergerissenheit zweier Brüder, die sich noch vieles zu sagen hätten, bevor einer von ihren für immer verstummt. Bemerkenswert an diesem Buch ist, mit welch Mischung aus Vehemenz und Fingerspitzengefühl sich Elin Bengtsson des Themas "Sterben im Teenageralter" annimmt. Sie schafft eine Spähre, in der Welten aufeinanderprallen. Emotionen schlagen hoch, ohne wirklich auszubrechen. Der innere Kampf der Protagonisten verkörpert die breite Amplitude zwischen Hadern, Aufbäumen und Resignation auf sehr eigene Art. Es geht um Annäherung und Sprachlosigkeit, genauso wie um Wut, Schockstarre und Akzeptanz. Martin, dessen Musik sein Sprachrohr ist, der auf der Gitarre spielt und Metallschmetterlingen Flügeln verleiht, und Andreas, der sich danach sehnt, trotz allem als Persönlichkeit mit Profil angenommen zu werden, befinden sich im Auge des Sturms. Um sie herum hat sich eine Stille gelegt, die bedrückt. Jenes Schweigen zu durchbrechen, darin besteht die (letzte) große Herausforderung. Dieses Arrangement wird durch eine Reihe von nahestehenden Figuren ergänzt, deren jeweilige Blickwinkel auf die Situation nicht minder intensiv sind. Damit entsteht ein reales Spannungsfeld der unterschiedlichen Auseinandersetzungen mit dem Schmerzhaften, mit dem Unvermeidbaren. Mittels ihres unkomplizierten, geradlinigen Erzählsstils spricht die Autorin an. Nicht nur die junge Zielgruppe. Unaufdringlich, aber dennoch deutlich vernehmbar konfrontiert Elin Bengtsson mit wichtigen Fragen über Leben, Abschied und Tod. Die Funktion des Mittlers, welche das Buch einnimmt, ist keinesfalls zu verkennen. Im Gegenteil, Elin Bengtsson tangiert ein emotionales Minenfeld auf recht feinsinnigem und zugleich bestimmtem Wege. Dazu gehört es vielleicht auch, hauptsächlich die Oberfläche anzukratzen und übrige Tiefenschärfe dem Leser selbst zu überlassen. In der Summe ein Jugendbuch, das Anstoß gibt, als Familie über die verschiedenste Ausgefülltheit des Lebens und auch dessen Endlichkeit nachzudenken.

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  • Keine gute Umsetzung des Themas

    Zwischen Winter und Himmel

    Curin

    02. December 2014 um 19:41

    Andreas muss bald sterben und zieht sich vor anderen immer mehr zurück. Sein Bruder Martin, ein begabter Gitarrenspieler ist auch mit der Situation überfordert, genauso wie die Eltern. Doch niemand weiß, wie viele Gedanken sich Andreas macht und was er vor seinem Tod noch vorhat... In diesem Buch hat die Autorin sich mit einem sehr schwierigen Thema auseinander gesetzt, aber die Umsetzung ist ihr nicht ganz gelungen. Sie beschreibt zwar die bedrückende Stimmung sehr gut und ich konnte als Leserin die Traurigkeit auch gut nachvollziehen, aber irgendwie fehlte mir immer ein Puzzlestück. Zum Beispiel wird nie gesagt, woran Andreas eigentlich erkrankt ist und wie lange das schon so geht. Die Figuren selbst wirken glaubhaft, besonders Martins und Andreas Gefühlwelt wird gut dargestellt. Neben ihren Perspektiven kommt noch eine dritte, nämlich die von Martins Freundin Sarah hinzu, die aber gar nicht so richtig in die Geschichte passt. Sie wirkte auf mich sehr narzisstisch und unsympathisch. Daher haben mir auch die Stellen, wo sie mit Martin zusammen ist nicht so gefallen. Auch finde ich es etwas unpassend für ein Jugendbuch, dass die beiden ständig miteinander im Bett liegen. Der Schreibstil ist zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, aber der Lesefluss wird nicht gehemmt. Insgesamt ist ,,Zwischen Winter und Himmel" ein Buch mit einem traurigem Thema, dass leider nicht so gut umgesetzt wurde.

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  • Zu knapp!

