Elin Hilderbrand Winterglanz

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Inhaltsangabe zu „Winterglanz“ von Elin Hilderbrand

Kelley Quinn ist ein glücklicher Mann: Er ist Besitzer des „Winter Street Inn“, einer hübschen Pension auf Nantucket, und stolzer Vater von vier erwachsenen Kindern. Jetzt steht das Fest der Liebe vor der Tür, und Kelley freut sich auf besinnliche Feiertage im Kreis der Familie. Als er allerdings seine Gattin Mitzi dabei erwischt, wie sie den eigens angeheuerten Weihnachtsmann küsst, ist an Besinnlichkeit nicht mehr zu denken. Mit vier Kindern, die um ihre eigenen Probleme kreisen, bleibt es nun an Kelleys Exfrau Margaret hängen, das Weihnachtsfest im „Winter Street Inn“ zu retten ...

Chaotisch, emotional & herzerwärmend. Familie Quinn spiegelt das Leben wieder.

— Frau_Kochlese

Eine nette Weihnachtsgeschichte für zwischendurch

— CorinaPf

Ziemlich nervig, nicht wirklich meins.

— DarkReader

Nette und unterhaltsame Familiegeschichte mit Turbulenzen an den Feiertagen.

— eulenmatz

Nicht ganz so zauberhaft weihnachtlich wie erwartet...

— Svenjas_BookChallenges

Auch wenn dieser Roman nicht unbedingt Weihnachtsstimmung erzeugt, kann es zumindest mit interessanten Charakteren aufwarten.

— nblogt

Drei Tage im Leben einer Familie, die für unbeschwerte Lesemomente sorgen.

— Ruffian

Schöne Familiengeschichte mit ernsten Untertönen. Leider bleiben recht viele Fragen offen.

— Caillean79

Herzliche Familiengeschichte zur Weihnachtszeit mit Gefühl, Romantik und auch Humor!

— Fanti2412

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  • Chaosreiche Weihnachtsstimmung

    Winterglanz

    Frau_Kochlese

    12. November 2017 um 19:20

    Winterglanz von Elin HilderbrandÜbersetzt von Almuth Carstens«Winterglanz» ein Roman von Elin Hildebrand, erschienen im November 2015, im Goldmann Verlag, der Verlagsgruppe Random House.Zum alljährlichen Fest der Liebe treffen alle Familienmitglieder der Quinns in der Pension des Familienoberhaupts aufeinander. Kelley Quinn, Vater der vier erwachsenen Kinder, ist stolzer Besitzer des Street Inns auf Nantucket. Kelley freut sich auf besinnliche Feiertage im Kreise der Familie. Doch als er Gattin Mitzi dabei erwischt, wie sie den eigens angeheuerten Weihnachtsmann küsst, ist an Besinnlichkeit nicht mehr zu denken. Nun bleibt alles an Margaret, die Exfrau und Mutter von drei der vier Kindern, hängen, das Fest zu retten - denn nicht nur Kelley kämpft mit seinen Problemen...Vorweg muss ich mir eingestehen, dass ich mich doch glatt letztes Jahr mit «Inselwinter» selbst gespoilert habe... «Winterglanz» ist der erste Band der "Winter Street" Reihe, «Inselwinter» hingegen der zweite, was ich damals allerdings nicht ahnte bzw. wusste. Am 20. November 2017 kommt - glücklicherweise - die Fortsetzung und dritte Band dieser chaotisch & emotionalen, aber liebenswerten Familienreihe heraus.Schon beim Kauf fiel mir auf, dass das Cover ziemlich dem ähnelt, welches ich schon zu Hause im Regal stehen habe. Der weiße Hintergrund und der Mistelzweig sind Symbolik der Aufmachung. Selbst der Aufbau und die Art von Titel und Autor sind identisch. Nur das Hauptbild, der Blickfang, stellt immer etwas anderes weihnachtliches in Szene. Es passt einfach alles zusammen und ich bekomme vom Anschauen schon ein herrlich warmes & winterliches Gefühl.Familie Quinn habe ich mit «Inselwinter» kennen,- und lieben gelernt. Das ich nun den ersten Teil der Reihe als zweites gelesen habe, brachte mir allerlei "Aaaah" Effekte ein. So, als wenn mir damals nur jemand Halbwahrheiten erzählt hätte und ich nun die Einzelheiten allesamt zusammenfügen konnte. Eine latente Ahnung, ohne Gewissheit. Jetzt ist es für mich natürlich alles verständlich und ergibt einen Sinn. Die Familie Quinn habe ich mit «Winterglanz» noch mehr ins Herz geschlossen.Erzählt wird kapitelweise immer aus einer anderen Sicht der ganzen Familiencrew - und das sind reichlich viele. Das Schöne daran, gerade bei so vielen rollenspielenden Personen, lernte ich alle Charaktere kennen, bekam eine Verbindung zu ihnen und konnte mich dadurch in ihre Lage und Handlungen einfühlen. Elin Hilderbrand schreibt bildlich und verständlich, ohne Umschweife, das es mir leicht viel, in den Lesefluss zugeraten und mich der Geschichte einfach hinzugeben. Doch nicht nur der unprätentiöse und einladende Schreibstil verleitete mich zum unaufhörlichen verschlingen des Romans. Der Leser durchlebt auf diesen knapp 290 Seiten drei weihnachtliche Feiertage in der Pension der Familie Quinn, die mit ganz viel emotionalen Hoch und Tiefs & impulsiven Entscheidungen verbunden sind - chaotische und aufwühlende Ereignisse, herzzerreißende, aber auch schmunzelnde Momente und Geschehnisse - verkettet und vereint mit einem erwärmenden Hauch von Weihnachtsstimmung, als auch schwerhängender Wehmut. Während,- und gerade am Ende, des Romans wird klar, dass bei jedem das gleiche Gefühl mitschwingt: die Angst.Der Zauber von Weihnachten wird auch hier deutlich. Es ist das Fest der Liebe und selbst bei Demütigungen und Enttäuschungen, Misstrauen und Wut, lässt dich der Zauber und Glaube an Weihnachten erweichen und im weitesten Sinne vergeben und Kraft gebend hinausschauen.Dieser Roman stimmte mich in der kalten vorweihnachtlichen Zeit in die bevorstehende Weihnachtszeit ein. Der Trubel und die Tragödien der Geschichte spiegelten die manchmal harten Zeiten des Lebens wieder, von denen man auch an dem liebenden Fest Weihnachten nicht verschont bleibt.Nachdem ich «Winterglanz» beendete hatte, schnappte ich mir aus meinem Bücherregal «Inselwinter» und laß mich nochmals hinein. Beide Romane haben mich berührt und mich schon für eine Weile in die kommende weihnachtliche Zeit gezaubert.Empfehlenswert, denn beide Bände bieten vieles außer Langeweile und stimmen dich in eine alljährliche Stimmung voller Zauber, Wärme und Glanz.

