Elinor Lipman Als sie mich fand

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Inhaltsangabe zu „Als sie mich fand“ von Elinor Lipman

April Epner ist Mitte Dreißig, Lateinlehrerin, alleinstehend, kleidet sich gern vernünftig und hat viele freie Abende. Noch ahnt sie nicht, dass das Schicksal eine schwere Erschütterung für sie in petto hat: Ihre leibliche Mutter (April ist ein Adoptivkind gewesen) hat über all die Jahre das Leben ihrer Tochter aus der Ferne mitverfolgt und hält es jetzt für angebracht, sich ihr zu offenbaren. Und sie ist nicht irgendwer: Bernice Graverman ist Fernsehstar, liebt Glitz und Glamour und hält nicht viel von vornehmer Zurückhaltung, kurz, sie ist das, was April ohne Zögern als "unmögliche Person" bezeichnen würde. Mit Aprils ruhigem Leben ist es vorbei.

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  • Rezension zu "Als sie mich fand" von Elinor Lipman

    Als sie mich fand

    Bibliophil

    28. August 2011 um 16:43

    April Epner wuchs zufrieden bei Adoptiveltern auf. Nie hatte sie das Bedürfnis ihre leiblichen Eltern kennen zu lernen. Sie machte sich in ihrer Fantasie ihr eigenes Bild über ihre Eltern und den Grund, warum sie sie zur Adoption freigegeben haben. Damit begnügt sie sich. Ihre Mutter hingegen weiss per Zufall schon längst bei welcher Familie April aufwächst. Aus der Ferne verfolgt sie ihr Leben, ohne sich je zu offenbaren. Erst als Aprils Adoptiveltern verstorben sind, schlägt sie ihr ein Treffen vor. April willigt ein ohne zu ahnen, dass ihr ruhiges Leben von nun an einiges aufregender wird. April mag ihre leibliche Mutter vorerst überhaupt nicht. Trotzdem ist sie, wohl vor allem aus Neugierde, mit weiteren Treffen einverstanden. Meiner Meinung nach ist die Mutter in dieser Geschichte sehr unrealistisch und übertrieben dargestellt. Bernice Graverman ist ein Fernsehstar, extrem Ichbezogen und lügt notorisch. Bis April Epner die Wahrheit über ihre Adoption und ihren Vater erfährt, vergehen so manche Lügen. Abgesehen aber von Bernice, die mir total unsympathisch ist, sind alle anderen Teilnehmer der Geschichte liebenswert. So ist der Roman streckenweise sehr schön zu lesen, vor allem was die Liebesgeschichte zwischen April und Dwight betrifft. Wer nun hofft, dass das Thema Adoption in diesem Buch besonders eindringlich behandelt wird, liegt falsch. Das Thema gehört zwar zur Geschichte, aber Probleme, die eine Adoption mit sich bringen kann, werden hier nicht weiter beachtet.

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