Elinor Bicks Nimmergrün

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Inhaltsangabe zu „Nimmergrün“ von Elinor Bicks

Ein rätselhaftes Waldsterben beunruhigt die Menschen im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Kommissar Roland Otto ermittelt zunächst widerwillig. Doch dann kommen zwei Kinder zu Tode und es wird klar, dass ein mörderischer Erpresser am Werk ist. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Die Ermittlungen führen Roland Otto und Lore Kukuk entlang des Hugenotten- und Waldenserpfades tief in die Vergangenheit. Und Lore erfährt etwas über ihre Vorfahren, das besser im Dunkeln geblieben wäre.

Spannender Regionalkrimi...

— dreamlady66
dreamlady66

Regionaler,spannender und ein bisschen anderer Krimi mit Suchtfaktor

— Casstitia
Casstitia

Spannend und kurzweilig

— Traubenbaer
Traubenbaer

ein spannender Regionalkrimi

— Diana182
Diana182

Wieder ein ganz toller Gift-Krimi mit ebenfalls ganz besonderen Protagonisten. Eine echt klasse Reihe!

— Wildpony
Wildpony

Dritter Fall für Lore, Pflanzenkundlerin und Giftmischerin ;-)

— Leserin71
Leserin71

Für mich ein Lesegenuss! Toll konstruierter Krimi mit wissenswertem geschichtlichem Hintergrund und interessanten Infos zur Flora

— Julitraum
Julitraum

Krimi mit viel Regionalkolorit und Natur-und Pflanzenwissen

— Bibliomarie
Bibliomarie

Unterhaltsamer Regionalkrimi mit viel Wissenswertem zu Pflanzen und Giften. Empfehlenswert!

— Talitha
Talitha

Ein Gartenkrimi, der es in sich hat: informativ, unterhaltsam und spannend geschrieben.

— sommerlese
sommerlese

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    Nimmergrün
    dreamlady66

    dreamlady66

    28. May 2017 um 10:33

    (Inhalt übernommen)Ein rätselhaftes Waldsterben beunruhigt die Menschen im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Kommissar Roland Otto ermittelt zunächst widerwillig. Doch dann kommen zwei Kinder zu Tode und es wird klar, dass ein mörderischer Erpresser am Werk ist. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Die Ermittlungen führen Roland Otto und Lore Kukuk entlang des Hugenotten- und Waldenserpfades tief in die Vergangenheit. Und Lore erfährt etwas über ihre Vorfahren, das besser im Dunkeln geblieben wäre.Zur Autorin:Elinor Bicks wurde 1966 in Darmstadt geboren und wuchs zum Teil im Odenwald auf. Sie studierte Romanistik in Heidelberg und Bogotá, Kolumbien. Nach Ausflügen in den Journalismus und als Sprachlehrerin landete sie in der Werbung, wo sie viele Jahre als Texterin und Strategin in internationalen Agenturen für bekannte Marken tätig war. Die Autorin lebt heute als Freiberuflerin in der Mainmetropole Frankfurt und besucht immer wieder gerne den Odenwald. Zur Recherche hat sie sich tief in die Welt der Heilpflanzen eingegraben.Schreibstil/Fazit:DANKE an Elinor (Bicks) sowie den Gmeiner-Verlag für Eure Zusage & schnelle Belieferung, ich freute mich!Das sehr handliche Buch im Pocket-Style mit anderem (Stoff)gewand & Format sowie einem passend abgestimmten Lesebändchen liess mein Leseherz doch gleich höher schlagen. Es ist Band 3 um eine wundervolle Reihe um Pflanzen & Giftmischungen - ein regelrechtes Schmankerl, nicht nur für Gartenfans!Die 345 Seiten & unzähligen Kapitel inklusive Prolog & Nachwort bei einer schönen Leseschrift bereiten mir viele spannende, gut-recherchierte Lesemomente mit einem doch unvorhergesehenen Ende - bleibe sprachlos zurück...Der Schreibstil ist flüssig & faszinierend, die Story unterhaltsam, da diese in meiner alten Heimat in und um die Region Darmstadt-Dieburg spielt!