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  • Gutes Weihnachtsbuch für zwischendurch mit einigen tiefen

    Winterglanz

    CorinaPf

    30. January 2017 um 15:12

    Inhalt: Kelley ist ein Mann um die 60 Jahre, er hat eine schöne Pension eine nette Ehefrau dessen Namen Mitzi ist. Auch hat er zu seiner Exfrau Margaret einen guten Kontakt und diese fragt er immer wieder um Rat. Zu diesen Weihnachten bricht für Kelley eine Welt zusammen, denn er erwischt seine Ehefrau beim Fremd gehen. Sie verlässt ihn und er weiß nicht ein und aus. Er ruft seine Kinder an und diese kommen um gemeinsam, mit ihren Vater Weihnachten zusammen zu feiern. Auch seine Exfrau kommt und sie werden ein einmaliges Weihnachten erleben. Doch jedes der Kinder von Kelly hat zu diesem Weihnachten eigene Probleme.  Schreibstil: Jedes Kapitel wird von einer anderen Sicht geschrieben, jedoch nicht wie man vermutet meistens von Kelley sondern  es steht  seine Tochter Ava im Buch im Mittelpunkt. Es ist für mich sehr verwirrend gewesen, da man immer wieder von einer neuen Person liest und von dem die Probleme erfährt. Auch sind die Kapitel immer recht kurz, so konnte ich mich nicht wirklich in einer der Person richtig hinein zu versetzten. Protagonist: Kelley wird am Klappentext erwähnt ist für mich aber nicht der Protagonist. Für mich ist in diesem Buch Ava und deren Mutter Margarete die Hauptpersonen. Von denen beiden erfährt man das meiste. Ava war der einzige Charakter die ich in diesem Buch mochte. Ich mochte zwar auch ihren Bruder David aber von diesem wurde eher wenig geschrieben. Es ist zwar ein Weihnachtsbuch aber so richtig kam für mich keine Weihnachtsstimmung auf. Für mich waren mehr die Probleme der Familie im Mittelpunkt und das Weihnachtsfeier ist für mich etwas zu kurz gekommen . Auch sind die Probleme für mich zu schnell bei manchen Protagonist gelöst worden oder es wird nicht mehr auf die Probleme eingegangen.  Für zwischendurch war es ein gutes Buch, es werden Themen aufgegriffen wie der Krieg in Afghanistan oder 9/11,  das fand ich toll. Ich geben diesem Buch  3 1/2 Sterne. Denn ich wurde unterhalten aber es gab auch einige Punkte die mir nicht gefallen habe.  

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  • Schade, da hatte ich mir wesentlich mehr erhofft.

    Winterglanz

    DarkReader

    15. January 2017 um 12:51

    Ich ging mit großen Erwartungen an dieses Buch heran ob der Vorschusslorbeeren, "Winterbuch des Jahres" zum Beispiel.Was ich bekam war die Geschichte einer chaotischen Familie, die mich ziemlich genervt hat.Das lag zum großen Teil auch daran, dass wahre Bandwurmsätze, zu großen Teilen in Klammern gesetzt, den Lesefluß erheblich störten und mich ziemlich stressten,denn so etwas kann ich überhaupt nicht leiden.Auch mit den Charakteren bin ich zu keiner Zeit warm geworden, sie blieben mir fremd und kaum einen mochte ich.Die Story war für mich zu konstruiert und gefiel mir ebenfalls nicht.Das einzige, was mir wirklich gefiel an diesem Buch war das Cover, welches mir sehr gut gefiel. Dafür 2 Sterne, mehr war leider nicht drin.

