Elinor Bicks

 4.2 Sterne bei 46 Bewertungen
Autorin von Lavendelbitter, Nimmergrün und weiteren Büchern.
Elinor Bicks

Lebenslauf von Elinor Bicks

Elinor Bicks wurde 1966 in Darmstadt geboren und wuchs zum Teil im Odenwald auf. Sie studierte Romanistik in Heidelberg und Bogotá, Kolumbien. Nach Ausflügen in den Journalismus und als Sprachlehrerin landete sie in der Werbung, wo sie viele Jahre als Texterin und Strategin in internationalen Agenturen für bekannte Marken tätig war. Die Autorin lebt heute als Freiberuflerin in der Mainmetropole Frankfurt und besucht immer wieder gerne den Odenwald. Zur Recherche hat sie sich tief in die Welt der Heilpflanzen eingegraben.

Alle Bücher von Elinor Bicks

Lavendelbitter

Lavendelbitter

 (23)
Erschienen am 04.03.2015
Nimmergrün

Nimmergrün

 (18)
Erschienen am 08.02.2017
Eddas Geheimnis

Eddas Geheimnis

 (2)
Erschienen am 25.02.2013
Silberregen

Silberregen

 (1)
Erschienen am 03.02.2016
Lavendelbitter: Roman (Garten-Krimis)

Lavendelbitter: Roman (Garten-Krimis)

 (1)
Erschienen am 04.03.2015
Lavendelbitter

Lavendelbitter

 (1)
Erschienen am 04.03.2015

Neue Rezensionen zu Elinor Bicks

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pardens avatar

Rezension zu "Lavendelbitter" von Elinor Bicks

Ein netter Gartenkrimi...
pardenvor 4 Monaten

EIN NETTER GARTENKRIMI...

Lore Kukuks Verehrer wird tot aufgefunden. Die Leiche umgibt ein zweifelhafter Ruf und der Geruch nach Lavendel. Die Duftspur führt in Lores Garten auf dem Otzberg, der von Lavendel überwuchert ist. Hinzu kommt, dass eine ganze Reihe toter Männer Lores Weg säumt. Für die Dorfbewohner ist jedenfalls klar: Lore muss die Täterin sein! Kommissar Roland Otto ist jedoch von ihrer Unschuld überzeugt. Aber ist er wirklich unbefangen? Oder hat Lore ihm mit ihrem Lavendelwein die Sinne vernebelt?


"...Lavendel klärt den Geist und belebt die Sinne..."


Dieser Krimi zählt zu den beschaulichen. Die ersten zwei Drittel plätschern ein wenig vor sich hin, so dass ich mir mit dem Hören diesmal auch viel Zeit ließ. Für mich wurden hier oft zu viele Nebenschauplätze und -charaktere zu sehr ausgeschmückt, was zwar zu der wohl gewünschten Verwirrung des Hörers beiträgt, insgesamt die Handlung jedoch ausfransen lässt. Erst gegen Ende zieht das Geschehen deutlich an, wartet mit Spannung und Überraschungen auf und konnte mich damit in den Bann ziehen.

Die Charaktere sind eigentlich ganz interessant angelegt, geraten zuweilen jedoch recht klischeehaft. Da dies der erste Band einer Reihe von Gartenkrimis ist, bleibt aber in den Folgebänden noch Zeit, um der ein oder anderen Figur noch eine größere Tiefe zu verleihen.

Gut gefallen hat mir, dass hier neben dem eigentlichen Krimi auch der Lavendel selbst im Fokus stand. Ich liebe den Duft und die Farbe dieser Pflanze und habe hier einiges darüber gelernt - so z.B., dass es unterschiedliche Arten von Lavendel gibt, die sich gar nicht mal so unerheblich voneinander unterscheiden. Für andere mögen diese Ausführungen zu den empfundenen Längen beitragen - ich fand sie interessant und bereichernd.

Nadine Heidenreich liest die 7 Stunden und 54 Minuten lange und ungekürzte Hörbuchversion dem beschaulichen Tempo der Erzählung entsprechend unaufgeregt und - nun ja - eben beschaulich. Insofern passend, aber ich merkte, dass ich oftmals nach wenigen Minuten bereits Mühe hatte, mich auf den gesprochenen Text zu konzentrieren.

Alles in allem ein netter Gartenkrimi, der mich jedoch nicht ganz überzeugen konnte. Lust auf die Fortsetzung habe ich dennoch bekommen...