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  • Leserunde zu "Nimmergrün" von Elinor Bicks

    Nimmergrün
    Elinor_Bicks

    Elinor_Bicks

    Der Hugenottenpfad wird der neue Jakobsweg - glaubt eine Handvoll Odenwälder Kommunalpolitiker und bereitet feierlich die Eröffnung eines neuen Streckenabschnittes des Hugenotten- und Waldenserpfads im Landkreis Darmstadt-Dieburg vor. Doch dann breitet sich genau dort eine rätselhafte Waldkrankheit aus und das Projekt wird ernsthaft bedroht. Kommissar Roland Otto ermittelt, obwohl er für Waldsterben nciht zuständig ist. Doch dann kommen zwei Kinder zu Tode und es wird klar, dass ein skupelloser Erpresser am Werk ist. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Roland Otto ermittelt mit konstant hohem Koffeinpegel und gerät in ein Dickicht aus verwirrenden Hinweisen: politische Intrigen, Umweltschützer, die Siedlungsgeschichte der Hugenotten und Waldenser, ein geheimnisvoller Fluch, der Tod einer Hasch-WG. Erst als Lore Kukuk die Spur eines hochwirksamen Giftes verfolgt, fügen sich die Puzzleteile zusammen und eine furchtbare Wahrheit aus längst vergangenen Tagen bricht auf. Gleichzeitig erfährt Lore etwas über ihre Vorfahren, das besser im Dunkeln geblieben wäre. Gerne möchte ich euch zu einer Leserunde einladen. Der Gmeiner-Verlag spendet netterweise 20 Exemplare. Bitte bewerbt euch bis zum 28. März. Im April - auch über Ostern - habt ihr dann Zeit zu lesen. Dieser 3. Lore Kukuk-Krimi hat viele Facetten. Wieder spielen einige schauerliche pflanzliche Vertreter aus Omas Garten eine Rolle, dann gibt es einen historischen Bezug und schließlich kommt auch viel Lokalkolorit rüber. Bitte schreibt mir bei eurer Bewerbung, welcher Aspekt euch an diesem Buch am meisten Interessiert. Ich freue mich auf spannenden Austausch und eine vergnügliche Leserunde, Eure Elinor Bicks.

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    dreamlady66

    dreamlady66

    11. May 2017 um 23:20
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    Talitha schreibt Peppy als Spürhund, super! Ich finde ja, dass Pudel wirklich oft unterschätzt werden. Ich mag die Rasse sehr.

    Da kann ich Dir nur zustimmen - kenne einen Großpudel, der es wirklich "in sich hat" & fast schon menschliche Züge aufweist...

  • Nimmergrün

    Nimmergrün
    schlumeline

    schlumeline

    01. May 2017 um 10:41

    In „Nimmergrün“, dem dritten Band rund um den Kommissar Roland Otto, seinem Kollegen Brenneisen und die Museumsangestellte und Pflanzenkennerin Lore Kukuk, geht es um die geplante Eröffnung des Hugenotten- und Waldenserpfades. Durch ihn sollen künftig viele Touristen in die umliegende Region gelockt werden. Doch eine merkwürdige Baum- und Pflanzenkrankheit droht alle Pläne zunichte zu machen. Als dann auch noch Weidetiere und schließlich Menschen sterben, ist es an Roland Otto zu ermitteln. Dabei muss er tief in die Vergangenheit des Landkreises und seiner Bewohner eintauchen. Lore Kukuk ist auch mit von der Partie. Da aber die Chemie zwischen ihr und dem Kommissar derzeit nicht so ganz stimmt, ermitteln sowohl Otto als auch Lore zunächst einmal für sich. Dabei darf der Leser Puzzlestückchen für Puzzlestückchen zusammensetzen und wird doch nicht auf Anhieb erfassen, was hier eigentlich gerade geschieht. Es stellt übrigens kein Problem dar mit diesem dritten Band in die Reihe einzusteigen. Allerdings wird man wohl die einzelnen Charaktere etwas besser verstehen, wenn man zuvor auch „Lavendelbitter“ und „Silberregen“  gelesen hat. Lore Kukuk und auch Otto sind schon sehr speziell und weisen in dieser Geschichte beide Charaktereigenschaften auf, die sie nicht unbedingt zu Sympathieträgern machen. Das muss man mögen oder es als Nebensache einstufen. Die Geschichte an sich ist unterhaltsam und verschafft Wissen im Bereich der Pflanzenwelt und rund um die Region Darmstadt-Dieburg und deren Geschichte. Erwähnen möchte ich noch, dass diese Reihe der Gartenkrimis aus dem Gmeiner Verlag besonders schön gestaltet ist. Durch die Größe der Bücher und ihre Aufmachung als Flexcover mit Lesebändchen liegen sie besonders gut in der Hand. Elinor Bicks Gartenkrimis sind jedenfalls einen Ausflug in das Reich der Pflanzen wert. Copyright © 2017 by Iris Gasper