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  • Enttäuschend oberflächlich

    Winterglanz

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. December 2016 um 10:44

    Ein wirklich schönes Cover, richtig weihnachtlich bzw. winterlich, genau so wünsche ich es mir von einer Weihnachtsgeschichte. Der Klappentext hat mich wirklich neugierig gemacht, endlich mal ein Mann als Protagonist in so einer Geschichte. Außerdem hat mich die kleine Pension nicht mehr los gelassen, die Vorstellung des "Winter Street Inn" hat schon gereicht, ich musste das Buch unbedingt lesen.Man startet eigentlich ganz gut in die Geschichte, es gibt keine lange Einleitung sondern man landet sofort im "Winter Street Inn" und bekommt auch sofort die pikanten Szenen mit. Der Schreibstil ist flüssig, nicht unbedingt bildlich und mir haben hier vor allem die Emotionen gefehlt. Die Autorin beschreibt alles sehr nüchtern, wodurch die Story ziemlich witzig wirkt aber man nicht unbedingt zu den Charakteren durchdringt. Die Charaktere werden auch nur sehr oberflächlich beschrieben, dadurch wird es schwer Sympathien zu empfinden. Der Wechsel der Perspektive hat das ganz zwar aufgelockert, es hätte jedoch auch gereicht wenn man sich auf 2 oder 3 Perspektiven beschränkt. Dadurch wirkt alles etwas durcheinander und chaotisch.Die Handlung an sich hat unglaubliches Potenzial aber die Story weist einfach zu viele Schwächen für mich auf. Ich hatte mir eine verträumte und eingeschneite Pension vorgestellt, die mich in ein weihnachtliches Ambiente entführt, leider hat die Autorin alles nur etwas angerissen und dadurch blieb die Atmosphäre eher kühl. Leider bleiben auch die Überraschungen so gut wie aus, wodurch alles sehr vorhersehbar ist und mir nicht unbedingt Spaß beim Lesen bereitet hat.Es sind einfach zu viele Feinheiten die fehlen um hier eine gelungene Geschichte zu haben. Mit seinen 300 Seiten zwar nicht weiter schlimm aber trotzdem ernüchternd. Auch hatte ich mir vom Protagonisten Kelley mehr Tiefe erhofft aber auch er bleibt eher oberflächlich.Fazit:Leider für mich eine echte Enttäuschung, die Geschichte hat viel Potenzial aber die Umsetzung war eher flach und oberflächlich. Wirklich schade finde ich das die Charaktere alle so oberflächlich bleiben, dadurch entwickelt man kaum Sympathien für sie. Ich hatte einfach etwas mehr erwartet!

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  • Für die Jährliche Weihnachtsdosis

    Winterglanz

    minicaspi

    22. December 2015 um 21:08

    Winterglanz von Elin Hilderbrand 288 Seiten- Goldmann Verlag ISBN: 978-3442483594 Inhalt: Kelley Quinn ist der Besitzer einer romantischen Pension in Nantucket. Sie hat den schönen Namen „ Winter Street Inn“. Dort lebt er mit zwei seiner vier erwachsenen Kinder. Als es auf Weihnachten zugeht, soll sich Kelleys Leben voll und ganz auf den Kopf stellen. In der Pension wird zu Weihnachten immer ein großes Fest veranstaltet, wo alles getan wird damit es nie in Vergessenheit gerät. Doch als der angedeutete Santer Klaus endlich anreist muss Kelley eine böse Entdeckung macht, denn in einem Zimmer der Pension erwischt er seine Frau Mitzi dabei wie die beiden sich küssen. So steht er vor einem großen Scherbenhaufen und muss schauen das er und seine Kinder das Weihnachtsfest ohne Mitzi gestalten. Doch auch seine Kinder haben ihre eigenen Probleme, die es gilt zu lösen. Da kann nur noch Kelleys Exfrau helfen, alles wieder in seine Bahnen zu bekommen. Meine Meinung: Der Roman „Winterglanz“ von Elin Hilderbrand hat mich sofort in Weihnachtsstimmung versetzt. In dem Roman wird vermittelt, wie wichtig familiärer Zusammenhalt ist. Grade zu Weihnachten sollte man sich ja dies immer ins Gedächtnis führen. Die Geschichte wird immer aus den verschiedenen Sichten der einzelnen Familienmitglieder, der Familie Quinn erzählt. So lernt man die Familie aus allen Blickwinkeln kennen. Der Roman ist mit viel Liebe zum Detail erzählt und trotz der nicht so schönen Ereignisse ein sehr romantisches Gefühl. Dies erreicht sie mit einem lockeren und detaillierten Schreibstil der sehr fesselnd ist. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben. Besonders ans Herz gewachsen sind mir Ava und Patrik, auch wenn dieser erst gegen Ende mehr auf der Bildfläche erscheint. Doch auch die Mutter der beiden hat mir mit ihrer Kecken Art sehr gut gefallen und obwohl sie so wenig Zeit hat war sie im entscheidenden Moment doch für ihre Kinder da. Alles in allem ist dies ein wunderschöner gelungener Weihnachtsroman, den ich mir bestimmt auch nächstes Jahr wieder zur Hand nehme. 