© Parden


*******************


Bisher in der Reihe der Gartenkrimis erschienen:

1. Lavendelbitter
2. Silberregen
3. Nimmergrün

Kommentare: 3
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dreamlady66s avatar

Rezension zu "Nimmergrün" von Elinor Bicks

Spannender Regionalkrimi...
dreamlady66vor einem Jahr

(Inhalt übernommen)
Ein rätselhaftes Waldsterben beunruhigt die Menschen im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Kommissar Roland Otto ermittelt zunächst widerwillig. Doch dann kommen zwei Kinder zu Tode und es wird klar, dass ein mörderischer Erpresser am Werk ist. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Die Ermittlungen führen Roland Otto und Lore Kukuk entlang des Hugenotten- und Waldenserpfades tief in die Vergangenheit. Und Lore erfährt etwas über ihre Vorfahren, das besser im Dunkeln geblieben wäre.

Zur Autorin:
Elinor Bicks wurde 1966 in Darmstadt geboren und wuchs zum Teil im Odenwald auf. Sie studierte Romanistik in Heidelberg und Bogotá, Kolumbien. Nach Ausflügen in den Journalismus und als Sprachlehrerin landete sie in der Werbung, wo sie viele Jahre als Texterin und Strategin in internationalen Agenturen für bekannte Marken tätig war. Die Autorin lebt heute als Freiberuflerin in der Mainmetropole Frankfurt und besucht immer wieder gerne den Odenwald. Zur Recherche hat sie sich tief in die Welt der Heilpflanzen eingegraben.

Schreibstil/Fazit:
DANKE an Elinor (Bicks) sowie den Gmeiner-Verlag für Eure Zusage & schnelle Belieferung, ich freute mich!

Das sehr handliche Buch im Pocket-Style mit anderem (Stoff)gewand & Format sowie einem passend abgestimmten Lesebändchen liess mein Leseherz doch gleich höher schlagen.
Es ist Band 3 um eine wundervolle Reihe um Pflanzen & Giftmischungen - ein regelrechtes Schmankerl, nicht nur für Gartenfans!

Die 345 Seiten & unzähligen Kapitel inklusive Prolog & Nachwort bei einer schönen Leseschrift bereiten mir viele spannende, gut-recherchierte Lesemomente mit einem doch unvorhergesehenen Ende - bleibe sprachlos zurück...
Der Schreibstil ist flüssig & faszinierend, die Story unterhaltsam, da diese in meiner alten Heimat in und um die Region Darmstadt-Dieburg spielt!

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schlumelines avatar

Rezension zu "Nimmergrün" von Elinor Bicks

Nimmergrün
schlumelinevor 2 Jahren

In „Nimmergrün“, dem dritten Band rund um den Kommissar Roland Otto, seinem Kollegen Brenneisen und die Museumsangestellte und Pflanzenkennerin Lore Kukuk, geht es um die geplante Eröffnung des Hugenotten- und Waldenserpfades. Durch ihn sollen künftig viele Touristen in die umliegende Region gelockt werden. Doch eine merkwürdige Baum- und Pflanzenkrankheit droht alle Pläne zunichte zu machen. Als dann auch noch Weidetiere und schließlich Menschen sterben, ist es an Roland Otto zu ermitteln. Dabei muss er tief in die Vergangenheit des Landkreises und seiner Bewohner eintauchen.

Lore Kukuk ist auch mit von der Partie. Da aber die Chemie zwischen ihr und dem Kommissar derzeit nicht so ganz stimmt, ermitteln sowohl Otto als auch Lore zunächst einmal für sich. Dabei darf der Leser Puzzlestückchen für Puzzlestückchen zusammensetzen und wird doch nicht auf Anhieb erfassen, was hier eigentlich gerade geschieht.

Es stellt übrigens kein Problem dar mit diesem dritten Band in die Reihe einzusteigen. Allerdings wird man wohl die einzelnen Charaktere etwas besser verstehen, wenn man zuvor auch „Lavendelbitter“ und „Silberregen“  gelesen hat. Lore Kukuk und auch Otto sind schon sehr speziell und weisen in dieser Geschichte beide Charaktereigenschaften auf, die sie nicht unbedingt zu Sympathieträgern machen. Das muss man mögen oder es als Nebensache einstufen.

Die Geschichte an sich ist unterhaltsam und verschafft Wissen im Bereich der Pflanzenwelt und rund um die Region Darmstadt-Dieburg und deren Geschichte.

Erwähnen möchte ich noch, dass diese Reihe der Gartenkrimis aus dem Gmeiner Verlag besonders schön gestaltet ist. Durch die Größe der Bücher und ihre Aufmachung als Flexcover mit Lesebändchen liegen sie besonders gut in der Hand.

Elinor Bicks Gartenkrimis sind jedenfalls einen Ausflug in das Reich der Pflanzen wert.

Copyright © 2017 by Iris Gasper

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Gespräche aus der Community

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Elinor_Bickss avatar
Der Hugenottenpfad wird der neue Jakobsweg - glaubt eine Handvoll Odenwälder Kommunalpolitiker und bereitet feierlich die Eröffnung eines neuen Streckenabschnittes des Hugenotten- und Waldenserpfads im Landkreis Darmstadt-Dieburg vor. Doch dann breitet sich genau dort eine rätselhafte Waldkrankheit aus und das Projekt wird ernsthaft bedroht.

