Eliot Pattison Tibetisches Feuer

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Inhaltsangabe zu „Tibetisches Feuer“ von Eliot Pattison

Manchmal tut die Wahrheit nicht nur weh – sie brennt Shan, der ehemalige Ermittler, und der Mönch Lokesh leben vogelfrei in Tibet. Als man sie verhaftet, rechnen sie mit einer Anklage wegen Widerstands gegen die chinesischen Besatzer. Dann jedoch stellt Shan fest, dass er ausgewählt worden ist, um die Selbstverbrennungen von Tibetern zu untersuchen. Eine riskante Aufgabe – sein Vorgänger ist ermordet worden. Als Shan erkennt, dass eine Selbstverbrennung in Wahrheit ein Mord war, erwächst ihm ein mächtiger Feind: Pao, der Chinese, der Tibet beherrscht, spielt sein ganz eigenes tödliches Spiel. Ein Spannungsroman, der Türen in eine besondere Welt öffnet: Shan ist weise wie ein Mönch und ermittelt wie ein Meisterdetektiv.

wichtiges Thema, aber der Schreibstil ist schwierig

— Das_Leseleben
Das_Leseleben

Eine durchaus spannende Geschichte, die durchaus der Wahrheit entsprechen könnte

— Ausnein
Ausnein

Dranbleiben lohn sich, auch wenn es manchmal schwer fällt

— RebekkaT
RebekkaT

Shan ermittelt im Auftrag der Chinesischen Kommission in einer Reihe von tibetischen Selbstverbrennungen und gerät selbst in große Gefahr!

— kassandra1010
kassandra1010

ein beeindruckendes Buch

— mistellor
mistellor

Konnte mich leider nicht fesseln ...

— passionelibro
passionelibro

Eine sehr gute Mischung aus Geschichtslektüre, Geografie und Krimi.

— Wuschelchen99
Wuschelchen99

Für Einsteiger anfangs etwas schwierig,wird aber immer spannender u.gipfelt mit einem überraschenden Ende.Sehr empfehlenswert für Tibet-Fans

— PriJudice
PriJudice

Der Einstieg ist eher mühsam, aber das Ende konnte mich überzeugen. Für Fans sicher ein Muss, ansonsten erst den ersten Teil lesen!

— Emotionen
Emotionen

Ein absolut lesenswerter Krimi vor dem Hintergrund des Freiheitskampfes des tibetischen Volkes.

— Smberge
Smberge

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931
  • Etwas mühsam zu lesen ...

    Tibetisches Feuer
    passionelibro

    passionelibro

    13. May 2016 um 08:12

    Selbstverbrennung in Tibet  – dafür wurde eine Sonderkommission eingesetzt, der nun auch Shan beiwohnen soll, als Ersatz eines verstorbenen Mitglieds. Shan wurde dafür aus dem Gefängnis geholt und damit er auch kooperativ mitarbeitet, ist sein Freund und Mentor Lokesh weiterhin in Haft.Shan ist ein kluger Mann und wandelt auf dem schmalen Grat zwischen Unterwerfung, Anpassung und somit Rettung seines Freundes und dem Herausfinden der Wahrheit. In kleinen Schritten mal vorwärts und mal zurück, nähert sich Shan der Wahrheit. Dabei erzählt Pattinson eindrucksvoll, wie die Großmacht China in Tibet arbeitet und wie sich dieses faszinierende Volk auf dem Dach der Welt scheinbar anpasst – aber doch seine Kultur niemals verrät.Eine vielschichtige Geschichte, die anfangs droht, den Leser zu erschlagen, die sich dann aber immer mehr steigert und immer mehr Einblick gewährt, bis zur überraschenden Auflösung.

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  • über ein Land, das fast vergessen ist

