Elin Hilderbrand Inselglück

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Inhaltsangabe zu „Inselglück“ von Elin Hilderbrand

Meredith hat das Pech, mit dem größten Anlagebetrüger aller Zeiten verheiratet zu sein.Nur mit einer Badetasche als Gepäck flüchtet sie aus New York, um den Sommer mit ihrer alten Freundin Constance auf Nantucket zu verbringen. Ein paar Monate ganz ohne Männer. Doch dann steht plötzlichToby vor der Tür, ihre alte Jugendliebe ...

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    Inselglück
    Tintenelfe

    Tintenelfe

    19. August 2014 um 20:47

    Wenn das Leben in Scherben liegt und alles verloren scheint, wird klar, was das Wesentliche im Leben ist. So geht es auch Meredith, die sich in der größten Not an ihre alte Freundin Connie wendet, auch wenn das Verhältnis mit den Jahren abgekühlt ist. Connie, die seit dem Tod ihres geliebten Mannes selbst ihr Päcklein zu tragen hat, nimmt sich Merediths an und zusammen stellen sie fest, das das Leben weiter geht und noch viel Schönes bereit hält – spätestens als die beiden Frauen den erdverbundenen Hummerfischer Dan kennen lernen. Vor der stürmisch-romantischen Kulisse der Insel Nantucket entfaltet sich im Rückblick das Leben und die Freundschaft der beiden Frauen. Elin Hilderbrand, die selbst auf der Insel lebt, gelingt es, ganz nebenbei dem Leser ihre Heimat näher zu bringen. Im Vordergrund steht jedoch die Frage, was im Leben wichtig ist, die Bedeutung von Liebe und Freundschaft, Vertrauen und Vorurteilen. Dabei lässt es sich Hilderbrand nicht nehmen, die Machenschaften der Finanzwelt, die letztlich zur weltweiten Finanzkrise geführt haben, zu kritisieren. Allerdings bleibt sie damit sehr zurückhaltend und lässt dieses Thema nur als Nebenschauplatz zu. Trotz zunehmender Wiederholungen bleibt der Roman durchgehend interessant und unterhaltsam. Der leichte, eingängige Schreibstil Hilderbrands macht das Buch zu einer zwar ernsten, aber auch leicht verdaulichen Lektüre. Mich persönlich hat das Buch sehr positiv überrascht, nachdem die Wahl eher willkürlich aufgrund des Titels auf dieses Insel-Buch fiel. Ohne große Erwartungen meinerseits konnte mich die Geschichte erstaunlich schnell fesseln und machte mir Lust darauf, mehr von dieser Autorin zu lesen. © Tintenelfe www.tintenhain.de

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  • Rezension zu "Inselglück" von Elin Hilderbrand

    Inselglück
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    14. October 2012 um 14:32

    Der Kern des Lebens Was ist das Entscheidende, das Wichtigste, das Zentrum des Lebens? Letztlich ist es diese Frage, die den neuen Roman von Elin Hilderbrand im Hintergrund durchzieht. Da nämlich, wo das eingerichtete, bis dato für selbstverständlich und gewohnt gehaltene Leben von jetzt auf gleich in sich zusammenbricht und die Frage in den Raum tritt, an welcher Ecke eigentlich die falsche Abzweigung genommen wurde. Was bleibt, wenn die äußeren Formen und Schalen weggefallen sind und man sich unverhofft im „nackten“ Leben wiederfindet? Ein schwerer Moment, keine Frage. Zwei Frauen stellt Hilderbrand für diese „Suche nach dem Kern“ in den Mittelpunkt des Geschehens und dies in durchaus gründlicher Gestaltung der Charaktere, trotz der immer leicht und locker fließenden, nicht überfordernden Sprache des Buches und umschifft darin die „Klippen des Kitsches“ erfolgreich. Meredith Dellin findet sich von jetzt auf gleich vor den Trümmern ihres bis dato reichen Lebens. Welches auf Lug und Trug gebaut zu sein schien (eine Randstreifung der Autorin angesichts der „bösen Buben“ im Rahmen der Finanzkrise steht hier im Raum). Meredith Mann veruntreut als Anlageberater Milliarden von Dollar, schweigt eisern auch seiner Frau gegenüber und zerstört so die Grundlagen des gemeinsamen Lebens. Und zieht Meredith gar noch mit hinein. Die Staatsanwaltschaft ist beharrlich auch mit ihrem Anteil am Geschehen beschäftigt. Meredith flieht. Nach Nantucket. Zu ihrer ehemaligen Freundin Constanze. Auch Constanze hat den Bruch im Leben hart erleben müssen, ihr Ehemann ist gestorben. Und zudem ist ihre Entscheidung, Meredith bei sich aufzunehmen nicht ganz ungefährlich, denn der Betrug deren Mannes ist ein öffentliches Thema und natürlich wird Meredith auf Nantucket erkannt. Wobei ihr nicht mit Sympathie begegnet werden wird. Und zudem die ehemals enge Freundschaft eigentlich nicht mehr besteht. Zwei vom Leben getroffene Frauen erleben eine ernüchternde Zäsur und beginnen, jede für sich und gemeinsam, ihr Leben einer Prüfung zu unterziehen. Auch ihre ehemals enge und im Lauf der Zeit verloren gegangene Freundschaft wird hier Thema sein, genauso wie die Frage, was eigentlich wirklich zählt und wohin sich der Lebensweg nun eigentlich wenden sollte in naher und nächster Zukunft. Denn eines ist klar, der bisher gelebte Lebensentwurf ist nicht nur zufällig zerstört worden. Auch wenn sich für Constanze neue, zarte Liebesbande eröffnen könnten und auch für Meredith eine emotionale Begegnung im Raume stehen wird, mit ihrer Geschichte sind beide noch lange nicht fertig. Räumlich, zeitlich und personell konzentriert fast wie in einem Kammerspiel zeigt Elin Hilderbrand durchaus feinfühlig die Reflektion ihres Lebens der beiden Frauen auf und lässt vor allem die Frage in den Raum treten, was denn eigentlich gute und tragfähige, „echte“ Beziehungen ausmacht. Eine durchaus interessante Reflektion nicht nur konkreter Entscheidungen, sondern einer durchaus modernen Welt, die an zu vielen Orten und zu sehr die Oberfläche in das Zentrum des Lebens gerückt hat, statt auf die Essenz zu achten. Liebe und Freundschaft sind das, was eben nicht nur im 21. Jahrhundert, sondern was zu allen Zeiten Menschen Sinn, Halt und Perspektive gegeben hat. Keine neue, aber eine immer wieder durchaus wichtige Erkenntnis, die auch in diesem Buch offen zu Tage treten wird.

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  • Rezension zu "Inselglück" von Elin Hilderbrand

    Inselglück
    lapiratesse

    lapiratesse

    18. June 2012 um 14:11

    Wie zu erwarten von Elin Hilderbrand auch diesmal eine wunderschöne Geschichte. Empfehlenswert!