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  • Sehr guter regionaler Kriminalroman

    Nimmergrün
    Casstitia

    Casstitia

    29. April 2017 um 16:13

    Das Buch Nimmergrün von Elinor Bicks handelt von einem misteriösem Waldsterben im Odenwald bei dem auch 2 Kinder umkommen. Es gibt verschiedene Aufklärungsansätze im Verlauf die super spannend und noch dazu sehr gut recheriert sind. Man erfährt so nebenbei zusätzlich einiges über die Hugenotten und Waldensereinwanderung und parallel dazu auch über Pflanzenkrankheiten. Die beiden Hauptfiguren Lore und Otto, eine Art Kräuterhexe und der Kommissar, sind ineinander verliebt, kommen aber erst am Schluss zusammen, weil beide starke Charaktere sind mit einem ordentlichen Schuss Sturheit. Alles in allem ein klasse Krimi der Lust auf mehr macht.

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  • Rezension für "Nimmergrün"

    Nimmergrün
    Traubenbaer

    Traubenbaer

    27. April 2017 um 20:17

    "Nimmergrün" von Elinor Bicks (erschienen bei Gmeiner) ist der dritte Regionalkrimi, der sich um Lore und Otto dreht.Inhaltlich geht es in diesem Roman um ein mysteriöses Waldsterben. Als dann auch noch zwei Kinder tot aufgefunden werden ist klar, dass es sich dabei nicht um ein natürliches Phänomen handelt.Der Schreibstil ist flüssig und man kann der Handlung gut folgen. Besonders hat mir die kurze Größe der Kapitel gefallen. Sie sind angenehm zu lesen und machen neugierig darauf, wie es weitergeht. Der Roman ist gleichbleibend spannend, was auch an dem ungewöhnlichen Fall liegt. Die Nebenhandlungen, wie die eher verfahrene Beziehung zwischen Lore und Otto, runden das Ganze noch ab.Als Fazit kann man sagen, dass dieses Buch für alle Krimifans geeignet ist. Auch Neueinsteiger dieser Reihe können ohne Vorkenntnisse dem Geschehen folgen.

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  • Spannender Gartenkrimi

    Nimmergrün
    esposa1969

    esposa1969

    25. April 2017 um 22:53

    Klappentext:Ein rätselhaftes Waldsterben beunruhigt die Menschen im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Kommissar Roland Otto ermittelt zunächst widerwillig. Doch dann kommen zwei Kinder zu Tode und es wird klar, dass ein mörderischer Erpresser am Werk ist. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Die Ermittlungen führen Roland Otto und Lore Kukuk entlang des Hugenotten- und Waldenserpfades tief in die Vergangenheit. Und Lore erfährt etwas über ihre Vorfahren, das besser im Dunkeln geblieben wäre.Leseeindruck:Nachdem ich zuvor bereits "Lavendelbitter" [Der 2. Band "Silberregen" fehlt noch in meiner Sammlung] gelesen hatte, freute ich mich auf den 3. Band dieser Gartenkrimi-Reihe, der mir nun mit "Nimmergrün" vorliegt. Schnell war ich wieder vertraut mit dem Schreibstil der Autorin Elinor Bricks und dem Ermittlungsteam Roland Otto und Lore Kukuk. Wie man dem Klappentext entnehmen kann, sind die Anwohner im Landkreis Darmstadt-Dieburg über ein mysteriöses Waldsterben stark beunruhigt. Spätestens nachdem dann auch zwei Kinder zu Tode kommen wird es Zeit den Fall aufzuklären. Kommissar Roland Otto und Pflanzenkennerin Lore Kukuk nehmen sich der Sache an und begeben sich tief in die Vergangenheit...Auch dieser Gartenkrimi hat mir wieder sehr gefallen. Der Fall ist sehr besonders und auch lehrreich, da man tief in die Pflanzenwelt eintaucht und botanisches Wissen erlernen kann. Die Charaktere waren mir teilweise ja auch noch bekannt und werden sehr detailliert und real gezeichnet. Die Handlung selbst ist sehr komplex und gut verstrickt.Das Cover wirkt sehr edel mit Textileinband und - lesezeichen. Auch das Motiv ist passend zu einem Gartenkrimi gewählt. Insgesamt hat mir der Roman gut gefallen.@ esposa1969

