Elinor Bicks Lavendelbitter

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Inhaltsangabe zu „Lavendelbitter“ von Elinor Bicks

Lore Kukuks Verehrer wird tot aufgefunden. Die Leiche umgibt ein zweifelhafter Ruf und der Geruch nach Lavendel. Die Duftspur führt in Lores Garten auf dem Otzberg, der von Lavendel überwuchert ist. Hinzu kommt, dass eine ganze Reihe toter Männer Lores Weg säumt. Kommissar Roland Otto ist jedoch von ihrer Unschuld überzeugt. Aber ist er wirklich unbefangen? Oder hat Lore ihm mit ihrem Lavendelwein die Sinne vernebelt?

Gut gemachter Gartenkrimi mit überraschender Lösung!

— mabuerele
mabuerele

Die Handlung hat mich nicht umgehauen. Ich hab immer auf etwas gewartet, das dann doch nicht kam...

— TattiRodriguez
TattiRodriguez

Die Handlung plätscherte so dahin. Schade, davon hatte ich mir mehr versprochen.

— Kelo24
Kelo24

Ein Krimi mit tollen Figuren, einem fesselnden und überraschenden Kriminalfall- vollste Leseempfehlung.

— Buchraettin
Buchraettin

Unterhaltsamer und pflanzenreicher Krimi ♡ von mir gibt es 4,5 Sterne :-)

— Wildpony
Wildpony

Super Krimi! Ich fühlte mich sehr gut unterhalten.

— hasirasi2
hasirasi2

Duftender Gartenkrimi mit herrlich verschrobenen Protagonisten und gelungener Auflösung

— Leserin71
Leserin71

Ein toller Krimi!

— Isador
Isador

Ein wunderbarer Gartenkrimi - raffiniert und wendungsreich mit interessanten Protagonisten

— Julitraum
Julitraum

Farb- und sprachgewaltig beschrieben, unterhaltsam und spannend und mit liebenswerten Protagonisten ausgestattet.

— sommerlese
sommerlese

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213
    kubine

    kubine

    01. September 2015 um 15:54
  • Kann Lavendel töten?

    Lavendelbitter
    mabuerele

    mabuerele

    „...Lavendel klärt den Geist und belebt die Sinne...“ Lore Kukuk hat das Haus ihrer Großmutter auf dem Otzberg geerbt Sie arbeitet im Burgmuseum. Vor kurzem hat Laszlo bei ihr einen Rohrschaden repariert. Nun geht sie mit ihm tanzen. Es ist das erste Mal seit fast 30 Jahren, dass sie wieder mit einem Mann ausgeht. Am nächsten Tag wird Laszlo tot in seiner Wohnung gefunden. Der Fall landet auf dem Tisch von Hauptkommissar Roland Otto. Die Autorin hat einen abwechslungsreichen Krimi geschrieben. Die Geschichte ließ sich zügig lesen. Während der Kommissar verschiedenen Spuren nachgeht, ist sich der Ort einig. Bei dem Toten roch es nach Lavendel. Also kann die Täterin nur Lore sein, denn sie baut in ihrem Garten Lavendel an. Außerdem gab es auf ihrem Grundstück in der Vergangenheit schon mehrere mysteriöse Todesfälle. Hinzu kommt, dass ihr einige Bewohner vorwerfen, den Tourismus zu behindern, denn Lore ist nicht bereit, ihr Land für neue Wanderwege zu verkaufen. Die Geschichte wird über weite Strecken spannend erzählt. Rückblicke in die Vergangenheit geben einen Einblick in Lores Leben. Von ihrer Großmutter hat sie auch ein altes Kräuterbuch geerbt. Das eine oder andere Rezept findet sich im Buch wieder. Dabei wurde sie immer darauf hingewiesen, dass die Dosis das Gift macht. Brenneisen, der Neue im Kommissariat, nimmt während der Ermittlungen eine erstaunliche Entwicklung. Erst skeptisch gegenüber seinem Vorgesetzten, lernt er dessen Vorzüge bald erkennen. Außerdem darf er auch eigene Wege gehen und sich den Erfolg auf seine Fahne schreiben. Die Autorin ermöglicht mir ebenfalls Einblicke in das Privatleben der Ermittler. Das lockert die Geschichte nicht nur auf, es ermöglicht auch eine zusätzliche Charakterisierung der Protagonisten. Der Schreibstil ist dem Genre angemessen. Rezepte werden kursiv hervorgehoben. Es gibt sachliche Informationen zu Giftpflanzen. In Verhören und Dialogen kommt man schnell auf den Punkt. Gut wiedergegeben werden die Emotionen der Protagonisten. Ottos Trauer über den Tod seines Hundes ist mit den Händen greifbar. Das Cover mit den Lavendelpflanzen passt gut zum Thema. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ein unterhaltsamer Krimi war gespickt mit einer Menge interessanter Fakten. Die Autorin hat mich gekonnt auf Irr- und Umwege geführt.