    Tibetisches Feuer
    Das_Leseleben

    Das_Leseleben

    05. May 2016 um 13:30

    Durch eine E-Mail vom Aufbau Verlag, bin ich auf „Tibetisches Feuer“ aufmerksam geworden. Das Setting Tibet im Zusammenhang mit einen Kriminal Roman hat mich sehr gereizt. Das Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt, vielen Dank. Der achte Teil der Reihe um den Ermittler Shan, der genau so gut einzeln gelesen werden kann, hat 400 Seiten und ist im Februar 2016 bei Rütten & Loening erschienen. Inhalt: Shan weise wie ein Mönch und ermittelt wie Sherlock Holmes. Als Shan und sein Freund Lokesh verhaftet werden rechnen sie mit einer Anklage durch die chinesischen Besatzer. Das erstaunen ist groß, als Shan als Ermittler hinzu gerufen wird, um vielen Selbstverbrennungen aufzuklären. Dieser Auftrag ist sehr riskant, denn sein Vorgänger wurde bei den Ermittlungen ermordet. Welche Rolle spielt der Chinese Pao in diesem mörderischen Spiel? Meine Meinung: Es ist wichtig, das Bücher über die Situation in Tibet geschrieben werden, besonders wenn sie so gut recherchiert wurden, wie in „Tibetisches Feuer“. Es ist kaum Fassbar unter welchen Bedingungen die Tibeter in ihrem eigenen Land unterdrückt werden. Sehr bedrückend und schockierend. Diese drückende Stimmung zieht sich durch das gesamte Buch. Erleichterung gibt es nicht wirklich und dies spiegelt wieder wie sich die Tibeter in ihrer Heimat fühlen, was es es heißt niemandem zu vertrauen. Wer aber ein Buch erwartet, dass den Leser in die mystische Welt von Tibet entführt, der wird etwas enttäuscht werden. Vielmehr geht es um die Position Chinas in der Welt und deren Umgang mit dem Dach der Welt. Ein gewisse politisches und geschichtliche Interesse ist beim Lesen durchaus von Vorteil. Ich persönlich habe mich bisher eher weniger mit Tibet beschäftigt und darum zur Begleitung einige Dokumentationen angeschaut, dieses hat mir gut geholfen. Natürlich spielen die Figuren in einem Buch die Hauptrolle und nicht der Handlungsort. Eliot Pattison lässt in seinem Buch viele Personen einfließen, mir viel es oft schwer diese zu zuordnen. Von allen Personen wird sehr kurz der Hintergrund beleuchtet. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Shan, dem ehemals chinesischen Ermittler, der heute mehr ein Tibeter ist. Wie es dazu kam wird im Buch erzählt. Shan war nicht unbedingt die Person, die den Leser im Herzen trifft. Oft bleibt er sehr distanziert, fast schon unnahbar. In sehr wenigen Momenten kommen doch mal so etwas wie Emotionen auf. Der Schreibstil unterstreicht die Distanz noch, er ist etwas trocken und schwieriger zu lesen. Ich brauchte oft viel Konzentration. Tibetische und chinesische Ausdrücke werden oft kurz im Text erläutert, etwas ausführlicher werden sie noch mal im angehängten Glossar ausgeführt. Auch wenn ich einige Punkte an der Geschichte auszusetzen habe und man das Buch definitiv als Einzelband lesen kann, ohne das Gefühl zu haben man weis überhaupt nicht worum es geht, würde ich doch noch gerne die anderen Teile um Shan und seinen Freund Lokesh lesen. Die Situation in Tibet und das im Buch beschriebene lässt mich nur schwer wieder los. Ich möchte einfach mehr erfahren. (Original: das-leseleben.webnode.com)

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  • über ein Land, das fast vergessen ist

    Tibetisches Feuer
    Das_Leseleben

    Das_Leseleben

    05. May 2016 um 13:30

    Durch eine E-Mail vom Aufbau Verlag, bin ich auf „Tibetisches Feuer“ aufmerksam geworden. Das Setting Tibet im Zusammenhang mit einen Kriminal Roman hat mich sehr gereizt. Das Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt, vielen Dank. Der achte Teil der Reihe um den Ermittler Shan, der genau so gut einzeln gelesen werden kann, hat 400 Seiten und ist im Februar 2016 bei Rütten & Loening erschienen. Inhalt: Shan weise wie ein Mönch und ermittelt wie Sherlock Holmes. Als Shan und sein Freund Lokesh verhaftet werden rechnen sie mit einer Anklage durch die chinesischen Besatzer. Das erstaunen ist groß, als Shan als Ermittler hinzu gerufen wird, um vielen Selbstverbrennungen aufzuklären. Dieser Auftrag ist sehr riskant, denn sein Vorgänger wurde bei den Ermittlungen ermordet. Welche Rolle spielt der Chinese Pao in diesem mörderischen Spiel? Meine Meinung: Es ist wichtig, das Bücher über die Situation in Tibet geschrieben werden, besonders wenn sie so gut recherchiert wurden, wie in „Tibetisches Feuer“. Es ist kaum Fassbar unter welchen Bedingungen die Tibeter in ihrem eigenen Land unterdrückt werden. Sehr bedrückend und schockierend. Diese drückende Stimmung zieht sich durch das gesamte Buch. Erleichterung gibt es nicht wirklich und dies spiegelt wieder wie sich die Tibeter in ihrer Heimat fühlen, was es es heißt niemandem zu vertrauen. Wer aber ein Buch erwartet, dass den Leser in die mystische Welt von Tibet entführt, der wird etwas enttäuscht werden. Vielmehr geht es um die Position Chinas in der Welt und deren Umgang mit dem Dach der Welt. Ein gewisse politisches und geschichtliche Interesse ist beim Lesen durchaus von Vorteil. Ich persönlich habe mich bisher eher weniger mit Tibet beschäftigt und darum zur Begleitung einige Dokumentationen angeschaut, dieses hat mir gut geholfen. Natürlich spielen die Figuren in einem Buch die Hauptrolle und nicht der Handlungsort. Eliot Pattison lässt in seinem Buch viele Personen einfließen, mir viel es oft schwer diese zu zuordnen. Von allen Personen wird sehr kurz der Hintergrund beleuchtet. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Shan, dem ehemals chinesischen Ermittler, der heute mehr ein Tibeter ist. Wie es dazu kam wird im Buch erzählt. Shan war nicht unbedingt die Person, die den Leser im Herzen trifft. Oft bleibt er sehr distanziert, fast schon unnahbar. In sehr wenigen Momenten kommen doch mal so etwas wie Emotionen auf. Der Schreibstil unterstreicht die Distanz noch, er ist etwas trocken und schwieriger zu lesen. Ich brauchte oft viel Konzentration. Tibetische und chinesische Ausdrücke werden oft kurz im Text erläutert, etwas ausführlicher werden sie noch mal im angehängten Glossar ausgeführt. Auch wenn ich einige Punkte an der Geschichte auszusetzen habe und man das Buch definitiv als Einzelband lesen kann, ohne das Gefühl zu haben man weis überhaupt nicht worum es geht, würde ich doch noch gerne die anderen Teile um Shan und seinen Freund Lokesh lesen. Die Situation in Tibet und das im Buch beschriebene lässt mich nur schwer wieder los. Ich möchte einfach mehr erfahren. (Original: das-leseleben.webnode.com)

