Tibetisches Feuer

von Eliot Pattison 
4,3 Sterne bei35 Bewertungen
Tibetisches Feuer
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K

Auch bei seinem 8. Fall habe ich Ermittler Shan wieder gerne durch die tibetische Hochebene samt seiner Spiritualität und Mystik begleitet!

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wichtiges Thema, aber der Schreibstil ist schwierig

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Inhaltsangabe zu "Tibetisches Feuer"

Manchmal tut die Wahrheit nicht nur weh – sie brennt

Shan, der ehemalige Ermittler, und der Mönch Lokesh leben vogelfrei in Tibet. Als man sie verhaftet, rechnen sie mit einer Anklage wegen Widerstands gegen die chinesischen Besatzer. Dann jedoch stellt Shan fest, dass er ausgewählt worden ist, um die Selbstverbrennungen von Tibetern zu untersuchen. Eine riskante Aufgabe – sein Vorgänger ist ermordet worden. Als Shan erkennt, dass eine Selbstverbrennung in Wahrheit ein Mord war, erwächst ihm ein mächtiger Feind: Pao, der Chinese, der Tibet beherrscht, spielt sein ganz eigenes tödliches Spiel.

Ein Spannungsroman, der Türen in eine besondere Welt öffnet: Shan ist weise wie ein Mönch und ermittelt wie ein Meisterdetektiv.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783352006777
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Rütten & Loening Berlin
Erscheinungsdatum:12.02.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    itwt69s avatar
    itwt69vor 7 Monaten
    Lha gyal lo - den Göttern der Sieg

    Der achte Fall führt Shan zu einer Kommission für religiöse Angelegenheiten, in die er selbst berufen wird. Diese soll die zahlreichen Selbstverbrennungen von Tibetern aufklären und letztendlich eindämmen. Ein super spannender Roman, der die verzweifelten Bemühungen der Tibeter um Aufmerksamkeit in ihrer Sache und die unsäglichen Verbrechen des "Mutterlandes" schonungslos offen legt. Es ist schon ein kleines Wunder, dass die tibetische Kultur noch nicht gänzlich zerstört wurde - und die Welt schaut nur tatenlos zu...

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    passionelibrovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Konnte mich leider nicht fesseln ...
    Etwas mühsam zu lesen ...

    Selbstverbrennung in Tibet  – dafür wurde eine Sonderkommission eingesetzt, der nun auch Shan beiwohnen soll, als Ersatz eines verstorbenen Mitglieds. Shan wurde dafür aus dem Gefängnis geholt und damit er auch kooperativ mitarbeitet, ist sein Freund und Mentor Lokesh weiterhin in Haft.
    Shan ist ein kluger Mann und wandelt auf dem schmalen Grat zwischen Unterwerfung, Anpassung und somit Rettung seines Freundes und dem Herausfinden der Wahrheit. In kleinen Schritten mal vorwärts und mal zurück, nähert sich Shan der Wahrheit. 

    Dabei erzählt Pattinson eindrucksvoll, wie die Großmacht China in Tibet arbeitet und wie sich dieses faszinierende Volk auf dem Dach der Welt scheinbar anpasst – aber doch seine Kultur niemals verrät.
    Eine vielschichtige Geschichte, die anfangs droht, den Leser zu erschlagen, die sich dann aber immer mehr steigert und immer mehr Einblick gewährt, bis zur überraschenden Auflösung.

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    Das_Leselebens avatar
    Das_Leselebenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: wichtiges Thema, aber der Schreibstil ist schwierig
    über ein Land, das fast vergessen ist

    Durch eine E-Mail vom Aufbau Verlag, bin ich auf „Tibetisches Feuer“ aufmerksam geworden. Das Setting Tibet im Zusammenhang mit einen Kriminal Roman hat mich sehr gereizt. Das Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt, vielen Dank. Der achte Teil der Reihe um den Ermittler Shan, der genau so gut einzeln gelesen werden kann, hat 400 Seiten und ist im Februar 2016 bei Rütten & Loening erschienen.