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  • Die Weihnachtsstimmung blieb leider aus...

    Winterglanz

    Svenjas_BookChallenges

    09. December 2015 um 18:32

    Die Handlung selbst hat wirklich Potenzial. Mit den vielen Dramen und Problemen erinnert sie einen direkt an die klassischen Weihnachtskomödien und Familientragödien. Irgendwie läuft bei Familie Quinn dieses Jahr überhaupt nichts glatt - jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen und so geraten die Figuren ein ums andere Mal aneinander, flüchten sich in Alkohol und Selbstmitleid und die große Weihnachtsfeier droht eine Katastrophe zu werden. Als Leser kann man sich auf den ein oder anderen Ausbruch freuen und sich an der skurrilen Familiensituation der Quinns ergötzen. Hinzu kommen amüsante Begebenheiten, große Streitigkeiten und das wunderschöne Winter Street Inn auf Nantucket als idyllischer Schauplatz. Mit den Charakteren bin ich allerdings überhaupt nicht warm geworden. Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Kelley, Margaret, Kevin, Patrick und Ava erzählt, was leider zur Folge hat, dass man zwischen den Personen hin und her springt und keinem davon so wirklich nahe ist. Am besten konnte ich mich da noch in Margaret und Ava hineinfühlen, was einfach daran liegen könnte, dass sie Frauen sind. Kelley, Patrick und Kevin werden allerdings eher nüchtern beschrieben und so verschwimmen ihre Gefühle und Gedanken teilweise zu einem Einheitsbrei, aus dem man als Leser nicht mehr so richtig schlau wird. Ich musste dann oftmals zurückblättern und schauen, um welchen der Männer es gerade geht, um der Geschichte noch folgen zu können. Die bei Weitem interessanteste Person war deshalb für mich - und das ist wirklich erstaunlich und ein brillanter schriftstellerischer Kniff von Hilderbrand - Kelleys und Mitzis Sohn Bart, das Nesthäkchen. Bart ist nicht anwesend, kommt nicht ein einziges Mal selbst zu Wort und ist doch irgendwie der Mittelpunkt der Handlung. Es wird über ihn gesprochen, an ihn gedacht, für ihn gebetet und so wird er zum Fixpunkt der Familie - er hält sie zusammen und ist das fehlende Glied, das alle miteinander verbindet. Das ist mir so in noch keinem Roman begegnet und ist vor allem deshalb so genial und bewegend, weil es zeigt, wie die Familien von Soldaten mit der ungewissen Situation umgehen - vor allem während der Weihnachtsfeiertage. Trotzdem hat mich Winterglanz insgesamt nicht wirklich mitreißen können. Das liegt nicht nur an den irgendwie nebulösen und oberflächlichen Charakteren, sondern auch an Elin Hilderbrands Schreibstil. Mit diesem bin ich leider überhaupt nicht warm geworden, er war mir einfach zu nüchtern und emotionslos. Mir hat diese magische, weihnachtliche Atmosphäre gefehlt, in die man beim Lesen eintaucht und die ich aus so vielen anderen Weihnachtsgeschichten kenne. Ich hätte mir detailliertere Beschreibungen, große Emotionen und (ja, tatsächlich) längere Sätze gewünscht. Denn Hilderbrands Stil trifft leider überhaupt nicht meinen Geschmack und sorgt dafür, dass es sich manchmal so anfühlt, als würde die Geschichte einfach so runtergerattert, damit sie zu einem Ende kommt. Das Ende hat mir dann wiederum sehr gut gefallen. Es ist ein offenes und oftmals hat das ja zur Folge, dass man das Buch relativ unzufrieden und unbefriedigt zuklappt, weil man sich irgendwie um ein Happy End betrogen fühlt. Das ist bei Winterglanz überhaupt nicht der Fall. Ohne zu viel verraten zu wollen: Das offene Ende wirkt genau richtig, denn irgendwie hat man als Leser das Gefühl, dass sich alles schon glücklich fügen wird. Natürlich weiß man das nicht und wird es auch nie erfahren, aber man wünscht es sich und so hat man das auch selbst in der Hand. Mein Fazit: Elin Hilderbrands Roman Winterglanz konnte meine Erwartungen leider nicht ganz erfüllen. Zwar haben mir einige Dinge wirklich gut gefallen, zum Beispiel die dynamische Handlung, der wunderschöne Schauplatz Nantucket, der fehlende Bart als Protagonist und Fixpunkt und das offene Ende, aber irgendwie hat es die Geschichte dennoch nicht geschafft, mich völlig mitzureißen und die erhoffte Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen. Das liegt vor allem an den Charakteren, in die ich mich nicht wirklich hineinversetzen konnte, und an Elin Hilderbrands zu nüchternem Erzählstil, der mir einfach nicht zugesagt hat. Amüsant und unterhaltsam war der Roman aber an vielen Stellen trotzdem und hat mich zumindest ein bisschen auf die Winterzeit eingestimmt.