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  • über ein Land, das fast vergessen ist

    Tibetisches Feuer
    Das_Leseleben

    Das_Leseleben

    05. May 2016 um 13:30

    Durch eine E-Mail vom Aufbau Verlag, bin ich auf „Tibetisches Feuer“ aufmerksam geworden. Das Setting Tibet im Zusammenhang mit einen Kriminal Roman hat mich sehr gereizt. Das Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt, vielen Dank. Der achte Teil der Reihe um den Ermittler Shan, der genau so gut einzeln gelesen werden kann, hat 400 Seiten und ist im Februar 2016 bei Rütten & Loening erschienen. Inhalt: Shan weise wie ein Mönch und ermittelt wie Sherlock Holmes. Als Shan und sein Freund Lokesh verhaftet werden rechnen sie mit einer Anklage durch die chinesischen Besatzer. Das erstaunen ist groß, als Shan als Ermittler hinzu gerufen wird, um vielen Selbstverbrennungen aufzuklären. Dieser Auftrag ist sehr riskant, denn sein Vorgänger wurde bei den Ermittlungen ermordet. Welche Rolle spielt der Chinese Pao in diesem mörderischen Spiel? Meine Meinung: Es ist wichtig, das Bücher über die Situation in Tibet geschrieben werden, besonders wenn sie so gut recherchiert wurden, wie in „Tibetisches Feuer“. Es ist kaum Fassbar unter welchen Bedingungen die Tibeter in ihrem eigenen Land unterdrückt werden. Sehr bedrückend und schockierend. Diese drückende Stimmung zieht sich durch das gesamte Buch. Erleichterung gibt es nicht wirklich und dies spiegelt wieder wie sich die Tibeter in ihrer Heimat fühlen, was es es heißt niemandem zu vertrauen. Wer aber ein Buch erwartet, dass den Leser in die mystische Welt von Tibet entführt, der wird etwas enttäuscht werden. Vielmehr geht es um die Position Chinas in der Welt und deren Umgang mit dem Dach der Welt. Ein gewisse politisches und geschichtliche Interesse ist beim Lesen durchaus von Vorteil. Ich persönlich habe mich bisher eher weniger mit Tibet beschäftigt und darum zur Begleitung einige Dokumentationen angeschaut, dieses hat mir gut geholfen. Natürlich spielen die Figuren in einem Buch die Hauptrolle und nicht der Handlungsort. Eliot Pattison lässt in seinem Buch viele Personen einfließen, mir viel es oft schwer diese zu zuordnen. Von allen Personen wird sehr kurz der Hintergrund beleuchtet. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Shan, dem ehemals chinesischen Ermittler, der heute mehr ein Tibeter ist. Wie es dazu kam wird im Buch erzählt. Shan war nicht unbedingt die Person, die den Leser im Herzen trifft. Oft bleibt er sehr distanziert, fast schon unnahbar. In sehr wenigen Momenten kommen doch mal so etwas wie Emotionen auf. Der Schreibstil unterstreicht die Distanz noch, er ist etwas trocken und schwieriger zu lesen. Ich brauchte oft viel Konzentration. Tibetische und chinesische Ausdrücke werden oft kurz im Text erläutert, etwas ausführlicher werden sie noch mal im angehängten Glossar ausgeführt. Auch wenn ich einige Punkte an der Geschichte auszusetzen habe und man das Buch definitiv als Einzelband lesen kann, ohne das Gefühl zu haben man weis überhaupt nicht worum es geht, würde ich doch noch gerne die anderen Teile um Shan und seinen Freund Lokesh lesen. Die Situation in Tibet und das im Buch beschriebene lässt mich nur schwer wieder los. Ich möchte einfach mehr erfahren. (Original: das-leseleben.webnode.com)