    Inhalt:
    Shan weise wie ein Mönch und ermittelt wie Sherlock Holmes. Als Shan und sein Freund Lokesh verhaftet werden rechnen sie mit einer Anklage durch die chinesischen Besatzer. Das erstaunen ist groß, als Shan als Ermittler hinzu gerufen wird, um vielen Selbstverbrennungen aufzuklären. Dieser Auftrag ist sehr riskant, denn sein Vorgänger wurde bei den Ermittlungen ermordet. Welche Rolle spielt der Chinese Pao in diesem mörderischen Spiel?


    Meine Meinung:
    Es ist wichtig, das Bücher über die Situation in Tibet geschrieben werden, besonders wenn sie so gut recherchiert wurden, wie in „Tibetisches Feuer“. Es ist kaum Fassbar unter welchen Bedingungen die Tibeter in ihrem eigenen Land unterdrückt werden. Sehr bedrückend und schockierend. Diese drückende Stimmung zieht sich durch das gesamte Buch. Erleichterung gibt es nicht wirklich und dies spiegelt wieder wie sich die Tibeter in ihrer Heimat fühlen, was es es heißt niemandem zu vertrauen.
    Wer aber ein Buch erwartet, dass den Leser in die mystische Welt von Tibet entführt, der wird etwas enttäuscht werden. Vielmehr geht es um die Position Chinas in der Welt und deren Umgang mit dem Dach der Welt. Ein gewisse politisches und geschichtliche Interesse ist beim Lesen durchaus von Vorteil. Ich persönlich habe mich bisher eher weniger mit Tibet beschäftigt und darum zur Begleitung einige Dokumentationen angeschaut, dieses hat mir gut geholfen.
    Natürlich spielen die Figuren in einem Buch die Hauptrolle und nicht der Handlungsort. Eliot Pattison lässt in seinem Buch viele Personen einfließen, mir viel es oft schwer diese zu zuordnen. Von allen Personen wird sehr kurz der Hintergrund beleuchtet. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Shan, dem ehemals chinesischen Ermittler, der heute mehr ein Tibeter ist. Wie es dazu kam wird im Buch erzählt. Shan war nicht unbedingt die Person, die den Leser im Herzen trifft. Oft bleibt er sehr distanziert, fast schon unnahbar. In sehr wenigen Momenten kommen doch mal so etwas wie Emotionen auf. Der Schreibstil unterstreicht die Distanz noch, er ist etwas trocken und schwieriger zu lesen. Ich brauchte oft viel Konzentration. Tibetische und chinesische Ausdrücke werden oft kurz im Text erläutert, etwas ausführlicher werden sie noch mal im angehängten Glossar ausgeführt.
    Auch wenn ich einige Punkte an der Geschichte auszusetzen habe und man das Buch definitiv als Einzelband lesen kann, ohne das Gefühl zu haben man weis überhaupt nicht worum es geht, würde ich doch noch gerne die anderen Teile um Shan und seinen Freund Lokesh lesen. Die Situation in Tibet und das im Buch beschriebene lässt mich nur schwer wieder los. Ich möchte einfach mehr erfahren.

    (Original: das-leseleben.webnode.com)

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    Das_Leselebenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: wichtiges Thema, aber der Schreibstil ist schwierig
    über ein Land, das fast vergessen ist

    Durch eine E-Mail vom Aufbau Verlag, bin ich auf „Tibetisches Feuer“ aufmerksam geworden. Das Setting Tibet im Zusammenhang mit einen Kriminal Roman hat mich sehr gereizt. Das Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt, vielen Dank. Der achte Teil der Reihe um den Ermittler Shan, der genau so gut einzeln gelesen werden kann, hat 400 Seiten und ist im Februar 2016 bei Rütten & Loening erschienen.


    Inhalt:
    Shan weise wie ein Mönch und ermittelt wie Sherlock Holmes. Als Shan und sein Freund Lokesh verhaftet werden rechnen sie mit einer Anklage durch die chinesischen Besatzer. Das erstaunen ist groß, als Shan als Ermittler hinzu gerufen wird, um vielen Selbstverbrennungen aufzuklären. Dieser Auftrag ist sehr riskant, denn sein Vorgänger wurde bei den Ermittlungen ermordet. Welche Rolle spielt der Chinese Pao in diesem mörderischen Spiel?