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  • ein spannender Regionalkrimi

    Nimmergrün
    Diana182

    Diana182

    25. April 2017 um 13:53

    Das Cover zeigt eine wunderschöne, ruhige Blumenwiese. Jedoch scheint dieses Bild sehr trügerisch zu sein, denn manche Blumen haben es in sich, wie man bald erfahren wird… Der Klappentext dieses Regionalromans klingt  ebenfalls sehr vielversprechend, drum musste ich natürlich unbedingt einen Blick ins Buch werfen! Der Einstieg in die Geschichte gelingt unproblematisch. Zwar handelt es sich bereits um den dritten Teil für die Ermittler, dennoch konnte ich als Neueinsteiger keine großen Defizite feststellen. Ich habe mich problemlos zurechtgefunden und konnte der Geschichte stets folgen. Die Spannung steigt stetig an und die Streuung von alten Geschichten und Flüchen lässt den Leser einfach am Buch bleiben. So konnte ich die Geschichte nur sehr wieder aus der Hand legen. Ich habe lange überlegt, wer hier als Täter in Frage kommen könnte, hatte aber bis kurz vor der letztendlich Auflösung nicht den Hauch einer Ahnung. So war ich vom Ausgang der Geschichte auch wirklich mehr als überrascht. Der flüssige Schreibstil und die Länge der Kapitel tragen einem angenehmen Lesfluss bei. Man wird sehr gut unterhalten und kann sich dank der bildlichen Schilderungen eigene Szenen im Kopf erstellen. So hatte ich die Kulissen stets vor mir und konnte mir alles wunderbar vorstellen. Mein Fazit:Ein spannender, mitreißender Regionalroman, der einige Überraschungen parat hat. Für Fans von spannenden Krimis eine eindeutige Leseempfehlung!

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  • Gefährliche Pflanzen im Garten und geheimnisvolles Pflanzensterben

    Nimmergrün
    Wildpony

    Wildpony

    25. April 2017 um 13:43

    Nimmergrün   -   Elinor Bicks Kurzbeschreibung Amazon: Ein rätselhaftes Waldsterben beunruhigt die Menschen im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Kommissar Roland Otto ermittelt zunächst widerwillig. Doch dann kommen zwei Kinder zu Tode und es wird klar, dass ein mörderischer Erpresser am Werk ist. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Die Ermittlungen führen Roland Otto und Lore Kukuk entlang des Hugenotten- und Waldenserpfades tief in die Vergangenheit. Und Lore erfährt etwas über ihre Vorfahren, das besser im Dunkeln geblieben wäre. Mein Leseeindruck: Bereits beim Lesestart habe ich mich schon sehr auf den neuen Fall und die etwas besondere Hauptprotagonistin Lore Kukuk gefreut. Und wie ich es auch gehofft habe haben mich die Story sowie die die handelnden Personen wieder ganz schnell in den Bann gezogen. Denn schließlich geht es nicht nur um das Wald-/Pflanzensterben und den furchtbaren Tod von zwei Kindern, sondern auch um neue wirklich an die Substanz gehende Forderungen an Lore bezüglich Sterbehilfe / Mord? und natürlich auch um ihre persönlichen Befindlichkeiten wie z.B. die Liebe zu Kommissar Roland Otto, der ebenso fühlt wie sie, aber der niemals hinter ihre kleinen Geheimnisse kommen darf. Der Spannungsbogen zieht sich wieder über das ganze Buch und ich konnte mal wieder nicht aufhören zu lesen. Vor allem habe ich mal wieder gelernt mit wie viel Pflanzen, die im Garten wachsen, man tatsächlich töten könnte. Gruseliger Gedanke! Das Cover des Verlages ist wieder wunderschön. Dieser Stoffumschlag lässt einem das Buch super gern in den Händen halten und fühlt sich richtig gut an. Für einen Gartenkrimi die perfekte Ausstattung. Fazit: Ein ganz genialer dritter Teil der Autorin Elinor Bicks. Mein großes Lob und volle Begeisterung für Band 3: Nimmergrün. Aber ich kann auch wirklich empfehlen die ganze Reihe zu lesen und sich dabei noch mehr in Lore Kukuk hinein versetzten können. Das ist schon eine ganz besondere Frau! Wieder 5 wohlverdiente Sterne für Nimmergrün und eine Riesen-Empfehlung! *****

