Eliot Pattison

 4.1 Sterne bei 255 Bewertungen
Autor von Der fremde Tibeter, Tibetisches Feuer und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Eliot Pattison

Wenn aus Reisen Geschichten werden: Eliot Pattison ist 1951 in Pennsylvania geboren und lebt auch heute noch dort, auf einer Farm in Oley Valley, gemeinsam mit seiner Familie. Als Journalist und Fachmann für internationales Recht ist Pattison sehr erfolgreich, sein Buch „Breaking Boundaries“ war 1996 sogar eines der fünf besten Management-Bücher der New York Times. Pattison war und ist zudem sehr viel im Ausland unterwegs, insbesondere in China. Seine Reisen gaben ihm die Inspiration für seine erste und zugleich bekannteste Kriminalreihe, den „Shan-Tao-Yun-Zyklus“. Der erste Band, „Der fremde Tibeter“ erschien 1999 und gewann den Edgar Allan Poe Award für den Besten Erstlingsroman. 2002 erschien die deutsche Übersetzung. Der Protagonist der Geschichte, Shan, ist ein ehemaliger Polizist, der sich jedoch mit den falschen Leuten in der Regierung anlegte, und deswegen von Peking nach Tibet verbannt wird. Dort wird er mit der Aufklärung eines Mordes betraut. Und er muss sich beeilen, wenn er den Fall lösen will, bevor eine amerikanische Delegation eintrifft. Auch die weiteren Bände der Reihe bestechen nicht nur durch ihre Spannung, sondern auch durch ihre faszinierenden Einblicke in eine fremde, aber unglaublich ansprechende Welt.

Alle Bücher von Eliot Pattison

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Der fremde Tibeter

Der fremde Tibeter

 (75)
Erschienen am 01.02.2002
Tibetisches Feuer

Tibetisches Feuer

 (35)
Erschienen am 12.02.2016
Das Auge von Tibet

Das Auge von Tibet

 (34)
Erschienen am 01.08.2003
Der verlorene Sohn von Tibet

Der verlorene Sohn von Tibet

 (22)
Erschienen am 22.02.2006
Das tibetische Orakel

Das tibetische Orakel

 (23)
Erschienen am 23.02.2005
Der Berg der toten Tibeter

Der Berg der toten Tibeter

 (13)
Erschienen am 19.11.2008
Der tibetische Agent

Der tibetische Agent

 (10)
Erschienen am 15.04.2013
Der tibetische Verräter

Der tibetische Verräter

 (9)
Erschienen am 13.12.2010

Neue Rezensionen zu Eliot Pattison

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itwt69s avatar

Rezension zu "Der tibetische Agent" von Eliot Pattison

Shan und die unfassbaren Verbrechen der chinesischen Besatzer
itwt69vor 2 Monaten

In diesem Fall muss Shan nicht nur gegen die verschiedenen chinesischen Behörden kämpfen, sondern auch gegen einen raffiniert eingeschleußten Spion und Agenten ermitteln. Wird es ihm gelingen, diesen zu enttarnen und der gerechten Strafe zuzuführen? Ein mitreißender Krimi mit wieder einmal schockierenden Einblicken in den chinesischen Umgang mit den tief religiösen und zumeist friedfertigen Tibetern. Zwischendurch etwas verwirrend und kompliziert, aber vor allem zum Schluss sehr spannend.

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Wedmas avatar

Rezension zu "Die Frau mit den grünen Augen" von Eliot Pattison

Ein gesellschaftskritischer Krimi, bei dem Tibet eine große Rolle spielt.
Wedmavor 3 Monaten

Dieser Krimi ist sehr eigen. Vielmehr ging es dem Autor wohl darum, die Leser über die Missstände in Tibet unter der chinesischen Regierung zu unterrichten.

Shan, ehem. Häftling in 404, wo sein Sohn nun als Zwangsarbeiter sein Dasein fristet, ermittelt den Tod eines Amerikaners, der in einem alten Grab zusammen mit der Mumie eines chinesischen Soldaten und eines noch früher verstorbenen, vergoldeten Lamas in einem abgelegenen Ort in Tibet entdeckt wurde.

Viel Raum nehmen die Beschreibungen der oft erschreckenden Bilder, der unzumutbaren Zustände, die in Tibet herrschen, damals wie heute. Diese Atmosphäre, dieses seltsame Miteinander, bei dem jeder von jedem erwartet, dass er ihn bei den Behörden anschwärzt und dass man daraufhin im Straflager landet, ist schon gut präsent. Auch die Ereignisse im Jahr 1966 sind nichts für Zartbesaiteten, als die chinesische Armee in diesen kleinen, abgelegenen Ort einmarschierte und den alten Tempel samt den darin lebenden Mönchen vernichtete.