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    Tibetisches Feuer
    Das_Leseleben

    Das_Leseleben

    05. May 2016 um 13:30

    Durch eine E-Mail vom Aufbau Verlag, bin ich auf „Tibetisches Feuer“ aufmerksam geworden. Das Setting Tibet im Zusammenhang mit einen Kriminal Roman hat mich sehr gereizt. Das Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt, vielen Dank. Der achte Teil der Reihe um den Ermittler Shan, der genau so gut einzeln gelesen werden kann, hat 400 Seiten und ist im Februar 2016 bei Rütten & Loening erschienen. Inhalt: Shan weise wie ein Mönch und ermittelt wie Sherlock Holmes. Als Shan und sein Freund Lokesh verhaftet werden rechnen sie mit einer Anklage durch die chinesischen Besatzer. Das erstaunen ist groß, als Shan als Ermittler hinzu gerufen wird, um vielen Selbstverbrennungen aufzuklären. Dieser Auftrag ist sehr riskant, denn sein Vorgänger wurde bei den Ermittlungen ermordet. Welche Rolle spielt der Chinese Pao in diesem mörderischen Spiel? Meine Meinung: Es ist wichtig, das Bücher über die Situation in Tibet geschrieben werden, besonders wenn sie so gut recherchiert wurden, wie in „Tibetisches Feuer“. Es ist kaum Fassbar unter welchen Bedingungen die Tibeter in ihrem eigenen Land unterdrückt werden. Sehr bedrückend und schockierend. Diese drückende Stimmung zieht sich durch das gesamte Buch. Erleichterung gibt es nicht wirklich und dies spiegelt wieder wie sich die Tibeter in ihrer Heimat fühlen, was es es heißt niemandem zu vertrauen. Wer aber ein Buch erwartet, dass den Leser in die mystische Welt von Tibet entführt, der wird etwas enttäuscht werden. Vielmehr geht es um die Position Chinas in der Welt und deren Umgang mit dem Dach der Welt. Ein gewisse politisches und geschichtliche Interesse ist beim Lesen durchaus von Vorteil. Ich persönlich habe mich bisher eher weniger mit Tibet beschäftigt und darum zur Begleitung einige Dokumentationen angeschaut, dieses hat mir gut geholfen. Natürlich spielen die Figuren in einem Buch die Hauptrolle und nicht der Handlungsort. Eliot Pattison lässt in seinem Buch viele Personen einfließen, mir viel es oft schwer diese zu zuordnen. Von allen Personen wird sehr kurz der Hintergrund beleuchtet. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Shan, dem ehemals chinesischen Ermittler, der heute mehr ein Tibeter ist. Wie es dazu kam wird im Buch erzählt. Shan war nicht unbedingt die Person, die den Leser im Herzen trifft. Oft bleibt er sehr distanziert, fast schon unnahbar. In sehr wenigen Momenten kommen doch mal so etwas wie Emotionen auf. Der Schreibstil unterstreicht die Distanz noch, er ist etwas trocken und schwieriger zu lesen. Ich brauchte oft viel Konzentration. Tibetische und chinesische Ausdrücke werden oft kurz im Text erläutert, etwas ausführlicher werden sie noch mal im angehängten Glossar ausgeführt. Auch wenn ich einige Punkte an der Geschichte auszusetzen habe und man das Buch definitiv als Einzelband lesen kann, ohne das Gefühl zu haben man weis überhaupt nicht worum es geht, würde ich doch noch gerne die anderen Teile um Shan und seinen Freund Lokesh lesen. Die Situation in Tibet und das im Buch beschriebene lässt mich nur schwer wieder los. Ich möchte einfach mehr erfahren. (Original: das-leseleben.webnode.com)