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  • Dritter Fall für Lore, Pflanzenkundlerin und Giftmischerin

    Nimmergrün
    Leserin71

    Leserin71

    24. April 2017 um 12:21

    Lore Kukuk und Roland Otto ermitteln wieder. In ihrem dritten Fall geht es um ein rätselhaftes Sterben von Bäumen, Sträuchern und anderen Pflanzen am Hugenotten- und Waldenserweg im Odenwald.Dass dabei irgendeine Giftpflanze eine Rolle spielt, dürfte den Fans von Lore schon klar sein.Kriminell wird es als dann auch noch zwei Kinder sterben und Schmiereien an Hauswänden auftauchen. Lore und Otto ermitteln, aber eher getrennt voneinander. Meine Meinung:Den ersten Band "Lavendelbitter" mit Lore habe ich sehr gerne gelesen. In diesem vorliegenden musste ich erfahren, dass Lore nun ganz gezielt Gift gegen Menschen einsetzt. Das kann ich nicht gut heißen, wobei es bei dem hier angesprochenen Thema Sterbehilfe auch für mich einigermaßen nachvollziehbar ist. Toll finde ich die Beschreibung des Gegend und auch des geschichtlichen Hintergrunds mit den Hugenotten und Waldensern. Die ist ein sehr interessantes Thema, das auch vor dem Hintergrund der aktuellen Flüchtlingsdebatte nichts von seiner Brisanz eingebüßt hat.Lore Kukuk und Roland Otto haben ein sehr seltsames Verhältnis zueinander. Sie können nicht miteinander, aber ohne einander auch nicht. Gerade Otto hat durch sein unbeherrschtes Verhalten viel von seinen Sympathien eingebüßt. Die Krimihandlung fand ich sehr schlüssig und gut und fand einen spannenden Abschluss mit einer zufriedenstellenden Lösung.Mein Fazit:Leider kann ich wegen Lores und auch Ottos Verhalten nur drei Sterne vergeben.

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  • Drum prüfe, was Du trinkst.....

    Nimmergrün
    Hopeandlive

    Hopeandlive

    20. April 2017 um 14:06

    Im Landkreis Darmstadt-Dieburg beunruhigt ein rätselhaftes Waldsterben die Menschen. Gerade jetzt soll der neue Abschnitt des Hugenotten- und Waldenserpfades eröffnet werden, der viele Touristen in die Region locken soll. Kommissar Roland Otto und sein Kollege Brenneisen ermitteln in ihrem schwersten Fall, denn nicht nur der Wald stirbt, etliche Weidetiere verenden und letztendlich sterben auch noch zwei Kinder. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.  Auch Lore Kukuk, die pfiffige Museumsangestellte, ermittelt mit.Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt und alle geraten in ein Dickicht aus verwirrenden Hinweisen: politische Intrigen, Umweltschützer, die Siedlungsgeschichte  der Waldenser, ein geheimnisvoller Fluch und der Tod einer Hasch-WG.Lore Kukuk, die selbst auf den Spuren ihrer Vorfahren unterwegs ist und die Spur des hochwirksamen Gifts mit zunehmend mulmigem Gefühl verfolgt, kommt der Wahrheit gefährlich nahe.Für mich ein überaus stimmiger Regionalkrimi. Es ist der dritte Band dieser Reihe und obwohl ich keinen der Vorgänger kenne, bin ich gut in die Geschichte reingekommen und bin gespannt auf die ersten Beiden:)Die Protagonisten sind mir sehr sympathisch mit ihren liebenswerten Schrullen, besonders Lore, die mich ein wenig an Miss Marple erinnert. Auch die beginnende Liebesgeschichte in fortgeschrittenem Alter mit allen Missverständnissen, die dazu gehören, finde ich echt klasse. Darüber hinaus erfahre ich viel über die biochemischen Vorgänge bei Pflanzengiften und Baumkrankheiten. Ebenso über die historische Geschichte der Waldenser und Hugenotten in dieser Region.Elinor Bicks hat meisterhaft recherchiert und es geschafft alles in einen spannenden und auch humorvollen Krimi zu packen!Gefällt mir sehr gut und ich kann ihn nur wärmstens weiterempfehlen!