    Zwischen Winter und Himmel

    eightletters

    01. December 2014 um 00:47

    Klappentext Stell dir vor, du wüsstest, dass du beispielsweise in einem halben Jahr sterben musst. Würdest du dann nicht lauter wichtige Sachen machen? Martin ist einer, der Lieder einfängt und Gitarrenakkorde in Schmetterlinge verwandelt. Die schickt er seinem Bruder Andreas. Aber was, wenn Andreas trotzdem nicht aus seinem Zimmer kommt? Wenn er die Zeit, die ihm noch bleibt, nicht nutzt? Niemand weiß, dass Andreas heimlich eine Liste mit drei Dingen schreibt, die er unbedingt noch tun will - bevor er für immer fort ist. Rezension Ein Buch über den Tod. Nein, noch viel genauer: Ein Jugendbuch über den Tod eines Jugendlichen. Kennt man schon. Dennoch fühle ich mich von solchen Geschichten angezogen, vielleicht gerade deshalb, weil ich in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen mit ihnen gemacht habe. Die Autoren in dieser Richtung steigern sich immer mehr, sodass man nun auch "Neulingen" einen Chance geben sollte. Und tatsächlich ist dieser Jugendroman das Debüt der jungen Frau. Zwischen Winter und Himmel ist eine Geschichte, die vor dem Hintergrund einer Novelle entstand, welche von der Schwedin im Alter von 15 Jahren verfasst wurde. Die Handlung spielt sich auf insgesamt 159 Seiten ab - keine besonders große Zahl. Unheimlich viele Erwartungen stellt man an ein Buch, das einen so komplizierten Sachverhalt in so wenigen Seiten darstellen möchte. Nicht immer gelingt dies - und leider ist dieser Roman ein Beispiel dafür. Alles in allem wirkt die Geschichte eher unausgereift, der Leser erhält zu viele Informationen auf zu wenigen Seiten - es gibt keinen wirklichen Ausgangspunkt der Geschichte, man wird in sie geworfen und muss sich mit ihr vertraut machen. Dies erschwert den Zugang sehr und sorgt dafür, dass man sich nicht wirklich heimelig in ihr fühlen möchte. Die Geschehnisse werden aus verschiedenen Perspektiven dargestellt, nicht immer bezieht sich ein Kapitel auch nur auf einen einzelnen Charakter. Hin und wieder finden die Wechsel fliegend statt, beziehen sich lediglich auf kurze Absätze oder auch auf lange Textpassagen. Nicht immer weiß man, in wessen Gedanken der Leser nun einen Einblick erhalten soll - einige Passagen hätte man herausnehmen können, um eher auf die Gedankenwelt anderer Charaktere einzugehen, die zu kurz kommen. Gerade der kranke Andreas wird zu wenig in das Geschehen gerückt. Im Laufe der Geschichte werden viele Handlungsstränge aufgenommen, die jedoch teils nicht zu erklären sind und auch keinem roten Faden folgen. Die Informationen, die man erhält, häufen sich, führen aber nicht zu einer Auflösung, sondern viel mehr zu weiterer Verwirrung. Die Intentionen der Charaktere erfährt man oft nicht, sodass einem hin und wieder nichts anderes übrig bleibt, als verwirrt mit dem Kopf zu schütteln. Alles in allem verläuft sich dieser Roman eher im Sand, als große Gefühle zu wecken. Offene Fragen überschatten den eigentlichen Punkt der Geschichte. Die Charaktere sind eher oberflächlich, wirken aber gewollt tief - was jedoch nicht gelingt. Auf so wenigen Seiten ist nicht genug Platz, um dramatische Lebensgeschichten zu erklären oder in die Seele einzelner blicken zu lassen, ohne, dass man sich dabei verläuft. Die knapp 160 Seiten sind dieser Handlung eindeutig zum Verhängnis geworden, viel mehr hätte man aus ihr herausholen können. Fazit Von dieser Geschichte bin ich leider sehr enttäuscht - erstens fand ich zu keinem Punkt einen wirklichen Zugang. Und wenn ich ihn in greifbarer Nähe spürte, geschahen nur Dinge, die ich mir nicht erklären konnte. Aufgelöst wurden diese nicht. Eine komplizierte Problematik wurde eher abgespeckt dargestellt. Meiner Meinung nach handelt es sich bei Zwischen Winter und Himmel um ein Buch, das seinem Sachverhalt nicht gerecht wird. Pluspunkte kann ich lediglich für den etwas 'alternativen' Schreibstil vergeben, denn dieser ist wunderbar simpel - man kann dieses Buch eben 'einfach mal weglesen' und sitzt nicht besonders lange daran. Lässt sich auch finden auf: http://buchmeer.blogspot.de

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  • Zwischen Winter und Himmel

    Zwischen Winter und Himmel

    MelaM

    25. November 2014 um 22:05

    Inhalt: »Stell dir vor, du wüsstest, dass du beispielsweise in einem halben Jahr sterben musst. Würdest du dann nicht lauter wichtige Sachen machen?« Martin ist einer, der Lieder einfängt und Gitarrenakkorde in Schmetterlinge verwandelt. Die schickt er seinem Bruder Andreas. Aber was, wenn Andreas trotzdem nicht aus seinem Zimmer kommt? Wenn er die Zeit, die ihm noch bleibt, nicht nutzt? Niemand weiß, dass Andreas heimlich eine Liste mit drei Dingen schreibt, die er unbedingt noch tun will – bevor er für immer fort ist Meine Meinung: Tja, ich bin leider nicht so richtig warm geworden mit dem Buch. Der Schreibstil der Autorin war einfach nicht mein Fall. Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen. Aber dadurch dass die Autorin so kurze Sätze nutzt und sehr kurze Einblicke der einzelnen Personen zeigt bin ich einfach nicht richtig rein gekommen. Ich konnte zu diesem Buch nicht das Gefühl entwickeln was es bei diesem sehr traurigen Thema eigentlich sollte. Wer sich aber mit so kurzen Sätzen nicht so schwer tut wie ich wird auf jeden Fall das Buch genießen können. Fazit: Ein trauriges Thema in einem Roman sehr sachlich angegangen. Vielleicht nicht jedermanns Geschmack 