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    • 4
    parden

    parden

    23. August 2015 um 12:26
    KruemelGizmo schreibt Tolle Rezi, macht neugierig!

    Stimmt!

  • Leserunde zu "Lavendelbitter" von Elinor Bicks

    Lavendelbitter
    Elinor_Bicks

    Elinor_Bicks

    „Nur zum Besten, nie zum Bösen“, so schärfte Oma Kukuk es Lore ein, als sie ihre Enkelin in die Wirkung giftiger Pflanzen wie Fingerhut, Stechapfel und Tollkirsche einwies. Aber hat Lore sich auch daran gehalten? Das erfahrt ihr, wenn ihr in die bewegte Vergangenheit von Lore eintaucht und dem Familiengeheimnis der Kukuks auf die Spur kommt. Nebenbei bekommt ihr in diesem Gartenkrimi tiefe Einblicke in Omas Kukuks Kräuterbuch. Wer mitmachen will, sollte mir die Frage beantworten, was ihn an Heil- und Giftpflanzen fasziniert. Ich freue mich auf eure Antworten. Bewerbungsschluss ist der 11. Mai. Der Gmeiner Verlag stellt 15 Leseexemplare zur Verfügung. Zum Inhalt: Lore Kukuks Verehrer wird tot aufgefunden. Die Leiche umgibt ein zweifelhafter Ruf und der Geruch nach Lavendel. Die Duftspur führt in ihren Garten auf dem Otzberg, der von Lavendel überwuchert ist. Hinzu kommt, dass eine Reihe männlicher Toter Lores Weg säumt. Kommissar Roland Otto ermittelt, ist jedoch von ihrer Unschuld  überzeugt. Aber ist er wirklich unbefangen? Oder hat Lore ihm mit ihrem Lavendelwein die Sinne vernebelt? Leseprobe: Lore schnupperte, aber riechen konnte sie nichts. Sie sah nur ein lilablaues Glitzern, das am Ende des Gartens durch das Grau der verdorrten Dornenbüsche schimmerte. Wenn sie die Augen zusammenkniff, verflüssigte sich der glitzernde Schleier zu einem violetten Meer. Der Lavendel. In den letzten Jahren hatte er so schüchtern geblüht, dass sich die lila Blüten kaum gegen die wuchernden Brombeersträucher abhoben. Doch jetzt schleuderten die prallen Dolden den Blütenstaub in die Luft und bildeten eine schimmernde Puderwolke. Das passiert nur in Glücksjahren, hatte Oma Kukuk gesagt. Lore trat von der backofenheißen Terrasse in den Garten und bahnte sich den Weg durch das dichte Gestrüpp, dort wo einst der Pfad durch Omas Beete führte. Lore bahnte sich den Weg und schob mit den Händen das Gebüsch auseinander. Plötzlich stand sie mittendrin im lilablauen Duftmeer. Rechts der Schopflavendel mit den gezackten Blüten und dem kampferartigen, stechenden Geruch. Links der Lavendula angustifolia, der tiefviolett blühende Lavendel, dessen ätherisch-süßer Duft die ganze Welt verzaubert.  

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    • 327
  • Lavendelbitter

    Lavendelbitter
    Solengelen

    Solengelen

    02. July 2015 um 12:45

    Klappentext Lore Kukuks Verehrer wird tot aufgefunden. Die Leiche umgibt ein zweifelhafter Ruf und der Geruch nach Lavendel. Die Duftspur führt in Lores Garten auf dem Otzberg, der von Lavendel überwuchert ist. Hinzu kommt, dass eine ganze Reihe toter Männer Lores Weg säumt. Kommissar Roland Otto ist jedoch von ihrer Unschuld überzeugt. Aber ist er wirklich unbefangen? Oder hat Lore ihm mit ihrem Lavendelwein die Sinne vernebelt? Als erstes ist mir das Cover ins Auge gestochen. Es ist besonders, glänzend und matt vereint kommt es daher. Der "glänzende" Lavendel "verströmt" seinen Duft und der Titel sticht ins Auge. Es hebt sich dadurch schon mal optisch von anderen Büchern ab. Aufgrund des Covers in Verbindung mit dem Titel macht es neugierig. Das Hardcoverbuch hat ein handliches Format und ein Lesezeichen rundet das ganze ab. Das Cover in Verbindung mit dem Titel lässt auf ein bitter-süßes Lesevergnügen schließen und ich bin nicht enttäuscht worden. "Lavendelbitter" war mein erster Gartenkrimi. Ich war sehr gespannt, was einen Gartenkrimi von einem "normalen" Krimi unterscheidet. Und ich muss sagen zur Spannung kommt noch die eindrucksvolle Beschreibung der Landschaft. Der "blühende" Schreibstil hat mich direkt ins Geschehen gezogen. Lore war mir von Anfang an sympathisch. Alle Charaktere sind liebevoll gezeichnet, ob sympathisch oder unsympathisch. Jeder Einzelne trägt dazu bei, dass das Werk ein großes Ganzes ergibt. Die Autorin hat es geschafft mich bis zum Schluss hinters Licht zu führen. "Lavendelbitter" bleibt hoffentlich nicht der einzige Gartenkrimi der Autorin, sehr gerne würde ich Lore, Otto und Co. "wiedersehen". Sehr gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung. 