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  • Unterhaltsamer Regionalkrimi mit viel Wissenswertem zu Pflanzen und Giften. Empfehlenswert!

    Nimmergrün
    Talitha

    Talitha

    18. April 2017 um 17:01

    Im Odenwald wird die Erweiterung des Hugenotten- und Waldenserpfades durch eine rätselhafte Baumkrankheit gefährdet. Eine Schrift auf der Burgmauer der Veste Otzberg verkündet Unheil nach einem uralten Fluch der Waldenser. Bald sind etliche Kühe und sogar zwei Kinder tot. Die Bevölkerung gerät in Panik. Ist es wirklich eine Folge der seltsamen Krankheit oder treibt ein Irrer sein gefährliches Spiel?Der Erzählstil ist gut gelungen. Handlung und wissenswerte Informationen verknüpfen sich gekonnt, so dass es nicht langweilig wurde. Es gab sowohl zu den Pflanzen und Giften als auch zu den Waldensern und der Geschichte der Region eine Menge zu erfahren, was ich sehr interessant fand.Die Figuren waren gut ausgearbeitet und überzeugend in ihren Motivationen. Die Hauptfigur Lore, die mit ihren Pflanzen- und Giftkenntnissen aufwarten kann, fand ich besonders gut. Sie ist eine Art Miss Marple und war mir sofort sympathisch. Die Handlung war schön rätselhaft und spannend zugleich, mit vielen Wendungen und Überraschungen. Dass ich die vorigen Bände noch nicht kenne, hat nicht geschadet. Es gibt genug Andeutungen, um alles zu verstehen, ohne dass es zu ausschweifig erklärt würde, so dass man im Nachhinein auch noch die anderen Bände lesen kann, ohne vorher zuviel verraten zu haben.Mein Fazit: Ein gelungener, atmosphärisch dichter, packender und tiefgründiger Regionalkrimi, wie man sich ihn wünscht! Von mir daher eine klare Weiterempfehlung! 

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  • Für mich ein Lesegenuss!

    Nimmergrün
    Julitraum

    Julitraum

    15. April 2017 um 11:35

    Im Landkreis Darmstadt-Dieburg gibt ein seltsames Baumvirus den Förstern Rätsel auf. Der Virus ist äußerst aggressiv und breitet sich vehement weiter aus, er greift auch auf andere Sträucher und Pflanzen in Privatgärten über. Der Zeitpunkt ist denkbar schlecht, denn die Eröffnungsfeier zur Einweihung einer neuen Teilstecke des Odenwälder Hugenotten- und Waldenserpfades steht unmittelbar bevor. Die örtlichen Polikter und Mitglieder des Kommitees sind also in heller Aufregung. Auch die umtriebige Lore Kukuk musste schon das Virus in ihrem Garten entdecken. Sie selbst arbeitet im Museum mit an einer Ausstellung zu Hugenotten und ihrer Gartenkunst und hat sich hier den ein oder anderen Samen heimlich mit nach Hause genommen. Gibt es da einen Zusammenhang? Lore hat sofort schon wieder ein schlechtes Gewissen, da sie schließlich jahrelang wegen der Kräuterkunde ihrer Großmutter und ihrer eigenen Vergangenheit einen gewissen Ruf genossen hatte. Doch das Virus nimmt weit größere Ausmaße an, als gedacht. Plötzlich verenden auch Tiere. Als dann auch noch 2 Kinder zu Tode kommen, ermittelt Kommissar Roland Otto mit Assistent Brenneisen auf Hochtouren. Otto, der allzu gerne seine Bemühungen um Lore Kukuk vertiefen würde, muß dies erst einmal ruhen lassen, auch wenn er auf Lores kundigen Rat in Pflanzendingen gerne zurückgreift.Dies war nach "Lavendelbitter" mein 2. Fall mit Lore Kukuk und Kommissar Otto und er hat mir wieder ausgezeichnet gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist einfach wunderbar. Großartig versteht sie es zu erzählen, so dass man das Buch einfach nicht aus den Händen legen mag. Sie vermittelt interessante geschichtliche Fakten zu den Hugenotten und Waldensern (letztere waren mir bis dato gänzlich unbekannt) und verwebt diese gekonnt in einen geschickten Kriminalfall ein. Auch der Bezug zur Pflanzenkunde und Schaderregern war perfekt recherchiert und gekonnt wiedergegeben worden. Alles lässt sie perfekt in die Handlung miteinfliessen und lässt den Leser so selbst seine eigenen Theorien ausarbeiten. Für Spannung der ruhigeren Art ohne drastische und blutrünstige Details ist bestens gesorgt. Auch die Figuren sind sehr schön angelegt und wachsen dem Leser ans Herz. Denn jeder Protagonist hat seine  menschliche Eigenart, die den Leser ein ums andere Mal schmunzeln lässt. Für mich bester Lesegenuss und gerne mehr davon!