    Meine Meinung:
    Es ist wichtig, das Bücher über die Situation in Tibet geschrieben werden, besonders wenn sie so gut recherchiert wurden, wie in „Tibetisches Feuer“. Es ist kaum Fassbar unter welchen Bedingungen die Tibeter in ihrem eigenen Land unterdrückt werden. Sehr bedrückend und schockierend. Diese drückende Stimmung zieht sich durch das gesamte Buch. Erleichterung gibt es nicht wirklich und dies spiegelt wieder wie sich die Tibeter in ihrer Heimat fühlen, was es es heißt niemandem zu vertrauen.
    Wer aber ein Buch erwartet, dass den Leser in die mystische Welt von Tibet entführt, der wird etwas enttäuscht werden. Vielmehr geht es um die Position Chinas in der Welt und deren Umgang mit dem Dach der Welt. Ein gewisse politisches und geschichtliche Interesse ist beim Lesen durchaus von Vorteil. Ich persönlich habe mich bisher eher weniger mit Tibet beschäftigt und darum zur Begleitung einige Dokumentationen angeschaut, dieses hat mir gut geholfen.
    Natürlich spielen die Figuren in einem Buch die Hauptrolle und nicht der Handlungsort. Eliot Pattison lässt in seinem Buch viele Personen einfließen, mir viel es oft schwer diese zu zuordnen. Von allen Personen wird sehr kurz der Hintergrund beleuchtet. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Shan, dem ehemals chinesischen Ermittler, der heute mehr ein Tibeter ist. Wie es dazu kam wird im Buch erzählt. Shan war nicht unbedingt die Person, die den Leser im Herzen trifft. Oft bleibt er sehr distanziert, fast schon unnahbar. In sehr wenigen Momenten kommen doch mal so etwas wie Emotionen auf. Der Schreibstil unterstreicht die Distanz noch, er ist etwas trocken und schwieriger zu lesen. Ich brauchte oft viel Konzentration. Tibetische und chinesische Ausdrücke werden oft kurz im Text erläutert, etwas ausführlicher werden sie noch mal im angehängten Glossar ausgeführt.
    Auch wenn ich einige Punkte an der Geschichte auszusetzen habe und man das Buch definitiv als Einzelband lesen kann, ohne das Gefühl zu haben man weis überhaupt nicht worum es geht, würde ich doch noch gerne die anderen Teile um Shan und seinen Freund Lokesh lesen. Die Situation in Tibet und das im Buch beschriebene lässt mich nur schwer wieder los. Ich möchte einfach mehr erfahren.

    (Original: das-leseleben.webnode.com)

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    Das_Leselebenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: wichtiges Thema, aber der Schreibstil ist schwierig
    über ein Land, das fast vergessen ist

    Durch eine E-Mail vom Aufbau Verlag, bin ich auf „Tibetisches Feuer“ aufmerksam geworden. Das Setting Tibet im Zusammenhang mit einen Kriminal Roman hat mich sehr gereizt. Das Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt, vielen Dank. Der achte Teil der Reihe um den Ermittler Shan, der genau so gut einzeln gelesen werden kann, hat 400 Seiten und ist im Februar 2016 bei Rütten & Loening erschienen.


    Inhalt:
    Shan weise wie ein Mönch und ermittelt wie Sherlock Holmes. Als Shan und sein Freund Lokesh verhaftet werden rechnen sie mit einer Anklage durch die chinesischen Besatzer. Das erstaunen ist groß, als Shan als Ermittler hinzu gerufen wird, um vielen Selbstverbrennungen aufzuklären. Dieser Auftrag ist sehr riskant, denn sein Vorgänger wurde bei den Ermittlungen ermordet. Welche Rolle spielt der Chinese Pao in diesem mörderischen Spiel?