Wie die Tiber evtl. sind, bekommt man auch bildhaft vermittelt, wie tiefreligiös manche älteren sind, in welch komplett anderen Welt, voller Geister und böser Dämonen sie leben, insofern ist dieser Krimi etwas mystisch angehaucht, aber das passt, dass viele Tibeter chinesisch Mandarin gar nicht können, denn es ist für sie eine Fremdsprache wie alle anderen uvm.

Die Korruption und Willkür der oberen Militärs heute kommen auch gut zur Sprache. Wenn es ums Geld geht, denn hier geht es um nicht weniger als um den goldenen Schatz von Dalai-Lama, sind sie zur Stelle und versuchen, ihr Glück zu machen, egal wie schmutzig das Prozedere auch aussehen mag.

Mit diesem Krimi kam ich nur langsam voran. Durch die Berge an grausigen Bildern und Gesellschaftskritik insg. durchzuringen, kostete Kraft. Manche Sätze musste ich zweimal durchgehen. Als sonderlich flüssig zu lesenden Text kann ich „Die Frau mit grünen Augen“ also nicht bezeichnen.

Die eigentlichen Ermittlungen verschwanden oft hinter den alten Geschichten von damals, hinter den Beschreibungen der weniger fröhlichen Gegebenheiten von heute.

Mir war letztendlich interessant, wer hinter dem Ganzen steckt und warum? Warum musste der Amerikaner sterben? Warum wurde er gefoltert? Was durfte nicht ans Licht kommen? All das erfährt man zum Schluss und sorgt für eine gewisse Überraschung.

Paar Lebensweisheiten hier und dort im Text verstreut, taten dem Ganzen gut.

Fazit: Ein gesellschaftskritischer, nicht einfach zu lesender Krimi, bei dem Tibet und seine alten Geschichten schon fast eine größere Rolle spielen als alles andere, und bei dem letztendlich etwas zu viel reingemischt wurde. Es ist aber auch ein komplettes Eintauchen in eine ganz andere, z.T. verlorene Welt. Wer über Tibet mehr erfahren möchte, kann hier gern zugreifen.

 

 

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K

Rezension zu "Die Frau mit den grünen Augen" von Eliot Pattison

Wesentlich mehr als ein Tibet-Krimi
kkarinvor 3 Monaten

Ich bin vor vielen Jahren durch einen glücklichen Zufall auf den aus Peking stammenden Ermittler Shan gestoßen (Band 1: Der fremde Tibeter), der mit seinen Korruptionsermittlungen einigen Mächtigen zu nahe gekommen war und deshalb nach Tibet, dem „Dach der Welt“, verbannt wurde.

Anfangs tat ich mich schwer, in das Buch „reinzukommen“, aber Beharrlichkeit hat sich ausgezahlt, denn schnell wurde mir klar, dass die im Westen häufig vernommenen Schlagworte „Entschleunigung“, „Achtsamkeit“ und „Wertschätzung“ auf beeindruckende Weise in diesem Buch (und auch allen Folgebänden) durch Shan und viele seiner tibetischen Freunde zelebriert werden. Gleichzeitig streut Eliot Pattison geschickt eine Vielzahl an Informationen über Geschichte, Geographie und Politik des Landes sowie über die Menschen und deren Leben, Mystik, Spiritualität, Philosophie, Religion (vor allem Buddhismus) und Weltanschauungen (vor allem Taoismus) ein. Immer lehrreich, aber nie belehrend … eine Kunst, die nur wenige beherrschen!

Der jeweilige Kriminalfall war meist schmückendes und geschätztes „Beiwerk“, denn mich haben die „Geschichten aus Tibet“ und Shans (Über-)leben in diesem Land unter widrigsten Umständen in den Bann gezogen. Ich konnte die Bände beinahe nicht aus der Hand legen und hoffe, dass Shan noch lange weiter ermitteln wird!

Ich empfehle, die Bände der Reihenfolge nach zu lesen, da Shans familiärer Background skizziert wird, der es ihm (vermutlich) leichter macht, die tibetischen Lebensweisen nachzuvollziehen. Zudem erfährt man mehr über seine Anfangsjahre als chinesischer Strafgefangener in der 404. Baubrigade des Volkes im tibetischen Bezirk Lhadrung, über seine „tibetische Erweckung“ im Lager und sein gespanntes Verhältnis zum Militärkommandanten des Bezirkes, Oberst Tan.