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  • Schönes Buch für die Weihnachtszeit

    Winterglanz

    worteundwelten

    07. December 2015 um 14:53

    Kelley Quinn könnte zufriedener nicht sein: Er ist Besitzer einer hübschen Pension auf Nantucket und stolzer Vater von vier erwachsenen Kindern. Jetzt steht Weihnachten, das Fest der Liebe, vor der Tür, doch er erwischt seine Gattin Mitzi dabei, wie sie den eigens angeheuerten Weihnachtsmann küsst. Nun ist an Besinnlichkeit nicht mehr zu denken... Da die vier Kinder um ihre eigenen Probleme kreisen, bleibt es nun an Kelleys Exfrau Margaret hängen, das diesjährige Weihnachtsfest zu retten. Eine kleine Pension, große Gefühle und der Zauber von Weihnachten Winterglanz ist nach Das Sommerversprechen bereits mein zweites Buch von Elin Hildebrand und ich habe mich sehr darauf gefreut, es zu lesen. Schon allein das Cover löst ein Gefühl weihnachtlicher Vorfreude bei mir aus, da ich finde, dass es supergut zum Winter und zu Weihnachten passt. Fürs Cover gibt es von mir also definitiv nur Pluspunkte! :) Der Schreibstil ist locker und flüssig, demnach lässt sich das Buch gut und schnell lesen. Die Kapitel werden aus verschiedenen Perspektiven erzählt, auch das mag ich sehr gerne, da es die Lektüre meiner Meinung nach abwechslungsreicher macht. Was die Charaktere angeht: Die Familie Quinn ist recht chaotisch, aber wenn es hart auf hart kommt, hält sie zusammen. Jeder der Figuren hat seine eigenen Probleme, aber sie versuchen sich dennoch gegenseitig zu helfen. Auch die Emotionen kommen in diesem Buch nicht zu kurz; dennoch finde ich nicht, dass es kitschig ist. Dies liegt auch daran, dass immer mal wieder humorvolle Dialoge etc. eingebaut sind.  Mir hat die Handlung und deren Verlauf insgesamt recht gut gefallen, auch wenn alles ein bisschen vorhersehbar ist. Einzig ein wichtiger Punkt am Ende des Buches hat mich extrem geärgert und das ist auch der Grund, warum ich einen Stern abziehe. Da ich nicht spoilern möchte, verrate ich nicht, worum es bei diesem Punkt geht, aber meiner Meinung nach geht das bei einem Weihnachtsbuch absolut gar nicht...  Alles in allem ist es dennoch ein sehr schönes Weihnachtsbuch, das man schön gemütlich in der Adventszeit lesen kann. 

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  • Elin Hilderbrand beweist hier, dass sie auch gute Winterromane schreiben kann