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  • Unterhaltsamer Gartenkrimi - mal was ganz Besonderes ♥

    Lavendelbitter
    Wildpony

    Wildpony

    22. June 2015 um 13:52

    Lavendelbitter - Elinor Bicks Kurzbeschreibung Amazon:   Lore Kukuks Verehrer wird tot aufgefunden. Die Leiche umgibt ein zweifelhafter Ruf und der Geruch nach Lavendel. Die Duftspur führt in Lores Garten auf dem Otzberg, der von Lavendel überwuchert ist. Hinzu kommt, dass eine ganze Reihe toter Männer Lores Weg säumt. Kommissar Roland Otto ist jedoch von ihrer Unschuld überzeugt. Aber ist er wirklich unbefangen? Oder hat Lore ihm mit ihrem Lavendelwein die Sinne vernebelt? Mein Leseeindruck: Als großer Krimifan habe ich mich mit Begeisterung auf diesen Garten-Krimi gestürzt. Und meine Erwartungen wurden auch nicht enttäuscht, denn ich war ganz begeistert von den Irrungen und Wirrungen in der Story und auch dem Einsatz von Pflanzen in der Heilkunde - oder zum töten? Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm zu lesen und die Seiten flogen vor Spannung so dahin. Ich konnte das Buch ganz besonders genießen da ich es im Urlaub zwischen blühenden Pflanzen und Palmen gelesen habe. Die Hauptprotagonistin Lore war schon eine wenig "schräg" und ich lag mit meinen Vermutungen oft total falsch. Und es ist wirklich so.... auf dieses Ende kommt man als Leser nicht wirklich. Fazit: Ein toller Krimi - absolut nicht "von der Stange" :-) Auch das Format als Hardcover finde ich super schön (Tolle Idee vom Gmeiner-Verlag) und es liegt wegen der Größe trotzdem super in der Hand. Das Cover ist wunderschön und lässt von Lavendelfeldern träumen. Von mir gibt für alles zusammen 4,5 Sterne und eine Lese-Empfehlung!

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  • Lavendelbitter

    Lavendelbitter
    Simi159

    Simi159

    17. June 2015 um 20:42

    Lore Kukuk ist eine Frau in den besten Jahren, ü 50. Sie lebt allein in einem kleinen Häuschen in Hering am Otzberg. Zu ihrem, von der Oma geerbten Häuschen, gehört ein riesiger verwilderter Garten, in dem reichlich Lavendel wächst. Ihre Großmutter war für ihre Heilkunst bekannt, doch Lore will damit nichts zu tun haben und arbeitet im Museum der Burg als Mädchen für alles. Lores größter Wunsch ist in ihrem fortgeschrittenen Alter noch den Mann fürs Leben zu finden. Und so ist sie hocherfreut, als Lazlo Kalinn ihr den Hof und sich mit ihr zum Tanzen verabredet. Doch der Abend endet anders als erwartet und am nächsten Morgen ist Lazlo tot. Seine Leiche dufte verräterisch nach Lavendel. Kommissar Roland Otto und sein Assistent Brenneisen übernehmen den Fall. Auch wenn die erste Spur zu Lore führt und in ihrem Umfeld immer wieder Männer starben ist sie nicht die Einzige, die ein Motiv hatte. Je mehr Kommissar Otto und Brenneisen ermitteln umso mehr dunkle Details kommen ans Licht, denn nicht alles ist so wie es scheint. Fazit: Diese kleine, schnuckelige Buch enthält keinen Krimi im herkömmlichen Sinne. Sondern eher ein spannende Geschichte, die zunehmend an Fahrt gewinnt und nach und nach Geheimnisse, nicht nur von Lore, offenbart. Lore hat schon ein bewegtes Leben hinter sich und als Leser erfährt man mehr und mehr aus ihrer Vergangenheit. Auch warum so manche Leiche ihren Lebensweg gepflastert hat. Und so wird man als Leser immer tiefer in eine spannende und gut durchdachte Geschichte hinein gezogen. Die Autorin, Elinor Bicks, versteht es , den Leser an der Nase herum zuführen und zu überraschen. Vor allem Lore ist ein vielschichtiger Charakter, den man von Anfang an mag und doch bis zum Ende nicht so recht durchschaut. Auch die anderen Charaktere, sei es Lores beste Freundin seit Kindertagen, Edel, oder der Kommissar und sein Helfer, sind klar gezeichnet, authentisch und vielschichtig dargestellt. Alle sind sympathisch, mit großen und kleinen Macken und passen sehr gut in den Odenwald. Alles in Allem ist es eine lesenswerte Geschichte, mal ein etwas anderer Krimi mit guter Auflösung und jeder Menge Rahmenhandlung drumherum. Von mir gibt es dafür 4 STERNE.