    Meine Meinung:
    Es ist wichtig, das Bücher über die Situation in Tibet geschrieben werden, besonders wenn sie so gut recherchiert wurden, wie in „Tibetisches Feuer“. Es ist kaum Fassbar unter welchen Bedingungen die Tibeter in ihrem eigenen Land unterdrückt werden. Sehr bedrückend und schockierend. Diese drückende Stimmung zieht sich durch das gesamte Buch. Erleichterung gibt es nicht wirklich und dies spiegelt wieder wie sich die Tibeter in ihrer Heimat fühlen, was es es heißt niemandem zu vertrauen.
    Wer aber ein Buch erwartet, dass den Leser in die mystische Welt von Tibet entführt, der wird etwas enttäuscht werden. Vielmehr geht es um die Position Chinas in der Welt und deren Umgang mit dem Dach der Welt. Ein gewisse politisches und geschichtliche Interesse ist beim Lesen durchaus von Vorteil. Ich persönlich habe mich bisher eher weniger mit Tibet beschäftigt und darum zur Begleitung einige Dokumentationen angeschaut, dieses hat mir gut geholfen.
    Natürlich spielen die Figuren in einem Buch die Hauptrolle und nicht der Handlungsort. Eliot Pattison lässt in seinem Buch viele Personen einfließen, mir viel es oft schwer diese zu zuordnen. Von allen Personen wird sehr kurz der Hintergrund beleuchtet. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Shan, dem ehemals chinesischen Ermittler, der heute mehr ein Tibeter ist. Wie es dazu kam wird im Buch erzählt. Shan war nicht unbedingt die Person, die den Leser im Herzen trifft. Oft bleibt er sehr distanziert, fast schon unnahbar. In sehr wenigen Momenten kommen doch mal so etwas wie Emotionen auf. Der Schreibstil unterstreicht die Distanz noch, er ist etwas trocken und schwieriger zu lesen. Ich brauchte oft viel Konzentration. Tibetische und chinesische Ausdrücke werden oft kurz im Text erläutert, etwas ausführlicher werden sie noch mal im angehängten Glossar ausgeführt.
    Auch wenn ich einige Punkte an der Geschichte auszusetzen habe und man das Buch definitiv als Einzelband lesen kann, ohne das Gefühl zu haben man weis überhaupt nicht worum es geht, würde ich doch noch gerne die anderen Teile um Shan und seinen Freund Lokesh lesen. Die Situation in Tibet und das im Buch beschriebene lässt mich nur schwer wieder los. Ich möchte einfach mehr erfahren.

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    Das_Leselebenvor 2 Jahren
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    über ein Land, das fast vergessen ist

    Durch eine E-Mail vom Aufbau Verlag, bin ich auf „Tibetisches Feuer“ aufmerksam geworden. Das Setting Tibet im Zusammenhang mit einen Kriminal Roman hat mich sehr gereizt. Das Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt, vielen Dank. Der achte Teil der Reihe um den Ermittler Shan, der genau so gut einzeln gelesen werden kann, hat 400 Seiten und ist im Februar 2016 bei Rütten & Loening erschienen.


    Inhalt:
    Shan weise wie ein Mönch und ermittelt wie Sherlock Holmes. Als Shan und sein Freund Lokesh verhaftet werden rechnen sie mit einer Anklage durch die chinesischen Besatzer. Das erstaunen ist groß, als Shan als Ermittler hinzu gerufen wird, um vielen Selbstverbrennungen aufzuklären. Dieser Auftrag ist sehr riskant, denn sein Vorgänger wurde bei den Ermittlungen ermordet. Welche Rolle spielt der Chinese Pao in diesem mörderischen Spiel?