Nun aber zum aktuellen Buch „Die Frau mit den grünen Augen“:                                                    

Shan wird vom Militärkommandanten des Bezirkes Lhadrung, Oberst Tan, als Dorfpolizist in das entlegene Buzhou (tibetisch: Yangkar) aus dem Strafgefangenenlager „entlassen“. Als Belohnung darf er seinen Sohn Ko, der in selbigem Lager einsitzt, alle drei Monate sehen.

Und es dauert nicht lange, bis ein unangekündigter Gefangenentransport mit einem Offizier des gefürchteten Büros der Öffentlichen Sicherheit aus Peking im Ort auftaucht, eine tibetische Gefangene mit grünen Augen am nächsten Tag verschwunden ist und auf der „Ebene der Geister“ ein Grab mit drei Leichen aus verschiedenen Jahrhunderten gefunden wird: einem alten Lama, der von den Tibetern als Heiliger verehrt wird, einem kürzlich ermordeter „Westler“ und einem voraussichtlich vor fünfzig Jahren ermordeten Sergeant der chinesischen Armee. Die beiden jüngeren Leichen scheinen auf die gleiche Art getötet worden zu sein … und im bislang ruhigen Ort taucht plötzlich der pensionierte Militärheld General Lau samt Gefolge auf.

Oberst Tan, der in „seinem“ Bezirk die Kontrolle behalten will, sieht sich genötigt, Shan mit weitreichenden und verdeckten Ermittlungen zu betrauen. Und wäre dies nicht schon genug für Shan, darf ihn zeitgleich zu den Ermittlungen sein Sohn Ko besuchen.

Ob Shan dies alles unter einen Hut bekommt und dabei selbst nicht in die Schusslinie gerät?


Persönliche Meinung:

Als Shan-Fan hat mir auch Band 9 wieder einige meiner schönsten und bereicherndsten Lesestunden bereitet! Hoffentlich wird es auch einen 10. Fall geben!

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Gespräche aus der Community

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Marina_Nordbrezes avatar

Manchmal tut die Wahrheit nicht nur weh – sie brennt

Bereits zum achten Mal nimmt uns Eliot Pattison mit nach Tibet und verwickelt den ehemaligen Ermittler Shan in "Tibetisches Feuer" in einen - im wahrsten Sinne des Wortes - heißen Fall. Was hat es mit den mysteriösen Selbstverbrennungen zu tun, die sich in Tibet häufen? Shan begibt sich für diesen Fall in das gefährliche Macht-Vakuum zwischen Tibet und China ...
Wer sich auf diesen aufregenden Krimi mit fernöstlicher Kulisse einlassen will, kann sich direkt für unsere E-Book-Leserunde im Rahmen des E-Book-Specials des Aufbau Verlages bewerben! Macht mit und lernt mehr über die spirituelle Ermittlungsarbeit des detektivischen Mönches! 

Mehr zum Buch:
Shan, der ehemalige Ermittler, und der Mönch Lokesh leben vogelfrei in Tibet. Als man sie verhaftet, rechnen sie mit einer Anklage wegen Widerstands gegen die chinesischen Besatzer. Dann jedoch stellt Shan fest, dass er ausgewählt worden ist, um die Selbstverbrennungen von Tibetern zu untersuchen. Eine riskante Aufgabe – sein Vorgänger ist ermordet worden. Als Shan erkennt, dass eine Selbstverbrennung in Wahrheit ein Mord war, erwächst ihm ein mächtiger Feind: Pao, der Chinese, der Tibet beherrscht, spielt sein ganz eigenes tödliches Spiel. Ein Spannungsroman, der Türen in eine besondere Welt öffnet: Shan ist weise wie ein Mönch und ermittelt wie ein Meisterdetektiv.

Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe!

Zusammen mit Rütten & Loening vergeben wir 25 E-Book-Exemplare (Format epub oder mobi) von "Tibetisches Feuer" an Testleser, die gemeinsam mit uns die außergewöhnlichen Ermittlungsarbeiten von Shan miterleben möchten.
Was ihr dafür tun müsst? Bewerbt euch bis einschließlich 02.03.2016 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und beantwortet folgende Frage:

Mönch oder Detektiv - Welche Talente sind für die Ermittlungsarbeit besonders sinnvoll? 

Ich bin schon gespannt auf eure Antworten und wünsche viel Glück!

* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.
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Zusätzliche Informationen

Eliot Pattison wurde am 20. Oktober 1951 in Pennsylvania (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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