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  • Ein Garten voller Geheimnisse

    Lavendelbitter
    Gela_HK

    Gela_HK

    15. June 2015 um 22:47

    Gerüchte ranken sich um Lore Kukuk, die auf der Otzberg-Burg lebt. Als nach einer Verabredung mit ihr, ein Mann tot aufgefunden wird, werden die Mordanschuldigungen immer lauter. Kommissar Roland Otto führt die Ermittlungen, die ihn auch auf die Spur der geheimnisvollen Kukusmorde bringen. Mit ihrem Lavendelwein hat Lore ihn schon betört, aber ist sie auch eine Mörderin? Elinor Bicks stellt den Lavendel in seiner Vielfältigkeit in den Vordergrund der Handlung. Unterschiedliche Sorten werden detailliert beschrieben und so hat man gleich am Anfang das Gefühl mitten im Garten von Lore in lila duftenden Blütenwolken zu stehen. Doch die Blütenpracht trügt den Schein, denn durch die richtige Verarbeitung kann aus diesen herrlichen Pflanzen eine gefährliche Substanz gewonnen werden. Lore Kukuk wird von Anfang an geheimnisvoll und verdächtig beschrieben. Sie bewahrt ein Geheimnis, dass ihre Oma ihr anvertraut hat. Doch worum es sich handelt, bleibt nebulös verborgen. Sowohl die verstorbene Oma, wie Lore, kennen sich mit Gartenkräutern und deren Wirkung aus. Durch den Mord an Lazlo, der mit Lore verabredet war, gerät sie in Mordverdacht. Doch Kommissar Otto, scheint zu allererst um seine Hunde besorgt zu sein. Die Mordermittlung läuft eher nebenbei und wird hauptsächlich durch den Mitarbeiter Brenneisen erledigt. Viele Nebenschauplätze werden hervorgehoben und bekommen eine zu starke Gewichtung. Die Idee, dadurch falsche Fährten zu legen gelingt, aber der Lesefluss leidet darunter. So ist die Beziehung des Kommissars zu seinen Hunden zwar wichtig, um seinen Charakter darzustellen, die Suche nach einem neuen Lebensgefährten für den Hund, aber eher zuviel des Guten. Man bekommt auch so ein Gefühl für den alleinlebenden Mann, der sich immer noch zu seiner Exfrau hingezogen fühlt. Der Spannungsbogen wird nur sehr langsam aufgebaut. Hinweise auf die Russenmafia müssen verfolgt werden, Zeugenbefragungen laufen ins Leere und dann auf den letzten Seiten überschlagen sich dann plötzlich die Ereignisse. Die Auflösung des Falls ist dann um so überraschender, aber für mich nicht ganz schlüssig. Mich konnte der Gartenkrimi nicht völlig überzeugen. Einzelne Charaktere wurden zu sehr herausgehoben, obwohl sie mit der eigentlichen Handlung nicht viel zu tun hatten und verschiedene Szenen wirkten zu überzogen. Die Beschreibung des Gartens hat mir am besten gefallen. Hier merkt man, dass die Autorin mit Leidenschaft für die Pflanzen geschrieben hat. Das Ende zeigt, dass es nie zu spät für einen Neuanfang ist.

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  • Ein Gartenkrimi mit Spannung