    Meine Meinung:
    Es ist wichtig, das Bücher über die Situation in Tibet geschrieben werden, besonders wenn sie so gut recherchiert wurden, wie in „Tibetisches Feuer“. Es ist kaum Fassbar unter welchen Bedingungen die Tibeter in ihrem eigenen Land unterdrückt werden. Sehr bedrückend und schockierend. Diese drückende Stimmung zieht sich durch das gesamte Buch. Erleichterung gibt es nicht wirklich und dies spiegelt wieder wie sich die Tibeter in ihrer Heimat fühlen, was es es heißt niemandem zu vertrauen.
    Wer aber ein Buch erwartet, dass den Leser in die mystische Welt von Tibet entführt, der wird etwas enttäuscht werden. Vielmehr geht es um die Position Chinas in der Welt und deren Umgang mit dem Dach der Welt. Ein gewisse politisches und geschichtliche Interesse ist beim Lesen durchaus von Vorteil. Ich persönlich habe mich bisher eher weniger mit Tibet beschäftigt und darum zur Begleitung einige Dokumentationen angeschaut, dieses hat mir gut geholfen.
    Natürlich spielen die Figuren in einem Buch die Hauptrolle und nicht der Handlungsort. Eliot Pattison lässt in seinem Buch viele Personen einfließen, mir viel es oft schwer diese zu zuordnen. Von allen Personen wird sehr kurz der Hintergrund beleuchtet. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Shan, dem ehemals chinesischen Ermittler, der heute mehr ein Tibeter ist. Wie es dazu kam wird im Buch erzählt. Shan war nicht unbedingt die Person, die den Leser im Herzen trifft. Oft bleibt er sehr distanziert, fast schon unnahbar. In sehr wenigen Momenten kommen doch mal so etwas wie Emotionen auf. Der Schreibstil unterstreicht die Distanz noch, er ist etwas trocken und schwieriger zu lesen. Ich brauchte oft viel Konzentration. Tibetische und chinesische Ausdrücke werden oft kurz im Text erläutert, etwas ausführlicher werden sie noch mal im angehängten Glossar ausgeführt.
    Auch wenn ich einige Punkte an der Geschichte auszusetzen habe und man das Buch definitiv als Einzelband lesen kann, ohne das Gefühl zu haben man weis überhaupt nicht worum es geht, würde ich doch noch gerne die anderen Teile um Shan und seinen Freund Lokesh lesen. Die Situation in Tibet und das im Buch beschriebene lässt mich nur schwer wieder los. Ich möchte einfach mehr erfahren.

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    Ausneins avatar
    Ausneinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine durchaus spannende Geschichte, die durchaus der Wahrheit entsprechen könnte
    Tibetisches Feuer

    Klappentext: Manchmal tut die Wahrheit nicht nur weh – sie brennt Shan, der ehemalige Ermittler, und der Mönch Lokesh leben vogelfrei in Tibet. Als man sie verhaftet, rechnen sie mit einer Anklage wegen Widerstands gegen die chinesischen Besatzer. Dann jedoch stellt Shan fest, dass er ausgewählt worden ist, um die Selbstverbrennungen von Tibetern zu untersuchen. Eine riskante Aufgabe – sein Vorgänger ist ermordet worden. Als Shan erkennt, dass eine Selbstverbrennung in Wahrheit ein Mord war, erwächst ihm ein mächtiger Feind: Pao, der Chinese, der Tibet beherrscht, spielt sein ganz eigenes tödliches Spiel. Ein Spannungsroman, der Türen in eine besondere Welt öffnet: Shan ist weise wie ein Mönch und ermittelt wie ein Meisterdetektiv. Ab der allerersten Seite ist man zusammen mit dem Protagonisten Shan verbunden. Er verlässt den Leser das gesamte Buch lang nicht, was ich als Leserin als sehr angenehme Konstante empfand. Die ersten 200 Seiten habe ich daher auch verschlungen, wurde leider im weiteren 200 Seiten Schritten immer langsamer. Für mich persönlich ergaben sich starke Schwierigkeiten mit der chinesischen bzw. Tibetischen Denk- und Handlungsweise zurecht zu kommen. Auch unverständlich war mir der Status des Protagonisten, Gefangener und doch Ermittler. Chinesisch handelnd und doch Tibeter. Mir erschließen sich nicht die Ermittlungsorte, die für mich willkürlich aus dem Off erschienen. Ab Seite 400 habe ich mich auf die Kern"Geschichte" gekümmert und die mir unklaren Handlungen ignoriert. Der rote Faden an dem ich entlang hangelte war auch immer da. Als Quintessenz ist es ein spannendes Buch für das man was die kulturellen Besonderheiten besser kennen und verstehen sollte.