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  • Tibetisches Feuer

    Tibetisches Feuer
    Ausnein

    Ausnein

    25. April 2016 um 20:02

    Klappentext: Manchmal tut die Wahrheit nicht nur weh – sie brennt Shan, der ehemalige Ermittler, und der Mönch Lokesh leben vogelfrei in Tibet. Als man sie verhaftet, rechnen sie mit einer Anklage wegen Widerstands gegen die chinesischen Besatzer. Dann jedoch stellt Shan fest, dass er ausgewählt worden ist, um die Selbstverbrennungen von Tibetern zu untersuchen. Eine riskante Aufgabe – sein Vorgänger ist ermordet worden. Als Shan erkennt, dass eine Selbstverbrennung in Wahrheit ein Mord war, erwächst ihm ein mächtiger Feind: Pao, der Chinese, der Tibet beherrscht, spielt sein ganz eigenes tödliches Spiel. Ein Spannungsroman, der Türen in eine besondere Welt öffnet: Shan ist weise wie ein Mönch und ermittelt wie ein Meisterdetektiv. Ab der allerersten Seite ist man zusammen mit dem Protagonisten Shan verbunden. Er verlässt den Leser das gesamte Buch lang nicht, was ich als Leserin als sehr angenehme Konstante empfand. Die ersten 200 Seiten habe ich daher auch verschlungen, wurde leider im weiteren 200 Seiten Schritten immer langsamer. Für mich persönlich ergaben sich starke Schwierigkeiten mit der chinesischen bzw. Tibetischen Denk- und Handlungsweise zurecht zu kommen. Auch unverständlich war mir der Status des Protagonisten, Gefangener und doch Ermittler. Chinesisch handelnd und doch Tibeter. Mir erschließen sich nicht die Ermittlungsorte, die für mich willkürlich aus dem Off erschienen. Ab Seite 400 habe ich mich auf die Kern"Geschichte" gekümmert und die mir unklaren Handlungen ignoriert. Der rote Faden an dem ich entlang hangelte war auch immer da. Als Quintessenz ist es ein spannendes Buch für das man was die kulturellen Besonderheiten besser kennen und verstehen sollte.

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  • E-Book-Leserunde zu "Tibetisches Feuer" von Eliot Pattison

    Tibetisches Feuer
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Manchmal tut die Wahrheit nicht nur weh – sie brennt Bereits zum achten Mal nimmt uns Eliot Pattison mit nach Tibet und verwickelt den ehemaligen Ermittler Shan in "Tibetisches Feuer" in einen - im wahrsten Sinne des Wortes - heißen Fall. Was hat es mit den mysteriösen Selbstverbrennungen zu tun, die sich in Tibet häufen? Shan begibt sich für diesen Fall in das gefährliche Macht-Vakuum zwischen Tibet und China ... Wer sich auf diesen aufregenden Krimi mit fernöstlicher Kulisse einlassen will, kann sich direkt für unsere E-Book-Leserunde im Rahmen des E-Book-Specials des Aufbau Verlages bewerben! Macht mit und lernt mehr über die spirituelle Ermittlungsarbeit des detektivischen Mönches!  Mehr zum Buch: Shan, der ehemalige Ermittler, und der Mönch Lokesh leben vogelfrei in Tibet. Als man sie verhaftet, rechnen sie mit einer Anklage wegen Widerstands gegen die chinesischen Besatzer. Dann jedoch stellt Shan fest, dass er ausgewählt worden ist, um die Selbstverbrennungen von Tibetern zu untersuchen. Eine riskante Aufgabe – sein Vorgänger ist ermordet worden. Als Shan erkennt, dass eine Selbstverbrennung in Wahrheit ein Mord war, erwächst ihm ein mächtiger Feind: Pao, der Chinese, der Tibet beherrscht, spielt sein ganz eigenes tödliches Spiel. Ein Spannungsroman, der Türen in eine besondere Welt öffnet: Shan ist weise wie ein Mönch und ermittelt wie ein Meisterdetektiv. Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe! Zusammen mit Rütten & Loening vergeben wir 25 E-Book-Exemplare (Format epub oder mobi) von "Tibetisches Feuer" an Testleser, die gemeinsam mit uns die außergewöhnlichen Ermittlungsarbeiten von Shan miterleben möchten. Was ihr dafür tun müsst? Bewerbt euch bis einschließlich 02.03.2016 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und beantwortet folgende Frage: Mönch oder Detektiv - Welche Talente sind für die Ermittlungsarbeit besonders sinnvoll?  Ich bin schon gespannt auf eure Antworten und wünsche viel Glück! * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.

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    • 277
  • Tibet braucht Unterstützung