    Winterglanz

    nblogt

    30. November 2015 um 10:42

    Da Elin Hilderbrand mir bislang eher als tolle Autorin von Sommerromanen bekannt war, war ich natürlich gespannt auf ihren Winterroman. Und ich wurde auch nicht enttäuscht, denn im Gegensatz zum vorherigen Buch der Autorin "Das Sommerversprechen" gefällt mir dieser Roman wieder mehr. Hier sind die Figuren einfach realer, wenn auch nicht weniger speziell. Interessant an diesem "Weihnachtsroman" finde ich vor allem, dass dieser Roman nicht so wirklich in einer winterlichen Kulisse spielt. So kann ich man sich langsam an die Weihnachtsstimmung rantasten. Die Handlung dreht sich um die Familie Quinn, allem vorran Kelley Quinn, der seine Frau Mitzi in Flagranti mit George erwischt. Des Weiteren ist er kurz davor seine Pension, die er seit knapp zwanzig Jahren führt, zu verlieren, da diese tief in den roten Zahlen steckt. Allerdings ist er mit seinen Problemen nicht alleine. Seine Kinder haben alle eigene Probleme: Seine Tochter Ava wünscht sich einen Heiratsantrag von ihrem Freund Nathaniel, der jedoch mit Liebesbekundungen eher sparsam ist und auch die Weihnachtstage nicht mit ihr verbringen möchte. Sein ältester Sohn Patrick hat gerade Anlagebetrug begangen und droht dafür ins Gefängnis zu müssen, während der mittlere Sohn Kevin eine heimliche Affaire mit Isabelle, der französischen Angestellten der Quinns, und bekommt mit ihr ein Kind. Außerdem befindet sich der jüngste Sohn Bart (der gemeinsame Sohn von Kelley und Mitzi) gerade als Soldat in Afghanistan und hat seit Tagen nichts von sich hören lassen. An den Weihnachtstagen prallen dann plötzlich alle Sorgen aufeinander, was für eine Menge Zündstoff sorgt. Dadurch kommt bei allen anfangs keine wirkliche Weihnachtsstimmung auf und alle Charaktere würden Weihnachten gerne ausfallen lassen, Insbesondere Kelley ist kurz davor die jährliche Weihnachtsfeier im "Winter Street Inn", die eine Institution auf der Insel Nantucket ist, abzublasen. Die Handlung wird nach und nach aus Sicht der einzelnen Figuren erzählt, wodurch man diese zum Einen immer besser kennenlernt, und zum Anderen auch verschiedene Sichtweisen auf die Ereignisse rüberkommen. Dadurch fügt sich meiner Meinung nach alles zu einem wundervollen Ganzen zusammen. Nach und nach ergibt vieles, was anfangs noch ziemlich unglaubwürdig wirkt, einen Sinn und hat somit dennoch Berechtigung. Elin Hilderbrand beweist mit diesem Roman, dass sie mehr kann, als nur Sommerromane zu schreiben. Sie schafft es der sommerlichen Insel Nantucket ein leicht weihnachtliches Flair zu verleihen. Mit ihrem leichten und lockeren Schreibstil erzeugt sie tolle Umgebungsbeschreibungen, so dass das Gefühl hat live vor Ort zu sein. Im Gegensatz zu manch anderen ihrer Bücher hat sie ihre Figuren hier zwar alle mit Eigenheiten ausgestattet, allerdings ohne diese überzogen darzustellen. Insbesondere mit Ava und Kevin konnte ich wunderbar identifizieren und mich sehr gut in sie hineinversetzen, weil sie so total normal und menschlich agieren, Ich gebe zu, dass ich mit Mitzi so meine Probleme hatte, was vor allem daran lag, dass sie als einzige total egozentrisch agiert. Ich meine, sie hat seit Jahren eine Affaire und erwartet immer noch, das alles nach ihrer Pfeife tanzt?! Gerade diese Eigensinnigkeit von ihr sorgt wiederum dafür, dass man die Handlung ernst nehmen kann, da sie im totalen Gegensatz zu den anderen Figuren steht. Außerdem herrscht so nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen, als sich die ersten Wogen geglättet haben. Was meiner Ansicht nach jedoch perfekt rüberkommt ist die Sorge aller Figuren, um den abwesenden Bart, der obwohl er immer eher ein Problemkind war, scheinbar von allen extrem geliebt wurde. Hier hat Hilderbrand die Stimmung, die in "Soldatenfamilien" herrscht perfekt eingefangen. Womit ich allerdings teilweise so meine Probleme hatte, ist die Tatsache, dass dieser Roman Geld über alles stellt. Kelleys Exfrau Margaret, inzwischen berühmte Nachrichtensprecherin, wird immer wieder als reich dargestellt. Ebenso spielt das Thema für Patrick eine große Rolle und auch bei Kelley klingt immer wieder Wehmut dahingehend nach, dass er inzwischen all seine Ersparnisse aufgebraucht hat. Hier wird das Bild erzeugt, dass man nur etwas zählt, wenn man Geld besitzt, womit ich nicht unbedingt einverstanden bin, Dies war mit ein Grund warum mir Ava und Kevin am sympathischsten waren. Sie waren mit einem "einfachen" Leben durchaus zufrieden und machten sich nur wenig Sorgen um Geld. Des Weiteren war mir das Ende etwas unvollendet. Zwar ergab es letztendlich einen Sinn. Allerdings wirkt es nicht in sich geschlossen. Vieles löst sich plötzlich in Wohlgefallen auf, während einzelne Punkte nicht wirklich abgeschlossen sind. Dieser Mix aus Happy End und offenes Ende empfinde ich persönlich eher als etwas unbefriedigend. Insgesamt betrachtet ist dies aber ein wirklich toller Roman mit interessanten Charakteren. Wer sich langsam in Weihnachtsstimmung versetzen möchte und nicht gleich die volle Weihnachtsdosis erwartet, ist mit diesem Roman sehr gut bedient. Von mir bekommt dieser Roman in jedem Fall verdiente 4 (von 5) Punkte.

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  • Ein nettes Buch zur Weihnachtszeit

    Winterglanz

    Caillean79

    28. November 2015 um 19:41

    Elin Hilderbrand hat in diesem Buch ein buntes Sammelsurium absolut weihnachtsuntauglicher Situationen geschaffen. Soll heißen: keine der Personen ist wirklich auf Weihnachten eingestellt, alle haben das eine oder andere Päckchen zu tragen, das ihnen das Weihnachtsfest verleidet Quinn und seine zweite Frau Mitzi gemeinsam betreiben. Eigentlich betrieben, denn Mitzi ist am 23. Dezember mit Santa Claus durchgebrannt. Zumindest seinem Darsteller, der seit 12 Jahren regelmäßig die Pensionsgäste erfreut. Diesmal nicht, denn er wurde nach dieser Geschichte ebenfalls des Hauses verwiesen. Pensionsvater Kelley hat also nicht übel Lust, den ganzen Weihnachtstrubel und die traditionelle Party abzublasen. Zumal sein jüngster Sohn in Afghanistan ist und er seit Tagen nichts von ihm gehört hat, was ihn sehr beschäftigt. Sein Sohn Patrick wurde beim Insiderhandel erwischt und ihm droht Gefängnis. Das weiß keiner außer Patrick selbst, aber es hat ihm die Lust auf Weihnachten gründlich vermiest. Ava, Kelleys Tochter, ist unglücklich verliebt. Einzig Sohn Kevin ist glücklich, denn er und das französische Zimmermädchen der Pension erwarten Nachwuchs. Allerdings weiß davon noch niemand. Auch nicht davon, dass sie ein Paar sind. In diesem Buch werden viele bunte Fäden zu einem Ganzen zusammengewoben, die Familiengeschichte hat Tempo und verbreitet trotz der Anti-Weihnachtsstimmung der Hauptpersonen genau dieses: Weihnachtsstimmung. Was mehr kann ein Weihnachtsbuch erreichen? Nun, es könnte zumindest die vielen angedeuteten Probleme/Geschichten zu einem Ende bringen. Statt dessen bleiben am Ende viele offene Fragen und man kann drüber nachdenken, wie die Geschichten der einzelnen Personen wohl weitergegangen sind. Aber da ich in einem Weihnachtsroman durchaus gerne ein Happy End habe (kein angedeutetes und auch keins, das man sich selbst dazudenken muss), war das ein klarer Minuspunkt für mich. Ansonsten: ein nettes Buch für die Advents- und Weihnachtszeit.