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    mistellors avatar
    mistellorvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: ein beeindruckendes Buch
    Tibet braucht Unterstützung

    Ein ungeheuer spannendes Buch einer 8-bändigen Reihe. 
    Shan, der chinesische Ermittler, verbringt in diesem (8.Band) sein Leben in einem Arbeitslager und wird aufgefordert einer lügenhafte Kommission beizuwohnen. Er soll mit bestätigen, dass die tibetischen Einwohner und Mönche keine Selbstverbrennung machen, um gegen die chinesischen Unterdrückung zu protestieren.

    Man konnte dieses Buch in einer Leserunde gewinnen, es war sehr schön, dass auch ich zu den Gewinnern gehören durfte.
    Es war nicht zu übersehen, dass einige Leser Schwierigkeiten hatten in das Buch einzusteigen. Es war meiner Meinung auch kaum möglich, da sie die Entwicklung von Shan nicht kannten. Im ersten Band wird Shan, ein chinesischer Polizist mit außergewöhnlichen detektivischen Fähigkeiten, nach Tibet geschickt, um einen Fall abzuschließen.
    Schnell wird er zum "Überläufer", beschäftigt sich intensiv mit der tibetischen Religion, den tibetischen Einwohnern und der tibetischen Kultur. Und er erkennt schnell, dass das chinesische Regime in Tibet mit brachialen Mitteln fast Völkermord an der tibetischen Bevölkerung begeht. So versucht er in 7 Bänden den Kampf der Tibeter gegen die chinesische Besatzung zu unterstützen.
     In diesem 8. Band ist Shan ein in sich ruhender Mann, der sich dem buddhistischen Glauben angeschlossen hat.
    Er hat gemeinsam mit seinem Freund, dem Mönch Lokesh das Arbeitslager überlebt und soll zum Spielball des chinesischen Vizegouverneurs werden, was er diesmal mit tragischen Folgen verhindern kann.
    Das Buch ist wieder sehr lehrreich. Man erfährt sehr viel über die beiden Länder, über die Annektion von Tibet und über die unglaubliche tibetische Religion mit ihren buddhistischen Grundlagen, den verschiedenen Göttern und der Naturverbundenheit.
    Wie immer schreibt Eliot Pattison sehr kompetent, informativ, überzeugend und sehr spannend. Ich mag seinen Schreibstil, der wohldurchdacht und intelligent ist.
    Ich hoffe, er schreibt noch weitere Bände mit dem Ermittler Shan. 

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    RebekkaTs avatar
    RebekkaTvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Dranbleiben lohn sich, auch wenn es manchmal schwer fällt
    Tibetisches Feuer

    Tibetischer Tanz war mein erstes Buch von Eliot Pattison. Da es der achte Band ist, dachte ich, dass mir die Erfahrung aus den anderen Bänden fehlwn würde; jetzt kann ich jedoch sagen, dass man diese nicht braucht. Man kann das Buch lesen, ohne die anderen zu kennen.

    Shan und der Mönch Lokesh leben in Tibet und werden eines Tages gefangen genommen. Während Shan entlassen wird, muss Lokesh im Lager bleiben. Shan darf allerdings nur raus, wenn er einer Kommission beitritt, die die Selbstverbrennung von Tibetischen Mönchen untersucht.
    Je weiter Shan ermittelt, desto klarer wird, dass auch Morde als Selbstverbrennung getarnt werden. Der oberste Herrscher Tibets, Pao, überwacht und droht Shan. Ein Dorf soll ausgerottet werden, deren Heiligtümer sind zerstört worden, Shan macht sich Sorgen um Lokesh - und welche Bestimmung hat Dawa ... ?



    Cover: Hoher Wiedererkennungswert, auf den Vorgängern ziert ebenfalls ein Mönch im roten Gewand das Cover.

