Der Berg der toten Tibeter

von Eliot Pattison 
4,2 Sterne bei13 Bewertungen
Der Berg der toten Tibeter
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Ein wahre Lesefreude, mit Pattison das "Dach der Welt" samt Geschichte, Spiritualität, BewohnerInnen und Lebensbedingungen kennenzulernen!

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Inhaltsangabe zu "Der Berg der toten Tibeter"

"Wer Tibet verstehen will, muss Pattison lesen!" TAZ
Shan wird in ein abgelegenes Bergdorf gerufen. Ein Fremder, der so schwer verletzt ist, dass er im Koma liegt, hat angeblich zwei Tibeter getötet. Shan stößt auf Ungereimtheiten: Die Leichen wurden bereits abtransportiert, in der Nähe einer Goldmine hat ein Deutscher sein Lager aufgeschlagen. Als der Fremde aus dem Koma erwacht, wollen die Dorfbewohner ihn töten. Shan erwirkt einen Aufschub - und erlebt die Überraschung seines Lebens.
So weise wie ein Mönch, so klug wie ein Meisterdetektiv - ein neuer Roman um Shan, den Ermittler.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746624808
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:459 Seiten
Verlag:Aufbau TB
Erscheinungsdatum:19.11.2008
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.02.2007 bei Steinbach sprechende Bücher erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Joachimvor 7 Jahren
    Rezension zu "Der Berg der toten Tibeter" von Eliot Pattison

    Eliot Pattisons Roman „Der Berg der toten Tibeter“ hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefangen genommen. Es ist ein weiterer Krimi aus der Serie um den Ermittler Shan und es werden in diesem Buch auch viele Informationen über das harte Leben der Tibeter vermittelt.

    Inspektor Shan wird zu seinen tibetischen Mönchsfreunden in eine entlegenes Bergdorf gerufen. Dort wird er mit einem brutalen Mord konfrontiert. Für einige steht der Mörder schon fest und der zwielichtige Dorfvorsteher möchte eine, ihm genehme, Bestrafung inszenieren. Da die Freunde von Shan illegale Mönche sind, kommen auch sie in Gefahr und der Ermittler gerät immer mehr unter Druck. Als einer der Mönche einem Tamzing mit Folter unterworfen wird und weitere angedroht werden begeht er in den Augen seine tibetischen Freude einen Fehler. Diese und einige andere Entscheidungen, die er daraufhin trifft, um seine Freunde zu schützen, belasten die Freundschaft sehr und nachhaltig. Doch er ist der Meinung, dass er diesen Fall lösen muss, denn anderenfalls wäre das Leben einiger ihm nahe stehender Menschen gefährdet. Auf dem Berg gibt es viele Rätsel zu lösen und weitere Morde verschärfen die Situation. Ein angesehener chinesischer Wissenschaftler und ein Deutscher, die zurückgezogen auf der anderen Seite des Berges leben, sind offensichtlich in die Ereignisse verwickelt. Das Gold des Berges und die illegalen Goldsucher scheinen eine große Rolle bei den dramatischen Ereignissen zu spielen. Interessante menschliche Seiten und Charaktere werden glaubhaft und emotional geschildert und verleihen dem Werk die besondere Eliot-Pattison-Note.

    Dieses Buch las sich für mich etwas anders als die vorhergehenden. Ich kann nicht sagen ob es daran lag, dass ich kurz zuvor den vorhergehenden Band gelesen hatte oder ob es diesmal wirklich mehr Krimi als bei den anderen Büchern war. Auf jeden Fall war ich von der ersten Seite an voll im Geschehen und die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen. Dem Autor ist es gelungen mich immer wieder zu falschen Schlussfolgerungen zu verleiten und obwohl ein kleiner Hinweis im ersten Drittel des Buches mir immer wieder in den Sinn kam, habe ich erst sehr spät die richtigen Schlüsse gezogen.

    Mein Fazit: Für Krimi-Leser, die sich nicht an einer fremdartigen Welt stoßen oder so etwas sogar mögen, ein Highlight. Aber auch für Leser, die wie ich nicht unbedingt Krimi-Fans sind, sehr empfehlenswert.

    Kommentare: 2
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    sunlightvor 10 Jahren
    Rezension zu "Der Berg der toten Tibeter" von Eliot Pattison

    Das Buch lässt sich gut an. Die Handlung ist wieder ziemlich undurchsichtig am Anfang. Die Personen werden gut beschrieben, 3 Personen kennt frau ja schon aus den früheren Büchern und die Landschaft zieht vorm geistigen Auge vorbei, inklusive Sonne, Kälte ... Auch die aktuelle tibetische Problematik ist immer präsent, in allen unerfreulichen Facetten.

    So macht mir lesen richtig Spaß: spannend, überraschend, ein wenig Landeskunde und nicht zu kurz.

    Die anderen Bücher von Pattison habe ich auch alle gelesen. Wer sie noch nicht kennt und ein Faible für Tibet und Krimis hat, sollte mit dem ersten Buch anfangen "Der fremde Tibeter".

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    kkarinvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wahre Lesefreude, mit Pattison das "Dach der Welt" samt Geschichte, Spiritualität, BewohnerInnen und Lebensbedingungen kennenzulernen!
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    ribannavor 7 Monaten
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    mareilevor 2 Jahren
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    stöberlingvor 3 Jahren
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    speedyvor 4 Jahren
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    mistellorvor 4 Jahren

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