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  • Weihnachten auf Nantucket

    Winterglanz

    Ruffian

    25. November 2015 um 12:59

    Inhalt Kelley Quinn lebt auf Nantucket und betreibt dort mit seiner Frau eine schicke Pension. Weihnachten steht vor der Tür und er möchte gemeinsam mit seiner Familie ein schönes Fest verbringen. Der Weihnachtsmann ist bestellt und reist extra wie jedes Jahr an. Doch er beschert Kelly eine unerwartete Überraschung. Kelley erwischt seine Frau Mitzi und Santa beim Knutschen und die besinnliche Stimmung ist dahin, als Mitzi ihn kurzerhand verlässt. Was soll das nur für ein Weihnachtsfest werden? Meine Eindrücke In dieser Geschichte geht es um Kelly, seine vier Kinder und die beiden Frauen, die in seinem Leben eine Rolle gespielt haben. Abwechselnd erzählen sie was sie vom 23. bis 25. Dezember erleben, welche Probleme sie haben und was ihnen sonst noch durch den Kopf geht, über die eigene Vergangenheit und die Familie. Kelly steht vor einer Katastrophe. Seine Frau hat ihn verlassen und die Pension läuft nicht mehr so gut wie früher. Seine Kinder haben ihre ganz eigenen Probleme, sei es mit ihren Partnern, oder damit wie sie sich ihre eigene Zukunft vorstellen. Und langsam entwickelt sich die Handlung Richtung Heilig Abend, der eigentlich immer ein großes Fest für die Familie, ihre Freunde und Gäste war.  Insgesamt sind es fünf Personen aus deren Blickwinkel wir die Zeit bis zum Weihnachtsfest erleben dürfen. Durch die vielen Erzähler wird die Handlung zwar abwechslungsreich, aber ich konnte aufgrund der häufigen Wechsel keine Verbindung zu den Personen aufbauen.  Und das erklärt für mich das Hauptproblem des Buches. Es konnte mich einfach nicht fesseln und ich habe mich zwar ganz nett unterhalten gefühlt, aber es fiel mir leicht das Buch wegzulegen. Die Familie und die Liebe stehen im Mittelpunkt und jeder Handlungsstrang für sich bietet genug Dramatik und Unterhaltung, die ausreichend für einen fesselnden Roman hätten sein können. Doch dafür wären mehr Raum und damit mehr Seiten notwendig gewesen.

