Eliot Pattison

 4.1 Sterne bei 277 Bewertungen
Autor von Der fremde Tibeter, Tibetisches Feuer und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Eliot Pattison

Wenn aus Reisen Geschichten werden: Eliot Pattison ist 1951 in Pennsylvania geboren und lebt auch heute noch dort, auf einer Farm in Oley Valley, gemeinsam mit seiner Familie. Als Journalist und Fachmann für internationales Recht ist Pattison sehr erfolgreich, sein Buch „Breaking Boundaries“ war 1996 sogar eines der fünf besten Management-Bücher der New York Times. Pattison war und ist zudem sehr viel im Ausland unterwegs, insbesondere in China. Seine Reisen gaben ihm die Inspiration für seine erste und zugleich bekannteste Kriminalreihe, den „Shan-Tao-Yun-Zyklus“. Der erste Band, „Der fremde Tibeter“ erschien 1999 und gewann den Edgar Allan Poe Award für den Besten Erstlingsroman. 2002 erschien die deutsche Übersetzung. Der Protagonist der Geschichte, Shan, ist ein ehemaliger Polizist, der sich jedoch mit den falschen Leuten in der Regierung anlegte, und deswegen von Peking nach Tibet verbannt wird. Dort wird er mit der Aufklärung eines Mordes betraut. Und er muss sich beeilen, wenn er den Fall lösen will, bevor eine amerikanische Delegation eintrifft. Auch die weiteren Bände der Reihe bestechen nicht nur durch ihre Spannung, sondern auch durch ihre faszinierenden Einblicke in eine fremde, aber unglaublich ansprechende Welt.

Neue Bücher

Die vier Toten von Tibet

 (3)
Neu erschienen am 21.07.2020 als Taschenbuch bei Aufbau TB.

Alle Bücher von Eliot Pattison

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Cover des Buches Der fremde Tibeter (ISBN: 9783746618326)

Der fremde Tibeter

 (79)
Erschienen am 01.02.2002
Cover des Buches Tibetisches Feuer (ISBN: 9783352006777)

Tibetisches Feuer

 (35)
Erschienen am 12.02.2016
Cover des Buches Das Auge von Tibet (ISBN: 9783746619842)

Das Auge von Tibet

 (35)
Erschienen am 01.08.2003
Cover des Buches Das tibetische Orakel (ISBN: 9783746621364)

Das tibetische Orakel

 (24)
Erschienen am 23.02.2005
Cover des Buches Der verlorene Sohn von Tibet (ISBN: 9783746622149)

Der verlorene Sohn von Tibet

 (22)
Erschienen am 22.02.2006
Cover des Buches Der Berg der toten Tibeter (ISBN: 9783746624808)

Der Berg der toten Tibeter

 (14)
Erschienen am 19.11.2008
Cover des Buches Die Frau mit den grünen Augen (ISBN: 9783746634173)

Die Frau mit den grünen Augen

 (11)
Erschienen am 17.08.2018
Cover des Buches Der tibetische Agent (ISBN: 9783352008542)

Der tibetische Agent

 (10)
Erschienen am 15.04.2013

Neue Rezensionen zu Eliot Pattison

Neu
S

Rezension zu "Die vier Toten von Tibet" von Eliot Pattison

Shan ermittelt wieder
sunny-girlvor einem Monat

Das Buch ist zwar ein Krimi, aber Eliot Pattison entführt uns nach Tibet und bringt uns das Land mit allen Konflikten und Mythen näher. Ich habe mit Shan und seinen Mitstreitern mitgefiebert. Wird es ihnen gelingen, das Komplott aufzudecken. 

Shan ermittelt in mehreren Mordfällen, die als Unfälle getarnt sind, undercover. Der Bau eines Staudamms zerstört wertvolle Artefakte der tibetischen Kultur. Die Tibeter wehren sich mit allen Mitteln gegen den Staudamm und die Chinesen, die als rücksichtslose Besatzer auftreten.

An den Buch hat mir besonders die Verbindung des Kriminalfalls mit den politischen Hintergründen und den Mythen Tibets gefallen. Die Handlung wird zielstrebig vorangetrieben und es gibt immer wieder überraschende Wendungen. 

Das Buch ist das erste der Reihe, dass ich gelesen habe. Trotzdem habe ich mich gut in die Handlung gefunden. Ich werde jetzt die Reihe von vorn beginnen, denn der Werdegang von Shan und Tan interessieren mich.

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Rezension zu "Die vier Toten von Tibet" von Eliot Pattison

Ein atmosphärischer Krimi um alte und neue Götter
Bellis-Perennisvor einem Monat

Dieser Krimi ist der 10. Band einer Reihe rund um den tibetischen Inspektor Shan und seinem Vorgesetzten, dem chinesischen Oberst Tan. Für mich ist das Buch das erste Zusammentreffen mit den beiden ungleichen Ermittlern und der tibetischen Kultur, die von den Chinesen brutal unterdrückt wird. 

Und genau diese Auslöschung der tibetischen Kultur zieht sich durch das ganze Buch. So schrecken korrupte Parteikader weder vor Mord noch vor Zerstörung von tibetischen Heiligtümern zurück. Die Machenschaften sind grandios in einen Krimi verpackt.  

Diesmal dreht sich alles um den Bau eines gigantischen Stausees, der (natürlich) ein tibetisches Tal zur Gänze flutet, die Bewohner, so sie sich nicht umsiedeln lassen, tötet und alles zerstört, was in seinem Bereich existiert. 