    Schreibstil: Es war mein erstes Buch mit so komplizierten Namen, das hat mich schon etwas durcheinadner gebracht, manchmal hat es mich aus dem Buch geworfen, weil ich vergessen hatte, wer das jetzt war.

    Man muss dran bleiben. Das Buch mal für ein paar Tage zur Seite legen ging bei mir gar nicht, denn ich war leider sofort draußen. Die Kapitel sind in sich sehr ausladend, ziehen sich manchmal zu lange hin.

    Das Glossar am Ende: ja, eine gute Idee, nur fand ich das in dem E-Book einfach zu spät. Bis dahin hatte ich die meisten Begriffe schon längst gegoogelt, da ich nicht wusste, dass noch eins folgt. Ein Verweis dahin wäre toll gewesen.

    Erschreckend, dass vieles, was in dem Buch beschrieben wird, so auch in Tibet passiert; dass es eben Machtkämpfe gibt und gerade die Tibeter darunter leiden müssen. Die Szenen aus den Lagern sind mir sehr nahe gegangen.

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    kassandra1010s avatar
    kassandra1010vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Shan ermittelt im Auftrag der Chinesischen Kommission in einer Reihe von tibetischen Selbstverbrennungen und gerät selbst in große Gefahr!
    Selbstverbrennung als Rettung für Tibet?

    Shan ist mit Lokesh unterwegs als er zu einer Kommission beigerufen wird, die das Selbstverbrennen von tibetischen Mönchen untersuchen soll.

    Aber Shan wäre nicht Shan, wenn er nicht ermitteln würde und feststellt, dass die aktuelle Selbstverbrennung gar kein Selbstmord war.

    Mit der Neugier und dem gewissen Maß an Selbstverständnis für die tibetische Kultur steckt Shan schon mitten drin in diesem gut geplanten Machtspielchen um Kaiser Pao bis er den Spieß umdreht. Doch dann taucht noch eine weitere Partie auf und es wird spannend.

     

    Ein spannender Krimi, der einem die tibetische Kultur ein wenig näher bringt und der Welt die Augen über das unglaubliche Leid der Tibeter öffnen soll.

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    Marina_Nordbrezes avatar

    Manchmal tut die Wahrheit nicht nur weh – sie brennt

    Bereits zum achten Mal nimmt uns Eliot Pattison mit nach Tibet und verwickelt den ehemaligen Ermittler Shan in "Tibetisches Feuer" in einen - im wahrsten Sinne des Wortes - heißen Fall. Was hat es mit den mysteriösen Selbstverbrennungen zu tun, die sich in Tibet häufen? Shan begibt sich für diesen Fall in das gefährliche Macht-Vakuum zwischen Tibet und China ...
    Wer sich auf diesen aufregenden Krimi mit fernöstlicher Kulisse einlassen will, kann sich direkt für unsere E-Book-Leserunde im Rahmen des E-Book-Specials des Aufbau Verlages bewerben! Macht mit und lernt mehr über die spirituelle Ermittlungsarbeit des detektivischen Mönches! 

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    Shan, der ehemalige Ermittler, und der Mönch Lokesh leben vogelfrei in Tibet. Als man sie verhaftet, rechnen sie mit einer Anklage wegen Widerstands gegen die chinesischen Besatzer. Dann jedoch stellt Shan fest, dass er ausgewählt worden ist, um die Selbstverbrennungen von Tibetern zu untersuchen. Eine riskante Aufgabe – sein Vorgänger ist ermordet worden. Als Shan erkennt, dass eine Selbstverbrennung in Wahrheit ein Mord war, erwächst ihm ein mächtiger Feind: Pao, der Chinese, der Tibet beherrscht, spielt sein ganz eigenes tödliches Spiel. Ein Spannungsroman, der Türen in eine besondere Welt öffnet: Shan ist weise wie ein Mönch und ermittelt wie ein Meisterdetektiv.

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    Zusammen mit Rütten & Loening vergeben wir 25 E-Book-Exemplare (Format epub oder mobi) von "Tibetisches Feuer" an Testleser, die gemeinsam mit uns die außergewöhnlichen Ermittlungsarbeiten von Shan miterleben möchten.
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