Elina Halttunen Alles gut auf der Insel

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Inhaltsangabe zu „Alles gut auf der Insel“ von Elina Halttunen

Ein großer, berührender Familienroman Als die fünfzigjährige Maria, erfolgreiche Kostümbildnerin, nach Jahren in die prachtvolle Villa ihrer Großeltern auf der Insel Manvik zurückkehrt, wird die Erinnerung an das Sommerparadies ihrer Kindheit sofort wieder wach: Oma in ihrem zitronengelben Badeanzug, Bootsausflüge mit dem unternehmungslustigen Opa, Tante Esters himmlische rote Grütze, die phantastische Aussicht auf dem Plumpsklo, unbeschwerte Tage mit Hannu und Jussi. Doch warum ist Oma damals aufs Meer hinausgeschwommen und nie wiedergekommen? Warum sind Marias Eltern ihrer Tochter ein Leben lang ferngeblieben? Und welche Rolle spielte Opa bei all dem?

Eine schöne Familiengeschichte, die Generationen verbindet. Manchmal fehlt allerdings etwas Tiefgründigkeit.

— AnikaFischer
AnikaFischer

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  • Eine manchmal tragische Familiengeschichte.

    Alles gut auf der Insel
    Corsicana

    Corsicana

    Dieser Roman aus Finnland beschreibt in mehreren Zeitebenen die Geschichte einer Familie von ungefähr Anfang des letzten Jahrhunderts bis in die heutige Zeit. Dreh und Angelpunkt ist die Insel vor der Küste Helsinkis, auf der die Protagonistin Marie ihre Sommerferien und einen Großteil ihrer Kindheit verbringt. Marie wächst weitestgehend bei ihren Großeltern auf, da ihre Eltern Schauspieler sind und sich kaum um sie kümmern können. Auch ihre älteren Geschwister und ihre Cousins sind oft bei den Großeltern untergebracht und alle finden ihr kleines Paradies auf der Insel mit dem Sommerhaus - bis die Großmutter aufs Meer hinausschwimmt und nicht wiederkommt. Alle Vor- und Nachgeschichten zu diesem Ereignisse werden auf verschiedenen Zeitebenen und abwechselnd erzählt. Die Zeit Sprünge machen es manchmal schwer, der Geschichte zu folgen. Und manche Geschichten hätte ich mir ausführlicher oder besser erklärt gewünscht. Und manches fand ich schon "zu" tragisch, um realistisch zu sein. Eine Grundaussage des Buches hat mir jedoch gut gefallen: Die Erlebnisse, die man als Kind hat und die Verflechtungen, Beziehungen und Probleme, die einzelne Familienmitglieder haben, wirken sich auf die gesamte Familie und alle Familienmitglieder aus. Dies wird schön erzählt. Daher habe ich schon zu vier Sternen tendiert - im Endeffekt sind es aber nur drei Sterne geworden. Trotzdem ein gut lesbares Buch - und besonders zu empfehlen für alle, die skandinavische Literatur mögen.

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    • 3
    Floh

    Floh

    21. July 2014 um 18:14
  • Rezension zu "Alles gut auf der Insel" von Elina Halttunen

    Alles gut auf der Insel
    WildRose

    WildRose

    31. May 2012 um 15:59

    War zwischen vier und drei Sternen hin- und hergerissen. Im Endeffekt habe ich mich jedoch für drei Sterne entschieden. Der Roman war zwar spannend und recht emotional, allerdings habe ich auch schon bessere Bücher gelesen. Meiner Meinung nach fehlt dem Buch manchmal der rote Faden. Auch die häufigen Zeitsprünge irritieren ein wenig. Zudem habe ich mir vom Ende mehr erhofft. Allerdings muss ich dazu sagen, dass das Buch dennoch ein guter Roman für lange Abende ist und durchaus sehr schöne Passagen enthält.