Zahlreiche Tibeter sind trotz drohender Verhaftungen, Folter und Deportation in Arbeitslager bereit, ihre Heimat und Götter nicht ganz kampflos den Chinesen zu überlassen. Sie machen das sehr subtil und schüren auch den Aberglauben so mancher Chinesen. So nützen sie Naturphänomene, die den Eindringlingen nicht bekannt sind, als „Rache der Götter“. Daneben gibt es handfeste Sabotageakte, die Baumaschinen unbrauchbar machen. 

Ich habe mich bislang wenig mit Tibet und seiner Kultur beschäftigt. Dieses Buch regt an, mehr mit der brutalen Auslöschung der alten Kultur durch China lesen zu wollen.  

Obwohl das Buch ist nicht ganz leicht zu lesen ist, weil sehr viele Personen, deren Rollen nicht immer ganz klar sind, in die Vorkommnisse verstrickt sind, birgt es viele interessante Details.  

Üblicherweise lese ich eher Krimis aus Europa, doch diese Reihe hat mir sehr gut gefallen. Ich werde die neun Vorgänger auch noch lesen, denn sowohl Shans als auch Tans Vorgeschichte, die hier nur gestreift werden. Klingen sehr interessant. 

Fazit: 

Ein sehr interessanter Krimi aus einer Weltgegend, in der ich nicht so häufig zuhause bin. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

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Rezension zu "Die vier Toten von Tibet" von Eliot Pattison

Korruption
wiechmann8052vor einem Monat

Klappentext

Shan, der Ermittler, den man nach Tibet verbannt hat, muss tatenlos zusehen, wie ein Tibeter vor seinen Augen erschossen wird – angeblich hatte er sich der Korruption schuldig gemacht. Doch dieser Tod ist nur der Beginn einer Reihe von mysteriösen Todesfällen. Die Chinesen versuchen ein großes Projekt gegen alle Widerstände durchzuziehen: den Bau eines Staudamms in einem Gebiet, das den Tibetern heilig ist. Shan scheint auf verlorenem Posten zu kämpfen. Doch da taucht ein Mensch auf, dem er all sein Wissen und seine Weisheit verdankt. Der alte Mönch Lokesh tritt wieder an seine Seite.

Meinung

Diesmal geht es unter anderem um Korruption.
Auf dem ersten Blick ist es ein normaler Krimi, dann ist man auf einmal mitten in Tibet, mitten in dem Kulturkampf den China in Tibet führt, die Vernichtung der alten Kultur und der noch älteren Religion. Eine sehr fremde Lebensweise mit der uns der Autor nebenbei vertraut macht. Shan war/ist Chinese, aber durch den langen Aufenhalt in einem Arbeitserziehungslager und das Leben in Tibet, ist er selber zu einem Tibeter geworden. So wie er immer weiter lernt, lernen wir Leser mit ihm. Die ultra spannenden Augenblicke sind eher selten, dafür erleben wir eine gründliche Ermittlungsarbeit die auch das Übernatürliche mit einbezieht. Es gibt weder nur Gut und auch nicht nur Böse. Denn alle haben irgendwo ein Element des anderen in sich.
Es ist der zehnte Band man kann ihn allein lesen. Um Inspektor Shan kennen zulernen sollte man aber in der Reihenfolge lesen

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Tibetisches Feuer

Manchmal tut die Wahrheit nicht nur weh – sie brennt

Bereits zum achten Mal nimmt uns Eliot Pattison mit nach Tibet und verwickelt den ehemaligen Ermittler Shan in "Tibetisches Feuer" in einen - im wahrsten Sinne des Wortes - heißen Fall. Was hat es mit den mysteriösen Selbstverbrennungen zu tun, die sich in Tibet häufen? Shan begibt sich für diesen Fall in das gefährliche Macht-Vakuum zwischen Tibet und China ...
Wer sich auf diesen aufregenden Krimi mit fernöstlicher Kulisse einlassen will, kann sich direkt für unsere E-Book-Leserunde im Rahmen des E-Book-Specials des Aufbau Verlages bewerben! Macht mit und lernt mehr über die spirituelle Ermittlungsarbeit des detektivischen Mönches! 

Mehr zum Buch:
Shan, der ehemalige Ermittler, und der Mönch Lokesh leben vogelfrei in Tibet. Als man sie verhaftet, rechnen sie mit einer Anklage wegen Widerstands gegen die chinesischen Besatzer. Dann jedoch stellt Shan fest, dass er ausgewählt worden ist, um die Selbstverbrennungen von Tibetern zu untersuchen. Eine riskante Aufgabe – sein Vorgänger ist ermordet worden. Als Shan erkennt, dass eine Selbstverbrennung in Wahrheit ein Mord war, erwächst ihm ein mächtiger Feind: Pao, der Chinese, der Tibet beherrscht, spielt sein ganz eigenes tödliches Spiel. Ein Spannungsroman, der Türen in eine besondere Welt öffnet: Shan ist weise wie ein Mönch und ermittelt wie ein Meisterdetektiv.

Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe!

Zusammen mit Rütten & Loening vergeben wir 25 E-Book-Exemplare (Format epub oder mobi) von "Tibetisches Feuer" an Testleser, die gemeinsam mit uns die außergewöhnlichen Ermittlungsarbeiten von Shan miterleben möchten.
Was ihr dafür tun müsst? Bewerbt euch bis einschließlich 02.03.2016 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und beantwortet folgende Frage:

Mönch oder Detektiv - Welche Talente sind für die Ermittlungsarbeit besonders sinnvoll? 

Ich bin schon gespannt auf eure Antworten und wünsche viel Glück!

* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.
282 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Eliot Pattison wurde am 20. Oktober 1951 in Pennsylvania (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

Eliot Pattison im Netz:

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auf 19 Wunschzettel

von 11 Lesern aktuell gelesen

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