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  • Silberregen und Eisenhut

    Nimmergrün
    Bibliomarie

    Bibliomarie

    15. April 2017 um 10:41

    Die Einweihung des neuen Hugenotten- und Waldenserpfad im schönen Odenwald steht kurz bevor. Die Lokalpolitiker möchten sich im Erfolg des touristischen Projekts sonnen, da befällt ein unheimlicher Pilz die Bäume längs des Wegs und breitet sich rasend schnell aus.Aber nicht nur Bäume sterben ab, auch Tiere auf den Weiden und als zwei Kinder tot gefunden werden, ist klar – diese Vergiftung hat keine natürliche Ursache. Futterpflanzen wurden mit Eisenhut präpariert.Unter Hochdruck wird an einem Mittel geforscht, der den Pilz stoppen soll und die Roland Otto von der Polizei steht unter gewaltigen Ermittlungsdruck. Lore Kukuk, die Kräuterkundlerin und Museumsmitarbeiterin ist entsetzt, auch in ihrem Garten sind die Pflanzen betroffen. Da sie schon früher mal bei Ermittlungen ein gutes Gespür hatte, forscht auf eigene Faust, vor allem da Otto sich mehr als abweisend verhält, obwohl man sich doch schon auch privat näher gekommen ist.Dieser Naturkrimi hat mir ganz viel Lust auf den Odenwald gemacht, so wie dieser Weg beschrieben wurde, würde ich ihn am liebsten entlangwandern. Die Natur- und Landschaftsbeschreibungen sind eine Stärke dieses Buchs. Die andere Stärke ist die verzwickte Handlung, die mich lange über den Täter rätseln ließ. Spuren führen in die Geschichte und Lores Erkenntnisse aus alten Dorfchroniken und Kirchenbüchern haben auch viel mit ihrer eigenen Familiengeschichte zu tun. Das ist faszinierend beschrieben, vor allem, weil mit Lore Kukuk eine ganz besondere Ermittlerin im Fokus steht. Eine Kräuter- und Heilkundige, die über viel überliefertes Wissen zu Pflanzen verfügt und die in früheren Zeiten sicher als Hexe gebrandmarkt worden wäre.Ein spannender, unterhaltsamer Krimi mit viel Lokalkolorit. Was ich ganz besonders gelungen finde, ist die schöne Ausstattung: in feines Leinen gebunden, mit einem Lesebändchen und einer wunderschönen Covergestaltung ist das Buch ein richtiger Hingucker!    