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  • Rezension zu "Alles gut auf der Insel" von Elina Halttunen

    Alles gut auf der Insel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. June 2011 um 07:09

    Klappentext: Marias Erinnerungen an die Insel Manvik sind voller Farben, Düfte und Gefühle. Manvik – das Paradies ihrer Kindheit. Doch warum ist Oma damals aufs Meer hinausgeschwommen und nie mehr zurückgekehrt? Meine Meinung: Mit „Alles gut auf der Insel“ ist der Autorin Elina Halttunen ein wunderbarer Debütroman gelungen. Die Protagonistin Maria berichtet in über die Erinnerungen ihrer Kindheit. Sie ist bei ihren Großeltern auf der Insel Manvik aufgewachsen und hat dort viel mit ihren Cousins erlebt. Doch eines Tages bemerkt sie, dass in der scheinbar großartigen Ehe ihrer Großeltern, so einiges nicht stimmt. So verfolgt der Leser Maries Kindheit, ihre Jugend aber auch das erwachsene Leben. Mehr möchte ich von der Handlung selbst, nicht verraten, es würde dieser tragischen Familiengeschichte zuviel wegnehmen. Die Protagonisten werden hier sehr deutlich und klar dargestellt. Marie ist hier auf jeden Fall die Hauptfigur aber auch ihre Großeltern und viele andere Figuren sind in diesem Roman sehr präsent, sodass man mehrere Schicksale mit verfolgt. Dabei verwendet die Autorin einen wundervollen aber auch sehr intensiven Schreibstil, schmückt die Geschichte mit viel Liebe aus, spricht aber auch manche Dinge knallhart aus ohne gewisse Ausdrücke auszukleiden. So wurde dieser Roman für mich fast lebendig und die Geschichte in meiner Fantasie greifbar. Anfangs hatte ich ein kleines bisschen Schwierigkeiten mit den Namen der Orte und Figuren aber das legte sich schnell da mich der Schreibstil und Aufbau so faszinierte, dass ich leichter in die Handlung fand. Der Handlungszeitraum spielt in den 60er Jahren bis hin zu den 90ern. Die Geschichte ist auf Dialogen, Erinnerungen und Momente gebaut, ab und an findet der Leser Emails und Auszüge aus Briefen oder aber auch Todesanzeigen. Sie beginnt damit das Marie nach 43 Jahren Kontaktstille auf ihren Cousin Hannu wartet und dann immer wieder in Erinnerungen an ihre Kindheit und Familie schwelgt. Elina Halttunen bringt die Familie Falk so präsent aufs Papier, dass man glaubt, diese Figuren zu kennen. Man spürt die Intrigen, die Traurigkeit aber auch den Frohsinn der Kindheit, den zumindest Marie und Ihre Cousins in jungen Jahren erleben dürfen. Die Autorin spielt mit den Emotionen, serviert dem Leser in kleinen Häppchen die Geheimnisse einer ganzen Familie. Eine Familie sie nach außen hin so glücklich wirkte. Sie bringt dem Leser gleichzeitig auch den Zauber Schwedens bzw. Finnlands nahe. Auch Traditionen und Lebensweisheiten finden sich hier und da versteckt wieder. Dabei lässt sie die Protagonistin Marie in der Gegenwart und in der Ichform erzählen. Der Roman hat 298 Seiten und damit in meinen Augen eine völlig ausreichende Länge und diese Geschichte dennoch gut ausgekleidet zu erzählen. Das Cover finde ich sehr schön gestaltet. Ein kleines Mädchen, das unbesonnen auf einem Boot am Strand sitzt, mit warmen Hintergrundfarben. Fazit: „Alles gut auf der Insel“ ist ein tragischer aber auch faszinierender Familienroman mit einem Schreibstil, der mich bezaubern und fesseln konnte. Die Autorin verstand es, mich als Leser, fröhlich aber auch traurig zu stimmen und ihn am Ende der Geschichte mit einem Seufzen schließen zu lassen.

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