Kommissar Roland Otto ermittelt, obwohl er für Waldsterben nciht zuständig ist. Doch dann kommen zwei Kinder zu Tode und es wird klar, dass ein skupelloser Erpresser am Werk ist. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Roland Otto ermittelt mit konstant hohem Koffeinpegel und gerät in ein Dickicht aus verwirrenden Hinweisen: politische Intrigen, Umweltschützer, die Siedlungsgeschichte der Hugenotten und Waldenser, ein geheimnisvoller Fluch, der Tod einer Hasch-WG. Erst als Lore Kukuk die Spur eines hochwirksamen Giftes verfolgt, fügen sich die Puzzleteile zusammen und eine furchtbare Wahrheit aus längst vergangenen Tagen bricht auf. Gleichzeitig erfährt Lore etwas über ihre Vorfahren, das besser im Dunkeln geblieben wäre.

Gerne möchte ich euch zu einer Leserunde einladen. Der Gmeiner-Verlag spendet netterweise 20 Exemplare. Bitte bewerbt euch bis zum 28. März. Im April - auch über Ostern - habt ihr dann Zeit zu lesen. Dieser 3. Lore Kukuk-Krimi hat viele Facetten. Wieder spielen einige schauerliche pflanzliche Vertreter aus Omas Garten eine Rolle, dann gibt es einen historischen Bezug und schließlich kommt auch viel Lokalkolorit rüber. Bitte schreibt mir bei eurer Bewerbung, welcher Aspekt euch an diesem Buch am meisten Interessiert. Ich freue mich auf spannenden Austausch und eine vergnügliche Leserunde, Eure Elinor Bicks.

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Elinor_Bickss avatar

„Nur zum Besten, nie zum Bösen“, so schärfte Oma Kukuk es Lore ein, als sie ihre Enkelin in die Wirkung giftiger Pflanzen wie Fingerhut, Stechapfel und Tollkirsche einwies. Aber hat Lore sich auch daran gehalten? Das erfahrt ihr, wenn ihr in die bewegte Vergangenheit von Lore eintaucht und dem Familiengeheimnis der Kukuks auf die Spur kommt. Nebenbei bekommt ihr in diesem Gartenkrimi tiefe Einblicke in Omas Kukuks Kräuterbuch.

Wer mitmachen will, sollte mir die Frage beantworten, was ihn an Heil- und Giftpflanzen fasziniert. Ich freue mich auf eure Antworten. Bewerbungsschluss ist der 11. Mai. Der Gmeiner Verlag stellt 15 Leseexemplare zur Verfügung.

Zum Inhalt:

Lore Kukuks Verehrer wird tot aufgefunden. Die Leiche umgibt ein zweifelhafter Ruf und der Geruch nach Lavendel. Die Duftspur führt in ihren Garten auf dem Otzberg, der von Lavendel überwuchert ist. Hinzu kommt, dass eine Reihe männlicher Toter Lores Weg säumt. Kommissar Roland Otto ermittelt, ist jedoch von ihrer Unschuld  überzeugt. Aber ist er wirklich unbefangen? Oder hat Lore ihm mit ihrem Lavendelwein die Sinne vernebelt?

Leseprobe:

Lore schnupperte, aber riechen konnte sie nichts. Sie sah nur ein lilablaues Glitzern, das am Ende des Gartens durch das Grau der verdorrten Dornenbüsche schimmerte. Wenn sie die Augen zusammenkniff, verflüssigte sich der glitzernde Schleier zu einem violetten Meer. Der Lavendel. In den letzten Jahren hatte er so schüchtern geblüht, dass sich die lila Blüten kaum gegen die wuchernden Brombeersträucher abhoben. Doch jetzt schleuderten die prallen Dolden den Blütenstaub in die Luft und bildeten eine schimmernde Puderwolke. Das passiert nur in Glücksjahren, hatte Oma Kukuk gesagt. Lore trat von der backofenheißen Terrasse in den Garten und bahnte sich den Weg durch das dichte Gestrüpp, dort wo einst der Pfad durch Omas Beete führte. Lore bahnte sich den Weg und schob mit den Händen das Gebüsch auseinander. Plötzlich stand sie mittendrin im lilablauen Duftmeer. Rechts der Schopflavendel mit den gezackten Blüten und dem kampferartigen, stechenden Geruch. Links der Lavendula angustifolia, der tiefviolett blühende Lavendel, dessen ätherisch-süßer Duft die ganze Welt verzaubert.

 

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Zusätzliche Informationen

Elinor Bicks wurde am 26. April 1966 in Darmstadt (Deutschland) geboren.

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in 53 Bibliotheken

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