Die Kripo in Ludvika hat alle Hände voll zu tun. Erst stürz ein Junge in ein Loch, wo Säuglinge vergraben wurden, dann stirbt eine Familie bei einem Autounfall und das älteste Kind ist verschwunden. Zusätzlich decken die Ermittler bei ihren Ermittlungen eine illegale Adoption auf. Viel Arbeit oder hängt alles auf irgendeine Art zusammen?
Das Cover wirkt sehr ruhig. Vögel, die am Himmel über eine wunderschöne Landschaft hinwegziehen beim Sonnenuntergang. Dabei ist das Buch alles andere als ruhig. Der Titel passt jedoch sehr gut in vielerlei Hinsicht zum Buch.
Inga ist ein zartes Wesen, das in einer unmöglichen Welt groß wurde. Die Ermittler gefallen mir sehr gut. Sie sind klug und verlieren in all der Arbeit nicht den Überblick und haben eine gute Kombinationsgabe. So stelle ich mir Ermittler vor.
Inga vertraut sich Lillemor, die Tochter der Kommissarin erst sehr spät auf. Das hat das Trauma, welches das Mädchen durchlebt haben muss, für mich sehr real gemacht.
Das Buch ließ sich sehr schnell lesen, da es enorm spannend war. Ich wollte es nicht aus der Hand legen.
Ich habe erst im Anschluss erfahren, dass es bereits ein Buch zuvor mit den Ermittlern gibt. Das hat dem Lesen für mich jedoch kein Abbruch getan. Ich kam sehr gut in die Geschichte rein und finde, man kann sie durchaus unabhängig voneinander lesen.
Das Thema Kindesmissbrauch und auch die Sektenstruktur wurde für mich hier sehr gut umgesetzt. Ich finde das Buch ist durchaus lesenswert, auf Grund das es aber sehr ins Detail geht, ist es nichts für zartbesaitete.