    Lavendelbitter
    hoonili

    hoonili

    13. June 2015 um 16:49

    Lore lebt seit ihrem zehnten Lebensjahr auf der Veste Otzberg. Ihre Mutter hat sie nach dem Tod ihres Vaters einfach bei ihrer Oma zurück gelassen und ist weg gegangen. Lore war immer eher eine Außenseiterin, nur mit Edel hat sie sich richtig wohl gefühlt. Edel ging ein und aus im Hause ihrer Oma und hat sogar jetzt -40 Jahre später- noch ein Zimmer bei ihr im Haus. Hier auf der Veste fühlt sie sich wohl und hütet so manche Geheimnisse um den Lavendel in ihrem Garten. Sie hofft, mit Lazlo nun noch einmal Glück in der Liebe zu haben, doch er interessiert sich bei einem Date nur für die Bedienung. In der Liebe scheint Lore einfach kein gutes Händchen zu haben, schon ihre Jugendliebe starb früh und seitdem hat sie nie wieder den Richtigen gefunden. Als Lazlo am nächsten Morgen nach dem Treffen mit Lore tot aufgefunden wird, gerät Lore schnell in Verdacht. Doch ihre beste Freundin Edel gibt ihr ein Alibi. Wird das sie wirklich retten? Oder hat sie Lazlo tatsächlich umgebracht? Dieser Gartenkrimi beginnt eher seicht und steigert dann die Spannung sehr. Lore habe ich von Anfang an gemocht, genauso die beiden Kommissare. Außerdem ist das Dorfleben sowie der Bezug zur Region Otzberg sehr gut dargestellt. Ich wohne selbst in diesem Dorf und kenne die Begebenheiten bestens. Ich habe mich direkt zu Hause gefühlt beim Lesen. Besonders das schöne Format und der Einband haben es mir angetan, das Cover passt auch so gut. Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung!

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  • Lavendel überall

    Lavendelbitter
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    12. June 2015 um 14:28

    Lore Kukuk lebt in einem kleinen Haus, das zur Veste Otzberg gehört und das sie von der Großmutter erbte. Ihre Großmutter züchtete in dem riesigen Garten Heilkräuter, doch Lore hat nur das Lavendelbeet erhalten. Seit Jahren will keiner etwas mit Lore zu tun haben, denn immer noch wird über die Kukusmorde getuschelt. Nur Edel, ihre Freundin, besucht sie regelmäßig. Kurz nachdem Lore mit Lazlo tanzen war, wird dieser tot aufgefunden. Auffällig ist der starke Duft von Lavendel. Wieder wird Lore verdächtigt und wird bedroht. Das Buch lässt sich flüssig und angenehm lesen. Sehr schön sind die Handlungsorte beschrieben, so dass man den Lavendel förmlich riechen kann, wenn wir uns in Lores Garten befinden. Diese Geschichte lebt von den Charakteren, die alle ein wenig sonderbar wirken. Lore verkriecht sich lieber, als dass sie dem Gerede selbstbewusst entgegentritt. Vielleicht ist sie deshalb ein wenig eigen. Ihre Freundin Edel hält regen Kontakt zu ihr, gängelt Lore aber auch. Kommissar Otto und sein Kollege Brenneisen haben auch so ihre Ecken und Kanten. Otto geht es eher bedächtig an und kümmert sich gerne um seine Hunde, die nicht mehr so recht auf dem Damm sind. Brenneisen dagegen ist ehrgeizig und hält eigentlich nicht so viel von seinem Kollegen. Doch im Laufe der Zeit muss er feststellen, dass auch ruhiges Vorgehen zum Ziel führen kann, vor allem weil sich herausstellt, dass sie außer in dem Mord auch noch in anderen Fällen zu ermitteln haben. Jeder der Beteiligten gerät mal in Verdacht, so bleibt die Geschichte bis zum Ende spannend. Ein unterhaltsamer Krimi.

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  • Lavendel spielt hier die Hauptrolle

    Lavendelbitter
    Isador

    Isador

    09. June 2015 um 10:18

    Die Hauptperson des Gartenkrimis "Lavendelbitter" von Elinor Bicks ist Lore Kukuk. Sie lebt allein in einem kleinen Häuschen, das ein Teil der Veste Otzberg ist. Das Häuschen mit einem großen Garten hat sie von ihrer Großmutter geerbt. Der Garten war ehemals bewachsen mit jeder Menge Heilkräutern, mit denen die Großmutter sich sehr gut auskannte und mit deren Rezepturen sie die Menschen am Ort von allen möglichen Leiden geheilt hat. Im Laufe der Jahre gab es einige dubiose Todesfälle, für die Lore die Verantwortung zugeschoben bekam, obwohl ihr nie wirklich etwas nachgewiesen werden konnte. Ihr Ruf im Dorf ist mehr als schlecht, und die Heilkräuter hat sie inzwischen alle herausgerissen, bis auf einen geheimnisvollen Lavendelbusch. Eines Tages trifft Lore sich mit Lazlo Kalinn und geht mit ihm aus. Kurz darauf wird er tot aufgefunden. Nun kommen die Kommissare Otto und Brenneisen ins Spiel. Alle Darsteller haben einen sehr ausgeprägten Charakter, so dass man sich rasch eine Meinung bildet, ob die jeweiligen Personen einem sympathisch sind oder nicht. Man findet sich rasch in die Geschichte ein und fühlt sich durch die anschaulichen Beschreibungen gleich wie mittendrin. Der Lavendel zieht sich, wie der Titel schon vermuten lässt, durch das ganze Buch und verleiht der Geschichte viel Lebendiges. Die Geschichte ist sehr spannend und durch viele Wendungen hat man als Leser lange keine Ahnung, wer schließlich der Täter sein wird. Der Schluss hat mir sehr gut gefallen! Der Gartenkrimi ist sehr außergewöhnlich und ich empfehle ihn gerne weiter. Eine Fortsetzung ist bereits in Arbeit und ich freue mich schon sehr darauf!