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  • Spannender Gartenkrimi

    Nimmergrün
    nati51

    nati51

    12. April 2017 um 21:34

    Im Landkreis Darmstadt-Dieburg steht ein Tourismus-Projekt kurz vor der Vollendung. Die Teilstrecke des Odenwälder Hugenotten- und Waldenserpfades soll bald eingeweiht werden. Doch dann tauchen auf Blättern und auf Blüten braune Flecken auf, die sich epidemieartig ausbreiten. Seltsam nur, dass die Schäden hauptsächlich entlang des Pfades verlaufen. Das Projekt des Pfades scheint gefährdet. Kommissar Roland Otto und sein Kollege Brenneisen versuchen zu ermitteln. Es stellt sich heraus, dass es sich wahrscheinlich um einen im Labor gezüchteten Erreger handelt. Als auch noch zwei Kinder ums Leben kommen, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Unterschiedliche Hinweise gehen ein. Die Ermittlungen erstecken sich auf Gegner des Hugenotten- und Waldenserpfades, korrupte Politiker und einen alten Fluch. Auch die kräuterkundige Lore Kukuk gibt Hinweise und forscht in der Vergangenheit.Dies ist der dritte Band einer Reihe von Gartenkrimis von Elinor Bicks. Bisher habe ich die Vorgängerbücher nicht gelesen, trotzdem kam ich gut ins Buch hinein, aber einige Anmerkungen haben mich neugierig auf die ersten Bände gemacht.Die Charaktere sind klar gezeichnet. Lore war mir von Beginn an sympathisch, wirkt aber auch etwas geheimnisvoll. Von ihrer Oma hat sie ein altes Kräuterbuch geerbt. In kursiver Schrift findet man das eine oder andere Rezept im Buch. Von Kommissar Roland Otto und seinen Kollegen Brenneisen erhält man auch Einblicke in das private Leben, so dass es eine zusätzliche Charakterisierung bietet.Dieser Gartenkrimi hebt sich vom gängigen Einheitskrimi ab. Er bietet neben der spannenden Geschichte auch Einblicke in die Vergangenheit als Hugenotten und Waldenser in den Odenwald einwanderten, Informationen zu Heil- und Giftpflanzen und bietet authentische Landschaftsbeschreibungen. Mir hat dieser besondere Gartenkrimi gut gefallen, genauso wie das schöne Format und der Einband mit dem Lesebändchen.

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  • geheimnisvolle Pflanzenkrankheit

    Nimmergrün
    tweedledee

    tweedledee

    12. April 2017 um 13:19

    "Nimmergrün" ist der dritte Teil aus der Reihe der Gartenkrimis um Lore Kukuk und den Ermittler Roland Otto, mit dem sie zusammen schon zwei Fälle gelöst hat. Eine mysteriöse Krankheit befällt Bäume und Pflanzen in der Region Darmstadt, selbst Lores Pflanzen im Garten sind betroffen. Zuerst gibt es braune Stellen, später stirbt die ganze Pflanze ab. Die bisher unbekannte Krankheit verschont keine Pflanze und breitet sich rasant aus. Brisant, dass die Eröffnung eines neuen Teilstücks des Hugenottenpfads unmittelbar bevorsteht. Kann die Pflanzenkrankheit nicht eingedämmt werden, muss die Eröffnung verschoben werden. Roland Otto ermittelt in dem Fall und erhofft sich Hilfe von Lore, doch diese ist ratlos. Als kurz darauf noch Vieh auf der Weide unter ungeklärten Umständen stirbt und zwei Kinder tot im Wald gefunden werden spitzt sich die Lage zu. Wie schon in den ersten beiden Teilen spielt die Kräuterkunde eine große Rolle, ich fand es klasse was man nebenbei noch alles über Kräuter und auch geschichtliche Hintergründe über die Region Darmstadt-Dieburg erfährt. Als Leser verfolgt man die Ermittlungsarbeit und kann rätseln, wer hinter dieser Sache steckt. Die Nachforschungen reichen viele Jahre in die Vergangenheit zurück, doch bis zum Ende hatte ich keine Idee, wie alles zusammenhängt. Am Schluss wird jedoch alles schlüssig geklärt, so dass keine Fragen offen bleiben. Die Protagonisten sind mir aus den ersten beiden Teilen gut bekannt, Lore und Otto sind beide eigenwillige Charaktere, die mir sympathisch sind. Allerdings konnte ich Ottos Verhalten oft nicht nachvollziehen, er hat im Verlauf an Sympathie verloren. Dafür gefällt mir Lore um so mehr, sie ist eine starke Persönlichkeit und kann mit ihrem Wissen über die Kräuter punkten. Fazit: Ein ruhiger Gartenkrimi mit viel Flair, besonders interessant wenn man sich für Kräuterkunde interessiert. 

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