    Tibetisches Feuer
    mistellor

    mistellor

    11. April 2016 um 23:35

    Ein ungeheuer spannendes Buch einer 8-bändigen Reihe. Shan, der chinesische Ermittler, verbringt in diesem (8.Band) sein Leben in einem Arbeitslager und wird aufgefordert einer lügenhafte Kommission beizuwohnen. Er soll mit bestätigen, dass die tibetischen Einwohner und Mönche keine Selbstverbrennung machen, um gegen die chinesischen Unterdrückung zu protestieren.Man konnte dieses Buch in einer Leserunde gewinnen, es war sehr schön, dass auch ich zu den Gewinnern gehören durfte.Es war nicht zu übersehen, dass einige Leser Schwierigkeiten hatten in das Buch einzusteigen. Es war meiner Meinung auch kaum möglich, da sie die Entwicklung von Shan nicht kannten. Im ersten Band wird Shan, ein chinesischer Polizist mit außergewöhnlichen detektivischen Fähigkeiten, nach Tibet geschickt, um einen Fall abzuschließen.Schnell wird er zum "Überläufer", beschäftigt sich intensiv mit der tibetischen Religion, den tibetischen Einwohnern und der tibetischen Kultur. Und er erkennt schnell, dass das chinesische Regime in Tibet mit brachialen Mitteln fast Völkermord an der tibetischen Bevölkerung begeht. So versucht er in 7 Bänden den Kampf der Tibeter gegen die chinesische Besatzung zu unterstützen. In diesem 8. Band ist Shan ein in sich ruhender Mann, der sich dem buddhistischen Glauben angeschlossen hat.Er hat gemeinsam mit seinem Freund, dem Mönch Lokesh das Arbeitslager überlebt und soll zum Spielball des chinesischen Vizegouverneurs werden, was er diesmal mit tragischen Folgen verhindern kann.Das Buch ist wieder sehr lehrreich. Man erfährt sehr viel über die beiden Länder, über die Annektion von Tibet und über die unglaubliche tibetische Religion mit ihren buddhistischen Grundlagen, den verschiedenen Göttern und der Naturverbundenheit.Wie immer schreibt Eliot Pattison sehr kompetent, informativ, überzeugend und sehr spannend. Ich mag seinen Schreibstil, der wohldurchdacht und intelligent ist.Ich hoffe, er schreibt noch weitere Bände mit dem Ermittler Shan. 

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  • Tibetisches Feuer

    Tibetisches Feuer
    RebekkaT

    RebekkaT

    10. April 2016 um 19:11

    Tibetischer Tanz war mein erstes Buch von Eliot Pattison. Da es der achte Band ist, dachte ich, dass mir die Erfahrung aus den anderen Bänden fehlwn würde; jetzt kann ich jedoch sagen, dass man diese nicht braucht. Man kann das Buch lesen, ohne die anderen zu kennen.Shan und der Mönch Lokesh leben in Tibet und werden eines Tages gefangen genommen. Während Shan entlassen wird, muss Lokesh im Lager bleiben. Shan darf allerdings nur raus, wenn er einer Kommission beitritt, die die Selbstverbrennung von Tibetischen Mönchen untersucht.Je weiter Shan ermittelt, desto klarer wird, dass auch Morde als Selbstverbrennung getarnt werden. Der oberste Herrscher Tibets, Pao, überwacht und droht Shan. Ein Dorf soll ausgerottet werden, deren Heiligtümer sind zerstört worden, Shan macht sich Sorgen um Lokesh - und welche Bestimmung hat Dawa ... ?Cover: Hoher Wiedererkennungswert, auf den Vorgängern ziert ebenfalls ein Mönch im roten Gewand das Cover.Schreibstil: Es war mein erstes Buch mit so komplizierten Namen, das hat mich schon etwas durcheinadner gebracht, manchmal hat es mich aus dem Buch geworfen, weil ich vergessen hatte, wer das jetzt war.Man muss dran bleiben. Das Buch mal für ein paar Tage zur Seite legen ging bei mir gar nicht, denn ich war leider sofort draußen. Die Kapitel sind in sich sehr ausladend, ziehen sich manchmal zu lange hin.Das Glossar am Ende: ja, eine gute Idee, nur fand ich das in dem E-Book einfach zu spät. Bis dahin hatte ich die meisten Begriffe schon längst gegoogelt, da ich nicht wusste, dass noch eins folgt. Ein Verweis dahin wäre toll gewesen.Erschreckend, dass vieles, was in dem Buch beschrieben wird, so auch in Tibet passiert; dass es eben Machtkämpfe gibt und gerade die Tibeter darunter leiden müssen. Die Szenen aus den Lagern sind mir sehr nahe gegangen.

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  • Selbstverbrennung als Rettung für Tibet?

    Tibetisches Feuer
    kassandra1010

    kassandra1010

    09. April 2016 um 19:51

    Shan ist mit Lokesh unterwegs als er zu einer Kommission beigerufen wird, die das Selbstverbrennen von tibetischen Mönchen untersuchen soll. Aber Shan wäre nicht Shan, wenn er nicht ermitteln würde und feststellt, dass die aktuelle Selbstverbrennung gar kein Selbstmord war. Mit der Neugier und dem gewissen Maß an Selbstverständnis für die tibetische Kultur steckt Shan schon mitten drin in diesem gut geplanten Machtspielchen um Kaiser Pao bis er den Spieß umdreht. Doch dann taucht noch eine weitere Partie auf und es wird spannend.   Ein spannender Krimi, der einem die tibetische Kultur ein wenig näher bringt und der Welt die Augen über das unglaubliche Leid der Tibeter öffnen soll.

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  • Selbstmord oder Mord? Das ist die Frage im fernen Tibet.