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  • Lavendel und was er bewirken kann!

    Lavendelbitter
    hannelore_bayer

    hannelore_bayer

    08. June 2015 um 05:47

    Von außen kommt das Buch super daher. Ein sehr schönes Hardcover mit lila Lesebändchen. Auf dem Einband fehlt natürlich der Lavendel nicht. Ich mag solche Cover, die einen Bezug zum Titel zeigen oder den Titel unterstreichen. Gleich im ersten Kapitel wird der Garten, um den es in der Hauptsache geht, und seine Pflanzen intensiv beschrieben. Ich war im Nu im Garten und konnte mir alles vorstellen. Auch die Charaktere, an manche mußte ich mich erst gewöhnen, sind starke und auf eine gewisse Weise eigenartige Charaktere. Allen voran Lore, die mit Ende 50 alleine lebt im Häuschen ihrer Oma, zu dem noch der Garten gehört.Auch das Ermittlerteam Otto und Brenneisen hat es mir sehr angetan. Otto ein etwas älterer Kriminalbeamter, kann scheinbar die Trennung von seiner Frau noch nicht verkraften und ist ein Hundefreund. Brenneisen ein junger dynamischer Mann, denkt sehr an seine Gesundheit und macht Sport, ganz im Gegensatz zu seiner Frau. Beide, Otto und Brenneisen verstehen ihr Handwerk und ermitteln interessant. Laszlo Kalinn, ein schmieriger Typ hat leider im Verlauf der Geschichte Pech. Dann wären da noch Edel, Lores Freundin und Agnes, die eine Partnervermittlung führt. Es gibt nicht nur Morde, sondern auch Scheinehenvermitllung, Russenmafia, viele Verwicklungen und Hundeglück. Rundum hat sich das Buch gut lesen lassen. Die Geschichte: Lore, Ende 50, lebt auf der Burg am Otzberg, im Burgwärterhäuschen, daß sie samt Garten von ihrer Oma Kukuk geerbt hat. Sie lebt alleine, kommt aber trotz ihres schlechten Rufs dank ihrer Freundin Edel gut zurecht. Sie ist sehr aufgeregt, denn sie hat ein Date mit Laszlo Kalinn. Der guckt aber eigentlich den jungen Bedienungen nach. Am nächsten Morgen ist er tot und es riecht bei ihm nach Lavendel. Sofort gerät Lore in Verdacht. Im Garten befindet sich ein großes Lavendelbeet und ihre Oma konnte zu Lebzeiten mit ihren Heilkräutern einigen Leuten helfen. Hat aber auch immer gewarnt, sehr vorsichtig zu sein bei der Dosierung. Die Menge mach das Gift. Was jetzt alles passiert, wird Lore den Verdacht los, Edel entpuppt sich, aber wie, auch Agnes ist nicht die, die sie vorgibt zu sein, sollten die Leser selber lesen. Ein schöner Gartenkrimi mit einem Ermittlerteam, das gerne noch öfter ermitteln könnte.

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  • Ein Gartenkrimi - spannend und voller Düfte