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  • Sehr atmosphärisch und melancholisch-traurig

    Zwischen Winter und Himmel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. November 2014 um 17:32

    Andreas ist 15 Jahre alt und wird bald sterben. Was tut man, wenn weiß, dass man bald die Welt verlassen wird? Andreas schreibt heimlich eine Liste mit drei Dingen, die er noch machen möchte bevor er stirbt. Andreas verlässt nur selten sein Zimmer und bekommt daher nicht mit dass sein großer Bruder Martin nebenan sitzt und beim Gitarre spielen die Akkorde an in Schmetterlinge verwandelt und an ihn sendet. Das Cover lässt es auf den ersten Blick nicht auf den Inhalt des Romans schließen. Es wirkt durch das blau sehr kühl, was wiederum gut zum Roman passt, der im Winter spielt. Dominierend ist die Gitarre mit den Schmetterlingen, die in Roman für Martin ein wichtiges Kommunikationsmittel ist. Als Erzählform hat die Autorin einen personalen Erzähler gewählt, der wahlweise Andreas, Martin oder dessen Freundin Sara ist. Sehr verwirrend fand ich, dass während der Kapitel der Erzähler gewechselt hat und ich manchmal überlegen musste, an wessen Gedanken ihn nun teilhabe. Die Kapitel sind sehr kurz, genauso wie das Buch an sich. Dennoch ist die Sprache an vielen Stellen sehr atmosphärisch. Den Winter konnte ich sehr gut fühlen beim Lesen. Das Geschrieben lässt viel Raum zwischen den Zeilen, um sich seine eigenen Gedanken zu machen. Auch wenn das Buch sehr kurz war, ließ es mich doch recht nachdenklich zurück. Nachdenklich, weil ich nicht so recht wusste, wohin das Buch steuern wollte bzw. welche Botschaft es vermitteln wollte. Der Tod von Andreas ist von Beginn an gewiss. Jeder in Andreas Familie, einschließlich Andreas selbst, geht anders mit diesem bevorstehenden Ereignis um. Gemeinsam darüber reden gehört leider nicht dazu. Martin sucht Zuflucht in dem Spiel mit seiner Gitarre. Mir lag der Fokus ein wenig zu sehr auf Martin, dessen Gitarre und der Beziehung zu seiner Freundin Sara. Die besagten drei Wünsche auf dem Klappentext schreibt Andreas erst auf der zweiten Hälfte des Romans. Die Erfüllung der Wünsche steht damit aber auch wenig Fokus, sondern ergeben sich quasi so nebenbei. Ein wenig plätschert der Roman so vor sich hin. Dennoch hat mir die Atmosphäre, die vor allem melancholisch und durch den Winter geprägt war gut gefallen, die durch die Sprache und Worte der Autorin erzeugt worden ist.

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  • der baldige Tod eines Jugendlichen

    Zwischen Winter und Himmel

    gusaca

    24. November 2014 um 16:12

    Andreas hat nicht mehr sehr lange zu leben. Und statt darüber zu sprechen, kapselt er sich von seiner Umgebung und auch seinem älteren Bruder MArtin ab. Beide kommen mit der bestehenden Situation nicht gut zurecht. MArtin läßt seine Emotionen nur beim Gitarrenspiel zu. Nur gegenüber MAris ,Andreas Ärztin , kann er sich öffnen. Die Autorin spricht mit diesem Roman ein sehr schwieriges Thema an. Der bevorstehende Tod eines Jugendlichen, aus der Sicht des Sterbenden , des BRuders und dessen Freundin unterschiedlich wahrgenommen und wiedergegeben. Erst ganz zum Schluss kommt es zu einer Aussprache zwischen den Brüdern. Beide beneiden den jeweils Anderen. Und der Todkranke muß stark sein und die Anderen trösten. Ein düsteres Buch in dem Emotionen und Schmerz durch Musik und BIlder verarbeitet werden. Die Eltern spielen in dieser Handlung keine große Rolle. Sie leiden , ziehen sich zurück,  können  nicht helfen. Sarah MArtins Freundin erkennt seine GEdanken und seine Hilflosigkeit , will ihm aber eigentlich nicht helfen. Sie ist zu sehr auf sich selber fixiert. Einzig Maris, Andreas Ärztin , versteht und lenkt die Emotionen in die richtigen BAhnen. Sie läßt aber zuviel körperliche NÄhe zu. Die Kürze des Romans läßt einer weiteren Ausarbeitung  wenig Platz. Ich hätte mir noch mehr Tiefe gewünscht. Gerade die komplizierte Beziehung der beiden Brüder hätte noch einges an Potential beinhalten können. Einige vorhandenen Andeutungen werden nicht näher ausgeführt und lassen den LEser am Ende etwas alleine zurück.

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