    Tibetisches Feuer
    Wuschelchen99

    Wuschelchen99

    05. April 2016 um 22:10

    Im weit entfernten Tibet kommt es immer öfter zu Selbstverbrennungen durch Tibeter. Eine international besetzte Kommission soll im Auftrag Chinas die Untersuchungen führen. In diese Kommission wird der ehemalige Ermittler Shan berufen, obwohl er eigentlich mit einer Verhaftung rechnete. Damit ist die vergangene, vogelfreie Zeit für ihn und seinen Begleiter, dem Mönch Lokesh, der tatsächlich inhaftiert wird, erst einmal vorüber. Doch was sind die wahren Hintergründe des Auftraggebers der Kommission, der chinesischen Besatzer? Kann Shan mit seinen unorthodoxen Ermittlungsmethoden und seinen halb chinesischen halb tibetischen Wurzeln Licht ins Dunkel bringen? Eliot Pattisson hat mit „Tibetisches Feuer“ den 8. Teil der Buchserie um den Ermittler Shan geschrieben. Die voran gegangenen Bücher waren mir nicht bekannt, ich war also Neueinsteiger und kann für dieses Buch feststellen, dass es in sich abgeschlossen ist. Vorkenntnisse aus den anderen Büchern fand ich nicht notwendig. Allerdings fand ich den Einstieg nicht ganz einfach, da ich mich mit den vielen Personen und komplexen Orten erst vertraut machten musste. Doch ab der Hälfte des Buches war ich von der wunderbar beschriebenen Landschaft Tibets, der besonderen Gewohnheiten der Tibeter, der Geschichte des Landes und der unerträglichen Unterdrückung durch das „Mutterland“ China so fasziniert, dass ich Shans ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden einfach nur noch weiter folgen wollte, ohne eine Pause dabei einzulegen. Die vielen Überraschungen im Verlauf der Entwicklungen, vermischt mit der tiefen Verbundenheit der Tibeter zu ihrem Land, dem Ertragen der Unterdrückung und der doch dabei vorhandenen Gelassenheit erzeugten dabei eine unheimliche Spannung. Gewürzt wird alles noch mit einer Kriminalgeschichte, die nicht so leicht zu durchschauen, aber durchaus logisch ist. Ganz klar kann ich eine Leseempfehlung aussprechen. Einen winzig kleinen Abzug muss ich für die lang andauernde und zähe Verwirrung bis zur Mitte des Buches machen. Aber ich muss sagen, dass ich gern mehr über den Ermittler Shan und den weisen Mönch Lokesh erfahren möchte. Die anderen Bücher werde ich daher wohl sicher lesen.

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  • Überzeugender, fesselnder Krimi mit spannendem Hintergrund

    Tibetisches Feuer
    once-upon-a-time

    once-upon-a-time

    30. March 2016 um 12:25

    Besser spät als nie – dieses E-Book durfte ich im Rahmen einer Leserunde lesen und bedanke mich sehr für diese Möglichkeit, zumal es mir wirklich sehr gut gefallen hat. Cover. So viel gesehen habe ich vom Cover nicht, da es ja ein E-Book war und Bilder auf dem schwarz-weiß-Screen meines Tolinos einiges an Wirkung verlieren. Allerdings hat es mir trotzdem sehr gut gefallen, denn gerade diese relativ stille Position im Hintergrund ist etwas, das ich auch beim Ermittler Shan erkennen konnte. Inhalt. Nachdem ich eine ganze Zeit gebraucht habe, um überhaupt in das Buch hineinzufinden – und hier lohnt es sich wirklich, dem Buch auch über das erste Viertel hinaus eine Chance zu geben, denn man braucht einfach die Zeit, sich an die Personen und die Geschehnisse zu gewöhnen –, habe ich es dann zum Ende hin dafür immer mehr verschlungen. Es war spannend und überraschend, man hat mitgefiebert und es tat stellenweise weh, den erschütternden Alltag der Tibeter zu sehen. Und obwohl ich gestehen muss, dass ich relativ leicht von Geschichten berührt werde und bisweilen schon einen Hauch zu sehr mit den Figuren mitfühle, so glaube ich doch, dass dieser Roman ganz besonders ergreifend ist (insbesondere für einen Krimi). Zusätzlicher Pluspunkt: Ein Krimi in Tibet ist einfach mal etwas ganz besonderes und so anders als alles, was ich bisher an Krimis gelesen habe. Personen. Auch hier konnte mich das Buch vollständig überzeugen, obwohl mir manchmal ein zu kritischer Blick auf Eigenheiten und Entscheidungen von Romanfiguren unterstellt wird. Niemand verhält sich so völlig irrational, dass ich kopfschüttelnd dasaß und die Person nehmen und an die Wand klatschen wollte; alle haben ihrer Vorgeschichte und ihrem Charakter entsprechend gehandelt, auch wenn man vielleicht zu Beginn nicht wusste, wie diese Vorgeschichte ist und welche Absicht verfolgt wird. Zudem habe ich eine ganze Reihe sehr sympathischer Figuren kennengelernt und würde mich freuen, noch mehr über Shan lesen zu dürfen. Fazit. Dieser Roman macht es gerade Neueinsteigern in die Reihe keineswegs leicht, aber ich hoffe, dass sich nicht viele davon abschrecken lassen. Denn wenn man die Verwirrung, die man zunächst mit Shan teilt, erst einmal überwunden hat, dann kann einen „Tibetisches Feuer“ durch intelligente Verwicklungen, coole Ideen und diese ganz spezielle Szenerie in seinen Bann ziehen. Ihr seht mich also völlig begeistert.