    Lavendelbitter
    gaby2707

    gaby2707

    Lore Kukuk, Ende 50, lebt allein in einem kleinen Häuschen, das wie an die Festungsmauer gemauert scheint in Hering am Otzberg. Sie hat das Anwesen mit einem riesigen Garten von ihrer Großmutter geerbt, die für ihre Heilkünste bekannt war. Lore selbst arbeitet im Museum der Burg und wünscht sich nichts sehnlicher als einen Mann. Von dem wird sie in Gestalt von Lazlo Kalimn gefunden; am nächsten Tag gehen sie zusammen tanzen. Und noch einen Tag später ist Lazlo tot... Als erstes hat mich das Buch selbst fasziniert. Mit festem Einband ist es so ganz anders, als die Bücher, die ich bisher aus dem gmeiner-Verlag kenne. Das leicht lilafarbene Cover zieht die Blicke sofort an. Mit Lore, der Hauptdarstellerin der Geschichte, bin ich erst im Laufe des Lesens warm geworden, doch dann war sie wie eine gute Freundin, der man hin und wieder auch mal auf die Sprünge helfen muss. Ihre Freundinnen Gerlind und vor allem Edel waren mir von vornherein nicht gerade unsympathisch, aber sie hatten für mich etwas verschlagenes, was ich bei einer Freundschaft absolut nicht brauchen kann. Auch die anderen Protagonisten sind so lebensecht beschrieben und in meiner Vorstellung sofort parat. Hier ganz besonders Hauptkommissar Roland Otto von der Kripo in Darmstadt mit seinen beiden Pinschern Jari, Kauka und später Peppy. Seine hier beschriebene Tierliebe hat mich sehr berührt. Aber lest selbst. Der Schreibstil ist so lebendig, fließend und vor allem farbig, die Düfte des Gartens steigen mir fast schon in die Nase, den Lavendelwein meine ich schmecken zu können und die Gegend wird so malerisch beschrieben, dass ich sie sofort besuchen möchte. Die Geschichte selbst ist sehr gut aufgebaut, Spannung macht sich von Anfang an breit, immer neue Wendungen machen es mir sehr schwer, mich auf einen Täter festzulegen. Irgendwie hat jeder einen Grund, Lazlo nicht zu mögen. Der Schluss hat mich, auch wenn ich eine ganz kleine Ahnung hatte, doch wieder sehr überrascht.  Ein spannender Gartenkrimi - nicht nur für Leser, die den Lavendel mögen.

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    • 2
  • Ein Gartenkrimi

    Lavendelbitter
    esposa1969

    esposa1969

    06. June 2015 um 16:19

    Buchrückentext: Lore Kukuks Verehrer wird tot aufgefunden. Die Leiche umgibt ein zweifelhafter Ruf und der Geruch nach Lavendel. Die Duftspur führt in ihren Garten auf dem Otzberg, der von Lavendel überwuchert ist. Hinzu kommt, dass eine ganze Reihe toter Männer Lores Weg säumt. Kommissar Roland Otto ist jedoch von ihrer Unschuld überzeugt. Aber ist er wirklich unbefangen? Oder hat Lore ihm mit ihrem Lavendelwein die Sinne vernebelt? Leseeindruck: Mit dem Krimi "Lavendelbitter" von Elinor Bicks lag mir mein erster Gartenkrimi vor, der mich während des Lesens regelrecht den Duft von Gartenkräutern wahrnehmen ließ. In diesem Gartenkrimi lernen wir Lore Kukuk kennen, die in dem geerbten Haus ihrer Großmutter auf dem Otzberg wohnt, mit einem prächtigen Garten, in dem viele Heil-, Gift- und Gartenkräuter wachsen. Von ihrer Oma hat sie nicht nur das Anwesen vererbt bekommen, sondern auch das Wissen über die Wirkung dieser Kräuter. Leider verbinden die Dorfbewohner mit diesen Heil- und Giftpflanzen auch ein böses Omen, denn es gab in der Vergangenheit eine Reihe mysteriöser Todesfälle, für die Lore und ihre Großmutter verantwortliche sein sollen. Als dann aktuell Lores Verehrer der Handwerker Lazlo vergiftet aufgefunden wird, fällt aufgrund eines starken Lavendelduftes der Verdacht sofort auf Lore und ruft die Kommissare Otto und Brenneisen auf den Plan…. Due Aufmachung des Romanes gebührt mein erster Lob, nämlich dass dieses Buch mein erstes in Hardcover-Ausgabe vom Gmeiner Verlag ist und ich es richtig schön lesen kann, ohne Angst vor Leserillen haben zu müssen. Das eingebundene Lesezeichen ist mehr als hilfreich. Gerade bei langen Leseabschnitten. Ich bin gut in die Handlung reingekommen. Lore gefällt mir prima. Auch die Szenerie, der Garten, der Lavendelduft, die Blüten. Auch die Symptome bzw. die Wirkung der Tollkirsche wird sehr realistisch beschrieben. Dieser Krimi las sich flüssig und angenehm spannend und fesselnd. Die Charaktere werden gut vorstellbar beschrieben und wurden vor meinem Auge lebendig und immer wieder hatten ich den herrlichen Garten vor Augen und den Lavendelduft in der Nase. Die angenehm kurzen und kurzweiligen Kapitel verteilen sich auf 349 Seiten und lasen sich u.a. Dank der augenfreundlich großen Schrift einfach. Das Cover lässt intensiviert noch meine Lavendelgerüche beim Lesen und ist wunderbar passend gewählt. Sehr gerne vergebe ich 5 von 5 Sternen! © esposa1969