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  • Winterglanz

    Winterglanz

    Fanti2412

    12. November 2015 um 18:39

    Zum Inhalt: Eine kleine Pension, große Gefühle und über allem der Zauber von Weihnachten. Kelley Quinn ist ein glücklicher Mann: Er ist Besitzer des „Winter Street Inn“, einer hübschen Pension auf Nantucket, und stolzer Vater von vier erwachsenen Kindern. Jetzt steht das Fest der Liebe vor der Tür, und Kelley freut sich auf besinnliche Feiertage im Kreis der Familie. Als er allerdings seine Gattin Mitzi dabei erwischt, wie sie den eigens angeheuerten Weihnachtsmann küsst, ist an Besinnlichkeit nicht mehr zu denken. Mit vier Kindern, die um ihre eigenen Probleme kreisen, bleibt es nun an Kelleys Exfrau Margaret hängen, das Weihnachtsfest im „Winter Street Inn“ zu retten ... (Kurzbeschreibung gem. Goldmann Verlag) Leseprobe Die Autorin: Elin Hilderbrand hat ihre besten Ideen am Strand oder in den belebten Straßen von Boston. Ihre drei Kinder beknien sie regelmäßig, im Beisein von anderen Leuten nicht lauthals zu singen oder zu tanzen. Die Autorin lebt mit ihrer Familie auf Nantucket, Massachusetts, wo auch ihre Geschichten spielen. Ihre Bücher stehen regelmäßig in den Top Ten der New-York-Times-Bestsellerliste. (Quelle: Goldmann Verlag) Meine Meinung: Elin Hilderbrand hat nach einigen Sommerromanen nun einen Weihnachtsroman vorgelegt, der wie die Sommerromane auf der kleinen Insel Nantucket spielt. Die Geschichte beginnt am 23. Dezember gleich mit dem im Klappentext erwähnten "Paukenschlag" und endet am 25. Dezember. Kelley Quinn hat mir nur leid getan. Seine Pension läuft nicht mehr so gut und seine finanzielle Situation ist ziemlich angespannt. Sein jüngster Sohn Bart ist Soldat und wurde nach Afghanistan geschickt, was Kelley Angst und Sorge macht. Und nun betrügt ihn auch noch seine Frau und das offenbar schon sehr lange. Da konnte ich gut verstehen, dass Kelley die Lust auf Weihnachten und feiern völlig vergangen ist. Wie oft in den Romanen von Elin Hilderbrand wird die Geschichte aus der Sicht von verschiedenen Personen geschildert. Da sind Kelleys 3 ältere Kinder aus der ersten Ehe, Ava, Kevin und Patrick und die Ex-Frau Margaret. Jeder von ihnen hat seine eigenen Sorgen oder Probleme, aber alle wollen zusammen bei Kelley im "Winter Street Inn" Weihnachten feiern. Ich mag diese Erzählweise der Autorin sehr. Durch die häufigen Perspektivwechsel lernt man die einzelnen Protagonisten gut kennen und sie bekommen Tiefe. Auch einige Ereignisse werden so oft aus verschiedenen Blickwinkeln beschrieben. Außerdem kommt so Tempo in die Geschichte und auch eine gewisse Spannung. Der Schreibstil der Autorin ist locker, flüssig und vor allem einfühlsam. In dieser Geschichte gibt es naturgemäß viele unterschiedliche Emotionen, aber man sollte sie sich keinesfalls als "kitschige Weihnachtsgeschichte" vorstellen. Es ist vielmehr die Geschichte einer Familie, die zusammen hält und füreinander da ist, obwohl jeder seine eigenen Herausforderungen zu meistern hat. Und es ist ist auch eine Geschichte über Liebe, zwischen Geschwistern, Eltern und Kindern und natürlich auch Paaren. Mit viel Wärme und Herzlichkeit erleben wir, wie die Familie versucht nicht nur ihr Weihnachtsfest sondern auch ihr Zuhause, die Pension, zu retten. Das Ganze ist aber nicht nur gefühlsbetont sondern auch oft sehr humorvoll, denn es gab so einige sehr witzige Situationen und Dialoge. Insgesamt ist es ein unterhaltsamer Weihnachtsroman mit einer schönen Stimmung, weihnachtlicher Atmosphäre und der auch im Winter schönen Kulisse der Insel Nantucket. Ich habe gerne das Weihnachtsfest mit der Familie Quinn erlebt und hatte dabei schöne Lesestunden! Fazit: 4 von 5 Sternen   © Fanti2412

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  • Ein besonderes Weihnachtsfest

    Winterglanz

    Sternenstaubfee

    30. October 2015 um 21:45

    Kelley Quinn ist 62 Jahre alt, Vater von vier inzwischen erwachsenen Kindern und Inhaber einer Pension. Eigentlich ist er zufrieden mit seinem Leben, doch dann erwischt er ausgerechnet am Weihnachtstag seine Frau Mitzi in einer eindeutigen Situation mit einem anderen Mann. Kelley ist fassungslos, doch auch seine Kinder haben ihre eigenen Probleme. Was wird nun aus dem Weihnachtsfest? Mein Leseeindruck: "Winterglanz" ist mein erstes Buch von Elin Hilderbrand, obwohl ich vorher schon viel von der Autorin gehört habe. Ich war somit sehr neugierig auf dieses Buch, zumal ich sehr gerne Bücher lese, die zur Weihnachtszeit spielen. Der Schreibstil von Elin Hilderbrand hat mir eigentlich recht gut gefallen. Das Buch hat sich sehr flüssig und sehr schnell lesen lassen. ABER: Leider kamen bei mir keinerlei Gefühle an. Dabei ist die Geschichte an sich sehr emotional. Ich habe diese Gefühle nur leider nicht spüren können beim Lesen, was sehr schade ist. Ich war hier nicht "mittendrin", sondern nur Zuschauer. Ein weiterer Punkt, der mir nicht so gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass die Figuren zum Teil so "besonders" waren und darauf so viel Wert gelegt wurde. Kelleys Exfrau ist zum Beispiel eine sehr berühmte und beliebte Nachrichtensprecherin, die den Außenminister persönlich kennt und  keine normale Strickjacke trägt, sondern natürlich eine Chanel-Strickjacke. Ich persönlich habe lieber "normale" Figuren, die für mich authentischer wirken. Trotzdem habe ich das Buch im Großen und Ganzen aber doch recht gerne gelesen. Es ist eine schöne leichte Lektüre, die gut in den Herbst bzw. Winter passt. Obwohl bei mir leider die Gefühle nicht ankamen, die das Buch vermitteln möchte, hatte ich trotzdem schöne Lesestunden mit der Lektüre.  

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