Elio Vittorini Gespräch in Sizilien

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Inhaltsangabe zu „Gespräch in Sizilien“ von Elio Vittorini

Nach fünfzehn Jahren kehrt Silvestro erstmals für drei
Tage aus Norditalien in sein armseliges Heimatdorf in
den sizilianischen Bergen zurück, um seine Mutter zu
besuchen. Er reist mit dem Zug durch Italien, setzt mit
einer Fähre über, fährt durch die Orangenhaine und Dörfer
seiner Kindheit, trifft einen Wanderer, einen Messerschleifer,
einen kleinen hungernden Sizilianer, seltsame
Herren mit und ohne Schnurrbart. Silvestro streift durchs
Dorf, taucht ein in die Erinnerungen der Familien, in das
einsame Leben seiner Mutter und der anderen Frauen
des Ortes. Wirklichkeit und Traum überlagern
sich. Auch
an diesem scheinbar entrückten Ort haben die Menschen
sich verändert: Sie leben in der Diktatur des Faschismus.
"Gespräch in Sizilien" entstand 1937/38, konnte 1941
trotz der faschistischen Zensur erscheinen, wurde dann
aber verboten.

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  • Sizilianische Poesie

    Gespräch in Sizilien

    Duffy

    16. April 2014 um 17:24

    Nach 15 Jahren kehrt ein Mann in seine alte Heimat Sizilien zurück und sieht auch seine Mutter nach dieser Zeit zum ersten Mal wieder. Er reist mit dem Zug, kommt durch die Dörfer seiner Kindheit. Als er sein Dorf erreicht, ist er im Traum dieser Kindheit gefangen. Die Schlacht der heimlichen Beziehungen, das arme Essen, der Geruch der Landschaft und der Vater als Hamlet und McBeth verkleidet, die Melonenmama und immer wieder das karge und entbehrungsreiche Leben. Drei Tage dauert dieses Gespräch in Sizilien, doch er weiß, dass er es fortsetzen wird. Mit einer großen emotionalen Wucht entstand das wunderschöne Porträt eines Italien, in dem sich die Fragen des Lebens nur ganz vordergründig stellen und sich einem großen Ganzen ausgesetzt sehen. Dieser vereinfachte und fast naive Umgang mit den vermeintlich großen Fragen des Menschseins führt zu einer Liebeserklärung zur Heimat, die sich rationalem Denken verschließt und nur gefühlt sein kann. Eine große Poesie über den Umgang mit der schwierigen Suche nach der Bodenständigkeit der Kindheit.

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