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  • Wenn Lavendel tötet

    Lavendelbitter
    hasirasi2

    hasirasi2

    05. June 2015 um 14:20

    Lore – das ca. 50jährige Burgfräulein (eigentlich Dekorateurin in der Burg, aber leider oft als Putze missbraucht) hatte es anscheinend nicht leicht im Leben. Ihr Vater verstirbt, als sie noch ein Kind ist. Dann lässt die Mutter sie bei der Oma zurück und verwirklicht sich selbst. Mit Männern hatte Lore auch kein Glück. Ihre große Jugendliebe verstarb ganz jung an Herzversagen und auch die Partner der Oma sind nicht alt geworden. Die Mutmaßungen und Verdächtigungen im Dorf machen Lore das Leben also nicht gerade leichter. Ihre Freundinnen versuchen zwar, sie zu verkuppeln, aber der Herr (Lazlo) stiert lieber der 20jährigen Bedienung beim Tanztee hinterher statt Lore ins Gesicht. Kein Wunder also, dass sie sauer auf ihn ist. Leider, leider ist Lazlo am nächsten Morgen tot und Lore gehört zu den engsten Verdächtigen. Aber zum Glück für Lore hatte Lazlo mit der Russenmafia zu tun. Ach, und dann ist da ja auch noch Agnes, Lazlos Geschäftspartnerin, die ihn auch sehr gern losgeworden wäre ...   Lore war mir sofort sympathisch und auch die anderen Beteiligten werden sehr schön plastisch geschildert. Hauptkommissar Otto ist ein Hundemensch, dabei haben es ihm vor allem die alten, kranken und schwachen Exemplare angetan. Er lässt sich nicht in seine Ermittlungsarbeit hineinpfuschen sondern „zieht sein Ding durch“. Sein Mitarbeiter Brenneisen ist stark übermotiviert und karrieregeil, außerdem unterschätzt er Otto lange Zeit. Seit Brenneisen seinen Hang zu gesunder Ernährung und Extremsport entdeckt hat, während seine Frau die familieneigene Bäckerei leitet und immer weiter in die Breite geht, versteht er sich nicht mehr so wirklich gut mit ihr. Lores beste Freundin Edel bleibt lange sehr undurchsichtig und auch Agnes weiß ihre Geheimnisse zu wahren. Schön ist Situationskomik, so lässt es sich Brenneisen zum Beispiel nicht nehmen, während eines „Verhörs“ auf offener Straße Strafzettel für Hundehäufchen zu verteilen. Dafür gab es so ein zwei Sachen, die ich nicht ganz rund fand. Vor allem der Schluss lässt mich zwiegespalten zurück. Die Krimihandlung und Auflösung an sich fand ich sehr gut, aber das „Drumherum“ war mir zum Teil zu viel und auch, was nach der Aufklärung alles noch so passiert. Gerade, wenn das Buch der Auftakt einer Serie ist, hätte ich mir ein paar Details für den nächsten Band aufgehoben. Aber dafür ich habe sehr interessante Details zum Lavendel seiner Wirkweise und Anwendung erfahren.   Das Format und der Einband des Buches haben mich übrigens sehr beeindruckt. Ich habe schon einige Bücher vom Gmeiner Verlag, aber kein Gebundenes mit Lesebändchen (in Lavendel-Lila) – wirklich sehr schön.   Trotz der erwähnten Unstimmigkeiten kann ich für „Lavendelmord“ guten Gewissens 4 Sterne vergeben.

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  • Der Lavendel war's

    Lavendelbitter
    Leserin71

    Leserin71

    05. June 2015 um 09:00

    Dass Lavendel eine Rolle bei der Ermordung von Lore Kukuks Verehrer gespielt hat, ist dem Ermittlerduo Otto und Brenneisen relativ bald klar. Aber wer hatte ein Interesse den Klempner und Kioskbesitzer zu ermorden? Für die Dorfbevölkerung des hessischen Otzbergs ist klar: Das kann nur Lore Kukuk gewesen sein, die sich mit Heilkräutern auskennt und in deren Umfeld es schon ein paar ungeklärte Todesfälle gegeben hat. Auch Brenneisen tendiert zu dieser Theorie, während Otto an Lores Unschuld glaubt. Meine Meinung: Lore hat es mir anfangs nicht leicht gemacht, sie ist vom Leben gezeichnet etwas verschroben geworden. Im Laufe des Buches habe ich mich mehr mit ihr anfreunden können. Auch die Kommissare sind eigenwillige Charaktere. Otto hat das Herz am rechten Fleck. Was mich von Anfang an in Bann gezogen hat, ist der Schreibstil von Elinor Bicks. So blumig und duftend wurden die Blumen beschrieben, dass ich direkt die Szene vor Augen hatte. Die Auflösung hat mich sehr überzeugt. Es war wunderbar zu erkennen, welche Fährten eine Sackgasse sind und wie sich die einzelnen Puzzleteile zusammenfügen. Das kleine Büchlein mit 350 Seiten ist im Gmeiner Verlag in einer hochwertigen Ausstattung als Hardcover mit Bändchen erschienen.

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