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  • Tibetisches Feuer

    Tibetisches Feuer
    hundeliebhaber

    hundeliebhaber

    30. March 2016 um 12:04

    Zu Beginn hatte ich erhebliche Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden. Ich musste die Charaktere kennen lernen, um sie richtig zuzuordnen, was einige Kapitel gedauert hat. Und da dies mein erstes gelesenes Buch ist, das in Tibet spielt, brauchte ich ebenfalls Zeit, um mich in die dort herrschende Atmosphäre einzufühlen.Der Schreibstil ist toll, sehr ruhig und lässt sich sehr flüssig lesen.Shan und Lokesh sind zwei tolle Männer, die durch ihren Glauben viel Sicherheit verspüren und dies dem Leser und den anderen Charakteren vermitteln.Von Kapitel zu Kapitel wurde die Geschichte spannender, ich habe einzelne Zusammenhänge verstehen und daher miträtseln können. Trotzdem hat mich das Ende überrascht, weil ich nicht mit einer derartigen Auflösung gerechnet habe. Es ist clever, schlüssig und verdeutlicht einmal mehr im Buch, wie tragisch die Lage für die Tibeter ist.Wer sich für Tibet interessiert und Spannung mag, sollte dieses Buch unbedingt lesen!

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  • Rezension zu Tibetisches Feuer von Eliot Pattison

    Tibetisches Feuer
    Elektronikerin

    Elektronikerin

    29. March 2016 um 10:27

    Klapptext: Dies ist der 8 Band der Shan-Tao-Yun-Zyklus. Manchmal tut die Wahrheit nicht nur weh - sie brennt. Shan, der ehemalige Ermittler, und der Mönch Lokesh leben vogelfrei in Tibet. Als man sie verhaftet, rechnen sie mit einer Anklage wegen Widerstands gegen die chinesischen Besatzer. Dann jedoch stellt Shan fest, dass er ausgewählt wird worden ist, um die Selbstverbrennungen von Tibetern zu untersuchen. Eine riskante Aufgabe - sein Vorgänger ist vermodert worden. Als Shan erkennt. dass eine Selbstverbrennung in Wahrheit ein Mord war, erwächst ihm ein mächtiger Feind Pao, der Chinese, der Tibet beherrscht, spielt sein ganz eigenes tödliches Spiel. Buchcover: Das Buchcover finde ich sehr harmonisch und die orange Schrift passt perfekt zu dem Titel. Auch die andern Bände der Reihe passen zu dem Buch, auf jedem Buch sieht man einen Mönch, so wie auf diesem Cover. Charakter: Shan ist ein spezieller Ermittler, welcher wie ein Mönch denkt und wie ein Meisterdetektiv ermittelt. Sein Freund, der alte tibetische Mönch Lokesh hat einen guten Einfluss auf Shan, seine Denkweise hat er auch in Shan eingepflanzt. Auch die Nebencharaktere haben eine Geschichte und sie sind gut gestaltet. Meine Meinung zum Buch: Der Schreibstil dieses Buch ist sehr flüssig und spannend geschrieben. Die Geschichte um Shan und den Selbstverbrennungen finde ich ein spannendes Thema, welches gut umgesetzt wurde. Dennoch gibt es etwas was meinen Lesegenuss etwas gestört hat, ist dass sehr viele Namen von Personen und fremdartige Begriffe. Die Begriffe werden jedoch am Ende des Buch gut erklärt. Vielleicht, wenn man die vorherigen Bände, der Reihe gelesen hat, kommt man sicherlich besser zurecht. Durch dieses Buch bekommt man einen guten Einblick in die tibetische Denkweise und Religion. Im Grossen und Ganzen fand ich dieses Buch spannend und gut. Fazit: Ein spannender Roman um die geheimnisvolle Region Tibet. Zum Autor:Eliot Pattison ist Journalist und Rechtsanwalt. Er ist oft nach China und Tibet gereist und lebt mit seiner Familie in Ole, Pennsylvania. Er hat mit seiner Tibet-Serie um den Ermittler Shan eine Thriller-Serie der Sonderklasse geschrieben.

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